Physikalischer Aufbau von Geistern

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Gruszi
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Physikalischer Aufbau von Geistern

06.02.2011 - 17:54

Da Geister ja "feinstofflich" oder aus Energie bestehen sollen, habe ich mir eine Theorie überlegt, die Geister physikalisch erklären könnte. :idea:

Zu Nächst muss ich dazu sagen, dass ich niemals eine Erscheinung hatte und auch nicht direkt an Geister glaube. Aber da Viele von Euch von Geistern überzeugt sind, kann ich es nicht zu 100% ausschließen. Ich kann also nicht sagen, dass es definitiv oder definitiv keine Geister gibt, auch wenn es für mich schwer vorstellbar ist.

Also ich habe mir gedacht, dass Geister entweder Energien sind, die für uns nicht direkt messbar sind, weil sie zu schwach oder zu speziell sind und die irgendwie "lebendig" geworden ist, sprich, ihre Umgebung selbstständig wahr nehmen können. Oder Geister bestehen aus "Feinstoff", also Stoffen, die so klein oder so speziell sind, dass man sie weder messen noch definitiv bestimmen kann. Und diese Molekülketten sind dann irgendwie "lebendig" geworden, sodass sie ihre Umgebung wahr nehmen können.

Also diese Art von "Leben" hat definitiv nicht mit dem Leben auf der Erde zu tun, welche durch völlig andere chemische Prozesse entstanden ist. Wer weiß, ob sich "Leben" nicht auch anderweitig bilden kann, als so, wie auf der Erde?

Aber es erscheint mir schier unmöglich, dass es Geister von Verstorbenen geben soll. Wenn unser Gehirn stirbt, welches ja bekanntlich ein "biologischer Roboter" ist, stirbt auch unser Bewusstsein. Die Energie, die wir beim Tode möglicher Weise frei setzen, kann unmöglich unser psychologisches Bewusstsein weiter "leben". Wie sollen wir z.B. ohne Augen sehen und ohne Ohren hören?

Und wie können Geister einen menschlichen Körper nachbilden? Wie können sie Kleidung und Gegenstände nachbilden? Warum werden mehr "menschenähnliche" Geister gesichtet, als welche von anderen Tieren?


Ich hoffe, dass mir jemand auf diese Fragen eine Antwort geben kann. Danke

Gruszi
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06.02.2011 - 18:22

Ich habe so eben nach gelesen, dass sie aus Ektoplasma bestehen sollen und unsere Körperumrisse durch "Materialisation" nachbilden können sollen. Es soll sehr lichtscheu sein, was erklären dürfte, warum Geister meist im Dunkeln auftauchen. :idea: Was meint Ihr?

Und ich denke, dass sich Geister nur, als ehemalige Menschen, ausgeben und uns verarschen. Ich denke, dass sie die Energie von uns, in Form von Angst oder Freude, sammeln.

Aber dann verstehe ich nicht, warum die Geister sich so distanziert oder eigenartig verhalten und nicht "normal" mit uns kommunizieren, sich "normal" und nicht so "geiserhaft" verhalten und uns mal erklären, woraus sie bestehen, wo sie her kommen, ect.

Mawa
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11.03.2011 - 11:18

Das Gehirn ist so zu sagen das Steuergerät für den Körper welches mit electrischen Impulsen reagiert. Alles was ein Mensch tut oder denkt, wird von dort aus gesteuert.
Ich denke mir, dass wenn ein Mensch stirbt, dass sich den Rest der elekrischen Impulsen von dem Körper löst und in der Luft sich verflüchigt.

Die Storys mit der Wiedergeburt und den Geistern, hat der Mensch einerseits erfunden, weil sie sich nicht abfinden können, dass ihr leben irgend wann mal vorbei ist und zum andererseits hindert es die meisten Menschen daran eine nicht etisch vertretbare Handlung zu machen.
Mal angenommen, die Wissenschaft könnte zu 100% beweisen,
dass nach dem Tod rein gar nichts ist. Weder Himmel noch Hölle noch Geister oder sonst was. Sondern. das man einfach auf hört zu exestieren.
Was würde uns noch daran hindern, anderen Menschen weh zu tun, sie zu veletzten oder zu berauben? Ich glaube das währe der Untergang der Menschheit.

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alphanostrum
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@Mawa,

gute Argumentation!

Ich bin den spirituellen Denkweisen sehr geneigt aber interessiere mich auch für Wissenschaften. Wenn man es genau sieht, besteht der Mensch aus "toter" Materie. Die Atome, Moleküle aus denen wir bestehen, sind für sich genommen nicht lebendig, oder würde irgendwer behaupten, ein Kohlenstoff-Atom lebt? Und dennoch leben wir, warum?
Ich kenne keine wissenschaftliche Erklärung, die genau beschreiben kann, warum das so ist. Da bleibt für mich viel Raum für einen Schöpfer der dieser toten Materie eine Art Odem einhaucht.

Wenn dieser Odem uns verlässt, warum sollte er nicht, in irgend einer uns unbekannten Form weiter exitieren können?

Unser Wissen über das SEIN ist noch viel zu begrenzt um Geistern eine entgültige Absage erteilen zu können.

Das Projekt Alpha 38 hat erst letztes Jahr in Cern Antiwasserstoff-Atome nach gewiesen. Man hat diese in dem Teilchenbeschleuniger erzeugt und konnte sie für wenige Milisekunden (glaube so um die 150 ms) in einer Magnetfalle festhalten. Das war einer der wenigen handfesten Beweise für die Existenz von Antimaterie. Aus der Physik kommt der Gedanke, dass jedes Teilchen ein Antiteilchen haben könnte. Stellt euch vor, um wie viele Möglichkeiten das Universum reicher wäre ...

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Dhe
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11.03.2011 - 21:53

alphanostrum hat geschrieben:Wenn man es genau sieht, besteht der Mensch aus "toter" Materie. Die Atome, Moleküle aus denen wir bestehen, sind für sich genommen nicht lebendig, Und dennoch leben wir?
Definiere "leben" und beweise anschließend, daß du selbiges tust.

Thema beendet.
Ich kenne keine wissenschaftliche Erklärung, die genau beschreiben kann, warum das so ist.
Weil die Biologie, Physik, Zoologie und keine sonstige Wissenschaft die Frage klären will warum wir leben.

Es geht um darum augenscheinliche Phänomene und deren mögliche Ursachen zu beschreiben, was sie mittlerweile entgegen deiner Behauptung relativ gut kann. Der Sinn und Zweck von "Leben", so es ihn den gibt, ist der Wissenschaft vollkommen strulle.
Wenn dieser Odem uns verlässt, warum sollte er nicht, in irgend einer uns unbekannten Form weiter exitieren können?
Und wenn es diesen Odem nicht gibt, warum sollte dann nicht einfach das Licht aus und die Musik abgestellt sein, wenn ein Mensch aufgehört hat "lebende Matierie" zu sein?
Unser Wissen über das SEIN ist noch viel zu begrenzt um Geistern eine entgültige Absage erteilen zu können.
Unser Wissen über das SEIN ist noch viel zu begrenzt um Geistern eine eingeschränkte Zusage erteilen zu können.
Stellt euch vor, um wie viele Möglichkeiten das Universum reicher wäre ...
Ich bestehe nicht aus Antimaterie. Wahrscheinlich entzieht es sich deshalb meinem Vorstellungsvermögen.

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alphanostrum
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Sorry, aber in meinen Augen hast du wahrscheinlich einen vollen(!) Socken-Schuss. Wo hast du gelernt so bescheuert zu argumentieren?
Definiere "leben" und beweise anschließend, daß du selbiges tust.
Ich schreibe also lebe ich!
Das ist die Antwort für mich selbst. Für einen Frosch oder eine Fliege mögen andere Antworten richtig sein.

Zeige mir etwas Todes, dass ohne Einwirkung von Lebendigem schreiben kann; also, muss ich leben :-))

Warum wir leben, ist eine der Hauptfragen der Philosophie, der Liebe zur Weisheit und der Mutter der Wissenschaften überhaupt. Das sollte sich aber herumgesprochen haben.

Ich bin mit einem Bann wegen Beleidigung einverstanden!

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Dhe
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12.03.2011 - 10:55

alphanostrum hat geschrieben:Ich schreibe also lebe ich!


Analphabeten sind also Zombies.

Ich habe dich nach eine Definition eines allgemeinen Phänomens gefragt. Du gibst eine Antwort, die für dich gilt.

Wiktonary schreibt zu "Definition":

Bedeutungen:

[1] (wissenschaftliche) Bestimmung; eindeutige Festlegung der Bedeutung eines Ausdrucks


Aber gut. Ich bin mal so nett und spiele dein Spiel mit.

Du lebst also weil du schreibst (Hallo Herr Descartes, wir erinnern uns an Sie.) ist ein Trugschluss.

Das Problem ist, dass der Satz "Ich schreibe, also lebe(exisitere) ich." einen logischen Fehler enthält.

Du beweist nicht, dass etwas Lebendes existiert, sondern nur, dass augenscheinlich etwas Schreibendes existiert. Oder um es mal Sprachphilosophisch zu sagen: Aus dem Satz kann ein Folgesatz mit Existenzbezug in Relation zum Prädikat, nicht in Bezug auf das Subjekt der Prämisse abgeleitet werden.

Davon mal ganz abgesehen würde Max Stirner z.B. behaupten, dass der Umstand dass Buchstaben auf meinem Bildschirm Buchstaben auftachen (oder analog: eine anthropomorphe Gestalt Geräusche in meine Richtung sendet), weder ein Beweis für die Existenz der Gestalt noch für meine Existenz ist.

Warum wir leben, ist eine der Hauptfragen der Philosophie, der Liebe zur Weisheit und der Mutter der Wissenschaften überhaupt. Das sollte sich aber herumgesprochen haben.


Vielleicht so wie Philosophie an Stammtischen und unter Jugendlichen und dem Rotwein verschriebenen Hausfrauen praktiziert wird.

Ich bin mit einem Bann wegen Beleidigung einverstanden!


Das ist schön, aber das Einverständnis des Betreffenden ist vollkommen sekundär, wenn jemand gebannt werden soll. Mal ganz zu schweigen davon, dass es deutlich mehr braucht als irgendeinen wahrscheinlich dahergelaufenen Heiopei, der sich vermutlich für schlau hält, damit ich mich beleidigt fühle.

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alphanostrum
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Wenn ich sage "ich schreibe also lebe ich" ist das keine Definition für den Begriff Leben, sondern eine Schlussfolgerung. Ich hätte auch sagen können ich kacke also lebe ich. Jede nur erdenkliche Handlung ist geeignet diese Schlussfolgerung zu ziehen. Agieren/ Reagieren, aus Absicht oder Notwendigkeit, ist ein Kriterium für Leben.

Das Universum hat mir temporär eine kooperierende Informationswolke zur verfügung gestellt innerhalb derer ich mich als eigenständiges Lebewesen wahrnehme. Ich bin, eine Ebene höher, eine Gesellschaft von Milliarden kooperierende biologischen Zellen, die ihren Stoffwechsel aufrecht erhalten solange das möglich ist. Ich, bin also wir, und wir sind uns bewusst, dass wir leben.

Ich grenze Leben nicht auf fakultative Eigenschaften, wie Fortpflanzung oder Wachstum ein. Alles was sich über Rückkopplungs-schleifen organisiert ist lebendig. Ab einer bestimmten Komplexität kann auch ein Computer also lebendig sein, spätestens wenn er sein SELBST erkennt und das auch entäußern kann. Leben hängt also weniger von der Struktur ab als von der Verwaltung.

Ich wage auch zu behaupten, dass alles, was daher gelaufen kommt, leben muss! Also lebe ich :-).

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alarich
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12.03.2011 - 16:16

Jede nur erdenkliche Handlung ist geeignet diese Schlussfolgerung zu ziehen. Agieren/ Reagieren, aus Absicht oder Notwendigkeit, ist ein Kriterium für Leben.
Wenn du einen Wasserhahn aufdrehst dann fließt Wasser raus (es sei denn du hast deine Rechnung nicht bezahlt) Der Wasserhahn reagiert also indem er seine Sperre aufgibt und das Wasser frei. Lebt er also auch?
Ich wage auch zu behaupten, dass alles, was daher gelaufen kommt, leben muss! Also lebe ich
Ein Rollstuhlfahrer lebt also nicht? Und ein Plüschhund der mit Batterien angetrieben ist und herum laufen kann lebt hingegen?
: ה' רעי לא אחסר

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alphanostrum
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Der Wasserhahn reagiert? Das meinst du doch nicht ehrlich. Der Wasserhahn macht gar nichts was er nicht machen soll. Selbst ein elektronisch gesteuerter mach nur was er machen soll. Aus eigenem Antrieb kann er nicht handeln. Ein Stein, der auf die Schwerkraft reagiert und den Berg runter rollt wäre ein besseres Beispiel gewesen. In diesem Fall hätte ich aber auch kein Problem damit, weil ein Gesetz, das universell wirkt, keiner Handlung bedarf damit es zu einer Aktion/ Reaktion kommt. Der Stein gehorcht einfach der Gravitation. Die Aktion/ Reaktion geht also nicht von ihm aus.

Das mit dem daher gelaufen bezieht sich auf die Anspielung von Dhe auf mich. Selbst wenn diese Behauptung ernst von mir gemeint wäre, dann schlösse sie in keinster Weise Rollstuhlfahrer aus. Womit soll diese Ausschließung formuliert sein?

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