| Autor |
Nachricht |
sliver Komitee der 300


Beiträge: 300 Dabei seit: 21.01.2009
05.06.2009 - 14:19
|
|
|
Solange die Alternativen zu Verbrennungsmotoren noch in Kinderschuhen stecken, werden wohl die Verbrennungsmotoren noch eine bedeutende Rolle spielen. Viele neue Konzepte und Optimierungen geben den Benzinern und Dieseln die nächsten 2 Jahrzehnten ein gehöriges Stück Zukunft.
Und wiedermal ist es Fiat der Italienische Volkswagen der aufzeigt.
Man erinnere sich, sie sind die Erfinder v. Common Rail, präsentieren ein System das sich MultiAir nennt.
Keine andere Benzinmotorentechnologie kann nur annähernd das bieten-----> 60% weniger Nox, 10% mehr Leistung, biszu 15% mehr Drehmoment im Drehzahlkeller und 10% weniger Verbrauch in kleinen Turbos sogar 25%.
Zum Einsatz kommt er im 4 Zylinder firemotor des Alfa Mito, bei Fiat im Punto und das bereits ab September.
Quelle: Fiat, Auto.at.
sliver _________________ "Alles ist Gleichnis. Jede Kreatur ist ein Schlüssel zu allen anderen." |
|
 |
|
 |
Orakel Komitee der 300


05.06.2009 - 14:19
|
|
|
Zum Thema Fiats neuer Supersparsamer Benzinmotor kann ich die Websites oben empfehlen.
|
|
| |
|
 |
Harald Alien

Beiträge: 772 Dabei seit: 31.03.2006
05.06.2009 - 20:16
|
|
|
Naja da Quelle Fiat ist, würd ich die Leistungsangaben mit Vorsicht genießen, oder wessen Auto fährt den Werksangaben an Spritverbrauch
Aber es stimmt, Fiat baut inzwischen gute und sparsame Autos und macht sich damit schön langsam einen Namen. |
|
 |
|
 |
*M$* Verschwörungsfreak


Beiträge: 1149 Dabei seit: 19.02.2008
05.06.2009 - 23:05
|
|
|
Mein Bruder ist schon seit rund 15 Jahren in der Kfz-Branche und seit rund
10 Jahren Kfz-Meister. Er sagte mal, daß man schon seit 2000 Autos bauen
könne, mit gleichen Wirkungsgrad wie heute, aber einen Verbrauch von un-
ter 2 l hätte.
Nun, warum werden dann nicht schon lange solche Autos gebaut und man
verspürt nur zarghafte Versuche (wie jetzt z.B. bei FIAT) ?
Die Knüppel wirft unsere Regierung und noch viel größere Knüppel die Wirt-
schaft (sprich: Börse) zwischen die Beine der Forschung/Entwicklung.
_________________
 |
|
 |
|
 |
Harald Alien

Beiträge: 772 Dabei seit: 31.03.2006
09.06.2009 - 14:36
|
|
|
Sagen kann er viel...
Nur wer will schon kleine, leichte Autos, die Spritsparreifen haben, statt fetter, geiler Schlappen, die 110 auf der Geraden gehn (soll der Verbrauch niedrig bleiben), die so teuer sind, wie ein gehobener Mittelklassewagen beim Komfort eines Kleinwagens..
Solang sich da das öffentliche Bewusstsein ned ändert.. |
|
 |
|
 |
Infected Grand Orient


Beiträge: 37 Dabei seit: 19.05.2008
09.06.2009 - 21:54
|
|
|
Wie auch ändern. Gibt ja keine alternativen Autos
"Nur wer will schon kleine, leichte Autos, die Spritsparreifen haben".
Das Bewusstsein hat sich sehr wohl geändert.
Kleinwagen haben doch ziemlich geboomt oder
täusche ich mich da? |
|
 |
|
 |
Harald Alien

Beiträge: 772 Dabei seit: 31.03.2006
09.06.2009 - 22:58
|
|
|
Naja, denk mal an den Lupo, als Beispiel, wer hat den gekauft..
Stimmt, heute werden sparsamere Modelle mehr und mehr der Renner, aber von 2 L Autos is man noch weit entfernt.. |
|
 |
|
 |
Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
09.06.2009 - 23:55
|
|
|
Ich sehe da immer zwei Probleme:
1. Diese Supersparer sind in der Regel entweder teuer, klein, langsam oder nicht wirklich bequem. Oder alles zusammen.
Mit anderen Worten: Stadtautos.
Nur, warum sollte ich mir, wenn ich in einer Stadt wohne, die über entsprechenden ÖPNV verfügt, überhaupt ein Auto zulegen.
Naja, vielleicht weil man Familie hat. Dafür sind die aber zu klein.
Naja, dann vielleicht weil es Samstags halb vier morgens angenehmer ist, nicht auf Bus und Bahn angewiesen zu sein, also um unabhängig zu sein.
Dann könnte man sich aber - so wie ich z.B. - auch ein Motorrad kaufen. Da sind selbst 1000er in der Anschaffung und im Unterhalt wesentlich günstiger.
Und wenn man auf dem Land wohnt oder aus anderen Gründen öfter mal lange Strecken fahren muß, qualifizieren sich die Dinger eh ab. Zu unbequem, zu langsam. Wer es nicht glaubt kann sich ja mal Fiat500 leihen und von Paris nach Berlin fahren.
Ich hab das im letzten Herbst mal gemacht, weil ich eine perverse Freude am Autofahren habe, aber als ich dann morgens hier ankam ist mir wieder eingefallen warum ich sowas nur alle Jubeljahre mal mache. Und das obwohl der Fiat für sich genommen ein prima Auto ist.
2. Die sparsame Autos sind nur in Relation gesehen sparsam.
Ich gebe zwei Beispiele:
In einem Automagazin haben sie mal einen Test gemacht. Einerseits ein Prius und andererseits ein 3er BMW. Beide bewegen sich in der Anschaffung je nach Ausstattung und Modell um die 30.000€. Die hat man dann mit 20 Litern vollgetankt und auf eine Rennstrecke gestellt. Aufgabe für den Prius war, so schnell wie möglich zu sein. Aufgabe für den BMW war es, nur etwa zwei Fahrzeuglängen Abstand zu halten, also nicht zu überholen.
D.h. da der Prius nicht gerade viel Leistung hat, mußte da mit permanent durchgetretenem Pedal gefahren werden, während der BMW immernoch relativ ökonomisch bewegt werden konnte.
Ergebnis des Tests war, daß der Prius wesentlich früher mit leerem Tank liegen geblieben ist.
Das bedeutet nicht, daß der BMW sparsamer wäre. Das ist er nicht. Es zeigt aber, daß es nicht so wesentlich ist, was unter der Haube läuft, sondern zu einem großartig unterschätzten Teil auch auf den Fahrstil ankommt.
Trotzdem ist der Fall ganz interessant. Warum sollte ich mir einen Prius ohne Leistung und Kofferraum kaufen, der in der Produktion umweltbelastender ist, als jedes konventionelle Fahrzeug, wenn ich für den gleichen Preis einen BMW und also auch dessen Komfort und Fahrleistung bekommen könnte?
Anderes Beispiel:
Wiederrum ein Automagazin. Diesmal drei Autos. Ein Subaru Legacy mit Boxer-Diesel, ein Polo Blue Motion und ein Jaguar XJ6 TwinTurbo Diesel (mit 210 PS und ca. 260 Spitze). Mit anderen Worten: Ein gehobener Mittelklassewagen mit durchschnittlichen Fahrleistungen aber als extrem sparsam vermarkter Technologie, ein Ökomobil Kleinwagen ohne nennenswerten Komfort und ohne Fahrleistung und ein relativ schneller Oberklassewagen, mit gewaltigem Motor.
Aufgabe war es diesmal, die Autos vollzutanken und von Basel in ein Kaff in der Nähe von Liverpool zu fahren....mit einer Tankfüllung. Das sind ein bißchen mehr als 1000 km. Und als wäre das nicht schlimm genug, mußte das alles in einem Tag also rund 18 Stunden über die Bühne gehen.
Welche Route die Fahrer dabei nehmen wurden ihnen selbst überlassen. Polo und Subaru haben sich die kürzeste genommen, Jaguar die, die ausschließlich über Autobahnen führte.
Ums kurz zu machen: Geschafft haben es alle drei. Zuerst der Polo (mit nahezu leerem Tank), dann der Jaguar und zuletzt der Subaru.
Hier kommt jetzt aber der Witz, während im Subaru und Polo mittels des Bordcomputers penibel gerechnet wurde, um die notwendige Durchschnittsgeschwindigkeit dem optimalen Treibstoffverbrauch anzugleichen und also auch auf Radio Klimaanlage usw. verzichtet wurde, fuhr man im Jaguar mit durchgetretenem Pedal, und allem elektronischen Schnickschnack den man sich vorstellen konnte, inklusive Sitzheizung.
Als alle da waren hat man mal in den Tank geschaut. Subaru und Polo waren im Wesentlichen leer. Im Jaguar waren noch genug für 200 weitere Kilometer.
So, was heißt das jetzt? Den geringsten Treibstoffverbrauch hatte der kleine unkomfortable Polo, aber war er deshalb auch am sparsamsten wenn nebenan ein riesiger, schneller Jaguar die gleiche Leistung erbraucht, dabei noch ein nicht zu unterschätzendes Maß an Komfort geboten hat UND noch nach London hätte fahren können?
Und ws sagt das eigentlich wirklich aus, über den ingenieurswissenschaftlichen Sachverstand, der einerseits bei Subaru und VW und andererseits bei Jaguar (d.h. bei Ford und Peugeot, denn von denen wurde das Aggregat entwickelt) in den Motor geflossen ist? |
|
 |
|
 |
alarich Alien-Commander


Beiträge: 2318 Dabei seit: 16.06.2006
10.06.2009 - 20:30
|
|
|
Das mit dem Tank des Jaguars ist zwar sicherlich richtig, aber nur weil noch etwas im Tank ist heißt das nicht das der Verbrauch geringer ist. Denn es kommt ja auch darauf an wieviel Volumen du im Tank hast. Wenn in den Jaguar 20-30 Liter mehr gehen, ist es klar das du weiter kommst. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
|
 |
|
 |
Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
10.06.2009 - 23:32
|
|
|
| alarich hat folgendes geschrieben:: |
| Das mit dem Tank des Jaguars ist zwar sicherlich richtig, aber nur weil noch etwas im Tank ist heißt das nicht das der Verbrauch geringer ist. |
Nein, das sicherlich nicht, den geringsten Verbrauch hatte ohne Zweifel der Polo, dann der Subaru und dann der Jaguar. Das Tankvolumen ist (sofern ich jeweils das richtige Modell in Erinnerung hatte) 45L, 55 L und 85L. Der Jaguar hat also am meisten verbraucht. Worauf es aber ankam, ist wie er das gemacht hat, d.h. was man am Ende für jeden Liter Benzin(d.h.Diesel) wiederbekommen hat. |
|
 |
|
 |
Infected Grand Orient


Beiträge: 37 Dabei seit: 19.05.2008
14.06.2009 - 22:51
|
|
|
@Dhe
Kannst du das bitte nochmal genauer erklären ich kann mir kein Bild davon machen zwischen Verbrauch und am sparsamsten. Wäre echt total nett.
Was wäre wenn z.B. beide gleichgroße Tanks hätten, wäre doch der
Polo der sparsamste oder wie könnte man das sagen? |
|
 |
|
 |
|
|
| « Höhenballons könnten Satelliten ersetzen - Bloop »
|