Bedeutung von Esoterik

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schefmar
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30.06.2009 - 19:38


Hast du eigentlich gelesen was ich geschrieben habe? Da habe ich das alles erklärt.


Nein, bei dem Posting nicht!
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Orakel
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30.06.2009 - 19:38



Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
 
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alarich
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30.06.2009 - 19:42


Danke, wenigstens biste ehrlich. Damit erübrigt sich ja jegliche Diskussion mit dir.
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Dhe
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30.06.2009 - 19:46


Deja vu?

alarich hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Zitat:
Kreuzzüge- Unruhen im nahen Osten-Selbstmordmärtyrer usw. sind Abfallprodukte praktizierter Religion!



Hast du eigentlich gelesen was ich geschrieben habe? Da habe ich das alles erklärt.


Naja, so ganz Unrecht hat er nicht. Ansonsten müßte man ja sagen, daß bei den Kreuzzügen, Zwangsmissionierungen, Zwangsverstümmelungen usw. alles ganz prima läuft.

Ich verstehe was du sagen willst, nämlich, daß Religionen nicht zwangsläufig der Auslöser oder die Motivation für derartiges sind, womit du bestimmt Recht hast.

Aber Tatsache ist nunmal auch, daß manche Dinge in mehr oder weniger starkem Unfang einfach unter dem Deckmantel der organisierten Religionen stattfinden.

Ich mache dir ein Beispiel: Angenommen Ratzinger würde Ölquellen im Iran besitzen und der Iran würde ihn enteignen. Dann würde ihm das nicht passen und er würde einen Kreuzzug gegen die islamische Welt ausrufen (ist natürlich ein vollkommen abstruses Beispiel aber es geht ja nur ums Prinzip).
Es stimmt, daß er eigentlich ganz andere Interessen hat, aber nichts desto trotz bedient er sich der organisierten Religion als Mittel zur Erreichung seiner Interessen.

Mag sein, daß es stimmt, daß das von den Urchristen so nicht gedacht war (obwohl ich mir da manchmal nicht so ganz sicher bin), aber genauso wenig war es von Marx und Engels gedacht Menschen in einen Gulag zu stecken oder aufgrund ihrer Gesinnung umzubringen.

Was ich sagen will ist folgendes: Zu ignorieren, daß organisierte und instrumentalisierte Religion eben doch ein Auslöser für bestimmte Verbrechen sein kann, ist auch ein bißchen einfach.
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schefmar
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30.06.2009 - 20:11


@alarich
Ich hab dein Posting nicht ignoriert.Deinen hast du abgesendet, ohne das Ich ihn gelesen hab.
Dennoch ganz schön abenteuerlich, wie du versuchst die Gefahren herunter zuspielen, aber Irrgendwie musst du ja anscheinend dein "In god we Trust" legitimieren.
Mit Dhes posting kennst du meinen Standpunkt.Treffend gepostet!Danke!
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alarich
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30.06.2009 - 20:15


Zitat:
Mit diesen Beispielen will ich nicht sagen das es keine Vebrechen im Namen der Religion gegeben hat oder gibt oder so etwas gar entschuldigen. Ich sage nur das die Menschheit ohne Religionen eben andere Gründe findet sich gegenseitig auszurotten, zu verstümmeln usw. Sei es wegen Geld, Land oder einfach nur weil dem einen die Nase seines Nachbarn nicht passt.


Das habe ich erwähnt. Aber im Prinzip kann man alles instrumentalisieren, was nur genügend Anhänger hat. Das geht schon los wenn die Ultras von Brechstange Hintertupfingen beim Spiel gegen RÜckwärts Kleinkleckersdorf sich gegenseitig die Rübe einhauen.

Ich habe auch nie behauptet das alles was im Namen der Religion geschieht gut und schön ist, im Gegenteil. Ich hatte es schon einmal erwähnt das ich einige Christen getroffen habe deren Meinung über Homosexualität usw. mir gehörig gegen den Strich ging.
Mich kotzt es ehrlich gesagt nur an wenn Leute sagen: "Die Kirche ist so böse." und das ohne sich überhaupt richtig zu informieren.

PS. Das Dejavu habe ich ständig wenn ich hier die Religion verteidige icon_wink.gif

EDIT: Ich muss gar nichts verteidigen. Aber du hast mir immer noch nicht erklärt wieso du die Kirche für so böse hälst und Religion für Massenwahn hälst.
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Leeds Devil
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30.06.2009 - 20:28


Ich kein Keuscher Mensch und weil ich nur ein Mensch bin mach ich auch Fehler und habe Markel.
und deshalb sind für mich die Kirche und ihre 10 Gebote und die bilbel mehr eine Richtline, eine anleitung um besserer Mensch zu sein.

Im grossen und ganzen stehe ich hinter alarich und bin seiner Meinung
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Gestern stand ich for dem Abgrund. Heute bin ich einen schritt weiter
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schefmar
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30.06.2009 - 21:11


alarich
Wenn du nicht verteidigen musst warum tust du es?
Ich habe dir schon geantwortet.Die Kirche selber ist nicht böse, aber zunächst nutzloser Quatsch.
Du brauchst die Kirche nicht(brauchst du Sie wirklich?), aber die Kirche braucht dich, (am besten als frommes devotes Schäfchen)
um dir zu sagen das ein elternloses Kind dich lieb hat, und du dafür dankbar sein sollst, er ein paar Weise Ratschläge für dich und alle hinterlassen hat und du alle Zeit mit ihm per Hand falten anrufen kannst, ohne einen wirklichen Dialog zu führen!

Ich (wie viele andere) verzichte auf den Service, ohne negative Konsequenzen.Andere haben Angst davor und bleiben.(Nicht alle haben Angst und bleiben,weils einfach nur Spass macht und sich nicht bei denken)Ängste machen krank- und Kranke die Angst haben verfallen dem Wahn.
Und wenn viele dem Wahn verfallen ist es Massenwahn!
Zum Glück sind die Symptome hier zulande Unauffällig und die Auswirkung harmlos .
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alarich
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30.06.2009 - 22:38


Zitat:
Wenn du nicht verteidigen musst warum tust du es?


In jedem von uns gibt es einen Winkeladvokaten, was?

Wenn du nicht an Gott glaubst, ist das deine Sache. Wenn du Religionen für Blödsinn hälst ebenfalls. Meinetwegen kannst du auch denken das Religionen schlecht sind. Wenn du aber mit letzterer Meinung hausieren gehst, dann musst du dich eben darauf gefasst machen das ich deine Argumentation ausheble.


Zitat:
Du brauchst die Kirche nicht(brauchst du Sie wirklich?), aber die Kirche braucht dich, (am besten als frommes devotes Schäfchen)
um dir zu sagen das ein elternloses Kind dich lieb hat, und du dafür dankbar sein sollst, er ein paar Weise Ratschläge für dich und alle hinterlassen hat und du alle Zeit mit ihm per Hand falten anrufen kannst, ohne einen wirklichen Dialog zu führen!


Mich braucht keine Kirche, ich bin nämlich in keiner.
Brauche ich Gott? Ja, auf jeden Fall. Ich habe es schonmal erwähnt, vor deiner Zeit hier. Ich bin als Atheist geboren und schließlich zum Christentum gewechselt. Die Gründe sind meine Sache, aber ich habe das Gefühl das ich dadurch ein besserer Mensch geworden bin und auch ein glücklicherer.
Es geht hier auch nicht um die Frage ob es Gott wirklich gibt, das werden wir alle früh genug heraus finden. Es geht darum das ich, alarich, durch meinen Glauben an Gott glücklicher bin. Was ist jetzt daran schlecht?

Und auch die Welt braucht Religion. Sicher gibt es negative Auswüchse, aber auch eine Menge positive.
"Wieso soll ich mich von meinem Gott fern halten, nur weil es ein paar Idioten gibt welche die Bibel missbrauchen"

Die meisten, wohltätigen Organisationen haben eine kirchlichen Hintergrund. Und schon alleine die Kirchen selber (ja die Gebäude mit dem schicken Turm) sind Begegnungstellen und bieten auch für einsame Menschen soziale Kontakte. Ist das sinnloser Quatsch?
In vielen Gemeinden gibt es Pfarrer die zu den älteren, einsamen Menschen sogar nach Hause fahren, mit ihnen reden und sie auch auf dem letzten Weg begleiten. Wo gibt es so etwas sonst noch? Kaum, bis gar nicht.

Und die wenigsten Menschen hängen Religionen an, weil sie vor irgendetwas Angst haben. Kannst du dir denn nicht vorstellen das sich Menschen bewusst dafür entscheiden Christen zu sein, weil sie eben damit besser leben?
Vielleicht kann ich das an einem etwas abstrusen Beispiel erklären. Nehmen wir mal an du bist Fan vom FC Bayern München, aber ich glaube das der VfB Stuttgart der beste Verein der Welt ist (was nebenbei übrigens auch der Wahrheit entspricht icon_wink.gif) Ist es dann Wahn wenn du weiter Bayern-Fan bist? Oder Massenwahn weil der FC so viele Anhänger hat?
Allein schon das Wort Wahn ist falsch. Wahn ist (mal Wiki zitierend)
Zitat:
1. logisch inkonsistent ist oder wohlbestätigtem Wissen über die reale Welt widerspricht und
2. trotz gegenteiliger Belege aufrechterhalten wird, weil die persönliche Gewissheit der Betroffenen so stark ist, dass sie rational nicht mehr zugänglich sind.

Natürlich gibt es Sachen die gegen eine Existenz eines Gottes sprechen, aber auch welche die dafür sprechen. Ich will das hier nicht weiter vertiefen, weil ich das schon zu oft in diesem Forum getan habe. Wenn es dich mehr interessiert wirst du wohl meine geschriebenen Beiträge durchsuchen müssen. Aber den Glauben an Gott als Wahn zu bezeichnen finde ich schon etwas abenteuerlich. Aber gut, das ist deine Sache.


Aber gehen wir es mal anders an. Wie würdest du dir eine Welt ohne Religion vorstellen? Was wäre deiner Meinung nach besser wenn von heute auf morgen alle Religionen verschwinden würden? Und würde es das, was schlechter wird aufwiegen?
Die Frage musst du wohl für dich selbst beantworten, da wir hierfür keinen Feldversuch durchführen können.
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01.07.2009 - 00:10


alarich hat folgendes geschrieben::
Was ist jetzt daran schlecht?


Für sich genommen ist das schon in Ordnung. Das Problem - und das münze ich jetzt ausdrücklich nicht auf dich - ist das es da nicht aufhört.

Denn, wer A sagt muß auch B sagen. Entweder Gott hat das Universum geschaffen oder nicht. Entweder der Mensch ist nach Gottes Ebenbild geformt oder nicht. Entweder die 10 Gebote stammen von Gott und haben absolute Gültigkeit oder nicht. Entweder die Bibel (als Beispiel) ist Gottes Wort oder nicht.

Worauf ich hinaus will: Wenn ich davon überzeugt bin, daß mein Glaube korrekt ist (und daß muß ich ja offensichtlich sein, ansonsten würde ich ihm nicht folgen), dann muß ich auch davon überzeugt sein, daß das was Gott sagt/gebietet/tut absolut korrekt ist. Denn irren wird er sich ja schlechterdings nicht, oder?

Soweit so gut. Die meisten Gläubigen bekommen das ganz gut auf die Reihe, d.h. sie können tolerieren, daß andere nicht ihrem Glauben folgen, obwohl er von Gott, also einem unfehlbaren, perfekt Wesen geboten ist. Die Christen haben ja sogar vorgesorgt, indem sie quasi sagen, daß es Gott scheißegal ist ob man an ihn glaubt.

Der Punkt ist aber, daß bloß weil die meisten es hinbekommen, das natürlich nicht heißt, daß es alle hinbekommen.
Und die andere Sache ist einfach die historische Perspektive: In den letzten 100-200 Jahren hatten wir zumindest in den weitesten Teilen Europas mehr oder weniger religiösen Frieden.
Ja und? Ist das in Stein gemeißelt? Heißt das nicht, daß nicht in zweihundert Jahren oder sonstwann wieder religiöse Reibereien (und sei es daß die Motivation eine andere ist) ausbrechen können?

Anderes Beispiel: In den USA gibt es die bekannte Debatte ob Kreationismus in der Schule gelehrt werden soll oder nicht. Fein, geht mich ja nichts an, das Problem ist nur, daß die Wahrheit keine Frage des Glaubens ist. Das heißt - und viele begreifen das nicht - daß die Wahrheit nicht demokratisch oder liberal ist. Entweder Lebewesen haben sich stufenweise über die natürliche Selektion entwickelt oder eine höhere Macht hat sie gestaltet. Das kann man sich nicht aussuchen, weil einem das eine besser gefällt als das andere. Diesen Dualismus muß man nicht schön finden, es ist aber nunmal so.
Was jetzt, um mal in dem Beispiel zu bleiben, geschieht, ist daß bestimmte religiöse Kreise versuchen Glauben als gesicherte Wahrheit zu verkaufen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt keinen Beweis, nichtmal einen Hinweis, der für die Richtigkeit ihrer These spricht. Und da sie nicht falsifizierbar ist, ist sie nicht in Betracht zu ziehen.

So, das ist natürlich ein Extrembeispiel. Es geht auch nicht um den Kreationismus. Wenn selbst die katholische Kirche die Evolution als Möglichkeit in Betracht ziehen kann, wie sich das Leben entwickelt hat, dann sollte man damit ja kein Problem haben.
Was ich mit dem Beispiel verdeutlichen wollte, ist, daß Glaube != Wahrheit. Und daß aber organisierte Religion bisweilen versucht uns Glaube trotzdem als Wahrheit zu verkaufen. Oder mit anderen Worten: Sich nicht darum kümmert ob sie lügt.
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alarich
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01.07.2009 - 02:04


Ich verstehe deinen Standpunkt vollauf. Aber ich sehe das ein wenig anders.
Die meisten Christen sehen in der Bibel nicht unbedingt Gottes Wort das in Stein gemeißelt ist. Es sind mehr Geschichten die einem im täglichen Leben helfen sollen und im Prinzip ist vieles einfach Auslegungssache.
Du kannst im Prinzip nicht einmal sagen das in der Bibel irgendetwas wirklich eindeutig ist. Fast alles kannst du von verschiedenen Perspektiven betrachten.
Gerade den Punkt mit Gott der uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, finde ich gut. Denn gerade da zeigt sich das sich Religion und Wissenschaft wunderbar vereinigen lassen.
Ich glaube das Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat und gleichzeitig an die Evolution.
Denn wer sagt denn das das Ebenbild unbedingt die äußere Erscheinung ist. Vielleicht handelt es sich hierbei ja um die Seele, den göttlichen Atem des Lebens. Ja ich weiß, auch Tiere leben aber das ist kein Widerspruch. Denn es heißt niemals das Gott nicht auch die Tiere nach seinem Ebenbild geschaffen hat.
Und die 10 Gebote sollten natürlich allgemeine Gültigkeit haben. Oder ist vielleicht etwas schlechtes daran, das man nicht töten und nicht stehlen soll?
Zu der Sache zum Beispiel das du nur einen einzigen Gott haben sollst. Da könnte man natürlich sagen das dies intolerant gegenüber anderen Religionen oder Atheisten ist. Aber da kann man ja die Ringparabell aus Lessings Nathan der Weise heran ziehen. Halte ich für ganz gut.
Allein die drei Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum glauben ja an den selben Gott. Nur bei Details ist man sich eben uneinig, aber im Prinzip ist das ja alles das selbe.
Hinduismus und Buddhismus fallen da ein wenig heraus. Ich bin gerade zu faul da mal genauer zu recherchieren, werde das aber in den nächsten Tagen mal tun. Ich wette ich finde auch hier große Gemeinsamkeiten mit den anderen Weltreligionen. Aber das ist gar nicht so wichtig.
Und da es in der Bibel auch heißt das die Heuchler am Ende die A*** Karte haben, kann man das auch so interpretieren. Sei vor allem ehrlich zu dir selber und der Welt.

Und klar hast du Recht mit deinen Beispielen, aber ich muss hierbei noch einmal auf den Kommunismus pochen. (der interessanter Weise ja oft einen Personenkult entwickelt die einer religiösen Verehrung gleich kommt)
Da heißt es auch oft das der kommunistische Weg der einzig richtige ist. Da kümmert sich auch niemand darum das sie lügen.
Die organisierte Religion nimmt zum Teil die selben Züge an, da stimme ich dir vollkommen zu. Aber Religionen sind nun einmal von Menschen gemacht.
Ich weiß auch das unser monotheistischer Gott wohl mal als Fruchtbarkeitsgott seine Karriere begonnen hat, aber trotzdem glaube ich an ihn als Weltenschöpfer und als unseren Herren.

Im übrigen gibt es durchaus Hinweise auf die Richtigkeit der Existenz Gottes. Ich glaube wir hatten die Diskussion schon einmal. Zur Not zähle ich die ganzen Hinweise aber auch nochmal auf, bin nur gerade zu müde dazu.


Wenn jemand glaubt das die Erde vor 6.000 Jahren erschaffen wurde und der fertige Mensch sofort hervor sprang, dafür aber sich durch das Vorbild Jesus dazu berufen fühlt meinetwegen nach Somalia zu gehen und dort in einem Kinderheim zu arbeiten und so die Welt ein Stück verbessert, dann halte ich das für besser als ein Mensch der an die Evolution glaubt und alte Frauen um ihre Rente bescheißt.
Also ich nehme die organisierten Religionen keineswegs vollständig in Schutz und behaupte das nur Gutes aus ihnen entsteht. Aber ich sage es entsteht auch Gutes aus ihnen, viel Gutes das das schlechte überwiegt. Das kann man vom Kommunismus, Nationalsozialismus und Rassismus zum Beispiel wenig bis gar nicht behaupten.
Daher spielt es so gesehen auch keine Rolle ob sie nun Fantastereien sind oder der Wahrheit entsprechen. Sie helfen den Menschen und machen unsere Welt ein Stück weit lebenswerter.
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