Bau einer Atombombe (Islamistische Enzyklopädie)

Liegt es in der Natur des Menschen sich selbst zu zerstören? Wie ist die Atomare Bedrohung 2020 wird es Atomkriege geben und welches Szenario für einen Holocaust gibt es. Hier geht es um Atomwaffen, radioaktive Strahlung und die Folgen wie nuklearer Winter.


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Bau einer Atombombe (Islamistische Enzyklopädie)

17.10.2005 - 17:57

Seit dem 6. Oktober findet sich in diversen islamistischen Foren eine Verlinkung zu einer Enzyklopädie, die beim Bau von Atombomben helfen soll.

Anleitungen zum Bau einer Atombombe sind im Internet nix neues, aber in dieser Enzyklopädie wird nach einem Bericht des Middle East Media Research Institute sogar erläutert, wie man die gefährlichen Waffen daheim in der Küche herstellen kann.

Verfasst hat das 80-seitige, Osama bin Laden gewidmete Dokument ein Mann, der sich selbst Dschihad-Kämpfer Nr. 1 nennt, und sie sei, heißt es im Vorwort der Schrift, das Ergebnis zweijähriger wissenschaftlicher Recherchen. Erläutert wird die Herstellung einer Atombombe in neun Lektionen, die mit einer Einführung in die Geschichte der Atomwissenschaft beginnen, sich anschließend unter anderem mit der Radioaktivität auseinandersetzen, um am Ende den eigentlichen Waffenbau zu erklären. Beschrieben wird angeblich auch, wie man die Waffen schließlich einsetzen kann, also ob sie ihr Ziel ("final goal") mittels Flugzeug oder Rakete erreicht sollen. Dazu, heißt es, seien natürlich grundlegende Kenntnisse des Raketenbaus notwendig.

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Vieles aus dem Dokument kann man auch in fast jedem Physikbuch finden. Die Anleitung zum Bau von Küchenatombomben fand durch den File-Sharing-Service turboupload.com Verbreitung ist inzwischen aber dort nicht mehr verfügbar.


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Was haltet ihr davon? Müssen wir uns bald vor einer großen Anzahl an Atombomben fürchten?


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17.10.2005 - 20:33

hm...naja...es gibt bestimmt son paar vögel die echt nix besseres zu tun hätten...zb hab ich hier imnet mal n "bilderbuch" gesehn wo sich einer n eigenen flammenwerfer gebaut hat....(das ist jetzt nix imvergleich zu einer atombombe....mit sicherheit nicht, aber auch kleine fische können stinken)

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17.10.2005 - 23:25

irgendwie glaub ich nicht so recht, dass man in der Küche ne Atombombe herstellen kann.

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Mein damaliger Physiklehrer hat seinerzeit mal gesagt: Jeder halbwegs talentierte Physikstudent im 4 Semester könnte eine Atombombe herstellen. Ich denke auch, dass über das Knowledge diese Dinge sicher nicht zu kontrollieren sind. Deswegen ist die Kontrolle der Verschiebung und Produktion von waffenfähigem Material ja auch das wichtigste Kontrollinstrumentarium...
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18.10.2005 - 13:23

ja, das Hauptproblem wird wohl die Beschaffung von Uran oder Plutonium sein.

Und selbst wenn die Bombe gebaut ist, muss sie immer noch zum Zielort eingeschleust werden, was sicher nicht so einfach ist.

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23.10.2005 - 19:02

Kommt auf den Zielort an ...


Aber wie verheerend ist dann eine (von mir) genannte "Mininuke" ?

Und wieviel Plutonium braucht man um sie zu bauen ?


Würde mich interessieren... :roll:
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Weezer25 hat geschrieben:Kommt auf den Zielort an ...


Aber wie verheerend ist dann eine (von mir) genannte "Mininuke" ?

Und wieviel Plutonium braucht man um sie zu bauen ?


Würde mich interessieren... :roll:
hmm du meinst eine kleine schmutzige Bombe?
Die reicht wohl um einer Metropole wie New York verheerende Schäden zuzufügen.
Wieviel du genau an Plutonium brauchst kann ich dir leider nicht genau sagen, aber viel wird das nicht sein.

ahvaa19
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25.10.2005 - 22:14

das es möglich ist eine Atombombe in der Küche zu bauen möchte ich bezweifeln. Das mit den rchtigen Zutaten jeder Student eine Bombe bauen kann klingt logisch aber wenn es so leicht wäre würden viel mehr Leute auf diese technik zurückgreifen.

Die Aussage das es sich um "islamische" oder "islamistische" Foren handelt in denen sich solche Anleitungen verbreiten möchte ich so nicht beipflichten. Das Wort islamistisch wird ja demnach mal wieder mit Terroristisch gleichgesetzt und da es sich beim Islam um eine Religion handelt und wir alle aus den einschlägigen Hollywood Produktionen gleich im Gehirn einen Kausalen Zusammenhang zwischen Islam-->Islamistisch-->Terror-->Arabisches aussehen herstellen.
Im Internet gab es schon immer solche Anleitungen nur wurden Sie immer im Trend der zeit verkauft. Zuerst waren es noch RAF Anleitungen zum Bombenbau nun sind es angebliche islamistische Terroristen die offen Ihre Bauanleitungen posten.

Wenn das Internet im kalten Krieg bereits so stark verbreitet gewesen wäre dann wären es zu der RAF noch die Russen oder die Ossis gewesen die solche Anleitungen zum schrecken der ganzen Welt ins Internet stellen.

Komisch das es immer einen Feind geben muss der die Welt bedroht !

Ein Hoch auf die Waffenindustrie welche sich anscheinend nicht über zu wenig Umsatz beklagen kann.

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ahvaa19 hat geschrieben:das es möglich ist eine Atombombe in der Küche zu bauen möchte ich bezweifeln. Das mit den rchtigen Zutaten jeder Student eine Bombe bauen kann klingt logisch aber wenn es so leicht wäre würden viel mehr Leute auf diese technik zurückgreifen.
Wie bereits oben gesagt: Das waffenfähige Material ist der springende Punkt. Know-how ist da, aber wer kann sich schon Plutonium / Uran (-Anreicherungsanlagen) neben sein Gartenhäuschen stellen?

Zur Erklärung: "Islamisch" bezeichnet tatsächlich die Konfession, "islamistisch" hingegen ist die Bezeichnung für die radikalen Strömungen innerhalb dieser Religion. Ganz korrekt ist es sicherlich nicht, letzteres mit Terrorismus gleichzusetzen, aber für den "Hausgebrauch" in diesem Forum, in dem es mitunter ja nicht unbedingt politisch korrekt zugeht, möchte ich das mal durchgehen lassen wollen.


ahvaa19 hat geschrieben:Komisch das es immer einen Feind geben muss der die Welt bedroht !
Dann frag mal Herrn Bush, ob das auch so stimmt...die Achse des Bösen hat sich ja nicht völlig aufgelöst.
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also ich glaube nach wie vor, dass die Bombe deshalb nicht so oft in der Küche gebaut wird, weil es an Plutonium bzw. Uran fehlt, welches ja nicht "am Supermarkt an der Ecke" verfügbar ist.

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Vorallem kann man nicht aus allem Uran eine Atombombe bauen, dies gäbe doch nur eine Schmutzige Bombe.


Man braucht waffenfähiges Plutonium, z.B angereichert in einer Zentrifuge...



Auch haben doch die USA schon an einer Rucksack-A-Bombe gepröbelt...
Kann jaq sein, dass sie Material und Wissen extra im Untergrund weitergeben... :twisted:
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27.10.2005 - 19:45

Weezer25 hat geschrieben:Kann jaq sein, dass sie Material und Wissen extra im Untergrund weitergeben... :twisted:
Das wäre mal ja ganz und gar unschön. Aber ehrlich, die US-Militärs, die dafür ja infrage kämen, lassen kaum was durchsickern...
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29.10.2005 - 12:31

Ja, aber ich habe mal gelesen, dass etwa 60 % der Selbstmordanschläge im Irak von der CIA mit Sprengstoff versorgt wurden :!:


Weicht vom Tema ab, und klingt hart aber es Stimmt :evil:
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29.10.2005 - 13:02

@ weezer:

Nenn mich naiv, aber das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Einleuchten würde mir lediglich, dass der Sprengstoff aus CIA-Hand stammt - dann aber aus dem Jahre dazumal...
Aktuelle Sprengstofflieferungen an irakischen Attentäter? Tut mir leid, aber das entbehrt doch wirklich jeglicher Logik. Mich würde die Quelle sehr interessieren!
Ich glaube dir zwar, dass du zumindest etwas ähnliches gehört hast, aber wie gesagt: Nenne mir nur einen Vorteil, den die Amis als solche, die Regierung oder das CIA davon hätte, dass (fast) täglich amerikanische Soldaten Selbstmordattentätern zum Opfer fallen!

Grüße,

VIMW
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29.10.2005 - 15:54

Nenne mir nur einen Vorteil, den die Amis als solche, die Regierung oder das CIA davon hätte, dass (fast) täglich amerikanische Soldaten Selbstmordattentätern zum Opfer fallen!
Man könnte ja einige Vorteile für die evt. Hintermänner finden. Es ist doch eine Bestätigung der von der Bush Regierung propagierten Meinung das der Terror noch nicht ausgerottet ist, wenn es weiterhin knallt gibt es auch einen Grund das die Besatzer im Irak bleiben und das lässt die Kassen einiger weniger klingeln.

Das es sich bei den Hintermännern pauschal um "Die Amis" handelt glaube ich nicht. Es geht viel mehr um den Militärisch Industriellen Komplex welcher einen Vorteil aus einem Krieg zieht egal wer gegen wen kämpft diese Leute verdienen am Feind und am Freund. Die Amis kämpfen ja gegen Ihre eigene Kriegstechnik. Nachdem Sadam ich glaub 1976 war es von den Amis an die Macht gebracht wurde bekam er eine ganze Menge kriegsmaterial um damit den Iran in Schach zu halten. Das Giftgas welches er dann gegen teile der Bevölkerung eingesetzt hat stammt auch von den Amis nur will man heute nicht mehr viel davon wissen.
Komischerweise sind alle Staatsfeinde der Amis ehemalige verbündete. Ob Sadam oder Osama welcher für die Amis mit den Afghanischen Mudshahedin gegen die Sowjetunion aufgebracht hat. Zur Zeit als der Film rambo III gedreht wurde war noch alles in Butter mit den Afghanen und Osama.

Zurück zur Situation im Irak: Es muss also damit keine Fragen gestellt werden Terror herschen. Kein Reporter , kein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation oder sonstwer der nicht dazu gehört darf anwesend sein damit die ganze Story immernoch Medienwirksam verkauft werden kann.

Anzeichen gibt es eine Menge z.B.:
Eine der ersten angeblich inteligenten Bomben die ja auf 1 Meter oder weniger genau Ihre Ziele treffen traf zufälliger weise das Rote Kreuz. Na ja man kann dem Schützen keinen Vorwurf machen denn es wurde berichtet das sich auch ein Kreuz auf dem Dach des Hauses aufgemalt befand da kann man schonmal meinen das man genau hierhin schiessen soll. Das rote Kreuz zog sich danach weiter zurück und brach teilweise die Zelte im Irak ab. War es eine erste Warnung ? Komischerweise wurde auch das Hotel welches vollbesetzt mit Reportern war die über die Situation in der Stadt berichteten angegriffen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 54,00.html

Auch dieses Ereignis trug dazu bei das wieder ein paar Zeugen aus der Stadt bzw. aus dem Land verschwunden sind. Jetzt kann man natürlich dagegen halten das die Terroristen alles westliche hassen und daher auch die ungeschützten Reporter angegriffen haben aber wie man so schön sagt: Wem nutzt es ?

Man erinnere sich an den Krieg in Somalia. Da werden auf einmal Bilder veröffentlicht die der Regierung der USA garnicht passen und dazu die Stimmung im Land umkippen lassen. "Aufständische" haben US Soldaten getötet diese an einen jeep gebunden und schleifen die Leichen durch Mogadischu. Nun wurde auch dem verklärtesten Ami klar das es keinen sauberen Krieg gibt aus dem ein Amerikanischer Soldat mit einer weissen Weste zurückkommt und den Freiheits Orden einheimst. Tote GI`s das durfte das zensierte Fernsehen doch garnicht bringen oder ?
Auf jedenfall waren diese Bilder der Anlaß dazu das die Amis sich aus Somalia zurück zogen und nie wieder ein Wort darüber verloren wurde.

Eine Videodatei kann also über einen Krieg entscheiden und das muss unterdrückt werden notfalls mit den Mitteln der Zensur.
Nachdem bereits Michael Moore bei der Oscar Verleihung ich glaub letztes Jahr zu viel im Fernsehen sagen durfte erfand man einfach das so genannte Nipplegate. In der Halbzeitpause beim Superbowl Endspiel sah man für sekundenbruchteile die Brust von Janet Jackson und genau das war der Aufhänger für eine Selbstzensur des Amerikanischen fernsehens. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine liveübertragungen mehr denn es wird zeitversetzt gesendet um evt. Ungereimtheiten auszublenden. Hoch lebe die Pressefreiheit. Im beigefügten Artikel bei ish.de wird sogar angekündigt das die Oscar Verleihungen 5 Minuten zeitversetzt gesendet werden na ich glaub dieses Jahr ich Moore garnicht eingeladen bzw. hat keinen Film mit dem er aufsehen erregen könnte.

URL

http://www.spindoktor.de/2004/04/neurot ... n-usa.html


Ein weiterer Punkt um zu erklären das es den Hintermännern ganz und gar in den Kram passt , dass im Irak weiterhin keine normalität eintritt ist sicherlich die Frage nach dem Öl im irak.

Habt Ihr je davon gehört das die Ölvorkommen welche ja im Irak gefördert werden zum Wohl des Volkes eingesetzt werden ? Der Irak ist eins der reichsten Länder der Welt aber die Firmen die fördern kommen aus USA. Die derzeitige Junta der USA kommt zu großen Teilen aus der Öl Industrie. Nicht nur Dubya Bush sondern auch Vize Dick Cheney haben eine Karriere innerhalb der Ölindustrie durchlebt. ganz nebenbei war Cheney vor seiner Zeit bei George Junior bei Halliburton dem Konzern der unter George Junior auch Lieferant für das US Millitär wurde natürlich ohne irgendwelche Vetternwirtschaft

http://www.astm.lu/article.php3?id_arti ... tm_lang=de

aber das nur nebenbei:

Wem nützt es denn nun wenn alles im Chaos versinkt und keiner zu einem solchen Zeitpunkt die Frage nach dem Öl stellt ? Doch wohl der Besatzungsmacht welche auch noch die neue Führung im Irak bestimmt und je länger sich das Schauspiel hinzieht umso länger fördern diese Firmen für Lau und rauben so die Resourcen des Landes aus. Wo kein Kläger da kein Richter. Die Förderfirmen im Irak unterhalten eigenständige Wachmannschaften zum Teil werden Sie sogar auf US Staatskosten vom Millitär bewacht. Als dank dafür verkauft die Ölindustrie zu überteuerten Preisen Benzin an die eigenen Truppen und die bösen Aufständischen im Irak greifen doch tatsächlich diese Öl -Quellen an und sorgen für Schlagzeilen rund um den Globus :-).

http://www.netzeitung.de/wirtschaft/265221.html

ALso bescheissen Amerikanische Firmen den eigenen Staat und ziehen geld aus dem so hoch gelobten Krieg um die Freiheit oder gegn den Terror.
Wer sollte da schon an eine Verbindung glauben. Bush/Cheyney --> Ölindustrie -->Irak als Öl reiches Land --> Terror und keine Fragen nach dem Öl --> Keiner da im Irak der Bilder oder Berichte bringen könnte -->Zulieferungsfirme gehört dem Kriegstreiber und verkauft sich selber den Spritt zu überhöhten Preisen.

Woher erhalten wir also unsere Informationen die auch hier disskutiert werden ? Doch nicht aus Vorursteilfreien Quellen sondern von denjenigen die auch in den USA die öffentliche Meinung zensieren und Manipulieren denn es gibt ja in Bezug auf den irak keine alternativ Quellen.

Ach ja vieleicht ist ja doch ein Licht am Ende des Horizonts zu sehen denn heute hat der Spiegel eine nette Hintergrund Story veröffentlicht.

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29.10.2005 - 21:41

Also mal ganz ehrlich: Du glaubst doch nicht wirklich, dass es der "Kriegsindustrie" irgendetwas wirklich Zählbares bringt, wenn jeden 2. Tag ein amerikanischer Soldat im Irak von einem Selbstmordattentäter getötet wird, oder?

Zur Regierung: Wenn Soldaten wie jetzt im Irak sterben, dann bringt das der US-Regierung nichts, weil sie ihren Rückhalt in der Bevölkerung verliert. Jeder tote Soldat ist auch für die Regierung einer zu viel. Die haben alle Angehörige, Freunde etc.
Und dem Normalo-Bürger wird man auch mit dem Argument "Der Kampf gegen den Terror ist noch nicht gewonnen" nicht erklären können, dass in einem offiziell befriedeten Gebiet immer noch Soldaten sterben.
Zur Industrie: Das sind doch Peanuts für die, einen Reserveoffizier mit Dog-Tag etc. auszurüsten, wenn der für einen getöteten Kollegen als Ersatz in den Irak geschickt wird.
Dieser Industrie bringt nur eine einzige Sache Profit: Kriege. Frische Kriege. Da kommt die Maschinrie ins Laufen; aber doch nicht in einem Land, das schon längst besetzt, mit Überwachungsposten besetzt und "kontrolliert" ist.

Wenn es nur darum geht, der Bevölkerung zu verdeutlichen, dass der Terror noch nicht in die Knie gezwungen sei, warum "hinterlegt" das so allmächtige CIA dann nicht Spuren dafür, dass ein meinetwegen iranischer Attentäter einen Anschlag verübt hat.
Dann wäre es auch viel greifbarer für den gemeinen Ami - denn der glaubt doch nie im Leben, dass irgendein Typ aus einem besetzten Land ihm nach seinem Leben trachten kann (und nur darum geht es, um den persönlichen Gefährdungsgrad). Was er hingegen glauben würde, ist, dass der Iran das "neue" Zentrum des Terrors ist mit seiner lancierten Atombomben-Politik. Damit hätten sie einen neuen, frischen Krieg und DAS lässt dann WIRKLICH die Kasse klingeln.
Das der Irak in seiner momentanen Verfassung irgendwem finanziellen Nutzen gereicht, ist mehr als zweifelhaft. Zumindest die US-Regierung macht Miese im dreistelligen Mio. $ Bereich pro Jahr.
ahvaa19 hat geschrieben:Eine Videodatei kann also über einen Krieg entscheiden und das muss unterdrückt werden notfalls mit den Mitteln der Zensur.
Nachdem bereits Michael Moore bei der Oscar Verleihung ich glaub letztes Jahr zu viel im Fernsehen sagen durfte erfand man einfach das so genannte Nipplegate. In der Halbzeitpause beim Superbowl Endspiel sah man für sekundenbruchteile die Brust von Janet Jackson und genau das war der Aufhänger für eine Selbstzensur des Amerikanischen fernsehens. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine liveübertragungen mehr denn es wird zeitversetzt gesendet um evt. Ungereimtheiten auszublenden. Hoch lebe die Pressefreiheit. Im beigefügten Artikel bei ish.de wird sogar angekündigt das die Oscar Verleihungen 5 Minuten zeitversetzt gesendet werden na ich glaub dieses Jahr ich Moore garnicht eingeladen bzw. hat keinen Film mit dem er aufsehen erregen könnte.
Was das mit dem Thema zu tun habe, verstehe wer will.
ahvaa19 hat geschrieben:Ein weiterer Punkt um zu erklären das es den Hintermännern ganz und gar in den Kram passt , dass im Irak weiterhin keine normalität eintritt ist sicherlich die Frage nach dem Öl im irak.

Habt Ihr je davon gehört das die Ölvorkommen welche ja im Irak gefördert werden zum Wohl des Volkes eingesetzt werden ? Der Irak ist eins der reichsten Länder der Welt aber die Firmen die fördern kommen aus USA. Die derzeitige Junta der USA kommt zu großen Teilen aus der Öl Industrie. Nicht nur Dubya Bush sondern auch Vize Dick Cheney haben eine Karriere innerhalb der Ölindustrie durchlebt. ganz nebenbei war Cheney vor seiner Zeit bei George Junior bei Halliburton dem Konzern der unter George Junior auch Lieferant für das US Millitär wurde natürlich ohne irgendwelche Vetternwirtschaft
Auch das ist ein Punkt, der gegen selbst-inszenierten Terror spricht. Die Profite dieser Öl-Giganten werden nicht mit der Förderung von Öl selbst, sondern an der Börse gemacht. Die aber reagiert mehr als empfindlich auf Kriege - und die Verlagerung oder Ausweitung der Ölförderung in ein Krisengebiet ist aus börsentechnischer Sicht schlicht schwachsinnig.
ahvaa19 hat geschrieben:Wem nützt es denn nun wenn alles im Chaos versinkt und keiner zu einem solchen Zeitpunkt die Frage nach dem Öl stellt ? Doch wohl der Besatzungsmacht welche auch noch die neue Führung im Irak bestimmt und je länger sich das Schauspiel hinzieht umso länger fördern diese Firmen für Lau und rauben so die Resourcen des Landes aus. Wo kein Kläger da kein Richter. Die Förderfirmen im Irak unterhalten eigenständige Wachmannschaften zum Teil werden Sie sogar auf US Staatskosten vom Millitär bewacht. Als dank dafür verkauft die Ölindustrie zu überteuerten Preisen Benzin an die eigenen Truppen und die bösen Aufständischen im Irak greifen doch tatsächlich diese Öl -Quellen an und sorgen für Schlagzeilen rund um den Globus

Das sind nun wirklich hohle (nicht dumm, aber unsubstantiiert) Anschuldigungen. Mal ganz davon abgesehen, dass das jetzige Schauspiel die denkbar schlechteste Werbung für den Führungsanspruch der USA für die Weltgemeinschaft ist, ist eine Förderung "für lau" (was immer das heißen mag) in jedem mir erdenkbaren Sinn der Formulierung falsch. Es gibt so etwas wie weltweit operierende Wirtschaftüberwachungsvereinigungen. Das wäre längst publik geworden.
Wenn du allerdings damit meintest, dass amerikanische Firmen einen gewissen geschäftlichen Vorteil, nennen wir es Insiderwissen haben, ist dem zuzustimmen.
Aber von "Ressourcen-Klau", wie du es hier hinstellst, kann keine Rede sein.
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Die Islamisten hassen Amerika, schauen CNN im Fernsehehen und essen Burgers und Cola dazu !!!


Ich glaube, die Amis liefern Sprengstoff, um die Argumente für ihre Besatzung und die Kontrolle über die Region zu rechtfertigen ...
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30.10.2005 - 14:25

@VIMW
Zur Regierung: Wenn Soldaten wie jetzt im Irak sterben, dann bringt das der US-Regierung nichts, weil sie ihren Rückhalt in der Bevölkerung verliert. Jeder tote Soldat ist auch für die Regierung einer zu viel. Die haben alle Angehörige, Freunde etc.
Und dem Normalo-Bürger wird man auch mit dem Argument "Der Kampf gegen den Terror ist noch nicht gewonnen" nicht erklären können, dass in einem offiziell befriedeten Gebiet immer noch Soldaten sterben.

Na wenigstens einige Attentate sind von den Besatzern organisiert. Jedenfalls berichteten einige Quellen das am 19.September in Basra 2 Britische Soldaten festgenommen wurden welche in Zivilen Arabischener Aufmachung mit einem ganzen Wagen voll Sprengsätzen und Panzerabwehrwaffen durch die Gegend fuhren. Die getarnten Soldaten wurden verhaftet und erschossen dabei auch noch einen Polizisten. Die Briten haben dann Ihre Männer mit Panzern aus dem Gefängnis frei gebombt.

http://www.globalresearch.ca/index.php? ... icleId=994

Eine Deutsche Seite mit links findet Ihr hier:
http://www.writersblog.de/broeckers/ind ... &year=2005

Wenn es doch totaler Schwachsinn für die Besatzer ist den Terror am leben zu halten warum glaubst du brauchen als Zivilisten verkleidete Soldaten dann Panzerabwehrwaffen und Sprengstoff in einem Zivil Fahrzeug ?

Natürlich wurde eine Woche später von den Briten propagiert das die beiden undercover unterwegs waren und die Waffen aus dem iran stammen. Sie haben ja nur die Unterhändler abgefangen und wollten die Waffen sicherstellen :-)
Zur Industrie: Das sind doch Peanuts für die, einen Reserveoffizier mit Dog-Tag etc. auszurüsten, wenn der für einen getöteten Kollegen als Ersatz in den Irak geschickt wird.
Dieser Industrie bringt nur eine einzige Sache Profit: Kriege. Frische Kriege. Da kommt die Maschinrie ins Laufen; aber doch nicht in einem Land, das schon längst besetzt, mit Überwachungsposten besetzt und "kontrolliert" ist.
Auch hier muss ich dir wiedersprechen. Es sind ganz bestimmt keine Peanuts wenn im irak Waffen am lebenden Objekt und in Aktion getestet werden können ist das Gold wert.
Das Rote Kreuz klagt an das im Irak Streubomben und allerlei gegen sämtliche Kriegsgesetze verstossende Waffen eingesetzt werden. Welchen Grund hätte es sonst diese Waffen einzusetzen wenn nicht den das die Lager frei werden sollen oder die Technik getestet werden soll ?

http://hrw.org/german/press/2003/us121203de.htm


Eine Rakete die beim Einsatz aus einem Flugzeug abgeschossen wird kostet alleine schon min. 100.000 US$ und da willst du mir sagen das sich das nicht für irgendjemanden lohnt ? und das wenn Raketen abgefeuert wurden und Bomben geworfen wurden neue gekauft werden müssen möchtest du auch abstreiten ?


http://www.waffenhq.de/flugzeuge/aim9sidewinder.html


Dazu dient das ganze doch als Bestätigung das der Krieg nicht vorbei ist und das möglichst schnell die anderen "Schurkenstaaten" angegriffen werden müssen und da geb ich dir recht das frische Kriege her müssen damit die Militärindustrie Geld verdient. Da kommt der Irak doch wie gelegen als Propaganda Objekt zuerst war es Afghanistan dann der Irak und als nächstets wird es der Iran sein und wenn der Iran am Boden liegt wird es da auch weiterhin Terror geben den man zum Anlass nimmt weiter zu ziehen und mehr zu zerbomben.
Das der Irak in seiner momentanen Verfassung irgendwem finanziellen Nutzen gereicht, ist mehr als zweifelhaft. Zumindest die US-Regierung macht Miese im dreistelligen Mio. $ Bereich pro Jahr.

Ja wer macht die Miesen ??? Natürlich der Steuerzahler der das ganze ja auch tragen muss ! Es geht ja nicht darum was das ganze den Steuerzahler kostet. So gesehen sitzen zur zeit eine Handvoll Firmenbosse an der Macht die eine Firma (den Staat) lenken und wenn die Firma ausgeblutet ist widmen Sie sich wieder Ihren eigenen Projekten die von der Regierungszeit natürlich stark angeschwollen sind. Ein Dick Cheney hat seiner eigenen Firma Halliburton auf Jahre hinaus einen lukrativen Vertrag mit dem Pentagon besorgt in dessen Zuge er für sein Leben ausgesorgt hat und was hat er zu verlieren ? Nichts wenn er nun abgewählt wird oder zurücktreten muss ändert sich für Ihn nichts ausser das er mehr Freizeit hat und sich wieder seiner Firma widmen kann

ahvaa19 hat folgendes geschrieben::
Eine Videodatei kann also über einen Krieg entscheiden und das muss unterdrückt werden notfalls mit den Mitteln der Zensur.
Nachdem bereits Michael Moore bei der Oscar Verleihung ich glaub letztes Jahr zu viel im Fernsehen sagen durfte erfand man einfach das so genannte Nipplegate. In der Halbzeitpause beim Superbowl Endspiel sah man für sekundenbruchteile die Brust von Janet Jackson und genau das war der Aufhänger für eine Selbstzensur des Amerikanischen fernsehens. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine liveübertragungen mehr denn es wird zeitversetzt gesendet um evt. Ungereimtheiten auszublenden. Hoch lebe die Pressefreiheit. Im beigefügten Artikel bei ish.de wird sogar angekündigt das die Oscar Verleihungen 5 Minuten zeitversetzt gesendet werden na ich glaub dieses Jahr ich Moore garnicht eingeladen bzw. hat keinen Film mit dem er aufsehen erregen könnte.


Was das mit dem Thema zu tun habe, verstehe wer will.
Das soll zeigen das das Volk dumm gehalten werden muss. Man darf ja auch keine Leichen von Soldaten im US Fernsehen zeigen damit eben die Stimmung wie du ja auch sagst nicht umkippt und man Zeit gewinnt. Alle kritik und alle Zeugen müssen verstummen oder in eine Ecke der Fantasten abgeschoben werden. je mehr Ablenkung geschaffen wird um so weniger wird nach den Soldaten im Irak gefragt und die jenigen die dann wie bei den Oscar Verleihungen live etwas regierungskritisches sagen könnten können nun ausgeblendet werden. So bleibt für die Amis alle eine schöne Gummibärchen Welt :-)

Auch das ist ein Punkt, der gegen selbst-inszenierten Terror spricht. Die Profite dieser Öl-Giganten werden nicht mit der Förderung von Öl selbst, sondern an der Börse gemacht. Die aber reagiert mehr als empfindlich auf Kriege - und die Verlagerung oder Ausweitung der Ölförderung in ein Krisengebiet ist aus börsentechnischer Sicht schlicht schwachsinnig.
Du sagst die Gewinne der Firmen werden nicht mit der Produktion von Öl gemacht sondern an der Börse ? Ohne Produktion aber kein Handel
Was denn wenn einer schön im Irak Öl fördert und davon profitiert das es z.B.: durch Hurrikans turbolenzen auf dem Markt gibt die er natürlich kompensiert hat da er nicht im Hurrikangebiet fördert. Hat der jenige nicht einen Vorteil am Markt weil sein Öl ja zu den gleichen Hohen Kursen gehandelt wird wie die anderen Marken ?
An die Regierung des Irak muss er auch nichts abgeben also schonmal einen Zwischenhändler eingespart. Für mich sind das dann doch einige Vorteile für eine Öl Firma im Irak.

gibt so etwas wie weltweit operierende Wirtschaftüberwachungsvereinigungen.
Hast du je davon gehört das einige Turbolenzen auf dem Aktienmarkt die Anschläge vom 11. September vorhergesagt haben ??? Wo war denn da die Überwachungsvereinigung welche eigens für solche Fälle eingesetzt wurde ? Erst nachdem es passiert ist kam heraus das einige Personen insiderwissen hatten und Aktien von verschiedenen Firmen hoch gehandelt wurden so das es hätte auffallen müssen ?
Es ist ja so ungefähr wie mit der Mondlandung. Wer sollte dort hin fliegen und das ganze überprüfen. Im Irak ist terror da fliegen bestimmt keine Wirtschaftsermittler hin das passiert erst später und ich garantiere dir das dann so etwas dabei heraus kommt. Dann wechseln ein Paar Milliönchen die natürlich nur ein geringer Prozentsatz von dem was wirklich an schaden entstanden ist ausgetauscht und alle sind wieder Glücklich und ein bischen reicher

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30.10.2005 - 15:28

ahvaa19 hat geschrieben: Wenn es doch totaler Schwachsinn für die Besatzer ist den Terror am leben zu halten warum glaubst du brauchen als Zivilisten verkleidete Soldaten dann Panzerabwehrwaffen und Sprengstoff in einem Zivil Fahrzeug ?

Natürlich wurde eine Woche später von den Briten propagiert das die beiden undercover unterwegs waren und die Waffen aus dem iran stammen. Sie haben ja nur die Unterhändler abgefangen und wollten die Waffen sicherstellen :-)
1. Was genau ist an letzterer Erklärung denn so fragwürdig? Das ist eine ganz gewöhnliche agent provocateur-Aktion, wie sie täglich von der Polizei überall in der Welt durchgeführt wird.
2. Vermisse ich eine Erklärung für den Vorteil der Terroranschläge. Tut mir leid, aber es genügt mir dabei nicht, von irgendwo News hier reinzukopieren und dann eine vermeintlich rhetorische Frage zu stellen.

ahvaa19 hat geschrieben:Auch hier muss ich dir wiedersprechen. Es sind ganz bestimmt keine Peanuts wenn im irak Waffen am lebenden Objekt und in Aktion getestet werden können ist das Gold wert.
Das Rote Kreuz klagt an das im Irak Streubomben und allerlei gegen sämtliche Kriegsgesetze verstossende Waffen eingesetzt werden. Welchen Grund hätte es sonst diese Waffen einzusetzen wenn nicht den das die Lager frei werden sollen oder die Technik getestet werden soll ?Eine Rakete die beim Einsatz aus einem Flugzeug abgeschossen wird kostet alleine schon min. 100.000 US$ und da willst du mir sagen das sich das nicht für irgendjemanden lohnt ? und das wenn Raketen abgefeuert wurden und Bomben geworfen wurden neue gekauft werden müssen möchtest du auch abstreiten ?
Hier springst du wieder zurück in die Zeit, bevor der Krieg offiziel beendet war. Wir sprechen hier von Selbstmordattentätern - und mir wäre es doch sehr neu, wenn gegen einzelne Personen, die noch nicht einmal Führungskräfte des Widerstandes sind, Raketen eingesetzt würden.


Dazu dient das ganze doch als Bestätigung das der Krieg nicht vorbei ist und das möglichst schnell die anderen "Schurkenstaaten" angegriffen werden müssen und da geb ich dir recht das frische Kriege her müssen damit die Militärindustrie Geld verdient. Da kommt der Irak doch wie gelegen als Propaganda Objekt zuerst war es Afghanistan dann der Irak und als nächstets wird es der Iran sein und wenn der Iran am Boden liegt wird es da auch weiterhin Terror geben den man zum Anlass nimmt weiter zu ziehen und mehr zu zerbomben.

Es gibt doch immer wieder Terroranschläge, z.B. in sog. Urlaubsparadisen. Meinst du tatsächlich, dass man noch zusätzlich täglich einen inszenierten Anschlag im Irak braucht, um den noch lebendigen Terror greifbar zu machen? Meiner Meinung nach kostet das nur Soldaten und hemmt G. W. Bush's Unternehmen im Iran mehr, als dass es ihm nutzt. Denn wie soll denn das "dumme" Volk begreifen, dass man jetzt den Iran angreifen müsse, obwohl offensichtlich die Situation im Iran noch nicht unter Kontrolle ist und zudem im Iran eine ähnliche Anschlags-Kette drohen würde? Die Anschläge schaden dem Image und den Plänen der US-Regierung.

ahvaa19 hat geschrieben:Ja wer macht die Miesen ??? Natürlich der Steuerzahler der das ganze ja auch tragen muss !

Und du willst mir jetzt erzählen, dass es Bush nutzt, dass sein Wähler sieht, wie sein Geld verschleudert wird?
ahvaa19 hat geschrieben:Es geht ja nicht darum was das ganze den Steuerzahler kostet. So gesehen sitzen zur zeit eine Handvoll Firmenbosse an der Macht die eine Firma (den Staat) lenken und wenn die Firma ausgeblutet ist widmen Sie sich wieder Ihren eigenen Projekten die von der Regierungszeit natürlich stark angeschwollen sind. Ein Dick Cheney hat seiner eigenen Firma Halliburton auf Jahre hinaus einen lukrativen Vertrag mit dem Pentagon besorgt in dessen Zuge er für sein Leben ausgesorgt hat und was hat er zu verlieren ? Nichts wenn er nun abgewählt wird oder zurücktreten muss ändert sich für Ihn nichts ausser das er mehr Freizeit hat und sich wieder seiner Firma widmen kann
Geh mal zu irgendeinem Staatsoberhaupt, das kein Diktator ist, hin und frag es, ob das denn so einfach geht, wie du dir das vorstellst. Fakt ist: Wenn die Republikaner wiedergewählt werden wollen, dann müssen sie halbwegs ordentlich regieren.
Zu den Tests am lebenden Objekt: Erstens machst du ganz unten selbst richtigerweise deutlich, dass bestimmt keine Wissenschaftlers im Irak gerade rumrennen und zweitens sind Tests an lebenden Objekten - es kann sich dann ja nur um ballistische für Schusswaffen handeln, völlig überflüssig. Ob das Opfer jetzt einen Turban auf hat oder nicht...
Das kann man alles viel leichter, genauer und nachweisbarer durch herkömmliche Ballistik-Tests haben.

ahvaa19 hat geschrieben:
ahvaa19 hat folgendes geschrieben::
Eine Videodatei kann also über einen Krieg entscheiden und das muss unterdrückt werden notfalls mit den Mitteln der Zensur.
Nachdem bereits Michael Moore bei der Oscar Verleihung ich glaub letztes Jahr zu viel im Fernsehen sagen durfte erfand man einfach das so genannte Nipplegate. In der Halbzeitpause beim Superbowl Endspiel sah man für sekundenbruchteile die Brust von Janet Jackson und genau das war der Aufhänger für eine Selbstzensur des Amerikanischen fernsehens. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine liveübertragungen mehr denn es wird zeitversetzt gesendet um evt. Ungereimtheiten auszublenden. Hoch lebe die Pressefreiheit. Im beigefügten Artikel bei ish.de wird sogar angekündigt das die Oscar Verleihungen 5 Minuten zeitversetzt gesendet werden na ich glaub dieses Jahr ich Moore garnicht eingeladen bzw. hat keinen Film mit dem er aufsehen erregen könnte.


Was das mit dem Thema zu tun habe, verstehe wer will.
Das soll zeigen das das Volk dumm gehalten werden muss. Man darf ja auch keine Leichen von Soldaten im US Fernsehen zeigen damit eben die Stimmung wie du ja auch sagst nicht umkippt und man Zeit gewinnt. Alle kritik und alle Zeugen müssen verstummen oder in eine Ecke der Fantasten abgeschoben werden. je mehr Ablenkung geschaffen wird um so weniger wird nach den Soldaten im Irak gefragt und die jenigen die dann wie bei den Oscar Verleihungen live etwas regierungskritisches sagen könnten können nun ausgeblendet werden. So bleibt für die Amis alle eine schöne Gummibärchen Welt :-)
Ich verstehe aber nicht, was das direkt mit dem Thema zu tun haben soll...für mich sieht das da ziemlich zusammenhangslos aus...

ahvaa19 hat geschrieben:Du sagst die Gewinne der Firmen werden nicht mit der Produktion von Öl gemacht sondern an der Börse ? Ohne Produktion aber kein Handel
Was denn wenn einer schön im Irak Öl fördert und davon profitiert das es z.B.: durch Hurrikans turbolenzen auf dem Markt gibt die er natürlich kompensiert hat da er nicht im Hurrikangebiet fördert. Hat der jenige nicht einen Vorteil am Markt weil sein Öl ja zu den gleichen Hohen Kursen gehandelt wird wie die anderen Marken ?
An die Regierung des Irak muss er auch nichts abgeben also schonmal einen Zwischenhändler eingespart. Für mich sind das dann doch einige Vorteile für eine Öl Firma im Irak.
Und du meinst, wenn alle paar Monate im Irak wegen irgendwelcher Aufständischen (im Zweifel wohl auch von der CIA etc. gesponsert, oder wie?!) die Ölquellen brennen und es lebensgefährlich ist, im Irak frei Waren zu transportieren kann einer "schön im Irak Öl fördern". Nun ja, das entzieht sich gelinde gesagt nun jeglicher mir einsehbaren Logik...
gibt so etwas wie weltweit operierende Wirtschaftüberwachungsvereinigungen.
Hast du je davon gehört das einige Turbolenzen auf dem Aktienmarkt die Anschläge vom 11. September vorhergesagt haben ??? Wo war denn da die Überwachungsvereinigung welche eigens für solche Fälle eingesetzt wurde ? Erst nachdem es passiert ist kam heraus das einige Personen insiderwissen hatten und Aktien von verschiedenen Firmen hoch gehandelt wurden so das es hätte auffallen müssen ?
Man kann doch nicht vorher irgendwelche Meldungen machen! Das beeinflusst heftigst alle Kurse. Wir sind doch hier nicht bei Pre-Crime. Man kann niemanden bestrafen, bevor etwas passiert ist. Insidergeschäfte werden erst Insidergeschäfte dadurch, dass die schon vorher von den Insidern "geahnte" Kursveränderung eintritt.

ahvaa19 hat geschrieben:Es ist ja so ungefähr wie mit der Mondlandung. Wer sollte dort hin fliegen und das ganze überprüfen. Im Irak ist terror da fliegen bestimmt keine Wirtschaftsermittler hin das passiert erst später und ich garantiere dir das dann so etwas dabei heraus kommt. Dann wechseln ein Paar Milliönchen die natürlich nur ein geringer Prozentsatz von dem was wirklich an schaden entstanden ist ausgetauscht und alle sind wieder Glücklich und ein bischen reicher
Würde mich wirklich wundern, wenn sich Dick Cheney irgendwo im Irak mit Top-Managern der Kriegsindustrie trifft, um Bargeld auszutauschen.
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@VIMW


ich glaube so kommen wir nicht auf einen Nenner :-)

Das ganze würde nun immer hin und her gehen und eigentlich ist es ja off topic :-)

Denke mal das die Fronten klar geworden sind und das wir nicht die selbe Meinung haben aber das soll ja auch so sein.

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Stimmt schon, es ist off-topic.
Aber hin und her ginge es ja nur so lange, bis einem die Argumente ausgehen...
Bis jetzt haben wir ja keine versteiften Positionen, die einfach nur Meinungen sind - so wäre es nur, wenn es zum Schluss zu folgendem käme:
Deiner Meinung nach machen die Geheimdienste das [Punkt]
Meiner Meinung nach machen die Geheimdienste das nicht [Punkt]
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Dhe
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16.11.2005 - 19:35

hmm du meinst eine kleine schmutzige Bombe?
Die reicht wohl um einer Metropole wie New York verheerende Schäden zuzufügen.
Wieviel du genau an Plutonium brauchst kann ich dir leider nicht genau sagen, aber viel wird das nicht sein.

Für eine Bombe nach dem "Gun-Prinzip", die in der Tat jeder Physikstudent, aufgrund des relativ einfach technischen Prinzips bauen kann (zumindest was das intellektuelle Verständnis angeht), braucht man um etwa die Sprengwirkung der Hiroshima-Bombe (die eine Gun-Bombe war) zu erreichen braucht man, vorrausgesetzt man verfügt nur über eingeschränkte technische Bedingungen wie das bei selbstgebastelten Bomben zu erwarten ist, und vorrausgesetzt man macht gleich beim erstenmal alles richtig, etwa 70kg URAN-235 von dem dann in etwa 0,7% bei der Kernspaltung aktiv werden und noch ein paar Kilo konventionellen Sprengstoff. Jedenfalls war es so bei der Hiroshimabombe. Außerdem sollte man noch über Labor und Produktionseinrichtungen verfügen, weil Schere und Kleber bzw. Händewaschen nach dem Basteln hier nicht reichen.

Jetzt ist Uran-235 aber nicht die gängiste Form des Urans sondern Uran-238, das für Kernwaffen ungeeignet ist. Die Herstellung von Uran-235 aus 238 ist kompliziert, aufwändig und relativ langwierig, sodaß 70kg Uran-235 eben doch sehr viel sind. Ansonsten hätte ja schon jeder Idiot eine thermonukleare Waffe unterm Bett liegen.

Plutonium-238 ist zwar prinzipiell leichter herzustellen und dürfte auch leichter zu bekommen sein (wobei ich aber schon lange nicht mehr nach Plutonium bei eBay geschaut habe), ist aber für die Heimwerkerbombe ungeeignet, da es im Gun Prinzip nicht funktioniert, sondern nur in einer Implosionsbombe. Die ist wesentlich komplizierter und kann nicht von jedem Deppen gebaut werden.

Kann man übrigens alles bei gut renomierten Seiten (z.B. Wikipedia) nachlesen.
Zuletzt geändert von Dhe am 16.11.2005 - 22:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Jennifer
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16.11.2005 - 21:04

Hi Dhe!
Sehr informativer Beitrag.
Beruhigend zu wissen, dass nicht jeder schnell eine Atombombe in der Küche zusammenbasteln kann.

Was genau versteht man unter dem "Gun-Prinzip", welche sonstigen "Versionen" gibt es?

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Dhe
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16.11.2005 - 22:48

Jennifer hat geschrieben: Was genau versteht man unter dem "Gun-Prinzip", welche sonstigen "Versionen" gibt es?
Das ist etwas komplizierter, aber ich werde es mal versuchen. Zuallerst will ich aber voranschicken, daß ich kein Physiker bin und nur das theoretische Prinzip verstehe. Insofern mögen mich also Menschen mit mehr physischem Sachverstand als ich korrigieren, und Nachsicht walten lasse wenn ich Verschiedenes nicht korrekt ausdrücke.

Also bei Nuklearwaffen muß man erstmal natürlich unterscheiden zwischen Atombomben und Wasserstoffbomben. Bei A-Bomben tritt Kernspaltung auf, bei H-Bomben Kernfusion.
Uns interessieren hier A-Bomben.

Wie funktioniert so eine Explosion? Nun, hauptsächlich geht es darum daß ein bestimmter radioaktiver Stoff seine sogenannte "kritische Masse" erreicht. Kritische Masse bedeutet, daß es zu einer nuklearen Kettenreaktion kommt bei der, im Falle einer Kernwaffe, exponentielle Mengen an Energie frei werden. Man spricht dann von einer unkontrollierten Kettenreaktion.
Wie groß die Kritische Masse ist hängt ab vom Stoff und von seiner Form. Die kritische Masse von U-235 in Kugelform beträgt soweit ich weiß etwa 50kg, die von P-238 etwa 10kg, wobei das mit verschiedenen Mitteln noch veringert werden kann.
Nebenbei bemerkt verdoppelt sich nicht die Sprengkraft wenn man beispielsweise 100kg Uran nimmt, aber das Konstruktionsprinzip das Gleiche bleibt. Worauf es ankommt, ist wieviel Prozent des Stoffes dann tatsächlich an der Kettenreaktion beteiligt sind. Bei Little Boy waren das wie gesagt 0,7% und das war "gut" für, ich glaube, rund 15 KT Sprengkraft TNT. Um die Sprengkraft zu erhöhen werden andere Methoden angewendet, wobei ich aber wiederum anmerken will, daß sich auf den ersten Blick paradoxerweise die Zerstörungskraft nicht mit der Sprengkraft erhöht.

Für eine Atomwaffe ist es jetzt aus offensichtlichen Gründen wichtig, daß sie erst dann losgeht wenn man das auch will, d.h. also, daß der spaltbare Stoff solange eine nichtkritische Maße behält, bis man die Bombe zünden will.
Das bedeutet also, daß es innerhalb der Bombe sagen wir mal zwei "Haufen" Uran gibt die für sich genommen unterkritisch sind, aber wenn sie zusammenkommen kritisch werden.

Das Gun Prinzip funktioniert jetzt so: Stell dir vor du nimmst ein Rohr, an dessem einem Ende sagen wir 10kg Uran sind, und an dessen anderem Ende eine runde Sphäre ist, in der sich 40kg Uran befinden, sowie eine Aussparung für die restlichen 10kg. Wenn jetzt die 10 Kilo z.B. mittels TNT vom hinteren Ende des Rohrs in die Aussparung auf der anderen Seite geschossen werden, hat man seine kritische Masse von 50 Kilo und das Ergebnis sieht man hier: http://www.csi.ad.jp/ABOMB/record.html

Das ist das Gun Prinzip. Relativ einfach und muß zynischerweise als relativ zuverläßig bezeichnet werden. Wobei die Betonung auf relativ liegt. Das ganze erfordert natürlich hohes mathematisches und physisches Verständnis, ganz zu schweigen vom notwendigen Material und von den Brechnungen die man anstellen muß um das TNT so korrekt zu zünden damit auch wirklich die gesamten 10kg noch hinten getrieben werden. Insofern also nur RELATIV einfach.

Das andere Prinzip ist das Implosionsprinzip. Das kann man sich vielleicht wie einen Apfel vorstellen: In der Mitte ist ein runder Kern aus sagen wir wieder 40 kg Uran, dann kommt ein Freiraum der den Kern umhüllt, dann kommt eine sphärenförmige Schicht Uran (10kg) und schließlich die Schale aus wiederum z.b. TNT. Prinzip ist klar. Das TNT wird gezündet und drückt die äußere Schale Uran auf den Kern und man hat seine kritische Masse. Dabei ist die Sprengkraft höher, weil so wie ich es verstanden habe mehr Uran bei der Spaltung umgesetzt wird. Außerdem kann man hierfür wie gesagt auch Plutonium benutzen. Dafür ist es aber wesentlich komplizierter.

Hier nochmal beides mit bunten Bildchen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... _lines.svg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... weapon.svg

Die Trinity Bombe also die erste Atombombe die gezündet wurde war soweit ich weiß eine Plutonium Implosionsbombe, Hiroshima war Uran/Gun (die Amerikaner wollten wohl auf Nummer Sicher gehen), und Nagasaki war Plutonium/Implosion.

So, ich hoffe es so einigermaßen erklärt zu haben, und wenn nicht verweise ich auf z.B. Wikipedia (deutsch/englisch) da ist das gut bebildert und meiner Meinung nach leicht verständlich beschrieben. Außerdem gibt es da noch einen Film "Trinity and Beyond" der praktisch ein Abriß der Geschichte der Nuklearwaffen ist, und zwar ein bißchen populär gemacht ist, aber prinzipiell gar nicht mal so schlecht ist.
Zuletzt geändert von Dhe am 25.08.2008 - 00:51, insgesamt 3-mal geändert.

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Shit, die Stadt ist ja dem Erdboden gleich :shock: :arrow: :evil:


Eigentlich fürchterlich, was für Metoden Menschen haben, um einen Krieb zu Beenden... :(



Im vergleich zu heute sind die über Japan abgeworfenen Atombomben fast als schwach einzustufen...
Der Neid eines Feindes ist besser,
als das Mitleid eines Freundes.

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Schmutzige Bombe:

Soviel ich weiß besteht die aus Nuklearen, Radioaktiven abfällen usw.
Auch nicht schwer zu bekommen wenn man fleißig ist.
Selbst Krankenhäuser haben solche abfälle.
Da stopft man den 'Dreck' zusammen - Fertig.
Die auswirkungen sind nicht mit einer Atombombe zu
vergleichen, und wenn dann tretten sie spät auf.
Kann aber für Schwangere gefährlich werden (Missbildung der Kinder)

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Stimmt, radiaktive "Abfälle" gibt es z.B. im Krankenhaus. Allerdings handelt es sich dabei um Isotope, die bei Verwendung in einer schmutzigen Bombe kaum radiologischen Schaden verursachen wurden, höchstens dann, wenn man sich in unmittelbarer Nähe zur Explosion befindet, wobei selbst dabei die Sprengwirkung wohl das Gefährlichere ist.
Um großflächige Schäden anzurichten, wären schmutzige Bomben weiterhin auf P-238 angewiesen, und das bekommt man nicht so leicht.

Die meisten Experten gehen davon aus, daß bei minimal adäquaten Evakuierungs- bzw. persönlichen Verhalten, die Gefahren einer schmutzigen Bombe nicht größer sind als die einer konventionellen.

Die eigentliche Wirkung besteht im Terror, d.h. Terror im eigentlichen Wortsinn.

Übringes soll der Irak laut UN-Berichten 1987 mit schmutzigen Bomben experimentiert haben, hat das Programm aber ziemlich schnell wieder eingestellt, nachdem man zu der Erkenntnis gelangt ist, daß man mit einer schmutzigen Bombe nicht genug Schaden anrichten könnte.

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Dhe hat geschrieben:Stimmt, radiaktive "Abfälle" gibt es z.B. im Krankenhaus.
Das ist natürlich ein großes Sicherheitsrisiko. Wo genau entsteht der Abfall und wie wird er entsorgt? Weiß das jemand?
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Manche Geräte in Krankenhäusern benötigen Radioaktive Elemente.
Welche das genau sind, da bin ich auch überfragt.
Für Röntgenaufnahmen ?

Die entsorgung ist ja das Problem. Für die Krankenhäuser
viel zu teuer, selbst für die im Westen.
Geschweige den für die ärmeren Länder Europas.

Der einfachste weg:
Die Abfälle in die Fässer und rein ins Meer.
(Bekannte fälle aus Italien und Kroatien)

Manche Staaten zahlen anderen Staaten Geld für die *Entsorgung*.
Beispiel: Ein Westlicher Staat zahlt an Mali (Afrika/Sahara) um
die abfälle zu 'Entsorgen'.
Die Behörden von Mali Kassieren das Geld und das
Radioaktive Material lassen sie irgendwo in der Wüste liegen.
Darum hatten die Amerikaner auch bedenken,
weil sich dieser Müll praktisch vor der Haustür
der Terroristen befindet. Und das noch gratis.

In den letzten Jahren (seit dem zerfall der UDSSR)
verschwand immer wieder Radioaktives Material aus
den Labors/Fabriken...Russlands, Kasachstans, .....
und ist jetzt weiß Gott wo.
Die Überwachung können sie sich nicht mehr leisten.

Chauchesku (Rumänien) kassierte mehrere Millionen
weil er das Radioaktive Material des Westens
in seinem Land Entsorgte/Deponierte.

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War ja gerade in der Zeitung zu lesen, dass Plünderer auf grössere Mengen Cobalt 60 in einer Zerbombten Fabrik gestossen sind. Der Aufenthalt unmittelbahr neben diesem Material, ist sehr gesundheitsschädlich. Die Werte liegen 60000 mal über dem kritischen Grenzwert. (laut Zeitung)

Es wäre für Terroristen ein leichtes, an das Material heranzukommen, um eine Schmutzige Bombe herzustellen :(
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23.12.2005 - 08:07

Area 51 hat geschrieben: Das ist natürlich ein großes Sicherheitsrisiko. Wo genau entsteht der Abfall und wie wird er entsorgt? Weiß das jemand?
Ich denke der entsteht im wesentlichen in der Nuklearmedizin. Also z.b. bei der Bestrahlung von Tumorgewebe. Oder als Kontrastmittel und so.

Wie die entsorgt werden kommt darauf an, denke ich. Bei geringer Halbwertszeit läßt man sie einfach ein paar Wochen stehen und bei längerer Halbwertszeit kommen sie wohl ins Atommülllager.



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