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En.Ki Area 51 Newbie

Beiträge: 2 Dabei seit: 05.09.2007
05.09.2007 - 20:37
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Hallo
mich würde interessieren ob Euch auch die massive mediale "Vorbetung" dessen was angeblich gut und was schlecht sein soll, wer angeblich gut und wer angeblich böse sein soll, auffällt.
Gerade jetzt machen die Medien wieder massiv Druck.
Da wäre also der deutsche Junge, der wegen eines nichtigen Falles unter katastrophalen Bedingungen quasi willkürlich in der Türkei festgahelten wird weil er angeblich einen sexuallen Mißbrauch an einer englischen Minderjährigen begangen hat.
Interesant ist nicht die Tatsache, daß so etwas vorkommt. Sicherlich entspricht der Fall mehr oder weniger den Tatsachen.
Interessant ist vielmehr, daß dieser Fall so massiv in den medialen Mittelpunkt gerückt wird.
Es gubt einige hundert Deutsche denen es in den Gefängnissen unterschiedlichster Staaten ebenso oder noch weitaus schlechter geht. Doch kein Huhn und kein Hahn kräht danach.
Warum also ist dieser Fall so interessant?
Dann gibt es da noch - ganz aktuell - das vermeintliche Bombenattentat das jetzt durch den heldenhaften Einsatz unserer Bundesbehörden vereitelt wurde. Die Täter: Drei Muslime; zwei zum Islam konvertierte Deutsche und ein Türke.
Es ist schon erstaunlich wieviele "Beinahe-Attentate" in Deutschland und anderso durch angebliche Dummheit der Attentäter oder den heldenhaften Einsatz der Behörden in letzter Zeit so verhindert wurden.
Anderernorts scheinen die Attentäter entweder intelligenter zu sein oder die Opfer weniger heldenhaft...obwohl es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten doch von Helden nur so wimmelt.
Was ist der gemeinsame Nenner all dieser medialen Propaganda? Die Muslime sind die Bösen.
Das bleut man uns immer und immer wieder ein.
Bei mir persönlich hat dieser Versuch, meine Meinung zu beeinflussen allerdings das Gegenteil bewirkt. Als gebohrener 68er hatt ich seinerzeit eine gewissen Abscheu gegen meine türkischen Mitschüler entwickelt und hätte sie jederzeit gerne vor die deutschen Tore gesetzt.
Mittlerweile betrachte ich sie allerdings als Sündenbock und Bauernopfer. Große persönliche Sympathie kann ich ihnen immer noch nicht entgegenbringen aber eines weiß ich ganz sicher:
SIE sind nicht die Gefahr. SIE sind nicht die Bösen. Das sind die anderen, diejenigen, die hierzulande immer als die armen schuldlosen, gebeutelten Schafe dargestellt werden. Das sind unsere Feinde. |
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Orakel Rat der 33
 
Beiträge: 4997 Dabei seit: 24.12.2003
05.09.2007 - 20:37
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Zum Thema Die Guten und die Bösen kann ich die Websites oben empfehlen.
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2344 Dabei seit: 16.06.2006
05.09.2007 - 21:05
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Ähhhhhhhh ja. Und wo genau ist jetzt die Verschwörung? Das die Muslime nicht allesamt Extremisten sind weiß jeder Mensch der zumindest die Schulbildung eines 10-jährigen hat. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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Against_the_System Rat der 33


Beiträge: 596 Dabei seit: 14.02.2006
05.09.2007 - 21:08
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Es ist gut für die Menschen ein Feindbild zu haben denn dann suchen Sie den Feind nicht mehr .
Und außerdem hat alarich schon geschrieben Schulbildung eines 10 jährigen - leider kann mann trifft das auf viele Erwachsene Leute in Deutschland und Österreich nicht zu! _________________ FIGHT THE WAR
FUCK THE NORM !! |
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depeche Rat der 33

Beiträge: 749 Dabei seit: 06.09.2006
05.09.2007 - 21:09
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Ich denke er spielt auf eine Verschwörung seitens der Medien, oder Bundesregierung an.
Die die Muslime in ein schlechteres Licht ziehen soll oder?
Mit diesen ganzen anscheinend verhinderten Anschlägen, das so etwas sich im Gehirn der Bevölkerung festsetz.... _________________ Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es
"Warum begegnen Ufos immer nur Durchgeknallten?" |
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TronamdoXL Verschwörungsfreak

Beiträge: 1062 Dabei seit: 10.05.2006 Wohnort: Im Kernel
05.09.2007 - 21:24
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| Against_the_System hat folgendes geschrieben:: |
Schulbildung eines 10 jährigen trifft auf viele Erwachsene Leute in Deutschland und Österreich nicht zu! |
Das sieht man im Internet öfters.  |
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En.Ki Area 51 Newbie

Beiträge: 2 Dabei seit: 05.09.2007
05.09.2007 - 21:46
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Meines Erachtens wird ein völlig verkehrtes Bild der Realität gezeichnet und Haß gegen Muslime geschürt.
Es ist richtig, daß die Medien in einem Atemzug mit immer neuen Parolen gegen den Islam auch betonen, daß nicht von jedem Muslim eine Gefahr ausgeht. Sie zeichnet gleichzeitig auch das Bild von "angepaßten", westlich orientierten Moslems, die den Islam in etwa so ausüben wie ein westlicher Christ den Katholizismus.
Wie schon gesagt: Ich persönlich halte wenig vom Islam und von monotheistischen Religionen allgemein. Dennoch zeichnet sich hier deutlich ein künstlich erzeugtes und immer wieder geschürtes Feindbild ab das - und da bin ich mir sehr sicher - in keinster Weise der Realität entspricht.
Die Frage, die man sich stellt ist natürlich, warum.
Ich persönlich glaube nicht an unmittelbare Kriegspropaganda. Allerdings glaube ich sehr wohl, daß diese, ständig betonte "Bedrohung" zu einer massiven Einschränkung der Freiheit führen wird. Wenn Menschen sich bedroht fühlen wollen sie beschützt werden und dafür nehmen sie auch klaglos Einschränkungen in Kauf.
Viel wichtiger und besorgniserregender finde ich jedoch die Tatsache, daß diese Propaganda aus den USA geschürt wird. Endlich sollen doch auch mal die Deutschen begreifen, daß sie unmittelbar gefährdet sind obwohl Herr Scholl-Latour nicht müde wird zu betonen, daß sich die meisten islamischen Völker als unsere Verbündeten betrachten und sich US-Soldaten in islamischen Krisengebieten vorzugweise als Deutsche tarnen.
Dabei darf man nicht vergessen, daß die meisten Medien fest in "amerikanischer" Hand sind (und man beachte bitte die Gänsefüßchen).
Und hier ist nicht nur´die überregionale Reuters gemeint, sondern auch die regionalen Medien wie die die RTL-Gruppe oder die Sat1-Gruppe. Nicht zuletzt darf man nicht vergessen, daß der riesige Konkurrentenverdränger google maßgeblich daran beteilig ist was wir über das Internet zu sehen bekommen und was nicht...und auch in "amerikanischer" Hand ist.
Was das letztendlich alles bezwecken soll, darüber kann man derzeit nur spekulieren |
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Neurotikus Komitee der 300


Beiträge: 433 Dabei seit: 05.07.2005 Wohnort: Pelusium in der Provinz Jonien, Abessinien
05.09.2007 - 22:10
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| En.Ki hat folgendes geschrieben:: |
| Das sind die anderen, diejenigen, die hierzulande immer als die armen schuldlosen, gebeutelten Schafe dargestellt werden. Das sind unsere Feinde. |
Ähh... der Otto Normalbürger ist unser Feind?
Sprich doch aus was du denkst, anstatt diese ständigen Andeutungen, wer ist die "amerikanische" Hand die die Fäden zieht?
Meiner Meinung nach ist die pauschale gleichsetztung von Muslimen mit Terroristen nur eine ausprägung des alltäglich Ausländerhasses ala "Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg", "Ausländer sind Parasiten im Sozialstaat", "Polen klauen wie die Raben", "Russen betrinken sich nur" etc. etc.. Ich sehe da also ein eher allgemeines Problem der Gesellschaft, als eine gezielte Medienkampange. |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2344 Dabei seit: 16.06.2006
05.09.2007 - 22:19
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Das würde ich so nicht sagen. Es gibt genug Medien die anti-amerikanisch sind und auch im Fernsehen wird derzeit eher negativ über Amerika berichtet. Wer nicht nur die Bildzeitung ließt wird das schnell merken. Als Beispiel sind hier mal die TAZ als Zeitung genannt (sehr zu empfehlen) und ZDF mit Frontal 21 als Fernsehprogramm.
Allgemein finde ich diese Einteilung in gut und böse ziemlich zweifelhaft. Ich habe es langsam satt dauernd zu lesen das die bösen Amerikaner an allem schuld sind. Wer sind denn "die Amerikaner"? Ist das gesamte Volk böse? Oder sind die, die Bush gewählt haben böse? Die meisten Amerikaner sorgen sich mehr darum wie sie ihre nächste Hypothek bezahlen können, als sich darum Gedanken zu machen welche "bösen Taten" sie heute wieder verbringen können.
Man kann mit der Politik dieses Landes icht einverstanden sein, aber immer zu sagen "die Amerikaner sind böse" ist nichts weiter als Neofaschismus, getarnt hinter angeblichen pazifistischen Interessen. Sorry wenn ich das mal so hart sagen muss, aber es kotzt mich einfach unendlich an.
Du regst dich hier einerseits auf das angeblich ein verkehrtes Bild von Muslimen gezeichnet wird, aber im gleichen Atemzug über die bösen Amerikaner auf die alles in der Hand haben. Ist dir vielleicht irgendwann mal in den Sinn gekommen das du damit genau das selbe machst, was du den Medien vorwirfst? Ein übertrieben negatives Bild zu zeichnen? _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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Cihan Komitee der 300


Beiträge: 379 Dabei seit: 18.02.2007 Wohnort: Ars** der Welt
05.09.2007 - 23:06
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Also ich verstehe dich.
Nach dem 11. September hat Bush in den Medien immer wieder vom islamischen Terror gesprochen und es immer und immer wieder erwähnt.
Seitdem verwenden alle westlichen Sender diese Bezeichnung wenn sie damit irgendetwas über die Al kaida berichten.
Damit wird den Leuten aber unterschwellig mitegteilt, dass der Islam mit Terror verbunden ist.
Wieso spricht man nie im Zusammenhang mit den nordirischen/baskischen Terroristen von chrislichem Terror? Wieso nicht? Diese Bezeichnung gibt es gar nicht.
Muslime sind - egal ob von den Amerikaner/Europäern - in den letzten Jahren immer mehr in den Dreck gezogen worden. Ich selbst bin auch Moslem, aber nicht strenggläubig. Ich bin auch kritisch gegenüber meiner Religion, da ich nicht blind alles glauben möchte, was erzählt wird.
Doch manchmal wenn ich Nachrichten sehe, dann frage ich mich, wann es so weit kommen wird, dass sie alles Moslems in Ghettos stecken werden.
Die Amerikaner haben sehr viel Propaganda in diese Richtung betrieben und sie sind aber auch das mächtigste Land der Welt. Wenn sie angreifen, traut sich kein Land etwas dagegen zu sagen.
Sie haben durch ihre Lügen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besäße gezeigt, wie man die ganze Weltöffentlichkeit belügen kann und trotzdem seinen Feind töten kann. Doch so wie es jetzt im Irak aussieht, scheinen sie etwas falsch gemacht zu haben.
Ich glaube, dass die Leute daraus lernen werden. Sie werden lernen, dass die Amerikaner nicht immer die Wahrheit sagen und dass es besser ist, dass man zB als Europäer versucht eine objektive und klare Meinung zu haben. Was die interreligiösen Beziehungen angeht, so hat auch der Papst sehr viel Blödsinn verzapft, nicht nur bei den Moslems, sondern auch bei den Indianern, die sich die Unterdrückung, Ermordung und Christianisierung ja ersehnt haben sollen.
Aber das Thema ist ziemlich gewaltig... |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2344 Dabei seit: 16.06.2006
05.09.2007 - 23:12
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| Zitat: |
| Die Amerikaner haben sehr viel Propaganda in diese Richtung betrieben |
| Zitat: |
| Ich glaube, dass die Leute daraus lernen werden. Sie werden lernen, dass die Amerikaner nicht immer die Wahrheit sagen und dass es besser ist, dass man zB als Europäer versucht eine objektive und klare Meinung zu haben |
Die Juden haben Europa in einen Weltkrieg gestürzt...
Die Juden beuten das deutsche Volk aus...
Sorry, aber genau so hört sich dein Gerede an. Wieviele Amerikaner hast du schon persönlich getroffen, die dich angelogen haben?
Und natürlich sagen die Amerikaner nciht immer die Wahrheit. Jeder Mensch auf Erden, egal ob schwarz ob weiß, ob Europäer, Amerikaner oder Afrikaner lügt belegter Weise mehrmals am Tag. Selbst du mein lieber Cihan, vielleicht ganz unbewusst.
Das was ihr hier macht ist nichts weiter als simples Rassendenken und ihr merkt es nicht einmal _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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