| Gibt es das Buch der Offenbarung? |
| Ja |
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| Nein |
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42% |
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| Vielleicht |
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14% |
[ 1 ] |
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| Stimmen insgesamt : 7 |
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Sam13 Grand Orient

Beiträge: 30 Dabei seit: 01.09.2006
14.09.2007 - 15:47
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| Goel hat folgendes geschrieben:: |
@ Dhe und Alarich:
Das Buch der Offenbarung ist nicht das Gleiche wie die Offenbarung in der Bibel!
Allerdings ist das Buch der Offenbarung in einer älteren Ausgabe der Bibel beschrieben!
Es hat die von Sam13 oben beschriebenen sieben Siegel, die das Buch verschließen! Jedesmal wenn eins dieser Siegel zerbrochen wird, wird das was damit verbunden ist (siehe oben) ausgelösst! Allerdings muss ich Alarich recht geben, wie er Sam13s Behauptung zerpflügt! Ausserdem soll laut Bibel dieser Vorgang nicht so lange dauern!
Und Alarich:
Die Bibel ist nicht von Gott, sondern von Leuten, die der meinung waren die Überlieferungen der Christen aufzuschreiben! Daran ist nichts göttlich!
Und ich hab auch nicht gemeint, dass dieses Buch für Goot ist, ich wollte nur sagen, dass Gott, auch einfach so die Erde zerstören und nicht ein Buch mit sieben Siegeln dafür braucht!
Ich denke, dass die Sieben Siegel im übertragenen Sinne gemeint sind und die Schritte der Menscheit auf den Untergang zu sind! |
Und was soll dann (deiner) Meinung nach die Buchrolle sein. Soll es nur sinnbildlich gemeint sein, gibt es sie wirklich(wurde sie schon mal gesehen) oder weiß man nur anhand von Bibeltexten das es sowas angeblich gibt?!?!  _________________ Schön das du da bist und nicht hier! |
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Orakel Rat der 33
 
Beiträge: 4997 Dabei seit: 24.12.2003
14.09.2007 - 15:47
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Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
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ChillKing UFO-Besitzer

Beiträge: 199 Dabei seit: 08.08.2007
14.09.2007 - 17:06
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| Sam13 hat folgendes geschrieben:: |
Und was soll dann (deiner) Meinung nach die Buchrolle sein. Soll es nur sinnbildlich gemeint sein, gibt es sie wirklich(wurde sie schon mal gesehen) oder weiß man nur anhand von Bibeltexten das es sowas angeblich gibt?!?!  |
ich denke, dass diese "buchrolle" einfach irgendwann von irgendwelchen leuten erfunden worden ist, genauso wie die bibel.......
der nächste hat die ganze geschichte dann noch ein bissi ausgeschmückt, der andere wieder ein wenig usw. usw......
alles phantasie in meinen augen ^^
Denn letztendlich hat immer die Erde als Planet "entschieden" welche Arten aussterben, welche überleben, wann und wo welche klima bedingungen herschen etc. etc. (also frei nach dem prinzip "survival of the fittest" ) ^^ der mensch ist halt die einzige rasse die sich dagegen wehrt (weil wir uns das wissen angeeignet haben) und versucht den spiess umzudrehen und die welt zu beherrschen, wenn wir damit auf die schnauze fallen, kommt der großer untergang.... ^^ _________________ "Wir werden reingeboren in diese kranke Welt, in der man dich, wenn du gegen das Kranke kämpfst, für den Kranken hält."
"Was für ein Mann ist ein Mann, der nicht die Welt verbessert?" |
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Sam13 Grand Orient

Beiträge: 30 Dabei seit: 01.09.2006
14.09.2007 - 18:18
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ich denke, dass diese "buchrolle" einfach irgendwann von irgendwelchen leuten erfunden worden ist, genauso wie die bibel.......
der nächste hat die ganze geschichte dann noch ein bissi ausgeschmückt, der andere wieder ein wenig usw. usw......
alles phantasie in meinen augen ^^ [/quote]
Also ist das nur deine eigene Meinung, darüber. Oder gibt es wirklich keine Beweise für die Existenz dieses Buches bzw. Schriftrolle _________________ Schön das du da bist und nicht hier! |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
14.09.2007 - 20:05
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| alarich hat folgendes geschrieben:: |
| Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis das es Gott gibt. Es gibt aber auch keinen wissenschaftlichen Beweis das es kein Gott gibt. Punkt. |
Okay, aber betrachte es doch mal folgendermaßen: Ein Anhänger der Religion XY glaubt an einen Gott. Indem er das tut, behauptet er auch gleichzeitig, daß dieser Gott existent ist und Einfluß auf das Universum oder uns hat. Die Existenz Gottes ist zunächst eine Behauptung. Erkenntnistheoretisch müßte er, um die Richtigkeit seiner Behauptung zu untermauern, Beweise bringen. Daß kann er nicht (wie auch). Jeder mir bekannte Gottesbeweis, hält einer lückenlosen Prüfung nicht stand. Im Prinzip weiß der Gläubige (wir gehen mal nicht von einem Fundamentalisten aus) das auch selbst. Trotzdem entscheidet er sich aber trotzdem dafür, von der Richtigkeit seiner These auszugehen. Selbst wenn er Zweifel hat (z.B. Kierkegaard u.a.) entscheidet er sich dafür die Existenz Gottes anzunehmen. Das heißt - aus meiner Perspektive zumindest - daß er sich entscheidet, etwas zu glauben, was u.U. profunde Auswirkungen auf sein Leben hat, ohne für diese Entscheidung eine wirkliche greifbare Grundlage zu haben. Genau das meine ich aber, wenn ich Verwirrtheit spreche. Es macht eigentlich keinen Sinn, aber man macht es trotzdem. Wohlgemerkt aus meiner Perspektive.
| Zitat: |
| Aber jemanden der täglich zur Arbeit rennt, dreimal in der Woche seine Frau bumst und ich von dir nur in dem Punkt unterscheidet das er am Wochenende in die Kirche rennt? So jemanden würde ich nicht verwirrt nennen. |
Gut, sagen wir verwirrt trift es nicht. Trotzdem würde ich behaupten, daß sein Verhalten eigentlich unreflektiert ist.
Das geht aber noch weiter...manche Religionen verlangen monogam zu leben, kein Sex vor der Ehe, Kreuzzüge, Menschen die mit Flugzeugen in Häuser fliegen, Kindern Stücke aus den Genitalien schneiden usw. usw. Das alles geschieht, weil sie der Meinung sind, ihre Gottheit würde das so verlangen (was im Einzelfall gar nicht mal stimmen muß). Sie handeln also "in gutem Glauben".
Solche Leute würde ich allerdings sehr wohl als verwirrt bezeichnen.
Im Prinzip müßte man aber noch weiter gehen...ein Gläubiger müßte ja im Prinzip seine heilige Schrift wortgetreu befolgen. Immerhin stehen da die Gebote Gottes.
Wenn wir uns jetzt aber z.B. 3.Mose anschauen, wird einem übel, was da alles verlangt ist. Viele Gläubige haben sich zumindest den Verstand bewahrt, nicht danach zu handeln.
| Zitat: |
| Beweisen kannst du weder das eine oder das andere. Also ist dein Nichtglaube an Gott ebenfalls ein Glauben. |
Nein. Im grammatischen Sinne vielleicht, aber nicht inhaltlich. Mein Nichtlgaube ist Zustimmungsverweigerung, eben weil er seine Behauptung nicht beweisen kann. Glaube wäre es, wenn ich prinzipiell davon ausginge, daß man mich nicht umstimmen könnte.
| Zitat: |
| Ich denke aber auch nicht das religiöse Menschen es verdient haben als solches bezeichnet zu werden. |
Was heißt verdient haben? Das ist letztlich ein so subjektiver Begriff. Sagen wir einfach, daß es die Person in ihrer Gesamtheit vielleicht nicht verdient hat (manchmal aber schon). Ihre Ansicht hingegen sehr wohl.
Schau dir mal das hier an. Der letzte Absatz ist ziemlich identisch mit meiner Ansicht. Beachte auch, daß dorten nicht von Religiösen, sondern der Religion an sich die Rede ist.
| Zitat: |
| Religion ist kostenlos und ja ich gebe zu: Vielerseits Opium fürs Volk. Aber auch das beweist nicht das es keinen Gott gibt. |
Wie gesagt. Es ist umgekehrt. Die Religion muß den Beweis für ihre Behauptung antreten.
| Zitat: |
| So, jetzt darfst du wieder. Sicher ist es dein gutes Recht als Bürger der BRD deine freie Meinung zu äußern, aber es ist auch mein gutes Recht dir dann aufs Dach zu steigen. |
Hab ich überhaupt nichts dagegen.
| Jack hat folgendes geschrieben:: |
Gott Existiert
In unseren Köpfen. |
Bei Orwell 1984, geht es ziemlich am Schluß um Streckbänke und die Frage ob 2+2=5 ist, wenn es nur genug Leute glauben.
Richtig ist, daß Gott als grammatischer Platzhalter existiert. Wenn du aber hundert Gläubige fragst, was bzw. wie Gott denn jetzt ist, wirst du 100 verschiedene Antworten bekommen. D.h. daß der Gottesbegriff eigentlich ziemlich ungenau definiert ist, selbst innerhalb einzelner Religionen. Jeder stellt sich etwas anderes vor, was mich letztlich zu der These führt, daß der Begriff "Gott" auch grammatisch fast leer ist. |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2344 Dabei seit: 16.06.2006
15.09.2007 - 06:50
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| Zitat: |
| manche Religionen verlangen monogam zu leben, kein Sex vor der Ehe, Kreuzzüge, Menschen die mit Flugzeugen in Häuser fliegen, Kindern Stücke aus den Genitalien schneiden usw. usw. Das alles geschieht, weil sie der Meinung sind, ihre Gottheit würde das so verlangen (was im Einzelfall gar nicht mal stimmen muß). Sie handeln also "in gutem Glauben". |
| Zitat: |
| Schau dir mal das hier an. Der letzte Absatz ist ziemlich identisch mit meiner Ansicht. Beachte auch, daß dorten nicht von Religiösen, sondern der Religion an sich die Rede ist. |
Religionen sind ja auch von den Menschen gemacht. Im übrigen hat diese Aufstellung auch einen kleinen Fehler. Selbstmordattentäter tun dies nicht unbedingt nur aus religiösen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Ihre Familie kriegt danach nämlich eine kleine Rente und wird so vor dem Hungertod bewahrt. Aber das nur mal off-topic am Rande. Das ist ja eine ganz andere Diskussion.
Den letzten Absatz fand ich übrigens ziemlich lächerlich. Weißt du wieso? Wenn es keine Religion geben würde, würde es andere Gründe geben wieso die Menchen sich gegenseitig abschlachten, verstümmeln oder sonst was tun. Habe mal eine Dokumentation über die Zukunft gesehen, in der es keine Religionen mehr gab. Die Folge war, das sich die verschiedenen Parteien über den richtigen weg des Atheismus gestritten haben (na schön, ich gebe zu die Dokumentation war eine South-Park Folge, aber trotzdem war das sehr einleuchtend.)
Du willst Beweise: Kann ich dir geben. Millionen von atheistischen (oder auch Gläubigen) verunstalten ihren Körper indem sie sich Metall durch bohren. Nur weil diese Piercing genannte Phänomen gerade in ist und sie denken das sie damit schön aussehen. Noch viel mehr Menschen auf der Welt haben ganz freiwillig angefangen Giftstoffe zu atmen, weil auch dies "schick" war. Nennt sich rauchen. (Ja, ich bin ebenfalls ein Opfer davon geworden). Wo ist da Gott? Steht in irgend einem religiösen Werk etwa du sollst Nikotin zu dir nehmen? Nein.
Und wie viele Menschen auf der Welt bringen sich täglich gegenseitig um, weil sie mehr Land wollen oder weil ihnen die Nase des Nachbarn nicht passt? Hitler und Stalin zum Beispiel haben nicht unter der Fahne eines Gottes getötet und trotzdem waren sie dabei sehr erfolgteich. Oder guck nach Afrika. Die Hutu und Tutsi. Beide bringen sich gegenseitig um und zwar allein aus ethnischen Gründen.
Religionen sind nur ein Ventil und wenn es sie nicht gebe, gebe es halt andere. Zu glauben das es keine oder weniger Steinigungen, Zwangsehen, Diskriminierungen und Kriege mehr gäbe sind naiv.
Andererseits tun Religionen auch viel gutes. Klopf mal heute bei einem völlig fremden an die Tür und frag ob du eine Nacht bei ihm schlafen kannst. Der ruft entweder die Polizei oder verbiegt dir gleich die Nase. Aber klopf mal an eine Klosterpforte. In 9 von 10 Fällen wird dir Einlass gewährt, ganz einfach weil das in ihren Klosterregeln steht und sie sich eine Belohnung im nächsten Leben erhoffen.
Mit Religion wird viel Schindluder getrieben, aber ich glaube ohne Religion wäre die Welt noch schlimmer dran. Da könnt ihr anderer Meinung sein.
Soweit zu den Religionen, aber nun zurück zum "Gottesbeweis" bzw. den "Gottesgegenbeweis".
Wie schon gesagt kann man weder die eine oder die andere Sache beweisen. Allerdings werfen sich in einer Welt ohne Gott einige Fragen auf: Wer hat es erschaffen? Was war vor der Zeit? Wo kommt Energie her? Irgendwann muss sie ja mal entstanden sein, was allerdings dem Energieerhaltungs-Satz widerspricht. Hat es alles einen Anfang? Hat es alles ein Ende? Was ist unendlichkeit? Und vor allem: Wo kommt das Leben her? Wie konnte aus nichts Leben entstehen?
| Zitat: |
| Wenn du aber hundert Gläubige fragst, was bzw. wie Gott denn jetzt ist, wirst du 100 verschiedene Antworten bekommen. |
Und? Was beweist das? Wenn du hundert Menschen fragst wie Marzipan schmeckt (und zwar eine genaue Antwort. Nicht nur ein einfaches "süß" oder "lecker") wirst du auch hundert verschiedene Antworten bekommen. Wichtig ist doch, das die Antworten bei genauerer Betrachtung viele Gemeinsamkeiten aufweisen.
Bedenke das sich bis jetzt bei jedem Volk auf der Erde Religionen entwickelt haben. Und zwar unabhängig. Und alle weisen in ihren Gründzügen Gemeinsamkeiten auf.
| Zitat: |
| Wie gesagt. Es ist umgekehrt. Die Religion muß den Beweis für ihre Behauptung antreten. |
Muss sie nicht. Sie hat auch ohne Beweise genug Anhänger. Meinst du es juckt den Papst ob Dhe nun katholisch ist oder nicht?
Du hast ein wenig über die Religionen geschimpft, mir aber noch keinen einziges, triftiges Argument gebracht das es eben kein Gott gibt.
Übrigens komme ich aus einer atheistischen Familie, bin als Atheist aufgewachsen, hatte nie Religionsunterricht und in die Kirche gehe ich auch nicht. Ich glaube nicht das der Papst der Vertreter Gottes auf Erden ist, oder das ich mein Leben nach irgend einem Buch ausrichten muss und ich belästige die Leute nicht ständig mit meinem Glauben (es sei denn sie verlangen danach ).
Wieso ich trotzdem an Gott glaube? Weil er mein Leben berührt hat. Ich war wohl ein neuer Kaiser Konstantin. Als es keine Hoffnung mehr gab, habe ich mich in meiner Verzweiflung an ihn gewandt und es hat geholfen. Von da an habe ich seine Gegenwart gespürt und er hat mir geholfen ein besseren Mensch zu werden. Davor habe ich meine Mitmenschen wie Dreck behandelt, hab mich selbst als der größte gefühlt und gedacht das ich irgendwann mal glücklich bin, wenn ich nur genug Geld habe.
Heute bin ich komplett anders. Sicher, ich habe immer noch einen bösen Humor und ich bin keinesfalls nett zu allen Leuten. (wie man im Forum auch sieht) Meine Worte haben sich nicht geändert, aber meine Taten. Meinst du das ich früher eine Obdachlosen-Zeitung gekauft hätte? Oder 25 Euro im Monat für mein Patenkind in Afrika abgedrückt hätte? Garantiert nicht.
Ich will nicht sagen das mein Leben jetzt eitel Sonnenschein ist. Ich habe immer noch einen Berg von Sorgen, die mich jeden Abend wach halten. Aber gleichzeitig habe ich auch das Gefühl damit nicht alleine da zu stehen . Und wenn ich mir das alles nur einbilde? Wenn meine Gebete niemanden erreichen? Nun sie schaden zumindest niemanden und einen Nutzen habe ich auf jeden Fall davon. Ich fühle mich besser.
EDIT: Übrigens: Richard Dawkins redet von "offener Feindschaft". Was soll ich mir darunter vorstellen? Alle Gläubigen müssen umgebracht werden? Denn das wäre so ziemlich der einzige Weg die Religion auszurotten. Solche Leute bezeichne ich als "fundamentalistische Atheisten" die sich genau der selben Methoden bedienen, wie es religöse Fundamentalisten machen. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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Taurhin Area 51 Urlauber


Beiträge: 86 Dabei seit: 30.12.2006 Wohnort: Terrania City, Terra
15.09.2007 - 12:01
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| alarich hat folgendes geschrieben:: |
Soweit zu den Religionen, aber nun zurück zum "Gottesbeweis" bzw. den "Gottesgegenbeweis".
Wie schon gesagt kann man weder die eine oder die andere Sache beweisen. Allerdings werfen sich in einer Welt ohne Gott einige Fragen auf: Wer hat es erschaffen? Was war vor der Zeit? Wo kommt Energie her? Irgendwann muss sie ja mal entstanden sein, was allerdings dem Energieerhaltungs-Satz widerspricht. Hat es alles einen Anfang? Hat es alles ein Ende? Was ist unendlichkeit? Und vor allem:
Wo kommt das Leben her? Wie konnte aus nichts Leben entstehen?
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ja in den Religionen wird "erklärt" wie das leben entstanden ist, aber nicht wie Gott entstanden ist.
Also wen du fragst wo kommt das leben her ? könnte man dich fragen wo kommt Gott her ?
und solche Antworten wie "er war schon immer da", lässt ein Atheist wohl nicht gelten. _________________ Alle Kreter sind Lügner. -Epimenides der Kreter- |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
15.09.2007 - 14:56
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[Doppelpost, pardon]
Zuletzt bearbeitet von Dhe am 15.09.2007 - 15:04, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
15.09.2007 - 15:03
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| alarich hat folgendes geschrieben:: |
Zu glauben das es keine oder weniger Steinigungen, Zwangsehen, Diskriminierungen und Kriege mehr gäbe sind naiv.
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Habe ich auch nicht behauptet. Worauf es ankommt ist, daß es ohne Religionen für die Handlung XY, keinen 2000 Jahre alten Blankoscheck mehr gäbe, mit dem sich das Individuum per se von der Rechtmäßigkeit der seiner Tat oder Untat überzeugen könnte.
| Zitat: |
| Die Folge war, das sich die verschiedenen Parteien über den richtigen weg des Atheismus gestritten haben |
Weshalb liberaler Atheismus lediglich als eine Denkungsart zu verstehen ist, in der Gott keine Rolle mehr spielt. Der Atheismus dann übrigens auch nicht mehr.
| Zitat: |
| Allerdings werfen sich in einer Welt ohne Gott einige Fragen auf: Wer hat es erschaffen? Was war vor der Zeit? Wo kommt Energie her? |
Das hat Taurhin bereits gefragt. Wer erschuf den Erschaffer?
Versteh mich nicht falsch, vielleicht irre ich mich ja auch, aber solange wie ich keine überzeugenden Argmumente seitens der Religionen höre, weigere ich mich in ihren Club einzutreten oder ihm eine Sonderbehandlung zu geben.
| Zitat: |
| Und vor allem: Wo kommt das Leben her? Wie konnte aus nichts Leben entstehen? |
Tat es ja nicht, aber das ist eine andere Diskussion.
| Zitat: |
| Und? Was beweist das? Wenn du hundert Menschen fragst wie Marzipan schmeckt (und zwar eine genaue Antwort. Nicht nur ein einfaches "süß" oder "lecker") wirst du auch hundert verschiedene Antworten bekommen. |
Du willst Gott mit Marzipan vergleichen <g>? Gefällt mir!
Marzipan verlangt von mir nicht, daß ich mir die Vorhaut oder meinen Töchtern die Klitoris abschneide. Marzipan will nicht, daß ich jeden Sonntag zur Konditorei renne und dort meine Reverenz erweise, Marzipan stellt keine moralischen Gebote auf, die im Einzelfall mehr schaden als helfen können, Marzipan stellt sich selbst nicht über Nougat, Marzipan verlangt nicht, daß ich einen Teil meiner Einkünfte der Konditorei übertrage, Marzipan ist es vollkommen egal wen ich heirate, Marzipan scheißt darauf mit welcher Hand ich es esse und Marzipan nimmt nicht für sich in Anspruch irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten zu haben, oder zu wissen wie das Universum entstanden ist. Marzipan ist also eine coole Sau.
| Zitat: |
| Bedenke das sich bis jetzt bei jedem Volk auf der Erde Religionen entwickelt haben. Und zwar unabhängig. Und alle weisen in ihren Gründzügen Gemeinsamkeiten auf. |
Ob das so unabhängig war, weiß ich nicht. Christen sind von Juden beeinflußt, Juden vom Hellenismus, Moslems von Christen usw. Daß sich diese monotheistischen Glaubensrichtungen mit Ausnahme von Asien über die ganze Welt verteilt haben, ist ein soziales, kein religiöses Phänomen.
| Zitat: |
| Muss sie nicht. Sie hat auch ohne Beweise genug Anhänger. |
Gut, und was sagt das dann über den Verwirrtheitsstatus ihrer Anhänger aus?
| Zitat: |
| Du hast ein wenig über die Religionen geschimpft, mir aber noch keinen einziges, triftiges Argument gebracht das es eben kein Gott gibt. |
Ich weiß nicht ob es einen Gott gibt. Aber weiter oben erwähnte ich es bereits, daß die erkenntnistheoretischen Spielregeln verlangen, daß der Behauptende seine Behauptung greifbar untermauert.
Das ist keine Beliebigkeit alarich, sondern erkenntnistheoretisch notwendig, wenn man einen echten Wissensbegriff haben will.
| Zitat: |
| Übrigens: Richard Dawkins redet von "offener Feindschaft". Was soll ich mir darunter vorstellen? |
Wenn man meinetwegen ein intellektuelles Problem mit dem Inhalt einer Religion oder dem Gesamtkonzept "Religion" hat, sollte man damit nicht um des lieben Frieden willens hinter dem Berg bleiben, sondern selbiges äußern. Repressive Aktionen im Sinne von Gewalt oder verboten gehören nicht dazu. Schließlich bringt man den Religionen immernoch Toleranz entgegen, aber keine Akzeptanz.[/quote] |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2344 Dabei seit: 16.06.2006
17.09.2007 - 16:44
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| Zitat: |
| Marzipan verlangt von mir nicht, daß ich mir die Vorhaut oder meinen Töchtern die Klitoris abschneide. Marzipan will nicht, daß ich jeden Sonntag zur Konditorei renne und dort meine Reverenz erweise, Marzipan stellt keine moralischen Gebote auf, die im Einzelfall mehr schaden als helfen können, Marzipan stellt sich selbst nicht über Nougat, Marzipan verlangt nicht, daß ich einen Teil meiner Einkünfte der Konditorei übertrage, Marzipan ist es vollkommen egal wen ich heirate, Marzipan scheißt darauf mit welcher Hand ich es esse und Marzipan nimmt nicht für sich in Anspruch irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten zu haben, oder zu wissen wie das Universum entstanden ist. Marzipan ist also eine coole Sau. |
Es sei denn es kommt zum Beispiel mal ein Mann der behauptet das Marzipan die Herrenrasse der Süßigkeiten ist und aus den Anhängern von Nougat Lampenschirme macht, seine Anhänger dazu zwingt jeden Tag zur Begrüßung "Marzipan Heil" zu brüllen und seine Anhänger in den Krieg schickt um für das Marizpan Lebensraum im Osten zu suchen.
Ich hatte es schon mal gesagt. Auch ohne Religionen gäbe und gibt es solche Rituale. Die werden nämlich von Menschen gemacht.
| Zitat: |
Ob das so unabhängig war, weiß ich nicht. Christen sind von Juden beeinflußt, Juden vom Hellenismus, Moslems von Christen usw. Daß sich diese monotheistischen Glaubensrichtungen mit Ausnahme von Asien über die ganze Welt verteilt haben, ist ein soziales, kein religiöses Phänomen.
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Meinte ich auch nicht. Aber geh mal in den Regenwald und such ein Volk auf das vorher noch nie einen aussenständischen gesehen hat. Auch da wirst du einen Gott bzw. Götter finden. Haben die Europäer in Amerika nicht auch eine Religion vorgefunden, die bei genauerer Betrachtung eine Menge Gemeinsamkeiten zum Christentum aufwieß? Zufall? Genetisch programmiert? (damit will ich nicht sagen, das das Christentum die einzig wahre Religion ist. Ich zweifle das Jesus der Sohn Gottes war. ABer ich glaube halt, das es einen Gott gibt)
| Zitat: |
ja in den Religionen wird "erklärt" wie das leben entstanden ist, aber nicht wie Gott entstanden ist.
Also wen du fragst wo kommt das leben her ? könnte man dich fragen wo kommt Gott her ?
und solche Antworten wie "er war schon immer da", lässt ein Atheist wohl nicht gelten. |
Genau diese Frage habe ich erwartet. Und meine Antwort: Keine Ahnung. Genauso wenig kann ich dir sagen wieso Gott erst die Dinosaurier erschuf, nur damit sie wieder vernichtet werden. Ich bin ja schließlich nicht allwissend.
| Zitat: |
Ich weiß nicht ob es einen Gott gibt. Aber weiter oben erwähnte ich es bereits, daß die erkenntnistheoretischen Spielregeln verlangen, daß der Behauptende seine Behauptung greifbar untermauert.
Das ist keine Beliebigkeit alarich, sondern erkenntnistheoretisch notwendig, wenn man einen echten Wissensbegriff haben will.
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Könnte ich mit dem Gegenargument kommen: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Religion gab es lange vor dem Atheismus. Also müssten die Atheisten erkenntnisstechnisch wiederlegen, das es eben keinen Gott gibt.
Ich weiß das ist albern, deshalb tue ich es nicht.
Doch der Punkt ist klar: Wenn ich beweisen könnte, das es Gott gibt, dann würde ich nicht hier in diesem Forum herum hängen, sondern mich zum Heiligen erklären lassen.
Und es heißt ja nicht umsonst: An Gott glauben und nicht: An Gott wissen (ist das grammatikalisch überhaupt korrekt? Glaube nicht!)
Diese ganze Diskussion führt ja am Ende wohl zu nichts. Ich bin kein Theologe und wir werden uns hier wohl im Kreis drehen. Deshalb mache ich euch ein Angebot. Ihr schreibt hier alle Punkte auf, die euch glauben lassen, das es keinen Gott gibt oder die euch zumindest daran zweifeln lassen. Ich werde mich dann mit verschiedenen, kirchlichen Organisationen in Verbindung setzten und dann veröffentlichen, was sie mir zurück mailen. Natürlich nur wenn ihr Interesse daran habt. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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