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Franky20 Freimauer ohne Schurz

Beiträge: 12 Dabei seit: 22.11.2006 Wohnort: Dresden
23.11.2006 - 13:33
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Wer hat noch nicht davon geträumt, sich unsichtbar zu machen? Dieser Traum könnte jetzt Wirklichkeit werden. Mittels so genannter Meta-Materialien wollen amerikanische Wissenschaftler Tarnmäntel schaffen, die Lichtwellen ablenken.
Das Prinzip klingt einfach. Licht ist ja nichts anderes als der sichtbare Teil des elektromagnetischen Wellenspektrums. Und elektromagnetische Wellen kann man irgendwie ablenken. Um ein Objekt oder eine Person unsichtbar zu machen, müsste man also die Lichtwellen drumherum lenken. Für einen Beobachter sähe es dann so aus, als gäbe es das Objekt gar nicht, denn der Strahlengang des Lichts würde sich vor dem Objekt teilen und dahinter wieder zusammenlaufen. Etwa so, wie das Wasser eines Baches um einen runden Stein herumfließt.
Aber durch diese "Fenster" könnte man auch wieder von außen hineinsehen. Der Soldat wäre also in dem Wellenbereich, in dem er sehen kann, selbst auch wenigstens zum Teil sichtbar. Bevor man sich aber über diese Probleme den Kopf zerbrechen kann, muss die Materialwissenschaft noch ihre Hausaufgaben machen. Bis es soweit ist, dass sich unsichtbare Phantom-Armeen geisterhafte Gefechte liefern, wird noch etwas Zeit vergehen.
Hoffe ich, den was wird wohl passieren wenn sie es schaffen so etwas umzusätzen ?? |
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Orakel Rat der 33
 
Beiträge: 4997 Dabei seit: 24.12.2003
23.11.2006 - 13:33
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Zum Thema Weg zur Unsichtbarkeit kann ich die Websites oben empfehlen.
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der Ferengi Verschwörungsfreak

Beiträge: 1331 Dabei seit: 11.02.2006
23.11.2006 - 13:59
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Hi Franky
Hast Du Dir schon mal einen "alten" Röhrenfernseher von hinten angesehen ? Ich meine mit offenem Gehäuse?
Dann wird Dir sicher auch die große Ablenkspule aufgefallen sein, die um den 'Hals' des Glaskörpers liegt.
Diese hat die Aufgabe den Elektronenstrahl immer von rechts nach links zu steuern mit einer gleichzeitigen (langsameren) Abwärtsbewegung. Diese Rechts/Linksbewegung klappt bis max. 95 cm, was in etwa 75° entspricht. Wie willst Du dann 2x 180° die Strahlen verbiegen. Und welche Energiequelle willst Du benutzen ? (Zwei AAA Akkusß)
Außerdem klappt das nur in einem Vakuum mit einem Elektronenstrahl. Oder hast Du schon mal versucht mit einem Magnet den Lichtstrahl Deiner Taschenlampe zu verbiegen.
Lichtstrahlen können nur der Gravitation gebogen werden und die werden wir wohl noch lange nicht in den Griff bekammen. |
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Araex Rat der 33


Beiträge: 687 Dabei seit: 14.06.2006
23.11.2006 - 15:21
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Wenn es so einfach wäre... Ferengi hat da bereits eine korrekte Antwort geliefert.. Aber es gibt noch 2 Methoden die möglich sind:
1. Photozellen. Es wird ein Bild auf die Front projeziert welches die Umgebung nachahmt. Mit einer Wand z.B. wäre dies bereits heute möglich wenn man den Bereich hinter der Wand aufnimmt und ihn wiederum auf die Front projeziert. Um das bei einem Menschen zu machen auf die Kleidung und sämtliche Falten, Schaten ect. zu ignorieren würde wohl alleine die Berechnung des Bildes einen Rechner erfordern, welche alleine einen LKW benötigt um sich fortzubewegen.
2. Jetzt kommt etwas was meinem kranken Hirn entsprungen ist Ich habe nicht Physik studiert, aber ich meine das könnte klappen. Und zwar wenn man durch starke Hochfrequenzfelder versucht die Luft zu ionisieren, dabei verändert man die Dichte des Lichts und mit der Dichte auch den Brechungsindex. Die Folge wäre, dass das hinterliegende Objekt langsam "verschwimmt" und das könnte man ev. soweit richten, dass es komplett verschwindet. Problem wäre dabei wohl vorallem, dass die ionisierte Luft nicht gerade gut erträglich für den Menschen ist.
Weiter könnte man auf den Brechungsindex 1 kommen, was dann einem Vakuum gleicht und nachfolgend könnte man wieder auf die Ablenkspule / platte zurückgreifen.
Was noch etwas wäre, die negative Lichtbrechung... Ich kenne aber die auswirkungen nicht, also vielleicht ist das auch kompletter Unsinn  |
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Franky20 Freimauer ohne Schurz

Beiträge: 12 Dabei seit: 22.11.2006 Wohnort: Dresden
23.11.2006 - 15:58
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Klar leuchtet ein !!!
Es gibt ja das Gerücht das die US Navy mal versucht haben sollte einen Zerstörer verschwinden zu lassen (Philadelphia Experiment )...
dies wäre ja ein ding der Unmöglichkeit, wenn ich mir eure argumente anschaue... Komplett erfunden kann dieses Gerücht ja auch nicht sein, den so schön es ja heist es steckt überall ein Funke Wahrheit drinne!
franky |
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Wintersun Grand Orient

Beiträge: 27 Dabei seit: 16.12.2006
24.12.2006 - 01:43
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An den ganzen Folien ist schon etwas wahres dran, man veruscht ja auch keine Person total verschwinden zu lassen, sondern einfach das von ihr ausgehende Licht umzuleiten. Hier hätte ich zwei recht interessante Links, welche Physik dahinter steckt:
http://www.heise.de/tr/artikel/71678
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22739/1.html
Die Forscher die sich hinter den Projekten verbergen verstehen ihr Fach schon recht gut. Einzige Frage dabei ist, wieweit die Militärs schon sind. _________________ Wer Feuer mit Feuer bekämpft, hinterlässt nur Asche. |
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Harald Alien

Beiträge: 772 Dabei seit: 31.03.2006
27.12.2006 - 02:12
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Weis nicht ganz was das in dem Unterforum zu suchen hat, aber der 2. Heiseartikel sprichts ja schon an.
Für Mikrowellen wurde ein solcher Aufbau schon realisiert. Also eine Struktur mit einem solchen Aufbau, das Mikrowellen darum herum gelenkt werdne und dahinter wieder auf die selbe Bahn gebracht werden, sodas das Objekt auf dieser Wellenlänge unsichtbar erscheint.
Ist aber natürlich etwas anderes, das selbe für ungleich kürzeres Licht zu schaffen, ganz zu schweigen das alltagatauglich zu konstruieren... |
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DerDickeDan Area 51 Newbie

Beiträge: 4 Dabei seit: 02.04.2007
02.04.2007 - 02:25
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Hi, Leute ..bin neu hier
Hatte früher mal so eine Idee... jetzt ist es mir wieder eingefallen..
Man bräuchte nur Kameras für die Unsichtbarkeit ... ähnlich wie bei diesem Versuch im TV wo eine Hauswand gefilmt worden ist und dieses Bild mit einem Projektor auf einen in Weiss gekleideten Menschen proziert worden ist..
Nun bräuchte man eine Folie ..ein Material das wie eine Kamera fungiert .. wie ein Spiegel .. versteht ihr ? Es sollte das Licht aufnehmen können und per genauerster Echtzeit-Computerberechnung auf die exakt! andere Seite des Anzugs "gesendet" werden .. so würde man immer das sehen was auf der anderen seite liegt .. quasi hindurchschauen .. neben der extrem komplexen Berechnung (was sicherlich machbar sein sollte ..sicherlich) wäre das Problem ob es eine solche "kamera" gibt .. mit Wärmebild/Nachtsicht/UV/Infrarot sollte da evtl einieges zu machen sein ..weitere Techniken sind mir bis jetzt unbekannt :9
Was haltet ihr von meiner Idee ? Die ist der Knüller oder ? Versteht man es überhaupt ?
Dan |
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NonZEnsE Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 17.01.2007
02.04.2007 - 21:36
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Jo ''DerDickeDan'' Es würde nicht Funzeln da man direckt von vorne auf diese ''Täuschung'' blicken müsste. Aber es gibt auch noch andere Blickwinkel von denen man drauf schaut oder ''durchschau'' . Die Landschaft hinter dem getarnten Objekt wäre total verschoben.
Oder habe ich da was falsch verstanden?  _________________
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Oki UFO-Besitzer


Beiträge: 177 Dabei seit: 05.02.2007 Wohnort: Wesel
03.04.2007 - 09:14
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Kam vor ein paar Tagen im Tv.
Die Umgebung wird mit einer Kamera abgetastet und dann auf die Photozellen des Anzuges projeziert so das man mit der Umgebung verschmilzt.
Das Innere des Anzugs ist magnetisch(wie schon im link von Heise beschrieben metallisches Pulver) und flüssig im Normalzustand.
Aber Kugeln prallen ab weil sich das magnetische Gemisch verhärtet wenn sich ne Gewehrkugel nähert.
2050 soll dieser Anzug realisiert werden.
Gruss Oki _________________ Mit Fanatikern zu diskutieren ist wie Seilziehen mit einer Mannschaft,
die ihr Seilende um einen Baum gebunden hat. |
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Moredread Verschwörungsfreak


Beiträge: 1179 Dabei seit: 19.12.2006
03.04.2007 - 14:48
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Nanomaterialien bräuchten keine Energieversorgung, sowenig, wie eine Rutsche eine Energieversorgung braucht, damit ich runterrutschen kann... ich sehe persönlich zwei Probleme. Eins davon ist offensichtlich, das andere nicht so sehr, dafür aber gewichtiger.
1. Ich leite also alles Licht "um mich herum" - wie zum Henker kann ich dann irgendwas sehen?
2. Es reicht ja nicht, Licht in eine beliebige Richtung umzulenken, ich muss es in alle Richtungen zugleich umlenken. Ansonsten habe ich den Effekt, den eine Kinoleinwand hat, wenn man sie schräg anguckt: Es wirkt perspektivisch verzerrt. Ebenso könnte man an der Tiefenschärfe bemerken, das da etwas n icht stimmt. Könnte man sich ein bisschen so vorstellen, wie das Unsichtbarkeitsfeld, das man aus dem Film Predator kennt - es wäre wohl nicht ganz so, aber durchaus vergleichbar.
Bis wir genügend Nanomaterialien herstellen können, um daraus einen ganzen Anzug herzustellen, bis dahin ist es eh noch ein langer Weg - und ob man damit wirklich unsichtbar wird, steht natürlich noch in den Sternen....
ciao
JM _________________ In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat. |
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