Tempelritter

Der mysteriöse Heilige Gral. In diesem Forum wird die Suche nach dem Heiligen Gral, mögliche Orte wie Glastonbury, Personen wie Maria Magdalena und Begriffe wie San Greal diskutiert.


Yaska
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Tempelritter

28.07.2007 - 22:12

Tempelritter

Das Symbol der Tempelritter ist das Tatzenkreuz. Ein rotes Kreuz auf weißem Hintergrund.
Das ist das Ursprungskreuz. Je nach Orden wurde das Kreuz verändert.

Die drei Farben der Templer waren Rot, Schwarz und Weiß

Die rote Farbe des Kreuzes steht für das Blut, das sie um ihren vergiesen Glauben zu verteidigen.
Die Socken waren schwarz. Die schwarze Farbe soll an den Tod erinnern.
Der Gürtel trägt die weiße Farbe. Weiß steht für die Keuchscheit; sie durften keine Nächte mit Frauen verbringen.



Die Tempelritter (Templer, Templerheer, Tempelorden) war ein christlicher Ritterorden.
Sie wurden nach dem Haus, das sie in der nähe des Tempel Salomons bewohnten „Milites Templi (Tempelritter) genannt.

Gegründet wurde der Orden „Orden der armen Ritter Christis vom Tempel Salomons" im Jahre 1118/1119 in Jerusalem von französischen Rittern: die beiden Grafen Hugo de Payens und Gottfried de Saint-Omer, so wie sieben weitere abendländische (Abendland= Europa) Adlige Andreas von Montbard, Gundomar, Gudfried, Roland, Payen von Montidier , Gottfried Bisol und Archibald von Saint Amand)
Ein genaueres Datum zur Gründung des Ordens ist nicht bekannt.



Sie stellten sich der Aufgabe für den Schutz der von den Hafenstädten nach Jerusalem ziehenden Pilger gegen räuberische Überfälle, wie sie an der Tagesordnung waren, zu sorgen. Sie nannten sich die „Streiter Christi“. Sie betonten ihre Armut und Einfachheit, was auch ihr berühmt gewordenes Siegel zu verdeutlichen versuchte: zwei Templer auf einem Pferd. Doch später galten sie als unermesslich reich, auch wenn ihr Reichtum in hohen Schulden einiger gekrönter Häupter und des europäischen Hochadels sowie aus immensen Auslagen für den Krieg im heiligen land bestand. Im jeden Fall türmte es sich nicht in den Gewölben einer Templer-Ordensniederlassung.



Während der Belagerung Akkons der christlichen Hauptstadt Outremers, haben sie später nach dem Vorbild der Johanniter den dienst der Kranken- und Armenpflege übernommen.

Warum aber konnte es zu einer Verbindung von geistlichen und ritterlichen Elementen in dieser Form kommen?
Der Vorsteher Hugo de Payens, dessen Gemeinschaft zunächst wenig Zuspruch fand, bat seinen Verwandten der Zisterzienserabt (Zisterzienser= Orden) Bernhard von Clairvaux, um Unterstützung. Dieser verfasste um 1128 die Schrift „Vom Lob der neuen Ritterschaft“, in der er die Streiter Christi, die auf das übliche Gepränge der Ritterschaft verzichteten, um der Sache Gottes zu dienen.
Der Ritter dieser Streitmacht nütze sich selbst, wenn er getötet werde, denn er werde dadurch frei von Sünden; er nütze Christus, wenn er tötete, denn er tötete Heiden. Der Tod der Heiden diene dem Ruhm Christi. Dieser Tod der Heiden wird allerdings als Not- oder Grenzfall angesehen, der nur zu akzeptieren ist, wenn die Heiden sich nicht auf andere Weise von der Bedrohung und Unterdrückung der gläubigen Christen abhalten lassen.
Bernhard von Clairvaux predigt aber keinesfalls der generellen Vernichtung aller Heiden.
Die Templer legten ein Gelübte ab von Gehorsam, Armut und Keuchscheit. Im Grunde handelt es sich um „Mönchsritter“ oder „Rittermönche“ die aber von bernhard Clairvaux nicht so bezeichnet werden. Diese Verbindung von Mönchen und Rittertum war bisher völlig unbekannt gewesen.

Freitag der 13. !
Die Templer wurden von Esquiu de Floryan aus Aragon für sechs Vorgehen beschuldigt: Das bespeien des Kreuzes , homosexueller Handlungen, Küssen auf den Rückenwirbel und den Nabel, die bei der Aufnahme in den Orden zwischen dem Anwärter und dem aufnehmenden Templer getauscht worden seien, so wie der Anbetung eines Kopfidols. Die sechste Sünde stand in der unterlassenen Weihung der Hostien (Opfer) durch die Ordenspriester.
Später stellte sich heraus, das dies alles nicht Stimmte. Trotzdem wurden der Großmeister Jacques de Molay (1292-1314) und der Großpräzeptor der Normandie auf dem Scheiterhaufen vor dem Portal der Kathedrale Notre Dame du Paris verbrand (18. März 1314). Man sagt, das Jacques de Molay sein Gesicht in Richtung Notre Dame gewendet hatte und bis zum Tode stumm gebetet hat. Kurz nach dem Flammentod kamen Wundermärchen auf. Der Mantel des Großmeisters sei nicht verbrannt, die Asche der beiden Templern sei von frommen Männern wie Märtyrer-Reliquie geborgen worden. Die bekannteste Erzählung aber ist, dass Jacques de Molay König(Phillip) und Papst (Clemens V.) binnen eines Jahres vor Gottes Richterstuhl gerufen haben soll. Die Tatschabe, das der Papst einen Monat nach dem Tod des Großmeisters und der Phillip im folgenden November starben, nährte den Volksglauben.


Großmeister:

Hughes de Payens (1118-1136)
Robert de Craon (1136-1146)
Everard des Barres (1146-1149)
Bernard de Tremelay (1149-1153)
André de Montbard (1153-1156)
Bertrand de Blanchefort (1156-1169)
Philippe de Milly (1169-1171)
Odo de St Amand (1171-1179)
Arnaud de Toroge (1179-1184)
Gérard de Ridefort (1185-1189)
Robert de Sablé (1191-1193)
Gilbert Horal (1193-1200)
Phillipe de Plessis (1201-1208)
Guillaume de Chartres (1209-1219)
Pedro de Montaigu (1219-1230)
Armand de Périgord (1232-1244)
Richard de Bures (1245-1247)
Guillaume de Sonnac (1247-1250)
Renaud de Vichiers (1250-1256)
Thomas Bérard (1256-1273)
Guillaume de Beaujeu (1273-1291)
Thibaud Gaudin (1291-1292)
Jacques de Molay (1292-1314)


aus verschiedenen Quellen kurz zusammengefügt!
ut nullus alium ad iram provocet "keiner soll den anderen zum Zorn reizen"


§§ Sei Du selbst die Veränderung die Du Dir wünscht für diese Welt §§

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