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Gibt es Gott?
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
10.11.2008 - 18:09
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| Eye hat folgendes geschrieben:: |
| Wie kommt es das Jesus bis zur Auferstehung in der Hölle war wo er doch so rein und unschuldig war? |
Weil durch christliche Dogmatik keine Sau durchblicken kann.
Es besteht die Auffassung, daß Jesus nach seiner Kreuzigung in die Hölle, bzw. in den Limbus gefahren wäre.
Der Limbus wird als Teil der Hölle verstanden - bei Dante der äußere Kreis - in dem all diejenigen landen, denen der Zugang zum Himmel ohne eigenes Verschulden verwehrt war. Das betrifft zum Beispiel ungetaufte Kinder (obwohl die seit neustem nicht mehr dahin kommen) oder all diejenigen, die zwar ein rechtschaffenes Leben geführt haben, aber das Pech hatten vor Jesus Geburt zu leben.
Weil es es aber ein bißchen ungerecht ist ohne eigenes Verschulden in der Hölle zu sein, hat sich Jesus gedacht, daß er mal runter geht und die ganzen armen Schweine aus dem Limbus befreit. Außerdem war er gerade gekreuzigt worden und hatte ohnehin nichts Besseres zu tun.
So kommt es auch, daß Katholiken glauben, daß z.B. Abraham und Moses im Himmel sind.
Das ist jedenfalls die katholische Dogmatik, die man sich in 2000 Jahren Glaubensgeschichte zusammen gesponnen hat.
Vermutlich basiert das alles wie immer auf einem Irrtum bzw. freimütiger Interpretation: Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen z.B. von "Scheol" (hebräisch) oder "Hades" (griechisch). Beides bedeutet entweder "Totenreich" oder noch trivialer "Grab". In den verschiedenen Übersetzungen wurden Hades und Scheol aber zumeist als "Hölle" wiedergegeben.
Da die Bibel sowohl werksgeschichtliches als auch übersetzerisches Flickwerk ist - und dank beflissentlicher Geister wie Hannes auch bleiben wird - kommt es also auf den Standpunkt an: Wenn die Rede davon ist, daß Jesus in den Hades bzw. Scheol ging, kann man das entweder wie oben beschrieben mit dem Limbus interpretieren, oder ganz einfach und bodenständig damit, daß er ins Grab ging und einfach mal eine Weile tot war.
Gänzlich falsch ist jedoch die Übersetzung als "Hölle" also als dem Ort der ewigen Strafe. Da ist er wohl eher nicht hingegegangen.
Was man daraus wieder mal lernen kann? Allein sprachliche, übersetzerische und werksgeschichtliche Probleme der Bibel führen bereits dazu, daß diese teilweise über 2000 Jahre der christlichen Geschichte als Glaubenslehre akzeptiert werden, obwohl es dafür in der Bibel bei genauerer Überprüfung eigentlich keine Grundlage gibt.
Und dabei läßt man bereits die Frage, wieviel Wahrheitsgehalt sie denn als sogenannte Botschft Gottes hat, vollkommen außen vor. |
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Orakel Verschwörungsfreak


10.11.2008 - 18:09
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Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
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Cihan Komitee der 300


Beiträge: 379 Dabei seit: 18.02.2007 Wohnort: Ars** der Welt
10.11.2008 - 18:30
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Ich glaube nicht, dass Jesus wirklich tot war.
Dieser angebliche Tod und dann die Wiederauferstehung klingen sehr erfunden.
Jesus hat wharscheinlich auch geheiratet und Kinder gehabt.
Die Kirche hat nur aus ihm gleich einen Gott gemacht und für sich instrumentalisiert. |
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annleen Area 51 Kloputzer

Beiträge: 5 Dabei seit: 03.11.2008
10.11.2008 - 19:15
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| Zitat: |
| Irgendeiner hat geschrieben "Dann müssten wir auch ewig leben" oder so ähnlich. Das tun wir doch! Unser Körper nicht, aber unsere Seele lebt ewig. Nach dem Leben auf der Erde wird sie bei Gott ein "neues" Leben beginnen! Wir Leben nach dem Tod weiter!!! Ich glaube fest daran |
Ich meine warum ist Jesus aúch körperlich auferstanden, und andere Menschen stehen nicht körperlich auf? Ist doch irgendwie unfair... _________________ Maybe I'm crasy, but not gaga!! xD |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2318 Dabei seit: 16.06.2006
10.11.2008 - 19:53
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Weil die Väter der anderen Menschen auch meistens Lastwagenfahrer,Zahnärzte,Klempner usw. sind und nicht der Schöpfer aller Dinge. Und außerdem kommt es wohl normalerweise höchst selten vor das deine Mutter Jungfrau ist.
Dafür werden wir auch nicht ans Kreuz geschlagen. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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Eye Grand Orient

Beiträge: 41 Dabei seit: 19.10.2008
10.11.2008 - 23:27
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@Dhe danke für die umfassende Aufklärung.
Schon komisch wenn man so drüber nachdenkt.
Wo er doch Jesus Christus ist - Gottes Sohn, müsste er doch direkt nach seinem Tod mit dem roten Teppich im Himmel empfangen werden. Stattdessen landet er in einem Teil der Hölle, völlig unverschuldet xDD jemand der Gottes Sohn ist müsste doch deutlich mehr Glück haben.
edit: jetzt kapier ich. er ist freiwillig runter und hat sie erlöst! _________________ Rechtschreib- und Grammatikfehler sind gewollt und dienen zur allgemeinen Belustigung.
Die größte Täuschung der Menschheit liegt in ihrer Meinung. - Leonardo da Vinci
Zuletzt bearbeitet von Eye am 11.11.2008 - 00:30, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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Terra Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 17 Dabei seit: 08.11.2008
11.11.2008 - 00:21
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Hallo Zusammen,
die Auferstehung kann man ja auch anders betrachten, wenn man bedenkt das Gott bei uns eigentlich schon Fragen aufwerfen tut ob es ihn gibt, dann eben auch die Frage ob es Jesus gab. Zu seiner Zeit glaubten die Menschen an den Sohn Gottes Jesu, dann aber wandelte sich dass ansehen und deshalb der Untergang (Hölle) und die Auferstehung (Der Glaube an Ihm).
Wenn man sich einmal Fragen tut: Was hat "Gott" davon wenn er von Opfergaben spricht die mit Blut und Leid zu tun haben?
Was hat ein "Gott" davon wenn in seinen Namen durch die Religion Kriege entstehen?
Was hat ein "Gott" davon wenn Zwietracht, Schmerz, Hass usw entfacht?
Haben denn all diese Dinge die da von einem "Gott" verlangt werden etwas positives an sich und würden wir diese Dinge freiwillig tun, wären diese Dinge gut für uns?
WELCHER "Gott" hat etwas davon?
In meinen Augen nicht der der die Gebote uns gegeben hat denn wären wir diesen gefolgt, gäbe es heute kaum etwas negatives.
Der Teufel selbst hat seine Hand an den Menschen und diese Welt gelegt und das wurde nicht nur einmal in den verschiedensten Schriften erwähnt. Je weiter wir dem folgen desto mehr Hass und all dass Negative geben wir, Er ernährt sich davon und zieht uns immer weiter in seinen Sog. Wir sollten anfangen auf zu wachen und lernen auf das gute in uns selbst zu bauen, nicht um Gottes Willen sondern um unseres!
LG Terra |
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mvs Rat der 33

Beiträge: 531 Dabei seit: 09.01.2006
12.11.2008 - 21:07
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lol ... fast so lustig wie meine unterhaltungen mit hardcora@warmup ...
*nostalgisch werd* _________________ mvs hat den dienst quittiert. kontaktaufnahme via pm. |
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*M$* Verschwörungsfreak


Beiträge: 1149 Dabei seit: 19.02.2008
12.11.2008 - 22:29
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Jup, das waren noch Zeiten ... _________________
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Schneeflocke Area 51 Kloputzer

Beiträge: 5 Dabei seit: 08.11.2008
12.11.2008 - 23:38
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Hallo Cihan,
Du schreibst „Warum sollte es eine Mutter haben und wie kommst du auf die Idee?
Nur weil Leute Maria gesehen haben sollen?
Nach deiner Ansicht wäre dann Jesus auch ein Gott, oder?“
JESUS IST GOTT!!!!!
Ankündigung der Geburt des Herrschers
Lukas 1,26-38
Als Elisabet im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Galiläa(a) in eine Stadt namens Nazaret(b) zu einer jungen Frau, die Maria hieß. Sie war noch unberührt und mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren Davids. Der Engel kam zu ihr herein und sagte: "Sei gegrüßt, du mit Gnade Beschenkte! Der Herr ist mit dir!" Maria erschrak, als sie so angesprochen wurde und überlegte, was der Gruß bedeuten sollte. "Hab keine Angst, Maria!", sagte der Engel. "Gott hat dich mit seiner Gunst beschenkt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. Er wird große Autorität haben und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott wird ihn die Königsherrschaft seines Stammvaters David(c) weiterführen lassen. Für immer wird er die Nachkommenschaft Jakobs(d) regieren und seine Herrschaft wird nie mehr zu Ende gehen." - "Wie wird das geschehen?", fragte Maria. "Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen." - "Der Heilige Geist wird über dich kommen", erwiderte der Engel, "die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du zur Welt bringst, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.- Sieh doch, auch deine Verwandte Elisabet ist noch in ihrem Alter schwanger geworden und erwartet einen Sohn. Von ihr hieß es ja, sie könne keine Kinder bekommen. Und jetzt ist sie schon im sechsten Monat. Für Gott ist nichts unmöglich." Da sagte Maria: "Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen." Darauf verließ sie der Engel.
Matthäus 1,18-25
Es folgt die Geschichte der Geburt von Jesus, dem Messias: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt.(a) Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete, obwohl sie noch nicht miteinander geschlafen hatten. Sie war durch den Heiligen Geist schwanger geworden. Josef, der schon als ihr Ehemann galt, und ein aufrechter Mann war, nahm sich vor, den Ehevertrag stillschweigend rückgängig zu machen, um sie nicht zum Gespött werden zu lassen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. "Josef", sagte er, "du Sohn Davids, zögere nicht, Maria als deine Frau öffentlich zu dir zu holen. Denn das Kind, das sie erwartet, wurde vom Heiligen Geist gezeugt. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus, Retter, nennen sollst, denn er wird sein Volk von seinen Sünden erretten. Das alles ist geschehen, damit in Erfüllung geht, was der Herr durch den Propheten angekündigt hat: ‚Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen. Man wird ihn Immanuel nennen.'(b)" Immanuel bedeutet: Gott ist mit uns. Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm gesagt hatte, und holte seine Frau zu sich. Doch hatte er keine geschlechtliche Gemeinschaft mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren und er ihm den Namen Jesus gegeben hatte.
Die Geburt von Jesus
Lukas 2,1-21
In dieser Zeit erließ Kaiser Augustus(c) die Anordnung, alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. Es war das erste Mal, dass solch eine Erhebung durchgeführt wurde. Sie geschah, als Quirinius(d) Statthalter der Provinz Syrien war. So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich eintragen zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zur Nachkommenschaft Davids und musste deshalb aus der Stadt Nazaret in Galiläa nach der Stadt Bethlehem(e) in Judäa reisen, um sich dort mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger, und als sie in Bethlehem waren, kam für sie die Zeit der Entbindung. Sie brachte ihr erstes Kind zur Welt. Es war ein Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn dann in eine Futterkrippe, weil in der Unterkunft kein Platz für sie war.
n jener Nacht hielten ein paar Hirten draußen auf dem freien Feld Wache bei ihren Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie. Sie erschraken sehr und hatten Angst, aber der Engel sagte zu ihnen: "Ihr müsst euch nicht fürchten, denn ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. Heute Nacht ist in der Stadt Davids euer Retter geboren worden. Es ist der Messias, der Herr. Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt." Plötzlich waren sie von ganzen Heerscharen des Himmels umgeben, die alle Gott lobten und riefen:
"Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe und Frieden den Menschen im Land, auf denen sein Gefallen ruht."
Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, mit denen sie sprachen, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten berichteten. Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genau so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. Als das Kind acht Tage später beschnitten wurde, gab man ihm den Namen Jesus, den Namen, den der Engel genannt hatte, noch bevor Maria schwanger war.
… … …
Maria wurde vom Heiligen Geist schwanger. Jesus ist GOTTESSOHN! Und er ist GOTT, denn Gott ist als Mensch zu uns auf die Erde gekommen! |
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Schneeflocke Area 51 Kloputzer

Beiträge: 5 Dabei seit: 08.11.2008
12.11.2008 - 23:47
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Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?
Joh. 14,9
Ich und der Vater sind eins.
Joh. 10,30
Wie soll dies verstanden werden? Die alten Ägypter mit ihrer Vielgötterei sahen auch gewisse Verknüpfungen zwischen den Gottheiten. So fängt z.B. die Weltentstehungslehre von Heliopolis mit dem Geist "Ra" an, der sich seiner selbst bewusst wird und sein eigenes Bild "Amon" sieht, dann aber durch sein Wort viele weitere Gottheiten erschafft, die allerdings dann wiederum selbst alleine in verschiedenen Städten verehrt wurden. Die Bibel hingegen spricht von einer extrem engen Verbindung von z.B. Jesus und dem Vater im Himmel:
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
Joh. 5,19
Betrachten wir aber mal die Schöpfungsgeschichte:
Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei
1. Mose 1,26a
Was ist mit dem "uns" gemeint? Engel? Dann hätte nicht Gott alleine Menschen geschaffen, was der Aussage Gottes im nächsten Vers widersprechen würde, dass Gott alleine den Menschen schuf:
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
1. Mose 1,27
Der Schlüssel zur Problematik "Ein Gott oder drei Götter?" liegt in den beiden bereits zitierten Versen (Luther-Übersetzung):
Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das UNS GLEICH sei
1. Mose 1,26a
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
1. Mose 1,27
Der hebräischen Urtext wird auch wörtlich folgendermaßen übersetzt:
Dann sprach Gott: Machen wollen wir Menschen IN UNSEREM EBENBILD, NACH UNSEREM GLEICHNIS
1. Mose 1,26a:
Eine jüdische Übersetzung heißt so:
Und Gott sprach: Laßt uns Menschen (Adam) machen IN UNSERM BILD, NACH UNSRER GESTALT
1. Mose 1,26a
Hier liegt also eine gewisse Gleichung vor:
Bild / Gestalt Gottes = Bild / Gestalt Mensch
Nun müssen wir aber erstmal den Menschen betrachten, der nach Gottes Bild geschaffen wurde. Wie sieht das "Bild des Menschen" eigentlich aus?
Der Mensch
Der Bibel nach besteht der Mensch aus Geist, Körper und Seele.
Das der Mensch einen Körper hat, muss wohl nicht erwähnt werden, aber damit er lebt, denken kann und auch ein Gewissen hat usw. muss noch etwas dazu kommen. Im Schöpfungsbericht ist vom Odem die rede, in anderen Bibelstellen wird dieser aber zusammen mit dem "Geist" erwähnt:
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1. Mose 2,7
Aber der Geist ist es in den Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
Hiob 32,8
Wenn er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge,
Hiob 34,14
So spricht Gott, ... der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen
Jes 42,5
Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe.
Jes 57,16
Unser Geist hat also etwas mit unserem Leben zu tun. Das der Geist bestehen bleibt und den Körper beim Tod verlässt wird in folgender Bibelstelle deutlich:
Denn des Menschen Geist muss davon, und er (Körper) muss wieder zu Erde werden
Psalm 146,4
Nun gibt es noch viele Bibelstellen, die vom Geist des Menschen reden in Bezug auf die Kommunikation mit Gott bzw. der Geisteswelt:
Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Joh 4,24
Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.
1. Kor. 2,11
Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
1. Kor. 2,13
Es gibt aber auch viele Bibelstellen, die von der Seele des Menschen reden, hier allerdings oft in Verbindung mit "inneren Empfindungen" bzw. dem "Herzen":
Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und mein Herz sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt.
1. Mose 49,6
Wenn du aber dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.
5. Mose 4,29
Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
5. Mose 6,5
Heute gebietet dir der HERR, dein Gott, dass du tust nach allen diesen Geboten und Rechten, dass du sie hältst und danach tust von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
5. Mose 26,16
Jetzt aber zerfließt meine Seele in mir, und Tage des Elends haben mich ergriffen.
Hiob 30,16
Halten wir also fest: Wie bei Gott gibt es auch hier die gleiche Dreiteilung, nur spricht niemand im Alltag darüber, höchstens z.B. "Das ist ein seelenloser Mensch", wenn jemand anscheinend kein Gewissen hat.
Um es ganz kurz zusammen zu fassen stellt die Bibel den Menschen als Wesen nach Gottes Bild mit
* Seele (Zentrum)
* Geist (zur Kommunikation mit Gott / Geisteswelt)
* Körper (um momentan auf der Erde zu leben)
dar.
Gott
Schauen wir uns aber mal die Aussage zu Jesus an:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. ... Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum ... Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns ... die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.
Joh. 1,1-18
Hier haben wir die klare Aussage:
Gott = "das Wort" (Botschaftsübermittler/Medium) = Jesus Christus (Fleisch-/Menschwerdung Gottes)
Gott kam also in einem menschlichen Körper zu uns auf die Erde (Weihnachten), um uns selbst zu lehren, selbst den Gehorsam zu Gott vorzuleben, und uns schließlich eine Errettungsmöglichkeit durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz zu ermöglichen.
Hierbei müssen wir aber beachten, dass Gott überall ist und nicht wie wir nur an einem Ort! Wäre dies nicht so, dann hätten z.B. auch Gebete keinen Sinn, da er meist nicht anwesend wäre usw. Im Gegenteil heißt es über seine Globalität:
Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
Kolosser 1,17
Aber wie sieht es bezüglich dem Heiligen Geist aus?
Wir haben in Joh. 1,1-18 gelesen, dass Jesus Gott ist und auch die Welt erschaffen hat. Im Schöpfungsbericht wird aber vom Geist Gottes berichtet, und im Buch Hiob wird gar der Geist Gottes als der Schöpfer angegeben:
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
1. Mose 1,2
Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.
Hiob 33,4
Somit lässt sich auch sagen:
Gott = Jesus = Gottes Geist
Wir sehen, also, dass Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger-Geist letztlich eins sind bzw. es nur EINEN Gott gibt. Gleichwohl gibt es unterschiedliche Funktionen, ähnlich dem Körper mit Händen, Füßen, Bauch, Mund usw.
So ist z.B. auch nur vom Geist Gottes die rede, der in Menschen wohnen kann:
Und der Pharao sprach zu seinen Großen: Wie könnten wir einen Mann finden, in dem der Geist Gottes ist wie in diesem?
1. Mose 41,38
Und der Geist Gottes kam auch über ihn und er ging einher in Verzückung
1. Samuel 19,23
Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat.
Jesaja 61,1
Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Römer 8,14
Halten wir also fest:
Wenngleich der Mensch in Größe, Allmacht, Heiligkeit usw. in keiner Weise mit Gott vergleichbar ist, so ist er aber doch nach Gottes Ebenbild mit Geist, Körper und Seele erschaffen. Und wie wir den Menschen als Einheit betrachten, so können wir auch Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) als Einheit betrachten. |
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