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XBZATU Rat der 33

Beiträge: 528 Dabei seit: 25.10.2008
05.01.2011 - 20:57
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| Schmetterlingsflügel hat folgendes geschrieben:: |
| aber dennoch.. was fragen aufwirft für mich.. wie kann ein mann so große Thesen einfach in den Raum werfen?? irgendwas muss da doch gewesen sein!... |
Die Welt geht am 13. November 2017 unter. Bitte, so leicht ist das.
Präkognition verletzt das Gesetz von Ursache und Wirkung, ein wichtiges Fundament der Wissenschaft. Durch die Existenz von Präkognition würden die Gesetze der Natur an Bedeutung verlieren und die Beweise, die wir erbracht haben, wären keine Beweise. Die Präkognition arbeitet mit der Behauptung, die Wirkung vor der Ursache zu kennen. Und dabei geht es nicht darum, dass ich in der Lage bin, mittels der Newton'schen Axiome vorherzusagen, dass das Glas vom Tisch fällt, wenn ich genügend Kraft ausübe. Der Grund dafür, dass wir in dem Fall die Wirkung - das Glas fällt vom Tisch - kennen, sind Naturgesetze, mit denen sich arbeiten lässt. Das gilt also nicht als Präkognition. Auch können wir davon ausgehen, dass das Zerschellen des Glases eine Wirkung auf eine andere Person hat, welche in dem Fall fragt, ob alles in Ordnung ist. (sicherlich jedem schonmal passiert) Auch das gilt nicht als Präkognition, ist wohl auch kein Naturgesetz, sondern eher Erfahrung. In dem Fall wissen wir nicht, wir schätzen. Beides sind Berechnungen, basierend auf den Gesetzen der Natur oder auf unserer Erfahrung. Einfache Sachverhalte erfordern also nicht die Fähigkeit, in die Zukunft blicken zu können, sehr wohl Sachverhalte, in denen mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Ich kann davon ausgehen, dass das Zerschellen des Glases den Untergang der Welt bedeutet, aber bedingt durch Faktoren, die ich nicht vorausberechnen kann, sondern beispielsweise durch das subjektive Handeln eines Lebewesens eine Variable bleiben. Jede einzelne Handlung eines Individuums, vielleicht sogar ein Regentropfen, kann das Zusammenspiel der Zahnräder entscheident stören. Und aus diesen gesamten Faktoren soll ich ein Ereignis voraussagen, das in vielen Jahrhunderten der Zukunft liegt? Unmöglich, dass ich so die Wirkung, das letztliche Ergebnis des Zusammenspiels erkenne. Vergleichbar ist es mit der Telepathie, der Fähigkeit, die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Wenn ich die Gedanken eines anderen Menschens lesen wollen würde, mal davon ausgehend, dass ich mich in das Gehirn meines Gegenübers begeben kann, gibt es zu viele Störfaktoren, die verhindern würden, dass es mir möglich ist, diesen einen Gedanken zu filtern. Ein Gedanke macht schließlich kein Geräusch, ein Gedanke entsteht in unserem Gehirn, welches in den Moment der Telepathie weiter arbeitet und das Durchdringen zu diesem einen Gedanken eher unmöglich macht. |
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Orakel Rat der 33
 
Beiträge: 4997 Dabei seit: 24.12.2003
05.01.2011 - 20:57
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Zum Thema Re: Der Schlüssel zu den Großen Prophezeiungen des Nostradam kann ich die Websites oben empfehlen.
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alphanostrum Area 51 Urlauber


Beiträge: 75 Dabei seit: 04.12.2010
13.01.2011 - 14:52
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Vielleicht sollten wir nicht vergessen, dass unser wissenschaftliches Weltbild nicht so stabil ist, wie wir glauben. Gerade in der physikalischen Grundlagenforschung kann von heute auf morgen eine neue Erkenntnis alles über den Haufen werfen was wir für unumstößlich gehalten haben. Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Trilogie "Gespräche mit Gott" zu lesen. Hier bekommt man sehr viele Denkanstöße in andere Richtungen. Was z.B. die Kausalität an geht, so bin ich mir nicht so sicher, ob diese lineare Sichtweise immer und überall gilt. In der Quantenphysik gibt es Phänomene die Anlass geben, diese Sichtweise zu relativieren. Es gibt so viele unbeantwortete Fragen in der Kosmologie, in der Hirnforschung, in der Physik, dass wir weit davon entfernt sind das Universum und unseren eigenen Platz darin zu definieren. Was ich damit sagen will ist, lasst Raum für Fantasie, denn wie sagte schon Einstein: "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt".
Ich denke er wollte uns damit sagen, das kreatives Denken aus sich selbst heraus neues Wissen schaffen kann.
Man kann ganze Schulbücher auswendig lernen. Darauf kommt es aber nicht an. Viel wichtiger beim finden der Wahrheit ist eine offene unkonditionierte Denkweise, lösgelöst vom Zwang der aktuellen Schulweisheit.
Hier gibt es einen interessanten Artikel _________________ Das Metamorphienium |
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rambaldi Space-Cowboy

Beiträge: 54 Dabei seit: 06.09.2007
11.01.2012 - 14:46
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| alphanostrum hat folgendes geschrieben:: |
| Vielleicht sollten wir nicht vergessen, dass unser wissenschaftliches Weltbild nicht so stabil ist, wie wir glauben. Gerade in der physikalischen Grundlagenforschung kann von heute auf morgen eine neue Erkenntnis alles über den Haufen werfen was wir für unumstößlich gehalten haben. |
Wie man's nimmt.
Sollte es neue Erkenntnisse geben, werden die trotzdem immer noch begründen müssen, warum die Welt sich so verhielt wie es sie nach den alten Erkenntnissen macht.
Äpfel fielen vor Newton, sie fielen nachdem Einstein die newtonschen Gesetzte erweitert hatte, sie fallen trotz aller Quantelei heute noch, und es würde mich sehr wundern, wenn sie nach einer neueren Theorie auf einmal aufwärts fliegen würden.
Und wenn ich schon wieder sowas wie "Viel wichtiger beim finden der Wahrheit ist eine offene unkonditionierte Denkweise, lösgelöst vom Zwang der aktuellen Schulweisheit. " lese, kommt mir schon das große Grausen.
Wer die Wissenschaft weiterbringen will, muß den aktuellen Stand kennen, ERST DANN kann man nämlich auch mal mit intelligenten Argumenten (statt dem üblichen dummen Geschwurbel a la alle anderen sind doof und ich habe einfach recht) erklären WARUM die eigene Theorie besser ist.
Aber ich fantasiere jetztmal zusammen, daß du wenn du Grüntee, Cola und Rauchbier mischt, davon einen Liter trinkst, mit einem halben Liter einen Einlauf machst und mit einem halben Liter wäschst, danach der Gravitation widerstehen kannst und vom nächsten Hochhaus springen kannst... bist du dafür offen und probierst es aus?
Oder bist du auch nur konditioniert? |
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