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Iud3x Freimauer ohne Schurz


Beiträge: 22 Dabei seit: 13.11.2007
18.11.2007 - 20:30
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Ich lese grade "Die Pfeiler der Macht", von Ken Follett. _________________ Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit.
Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.
(Winston Churchill) |
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Orakel Freimauer ohne Schurz


18.11.2007 - 20:30
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Zum Thema kann ich die Websites oben empfehlen.
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area51(ru$) Mystic-Man


Beiträge: 137 Dabei seit: 27.02.2007 Wohnort: Hier
18.11.2007 - 20:35
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ich lese gerade "Geheimbasis Area 51 Die Rätsel von >>Dreamland<< von Andreas von Rêtyi" _________________
Albert Einstein sagte ,,Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen." |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
16.11.2010 - 03:03
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Drei Jahre. Der Analphabetismus hat offenbar um sich gegriffen.
Bin gerade mit The Forever War von Joe Haldeman fertig geworden. Das Buch ist vom Setting entfernt mit Starship Troopers vergleichbar nur mit erzählerischer Qualität und ohne "Yuppie, was ist die Armee schön" und "Rumsdiekatz, wir machen Käfer platt".
Story: Ende des 20.Jhd. entdeckten die Menschen einen Weg große Entfernungen innerhalb des Universums zu überwinden. Der Nachteil besteht darin, daß man sich immer noch für kurze Teile des Weges mit relativistischen Geschwindigkeiten bewegen muß. Wir erinnern uns: Wenn ein Raumschiff sich nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt, vergehen für den Astronauten vielleicht nur ein paar Wochen, außerhalb des Raumschiffs aber Jahre.
Die Menschen haben angefangen Kolonieschiffe auszusenden und wenige Zeit später werden die "Taurans" entdeckt, eine außerirdische Spezies, die sich etwa auf dem gleichen technischen Niveau befindet.
Wie das in Sci-Fi-Geschichten so ist, bricht natürlich der Krieg aus.
Das Ganze wird aus der Perspektive von Private (später Major) Mandala erzählt. Der war einer der Ersten, die Ende des 20.Jhd. in den Krieg gezogen sind.
Kernmotiv der ganzen Geschichte ist neben der allgemeinen Merkwürdigkeit des Militärs, die Zeitverzerrung, die bei interstellaren Reisen auftritt: Mandalas erster Einsatz dauert nur ein paar Monate, auf der Erde sind aber über zwanzig Jahre vergangen und er kehrt in eine Welt zurück, die er nicht wieder erkennt und in der er sich nicht mehr zurecht findet. Folgerichtig und vollkommen naiv verpflichtet er sich daher für eine zweite Dienstzeit.
Nachdem diese vorüber ist, sind auf der Erde weitere dreihundert Jahre vergangen und er ist vollkommen entwurzelt, hat keinen Bezug mehr zu der Welt auf der er geboren wurde und erst Recht keinen Bezug mehr zu dem Krieg den er für diese Welt führen muß.
Nach seinem letzten Einsatz hat er dann nach nach Erdzeit mehr als 1000 Jahre alt.
Das ganze ist eine Allegorie auf die Erfahrungen, die der Autor bei seinem Einsatz in Vietnam und nach der Rückkehr in die USA gemacht hat und sehr lesenswert. Hat in den 70ern sowohl den Hugo als auch den Locus Award gewonnen.
Wer wissen will, wie es ausgeht, muß es selbst lesen. Ich kenne die deutsche Übersetzung nicht, komme aber zunehmend zur Überzeugung, dass viele Übersetzungen grottenschlecht sind. Daher sei Interessierten die englische Fassung ans Herz gelegt. Ließt sich relativ einfach und flüssig.
Es gibt übrigens auch einen belgischen Comic zum Buch, der graphisch und inhaltlich in Ordnung ist und Ridley Scott arbeitet gerade an einer Filmumsetzung, die natürlich eine Katastrophe wird.
Als nächstes liegt "Boneshaker" von Cherie Priest auf dem Stapel. |
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twix12 Komitee der 300


Beiträge: 398 Dabei seit: 09.11.2007
16.11.2010 - 12:49
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Hey Dhe,
erstmal Glückwunsch zum 5jährigen Forenjubiläum.
Deiner Buchempfehlung werde ich demnächst mal nachgehen, derzeit lese ich gesammelte Kurzgeschichten von Theodor Storm und Fachliteratur zu Werkstoff- und Schweißtechnik sowie Thermodynamik...
Eine Kurzgeschichte Storms sei hervorgehoben: "Im Brauerhause". Im Gegensatz zu sonstigen Werken von Storm ist diese Novelle direkt aus dem Leben gegriffen und eigentlich gar nicht verschlüsselt, wie es für Storm sonst üblich ist. Die Geschichte handelt von einer angesehenen Brauerfamilie, die durch Gerüchte und Gerede im Dorf um einen angeblichen Finger in einem Bierfass (angeblich abgeschnitten von der Hand eines hingerichteten Mörders) fast in den Ruin rutscht. Gerade Leute vom Dorf werden in der Geschichte Bekanntes wiederfinden, insgesamt kein wichtiges Werk aber doch angenehm zu lesen.
Ich finde es übrigens gut, dass dieser Thread reanimiert wurde, hoffen wir, dass er nicht wieder ins Nirvana rutscht. _________________ "Viel quälender wird für dich später die Frage sein: Hättest du die Vase auch zerbrochen, wenn ich nichts gesagt hätte?" |
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Morbid-Fascination Mystic-Man


Beiträge: 127 Dabei seit: 26.09.2010
16.11.2010 - 21:28
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bernhard hennen-die elfenkönigin
kann mir jemand eine angenehme leichte lektüre empfehlen, was man auch gut im krankenhaus lesen kann? muss nämlich nächste woche donnerstag für ein paar tage hin und kann danach auch erstmal nicht viel machen.  |
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Dhe Verschwörungsfreak


Beiträge: 1378 Dabei seit: 16.11.2005
17.11.2010 - 05:01
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Definiere mal leicht und angenehm.
Ansonsten halt die üblichen Verdächtigen: Pratchett (Scherbenwelt), Adams (Anhalter). |
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Morbid-Fascination Mystic-Man


Beiträge: 127 Dabei seit: 26.09.2010
17.11.2010 - 10:52
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| vielleicht was amüsantes. ncihts was mit krankenhäusern zutun hat, wenn es geht nicht zu dick... |
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twix12 Komitee der 300


Beiträge: 398 Dabei seit: 09.11.2007
17.11.2010 - 15:22
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Jörg Juretzka - Der Willy ist weg.
Ich hatte noch kein Buch, das mich bereits auf Seite zwei in einen Lachanfall versetzen konnte, außer diesem hier. Im Link sind Inhaltsangaben und Kundenrezessionen zu Hauf. _________________ "Viel quälender wird für dich später die Frage sein: Hättest du die Vase auch zerbrochen, wenn ich nichts gesagt hätte?" |
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Nedlim Rat der 33


Beiträge: 664 Dabei seit: 16.01.2009 Wohnort: in deinem Kopf
18.11.2010 - 12:59
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Vieleicht was von A. Lee Martinez oder Cameron Pierce ... oder guckst mal einfach bei "Kunden die das gekauft haben haben auch das gekauft"...
Victor Gischler soll auch ganz gut sein ... _________________ Meine Freunde werden kommen und dich holen! |
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alarich Alien-Commander


Beiträge: 2318 Dabei seit: 16.06.2006
29.11.2010 - 15:08
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Ich glaube ich muss noch mal ein Wort zu dem Buch "Starship Troopers" sagen.
| Zitat: |
| Das Buch ist vom Setting entfernt mit Starship Troopers vergleichbar nur mit erzählerischer Qualität und ohne "Yuppie, was ist die Armee schön" und "Rumsdiekatz, wir machen Käfer platt". |
1. Hat das Buch meiner Meinung nach enorme, erzählerische Qualität. Gerade der manchmal zugegeben etwas simple Erzählstil sorgt dafür das sich das Buch schnell weglesen lässt. Was nützt mir ein tief gehender Inhalt wenn das Buch so kompliziert geschrieben ist das ich drei von fünf Worten erstmal im Lexikon nachschlagen muss.
2. Ist die Darstellung des Militärs keineswegs sooo positiv wie dem Buch manchmal unterstellt wird. Erstens sind die faschistischen Zustände dort eher abschreckend als Werbewirksam. Zweitens gibt es in diesem Buch nicht das übliche Klischee von den bösen Aliens. Gerade weil man über die nur wenig erfährt (und sie sind übrigens im Buch nicht die dämlichen und bestialischen Mörderviecher wie man sie aus dem Film kennt, sondern durchaus intelligent begabte Wesen) lernt man ziemlich schnell das es hier kein "Gut" und "Böse" in der klassischen Form gibt.
Alles in allem ist dies ein sehr gutes Buch. Natürlich kann meine Interpretation auch falsch sein, aber ich persönlich finde es ja immer störend wenn ein Buch Moral rüber bringen will in dem sie in jedem zweiten Satz betonen das dieses oder jenes eine ganz schlimme Sache ist. Vielleicht sieht sich ja jemand der Faschismus und Militarismus klasse findet durch dieses Buch bestätigt, aber ich als Otto-Normal Dödel unterstelle Heinlein hier einfach mal das dies eine sehr gut geschriebene Kritik an den Sachen ist die in diesem Buch so gefeiert werden. _________________ : ה' רעי לא אחסר
ואם לא עכשו אימתי |
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