Site4

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Site-4


So gut wie jeder weiß etwas von beziehungsweise über Area 51, doch kaum jemand weiß etwas von einer so genannten Site-4 am Papoose Lake. Diese Basis, deren Existenz zwar nicht durch Fotos oder ähnliches bewiesen ist, jedoch durch einige Indizien untermauert wird, befindet sich auf der anderen Seite des Gebirgszuges Groom Range in den Flanken der Papoose Mountains. Da sie nicht wie Dreamland unter freiem Himmel sondern in den Berg gebaut wurde, sind Lichter und Aussagen die einzigen Hinweise auf diesen weitaus geheimeren Stützpunkt. Robert Lazar dürfte jedenfalls dort gearbeitet zu haben.

Site-4Andreas v. Retyi erzählt in seinem Buch von einer Beobachtung vom 42 km entfernten Tikaboo Peak. In mondlosen Nächten fiel ihm durch ein äußerst großes Tele-Objektiv ein matter, kaum merklicher Lichtschimmer über den Bergen auf, der nicht von Area 51 stammte. Überall wo Licht ist, gibt es diese Erscheinung. Das Licht wird an den Staubteilchen in der Luft nach oben gestreut und verrät die Quellen, die – wie in diesem Fall – von Bergen verdeckt sind. Die Richtung, aus der die Licht-Streukegel kamen, stimmte exakt mit der Position des Papoose Lakes überein. Wo Licht ist, ist meist auch Leben.

Für die Existenz dieser Anlage gibt es keinen offiziellen Bestätigungen oder Dokumente, allerdings ein sehr merkwürdiges Verhalten der Verantwortlichen al. Auf FOIA-Anfragen wurde entweder nicht geantwortet oder nur so allgemein wie möglich, doch warum? Wenn es dort keine Anlagen gäbe, würde doch niemand zögern, alle Geschichten als Unfug abzutun.

1977 geschah schließlich etwas, womit niemand rechnen konnte. Gegen Ende April sollte nämlich ein zu allem Entschlossener völlig unerkannt – aber dennoch nachweislich – tief in die gesperrte Zone vordringen, so weit, wie vor ihm wohl niemand zuvor. Auf diesem lebensgefährlichen Trip sollte er bis zum südlichen Ende des Papoose Lake vordringen.

Doch ironischerweise hatte jener Mann überhaupt kein Interesse an den geheimen Machenschaften, die dort vor sich gingen und gehen. Jerry Freeman aus Kalifornien war nämlich Amateur-Archäologe und seit Jahren davon besessen, Inschriften der „Lost Forty-Niners“ zu finden und deren Route zu verfolgen. Diese führte auch über die Papoose Mountains, und da das Militär mehrere Ansuchen für eine Ausnahmegenehmigung ablehnte, entschloss er sich den illegalen und im höchsten Maße riskanten Trip bis tief in die Sperrzone zu wagen. Sein Bruder und ein Medienangehöriger seines Vertrauens wussten als einzige von diesem lebensgefährlichen Trip Bescheid.

In seiner einwöchigen Tour, in der Freeman viele interessante Entdeckungen machte (u.a. tauchte eines Nachts vor ihm ein helles Lichtermeer auf, das sich später als Area 51 entpuppte) und oft riskanten Begegnungen mit Wachpersonal entging, erreichte er sogar sein Ziel in den Papoose Mountains, fand jedoch ironischerweise nicht die gesuchten Inschriften. Auf die Frage, ob er einen Stützpunkt oder ähnliches in den Flanken der Berge am Papoose Lake entdeckt habe, erklärte er, dass tagsüber dort absolut nichts zu sehen gewesen sei, er allerdings in der Nacht mehrere stationäre Lichtquellen ausmachen konnte. Dass seine Angaben über die Position der Lichter sich mit der Aussage von anderen Zeugen – vor allem von Robert Lazar – deckten, schien ihm nicht bewusst zu sein.

Wäre Freeman nicht ein geübter Survivor gewesen, der bereits mehrere Wüstentouren hinter sich hatte, wäre er vermutlich an Dehydrierung gestorben, oder er hätte sich vorzeitig dem Wachpersonal ergeben um es zu verhindern. Dennoch schaffte er es mit einem Tag Verspätung wieder lebendig und unbemerkt aus der Sperrzone herauszukommen, um dort von seinem Bruder abgeholt zu werden.

Diese Geschichte fand vor knappen 30 Jahren statt, und würde heute ein ähnlicher Versuch gestartet, so würden die extrem verstärkten Schutzmaßnahmen einen ähnlichen Erfolg wahrscheinlich verhindern. Was jedoch wichtig für diese Kapitel ist, ist seine Aussage bezüglich Lichter am Papoose Lake. Seine Aussage, dass am Tag dort nichts zu sehen sei, dafür aber in der Nacht immer wieder stationäre Lichter gesehen werden, deckt sich exakt mit mehreren komplett glaubwürdigen Aussagen von ehemaligem Personal wie Piloten.

(basiert auf einem Artikel von Alexander Müller)









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