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Warum soll ich an Gott glauben?
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Der-Zweifler Area 51 Kloputzer


Beiträge: 8 Dabei seit: 17.04.2006 Wohnort: Ja hab ich
17.04.2006 - 11:25
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Hi Leute,
Ich bin irgendwie in euer Forum gestolpert, musste natürlich gleich ein wenig stöbern. Mir ist aufgefallen das es Leute hier gibt die zu 100% von ihrem Glauben überzeugt sind (warum auch immer), ich möchte keinem sein Glaube ausreden oder mies machen also zerreisst mich nicht gleich in der Luft. So jetzt zur Frage:
Warum soll ich an Gott glauben?
Es gibt so viele verschiedene Religionen, welche ist die richtige? Einige Töten für ihren glauben (warum lässt Gott das zu?) oder Fanatische die Kinder nicht mal durch ihr Wohnviertel zur Schule laufen lassen weil sie Evangelisch oder Katholisch sind (warum schaut er weg?).
Oder es gibt so viele Krankheiten, Katastrophen, Morde u.v.a. , warum schaut Gott da zu und unternimmt dagegen nichts. So viele Leute rennen Sonntags in die Kirche zum beten, die müssen genauso wie Ungläubige an Krankheiten, Unfälle und andere Sachen Sterben.
Also, so wie es aussieht sind wir auf uns alleine gestellt, warum dann zu jemanden beten der sowieso nichts macht
M.f.G. |
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Orakel Area 51 Kloputzer


17.04.2006 - 11:25
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Zum Thema Warum soll ich an Gott glauben? kann ich die Websites oben empfehlen.
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der Ferengi Verschwörungsfreak

Beiträge: 1331 Dabei seit: 11.02.2006
17.04.2006 - 12:03
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Hallo, sei gegrüßt Zweifler
Ich kann mich Deiner Meinung vollkommen anschließen. Auch ich habe diese Problematik hier im Forum schon einmal angeschnitten und viel hin- und herdiskutiert.
Die zwei Fragen habe mir auch schon oft gestellt:
Warum soll ich an Gott glauben ?
Kann es ÜBERHAUT soetwas wie einen Gott geben ?
Da ich ein realistisch denkender Mensch bin, komme ich auch immer wieder auf dei Antwort : NEIN.
Denn, wenn Gott den Menschen aus Erde geformt haben soll, warum haben wir dann nicht ( nach der Vererbungslehre ) Reste der Erde in uns.
Und - demnach müßt auch Gott AUS etwas hergestellt worden sein und WER hat IHN wiederum geformt. |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1377 Dabei seit: 16.11.2005
17.04.2006 - 12:55
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| Der-Zweifler hat folgendes geschrieben:: |
warum lässt Gott das zu?
warum schaut er weg?
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Is God willing to prevent evil but not able? Then he is impotent.
Is he able but not willing? Then he is malevolent.
Is he both able and willing? Whence then is evil?
(David Hume)
Wobei natürlich meiner Ansicht nach noch die vierte Möglichkeit (es gibt keinen Gott) fehlt. |
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der Ferengi Verschwörungsfreak

Beiträge: 1331 Dabei seit: 11.02.2006
17.04.2006 - 13:16
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Tut mir leid, aber mein englisch ist so schlecht, daß ich es mit Babelfish übersetzen muß und die Übersetzung improvisieren muß.
Also Babelfish macht daraus:
Ist der Gott in der Lage, der willt, Übel zu verhindern aber nicht? Dann ist er machtlos.
Ist er fähig aber nicht willend? Dann ist er boshaft.
Ist er beides fähiges und bereit? Woher dann schlecht ist?
Also, wenn er gewillt und in der Lage ist, dann ist er machtlos. nicht plausibel
Wenn er Böses verhindern kann es aber nicht plausibel
Ist er beides ( also ist er in der Lage Böses zu verhindern und dieses auch tut), dann iat er weder gut noch schlecht plausibel |
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mvs Rat der 33

Beiträge: 531 Dabei seit: 09.01.2006
17.04.2006 - 13:40
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Is God willing to prevent evil but not able? Then he is impotent.
Dem würde ich zustimmen.
Is he able but not willing? Then he is malevolent.
Dem würde ich nicht zustimmen. Die logischere Bezeichnung wäre "gleichgültig".
Is he both able and willing? Whence then is evil?
Ähm, naja, entspringt es nicht dem "freien Willen" des Menschen? |
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Der-Zweifler Area 51 Kloputzer


Beiträge: 8 Dabei seit: 17.04.2006 Wohnort: Ja hab ich
17.04.2006 - 13:40
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@ Ferengi,
Du spricht mir aus dem Herz, es heißt auch wir sind nach seinem Abbild geschaffen. In der Schule hab ich gelernt das der Mensch vom Affen abstammt. ääääää Moment ist Gott ein Affe?
@ Dhe,
Wir könnten das Geld als Gott sehen, es heilt uns, schützt uns, erfüllt Wünsche und kann uns in den Abgrund stürzen |
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Esotante von Nebenan B'nai B'rith

Beiträge: 213 Dabei seit: 05.02.2006 Wohnort: Sachsen (Nähe Dresden)
17.04.2006 - 14:07
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Wenn du an etwas glaubst bekommst du dann etwas zurück!?
Wenn hier etwas "schlechtes" geschieht, dann mit meiner Meinung nach einem Sinn. Gäbe es keinen Krieg, gäbe es keinen Hass, gäbe es keine Gewalt, gäbe es nur das GUTE. Wie könntest du dies schätzen und wissen, dass es DIr GUT geht??? Wie könntst du dich freuen, und es lernen, dankbar zu sein, wenn da nicht auch das SCHLECHTE wäre, was dich belährt und dir das andere zeigt. Es wäre langweilig, gäbe es nur das eine! DU, deine Eigenschaften, der Mensch, der du bist,. hat sich erst mit der Zeit zu diesem entwickelt. Du hast Eigenschaften bekommen, indem du etwas erlebt hast, indem dir etwas wiederfahren ist. Wenn man dankbar ist, sein kann, ist dies ein wunderbares Gefühl!!! Es entsteht aber nicht einfach so... du erhälst es. Du bekommst deine Gefühle eben mit der Zeit. Das gehört könnte ich mir vorstellen zu einem genialem Lauf, zu einem Lauf, welcher sich jede Sekunde neu kreiert und einfach bis auf s Kleinste ausgeklügelt ist, von was kann ich nicht sagen und ich kann es nicht WISSEN. Aber ich kann SPÜREN und ich kann GLAUBEN! Ob er will oder nicht, das bleibt jedem selbst überlassen... Niemand wird bestraft werden, nur, weil er an die FALSCHE RELIGION geglaubt hat, wer glaubt hat schon etwas wichtiges für sich gewonnen. Entweder man fühlt es oder nicht, für mich ist all dies hier zu genial und zu perfekt aufgebaut, als das da nichts sein kann...
Manchmal MUSS acuh ein Mensch gehen, damit andere LEBEN können. Damit andere lernen können. Auch das gehört zu diesem perfektem System... Krieg MUSS es geben, damit ANDERE sagen können, ich bin dANKBAR, dass ich in "FRieden" lebe! Damit andere lernen, zu verstehen und zu denken. FEHLER MÜSSEN wir machen, damit es weitergeht! Fehler SOLLEN wir sogar machen!!! Wie gesagt, es baut alles aufeinander auf und etwas, was jetzt gerade geschieht, bewegt vielleciht wieder eine kleine Sache irgendwo anders und so weiter... verstrickt ist es alles in ein Netz, welches unendlich ist.
Ich bin kein Mensch, welcher gern in die Kirche geht, das sage ich ehrlich. Ich bin kein Mensch, welcher gern in der Bibel liest. Denn da, wo man Tolleranz prädigt und ignorant und egoistisch ist, dort ist die Wahrheit leider fern... Genauso die Verziehrungen in der Kirche, wozu???!!!!! Ein Goldrand für Gott über dem Altar, damit sich die Menschen des Glückes freuen können??? Wohl kaum! Macht spielt LEIDER in religiösen Kreisen immer wieder eine große Rolle, ncihts des to TRotz sollte einem dies nciht den Glauben nehmen. Und vorallem die Hoffnung! _________________ siehe Forenregeln |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1377 Dabei seit: 16.11.2005
17.04.2006 - 14:40
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| der Ferengi hat folgendes geschrieben:: |
Tut mir leid, aber mein englisch ist so schlecht, daß ich es mit Babelfish übersetzen muß und die Übersetzung improvisieren muß.
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Kein Problem:
Ist Gott willens aber nicht in der Lage Böses zu verhindern? Dann ist er machtlos.
Ist er in der Lage aber nicht willens? Dann ist er bösartig.
Ist er sowohl in der Lage als auch willen? Was ist dann (Woher kommt) das Böse.
Wobei ich "evil" vielleicht auch mit "das Schlechte" übersetzen würde.
| mvs hat folgendes geschrieben:: |
Is he able but not willing? Then he is malevolent.
Dem würde ich nicht zustimmen. Die logischere Bezeichnung wäre "gleichgültig".
Is he both able and willing? Whence then is evil?
Ähm, naja, entspringt es nicht dem "freien Willen" des Menschen? |
Hume hat halt Gleichgültigkeit mit Bösartigkeit gleichgesetzt. Kann man machen, muß man nicht.
Was den freien Willen angeht ist das etwas verzwickter, denke ich: Die Prämisse ist ja, daß er es sowohl will als auch kann, was den logischen Schluß nahelegt, daß er es auch tut. Denn wenn er es nicht täte, würde er es im Umkehrschluß auch nicht verhindern, die Verhinderung also nicht wollen, was wie gesagt der Prämisse entgegen stünde. Daher erscheint mir in diesem Zusammenhang die Frage, was das Schlechte denn dann genau ist einigermaßen berechtigt. Genauso wie, wenn man weiterdenkt, ob es überhaupt einen Gott gibt, oder zumindest einen der nicht gleichgültig oder machtlos ist?
@Esotante: Was du also sagst, ist daß man erstmal auf die Herdplatte fassen muß um zu wissen, daß sie heiß ist. Okay, zugegeben, aber die Frage dabei ist , inwieweit man das gesamtgesellschaftlich anwenden kann. Schließlich haben wir genügend historische Erfahrung um abstrahieren zu können. Außerdem...wenn es denn tatsächlich so ist, daß wir beispielsweise den Krieg brauchen um ihn ablehen zu können...wie läßt sich dann die eher pazifistische Grundhaltung eines guten Teils der Bevölkerung erklären, obwohl der letzte Krieg zumindest in Deutschland schon ein paar Jahre zurück liegt. |
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Neurotikus Komitee der 300


Beiträge: 433 Dabei seit: 05.07.2005 Wohnort: Pelusium in der Provinz Jonien, Abessinien
17.04.2006 - 14:51
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Die Frage ist meiner meinung viel eher: Was soll ein Gott sein? Wie wirkt er auf uns?
Dinge Werden dadurch erkannt das man ihre Wirkung sieht (Über die Wirkung wird immer auf eine Sache zurückgeschlossen).
Früher gab es viele unerklärliche Wirkungen: Das Wetter (im speziellen Regenbögen und Blitze), Meeresströhmungen etc. die als die Wirkung von Wesen betrachtet wurden die im verborgenen aggierten (z.B. Gott). Man hat dem ganzen dann etwas charakterliches gegeben um es besser verstehen zu können und mit der Zeit entstanden immer mehr Mythen darum. Dazu kam die Fähigkeit das sich Menschen ihre Realität immer zum Teil selbst schaffen und natürlich das es Menschen gab die von einem Erklärungsmonopol profitierten.
Doch heute Erklären Götter gar nichts mehr (wir haben andere erklärungen gefunden), und die unnötige Ausgestalltung von Erklärungsmodellen wurde durch "Ockhams Rasiermesser" quasie als unwissenschaftlich abgestempelt.
Es gibt eigentlich keinen Grund mehr an Gott zu glauben, obwohl es natürlich beruhigend ist wenn alles "Sinn" macht.
Das obige Zitat erleutert das Theodizee-Problem
1. Vorrausesetztung: Es gib ein allgütiges (allgutes), allmächtiges und allwissendes Wesen (Gott).
2. Vorrausesetztung: Es gibt das Böse, welches im widerspruch zum allguten steht
Nun stellt man fest das die 1. Vorrausetzung die 2 ausschließt, bzw. die zweite die 1.
1. Ansatz: Wenn Gott allmächtig und allgütig ist, kann es das Böse nur geben wenn er nicht davon weiß.
1. Ansatz: Wenn er allwissen und allmächtig ist, kann das böse nur existieren wenn er es am leben lässt und somit nicht ALLgütig ist.
2. Ansatz: Und wenn er allwissend und allgütig ist, kann die Existenz des Bösen nur bedeuten das er unfähig ist es zu besiegen.
Normalerweise wird das Problem dafür angeführt um zu beweisen das die 1. Vorrausetzung nicht stimmt, aber letztendlich denke ich das ebensogut die 2. Falsch sein kann (Es gibt nichts Böses). Egal welches von beiden nun falsch ist: Viele Anhänger der großen Monotheistischen Religionen glauben an beides (Nicht alle!) |
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Esotante von Nebenan B'nai B'rith

Beiträge: 213 Dabei seit: 05.02.2006 Wohnort: Sachsen (Nähe Dresden)
17.04.2006 - 21:10
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@Dhe
Wenn du einem kleinem Kind ERZÄHLST, es soll dass und das nicht machen, weil es schlecht is...(wegen was weis ich...), wieviele kleine Kinder würden es genau deswegen trotzdem machen?
Der Punkt ist, dass wir Menschen nun einmal so ticken. Wenn man uns etwas erzählt können wir es nur schwer umwandeln, wir können es vielleicht als Information abspeichern, aber es umzuwandeln ist fast unmöglich, weil wir es nciht WISSEN. Man hat es nur erzählt. Wir können damit nichts eigenes verbinden. Wenn du mir sagst, "Die Herdplatte ist heiß." Dann frage ich dich "Was ist heiß?" Und wenn du mir es erklärst, kann ich es mir vorstellen und diese Info speichern, aber ich werde sie nicht für mich nutzen können. Weil ich es nciht erlebt habe und das Wort HEIß für mich eben nur ein Wort ist. Ein kleines Kind hat eben nicht das WISSEN, es ist unerfahren. Unerfahren, wie ein Mensch, welcher kaum gelernt uhd erlebt hat. Es gibt Kinder, welche GEHORCHEN und es gibt Kinder, welche PROBIEREN und ERLEBEN. Man kann diese zwei Wege wählen .Ich erlaube mir nciht zu sagen, welcher der BESSERE ist... denn ich WEISS es nciht (Fakt ist BEIDE Wege gehören dazu und sind NÖTIG!) aber genauso gibt es eben Menschen, welche hören und welche spüren.
 _________________ siehe Forenregeln |
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