Admiral Richard Evelyn Byrd

Was hat unsere Geschichte geprägt? Von der Antike bis zum Mittelalter. Herausragende Ereignisse wie Zweiter Weltkrieg und Hiroshima, Persönlichkeiten wie Albert Einstein und Erfindungen.


Freisler
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Admiral Richard Evelyn Byrd

24.04.2007 - 18:43

Hallo erstmal zusammen.Ich bin durch Zufall auf Eurer sehr interessanten Seite gelandet und suche dringend Leute die mir zu Admiral Byrd und seine Expeditionen etwas sagen kann.Um was ging es wirklich?Technologie die Hitler damals gehabt haben soll?(Haunebu)Um die 12 U-Boote der Deutschen die seit damals spurlos verschwunden sind?(laut meinen Quellen)
Wenn wer mehr zu diesem Thema sagen kann,wäre ich sehr erfreut.

Gruß

Freisler
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alarich
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24.04.2007 - 19:15

Wäre vielleicht ganz nett wenn du erst mal eine ungefähre Info gibts für die von uns, die keine Ahnung haben was du überhaupt meinst.
: ה' רעי לא אחסר

ואם לא עכשו אימתי

der Ferengi
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24.04.2007 - 19:52

Hallo Freisler

Hier hab' ich nur kurz was rausgesucht.
Kommt mir aber eher etwas undurchsich-
tig vor. Eher wie ein Roman statt eines
authentischen Beitrags......

Hab' nicht alles gelesen

Etwas zur Person


Nächstes Mal bitte in die richtige
Kategorie posten. Dieser Beitrag ge-
hört ja wohl eher hier her und nicht
zu den Verschwörungen, gell ?

Danke

...der Ferengi

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Die Informationen stammen aus dem Buch "Das Tagebuch des Admiral Byrd". Vielsagend ist schon die Einleitung des Buches:
Wir erhalten im Laufe eines Monats einige Manuskripte. Die meisten können wir nicht in dem Maße würdigen, wie es wahrscheinlich gut wäre, aber immer wieder entstehen Bücher daraus. Wir recherchierten immer, versuchten zu prüfen, was uns da angeboten wurde. Dies ist uns bei diesem Büchlein nicht möglich gewesen. Wir haben keinerlei Informationen über denjenigen, der uns diese Übersetzung zugeschickt hat [...]
Aha. Das ist eigentlich ein Euphemismus. Ich weiß, das in den früheren Ausgaben schön gesagt wurde, das Büchlein hätte "eines Morgens vor den Türen des Verlags gelegen". Mit anderen Worten, das hätte jeder schreiben können.

Hinzu kommt, das ich einem Admiral ein bisschen mehr zutraue als das, was der Autor dort von sich zu erkennen gibt. Ich zitiere noch etwas aus dem Buch:
Er entdeckte einen Eingang in die „ Innenwelt". Er bekam Kontakt zu den „großen, blonden Wesen mit den blauen Augen".
*schnupper*
Hm, wieso fällt mir da gleich das Stichwort "rechte Propaganda" ein? Oder warum heissen die Wesen dort unten
„Ja", so erwidert der Meister meinen Gedanken, „Sie sind nunmehr im Reich der Arianni, im Inneren der Welt.
Arianni? So wie Arier?

Aber das ginge ja noch. Der Mann kann ja nix dafür, wer ihm über den Weg läuft. Lassen wir ihn also zu Wort kommen. Seine Schilderung beginnt mit den Worten:
Dieses Tagebuch werde ich im Geheimen und Verborgenen schreiben. Es enthält meine Aufzeichnungen über meinen Arktis-Flug vom 19. Februar 1947.
Blöderweise aber war er 1947 in der Antarktis :)

Stilistisch erinnert es mich an jemanden, der versucht, einen Roman zu schreiben, der es aber nicht kann. Der Text ist gespickt mit unbeschreibbaren, unerklärlichen, noch nie gehörten.
Wir erhalten ein warmes Getränk. Dieses Getränk schmeckt anders als alles, was ich jemals genossen habe. Kein Getränk,
kein Essen hat einen vergleichbaren
Geschmack. Es schmeckt einfach anders, aber es
schmeckt herrlich.

[...]

Ich bin wie geblendet. Die Vielzahl der Farben, das Licht, das den Raum füllt, meine Augen wissen nicht wohin und müssen sich erst einmal an den Zustand gewöhnen. Es dauert eine Weile bis ich was erkennen kann, von dem was mich umgibt. Das was ich nun sehe, ist das Allerschönste, was ich jemals zu sehen bekam. Es ist herrlicher, schöner und prachtvoller, als daß ich in der Lage wäre, es zu schildern. Ich glaube keine Sprache ist in der Lage, das in Worte zu fassen, was ich hier sehen darf. Ich glaube, es fehlen der Menschheit Worte hierfür.
Das ist einfach schlechter Romanstil. Wort wie "unbeschreiblich" sollte man meiden. Kann man mal nehmen als Stilmittel, aber man sollte besser ausschreiben, was man meint. Das ist aber manchmal schwierig. Zudem sagen Leute im TV gerne sowas. Hängt damit zusammen, das man auf Bilder das unbeschreibliche ja eh sieht. In Romanen macht sich sowas aber schlecht; Unerfahrenheit verleitet einen aber dazu, diese Wortformen zu benutzen (ich schreibe selber und kenne daher diese Stolperfallen). Einem Forscher, dessen Auftrag es ist, neues zu entdecken, dem traue ich aber mehr zu. Nehmen wir das Getränk. Ist es scharf? Süss? Würzig? Es gibt IMMER vergleichbare Geschmäcker. Natürlich nicht direkt vergleichbar. Aber zumindest die grobe Richtung kann man vorgeben, wie z.B. auch die Konsistenz. Das kann man einem Admiral zutrauen, denke ich.

Fazit: Ein Fake, und ein schlechter dazu. Mieser stil, schlecht recherchiert. Hinzu kommt, das es zur braunen Propaganda rund um die Hohle-Welt-Theorie gehört.

Bei der hohlen Welt (bin in nem entsprechenden Forum registriert) konnte mir noch niemand folgende Frage beantworten:

Ungefähr alle 1000 m steigt die Temperatur um 30 ° C. Der erste, der diese Tatsache herausfand, war Alexander Humbold im Jahre 1790 (+/- 5 Jahre), also vor über 200 Jahren. Frag mal Bergleute, die können Dir ein Lied davon singen. Na, und jetzt versuch mal, mehr als ein paar tausend Meter tief zu kommen. Das ist verdammt schwierig, auser man steht auf Temperaturen, bei denen Wasser anfängt zu kochen.

Ebenso lustig ist die angebliche Öffnung ins Erdinnere, die man am Nordpol (oder doch am Südpol :D) finden soll. Prüfs mal mit Google Earth. Und google nach Satellitenbildern am Nordpol. Ehrlich gesagt vermisse ich das besagte Loch.

Ach, mit Gegenargumenten könnte ich mehr als die 44 Seiten füllen, die diese Buch hat....

ciao

JM
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Freisler
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24.04.2007 - 22:54

Hallo erstmal.

Gut die Kategorie ist Ansichtssache denke ich...
Aber nicht desto trotz,habe ich da nichts zu meckern und werde mich zukünftig besser Umschauen.
Wie gesagt,für mich ist es zwar Geschichte aber sicher keine Erfindung.Ansonsten müsste man nicht so ein Hehl draus machen.Oder?
Danke übrigens für die Links,werde mich Morgen mal dahinter setzen.
Ich habe da im Netz was gefunden...."Orbitron - Satellite Tracking System"Ein Programm mit dem man angeblich sämmtliche Flugobjekte sehen kann die sich zur eingegebenen Zeit an bestimmten Orten befinden.
Hat jemand schonmal was davon gehört?
Mich reitzt das tierisch und ich habe willkürliche "Ufosichtungen" (längen-Breitengrad-Zeit) simuliert und es scheint tatsächlich etwas dran zu sein an dieser Sache (Ich sage nicht das es sich hier um Marsmenschen handelt,aber da ist was unregestriertes....Denn wie gesagt,habe ich aus den Weltnetz irgendwelche angeblichen Ufosichtungen rausgesucht und dort simuliert,
Das Prog,findet ihr unter Stoff.pl.Es ist schon weit über zwei Jahre her als ich es testete,aber es funktionierte.

Moment, was hat Arier denn bitte mit Blond und blauäugig zu tun????
Ich dacht hier redet man nicht in der Sprache die heute nur so einseitig gesprochen wird um ein gesammtes Volk zu denunzieren und auszubluten,weil da vielleicht vor zig Jahren mal irgendwer durchgeknallt war oder auch nicht...
Würdest du wem Folgen der einen Weg aufzeigt für den er konkrete Maßstäbe setzt,damit er funktioniert,wenn der SELBST den Maßstäben nicht gewachsen wäre?
Ich nicht.Das deutsche Volk hat es aber zu Zeiten von Hitler gemacht, [...EDIT]


Grüsse


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24.04.2007 - 23:06

Ach moredread du hast so eine Art sämtliche Theorien auseinander zu nehmen... :lol: :lol:

Was die U-Boote angeht. Tatsächlich ist es so das während des kalten Krieges hin und wieder U-Boote vor der schwedischen Küste auftauchten. Der Rest ist aber nur Blödsinn.
Und ja, die Russen haben damals geleugnet das es ihre waren. Aber was hätten sie auch sagen sollen? Immerhin sind sie in NATO-Hoheitsgebiet eingedrungen.
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Freisler hat geschrieben:Wie gesagt,für mich ist es zwar Geschichte aber sicher keine Erfindung.Ansonsten müsste man nicht so ein Hehl draus machen.Oder?
Hä? Wer macht einen Hehl woraus?

Freisler hat geschrieben:Moment, was hat Arier denn bitte mit Blond und blauäugig zu tun????
Das müsstest Du den Autor dieses Machwerks fragen.

Freisler hat geschrieben:Ich dacht hier redet man nicht in der Sprache die heute nur so einseitig gesprochen wird um ein gesammtes Volk zu denunzieren und auszubluten,weil da vielleicht vor zig Jahren mal irgendwer durchgeknallt war oder auch nicht...
Würdest du wem Folgen der einen Weg aufzeigt für den er konkrete Maßstäbe setzt,damit er funktioniert,wenn der SELBST den Maßstäben nicht gewachsen wäre?
Ich nicht.Das deutsche Volk hat es aber zu Zeiten von Hitler gemacht[...]
Ich sags nochmal: Hä?
Alarich hat geschrieben:Ach moredread du hast so eine Art sämtliche Theorien auseinander zu nehmen...
;)

Naja, ich habe eine exorbitante Büchersammlung rund um derartige Theorien und die Eigenart, Dinge zu hinterfragen...

Alarich hat geschrieben:Was die U-Boote angeht. Tatsächlich ist es so das während des kalten Krieges hin und wieder U-Boote vor der schwedischen Küste auftauchten. Der Rest ist aber nur Blödsinn.
Und ja, die Russen haben damals geleugnet das es ihre waren. Aber was hätten sie auch sagen sollen? Immerhin sind sie in NATO-Hoheitsgebiet eingedrungen.
Über diese USO's - Unbekannte Submarine Objekte - gibts nen schönen Text bei der CENAP, sofern wir von der selben Angelegenheit sprechen:
Original von Werner Walter vor 2 Jahren aufgrund einer Mailanfrage von mir hat geschrieben:USOs - Die Sonar-georteten Unterwasser-UFOs

Was via elektromagnetischer Wellen die Ortung (Radar) von Objekten im
Luftraum ist hat auf maritimen Gebiet eine Entsprechung bei der Seefahrt.
Via Sonar (Schallwellen-Ortung) wird auf Schiffen und U-Booten Ausschau nach
Objekten unter der Wasseroberfläche gehalten. Was die im Luftraum
gelegentlich festgestellten "unverbundenen Ziele" sind, sind auf der See und
im Meer die USO-Ortungen via Sonar. USO steht hier für "unidentified
submarine objects", nicht-identifizierte U-Boote also. Diese gefällt
insbesonders jenen UFO-Freunden des Phantastischen die gerne über
außerirdische Unterwasser-Fliegende Untertassen-Stützpunkte z.B. im
Bermuda-Dreieck oder vor den Kanarischen Inseln und sonstwo phantasieren.
Genauso wie UFOs im "Luftkämpfe" mit irdischen Flugzeugen verwickelt sein
sollen, wird von den USOs behauptet, sie würden Schiffe herabziehen oder
Ölbohrinselns rammen. Und genauso wie UFOs immer wieder mit irdischen
Erklärungen wie Geheimwaffen versehen werden, geht es den USOs, man hält in
rationalen Kreisen sie für U-Boote der besonderen Art. In Nord-Europa ist
insbesondere Schweden von der USO-Plage heimgesucht (gewesen) und es gab
immer wieder Meldungen über die Jahre hinweg, wonach die Streitkräfte dort
Jagd auf die untergetauchten, fremden Eindringline machte. Die UFO-Gemeinde
lachte sich deswegen ins Fäustchen und setzte zu verrückte Spekulationen an,
was ihre Lieblingsbeschäftigung schon immer war. Doch was nun folgt hat sehr
viele Ähnlichkeiten zur UFO-Geschichte und die Analogien werden Ihnen
geradezu ins feuchte Auge springen...
Prinz Philip bangt um Wale - Sie werden mit U-Booten verwechselt! berichtete
am 13.Mai 1982 die Abendpost. Im Zuge des Konflikts um das argentinische
Falkland-Archipel hatte der Ehemann der britischen Königin, Prinz Philip
(60), sich vor dem Rat für Umweltschutz als Vorsitzender des
Welt-Tierschutzbundes "World Wildlife Fund" beklagt, dass Wale von der
britischen Falkland-Flotte durch die Sonar-Echo-Geräte als "feindliche
U-Boote" angesehen und beschossen würden. Am vorausgehenden Wochende waren
sogar auch "Sea Dart"-Raketen auf zwei Vogelschwärme abgeschossen worden,
die auf dem Radar als "feindliche Kampfflugzeuge" erschienen.
Am 30.August 1994 druckten verschiedene Zeitungen wie Der Tagesspiegel eine
dpa-Meldung mit der Schlagzeile "Marine jagte Robben als 'fremde U-Boote'"
nach. Schwedens Marine hat jahrelang die Unterwasser-Geräusche von
Seehunden, Nerzen, Ottern und Fischschwärmen mit "fremden U-Booten"
verwechselt und irrtümlich aufwendige Such- und Jagdaktionen in Gang
gesetzt. Seitdem 1981 das illegal eingedrungene sowjetische U-Boot U 137 der
Whiskey-Klasse vor Schwedens Schärnküste bei Karlskrona gestrandet war,
meldete sich die Marineführung regelmäßig mit Verlautbarungen über die
"sichere Identifizierung" von fremden U-Booten und die Marine baute deswegen
sogar eine Spezialabteilung zur Verfolgung der fremden Eindringlinge auf.
Die Spezialeinheiten konnten trotz wiederholter Bombenabwürfe aber niemals
ein "fremdes U-Boot" dingfest machen...
Reinhard Wolff berichtete aus Stockholm für die TAZ vom 7.September 1994
jedoch weitere Details: "Schwedens Marine im Kampf gegen Nerze und Seehunde:
Jagd auf Roter Oktober". Der Running Gag war wirklich einer. Jahrelang jagte
Schwedens Marine vermeintliche fremde U-Boote, die sich offenbar dauernd vor
den geheimsten Stellen der langgestreckten Ostseeküste herumtrieben und dort
spionierten. Doch seltsamerweise gelang es den eifrigen Soldaten niemals,
auch nur einen der Eindringlinge zu stellen, selbst wenn scharf geschossen
und sogar mit Wasserbomben geworfen wurde. In den schwedischen
Zeitungsredaktionen fiel es zunehmend schwer, nicht ständig neue Glossen
über die mißlungenen U-Boot-Jagden zu schreiben, und ganz gläubige
SchreiberInnen ergingen sich in vermutungen, warum auch Jelzins Marine
offenbar nicht aufhörte, schwedische Hoheitsgewässer zu verletzen. "Jetzt
haben wir sie bald", verkündete Oberbefehlshaber Bengt Gustafsson stolz auf
einer Pressekonferenz im Februar 1993: "In einigen Monaten wissen wir, wen
wir bekämpfen." Es sollte noch einige Monate länger dauern, und die Wahrheit
ist peinlicher als vermutet. Letzte Woche mußte das Verteidigungsministerium
zugeben, dass man jahrelang Nerze und Seehunde gejagt hatte.
1991 hatte die Marine vor ihren Stützpunkten technisch neu entwickelte,
automatische Abhöranlagen installiert, um mögliche Eindringlinge nicht erst
wie bisher durch zufällige Beobachtungen, sondern systematisch entdecken zu
können. Und siehe da: Die angeblichen Verletzungen der Hoheitsgewässer
schnellten dramatisch in die Höhe - trotz des Ende des Kalten Kriegs. Für
1992 konnte der Oberbefehlshaber die Notwendigkeit eines schlagkräftigen
Küstenschutzes mit einer wahren Geräusche-Show begründen: PolitikerInnen und
JournalistInnen wurden seltsam anmutende Geräusche vorgespielt, aus denen
die Marineexperten das Geräusch von Schrauben und Raupenketten (!)
angeblicher Kleinst-U-Boote sowie Funkverkehr und menschliche Laute aus
U-Booten herausgehört haben wollten. Von einem "internationalen technischen
Durchbruch" bei der U-Boot-Jagd sprach der stolze Oberbefehlshaber
Gustafsson, von "unübertroffen guten Geräuschbeweisen". Angesichts solcher
Beweise lockerte Stockholm die bislang geltenden Beschränkungen für
Waffeneinsatz gegen vermeintliche unterseeische Eindringlinge. Am
13.September 1992 fand dann unweit Stockholm zwischen den Schäreninseln das
reinste Kriegsspiel statt, das im Einsatz von Torpedos und Wasserbomben
gegen ein angeblich fremdes U-Boot gipfelte. Doch kein Ölfleck, keine
Wrackteile trieben an die Oberfläche. Nur Bodenschlamm und tote Fische.
dass auch unter einer Militärmütze ein kluger Kopf stecken kann, bewies vor
einigen Monaten ein neu zur U-Boot-Abwehr gestoßener Offizier, der lange
andächtig im Geräuscharchiv herumhörte und dann mit Mirkophon und Tonband
ins Meerwasseraquarium verschwand. Was er dort unter Wasser aufnahm, ähnelte
verblüffend den Geräuschen des "internationalen technischen Durchbruchs".
Kommandeur Håkan Neckman, Chef der U-Boot-Jagdabwehr in den Jahren 1990 bis
1992, gestand zerknirscht ein: "Wir hatten wirklich großes Vertrauen zu
diesen Geräuschen." Doch ein vergleich quer durch das Tonbandarchiv von 1991
bis Sommer dieses Jahres, als die bislang letzte U-Boot-Jagd stattfand, läßt
laut Pressechef Owe Wagermark vom militärischen Hauptquartier keinen Zweifel
offen: "Es waren immer dieselben Geräusche, und wir werden jetzt
systematisch alle Zwischenfälle zurückanalysieren, soweit es
Tonbandmitschnitte gibt. Und es sieht vorwiegend nach Nerz aus."
Der Kalte Krieg auf See
Mit obigen Thema nähern wir uns auch dem Bereich der scheinbar perfekten
Kriegsmaschinen auf See: den Untersee-Booten. Aalglatt, schwarz und nur
selten in Sicht sind die Torpedos an Bord dieser Objekte schon immer eine
Bedrohung für alle Schiffe gewesen. Hinzu kommen ihre Raketen, die eine
Bedrohung für jede Stadt an Land sind. U-Boote sind schwimmende Festungen
unter dem Meeresspiegel. Seit 1945 verbringen die Crews der U-Boote ihre
Zeit an den Frontlinien des Kalten Krieges und der jeweilige Feind ist
streng darum bemüht, die Fahrten der Seewölfe der anderen Seite zu
lokalisieren. Der politische Wettstreit zwischen USA und UdSSR wurde auch
zum Kampf über den Fortschritt unter Wasser. Mysteriöse U-Boot-Unglücke und
hochbrisante Einsätze markieren die Zeit des Kalten Kriegs, wo U-Boote immer
in geheimer Mission unterwegs waren und zur Spionage eingesetzt wurden.
Anfang der 50er Jahre versetzte das stetige Anwachsen der sowjetischen
U-Boot-Flotte amerikanische Militärs in Alarm. Analysten schätzten, dass
Moskau 500 U-Boote im Einsatz hatte während Washington dem gerade einmal 130
Tauchboote entgegensetzen konnte. Diese Differenz konnte man nur durch eine
bessere Technologie wettmachen. Amerika gelingt es U-Boote mit Atomreaktoren
auszurüsten, wodurch diese Instrumente der Macht länger unter Wasser bleiben
können und eine größere Reichweite erzielen. Gegen Ende der 50er Jahre
findet das Pentagon die Möglichkeit ballistische Raketen von U-Booten aus zu
starten. Damit gewannen die USA einen entscheidenden Vorteil während die
UdSSR gewaltige Fortschritte in der Raketentechnologie für die Beherrschung
des erdnahen Kosmos machen. Der Vorteil der U-Boote liegt darin: Ein
Flugkörper der von Bord eines U-Boots aus den Tiefen des Ozeans abgefeuert
wird, ist nicht auszumachen und damit eine unberechenbare Bedrohung des
Gegners! Kein Wunder, wenn U-Boote neben Fernstreckenbombern und
Raketenwaffen plötzlich zu einer taktischen Waffe ersten Rangs wurden und
besonders im Mittelpunkt des Interesses der Politik, der Militärs und
Geheimdienste standen. U-Boote besaßen damit Erstschlags-Kapazität und
konnten damit einen Gegner "enthaupten".
Doch die Sowjets rüsten nach und während ein paar Jahren entstand so wieder
eine Patt-Situation. Die US-Navy kontert mit kleineren, leiseren
Jagd-U-Booten, welche imstande sind, die sowjetischen Raketenboote angreifen
zu können bevor sie ihre Raketen abfeuern. Die U-Boote der Amerikaner gelten
während des Kalten Kriegs somit als die "Waffe aller Waffen", asl soetwas
wie ein Killer-Hai. Hauptaugenmerk der U-Boote lag darin so leise wie
möglich sich in den Gewässern zu bewegen, um ja nicht in der Sonar-Ortung
aufzufallen und so wenige akkustische Signale abzugeben wie nur möglich, die
mit empfindlichen Mikrophonen die Präsenz eines getauchten Bootes ausweisen.
Auch dieser stumme Krieg kostete Opfer, genauso wie die Operationen neuer
Technologien in der Luft und hinsichtlich der Raumfahrt. Aber dies alles
wurde lange Zeit geheim gehalten. Wahrscheinlich kostete die Eroberung der
Tiefe mehr Menschenleben als die Eroberung der Lüfte und des erdnahen
Weltraums. Und in der Unendlichkeit der Ozeans sind bis heute noch viele
Tauchboote unauffindbar verschwunden. Andere wieder sind so tief angesunken,
dass es keine Chance gibt sie zu bergen, obwohl der Rost an ihren A-Waffen
nagt.
Seit Mitte der 60er Jahre hat die US-Marine ein Unterwasser-Netzwerk mit
Mikrophonen installiert, um russische Bewegungen auf und unter Wasser zu
registrieren: Um die $ 17 Milliarden wurden hierfür ausgegeben, um alle
Ozeane mit Mikrophone zu verkabeln. Techniker wurden dazu ausgebildet, um
die Geräusche von Schiffen, Walen und Ozean-Vulkanen differenzieren zu
können. Hierbei gab es etliche Irritationen und Falscheinschätzungen, analog
zu den UFO-Radarechos. Zwecks Spionage dringen amerikanische U-Boote in
sowjetische Hoheitsgewässer vor. Ein auf $ 3 Milliarden angesetztes
Geheimdienstprojekt sollte sich um die militärischen
Unterwasser-Fernmeldekabel der Gegenseite kümmern. Das sowjetische Militär
hat relativ viele seiner militärischen Informationen durch Kabel geschickt,
die in relativ flachen Gewässern an der Peripherie ihrer Einflußsphäre
verlegt worden sind - und weil sie dort unten lagen und scheinbar
unerreichbar waren, hatten sie unkodierte Informationen durch diese Netze
geschickt. Wer also eine Leitung unbemerkt an diese Leitung anklemmen kann,
hat es geschafft und dafür gibt es keinen Ersatz, weil man alles weiß, was
der Gegner weiß und an seinen Entscheidungen teilnimmt. Es ist wie ein Platz
an seinem Tisch. Speziell dazu konzipierte amerikanische U-Boote wurden
eingesetzt, um ein Abhörgerät im Meeresboden unterhalb des sowjetischen
Hauptfernmeldekabels der russischen Nordflotte zu installieren (welche den
Moskauer Planungen nach in einem Atomkrieg den Enthauptungsschlag gegen
Amerika führen sollte). Hierzu mußten neue Technologien entwickelt werden.
Noch gegen Ende der Reagan-Administration waren $ 1 Milliarde für dieses
Projekt aufgewendet worden, es hatte die höchste Priorität in den
Geheimdiensten und verschlang auch bis Dato die größte Summe für eine
Einzelmaßnahme und dann war es ganz plötzlich zu einen unerwarteten Ende
gekommen. Ronald Pelton, ein Analytiker der National Security Agency (NSA),
arbeitete für den sowjetischen KGB und verriet Moskau die streng-geheime
Abzapfaktion. In dieser Richtung hatte Moskau schon immer die besseren
Karten gehabt...
Als Folge der U-Boot-Ängste entstand auch die Legende von den USOs, den
unidentified submarine objects als Analogie zu den UFOs (den
unidentifizierten Flug-Objekten). Insbesondere der skandinavische Raum war
von den USOs betroffen und die schwedischen Seestreitkräfte machten
regelmäßig in den achtziger Jahren Jagd auf fremde U-Boote, die immer als
Schlag ins Wasser endeten. Genauso wie die Luftwaffen der Welt sich wegen
den UFOs Luftnummern liefern. Via Radar wurden seltsame Erscheinungen
ausgemacht, einmal als anfliegende sowjetische Bomber verstanden und dann im
anderen Fall als UFOs. Auch auf der See gibt es Ortungsgeräte mit den Namen
Sonar. Tatsächlich gab es auch hier Ortungen, die entweder auf feindliche
U-Boote oder eben USOs zurückgeführt wurden. Doch genauso wie man die
Radar-UFOs als Fehlechos oder Vogelschwärme erkannte, gab es im Winter 1995
eine nüchterne Erkenntnis in der Schwedischen Marine ob der Phantomjagten
aus den zurückliegenden fünfzehn Jahren, wo man mit einem Gesamtaufwand von
einer Milliarde Mark versuchte sich den USOs aus den Fjorden zu entledigen.
Anlaß gab der Zwischenfall mit dem sowjetischen U 137 der Whiskey-Baureihe,
das 1981 vor der schwedischen Küste auf Grund lief. Seither gab es ein
richtiggehende U-Boot-Hysterie in Schweden, inzwischen aber weiß man dass
der damalige Vorfall kein Unfall bei einer Spionage-Aktion war, sondern
tatsächlich das U-Boot wegen Fehlnavigation der Besatzung auf den
Schärengrund gesetzt wurde. Doch anstellte der sagenhaften Mini-Tauchboote
der Sowjets fand man... Nerze, 30 bis 40 cm große possierliche Tiere, die im
Wasser Fehlortungen erzeugten, die man als "Bedrohung aus dem Osten"
einstufte und deswegen jede "natürliche Erklärung" von Seiten der Regierung,
des Militärs und der Presse verwarf. Dieser "Swimming Gag" wurde zur
Peinlichkeit des Jahrzehnts...
Irgendwo auf der CENAP-Seite schwirrt dieser Text noch rum, frag mich bloß nicht wo... ich hoffe, die Info hilft Dir in dem Zusammenhang weiter :)

ciao

JM
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25.04.2007 - 05:16

Hallo

Ist denn das Interwiew des Byrd was er gegeben haben soll auch vor die Tür eines Verlags gelegt wurden?



Wo sind denn nun die besagten Uboote?Alles Quatsch?

Grüße
Freisler

Neuschwabenland
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25.04.2007 - 13:08

Wo die U-Boote sind? Na, was ist wohl wahrscheinlicher:

a) Im Krieg verschwundene U-Boote sind schlicht zerstört worden?

b) Die U-Boote haben die Arktis (oder doch die Antarktis? :D) angelaufen um dort im Schutz blondäugiger, blauäugiger Aliens und mithilfe von Flugscheiben-Technologie im inneren der Erde Schutz zu suchen?

Versuchs mal mit Ockhams Razor...

Das Interview bestätigt leider nichts von dem, was Du sagst. Jedenfalls nicht, wenn man der amerikanischen Stimme zuhört und dabei sein Gehirn einschaltet. Bereits das Kommentar auf Deiner Seite sagt ja schon, das Byrd vor Fliegern vom Nordpol kommend warnt. Klar. Jeder Staat kann seine Flieger über den Nordpol kommen lassen. Wenn Byrd diese Reise geschafft hat, warum dann nicht jemand anders auch? Es war eine Warnung, dahingegehend vorbereitet zu sein. Auch hier gilt Ockhams Razor.

Auch hier hat die Cenap ein paar nette Infos:
Aus einer Äußerung des "Highjump"-Kommandanten Richard Byrd strickten Verschwörungstheoretiker gar die Mär, in der Antarktis hätten die Nazis in alter Geheimwaffen-Manier fliegende Untertassen gebaut. Das Byrd zugeschriebene Zitat aus der chilenischen Zeitung "El Mercurio" wurde indes schlicht fehlerhaft ins Englische übersetzt. Wie die Autoren der "Polar Record"-Studie nachweisen, sprach Byrd nicht von Nazi-Ufos, sondern von einer möglichen "Invasion feindlicher Flugzeuge aus Richtung der Polarregion" - womit er freilich die Sowjets meinte. Die gröbste, wenngleich spektakulärste Tatsachenverdrehung stellt wohl der angebliche US-Nuklearschlag gegen "Neuberchtesgarden" dar: Die drei Atombomben, welche die Amerikaner tatsächlich 1958 zündeten, explodierten südlich von Kapstadt - in Atmosphärenschichten von 160 bis 750 Kilometern Höhe, zwischen 2200 und 3500 Kilometer nördlich von Königin-Maud-Land. Das geht aus Militärunterlagen hervor, die lange geheim waren. So halfen wohl auch die Sieger des Zweiten Weltkriegs der Eisfestungs-Legende ein wenig: "Geheimhaltung ist immer die Grundlage für alle Mythenbildung", sagt Meding. Dass aber durch hochrangige NS-Funktionäre, Gold und Dokumente nach Argentinien geschafft worden sein könnten, ist für den Kölner Historiker "nach meiner Forschungslage nahezu auszuschließen" - von einem Konvoi in die Antarktis ganz zu schweigen. Auch die Wissenschaftshistorikerin Cornelia Lüdecke aus München, Expertin für die Geschichte der deutschen Polarforschung, schließt sich dem Urteil Summerhayes und Beechings an. "Das ist plausibel begründet", sagte sie zu SPIEGEL ONLINE.
Quelle: http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen. ... earch=byrd

Für jemanden, der Leute sucht, die ihm etwas sagen können, bis Du aber ziemlich gut belesen. Was kommt als nächstes? Die kommissionarische Reichsregierung?

ciao

JM
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25.04.2007 - 18:13

Habe mir auch Dein Link angesehen Freisler. Ach so, DAS meinst Du. Weißt Du was mir daran auffällt?
Zitat aus dem Beitrag
... sondern auch das, was man heute ein UFO-Raumschiff nennen würde. Er hatte bereits eins, was das Zeichenbrett verlassen hatte und flugfähig war. Es flog 12'000 Meilen die Stunde. ... Außerdem wußten sie, daß sie mit einem anderen Schiff so gut wie fertig waren, daß 2'500 Meilen die Stunde fliegen sollte, also doppelt so schnell wie das Original.
...
Nach Adam Riese ist das Doppelte von 12'000 = 24'000, und nicht 2'500! Hör es Dir noch mal in Ruhe an.
Weiter heißt es
... Welcher geheimnisvolle Gegner konnte die aliierte Invasion so schnell und vollkommen abschlagen? Rechte deutsche Streitkräfte oder schon außerirdische Aldebaraner?
...
Ich meine, wie kommt er zu der Annahme, daß sie vom Aldebaran stammen sollen? Haben sie sich ihm vorgestellt oder wieso kommt er darauf. Wenn sie denn von einem anderen Planeten stammen sollten, könnte es ja auch jeder andere x-biliebige sein.
Auf jeden Fall NICHT vom Aldebaran, denn das ist eine Sonne (Fixstern).
Dies ist übrigens der Fehler, den alle machen, die behaupten Kontakt zu außerirdischen von Dem-und-Den Planeten gehabt zu haben. All die funkelden Dinger da oben über unseren Köpfen, mit den tollen Namen sind Sterne, KEINE Planeten.
Die Astronomen haben zwar schon einige Planeten finden können, aber die haben (noch) keine Namen !!!
Und zu diesem "Hohle Erde"-Prinzip:
Hast Du schon mal eine (verschlossene) Christbaumkugel 10m unter Wasser gedrückt?
Und auf die Erde wirken weitaus stärkere Kräfte. Sie würde genauso in sich zusammenfallen, wie die Christbaumkugel. Mit ein bißchen Überlegung und Gegenständen des täglichen Lebens, kommt man den meisten Behauptungen auf diesen Seiten auf die Schliche.

Freisler
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26.04.2007 - 05:21

Hallo

OK,das ist ja wirklich so mit dem video. :lol:
Das Prinzip der Hohlen Erde vertrete ich keinesfalls,klingt alles sehr utopisch.
Aber warum ich hier rein schrieb ist folgender Grund,Ich habe nen Bekannten der mit einem Zeitzeugen sprach,den ich hoffentlich bald selber treffen werde.Dieser berichtete ebenfalls von der fortgeschrittenen Technik die damals vorhanden gewesen sein soll.Dieser verfüge sogar über einige Dpkumente zu dem Thema.Das was hier im Netz rumgeistert,kann ich auch auf de Schnelle zusammstellen wenn ich das will.Ergo-nicht sonderlich glaubwürdig.
Werde auf alle Fälle mal Kontakt aufnehmen und wenn es denn solch Dokumente geben sollt,mal hier was posten und euere Meinung dazu anhören.
Grüße Freisler
"Nichts auf der Welt ist wichtiger als eine Idee,deren Zeit gekommen ist"



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