Ein Ort, an dem ich immer wieder zurückkehre

Träume und ihre mögliche Bedeutung. Erzähle im Traumdeutung Forum deine unglaublichsten Träume und lasse sie deuten. Träume sind Schäume?


Layenne
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Registriert: 09.02.2011 - 17:22

Ein Ort, an dem ich immer wieder zurückkehre

09.02.2011 - 17:56

Hallo zusammen,
das ist nun mein erster Post hier und ich hab auch schon das ein oder andere gelesen und dachte, dass ich hier vielleicht Hilfe bekommen kann, mit meinen Träumen umzugehen.
Ich habe schlimme Albträume - für mich, meine größten Ängste suchen mich heim und ich bin nicht fähig aufzuwachen. Die Angst vor dem Einschlafen ist groß und ja, in Therapie befinde ich mich bereits - aber desto trotz habe ich diese schlimmen Träume.

Ich fang einfach mal mit heute Nacht an....

Die Sonne schien mir ins Gesicht, streifige Strahlen ließen mich erwachen, Strahlen, die durch ein mit Holzbrettern verbarrikadiertes Fenster schienen. Als ich klar sehen konnte, befand ich mich in einem Zimmer, staubig, altmodisch, ich saß auf einem vom Alter vergilbten Laken, was zum Schutz über ein Sofa geworfen worden war.
Ich erschrak, fing an Panik zu bekommen, denn das war nicht das erste mal, dass ich hier aufwachte. Diesen Ort besuchte ich bereits viele Male.. und nie war es ein schönes Erlebnis..

Ich stand auf und strauchelte zur Türe, drückte die Klinke und war mir nun voller Gewissheit, wo ich mich befand.
Das Haus ist alt, unbewohnt, Staub überall.. viele Zimmer gibt es dort, zu viele, für nur einen allein, drei Stockwerke..
ich ging durch die Tür in den Flur, rechts von mir eine große und breite Treppe. Es war so still.. dass das Geräusch des eigenen Atems mir Angst machte. Ich schrak auf, als etwas die Treppenstufen mit langsam tippelten Klocken hinunterfiel und bis vor meine Füße rollte. Es waren zwei eigenartige Würfel, komisch geformt und verformt, angebrannt, aber was mir diese Würfel vermitteln wollten, war deutlich zu sehen. Es war ein Datum, an welches ich mich jedoch nicht erinnern kann. Als ich aufblickte, bemerkte ich eine unförmige Silhouette am Treppenaufgang stehen, doch war ich geblendet vom Tageslicht, welches den Körper von hinten beschien.
Als ich die Würfel aufhob und fragte, was das sollte - war die Gestalt fort.
Ich suchte umher, schrie, doch niemand war zu hören, niemand antwortete. Dann fasste ich mir ein Herz und lief die Treppen hinauf ins große Esszimmer, in Hoffnung, etwas zu finden, was mir weiterhelfen könnte. Als ich die Türen aufschob, schrie ich auf. An den Wänden, auf den Tischen, den Dielen waren überall Nachrichten geschrieben, in roter Farbe.. ob es Blut war, es roch danach, aber ich wollte mir dessen nicht sicher werden. Die Nachrichten waren solche, wie: "Sie werden uns töten", "Es wird sich wiederholen", "Es hört nicht auf", "Sie sehen uns, sie holen uns" und auch immer wieder dieses Datum. Ich kann mich nur an eine 2 erinnern. Es schockierte mich so sehr, dass ich hinunter lief, dann hörte ich ächzende und stöhnende Geräusche - ich rüttelte an der Eingangstor und lief schließlich hinaus, denn dort wollte ich nicht bleiben. Ich lief des Weges, um mich herum waren überall weite Wiesen, Hügel und kaputte Zäune am Wegesrand. Ich lief und hörte eine Versammlung von einigen Männern, die Armbrüste und Fallen aufspannten und von übernatürlichen Kräften sprachen. Um Hilfe flehend, rannte ich auf diese Leute zu, die mich darüber aufklärten, dass ich sags mal so, 'Außerirdische', die sie unnatürliche und übernatürliche nannten, wiederkommen würden, um uns zu holen.
Er sagte, dass es dieses schreckliche Ereignis schon vor zweihundert Jahren gegeben hatte und zeigte mir Pergament mit Prophezeiung der folgenden aus, worunter auch das Datum stand, welches ich auf den Würfeln vorfand.
Ich wollte bei Ihnen bleiben, wissend, dass nicht mehr viel Zeit blieb, bis sie uns holen würden. Doch sie packten mich und sperrten mich in das Haus, welches mich doch immer wieder zurück bekam...

Zeit verstrich, ich muss eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte, spürte ich die Anwesenheit übernatürlicher Kräfte im Haus.. draußen hörte ich keinen Mucks mehr von den Männern. Aber raus konnte ich nicht - aber fliehen auch nicht. Ich versteckte mich, doch kein Versteck war gut genug, ich spürte, wie nah sie waren, geriet in Panik, weinte, flehte, hyperventilierte.
Ich saß in einer Ecke in einem der Zimmer und hörte, wie die Klinke der Türe sich rührte.. mein Atem hielt inne, die Klinke drückte jemand herunter.. ich fühlte mich, als wäre ich tot, apathisch, total weggetreten.
Dann ist die Erinnerung weg oder ich bin eingeschlafen oder ich weiß auch nicht. Was ich noch sah, waren Lichtblitze, ich konnte nicht schreien, ich war im dunkeln, es war übelriechend überall, ich war gefesselt, Lichtblitze die Silhouetten beleuchteten, Fratzen, die mich aufsäbelten, mich anfassten, Krallen auf meiner Haut, Gestank, man warf mich auf einen Haufen... ich konnte nichts sehen.. aber ich fühlte, dass ich auf Menschenkadavern lag, alleine.. ich war noch am leben, alle waren tot... ich wusste, ich werde sterben.

Ich kann leider nicht detaillierter beschreiben, denn Bruchstücke fehlen mir. Vielleicht gibts ja den ein oder anderen, der sich das antut...

Bin sehr beunruhigt und tut mir sehr leid, im Beschreiben bin ich eher nicht so gut.

Hoffe, dass jemand was damit anfangen kann!

Liebe Grüße,

Layenne
Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein..

Manchmal ist mein Spiegelbild mir so fremd, wie die Seele, die meinen Körper bewohnt..

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alphanostrum
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09.02.2011 - 21:45

Meine Sicht zu deinem Traum ist folgende:

Dich quält etwas. Du fürchtest Zurückweisung. Das Haus, welches dich immer wieder anzieht steht für die Angst vor dem Verlassensein. Normaler Weise steht das Haus für dich selbst und für deine Seele. So wie es im Haus aussieht, so fühlst du dich. Das du nach oben ins Esszimmer gehst, könnte vielleicht auf ein Ernährungsproblem hin weisen. Besonders weil dort auch diese Botschaften auf dich warten. Die Außerirdischen verkörpern das Unbekannte da draußen in der Welt. Dabei handelt es sich manchmal um Lebensumstände, auf die man sich hinbewegt gezwungen fühlt. Man weiß also das man dieses oder jenes tun sollte, tut es aber dann doch nicht.

Das mit der Traumdeutung ist so eine Sache. Wirklich befriedigend wird dir deine Träume niemand deuten können, weil die Deutung immer kontaminiert wird vom eigenen Standpunkt des jenigen der deutet.

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