Tempelritter

Der mysteriöse Heilige Gral. In diesem Forum wird die Suche nach dem Heiligen Gral, mögliche Orte wie Glastonbury, Personen wie Maria Magdalena und Begriffe wie San Greal diskutiert.


Illuminaten-Jan
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Tempelritter

27.09.2005 - 18:24

Was sind die Tempelritter ?

Die Templer oder Tempelritter sind ein Ritterorden, der im Jahre 1118 seinen Anfang nahm. In diesem Jahr schlossen sich acht Ritter zu einem Bündnis zusammen. Im Jahr 1120 enstand daraus der erste geistliche Ritterorden.

Der Orden der Tempelritter unterstand nur dem Papst.
Ziel des Ordens war es, die Pilger im Heiligen Land zu beschützen.
Sehr schnell wurden die Templer zu einer mächtigen Institution, mit unglaublichem Reichtum.
Steuern mussten sie in keinem Land zahlen. Die Templer waren es auch, die den bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt haben.
Bald wurden Fürsten und Könige finanziert und die Templer wurden zu mächtig für diese, der Orden sollte zerschlagen werden. Im Jahre 1307 gelang es Philip dem Schönen von Frankreich die Templer zu zerschlagen. Grundlage waren Anschuldigungen wie abartige sexuelle Praktiken, Sodomie, Homosexualität und Teufelsanbetung. Phillip dem Schönen ging es in erster Linie nicht um den schnöden Mammon. Er selbst war bankrott. Die Templer hatten in Frankreich ihre größten Stützpunkte, da der Orden von französischen Rittern gegründet wurde. Beim König von Frankreich klingelten die Kassen nach der Zerschlagung der Templer aber nicht. Trotz intensiver Suche, konnte bei den Templern keine nennenswerte Menge an Geld, Gold oder Silber gefunden werden.

Die sagenhaften Reichtümer der Templer wurden bis heute nicht gefunden, obwohl intensiv danach gesucht wurde. Die Tempelritter werden immer wieder in Verbindung mit dem Heiligen Gral gebracht. In einigen Theorien wird davon ausgegangen, dass der Schatz der Templer und der Heilige Gral, ein und dasselbe sind.

ASSASSINI

04.11.2005 - 14:37

Wenn ich hier kurz eine antwort schreiben dürfte.
Es ist richtig das die Templer wegen Ketzerei, Homosexualität, Götzendienst, schwarzer Magie usw... angeschuldigt wurden.
Aber keine von diesen Anschuldigungen entsprachen der Wirklichkeit.

Noch etwas: Es waren nicht acht Ritter, sondern neun Ritter die sich zusammenschlossen.

Panzerfaust
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04.11.2005 - 16:42

Dann fügen wir gleich noch an, dass die Jungs Ritter aus Südfrankreich waren, eigentlich recht vermögend gewesen sein müssen und ein Armutsgelübde abgelegt hatten. Zunächst hatten sie beim König von Outremèr (christliches Königreich im heiligen Land mit Hauptstadt Jerusalem) darum gebeten, von Jerusalem aus operieren zu dürfen. Dieser gewährte es, hielt die 9 aber für einen Haufen Spinner und gab ihnen wohl kaum eine Überlebenschance. Die Ritter richteten sich in den Gemäuern über den Ruinen des Tempels von König Salomon ein.
Daher der Name "Tempelritter". Im Ganzen lautete er grob übersetzt "Orden der armen Ritter Christi und des Tempels von Salomon".
Dass die Templer sehr schnell äußerst erfolgreich waren und (wohl wegen ihrer Anpassungsfähigkeit in der Kriegsführung) die Pilgerwege wirklich deutlich sicherer machten, bekam der Orden sehr schnell großen Zuwachs. Später kamen auch immer mehr Landschenkungen in ganz Europa dazu, was letztendlich dazu führte, dass die Templer wohl über mehr Vermögen verfügt haben müssen als alle anderen christlichen Orden.
Tatsächlich hat Philip aber ein gutes Plus mit der Zerschlagung der Templer gemacht. Immerhin ist weitreichender Grundbesitz auf ihn übergegangen, auch wenn es deshalb später ziemlich heftigen Streit mit dem Papst gab. Dass die Bilanz nicht so gut ausfiel wie erhofft, stimmt aber.

Der Kriegsschrei der Templer, der sowohl im Abendland als auch im Morgenland bekannt und gefürchtet war, ist aus dem altfranzösischen Dialekt der Gründer. "Deus lo vult" heißt so viel wie "Gott will es".

Die Templer wurden übrigens an einem Freitag den 13. 1307 zerschlagen. Seither gilt der Freitag der 13. in ganz Europa als Unglückstag.

Der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, wurde übrigens nicht wie üblich auf einem Scheiterhaufen verbrannt, sondern, weil er sein Geständnis zurückgezogen und König Philip und den Papst als Verräter an Gott bezeichnet hatte, auf einem Rost über einem Feuer sozusagen gebraten. Er starb zusammen mit seinen engsten Vertrauten, die ebenfalls alle das Geständnis widerriefen. Im Todeskampf verfluchte Jacques König und Papst, dass sie innerhalb eines Jahres vor dem ewigen Richter Rechenschaft würden ablegen müssen. Beide starben innerhalb der von Jacques prophezeiten Zeit. (Papst Clemens nur einen Monat danach, Philip 7 Monate später)

Wenn ich was ausgelassen, vergessen oder falsch gesagt habe, bitte verbessern oder anfügen. :)

ASSASSINI
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05.11.2005 - 01:17

Jep mehr kann ich leider auch nicht mehr dazu sagen :D

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Jennifer
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05.11.2005 - 14:22

ASSASSINI hat geschrieben:
Noch etwas: Es waren nicht acht Ritter, sondern neun Ritter die sich zusammenschlossen.
Hugo von Payens legte mit acht anderen französischen Rittern, darunter Gottfried von Saint-Omer, vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Ordensgelübde ab.

Je nachdem ob man Payens dazu zählt oder nicht waren es 8 oder 9.
Da es wohl keinen "Anführer" gab und die Ritter gleichberechtigt waren, kann man von 9 ausgehen.

Die frühe Ordensbezeichnung lautete Paupere Militie Christi = Arme Ritter Christi.

Panzerfaust
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07.11.2005 - 11:11

Gibt's irgend etwas, das es rechtfertigen würde, de Payens NICHT zu den Rittern zu zählen?
Und selbst wenn er sozusagen der Ordensleiter gewesen wäre, wären es dann nicht dennoch 9 Ritter?

Und weiß jemand, wie die Templer zu ihrem Großmeister kamen ("demokratische" Wahl?) und wie lange die jeweils an der Macht waren?

KULIN_BAN
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03.12.2005 - 16:37

Und am Anfang waren die....Assassinen

Das war sozusagen der Ur-Orden
Die Tempelritter und viele andere Orden waren nach dem Vorbild
der Assassinen Organisiert (auch die SS, Al-Qaida).

--»Alles war sehr effizient organisiert.
Jede Region unterstand einem lokalen Chef,
das Oberkommando führte Hasan. «--
(siehe auch 3.Reich....Gauleiter...)

Assassinen, ein (radikal) Islamische Sekte, ein Geheimbund.
Im Islam gibt es die Sunniten und die Schiiten.
Die Schiiten --> Schia Ali (Partei Ali's) ...Nachfolgestreit nach
dem Tod des Propheten.
Bei den Schiiten gibt es wiederrum die 7er und die 12er.

Die 7er werden auch Ismaeliten genannt. -->Assassinen

Der Gründer der Assassinen war Hasan ibn Saba (Sabah).
Ibn Saba auch genannt der Alte von Berg. (der Weise vom Berg)
Der Name kommt von haschīschiyyīn (Haschisch),
weil sie angeblich diesen Einnahmen (Spekulation).
Es gibt da die verschiedensten ableitungen des Wortes...
....Die Wissenden....Die Wächter... ??

Die *Soldaten* hießen
Fidai (Geweihter) bzw. Feday...Fedayin (der sich Opfernde).

Ihr Ziel war es einen Gottesstaat zu errichten
Hasan ibn Saba hatte zuvor mehrere Jahre am Hofe
des Sultans in Kairo verbracht.
Am Ende musste er flüchten, die Häscher des Sultans
verfolgten ihn.
Irgendwann beschloss er die *Wahrheit woanders zu suchen*
Flüchtete nach Persien wo er seine Anhänger fand.

Die Zentrale der Assassinen war Alamut (Adlernest),
bzw. Aluh Amat 'Die Erkenntnis des Adlers'

Alamut liegt Nördlich von Teheran.

Dannach breiteten sie sich rasch aus,
kauften oder eroberten Burgen um ihre Idee
zu verwirklichen.

Und am Anfang waren die....Assassinen

Das war sozusagen der Ur-Orden
Die Tempelritter und viele andere Orden waren nach dem Vorbild
der Assassinen Organisiert (auch die SS, Al-Qaida).

Assassinen, ein (radikal) Islamische Sekte, ein Geheimbund.
Im Islam gibt es die Sunniten und die Schiiten.
Die Schiiten --> Schia Ali (Partei Ali's) ...Nachfolgestreit nach
dem Tod des Propheten.
Bei den Schiiten gibt es wiederrum die 7er und die 12er.

Die 7er werden auch Ismaeliten genannt. -->Assassinen

Der Gründer der Assassinen war Hasan ibn Saba (Sabah).
Ibn Saba auch genannt der Alte von Berg. (der Weise vom Berg)
Aber auch Sinan Raschi al-Din wurde so genannt. (ebenfalls Assassine),
der später der Anführer war.
Der Name kommt von haschīschiyyīn (Haschisch),
weil sie angeblich diesen Einnahmen (Spekulation).
Aber Hassan-e Sabbah ließ seinen eigenen Sohn hinrichten,
weil dieser Wein getrunken hatte...??!!
Es gibt da die verschiedensten ableitungen des Wortes...
....Die Wissenden....Die Wächter... ??

Die *Soldaten* hießen
Fidai (Geweihter) bzw. Feday...Fedayin (der sich Opfernde).

Ihr Ziel war es einen Gottesstaat zu errichten
Hasan ibn Saba hatte zuvor mehrere Jahre am Hofe
des Sultans in Kairo verbracht.
Am Ende musste er flüchten, die Häscher des Sultans
verfolgten ihn.
Irgendwann beschloss er die *Wahrheit woanders zu suchen*
Flüchtete nach Persien wo er seine Anhänger fand.

Die Zentrale der Assassinen war Alamut (Adlernest),
bzw. Aluh Amat 'Die Erkenntnis des Adlers'.

Alamut--> Nördlich von Teheran

Dannach verbreiteten sie ihre Macht.
Neue Ländereien, neue Festungen.

im Namen Allahs, nimm den Gruß von Hasan Sabbah!
Dies reifen seine Fedayin als die den Feind Töteten.
Meist schickte er nur einen Feday auf die Reise ohne Wiederkehr.
Die lauerten oft Monatelang der Zielperson bis sie Zuschlugen.
Mit diesen gezielten aktionen veruchten sie die
Struktur des Feindes zu zerstören.

Hasan-e Sabbah war ein gebildeter Mann,
er beschäftigte sich mit Philosophie, Theologie, Medizin, Alchemie,
und den Gestirnen.
Auch ist von Hassans *Sternenzimmer* oder wie man das
nennen mag die rede.
Angeblich war dies die abbildung des Himmels,
von diesem zimmer beobachtete er die Gestirne.

Leider gingen seine Bücher und Schriften verloren.
(Hatte in Alamut eine große Bibliothek)

Die Ismaelis hatten große Bibliotheken...Kairo usw.
Diese wurden ebenfalls zerstört.
Den Nil konnte man vor lauter Papier nicht sehen (hieß es)


----NICHTS IST WAR, ALLES ERLAUBT---

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03.12.2005 - 16:45

Upsalla, seh alles Dopppeltbrrrrrrrrrrr :evil: :evil: :evil:

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03.12.2005 - 17:00

Egal, zurück zu den Templern.

Als sie den Orden gründeten da waren die ja in Jerusalem.

In Jerusalem war ihre Unterkunft am Berg wo
der alte Tempel Salomos stand,
und der Felsendom, Al-Aqsa Moschee....

Angeblich sollen die da irgendwelche Grabungen vorgenommen
haben, dabei auf etwas gestoßen sein was mit der
Christlichen Lehre nicht in einklang zu bringen war.
Darum will man sich auch erklären warum sie angeblich
auf's Kreuz spuckten, Baphomet....usw.

PhRoZeNcRoW#RAEGER
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Baphomet - Jesus - die Templer und das Kreuz

03.05.2006 - 18:07

JESUS aus der Sicht des Korans
Der Koran (Quran), die heilige Schrift des Islams, nennt Jesus von Nazaret Isa bin Marjam („Jesus, Sohn der Maria“) und erzählt einige Episoden aus seinem Leben. Seine Darstellung unterscheidet sich von den Evangelien des Neuen Testaments: Jesus gilt hier als einer der Vorläufer Mohammeds, die die Menschheit wie dieser zum einen Gott führen. Damit wird er dem Propheten, der Gottes letztgültige Offenbarung empfing, untergeordnet. Aber seine Botschaft sei mit der Mohammeds identisch: Allah ist mein Herr, so dient ihm. (Sure 43, 63).

Da der Koran die christliche Vorstellung vom trinitarischen Wesen Gottes ablehnt (Sure 5, 116), kann er Jesus nur als Propheten, nicht als Sohn Gottes sehen (Sure 9, 30; 19, 36). Aber seine besondere Aufgabe wird gleichwohl anerkannt: Er ist Gottes Gesandter für sein Volk, die Juden (Sure 4, 169), und wird in diesem Sinn sogar „Messias“ genannt (Sure 5, 76.79). Er hat Israel eine Schrift gebracht, die mit der himmlischen „Urkunde“ von Gott identisch ist, aber später - auch von den Christen - verfälscht worden sei. Demnach sind die Koranberichte über Jesus für die Muslime die endgültige wahre Offenbarung dieses Propheten.

Der Koran achtet und verehrt Jesus in vieler Hinsicht: Er ist von allen Vorläufern Mohammeds der Wichtigste. Mit der Jungfrauengeburt der Maria erkennen auch Muslime seine göttliche Herkunft an (Sure 3, 45 - 48 ):

Gedenke, da die Engel sprachen: 'O Maria, Allah gibt dir frohe Kunde durch ein Wort von Ihm: Sein Name soll sein der Messias, Jesus, Sohn der Maria, geehrt in dieser und in jener Welt, einer der Gottnahen. Und er wird zu den Menschen in der Wiege reden und im Mannesalter und einer der Rechtschaffenden sein.' Sie sprach: 'Mein Herr, wie soll mir ein Sohn werden, wo mich kein Mann berührt hat?' Er sprach: 'So ist Allahs Weg, Er schafft, was Ihm gefällt. Wenn Er ein Ding beschließt, so spricht Er nur zu ihm: Sei! und es ist.' Und Er wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium.
Jesus gilt dem Koran daher nicht nur als echter Sohn Ibrahims (Abrahams), sondern als sündloser Mensch mit außergewöhnlichem Charakter und besonderen Fähigkeiten. Auch Wunder werden von ihm erzählt: Er habe Vögel aus Lehm gemacht, Aussätzige geheilt, sei auf dem Meer gewandelt und habe sogar Tote auferweckt. Seine Botschaft war die Erneuerung des Gesetzes (der Tora) für die Juden: Damit habe er Hoffnung und Furcht zugleich vermittelt, so dass Allah ihn schließlich zu sich erhöhte. Er sitze nun zur Rechten Gottes, werde die Menschen nach dem Tod nach ihren Taten richten und für sie Fürsprache einlegen (Sure 5, 110).

Wegen dieser und ähnlicher Koranstellen wird sogar Jesu Auferstehung in der islamischen Theologie diskutiert. Doch sein stellvertretender Tod am Kreuz - das Glaubenszentrum der Urchristen im Neuen Testament - wird im Koran abgelehnt (Sure 6, 164): Er war in Lebensgefahr, doch Gott rettete ihn, indem ein anderer Mann an seiner Stelle gekreuzigt wurde, den man für ihn hielt (Sure 4, 156). - Das wahrt den islamischen Glaubensgrundsatz, dass Gottes Gerechtigkeit seine Gesandten auch vor tödlicher Bedrohung schützt und nicht an seine Feinde ausliefern kann. Die Vorstellung einer Schuldübernahme ist im Koran theologisch ausgeschlossen: Jeder Gläubige muss sich am Ende selbst vor Gott verantworten.

Vor allem dem Sufismus (islamische Mystik) gilt Jesus als der Prophet der Liebe, der die Menschen zur Gottesliebe führt und die Einung der Seele mit Gott in ekstatischer Verzückung ermöglicht.

Manche islamischen Reformtheologen (M. al-Aqqad, M. as-Sibai) sehen in ihm auch einen Sozialreformer, der mit seiner Toraauslegung - wie Mohammed - gerechte Verhältnisse gelehrt und Armenfürsorge begründet habe. Auch seine Kreuzigung wird nicht immer als nichtgeschehen erklärt; doch sie wird dann oft als besonders schwere Schuld der Christen, die diesen sündlosen Menschen im Stich ließen, gesehen.

Während Muslime den gerechten Lebenswandel und die Verantwortung vor Gott als gemeinsame Lehre Abrahams, Jesu und Mohammeds betonen, wird der Gedanke an Jesu Selbsthingabe für die Menschheit, an darin begründete Vergebung, Barmherzigkeit und Gnade Gottes kaum erwogen. Das Kreuz Jesu kann - selten - als symbolischer Tod der Menschlichkeit interpretiert werden; aber dass Gott geschehene Schuld im Endgericht nicht anrechnen werde, ist für Muslime vom Koran her kaum denkbar.

Mit dieser Lehre sind die Templer im heiligen Land in Berührung gekommen und beteten deshalb zu einem Wesen namens Baphomet

Über die Herkunft und Bedeutung des Wortes „Baphomet“ gibt es einige Spekulationen, von denen jedoch keine bislang bestätigt werden konnte:

„Abufihamet“ – soll arabischen Ursprungs sein und „Vater des Verstehens“ bedeuten.
„Mahomet“ – soll einer anderen Theorie nach eine Anspielung auf die Verehrung Muhammads sein. Im Mittelalter wurde Mohammed tatsächlich oft „Mahomet“ geschrieben.

Dann wäre da noch die Story vom Falschen Judas-Verrat, der in wirklichkeit wohl kein Verrat bzw. ein geplanter Verrat war
Papst Gregor I. bezeichnete 591 in einer Predigt Maria von Magdala als Prostituierte, indem er sie mit der Sünderin, die Jesus die Füße wäscht (Lk. 7,36-50), identifizierte. Dies wurde ein Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena, in der diese auch mit Maria von Bethanien, der Schwester Marthas und Lazarus‘, gleichgesetzt wird. Jedoch hat die katholische Kirche diese Verknüpfung 1969 offiziell für irrig erklärt. Die orthodoxen Kirchenväter und die protestantische Tradition haben in Maria von Magdala, Maria von Bethanien und der Sünderin, die Jesus die Füße wäscht, immer drei verschiedene Personen gesehen. Die orthodoxe Kirche kennt für sie auch drei eigene Gedenktage: für die Sünderin am 21. März, für Maria von Bethanien am 21. März und für Maria Magdalena am 22. Juli. Nach den Evangelien hat Jesus sieben Dämonen von ihr ausgetrieben (Lk 8,2; Mk 16,9). Sie gehörte zu den Frauen, die ihm nachfolgten und für seinen und der Jünger Unterhalt sorgten. Diese Frauen begleiteten den Herrn nach Jerusalem, sie standen unter dem Kreuz, als die meisten anderen Jünger geflohen waren (Mt 27,55f), halfen beim Begräbnis (Mt 27,61, Mk 15,47) und entdeckten am Ostermorgen das leere Grab (Mk 16,1-5, Joh 20,1). Nachdem Maria Magdalena hiervon den Jüngern berichtet hatte, begegnete ihr als erste der Auferstandene und trug ihr die Botschaft an die Jünger auf (Joh 20,11-18 ). Daher bekam sie schon in der Alten Kirche den Ehrennamen apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“! Maria Magdalena ist eine der wenigen Frauen in der Bibel, die nicht über einen Mann definiert (Frau des..., Mutter des...) wird und die im Evangeliumstext in direkter Rede vorkommt. Andere Legenden halten sie für eine Nachfahrin Benjamins und somit für eine Prinzessin. Danach hätte Jesus mit ihr eine mächtige politische Partei gebildet und einen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron Israels gehabt, da er somit die zwei großen jüdischen Königshäuser vereint hätte (der biblische Jesus stammt aus dem Hause Davids). In der Gnosis und der Rosenkreuzer-Mystik wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin/Frau Jesu gewesen sei und ihm sogar Kind(er) geboren habe. Das gnostische Evangelium nach Maria, das auf die zweite Hälfte des zweiten Jahrhunderts datiert wird, ist nach ihr benannt.

Im Philippusevangelium wird überliefert, dass:

(Vers 32) drei Frauen ständigen Umgang mit Jesus hatten. Maria, seine Mutter, seine Schwester und Magdalena, die seine Gefährtin genannt wird.
(Vers 55b) Jesus Magdalena allen anderen Jüngern vorgezogen habe („der Soter liebte Maria Magdalena mehr als alle Jünger“) und sie oftmals auf den M... (die Stelle ist nicht erhalten, aufgrund der Größe der Lücke aber wohl „Mund“) zu küssen pflegte.
Sie und die Mutter Jesu, Maria, seien die ersten gewesen, welche Jesus in seinem Auferstehungskörper „sahen“ oder „erkannten“.

Im Thomasevangelium wird überliefert, dass:

(Vers 114) Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus ihrer Mitte (der Jünger) fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben „seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“.

Es wird behauptet, dass Jesus Nachkommen hatte. Wenn dies zutreffen würde, dann wäre dies der heilige Gral - die Blutlinie (Davids) des Königshauses des jüdischen Volkes.

Des weiteren gibt es da noch andere Thesen und Theorien, wie folgende:

Einige katholische Theologen haben in letzter Zeit auch den Judasverrat in Frage gestellt. Viele Ungereimtheiten in den Überlieferungen legen den Verdacht nahe, dass Judas, der einzige "Intellektuelle" in Jesu Gefolgschaft, einen gemeinsamen Plan mit Jesus ausführen wollte. Vermutet wird, dass Judas einen Aufstand zum Passahfest provozieren wollte, indem er Jesus zum Schein an die Sadduzäer verriet. Dann sei Jesus zumindest eingeweiht gewesen und habe zugestimmt. Allerdings sei das gemeinsame Vorhaben gescheitert, und Judas habe sich aus Entsetzen über den fehlgeschlagenen Plan und die Folgen - Jesu Auslieferung an Pilatus - getötet (Mt 27,3-6).
Diese Theorie schließt an die schon früher vertretene These an, Jesus sei ein Zelotenführer gewesen. Einige Hinweise in den Evangelien scheinen nahe zu legen, dass er einen bewaffneten Aufstand vorbereiten wollte:
Während Jesus seinen Jüngern in Galiläa befohlen hatte, das Reich Gottes ohne Waffen zu verkünden (Mk 6,7-13), warnte er sie später vor Verfolgung und Martyrium (Mk 10,32.39).
Er betonte nun, er sei nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert und den Kampf (Lk 12,49-53).
Später, unterwegs nach Jerusalem, befahl er seinen waffenlosen Jüngern, Mäntel für Schwerter zu tauschen.
Der weitere Kontext widerspricht jedoch diesem Eindruck:
Weil jeder seiner Jünger wie die meisten Bettelarmen nur ein Obergewand besaß, bekamen sie nur zwei Schwerter dafür. Das war Jesus dann "genug" (Lk 22,35-38 ).
Dem entspricht, dass nur einer seiner Jünger Jesus mit dem Schwert zu verteidigen versuchte, als er festgenommen wurde (Mk 14,47). Aber Jesus soll ihn sofort gestoppt und die Wunde des verletzten Soldaten geheilt haben (Lk 22,51).
Die Evangelien haben die Erinnerung an eine Nähe Jesu zu den Zielen, nicht den Mitteln der Zeloten also nicht völlig getilgt. Dass die Jünger nicht seine Festnahme, sondern die messianische Befreiung Israels erwarteten und Jesu Tod eine Katastrophe für sie war, ist im NT unübersehbar, allerdings mit ihrem Verhalten nach Ostern nur schwer in Einklang zu bringen. Danach wurde Jesu Kreuzigung von der urchristlichen Gemeinde als Opfertod und seine Selbstauslieferung als vorherbestimmter Wille Gottes gedeutet (Mk 8,31 par.).

Eine heute in der Esoterik öfter anzutreffende spekulative Theorie besagt, dass Jesus unerkannt nach Indien oder gar Tibet ausgewandert sei: in seiner Jugendzeit, von der die Evangelien nichts berichten, und/oder nach seiner Kreuzigung, die er überlebt habe. Die zweite Variante ist alten Ursprungs: Sie basiert auf der gnostischen Lehre vom „Scheintod" des Erlösers, die schon bei den Manichäern und Anhängern Marcions vertreten wurde. Auch im Islam lehrt der Koran, Jesus sei nicht am Kreuz gestorben, sondern ein anderer Mann sei an seiner Stelle gekreuzigt worden.


SORRY, für die ÜBERLÄNGE aber ich hab so viele Informationen reingepackt wie möglich ... :wink:
PUN LUCIVER IS NO BUM DO NOT UNITE US AS COLOR UP SERUM :::::::::::::

Duncan
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Wohnort: daheim

27.06.2006 - 21:24

Das Forum ist wirklich Abendfüllend.
So viele interessante Gerüchte/Theorien, mein weiß garnicht was man glauben soll. Aber nun zum Thema:

Wer/was genau ist denn nun Baphomet den sie anbeteten?
Gibts dazu auch irgendwelche genaueren Infos?

Molay
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Wohnort: Berlin

19.01.2007 - 17:24

Die tempelrittermussten armut, keuschheit und gehorsam geloben. Über einem weißen habit trugen sie weiße mäntel, die balt zum unverwechselbaren kennzeichen des ordens werden sollten. Ihre symbolische bedeutung erklärte die ordensregeln folgendermaßen:
"Allen professen geben wir, im winter wie auch im sommer, sofern verfügbar, wei0e gewänder, auf dass jene, die ein leben in der dunkelheit hinter sich gelassen haben, erkennen mögen, dass es ihre pflicht ist, dem schöpfer ihre seelen durch ein reines und weßes leben zu empfehlen."
Quelle: Die Tempelritter
Übrigens, der genaue tag der verhaftung der tempelritter, in frankreich, war am 13 oktober 1307


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Wohnort: Geheime Burg, die ihr ja doch nie findet

13.02.2007 - 18:50

Großkomture von 1118 bis 1314
Hugo von Payens (1118/19; † 24. Mai 1136)
Robert de Craon (Juni 1136; † 13. Januar 1147)
Everard des Barres (Januar 1147; † 25. November 1174, Rücktritt April/Mai 1151, danach Mönch in Clairvaux)
Bernard de Tromelai (Juni 1151; † 16. August 1153)
André de Montbard (14. August 1153; † 17. Januar 1156)
Bertrand de Blanquefort (Oktober 1156; † 2. Januar 1169)
Philippe de Milly oder de Naplouse (Nablus) (27. Januar 1169; † 3. April 1171, Rücktritt Anfang 1171)
Eudes de Saint-Amand (April 1171; † 19. Oktober 1179)
Arnaud de Toroga (1179; † 30. September 1184)
Gérard de Ridefort (Oktober 1184; † 1. Oktober 1189)
Robert de Sablé (Ende 1189; † 13. Januar 1193)
Gilbert Erail (Februar 1193; † 20. Dezember 1200)
Philippe de Plessiez (Anfang 1201; † 12. November 1209)
Guillaume de Chartres (1210; † 26. August 1218)
Pedro de Montaigu (1219-1232)
Armand de Périgord (1232; † 17./20. Oktober 1244)
Richard de Bures (1244-1247)
Guillaume de Sonnac (1247; † 3. Juli 1250 in der Schlacht von Mansurah)
Renaud de Vichiers (Juli 1250; † 19. Januar 1252)
Thomas Bérard (Februar 1252; † 25. März 1273)
Guillaume de Beaujeu (13. März 1273; † 18. Mai 1291 in Akkon)
Thibaud Gaudin (August 1291; † 16. April 1292)
Jacques de Molay (Mai 1292; † 18. März 1314 in Paris)

quelle: wikipedia

durschnitssjahr eines templermeisters: 8.0 irgendwas
"Ich bin der Tempelmeister und ich werde den Gral mit meinem Leben beschützen!"
[schild=11 fontcolor=4B0082 shadowcolor=8B0000 shieldshadow=1]Welcome[/schild]

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celtic
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Da war doch noch was mit 9 Gründern und 9 Jahren

10.08.2007 - 03:10

Hi Erstmal, ich bin neu hier und durch nachforschungen bei Google hier gelandet.
Soviel ich weiß, Wurde den Tempelrittern bei Ihrer Gründung, Räumlichkeiten am Hofe des Königs von Jerusalem zugewiesen (Ich habe gelesen, es sollen Stallungen gewesen sein, die sie bewohnen durften) Aber dieser "Palast" lag auf dem Tempelberg. Nun wie gesagt Hugo von Payens und noch 8 andere vom französiscem Adel gründeten diesen Orden. Nach der Gründung hörte und sah man 9 Jahre lang nichts mehr von Ihnen, erst dann zogen sie loß, auch andere Adelige aus Europa anzuwerben.
Nach was haben sie diese 9 Jahre im Tempelberg "gebuddelt"? Diese Frage hat bis heute viele Spekulationen ausgelöst.
Da wären zum Beispiel
Der heilige Gral
Das Evangelium Jesu
Eine Namensliste der Nachkommen Jesu
und sichernoch einiges mehr, was ich hier nicht erwähnt habe, oder selber noch nicht gehört habe.
Und dann wäre zum Templerorden noch eine zweite Gruppe zu erwähnen, die noch etwas geheimnissvoller ist, "Die Prieur de Sion" (die nicht nur bei Dan Brown vorkommen, sondern auch in "Fachliterratur" über den Gral und die Templer erwähnt werden
Alles was ich hier schreibe, schreibe ich aus dem Gedächtnis, weil vieles hängen bleibt was ich mal gelesen habe. Sollte ich etwas falsch wiedergeben so bitte ich, mir das mitzuteilen. :-)

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