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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
19.11.2007 - 16:08
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Moin Forum!
Ich wollte euch mal Fragen, ob man nach euer Meinung heute eigentlich noch "rundum Glücklich" sein kann?
Ich meine wenn man z.B. mit der Straßenbahn oder Bus sitzt und man sich die Gesichter von den Menschen so anschaut...sie sehen nicht grade glücklich aus!
Meiner Meinung nach wird unser Leben doch von Stress, Ängsten, Problemen etc. beherscht.
Kla gibt es glückliche, tolle und auch frohe Lebensphasen. Aber im Allgemeinen?
Kann der Mensch in der heutigen Zeit noch "Rundum Glücklich" sein?
Eure Meinung interessiert mich sehr! _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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Orakel Rat der 33
 
Beiträge: 4997 Dabei seit: 24.12.2003
19.11.2007 - 16:08
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Zum Thema Rundum Glücklich? kann ich die Websites oben empfehlen.
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TronamdoXL Verschwörungsfreak

Beiträge: 1062 Dabei seit: 10.05.2006 Wohnort: Im Kernel
19.11.2007 - 17:08
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| Waren Menschen jemals rundum glücklich? |
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Sphinx Space-Cowboy


Beiträge: 52 Dabei seit: 13.05.2007
19.11.2007 - 17:19
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Seid ihr EMOs? Was will man denn um rundum glücklich zu sein? Werd mal totkrank, dann weißt du wie glücklich du "warst".. (Soll jetzt kein/e wunsch/beleidigung etc sein..)
Es liegt an der mentalität und an den umständen hier.. Man kann sich das leben auch schwer machen! Wer nur schwarz sehen will, sieht auch nur schwarz!
Positiv denken! |
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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
19.11.2007 - 18:01
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@ Sphinx: nein ich bin kein EMO aba thx !
Es gibt viele Berichte das z.B. die Indianer oder auch die Aborigines, bevor wir Weißen kamen und sie "zur vernuft gebracht" haben, oder anders gesagt ihnen gewaltsam unseren Glauben, Moral und unsere Welt Anschaung eingehämmert haben, sie "rundum Glücklich" waren. Sie lebten im Einklang mit der Natur. Ist es das was uns fehlt?
Wieso können wir denn nicht "rundum Glücklich" sein?
PS: ich mache ja das beste aus meiner Situtaion=). _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
19.11.2007 - 18:57
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Und wer soll darüber berichtet haben, daß die Primitiven so überglücklich waren? Sie selbst hatten ja schriftliche Tradition und nur weil Opa Bärentatze was vom Glücklichsein in alten Tagen brabbelt, muß das noch lange nicht so gewesen sein.
Auch haben sie nicht unbedingt in Einvernehmen mit der Natur gelebt. Man weiß heute, daß in Nordamerika Tierarten durch Menschen ausgerottet wurden, lange bevor der erste Weiße überhaupt daran dachte sich in ein Schiff zu setzen und mal nach Westen zu fahren.
Letztlich läuft es immerwieder auf das Gleiche raus: Hätten die "primitiven" Völker die gleichen technischen Möglichkeiten gehabt, hätten sie sich nicht anders verhalten, wie die ach so bösen Kolonialisten, die angeblich nur Schlechtes gebracht haben. |
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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
19.11.2007 - 19:12
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| Dhe hat folgendes geschrieben:: |
Letztlich läuft es immerwieder auf das Gleiche raus: Hätten die "primitiven" Völker die gleichen technischen Möglichkeiten gehabt, hätten sie sich nicht anders verhalten, wie die ach so bösen Kolonialisten, die angeblich nur Schlechtes gebracht haben. |
Wieso was haben den die Kolonialisten den Aborigines z.B. , gutes gebracht? Was willst du jemanden Gutes bringen der anscheinend glücklich ist mit dem was er hat?
Berichtet haben z.B. Forscher welche mit diversen Urstämmen rund um den Erdball über einen längeren Zeitraum zusammengelebt haben. Sie berichten davon das die "Ureinwohner" ein gewaltiges Potential an Harmonie, Humor, Witz, Mitgefühl etc. haben. Anders als die ach so klugen "zivilisierten" Leute. _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
19.11.2007 - 19:31
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| Iud3x hat folgendes geschrieben:: |
| Wieso was haben den die Kolonialisten den Aborigines z.B. , gutes gebracht? Was willst du jemanden gutes bringen der einscheinend glücklich ist mit dem was er hat? |
Ackerbau, Medizin, fließendes Wasser, Strom, Technologie, geordnete Rechtsverhältnisse, Schrift, Literatur, Mathematik etc. pp.
Die Betonung liegt hier auf ANSCHEINEND glücklich.
Glücklichkeit ist nichts was man empirisch messen könnte und lediglich weil jemand heute - nachdem zugegeben seine ursprüngliche Lebensart zerstört wurde - behauptet, früher wäre alles besser gewesen, muß das nicht sein. Man hat letztlich auch keinen anderen Anhaltspunkt an dem man die Glücklichkeit früherer Generationen festmachen könnte.
Oder ein anderes Beispiel. Der Stamm XYZ in Nordamerika betreibt bedingt Ackerbau und vertreibt sich ansonsten hauptsächlich die Zeit als Jäger und Sammler. Jetzt kommt ein trockener Sommer und die Ernte fällt mies aus. Folge wenig Happenpappen durch Ackerbau. Macht aber nix, man kann ja immernoch jagen gehen.
Jetzt kommt aber noch ein kalter Winter und es gibt wenig zu jagen oder sammeln. Folge: Noch weniger Happenpappen, was wiederum dazu führt, daß ein gewisser Teil der Population verhungert. Jetzt kann man natürlich sagen, daß wäre nur der Kreislauf der Natur und die Lebensart der Indianer steht im Einklang mit diesem Kreislauf. Man kann aber auch sagen, daß sie schlichtweg unfähig waren gescheiten Ackerbau zu betreiben (jedenfalls in Nordamerika) und eben weil sie unfähig dazu waren, mußten die Populationen immer relativ klein bleiben. Heute geht man davon aus, daß Nordamerika nördlich des Rio Grande vor der Ankunft der Europäer von ca. 18 Millionen Menschen bevölkert war. Nicht etwa weil sie in ihrer naturverbundenen Lebensweise absichtlich keine größeren Familien gegründet haben, sondern weil sie aufgrund ihrer primitiven Technik einfach nicht in der Lage waren größere Populationen zu ernähren. In der Folge gab es in Nordamerika auch keine nennenswerten Städte, jedenfalls keine die bekannt sind und somit keinen nennenswerten kulturellen Austausch zwischen einzelnen Stämmen. Vielleicht mal abgesehen vom gelegentlichen Krieg.
Diesen Umstand kann man jetzt romantisch verklären und sagen, daß die ganz besonders glücklich waren. Man kann aber auch einfach mal fünf Minuten darüber nachdenken, wie glücklich wohl jemand ist, der nicht genau weiß, ob er den nächsten Winter übersteht.
| Zitat: |
| Berichtet haben z.B. Forscher welche mit diversen Urstämmen rund um den Erdball über einen längeren Zeitraum zusammengelebt haben. Sie berichten davon das die "Ureinwohner" ein gewaltiges Potential an Harmonie, Humor, Witz, Mitgefühl etc. haben. Anders als die ach so klugen "zivilisierten" Leute. |
Mag schon sein. Mag auch sein, daß das nicht alles Leute waren, die eine Agenda verfolgt haben. Nur kann ich mich auch in eine Großfamilie in Berlin Wilmersdorf setzen und da Harmonie, Humor Witz und Mitgefühl erleben. Nur würde dabei der Charme des exotischen fehlen.
Ich warne vor jeglicher Pauschalisierung was solche Urvölker angeht. Sei es, daß sie pejorativ als primitive Wilde gelten, oder romantisch als edle Wilde wie bei Rousseau. |
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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
19.11.2007 - 20:28
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| Dhe hat folgendes geschrieben:: |
Ackerbau, Medizin, fließendes Wasser, Strom, Technologie, geordnete Rechtsverhältnisse, Schrift, Literatur, Mathematik etc. pp. |
Ackerbau: Wozu wenn du ein Leben als Nomade führst und nur klein Populationen ernähren musst.
Medizin: Medizin und Gleichzeitig "unsere" Krankheiten und unsere Drogen. Gegen ihre Krankheiten hatten sie auch ihre Medizin, ihre Behandlungen, Kräuter und Rituale.
Wasser: Wussten sie sich schon zu besorgen.
Strom: Wozu?
Technologie: Wozu bei so einem Leben=
geordnete Rechtsverhältnisse: Unsere Rechtsverhältnisse! Wieso zwingen wir denn Menschen, welche ganz anders als wir leben unsere Rechte auf?
Schrift, Literatur...: Was will ein Mensch, welcher in Amerika lebt und nie mit Europa in Kontakt gekommen ist auf einmal mit unserer Literatur.
Wenn die Indianer wenn wir schon dabei sind mehr gebraucht hätten als sie damals hatten hätten sie sich doch sicher weiterentwickelt. Der Mensch von damals entwickelt sich doch nur weiter bzw. reagiert und erfindet in äußester Not. Wir sind doch nur Sesshaft geworden und entwickelten den Ackerbau weil wir nicht anders konnten. Die Nahrung wurde schwieriger zu erlangen durch das Jäger und Sammler da sein und die Anzahl der Menschen stieg an.
Die Indianer hatten diese Probleme nicht. Also entwickelten sie sich nicht weiter. Wozu auch. Toll und was will man dann mit so nem "Weissen Bruder Heini" der mit seinem Wissen ankommt ...!
| Zitat: |
| Diesen Umstand kann man jetzt romantisch verklären und sagen, daß die ganz besonders glücklich waren. Man kann aber auch einfach mal fünf Minuten darüber nachdenken, wie glücklich wohl jemand ist, der nicht genau weiß, ob er den nächsten Winter übersteht. |
Hört sich jetzt villeicht komisch an aber die Indianer hatten keine Angst vor dem Tod. Zumindest vor dem "natürlich" (auf Grund der Natur zähle ich jetzt auch mal dazu). Wenn man auf Grund des Mangels an Nahrung starb das sollte es halt so sein. Es war ja nur ihre "irdische Hülle" die starb sie lebten ja weiter. Dann wurden sie ja ihrer Meinung nach wiedergeboren in einer anderen Hülle. Wenn du als Kind eingeredet bekommst das der Tod gar nichts Schlimmes ist und angeblich genau weißt was nach dem Tod kommt, wenn die Tiere deine "Brüder" sind und die Pflanzen deine Schwestern sind ist es kein Tod. Es ist doch lediglich das verlassen deiner jetzigen Hülle. Klar das der Leidensweg nciht grade schön ist und das sie daran kein Spaß hatten, darin besteht kein zweifel. Aber sie sind "anders" gestorben.
Deshalb glaube ich nicht das sie sich allzu viele Sorgen gemacht haben im Winter zusterben ihre "Hülle" zu verlassen und als Hängebauchschwein wiedergeboren zu werden:lol:
I  _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1385 Dabei seit: 16.11.2005
19.11.2007 - 21:06
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| Iud3x hat folgendes geschrieben:: |
Ackerbau: Wozu wenn du ein Leben als Nomade führst und nur klein Populationen ernähren musst. |
Gebumst haben sie trotzdem. Das heißt es wurden etwa gleich viele Kinder geboren wie anderswo. Nur war die Sterblichkeit höher, u.a. deshalb weil tendenziell nie genug Nahrungsmittel zur Verfügung stehen konnten.
Wenn dem nicht so wäre, müßte man im Gegenteil behaupten, daß Naturvölker funktionierende Verhütungsmethoden hatten, oder einfach aus bestimmten Gründen bevorzugt in Kleinfamilien lebten. Nach allen Beobachtungen, die man heute aber noch machen kann, scheint das nicht der Fall zu sein.
| Zitat: |
| Medizin: Medizin und Gleichzeitig "unsere" Krankheiten und unsere Drogen. Gegen ihre Krankheiten hatten sie auch ihre Medizin, ihre Behandlungen, Kräuter und Rituale. |
Hui, na dann ist ja alles prima. Und das man im Urwald heute teilweise noch an eingewachsenen Zehnägeln sterben kann, ist offenbar nicht so wild.
| Zitat: |
| Wasser: Wussten sie sich schon zu besorgen. |
Und im Notfall hat man eben aus dem gleichen Loch gesoffen wie Büffel, Kanguruh oder Gazelle.
Computerspiele!
| Zitat: |
| Technologie: Wozu bei so einem Leben? |
Hm...lass mal nachdenken wie das Leben aussah. Morgens aufstehen. Überlegen: Wo bekomme ich was zu essen her! Losgehen und 10 Stunden Büffeln hinterherlaufen. Mit viel Glück Büffel mit Lanze oder Pfeil und Bogen fangen! Nach Hause gehen. Schlafen. Aufstehen. Überlegen: Wo bekomme ich was zu essen her! usw.
Also ich persönlich hätte es da schon ganz angenehm gefunden ein Gewehr zu haben. Oder einen Spaten. Oder einen Metallpflug. Oder Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde und die Dreifelderwirtschaft.
| Zitat: |
| geordnete Rechtsverhältnisse: Unsere Rechtsverhältnisse! Wieso zwingen wir denn Menschen, welche ganz anders als wir leben unsere Rechte auf? |
Na dann nehmen wir sie ihnen halt wieder weg.
| Zitat: |
| Schrift, Literatur...: Was will ein Mensch, welcher in Amerika lebt und nie mit Europa in Kontakt gekommen ist auf einmal mit unserer Literatur. |
Moment. Schrift und Literatur sind ein Unterschied. Von mir aus, muß ein nordamerikanischer Indianer nicht viel mit europäischer Literatur anfangen. Letztlich ist das zwar sein Verlust, aber seis drum. Womit er hingegen sehr viel anfangen könnte wäre die Schrift. Und abgesehen von sehr einfachen Bilderschriften, die ohne mündlichen Kommentar unverständlich sind, besaß kein Volk Nordamerikas Schrift...naja...dumm gelaufen...die Sumerer kamen zwar schon vor 6000 Jahren, also zu einem Zeitpunkt an dem sie kulturell nur unwesentlich weiter waren als die Indianer darauf, daß geschriebene Überlieferungen ihre Vorteile haben könnten, aber ich schätze, man kann nicht alles haben.
| Zitat: |
| Die Indianer hatten diese Probleme nicht. Also entwickelten sie sich nicht weiter |
Okay...gehen wir das mal Schritt für Schritt durch. Der Mensch entwickelt sich vom Affen zum Jetztmensch. Dann zieht er aus Afrika nach Europa und von dorten nach Asien und weil das Meer gerade hübsch zugefroren ist von Asien auch nach Nord und Südamerika.
In Europa, Asien und Afrika werden die Menschen um 11000 v.Chr. weitestgehen seßhaft und betreiben Ackerbau im "großen" Stil. Nur in Nordamerika bleiben sie weitestgehend nomadisch...tja...nu...aber wenn Europa etwa genauso dicht besiedelt war, wie Nordamerika...wieso haben sie denn dann hier Probleme mit dem Essen bekommen und drüben nicht?
Und bitte beachte...sie haben nicht etwa später damit angefangen (obwohl es einige Stämme mit einfachem Ackerbau gab), sondern sie haben in den 31000 Jahren in denen Nordamerika besiedelt war nie damit angefangen.
Nur um das klar zu sagen: Ich will hier keineswegs anfangen den Kolonialismus zu verteidigen. Nach heutiger Auffassung ist der natürlich ein Verbrechen. Allerdings auch nur nach heutiger und wer weiß ob das schon der Weisheit letzter Schluß ist.
Was ich hingegen sehr wohl verteidigen würde, ist die These, daß die Unterdrückten bzw. Eroberten des Kolonialismus, nicht in ganz bestimmten Teilaspekten auch davon profitiert haben. Letztendlich macht ein bißchen was Gutes aber noch kein großes Gutes.
Davon mal abgesehen ist es müßig darüber zu diskutieren. Es gibt schlichtweg keine eigenständige nennenswerte native Kultur in Australien oder Amerika mehr. Dafür wurden die Ureinwohner zu komplett assimiliert oder ausgerottet.
| Zitat: |
| Dann wurden sie ja ihrer Meinung nach wiedergeboren in einer anderen Hülle. Wenn du als Kind eingeredet bekommst das der Tod gar nichts Schlimmes ist und angeblich genau weißt was nach dem Tod kommt, wenn die Tiere deine "Brüder" sind und die Pflanzen deine Schwestern sind ist es kein Tod. |
Aha...ich muß also nur von klein an mit esoterischem Pipapo geimpft werden und schon bin ich glücklich. Na gut. Dann schreibe ich mich jetzt bei Scientology ein. |
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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
19.11.2007 - 22:04
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Okay ich sehe schon, wir haben sehr verschiedene Ansichten. Villeicht hast du ja sogar recht .
Warscheinlich muss ich mir schon eingestehen, dass die "Zivilisierten" schon ein klitzekleines bisschen "Gutes" gebracht habe...aber ich denke das steht in keinem Verhältnis zu dem "Schlechten".
Aber ich mein, dass muss man sich doch mal vorstellen. Zum Beispiel, stellt euch mal vor morgen landen "Aliens" auf unserem zerschundeten Planeten . Sie sind uns technisch weit überlegen und auch viel stärker als wir. Und dann zwingen sie uns sich ihnen anzupassen. Sie erlassen für uns bescheuerte Gesetzte(ein bissl übertrieben): "Man darf keiner Frau mehr auf den Hinter starren". Für sie sind wir wilde und unterentwickelt. Wir werden wie Tiere behandelt. Als Geschenk bringen die lieben "Marsmännchen" uns sogar ihre Krankheiten und super "geile" Drogen (hohes Suchtpotential und ziemlich tötlich) mit. Aber natürlich lehren sie uns auch ihre Technologie. Z.B. ermöglichen sie das "Beamen".3/4 der Menschheit stirbt aus und der Rest hängt als Drogenjunkies in ihren Raumschiffen herum.
Und letzendlich meinen sie, ja wir haben ihnen ja auch Gutes gebracht... früher mussten sie von zuhause bis zum Supermarkt laufen um sich Essen zubeschaffen und wir haben ihnen das Beamen gelehrt.
Was hat dies noch für eine Bedeutung wenn die Menschheit nur noch eine kleine drogensüchtige Minderheit auf der großen Partyveranstalltung der Lebensformen im Universum ist. _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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