Was sind Gedanken

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Oki
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29.03.2007 - 14:34


Zitat:
Um etwas bewußt wahrzunehmen, braucht es Zeit

Was Libet herausgefunden hat, lässt sich zwar ohne weiteres erklären, aber erfahrungsgemäß wird es meistens nicht ohne weiteres geglaubt: Wenn wir Entscheidungen treffen und auf Sinnesreize reagieren, so tun wir das absolut unbewußt!

Bei Libets Experimenten ging es um die Zeit, die vergeht, bis ein äußeres Signal bewußt wahrgenommen wird. Man konnte durchaus erwarten, dass eine Verzögerung eintritt, dass aber die Verzögerung eine halbe Sekunde betrug, war durchaus ein überraschender Befund. Wenn Sie berücksichtigen, dass ein Tennisball in einer halben Sekunde 15m zurücklegen kann, ist es also auf den ersten Blick schon sehr überraschend, dass die Spieler den Ball überhaupt regelmäßig treffen

Seine Daten zeigen auf, dass ein Mensch innerhalb einer hunderttausendstel Sekunde (100 Millisekunden) auf einen Reiz reagieren kann, dass er dabei aber für mindestens eine halbe Sekunde keinerlei Bewußtsein hat, worauf er reagiert

Durch eine Beobachtung (Messung) ändern wir das was ist

Ein 100m-Läufer schnellt ungefähr 100 Millisekunden nachdem der Knall der Startpistole sein Gehirn erreicht hat, aus dem Startblock. Aber die bewußte Wahrnehmung des Schußes erfolgt erst, nachdem er bereits 5 Meter Richtung Ziel zurückgelegt hat! Wenn sie ihn jedoch hinterher fragen, wie er die Sache erlebt hat, wird er behaupten, er sei sich des Schusses bewußt gewesen, als er den Startblock verlassen hat.

Libet entdeckte, dass ein Signal von der Auslösung durch einen Reiz bis zur bewußten Wahrnehmung sich über 4 Phasen (S1+S2+S3+S4) erstreckt. Wird aus irgendeinem Grund auch nur eine einzige Phase ausgeblendet kommt der Reiz überhaupt nicht nach frühestens 50ms im Bewußtsein an. Wenn also S1 empfangen wird, die weiteren Signale jedoch ausgeblendet werden (z.B. durch Drogen oder Reizüberlagerung), nimmt die betreffende Person den Reiz überhaupt nicht bewußt wahr! Wenn sie sie jedoch wahrnimmt, erfolgt eine zeitliche Rückdatierung der Wahrnehmung um 50 ms (="neuronale Anpassung")


http://home.vrweb.de/~gandalf/mind/bewuss/bewusstsein.htm

Daraus lassen sich noch andere logische Schlüsse ableiten,
z.B. auf ein Multiversum.

Gruss Oki
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Orakel
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29.03.2007 - 14:34



Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
 
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Oki
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03.04.2007 - 11:53


Zitat:
Zitat:
[quote="Oki"]Weiterhin folgerte ich das es eine feinstoffliche Ebene gibt,geben muss wo Zeit nicht existiert!
Zeit also eine Illusion.
Das war meine Behauptung.


Zitat Moredread:
Zeit, wie wir sie wahrnehmen könnte durchaus illusorisch sein. Aber nicht, wie wir sie messen. Über eine zeitlose, immaterielle Ebene kann man viel philosophieren; verstehen können wir sie eh nicht. All unser denken ist auf Zeit aufgebaut. Mir ist also weder klar, wie Du diese Ebene beweisen willst (oder meinetwillen logisch herführen) noch, was Du damit in der hand hieltest, denn "zeitlos" ist einfach jenseits unseres Verständnisses.

Oki hat folgendes geschrieben::
kann man hieraus schließen :
[snip]


Zitat Moredread:
Woraus genau? Du hast jetzt Versuche zur Quantenverschränkung aufgezählt. Da auch diese keine Informationen instantan verschicken können, also ohne Zeitverlust, können sie dafür nicht als Erklärung herhalten. Ferengi hatte das Grundproblem ja schon erkärt. Und jeder Physiker wird es Dir bestätigen. Zur Kryptographie ist das ne tolle Methode; es hilft aber nicht dabei, Informationen zu übertragen.



Zitat Moredread:

Zitat:
Ich versuche nicht, Dich in die Beweislast zu bringen, Du bist beweislastig. Du bist es, der hier irgendwelchen Kram behauptet, also bring auch die Belege für Deine Behauptung!

Du hast die Versuche nicht mal im Ansatz verstanden. Ich befasse mich schon seit Jahren mit Kryptographie. Der "heilige Gral" der Kryptographie ist die Quantenkryptographie, die mit genau den in den Versuchen beschriebenen Effekten arbeitet. Eine absolut grundsätzliche Voraussetzung, damit diese Form der Kryptographie funktioniert, ist, das sich auf diesem Wege eben KEINE Informationen übertragen lassen. Das ist das allergrundlegendst überhaupt.

Mach Dich erstmal schlau, bevor Du das Gegenteil von dem behauptest, was die Physiker in ihren Experimenten selber sagen:




Wie man sieht lagt ihr beide hier völlig falsch....
Man ist in der Lage "Informationen/Eigenschaften" ohne Zeitverzögerung zu übertragen!
Anton Zeilinger ist dies gelungen.
Das Interview und die Aussage von Zeilinger sind unmissverständlich:


Zitat:
Zitat:
Anton Zeilinger: 1999 gelang uns die erste tatsächliche Verschlüsselung einer Geheimnachricht mit verschränkten Zuständen. Der Schlüssel zur Kodierung entsteht an beiden Stellen gleichzeitig. Deshalb kann er nicht abgehört werden. Die Sicherheit dieser Verschlüsselung ist so durch Naturgesetze gewährleistet. Vielleicht schon in ein paar Jahren könnte dieses System serienreif werden und in Produktion gehen






Und hier wurde meine Aussage auch zu Unrecht als falsch bezeichnet :

Zitat:
Mordread hat folgendes geschrieben::
Mal ne Frage: Wenn es auf der Quantenebene keine Zeit gibt, was ist dann eine Planck-Zeiteinheit?

Oki hat folgendes geschrieben::
Das ist lediglich ein Konstrukt um die Zeit kurz nach dem Urknall zu beschreiben,sonst nichts,rein hypotetisch.

Zitat Moredread:
Falsch. Die Planck-Zeit ist die kürzeste anzunehmende Zeiteinheit. Lies Dich klug:



http://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten

Dort steht das was ich gepostet hatte ,nämlich das es ein hyphotetisches Konstrukt ist welches man nicht messen kann sondern nur für Theorien als Berechnungsgrundlage zu Rate zieht:

Zitat:
Die Planck-Einheiten markieren eine Grenze für die Gültigkeit der bekannten Gesetze der Physik. Man muss davon ausgehen, dass für Distanzen kleiner als die Planck-Länge (ca. 10-35 m) und Zeiten kürzer als die Planck-Zeit (ca. 10-43 s) Raum und Zeit ihre uns vertrauten Eigenschaften als Kontinuum verlieren


Und hier ganz deutlich das es überhaupt nicht experimentell nachweisbar ist:

Zitat:
Die Planck-Länge lP ist ca. 1020 mal kleiner als der Durchmesser des Protons und damit weit jenseits einer direkten experimentellen Zugänglichkeit



Wie in wiki jeder deutlich erlesen kann ist die Planck Einheit nur ein Konstrukt um Theorien zu verdeutlichen....
Meine Aussage das wäre ein Konstrukt zur Berechnung und nichts weiter ist damit nicht falsch wie behauptet sondern völlig korrekt!


Gruss Oki
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Zuletzt bearbeitet von Oki am 11.04.2007 - 08:03, insgesamt 4 Male bearbeitet
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Oki
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10.04.2007 - 22:18


Sagen die Hirnforscher das wir keinen freien Willen hätten?
Nein,so muss man den Versuch von Libet nicht deuten sagt Wolf Singer vom Max Planck Institut:

Zitat:
Dennoch bleibt Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, gelassen: "Was ich als nächstes tue, ist die Folge dessen, was ich bin." Das Hirn entscheide nicht willkürlich, sondern auf der Grundlage vorher gesammelter Erfahrungen. "Das Gehirn hat also durchaus die Initiative."
Die Frage, woher das Bewusstsein des Menschen eigentlich komme und wo es genau sitze, sei für die Hirnforschung aber nach wie vor ungelöst.Die Hirnforscher haben sich schon weit vorgearbeitet. Aus den Offenbarungen des Christus-Gottesgeistes ging schon vor vielen Jahren hervor, dass die Willensfreiheit des Menschen tatsächlich begrenzt ist - allerdings durch ihn selbst. In dem Maße, in dem der Mensch sich immer wieder mit seinem Allzu-Menschlichen, mit negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigt, speichert er negative „Programme" in seinem Ober- und Unterbewusstsein, also in seinem Gehirn. Diese Komplexe werden dann immer mächtiger und steuern mehr und mehr das gesamte Verhalten des Menschen. Das Unterbewusstsein kann schließlich „autonom" werden und den Menschen dominieren, auch wenn dieser im Oberbewusstsein anders denkt. Der Weg zur Freiheit des Willens führt nur über die Selbsterkenntnis des Negativen - Warum denke oder fühle ich jetzt so? - und über dessen Bereinigung mit der Hilfe Christi. Je freier mein Bewusstsein von massiven Wünschen, Leidenschaften oder Hassgedanken ist, desto freier werden auch meine Entscheidungen. Dann übernimmt nicht das autonome Unterbewusstsein, sondern die sich reinigende Seele als Sitz des Bewusstseins wieder das Kommando im Menschen.


http://www.das-friedensreich.de/00_18/freier_wille.html

Man sieht das wie ich auch schon sagte unser Denken abhängig ist von unseren Erfahrungen die wir im Kontext zu unserer Umwelt machen.
Das Unterbewusstsein und unsere Überzeugungen bestimmen unser Handeln und lassen unsere Umwelt so erscheinen wie wir uns programmiert haben.
Wir können unsere negativen Gedanken aber kontrollieren wenn wir bewusst und achtsam denken und handeln so wie der Buddhismus es lehrt .
Viele Mediziner und Wissenschaftler sind dieser Meinung die ich auch vertrete und auch schon angeführt habe.
Wir können unser Unterbewusstsein auf Glück und Zufriedenheit programmieren.

Die Entscheidung liegt bei uns.

Gruss Oki
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Moredread
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13.04.2007 - 15:03


Moredread hat folgendes geschrieben::
Die nachfolgenden Texte unterstreichen hervorragend, was ich gesagt habe und widersprechen Deiner These aufs schärfste. Da ist wieder das Problem: Du führst Links auf, die Deiner These widersprechen und behauptest dann, sie würden sie belegen. Und sage bitte nicht, das Du diese Links anders interpretieren würdest; Du hast ja gesagt, das diese Leute Deine Ansicht bestätigen. Aber genau das tun sie eben nicht.

Oki hat folgendes geschrieben::
Das sehe ich aber ganz anders.
Man muss auch zwischen den Zeilen lesen.
Meine Ansichten decken sich zu 80 % mit denen der Deterministen.
Ich glaube nicht an Zufälle und gehe davon aus das alles miteinander verbunden ist,somit auch alles voneinander abhängig.
Morphogenetische Felder.
Es ist eine Fehlinterpretation zu sagen die Deterministen würden den Menschen als eine Maschine sehen.
Alles was Gefühle besitzt ist kann keine Maschine sein!

...behauptest Du! Du warst es, der behauptet hat, die Wissenschaftler würden Deiner Meinung sein. Sind sie aber nicht. Wenn Du jetzt hingehst, und sagst, das Du ihre Aussagen aber nun mal so interpretierst, ist das nichts weiter als eben Deine Interpretation. Ich habe Dir ja schon mal angeboten, so einen Wissenschaftler anzumailen. Die Wissenschaftler sind NICHT Deiner Meinung. Glasklar. Das Du nicht imstande bist, das nachzuvollziehen, ist Dein Problem.

"Es gibt keine Zufälle" ist übrigens Quatsch. Ein Zufall ist per Defintion ein Ereignis, das wir aufgrund nicht vorliegender oder nicht berechenbarer Faktoren nicht voraussehen konnten. Das trifft auf praktisch unendlich viele Ereignisse zu.

Zudem hast Du schlicht keine Ahnung über den Determinismus. Der Determinismus besagt, das das Universum ein Uhrwerk ist, in dem Menschen nur Zahnräder sind. Ich empfehle Dir dringend die Lektüre der "Preisschrift über die Freiheit des Willens" von Schopenhauer. Da wird sauber dargelegt, was Determinismus meint. Zudem solltest Du Dich mal mit der Geisteshaltung der Newton'schen Wissenschaft auseinandersetzen. Hier mal ein kleines Zitat Schopenhauers:

Zitat:
Die physische Freiheit bezieht sich nur auf materielle Hindernisse, bei deren Abwesenheit sie sogleich da ist. Nun aber bemerkte man, in manchen Fällen, daß ein Mensch, ohne durch materielle Hindernisse gehemmt zu seyn, durch bloße Motive, wie etwan Drohungen, Versprechungen, Gefahren u.dgl., abgehalten wurde zu handeln, wie es außerdem gewiß seinem Willen gemäß gewesen seyn würde. Man warf daher die Frage auf, ob ein solcher Mensch noch frei gewesen wäre? oder ob wirklich ein starkes Gegenmotiv die dem eigentlichen Willen gemäße Handlung ebenso hemmen und unmöglich machen könne, wie ein physisches Hinderniß? Die Antwort darauf konnte dem gesunden Verstande nicht schwer werden: daß nämlich niemals ein Motiv so wirken könne, wie ein physisches Hinderniß; indem dieses leicht die menschlichen Körperkräfte überhaupt unbedingt übersteige, hingegen ein Motiv nie an sich selbst unwiderstehlich seyn, nie eine unbedingte Gewalt haben, sondern immer noch möglicherweise durch ein stärkeres Gegenmotiv überwogen werden könne, wenn nur ein solches vorhanden und der im individuellen Fall gegebene Mensch durch dasselbe bestimmbar wäre; wie wir denn auch häufig sehen, daß sogar das gemeinhin stärkste aller Motive, die Erhaltung des Lebens, doch überwogen wird von andern Motiven: z.B. beim Selbstmord und bei Aufopferung des Lebens für Andere, für Meinungen und für mancherlei Interessen; und umgekehrt, daß alle Grade der ausgesuchtesten Marter auf der Folterbank bisweilen überwunden worden sind von dem bloßen Gedanken, daß sonst das Leben verloren gehe. Wenn aber auch hieraus erhellte, daß die Motive keinen rein objektiven und absoluten Zwang mit sich führen, so konnte ihnen doch ein subjektiver und relativer, nämlich für die Person des Betheiligten, zustehen; welches im Resultat das Selbe war. Daher blieb die Frage: ist der Wille selbst frei? - Hier war nun also der Begriff der Freiheit, den man bis dahin nur in Bezug auf das Können gedacht hatte, in Beziehung auf das Wollen gesetzt worden, und das Problem entstanden, ob denn das Wollen selbst frei wäre.

Capice?


Oki hat folgendes geschrieben::
An Zufälle glaube ich auch nicht .
Trotzdem haben wir in einem gewissen Rahmen einen freien Willen.
Nämlich im Kontext zur Umwelt und z.B unseren Mitmenschen, unserer Familie.
Man stelle sich vor das man geprägt ist durch seine Eltern,familiär erzogen.
So ist dieser Mensch nicht in der Lage auszuwandern seine Familie im Stich zu lassen,aufgrund seiner unbewussten Prägung.
Also wird dieser jemand immer in Umgebung seiner Familie bleiben.
Er wird nicht nach Australien auswandern und dort durch den Biss einer Schlange umkommen oder so.
Dieser Mensch hat aber dennoch einen freien Willen.
In gewisser Weise aber ist sein Leben schon von Geburt an vorbestimmt.
Der Rahmen ist vorgegeben.
Das ist meine Ansicht und ich erkenne zum grössten Teil Übereinstimmung mit den Ansichten von Prof. Roth,von dessen link ich auch gepostet habe.
Seine Meinung widerspricht also keineswegs aufs Schärste der meinigen Ansicht!

Du verstehst es einfach nicht. Deterministen sprechen nicht vom berechenbaren Universum. Das zu behaupten wäre ja eine Kleinigkeit. Die mechanistische Ansicht behandelt Menschen wie Uhren. Man kann nicht einig mit dem Determinismus sein und diesen grundlegenden Gedanken ablehnen. Das Du genau das behauptest, legt nahe, das Du schlicht nicht verstanden hast, was Determinismus aussagt.


Oki hat folgendes geschrieben::
Stimmt,dort steht tatsächlich die Gedanken würden im Gehirn entstehen...
Du hast aber lange gesucht um so eine Seite zu finden wo das behauptet wird.
Aber
trotz aller Forschungen konnte das noch nie nachvollzogen werden. Im Gegenteil - die Gedanken bzw. unser Bewußtsein sind nirgendwo im Gehirn zu finden .

Die Gehirnaktivität entsteht, weil unser Gehirn das Bindeglied darstellt zwischen uns als nichtphysischem Wesen und der physischen Realität

Jetzt verdreh mir mal nicht die Worte im Mund. Du hast behauptet, DIE WISSENSCHAFT würde nichts davon wissen, das Gedanken im Hirn entstehen. Das ist ganz offensichtlich falsch, und das habe ich Dir belegt. Wovon Du hier und jetzt wieder sprichst, sind Deine eigenen Interpretationen. Du lenkst vom Thema ab. Ich halte fest: Die Wissenschaft geht davon aus, das Gedanken im Gehirn entstehen. Punkt. Du siehst das anders, hast aber Probleme, das auf einer wissenschaftlichen Ebene zu beweisen.



Moredread hat folgendes geschrieben::
Neeee, Oki, Denken entsteht laut der aktuellen Wissenschaft im Gehirn. Das steht sogar auf den von Dir verlinkten Seiten. Wie wäre es, sollen wir Gerhard Roth anmailen?

Oki hat folgendes geschrieben::
Das wäre interessant,aber auch er könnte uns sicher nicht belegen das Denken im Gehirn entsteht.
Oder erklären und belegen was Bewusstsein ist.
Gedanken und Bewusstsein sind nicht zu trennen laut wiki und Forschern.
Ich will nicht abstreiten das einige Neurologen das annehmen,aber damit lehnen sie sich ziemlich weit aus dem Fenster würd ich mal sagen.

Und schon wieder dieser Fehler: Wir sprachen nicht von einem Beweis, der Dir genehm ist. Wir sprachen davon, was dieser Wissenschaftler für eine Theorie vertritt. Und er vertritt eben die von mir genannten Theorie, das Gedanken im Hirn entstehen! Wechsle nicht mitten im Gespräch das Thema. Das Thema war "was denkt die Wissenschaft darüber" - und sie denkt etwas anderes, als Du. Das sich Neurologen "weit aus dem Fenster lehnen" ist bloß eine Behauptung. Wo kannst Du da mit einer Erklärung aufwarten?


Oki hat folgendes geschrieben::
Das Denken setzt nicht aus weil das Gehirn beschädigt ist.

Hoho, mutige Behauptung, die allen aktuellen Kentnissen entspricht. Wie möchtest Du das belegen? Ich habe schon zig Links hinterlegt, die genau das besagen. Kann es sein, das Du Dir die Links gar nicht erst durchliest?


Oki hat folgendes geschrieben::
Das ist lediglich nur deine Interpretation zum Text.
Dort steht doch nur das wir ohne Gefühle nicht entscheiden können.
Ohne Gefühle ist kein logisches Denken möglich wurde festgestellt oder nicht?
Woher und wie entstehen denn Gefühle frage ich dich?
Ohne ein Aussen gäbe es keine Gefühle und somit auch keinen Gedanken.
Das ist doch auch eine ganz logische Folgerung aus dem Versuch von Damasio oder nicht?
Wahrnehmungen kommen von Aussen und werden im Gehirn gespeichert und bewertet.
Mit der Wahrnehmung ist auch das entsprechende Gefühl verbunden und jederzeit abrufbar .
Dann ist man in der Lage zu denken und zu entscheiden.
Man muss sich erst verbrennen und kann dann erst bewerten in Verbindung mit dem Gefühl was das bedeutet.
Ein Erinnerungs und Datenspeicher eben ,mehr ist nicht bewiesen.
Die Aussage aus dem deinem link das Denken im Gehirn entsteht ist dort nicht belegt sondern nur angenommen.
Du hast doch selbst von dem heissen Kampf der Neurologen und Psychologen erzählt.

Ja, aber unglücklicherweise sind sich beide in diesem Punkt einig: Gedanken entstehen im Gehirn. Du kannst diesen Streit nicht für Dich in Anspruch nehmen. Keiner der beiden Parteien ist auf Deiner Seite. Bitte informier Dich doch erstmal, bevor Du ein Thema anführst.
Und worum es im Kampf "Neurologen vs. Psychologen" geht, hast Du offenbar nicht begriffen. Er hat nichts, aber auch gar nichts mit Deinem Thema zu tun. Vereinfacht gesagt, lehnen die Neurologen die Psychologie als Wissenschaft ab.


Moredread hat folgendes geschrieben::
Ich gebe Dir mal einen Hinweis: Erkläre mir, wie Du Informationen austauscht, ohne Materie zu benutzen....

Oki hat folgendes geschrieben::
Kommt noch....und die genaue Unterscheidung von Materie und Information .
Mir wurde gesagt das man die beiden Begriffe nicht einfach so austauschen kann wie du dir das vorstellst.

Na, das ist ja eine tolle Ansage. Dir ist klar, das die Überlichtgeschwindigkeit für Nicht-Informationen kinderleicht zu brechen ist? Ich kann Dir zwei Beispiele nennen, mit denen Du die Lichtgeschwindigkeit überschreiten kannst; eines davon so einfach, das Du es sogar nachmachen kannst. Hat nur den Haken, das keine Informationen übertragen werden...

Sorry, aber was war das jetzt für eine Nullnummer "Ich weiss es besser als Du, und irgendwann werde ich darüber erzählen" - dann mach das auch. Ich warte!


Moredread hat folgendes geschrieben::
Nein, überhaupt nicht. Ich habe lediglich den vagen Eindruck, das Du das Wort "Spuk" in "spukhafte Fernwirkung" gesehen hast und nun glaubst, es hätte etwas mit einer ominösen feinstofflichen Ebene zu tun; dabei hat das Wort in diesem Zusammenhang eine völlig andere Bedeutung. Das ist wie das Wort "kehren": Wenn ich sage, das ich Dir den Rücken zukehre - was will ich Dir damit sagen? Das ich mit nem Besen über Deinen Rücken fahre, oder Dir bloß meinen Rücken zudrehe?

Oki hat folgendes geschrieben::
Der mir bekannte Physiker hat mir bestätigt das es diese rätselhafte Fernwirkung tatsächlich gibt.
Ist aus dem Interview mit Zeilinger ja auch deutlich zu entnehmen.
Aufgrund deines Einwands hab ich da extra noch mal nachgefragt.

Blödsinn, als ob Du Zeilinger angeschrieben hättest. Vor allem hast Du wieder einmal nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Sagte ich irgendwo "spukhafte Fernwirkung gibt es nicht"? Ich sagte lediglich, das Du den Effekt fehlinterpretierst. Oder deutlich gesagt, in keinster Weise verstehst.


Oki hat folgendes geschrieben::

Zitat:
Zitat:
Anton Zeilinger: 1999 gelang uns die erste tatsächliche Verschlüsselung einer Geheimnachricht mit verschränkten Zuständen. Der Schlüssel zur Kodierung entsteht an beiden Stellen gleichzeitig. Deshalb kann er nicht abgehört werden. Die Sicherheit dieser Verschlüsselung ist so durch Naturgesetze gewährleistet. Vielleicht schon in ein paar Jahren könnte dieses System serienreif werden und in Produktion gehen


http://www.philosophische-praxis.at/zeilinger.html

Och, oki, Du hinkst mal wieder hinter her. Quantenkryptographische System sind längst im Einsatz. Ich sage es nochmal, Du trittst mir hier auf nem Spezialgebiet entgegen. Das Problem ist, das nicht jede Information übertragen wird. Heisst, Du willst ne 1 übermitteln, aber es kommt eine 0 an. Daraus resultiert, das Du auf herkömmlichen Wege nochmal ein Fehlerprotokoll austauschen musst. Somit ist die eigentliche Information eben nicht instantan ausgetauscht worden.


Oki hat folgendes geschrieben::
Wie du deutlich lesen kannst, sagt er das die Kodierung an beiden Stellen gleichzeitig entstehen,ohne Rücksicht auf die Entfernung und also folglich
ohne das Vergehen von Zeit.
Damit sind nun wohl alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt oder nicht?

Wie ich schon sagte, da wird eben nicht Bit für Bit sauber und eins zu eins übertragen.


Oki hat folgendes geschrieben::
Hier noch mal ganz eindeutig:

Zitat:
Was tun Sie?
Zeilinger:
Die Eigenschaften von Lichtteilchen über eine gewisse Distanz auf andere Lichtteilchen übertragen, und zwar ohne Zeitverzögerung. Das Prozedere beruht auf Phänomenen, die es nur in der Quantenwelt gibt, und nennt sich «Quantenteleportation».


Aufgrund dieser Fernwirkung habe ich meine Schlussfolgerungen angenommen.
Was gibt es da jetzt nicht zu verstehen?

Das ganze basiert auf Quantentunnelung. Vereinfacht gesagt, tunneln die Informationen durch die Raumzeit. Ergo legen sie keinen Weg zurück, ergo sind sie nicht überlichtschnell. Zu allem übel wird ein Großteil der Information zerstört.
Zieh Dir mal die Info rein, wie Quantenkryptographie funktioniert - das sollte als einfacher Einstieg reichen. Das hier groß und lang zu erkären, darauf habe ich ehrlich gesagt keine Lust:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenkryptographie

Wenn Du Fragen hast, kann Du ja was sagen.


Oki hat folgendes geschrieben::
Darf ich keine Kraft annehmen die es geben könnte die alles miteinander verbindet?

Klar, Du kannst annehmen, was Du willst. Mich würde nur interessieren, auf was diese Annahme fusst.


Oki hat folgendes geschrieben::
Wir entstammen alle aus dem einen Punkt der sich nun ständig ausdehnt.
Könnte es nicht sein das eine Kraft existiert und alles miteinander verbunden ist?
Auf einer Ebene die wir noch nicht messen können?
Warum sollte dieser Gedanke abwegig sein ?

Die Frage, warum etwas abwegig sein sollte, ist irrelavant. Interessanter ist die Frage, warum ich etwas annehmen soll. Negativbeweise kann man nicht führen. Man kann lediglich einen vorhandenen oder behaupteten Beleg untersuchen und diesen falsifzieren. Wenn Du für Deine Annahme also keinen vernünftigen Beleg hast, lässt sich diese auch nicht wiederlegen.


Oki hat folgendes geschrieben::
Wie in wiki jeder deutlich erlesen kann ist die Planck Einheit nur ein Konstrukt um Theorien zu verdeutlichen....
Meine Aussage das wäre ein Konstrukt zur Berechnung und nichts weiter ist damit nicht falsch wie behauptet sondern völlig korrekt!

Nein, nur wie üblich, hast Du nicht verstanden, was dort steht. "Ein Konstrukt um Theorien zu verdeutlichen" - was soll das denn bitte sein? Theorien sind modelhafte Konstrukte, um die Wirklichkeit zu verdeutlichen. Planck erschuf also etwas, um ein Model für Modele zu konstruieren?? Mensch, guck nicht nur einmal bei wiki rein und greif Dir eine einzige Zeile raus, die Dir in den Kram passt und ignoriere den Rest. Da steht nämlich schon ganz zu Anfang

Zitat:
Die Planck-Einheiten, benannt nach Max Planck, bilden ein natürliches Einheitensystem. Sie werden aus den drei grundlegenden Naturkonstanten hergeleitet, nämlich der Gravitationskonstanten G, der Lichtgeschwindigkeit c und dem planckschen Wirkungsquantum h.

Sie werden also hergeleitet und nicht einfach "konstruiert". Ein Konstrukt zur Verdeutlung einer Theorie wäre beispielsweise die oft herangezogene Gummiplane, auf der eine Kugel ruht, um die Verzerrung der Raumzeit zu beweisen.

Und das hier:

Oki hat folgendes geschrieben::
Die Planck-Länge lP ist ca. 1020 mal kleiner als der Durchmesser des Protons und damit weit jenseits einer direkten experimentellen Zugänglichkeit

...stammt nicht mal von wikipedia. Keine Ahnung, wo Du es herhast, von der wikipedia Seite jedenfalls nicht.


Oki hat folgendes geschrieben::
Sagen die Hirnforscher das wir keinen freien Willen hätten?
Nein,so muss man den Versuch von Libet nicht deuten sagt Wolf Singer vom Max Planck Institut:

Das tut nichts zur Sache. Erstens vertrete ich selber nicht den Determinismus, wie ich Dir bereits gesagt habe. Weiterhin ist auch das, was Du da aufführst, kein Beweis für "das Wissenschaftler glauben würde, das Bewußtsein würde nicht im Gehirn sitzen - im Gegenteil:

Zitat:
In dem Maße, in dem der Mensch sich immer wieder mit seinem Allzu-Menschlichen, mit negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigt, speichert er negative „Programme" in seinem Ober- und Unterbewusstsein, also in seinem Gehirn. Diese Komplexe werden dann immer mächtiger und steuern mehr und mehr das gesamte Verhalten des Menschen.

Da steht klipp und klar, das sich das Unter- und Oberbewußtsein für die Entscheidungen des Menschen verantwortlich zeichnen. Und, ich habe es noch mal fett markiert, das diese im Gehirn sitzen.


Oki hat folgendes geschrieben::
Man sieht das wie ich auch schon sagte unser Denken abhängig ist von unseren Erfahrungen die wir im Kontext zu unserer Umwelt machen.

Und inwiefern wiederspricht das der Behauptung, das Bewußtsein säße im Gehirn? Oder wo habe ich dem wiedersprochen?

ciao

JM
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Oki
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Beiträge: 177
Dabei seit: 05.02.2007
Wohnort: Wesel

16.04.2007 - 11:29


Zitat:
"Es gibt keine Zufälle" ist übrigens Quatsch. Ein Zufall ist per Defintion ein Ereignis, das wir aufgrund nicht vorliegender oder nicht berechenbarer Faktoren nicht voraussehen konnten. Das trifft auf praktisch unendlich viele Ereignisse zu.


Alles Ursache und Wirkung.
Könnte man alles berechnen ,wäre alle Materie die Partikel Gottes, wie ich auch annehme und was mein allererster Post auch aussagt,dann gäbe es auch keine Zufälle.
Aus der Sicht des Schöpfers.
Aus unserer beschränkten Sicht sieht es natürlich anders aus.
In Wiki der zweite Satz ist die Kernaussage über Determinismus:

Zitat:
Deterministen sind also der Auffassung, dass bei bekannten Naturgesetzen und dem vollständig bekannten Zustand eines Systems der weitere Ablauf aller Ereignisse prinzipiell vorherbestimmt ist und folglich weder ein echter Zufall, noch Wunder bzw. ähnliche nicht-physische Phänomene existieren


Deckt sich also genau mit meinen Aussagen

Zitat:
Zudem hast Du schlicht keine Ahnung über den Determinismus. Der Determinismus besagt, das das Universum ein Uhrwerk ist, in dem Menschen nur Zahnräder sind. Ich empfehle Dir dringend die Lektüre der "Preisschrift über die Freiheit des Willens" von Schopenhauer. Da wird sauber dargelegt, was Determinismus meint. Zudem solltest Du Dich mal mit der Geisteshaltung der Newton'schen Wissenschaft auseinandersetzen. Hier mal ein kleines Zitat Schopenhauers:


Hab ich gelesen ,aber du lässt etwas ganz wichtiges ausser Acht wenn du von Determinismus redest.
Und zwar gibt es den starken Determinismus,den schwachen Determinismus ,den technologischen Determinismus u.s.w.
Deine Aussage das meine Meinung eine ganz andere wäre als die der Deterministen ist ziemlich unpräzise.
Das hast du schlicht übersehen würde ich mal sagen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus

Außerdem stellt sich die Frage, warum es für bestimmte Phänomene Gesetze in der Natur gibt und für andere nicht geben sollte? Nur weil wir bestimmte Zusammenhänge nicht oder noch nicht erfassen können, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass Dinge ohne Ursache geschehen,oder nicht?
Das ist eine ganz logische Folgerung.

Zitat:
Du verstehst es einfach nicht. Deterministen sprechen nicht vom berechenbaren Universum. Das zu behaupten wäre ja eine Kleinigkeit. Die mechanistische Ansicht behandelt Menschen wie Uhren. Man kann nicht einig mit dem Determinismus sein und diesen grundlegenden Gedanken ablehnen. Das Du genau das behauptest, legt nahe, das Du schlicht nicht verstanden hast, was Determinismus aussagt.


Absolut unpräzise und falsch,ich kann diesen grundlegenden Gedanken ablehnen und die mechanistische Ansicht auch!
Schau einfach mal bei wiki nach und du wirst erkennen das es viele Ansichten im Determinismus gibt und sich auch keine Basis für diesen Begriff festlegen lässt.


Zitat:
Oki hat folgendes geschrieben::
Stimmt,dort steht tatsächlich die Gedanken würden im Gehirn entstehen...
Du hast aber lange gesucht um so eine Seite zu finden wo das behauptet wird.
Aber
trotz aller Forschungen konnte das noch nie nachvollzogen werden. Im Gegenteil - die Gedanken bzw. unser Bewußtsein sind nirgendwo im Gehirn zu finden .

Die Gehirnaktivität entsteht, weil unser Gehirn das Bindeglied darstellt zwischen uns als nichtphysischem Wesen und der physischen Realität

Jetzt verdreh mir mal nicht die Worte im Mund. Du hast behauptet, DIE WISSENSCHAFT würde nichts davon wissen, das Gedanken im Hirn entstehen. Das ist ganz offensichtlich falsch, und das habe ich Dir belegt. Wovon Du hier und jetzt wieder sprichst, sind Deine eigenen Interpretationen. Du lenkst vom Thema ab. Ich halte fest: Die Wissenschaft geht davon aus, das Gedanken im Gehirn entstehen. Punkt. Du siehst das anders, hast aber Probleme, das auf einer wissenschaftlichen Ebene zu beweisen.


Jetzt versuchst du dich aber rauszureden mein lieber....lool
Du hast verzweifelt gesucht und schliesslich mit Hilfe einer Kindersuchmaschine eine einzige Seite gefunden die sagt das der Sitz des Gedächtnisses im Gehirn ist.
Was aber immer noch nicht bedeutet das die Gedanken aus dem Gehirn kommen wie du annimmst!
Du willst dich doch nicht tatsächlich auf diese eine Seite berufen wo noch nicht mal ein einziger Wissenschaftler zu dieser Aussage Stellung bezieht!?
Siehe meinen link vom Direktor des Max -Planck -Institutes und anderen Nobelpreisträgern die unmissverständlich aussagen das keinem Wissenschaftler gelungen ist zu beweisen das Gedanklen im Gehirn entstehen oder der Sitz des Bewusstseins im Gehirn zu finden sei.
Du hast doch getönt du wolltest mich mit Tonnen von Material zuschütten wo das bestätigt ist.
Stattdessen kommst du jetzt mit ner Kinderseite...

icon_biggrin.gif

Zitat:
Und schon wieder dieser Fehler: Wir sprachen nicht von einem Beweis, der Dir genehm ist. Wir sprachen davon, was dieser Wissenschaftler für eine Theorie vertritt. Und er vertritt eben die von mir genannten Theorie, das Gedanken im Hirn entstehen! Wechsle nicht mitten im Gespräch das Thema. Das Thema war "was denkt die Wissenschaft darüber" - und sie denkt etwas anderes, als Du. Das sich Neurologen "weit aus dem Fenster lehnen" ist bloß eine Behauptung. Wo kannst Du da mit einer Erklärung aufwarten?




Schau mal gleich die letzten beiden Zitate am Ende dieses Posts!
Dann kannst du deutlich lesen das ich gepostet hatte das es mir um wissenschaftliche Beweise ging und ich anmertkte das es keine gibt!
Und das es nicht um Theorien ging die nicht bewiesen sind.

Aber mail ihn ruhig mal an....
Ich bin mal gespannt ob er die Ansicht vertritt und er sich sicher istdas Gedanken im Gehirn entstehen.


Zitat:
Oki hat folgendes geschrieben::
Das Denken setzt nicht aus weil das Gehirn beschädigt ist.

Hoho, mutige Behauptung, die allen aktuellen Kentnissen entspricht. Wie möchtest Du das belegen? Ich habe schon zig Links hinterlegt, die genau das besagen. Kann es sein, das Du Dir die Links gar nicht erst durchliest?


Ich habe sie gelesen,verstehe sie aber ein wenig anders wie du.
Da niemand einen blassen Schimmer davon hat was Gedanken sind und wo sie herkommen kann auch niemand eine grundlegende Aussage über das Denken machen.
Daher sind das nur Spekulationen.


Zitat:
Sorry, aber was war das jetzt für eine Nullnummer "Ich weiss es besser als Du, und irgendwann werde ich darüber erzählen" - dann mach das auch. Ich warte!


Ja genau,das war die Sache mit dem Austausch von Infos ohne Zeitverzögerung.
Ich habe nicht behauptet ich wüsste es besser als du!
Sondern das ich mich informieren werde bei einem Wissenschafttler über diese spukhafte Fernwirkung.
Was er mir dazu geschrieben hat habe ich soweit veröffentlicht.
Auch das man den Begriff in der Physik nicht einfach so austauschen kann.
Du hast das behauptet und solltest dann auch darlegen warum du dieser Ansicht bist oder und auf welchen Fall/Theorie sich das bezieht?
Wenn du das kannst dann tu es einfach.
Ich lerne gerne dazu...

Zitat:
Och, oki, Du hinkst mal wieder hinter her. Quantenkryptographische System sind längst im Einsatz. Ich sage es nochmal, Du trittst mir hier auf nem Spezialgebiet entgegen. Das Problem ist, das nicht jede Information übertragen wird. Heisst, Du willst ne 1 übermitteln, aber es kommt eine 0 an. Daraus resultiert, das Du auf herkömmlichen Wege nochmal ein Fehlerprotokoll austauschen musst. Somit ist die eigentliche Information eben nicht instantan ausgetauscht worden.


In dem Fall hast du recht....
Die Fehlerquote bei Zeilinger liegt aber nur bei 3 Prozent.


Zitat:
Wie ich schon sagte, da wird eben nicht Bit für Bit sauber und eins zu eins übertragen.


Über die 3 Prozent will ich mich da nicht streiten.

Zitat:
Das ganze basiert auf Quantentunnelung. Vereinfacht gesagt, tunneln die Informationen durch die Raumzeit. Ergo legen sie keinen Weg zurück, ergo sind sie nicht überlichtschnell. Zu allem übel wird ein Großteil der Information zerstört.
Zieh Dir mal die Info rein, wie Quantenkryptographie funktioniert - das sollte als einfacher Einstieg reichen. Das hier groß und lang zu erkären, darauf habe ich ehrlich gesagt keine Lust:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenkryptographie


Habe ich mir aufmerksam durchgelesen.
3 Prozent nennst du also einen Grossteil der Informationen AHA.
Die Raumzeit wird durchtunnelt wie du sagst.
Auf eine gewisse Weise wird der Faktor Zeit also umgangen kann ich nun sagen.
Nur wo führt die Abkürzung her?
Ist Zeit nun doch eine Illusion wenn sie umgangen werden kann?
Hast du ja abgestritten meine Aussage als ich sagte das auch viele Wissenschaftler annehmen das Zeit eine Illusion ist.
In wiki steht auch das das Fliessen der Zeit als Illusion angesehen wird von vielen Wissenschaftlern.
Hast du mir nicht geglaubt und wolltest Beweise!
Letztendlich hast du dich rausgeredet und behauptet das Fliessen der Zeit wäre etwas anderes als der Begriff Zeit und somit meine Aussage das viele Wissenschaftler annehmen das Zeit eine Illusion ist nicht stimmt und falsch ist.
Du windest dich wie ein Aal.
icon_razz.gif

Zitat:
Oki hat folgendes geschrieben::
Darf ich keine Kraft annehmen die es geben könnte die alles miteinander verbindet?

Klar, Du kannst annehmen, was Du willst. Mich würde nur interessieren, auf was diese Annahme fusst.


Das hab ich mehrfach dargelegt warum ich das annehme.

Zitat:
Die Frage, warum etwas abwegig sein sollte, ist irrelavant. Interessanter ist die Frage, warum ich etwas annehmen soll. Negativbeweise kann man nicht führen. Man kann lediglich einen vorhandenen oder behaupteten Beleg untersuchen und diesen falsifzieren. Wenn Du für Deine Annahme also keinen vernünftigen Beleg hast, lässt sich diese auch nicht wiederlegen.


Das sehe ich wohl ein das es so ist...


Zitat:
Nein, nur wie üblich, hast Du nicht verstanden, was dort steht. "Ein Konstrukt um Theorien zu verdeutlichen" - was soll das denn bitte sein? Theorien sind modelhafte Konstrukte, um die Wirklichkeit zu verdeutlichen. Planck erschuf also etwas, um ein Model für Modele zu konstruieren?? Mensch, guck nicht nur einmal bei wiki rein und greif Dir eine einzige Zeile raus, die Dir in den Kram passt und ignoriere den Rest. Da steht nämlich schon ganz zu Anfang


Okay,du hast mir die Frage reingewürgt mit deiner Max Plank Zeit um vom Thema abzulenken weil ich angenommen hatte das Zeit eine Illusion ist .
Wenn du so genau weisst was das ist brauchst du ja nicht zu fragen.
Meiner Ansicht tut das in keinster Weise einen Abbruch weil ich belegen kann das Wissenschaftler das Fliessen der Zeit ,oder eben die Zeit an sich für eine Illusion halten.
Dem hast du ja vehement widersprochen!

Zitat:
Und das hier:

Oki hat folgendes geschrieben::
Die Planck-Länge lP ist ca. 1020 mal kleiner als der Durchmesser des Protons und damit weit jenseits einer direkten experimentellen Zugänglichkeit

...stammt nicht mal von wikipedia. Keine Ahnung, wo Du es herhast, von der wikipedia Seite jedenfalls nicht.


Nee,wiki hat auf meyers lexikon verwiesen und dort war genau definiert was eine Max Planck Zeiteinheit ist.
Und das es nunmal unmöglich ist sie experimentell nachzuweisen


Zitat:
In dem Maße, in dem der Mensch sich immer wieder mit seinem Allzu-Menschlichen, mit negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigt, speichert er negative „Programme" in seinem Ober- und Unterbewusstsein, also in seinem Gehirn. Diese Komplexe werden dann immer mächtiger und steuern mehr und mehr das gesamte Verhalten des Menschen.

Zitat:
Da steht klipp und klar, das sich das Unter- und Oberbewußtsein für die Entscheidungen des Menschen verantwortlich zeichnen. Und, ich habe es noch mal fett markiert, das diese im Gehirn sitzen.
[/quote]


Du hast behauptet das Denken würde im Gehirn entstehen und es wäre bewiesen das es so ist.
Man weiss doch garnicht was Ober und Unterbewusstsein ist und vor allem woher will man wissen das es im Gehirn sitzt.
Man geht davon aus,ja...
Hatte auch gesagt das ich nicht abstreite einige Neurologen davon ausgehen.
Entscheidend ist aber die Aussage das es niemandem gelungen ist das Denken oder das Bewusstsein im Gehirn zu lokalisieren.


Zitat:
Und inwiefern wiederspricht das der Behauptung, das Bewußtsein säße im Gehirn? Oder wo habe ich dem wiedersprochen?


Das hier als Erinnerung an deine Worte wo du leichtsinnig behauptet hast ohne es belegen zu können:


Zitat:
Oki hat folgendes geschrieben::
Niemand hat bisher beweisen können das Gedanken tatsächlich nur im Gehirn entstehen.
Hast du einen Link dazu wo das Gegenteil zu meiner Aussage steht?
Selbst die Bauchspeicheldrüse besitzt Intelligenz.
Das Gefühl aus dem Bauch kennt jeder.
Ich sehe unseren Körper eher ganzheitlich.

Zitat Moredread zu meiner obigen Aussage:
Ja, genau, Du siehst das so. Du glaubst es. Die Hirnforschung ist schon ziemlich weit; ist eine bestimmte Stelle im Gehirn zerstört, so kann ein Patient nicht mehr sprechen, hat kein Kurzzeitgedächtnis mehr, kann sich nicht mehr benehmen usw. usf. Es ist wissenschaftlich gesehen klipp und klar, wo Gedanken herkommen.


Wie du siehst sprach ich von "beweisen" und du warst der Meinung es wäre wissenschaftlich klipp und klar wo Gedanken herkommen.
Das ist aber falsch !


Gruss Oki
_________________
Mit Fanatikern zu diskutieren ist wie Seilziehen mit einer Mannschaft,
die ihr Seilende um einen Baum gebunden hat.


Zuletzt bearbeitet von Oki am 16.04.2007 - 15:39, insgesamt 5 Male bearbeitet
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TronamdoXL
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Wohnort: Im Kernel

16.04.2007 - 14:31


Niemand liest wirklich gerne lange Texte am Bildschirm......... Nur wenn es sich um Bildung handelt icon_cool.gif
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Moredread
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Beiträge: 1179
Dabei seit: 19.12.2006


16.04.2007 - 22:02


Oki, Du bist selbst für einfachste Zusammenhänge zu dumm. Jemand, der nicht weiß, das Gedanken im Hirn entstehen, gar behautet, die Wissenschaft würde etwas anderes sagen, ist unter meinem Niveau. Das ist genauso wie das posten der Pyramiden Seite, die ein Bekannter von mir aufgesetzt hat, von der Du dann behauptet hast, sie würde Deine Thesen unterstützen (habs ihm neulich erzählt, der ist vor Lachen vom Stuhl gekippt). Ich kann ihn deshalb gerne nach nem Statement fragen - nimm es stellvertretend für all den Quatsch, den Du hier erzählst.

Was Quantenkryptographie angeht: 3 Prozent ist Schwachsinn, oki, 70 ist richtig. Es kommen im Schnitt 30 Prozent durch. Was Du glaubst, interessiert mich herrlich wenig. Blöderweise studiere ich den Kram - willst Du mir etwas über mein Fachgebiet erzählen? Quanten durchtunneln den Raum, ergo müssen sie ihn nicht durchqueren. Ergo legen Sie keine Strecke zurück. Und wenn ich 0 Strecke zurücklege, gibts auch Null Zeit, die ich dafür brauche.

Ich habe Dir auch angeboten, Dir zu erklären, warum Information und Materie äquivalent sind. Und zwar als einziges Thema, weil es kompliziert ist. Ich lasse es bleiben, Du bist eh zu dumm um es zu begreifen. Du bist völlig ausserstande, in größeren Zusammenhängen zu denken.

Das fliessen der Zeit ist die Wahrnehmung der selben. Das es zwischen Wahrnehmung der Zeit und der Existenz der Zeit selber einen Unterschied gibt steht ausser Frage. Existieren tut sie trotzdem. Ich empfehle Dir in der Hinsicht mal, Minkowski-Diagramme zu studieren (nein, nicht wirklich - Du wirst sie nämlich eh nicht verstehen).

ciao

JM
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16.04.2007 - 23:23


@ Oki
Mir wird zunehmend schläfrig, je mehr Beiträge ich von Dir lese. Du
versuchst Dich krampfhaft gegen die gängige Physik zu wehren oder
sie in Frage zu stellen. Leider ist es nun mal so, das physikalische
Theorien durch Experimente bestätigt werden können. Esoterische
Theorien stützen sich allenfalls auf Beobachtungen, die aber durch
mangeldes physikalisches Wissen, falsch weiter/wiedergegeben werden.


Sorry, aber auf dieser Diskusionsebene kann dieser Thread nicht
weiter aufrecht erhalten werden.




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