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Wirtschafts- und Finanzkrise
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kc Freimauer ohne Schurz

Beiträge: 11 Dabei seit: 16.02.2009
17.02.2009 - 16:22
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Den letzten Satz kennen wir doch in ähnlicher Form:
Du bist Deutschland!
Jaja alles nur Gehirnwäsche.Wer sich's gefallen lässt...
Dein Vorschlag wäre aber bestimmt umsetzbar.Irgendwie hat es davor doch auch funktioniert.Nur die grenzenlose Gier der Vorstände zieht alles nach unten.Kein Wunder,dass da alles auf Gewinnerzielung in Form von Aktiengesellschaften ausgerichtet ist.
Nur so nebenbei: Unser Staat ist ja eine GmbH.Demnach haftet nicht der Staat für unsere Ersparnisse,sondern wir selbst!
Also alles Käse was Merkel erzählt!!! |
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Orakel Freimauer ohne Schurz


17.02.2009 - 16:22
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Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
17.02.2009 - 19:26
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[quote="Nedlim"]
| Zitat: |
Wenn der Staat also Hauptaktionär wäre (und mit ihm auch die Bürger der BRD) könnte er dafür sorgen, das der Service erhalten bleibt, wärend die Aktionäre (also wir, das Volk) dafür sorgt das Gewinne erwirtschaftet werden (sprich wenn Entscheidungen getroffen werden sollen die nicht zum Wohle des Unternehmens sind könnte das Volk/der Staat aufgrund seiner Aktienmehrheit einschreiten). |
Der Staat ist bereits mit 31% Hauptaktionär der angesprochenen Post und zwar über die KfW-Bankengruppe. Jetzt rate mal welche Bank noch Mitte September 350 Millionen Euro an Lehmann Brothers überwiesen hat und sich dadurch mitlerweile einen Schaden von ca. einer halben Milliarde eingehandelt hat. Richtig...die KfW-Bankengruppe. So...die KfW befindet sich zu 80% in Besitz des Bundes und zu 20% in Besitz der Länder. Die Bundesregierung haftet für Verbindlichkeiten, was mit anderen Worten nichts anderes heißt, als daß der Steuerzahler im Zweifelsfall der Dumme ist. So zum Beispiel jetzt aufgrund der Tätigkeiten der KfW vor und während der Finanzkrise. Und das hat noch rein gar nichts mit dem Konjunkturpaket zu tun.
Übrigens ist die Bundesregierung durch ihre 31% bei der Post bereits Aktionär bei der Deutschen Bank, da sich dorten die Post eingekauft hat.
Die Aktien der Deutschen Bahn sind zu 100% in der Hand des Bundes. Mit ihnen findet kein Handel statt. Insofern ist die Bahn nach wie vor ein Staatsunternehmen, daß nur privatrechtlich organisiert ist und mit den von dir bereits erwähnten Kritikpunkten das beste Beispiel, das deiner These widersprechen würde.
Ganz ehrlich? Ein Staat der außerhalb von Keynsianismus und Infrastrukturmaßnahmen (zu denen ich Bildung, Sozialsysteme, Straßen, Wasser und Stromversorgung usw. zähle) unternehmerisch tätig wird, ist mir der als anständigem Liberalen der allerschlimmste Graus, den ich mir überhaupt vorstellen kann. Je geringer die Staatsquote ist (ohne dabei Zahlenspielche alá USA betreiben) desto besser.
Aber gut, auf der anderen Seite halte ich direkte Steuern auch für gesellschaftlich akzeptierten und staatlich legetimierten Diebstahl. |
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sliver Komitee der 300


Beiträge: 300 Dabei seit: 21.01.2009
17.02.2009 - 19:32
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Hi
Nu im Koran steht: Die Zins verschlingen, stehen nicht anders da als einer, den der Satan mit Wahnsinn geschlagen hat.
Nett oder?
Hab heute darüber was gelesen:
| Zitat: |
| Aber während bei uns im Westen ganze Investmenthäuser unter der Last fauler Kredite und hoher Verschuldung zusammenbrachen, verzeichnen die Anbieter v. Islamic Finance 2stellige Wachszunraten! |
Nu wer hätte gedacht das von der Scharia-das islamische Recht, bei uns bekannt als Synonym für Grausamkeit, so ein so gut durchdachtes und faires Grundprinzip für den Handel enthält. Seit der liberalisierung der Wirtschaft und dem Rückzug des Staates, erfand man im Westen immer undurchsichtigere Finanzprodukte. Die immer weniger mit der echten Wirtschaft zu tun hatte....die Blase platzte und wir schauten blöd aus der Wäsche...Bis auf die Moslems, nu wie kommt das?
Der Grundgedanke im Koran ist der-----)
Wichtige Grundgüter dürfen nicht mit Aufschlag gehandelt werden, auch für Geld gilt das...
"Riba" das islamische Zinsverbot, verbietet es, das Geschäfte mit Schulden anderer gemacht wird. Das wiederum soll sicherstellen, das das Geld sofort wieder in die Gesellschaft zurückfließt. Man sieht z.B. hier in Österreich, das unsere Banken die Staatshilfensummen zurückhalten, statt der angeschlagenen Wirtschaft weiterzugeben. Dann gibt es da noch ein Verbot v. Unsicherheit, Grarar oder so ähnlich^^, das betrifft dann riskante Geschäfte und Anlagenformen. Maysir untersagt jede Form v. Glücksspiel, also auch Börsenzockerei.
Das alles basiert auf der Idee Mohammeds: Profit ist erlaubt, solange der Gesamtwohlstand gesichert ist.
Nu wer hätte gedacht das v. Islam, auch mal was geistreiches kommt.
Meiner Meinung nach sollten wir diese Spielregeln 1 zu 1 bei uns in Europa übernehmen. Der erste Schritt zu mehr gerechtigkeit und Stabilität..
Was haltet ihr von diesen Regeln?
lg sliver
[/u] _________________ "Alles ist Gleichnis. Jede Kreatur ist ein Schlüssel zu allen anderen." |
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kc Freimauer ohne Schurz

Beiträge: 11 Dabei seit: 16.02.2009
17.02.2009 - 19:45
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[quote="Dhe"][quote="Nedlim"]
| Zitat: |
Aber gut, auf der anderen Seite halte ich direkte Steuern auch für gesellschaftlich akzeptierten und staatlich legetimierten Diebstahl. |
Volle Zustimmung.Da wir genau genommen noch die Weimarer Verfassung haben (die wurde nicht abgeschafft,was aber kaum jemand weiss) und in dieser keine Steuerzahlungen vorgesehen sind,ist die Steuererhebung reine staatliche Willkür.
Hierzu habe ich einen Abschnitt aus dem Bundesverfassungsgesetz:
Aus dem Bundesverfassungsgesetz:
Es wird daran festgehalten (vgl. z.B. BVerfG, 1956-08-17,BvB2/51, BVerfG 5,85<126>),dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation,noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Aliierten,noch später untergegangen ist;es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit,ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.
Die Bundesrepublik ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches,sondern als Staat identisch mit dem Staat "Deutsches Reich",in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings "teilidentisch".
Kurz:
Die Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 ist nach geltendem internationalen Völkerrecht noch in Kraft.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik hob offensichtlich zu keinem Zeitpunkt die Verfassung von 1919 auf.
Das ist schon ziemlich erschreckend,dass Fakten einfach unter den Tisch gekehrt werden und den Generationen völlig verzerrte Geschichte präsentiert wird.Daran erkennt man mal,wie sehr die Menschen von der Obrigkeit manipuliert werden! |
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Nedlim Rat der 33


Beiträge: 664 Dabei seit: 16.01.2009 Wohnort: in deinem Kopf
17.02.2009 - 19:50
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Vom Grundgedanken her und so wie ich sie Interpretiere scheinen mir diese Regeln gar nicht mal so schlecht zu sein.
Für Europa müßte man allerdings das ganze System (die Regeln) in das hier bestehende Rechtssystem einflechten. Also z.B. riskante Spekulationen unter Strafe stellen.
Immerhin sind wir ein "Rechts"staat und kein "Gottes"staat.
| Zitat: |
| Je geringer die Staatsquote ist (ohne dabei Zahlenspielche alá USA betreiben) desto besser. |
Im Prinzip denke ich so ähnlich. Allerdings bin ich der Ansicht, dass man die Zahl der Staaten wohl nicht in absehbarer Zeit auf Null reduzieren kann also suche ich nach Möglichkeiten jedenfalls die Regierungs und Wirtschaftssysteme für den Normalsterblichen möglichst attraktiv zu gestalten. Das dabei manchmal etwas "komisches" bei rum kommt kannst du ja sehr schön weiter vorne sehn .
Edit: Sry Statsquote falsch interpretiert ... gegoogelt und mich belesen ... betrachte meinen Kommentar bezüglich der Staatsquote daher als null und nichtig  _________________ Meine Freunde werden kommen und dich holen!
Zuletzt bearbeitet von Nedlim am 17.02.2009 - 20:02, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
17.02.2009 - 19:51
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| sliver hat folgendes geschrieben:: |
Was haltet ihr von diesen Regeln? |
Nichts.
a) Dienen die ohnehin nur zur Geldwäsche
b) Kann man sich solche Spielchen ohnehin nur leisten wenn man bereits Inflationsraten jenseits von Gut und Böse hat:
Katar: >13%
Saudi Arabien: >10%
Iran: 17%
Afghanistan: >16%
Jemen: >10%
Libanon: >5% (vorbildlich, vorbildlich!)
Syrien: ~8%
Pakistan: ~7%
Vereinigte Arabische Emirate: >12%
Danke, ich verzichte.
| Nedlim hat folgendes geschrieben:: |
| Allerdings bin ich der Ansicht, dass man die Zahl der Staaten wohl nicht in absehbarer Zeit auf Null reduzieren kann |
Ich glaube du mißverstehst da was. Mit "Staatsquote" ist nicht die Zahl der Staaten gemeint, sondern den Anteil, den der Staat (vereinfacht gesagt) an der wirtschaftlichen Gesamtleistung eines Landes hat. In Deutschland sind das ~45% was unterhalb des europäischen Durchschnitts liegt. In den USA liegt sie z.B. bei ~ 30%, was aber damit zusammenhängt, daß der ganze soziale Sektor (mit den offensichtlichen Folgen) dorten privatorganisiert ist. Würde man den in Deutschland wegrechnen, läge die Bundesrepublik be etwa 25%.
Andererseits gibt es auch Gegenbeispiele. Die ganzen skandinavischen Staaten haben z.B. sehr hohe Staatsquoten, sind aber trotzdem wirtschaftlich erfolgreich. |
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Nedlim Rat der 33


Beiträge: 664 Dabei seit: 16.01.2009 Wohnort: in deinem Kopf
17.02.2009 - 20:18
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Habe meinen Fehler bereits erkannt und mich oben mit einem Edit zu meinem Missverständnis bekannt.
Ich werde mir zu Herzen nehmen, mich in Zukunft über mir unklare Begriffe vorher zu Informieren.
Ach und danke für den Hinweis. _________________ Meine Freunde werden kommen und dich holen! |
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Nedlim Rat der 33


Beiträge: 664 Dabei seit: 16.01.2009 Wohnort: in deinem Kopf
19.02.2009 - 17:14
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Mal was positives zur Krise.
| Zitat: |
Bremerhaven (dpa) Als Folge der Wirtschaftskrise wird in diesem Jahr die Produktion des Treibhausgases Kohlendioxid um bis zu acht Prozent zurückgehen. Damit rechnen die Veranstalter des 4. ExtremWetter-Kongresses, der am Donnerstag in Bremerhaven begonnen hat.
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Bewusst kein Edit gemacht da mein letzter Beitrag hierzu zwei Tage alt ist und mit diesem nichts zu tun hat. _________________ Meine Freunde werden kommen und dich holen! |
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XBZATU Rat der 33

Beiträge: 528 Dabei seit: 25.10.2008
30.03.2009 - 20:42
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Interessanter Schachzug der US-Regierung, wie ich finde.
Vielleicht mal eine Zusammenfassung für die, die heute nicht den SPIEGEL o.ä. zur Hand genommen haben:
Obama zwang Wagoner (Ex-Chef von GM) zum Rücktritt. Neuer Chef wird Vize-Chef Fritz Henderson. Die Gründe für den Rücktritt waren, dass Obama nicht weiter an den Sanierungsplänen Wagoner's interessiert war, sodass dieser gehen musste. Obama wäre sonst nicht bereit, GM weiter auf Kurs zu halten.
Obama hat nun eine Frist für GM und Crysler gegeben:
GM hat 60 Tage Zeit, neue Sanierungspläne aufzustellen. In dieser Zeit wird das Unternehmen ein letztes Mal mit Geld versorgt.
Cryler bekommt 30 Tage Zeit, mit Fiat einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Auch sie werden ein letztes Mal versorgt.
Harte Worte von Seiten Obamas: Er sei durchaus bereit, GM und/oder Crysler in die Insolvenz rutschen zu lassen. Es seien die Fehler des Management, die sie in diese Lage gebracht haben. Das Problem der Insolvenz sieht Obama darin, dass viele Jobs am seidenden Faden hängen. Aber man kann es sich auch nicht erlauben, GM und Cryler durch die Krise zu "schmuggeln".
--
So, meine Meinung dazu:
Ich kann Obama verstehen, wenn er nicht mehr bereit ist, die beiden Konzerne zu retten. Nehmen wir GM:
GM hatte im Jahr 2005 - 2008 hatte Verluste in Höhe von 73 Milliarden zu verbuchen. Dass sich so etwas besonders in der Krise widerspiegelt, ist logisch. Da haben ein paar Leute bei GM ganz gewaltig versagt.
Nun ist es eine Frage der Interpretation, was sinnvoller ist.
1. Sofern GM und Crysler ihre Pläne nicht gebacken kriegen, werden sie nicht mehr mit Geld versorgt. Die Unternehmen gehen pleite, 144.000 Mitarbeiter, allein in den USA, verlieren ihren Job. Im Gegenzug verschlingen die Konzerne kein Geld mehr, man würde sich auf andere Ziele konzentrieren, versuchen, weniger kontraproduktiv zu arbeiten.
2. Würden GM und Crysler weiter versorgt werden, so wäre keine Besserung in Sicht, die beiden Konzerne würden das Geld einfach verschlingen. Auch wenn die Krise überstanden ist, bedeutet dies weder für den einen noch für den anderen Konzern, dass alles wieder wie geschmiert läuft - im Gegenteil. Es bedarf einer kompletten Neuüberarbeitung.
Meiner Meinung nach ist Punkt 2 der weniger sinnvolle Punkt.
Meinungen?  |
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Thorismund Rat der 33


Beiträge: 668 Dabei seit: 28.05.2007
30.03.2009 - 23:26
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Naja
warum nicht
so machen Manager hin stellen , da würde die Klappe der Manager würde etwas Zurück halteder werden
Blöd heraus reden kann jeder nur nicht ein Konzept für seine Firma Aufstellen , das Sie besser geht _________________ Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat |
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