Kaspar Hauser

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Warum wurde Kaspar Hauser getötet??
Aus reiner Lust am Mord
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Der Lord wollte nur das Erbe des "Prinzen" behalten
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Aus einem ganz anderen Grund... (schreibt es rein)
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Der Dämlack interessiert mich nicht die Bohne
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Stimmen insgesamt : 7

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Johnny O McKennzie
Grand Orient
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21.10.2003 - 17:38


Hey Leutz ich weiß nicht wo das reinpasst deswegen schreib ich es einfach hier rein.

Seit Urzeiten beschäftigen Wilde Kinder die mythische und literarische Imagination, von Romulus und Remus bis zu Kiplings Wolfsjungen Mowgli. Historische Fälle isoliert aufwachsender Kinder haben teil an der mythischen Kraft des Topos und verstärken sie zugleich. Im 7. Jahrhundert v. Chr., so berichtet Herodot, ließ der Ägypterkönig Psammetich zwei Säuglinge von Ammen versorgt, aber ohne Sprache aufziehen, um die Ursprache der Menschheit zu erkunden. Meist aber führten Vernachlässigung und Aussetzung zu ungeplanten »Isolationsexperimenten«. Im 18. Jahrhundert wurden Wilde Kinder besonders heftig debattiert. Sie verkörperten die Grenze zwischen Natur und Kultur und boten, so schien es, einen Blick auf den Menschen im Naturzustand, unberührt von gesellschaftlichen Einwirkungen — wenn auch nur in vereinzelten Exemplaren.
Kaspar Hauser ist eine späte Blüte und der Höhepunkt einer langen Folge Wilder Kinder in Europa. 1828 tauchte er in Nürnberg auf, kaum fähig zu gehen oder zu sprechen. Seine Ankunft in den Mauern der Stadt sprach sich bald herum. Hausers Aufenthalt auf dem örtlichen Gefängnisturm geriet zur reinsten Menagerie. Der Findling wurde zur Touristenattraktion.
Eine Bekanntmachung des Bürgermeisters Binder bestaunte Hausers »höchste Unschuld der Natur« und sprach von dessen langjähriger Einkerkerung. Wegen seiner »herrlichsten Anlagen des Geistes, Gemüths und Herzens«, eine Art natürlicher Nobilität, spekulierte Binder, dass dem Knaben auch »sein Vermögen, wohl gar die Vorzüge vornehmer Geburt« entgangen sein könnten. Das Findelkind wurde flugs als entführter Prinz deklariert. Die Gazetten druckten die Geschichte allerorten nach und die paneuropäische Sensation war perfekt.
Die amtlichen Ermittlungen übernahm der Jurist Anselm von Feuerbach. Er kam zu dem Schluss, Hauser sei ein aus Erbfolgegründen beiseite geschaffter Spross des Badischen Großherzogs. 1830 ließ jedoch Polizeirat Merker aus Berlin verlauten, Hauser sei wohl eher ein gewöhnlicher Betrüger. Inzwischen ist es Historikern, allen voran Hermann Pies, gelungen, einen erstaunlich dichten Indizienbeweis für die Prinzentheorie zu erbringen. Aber der Streit zwischen Befürwortern und Zweiflern tobt nach wie vor mit großer Heftigkeit, wie nicht zuletzt der Sturm im Blätterwald anlässlich der vom Spiegel in Auftrag gegebenen DNS-Analyse im November 1996 gezeigt hat.
Kaspar Hauser verbrachte insgesamt fünfeinhalb Jahre unter den wachsamen und sensationslüsternen Augen der Öffentlichkeit. Der Gymnasiallehrer G. F. Daumer lehrte ihn Sprechen, Lesen und Schreiben. Auch Zeichnen, Aquarellieren und Schachspielen standen auf dem Programm. Ein Attentatsversuch im Oktober 1829 schlug fehl, doch der Täter konnte entkommen.
Im Jahr 1831 erschien Lord Stanhope auf der Bildfläche, ein Exzentriker aus altem englischen Adel, der in der Hauseraffäre als Agent Badens tätig war. Er zeigte großes Interesse an Hauser und übernahm dessen Pflegschaft. Auch von Adoption, die aber nie zustande kam, war die Rede. Der Lord veranlasste Hausers Umzug nach Ansbach, zu Lehrer Meyer, einem Mann, der allem Anschein nach so bieder wie engstirnig war. Dort verbrachte Kaspar Hauser die letzten zwei Jahre seines Lebens, bis er im Dezember 1833 dem Dolch eines Mörders erlag und mit seinem unzeitigen Tod den Interpreten in Psychologie und Juristerei, Geschichtswissenschaft und Pädagogik, in der Medizin und in den Künsten das Feld überließ.

Quelle: www.literaturcafe.de

Also meint ihr das der nur aus Mordlust getötet wurde oder das er der "verlorene Prinz" ist und, dass das der Lord herausgefunden hat und ihn deswegen aus Geldgier umbringen ließ?

Greetz
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Orakel
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21.10.2003 - 17:38



Zum Thema Kaspar Hauser kann ich die Websites oben empfehlen.
 
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Jan
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23.10.2003 - 13:57


hmmm Kaspar Hauser kenn ich net icon_biggrin.gif
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Johnny O McKennzie
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23.10.2003 - 14:35


Jan hat folgendes geschrieben::
hmmm Kaspar Hauser kenn ich net icon_biggrin.gif


Das ist mal eine Mysterie aus Deutschland. Is ja auch mal ganz schön. Ich kenn den auch nur weil wir den in Geschichte hatten.

Greetz
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GothGrrrl
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25.10.2003 - 11:34


also ich glaube nicht, dass so dreiste hintergedanken waren. aber ich hab mich damit nicht so richtig befasst. irgendwann gabs mal in einer zeitschrift, die ich lese eine vierteilige serie über kaspar hauser. war ganz interessant.
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Fecal_matter
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27.10.2003 - 22:07


kaspar hauser wurde doch durch seine abkapselung zum autisten und unternahm unzählige versuche seine identität zu klären...allerdings wurde doch nie geklärt wer er wirklich war, allerdings hab ich nicht gewustt, dass er erstochen worden was, ich hab gehört er wäre ertränkt worden....
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Johnny O McKennzie
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27.10.2003 - 23:22


Fecal_matter hat folgendes geschrieben::
allerdings hab ich nicht gewustt, dass er erstochen worden was, ich hab gehört er wäre ertränkt worden....


hmm das ist mir jetzt ganz neu. Hab ich noch nichts von gehört.

Greetz
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Fecal_matter
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28.10.2003 - 21:09


und mir war die abstecherei neu....
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RIPPER
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06.01.2004 - 16:19


Ich glaube es hatte einen ganz anderen Grund !
Also: Es hieß sogar bei Jesus, dass das 'Dach der Welt' von den Juden in das 'Land des Mitternachtsberges' (Deutschland) transferiert werde und dort sollte ein Kind geboren werden, das 'Europa in Frieden vereine'. Es sollte nicht nur ein ehrlicher und guter König sondern auch ein spiritueller Meister sein.

''Das besagte Kind wurde am Michaelstag, den 29. September 1812, in Karlsruhe als Sohn von Großherzog Karl und seiner Gemahlin Stephanie de Beauharnais, der Adoptivtochter Napoleons, geboren und war somit der Nachfolger des Thrones des Hauses Baden und damit der deutsche Kaiser!''

Die Illuminaten bekamen Wind davon und ließen das Kind nach der Geburt entführen. Da die Illuminaten jedoch von der Wiedergeburt wussten, war ihnen auch klar, dass sie den Jungen unmöglich töten konnten, weil es sonst 'wiederauferstehen' würde. Also sperrten sie ihn in eine sehr kleine Zelle, bei der er nicht richtig sitzen konnte, sondern die Beine anwinkeln musste, damit er es später nicht leicht haben würde zu laufen usw. Als die Illuminaten dachten, dass er nun ein verrückter Krüppel geworden sei, der unmöglich jemals Kaiser von Deutschland werden konnte warfen sie ihn auf die Straßen Nürnbergs. Dort wurde er auch prompt eingesperrt , bis er bei jemandem aufgenommen wurde und ihm das Schreiben, Lesen usw. beigebracht wurde...

''Doch dann, im Alter von achtzehn Jahren, begann er, seine erste Biographie über sich selbst und seine Aufgabe hier zu schreiben, was auch den Freimaurern zu Ohren kam. Auch die Leute, die sich in den Jahren im engeren Kreise um Kaspar gefunden hatten, hatten sich auf
die Suche begeben, wer Kaspar wirklich war und waren dem Rätsel auch auf die Spur gekommen. Daher mußten die Freimaurer, die nun ihren schönen Plan scheitern sahen, einen Weg finden, wie sie Kaspar nun doch seiner sterblichen Hülle entledigen konnten.'' ...

''Lord Stanhope übernahm die Vormundschaft Kaspars und brachte ihn zu einem weiteren Verschwörer nach Ansbach, dem Lehrer Meyer, der sich Kaspar gegenüber sehr böse verhielt. Kaspar wurde dazu
gebracht zu lügen, eitel zu werden, auf Besitz und Äußerlichkeiten Wert zu legen und die Herzlichkeit seiner ehemaligen Freunde zu übersehen - all die Illuminati-Prinzipien, die man auch in den Arthur Trebitsch-Protokollen findet.''

''Doch immer noch war er den Illuminati im Weg, daher versuchten sie, ihn am 17. Oktober 1829 zu töten und zwar durch "Schächten". Doch
der Attentäter verfehlte seinen Hals und schnitt ihm die Stirn auf. Kaspars Reaktion darauf war alles andere als verärgert. Er vergab seinem Attentäter und war ihm nicht böse. Das zeigt abermals, welchen Geistes Kind er war.''

''Doch dann, am 14 Dezember 1833, waren sie schließlich erfolgreich. Kaspar wurde dreimal ein Messer in den Leib gestoßen. Er starb aber nicht sofort. Kaspar konnte sich noch bis nach Hause schleppen und hielt dort noch bis in die Nacht hinein aus. Der Pfarrer saß an seinem
Bett und Kaspar vergab seinem Mörder noch im Sterbebett.''

Quelle: Geheimgesellschaften II von Jan Van Helsing

Hört sich sehr plausibel an, wenn ihr mich fragt ! icon_wink.gif
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Der Mensch ist vom Baum gestiegen, um alles zu verändern, doch sich selbst hat er wohl vergessen !
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Esotante von Nebenan
B'nai B'rith
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12.02.2006 - 15:33


Ich find das Thema Kaspar Hauser echt interessant.
Aber die These, dass er von ner Adlesfamilie abstamme und diese ein beispielsweiße unheheliches Kind verheimlichen wollte wurde mit DNA oder so getestet und ergab negativ. Er war zumindest mit der geglaubten Familie nicht verwand. Das interessante ist ja eigentlich, dass er in vollkommener Dunkelheit lesen konnte!!! S´gab so ne These, dass er was mit Außerirdischen am Hut habe, wer weiß, wer weiß...
Was glaubt ihr?
Kennt hier noch jemand was zu dem Thema?
Mit freundlichsten herzlichsten ökonomischsten Grüßen aus dem tiefsten Innern:
die RESA.
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