War Oswald der Mörder?

Der Mord an John F. Kennedy ist bis Heute nicht geklärt. Wer steckt hinter dem Attentat und warum musste der Präsident sterben? War bei der JFK Ermordung die Mafia im Spiel? Welche Rolle spielte Lee Harvey Oswald?


War LeeHarveyOswald der Mörder von Kennedy?

Ja
13
16%
Nein, er war nur Sündenbock
44
53%
Er war "Mittäter"
26
31%
 
Abstimmungen insgesamt: 83

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grislyyy hat geschrieben:Ein Tonband, ist bei einem Verhör, auch zu dieser Zeit immer mitgelaufen. Jedes Mal. Das hat nichts damit zu tun, dass die grade erfunden wurden oder so.
Also, wenn man sich das so durchliest, klingt das doch ein bisschen krude, oder? ^^ Es klingt so, als ob Du sagen wolltest "Egal, ob Tonbänder schon erfunden waren oder nicht, benutzt wurden sie trotzdem!"
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

grislyyy
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16.08.2009 - 22:31

Da hast du natürlich recht. Das heisst aber auch, dass nach Oswalds Tot, die Behörden behaupten konnten was sie wollen, was Oswald ausgesagt habe.

Nochmal zurück auf das Tonband. Jim Garrison *klick* war während eines guten Jahrzehntes Bezirksstaatsanwalt von New Orleans. Er hat auch im Fall Kennedy ermittelt. Er hat auch ein Buch geschrieben (siehe Link). Und in diesem Buch, was ich grade lese, steht im ersten oder zweiten Kapitel, dass das Vorgehen beim Verhör von Oswald merkwürdig war, da kein Band mit lief. Er beschrieb sogar, dass bei Verhöhren IMMER ein Band mitlief. Egal ob nun Präsidentenmörder oder Kleinkrimineller. Er bezeichnete als äusserst fahrlässig, von den Behörden, den Verhöhr nicht aufzunehmen. Ich kenne mich nicht mit der Technik insbesondere Verhörtechnik von damals aus. Aber, ich meine, ein Mann der über 10 Jahre Bezirksstaatsanwalt war, wird es doch wohl wissen.

PS: Kann das Buch nur empfehlen.

mfg

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16.08.2009 - 23:15

Link

Der relevante Teil ist im sechsten Absatz:
The notes are valuable because Oswald's interrogation was not taped and no stenographer was present, said Tom Samoluk, the board's deputy director. Captain Fritz told the commission he had requested a tape recorder for police use but had not received it by the time of the assassination.
Auf Deutsch:

Die [zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels gefundenen] Notizen sind wertvoll, weil Oswalds Befragung nicht aufgenommen wurde und kein Stenograph zugegen war.[...]Captain Fritz erklärte der Kommission, daß er ein Tonbandgerät zur polizeilichen Verwendung angefordert, aber zum Zeitpunkt des Attentats noch nicht erhalten hatte.

Der angesprochene Fritz war der Chefermittler in Mordfällen, in Dallas zu der Zeit. Im Artikel geht es darum, daß seine handschriftlichen Notizen der Befragung Oswalds gefunden wurden.

Unterm Strich, scheint es so zu sein, wie von M$ vorgeschlagen: Ein Tonbandgerät war bereits vorher angefordert worden, aber zum Zeitpunkt der Ermordung noch nicht ausgeliefert.
Aber, ich meine, ein Mann der über 10 Jahre Bezirksstaatsanwalt war, wird es doch wohl wissen.
Vielleicht. Aber so ganz koscher war auch der nicht. Ich zitiere - mal wieder - aus dem englischen Wikipediaartikel:

- One Army doctor concluded he had a "severe and disabling psychoneurosis" which "interfered with his social and professional adjustment to a marked degree. He is considered totally incapacitated from the standpoint of military duty and moderately incapacitated in civilian adaptability."As it turned out, Garrison was suffering from anxiety and exhaustion that was likely due to the fact that, during World War II, he had flown 35 dangerous reconnaissance missions over France and Germany. He had also witnessed the horrors of totalitarianism first-hand when his unit entered the Dachau concentration camp one day after its liberation.

-Garrison's critics often point out that many of the arrests made by his office did not result in convictions, implying that he was in the habit of making arrests without evidence.

-After a conflict with local criminal judges over his budget, he accused them of racketeering and conspiring against him.

-New Orleans D.A. Jim Garrison began an investigation into the assassination of President Kennedy in the fall of 1966,[...]The end result of Garrison's investigation was the arrest and trial of New Orleans businessman Clay Shaw.
Garrison's key witness against Clay Shaw was Perry Russo[...]
Russo’s version of events has been questioned by some historians and researchers, such as Patricia Lambert, once it became known that part of his testimony was induced by hypnotism, and by the drug Sodium Pentothal (sometimes called "truth serum").[7] Indeed, the early version of Russo's testimony, as told in the DA memo, before he was subjected to Sodium Pentothal and hypnosis, fails to mention an "assassination party" and says that Russo met Clay Shaw on two occasions, neither of which occurred at the "party."[ein Treffen bei dem Russo angeblich zugegen war und auf dem Shaw und Oswald angeblich beschlossen den Präsidenten zu ermorden].


-In 1973, Garrison was tried for accepting bribes to protect illegal pinball machine operations. Pershing Gervais, Garrison's former chief investigator, testified that Garrison had received approximately $3,000 every two months for nine years from the dealers. Garrison acting as his own defense attourney, called the allegations baseless, allegedging they were concocted as part U.S. government sought to destroy him because of his efforts to implicate the CIA in the Kennedy assassination. The jury found Garrison not guilty.

-According to a number of critics, Garrison was cruel and mistreated witnesses in his attempt to prove an assassination conspiracy. Witnesses, including Perry Raymond Russo later claimed to have been bribed and threatened with perjury and contempt of court charges by Garrison in order to make his case against Shaw.

Alles in allem heißt das natürlich nichts. Man könnte aber wenn man die Biographie in dem Artikel zur Grundlage nimmt, argumentieren, daß Garrison ein etwas unangenehmer Kunde war, der Zeit seines Lebens offenbar paranoide Züge an den Tag legte.

grislyyy
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17.08.2009 - 00:35

Mit dem Auszug aus dem englischen Wikipedia, willst du also sagen, dass Garrisons Geschichte des Atentates nicht ganz stimmt. Ich meine, der Mann scheint ja an einigen Krankheiten zu leiden, wie aus dem Text hervorgeht. Ich weiss nicht ob du sein Buch gelesen hast. Aber in seinem Buch passt alles zusammen. Und da er ja Bezirksstaatsanwalt war während einem guten Jahrzehnt, denke ich auch nicht, dass der Mann verrückt oder dumm ist.

Okay, vergessen wir mal das Tonband. Da ja keins verfügbar war, hätten sie sicherlich eines für den Verhör "borgen" können oder schnell eins beschaffen, aber reden wir nicht weiter darüber, es ist nämlich unwichtig.

Zweifelst du daran, dass Garrison die ganze Wahrheit erzählt? Er glaubt nicht an den Täter Oswald, oder zumindest nicht daran, dass dieser Einzeltäter ist. Natürlich versucht er die Öffentlichkeit davon zu überzeugen von seiner Theorie. Ich meine, der Mann hat mehr Ahnung vom Fall als quasi jeder Andere. Ich weiss nämlich nicht mehr, ob ich den Infrmationen, die ich aus dem Buch gezogen habe, zu 100% vertrauen kann. Denn das Buch erzählt, zumals über Oswalds Verbindung zum Kommunismus eine andere Geschichte als die meisten anderen Lecturen.

mfg

grislyyy

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17.08.2009 - 01:54

grislyyy hat geschrieben:Mit dem Auszug aus dem englischen Wikipedia, willst du also sagen, dass Garrisons Geschichte des Atentates nicht ganz stimmt.
Das weiß ich nicht, weil ich sein Buch nicht gelesen habe. Was ich sagen will, ist, daß wenn ich die Kurzbiographie lese, sich mir seine Persönlichkeit folgendermaßen darstellt: Der Mann hat nicht nur bei dem Attentat auf Kennedy Verschwörungen gesehen, sondern auch an mehrfach an anderen Stellen, oftmals da, wo seine eigene Persönlichkeit involviert war.
Kronzeugen hat er teilweise unter Druck gesetzt und angeblich sogar medikamentös behandelt.

Das ist natürlich nur eine Interpretation, aber eine, von der ich glaube, daß sie nicht unplausibel ist. In der Folge heißt das nicht, daß Garrison zwangsläufig mit seinen Ansichten unrecht hat, es bedeutet aber sehr wohl, daß man ihm und seinen Aussagen nicht kritiklos gegenüberstehen kann.

Im Prinzip heißt das: Bezirksstaatsanwalt von New Orleans kling natürlich beeindruckend, bedeutet für sich genommen aber gar nichts.

Es ist vollkommen denkbar, daß Garrison mit manchen seiner Punkten einen Kern Wahrheit getroffen hat. Ebenso denkbar ist aber auch, daß es sich bei ihm um eine paranoide Person handelte, die Verschwörungen gesehen hat, wo keine sind und zum beweisen selbiger der "Wahrheit" ein bißchen auf die Sprünge geholfen hat, z.B. bei Perry Russo.

Beispiel Oswalds Verbindungen zum Kommunismus: Tatsache ist, daß er sich mehrfach als Leninist bezeichnet hat, deshalb wie in dem anderen Thread erwähnt in die Sowjetunion emigrieren wollte, Castro treffen wollte usw. usw.
Auf der anderen Seite hatte er scheinbar aber auch Kontakte zu Organisation und Personen, die eher dem ultrarechten Spektrum zugeordnet werden.
Warum und wieso, weiß man nicht.

Tatsache ist, daß bis heute eine wirkliche Aufarbeitung der Person Oswald fehlt. Und das ist glaube ich der Dreh und Angelpunkt bei der ganzen Geschichte.

Manu
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26.11.2009 - 20:39

Hallo!

Ich frage mich, wie man heute noch nicht weiß, ob der Fahrer geschossen hat? Es kann einfach nicht sein. Wo sind Aussagen von der Frau Kennedy oder die anderen (außer der Fahrer), die eventuell sagen können, ob der Fahrer geschossen hat????? Es müssen doch Ausssagen vorhanden sein, die irgendwas bestätigen können. Was ist mit den Motorradfahrern? Können die bezeugen, dass der Fahrer nicht geschossen hat? Nach dem ersten Schuss schauen die Motorradfahrer beide nach rechts Richtung Zaun. Irgendjemand muss da doch was gesehen haben? Ich kann das alles nicht nachvollziehen...

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alarich
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26.11.2009 - 23:14

Wieso, man weiß doch das der Fahrer nicht geschoßen hat.
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27.11.2009 - 00:36

alarich hat geschrieben:Wieso, man weiß doch das der Fahrer nicht geschoßen hat.
Aha, weil auf z.b fast-geheim.de immer noch davon ausgegangen wird, dass der Fahrer geschossen hat. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass er nicht geschossen hat.
Naja, was soll man da noch lange drüber diskutieren. Vielleicht kommen irgendwann mal Akten zum Vorschein aber ich denke nicht..

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alarich
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27.11.2009 - 20:25

Das Internet ist eine Plattform wo wirklich Hinz und Kunz ihre Meinung kund tun können. Du könntest auch eine Internetseite eröffnen und behaupten Kennedy wurde von seiner Frau erschossen. Und trotzdem wöre es nicht wahrer.
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28.11.2009 - 12:47

alarich hat geschrieben:Das Internet ist eine Plattform wo wirklich Hinz und Kunz ihre Meinung kund tun können. Du könntest auch eine Internetseite eröffnen und behaupten Kennedy wurde von seiner Frau erschossen. Und trotzdem wöre es nicht wahrer.
Ja, stimmt wohl. Gestern kam auf DMAX eine sehr interessante Reportage. Er ging um das Attentat. Wissenschaftler usw. haben das Attentat genau nachgestellt. Haben die möglichen Schussorte überprüft und nachher auch mit extrem teuren Dummys getestet. Nach diesen Leute muss der tödliche Schuss definitiv oben aus dem Schulbuchlager gekommen sein. Die Reportage war seht interessant. Kennt ihr die Reportage? Was soll man davon halten?

Manu

tron1977
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27.07.2010 - 10:12

Hallo Zusammen.

Also zuerst muss man mal ganz klar feststellen dass es zu dem Thema im Internet keine,aber absolut gar keine verlässlichen Antworten gibt.

Der eine Zeitzeuge sagte aus dass Osswald ein schlechter Schütze war,ein anderer wiederum sagt aus dass er ein sehr guter Schütze war.

Auch muss man die Tatsache dass Osswald Marxist - Leninist war im Kontext der damaligen Zeit sehen.Die USA machte keinen Unterschied zwischen Marxisten,Leninisten,Sozialisten und Kommunisten.Für sie war alles dasselbe - und damit das absolut böse.

Dass nun Osswald Marxist war passt natürlich ins Bild des wild gewordenen Einzeltäters der J.F.K. ins Jenseits befördern will.Oder besser gesagt - diese Tatsache würde die Akzeptanz dieses Täters in der Öffentlichkeit verstärken.

Zu Jim Garrisson muss man sagen dass er von seiner Jagd auf den Mörder überzeugt war.Leider griff er zu nicht ganz legalen Ermittlungsmethoden.Unter anderem wollte er einen Zeugen vor Gericht aussagen lassen dass Osswald zusammen mit Clay Shaw auf einer Party war und sie sich gekannt hatten.Das Problem an der Sache war eben nur dass diese Aussage unter Einsatz einer Wahrheitsdroge zustande kam und daher nicht verwertbar war.Auch viel dieser Zeuge anschließend durch Lügendetektortest.Allein diese Tatsache die auch nur einen Zufall bekannt wurde (und welche wieder Anlass zu Diskussionen über die gesamten Ermittlungsmethoden von Garrisson gibt) macht die Ermittlungen von Garrisson nicht gerade glaubwürdig!

Dann gab es auch noch Oliver Stone.Ich mag seine Filme wirklich sehr gerne.Er ist ein hervorragender Filmemacher.Aber mit "J.F.K. Tatort Dallas" ist er doch ein wenig übers Ziel hinausgeschossen.Denn erstens hat er sich auf die Ermittlungen von Garrisson gestützt und zweitens auf die Aussagen von J.F. Prouty,einem ehemaligen Air Force Offizier und bekanntem Verschwörungstheoretiker.Nun ist dieser J.F.Prouty auch ein bekannter Holocaustleugner.Für viele die den Film gesehen haben war dieser "Mister X" (gespielt von Donald Sutherland) der Hauptgrund Oliver Stones Film von "fiction" zum Fakt zu machen.Ich denke wir alle kennen den Film und ich brauche die Textpassagen hier nicht wiedergeben.Natürlich kann es der Wahrheit entsprechen was Mr X sagt...aber allein schon die Tatsache dass derselbe Mann den Holocaust leugnet und dies sogar mit Original Dokumenten belegen können will (wie auch die Dokumente zum J.F.K. Attentat) nehmen ihm sämtliche Glaubwürdigkeit!

Später sperrte dann die USA einen Mafiaboss in den Knast und lies vom FBI seine Zelle abhören.Und dieser soll gegenüber einem Mitgefangenen zugegeben haben den Mord an Kennedy befohlen zu haben.Diese Information wurde aber erst 2001 an die Öffentlichkeit weitergegeben (komischerweise blieb des Medienecho doch sehr gering,ich hatte selbet nur einen Bericht in der PM History gelesen).Warum sollte ein hochrangiger Mafia Pate dies im Gefängnis zugeben?Aus Prahlerei?Die Mafia gibt nicht mit ihren Taten - sie führt sie einfach aus!Vor allem hatte der Pate doch damit rechnen müssen dass bei bekanntwerden eine wahre Hetzjagd auf die Mafia stattgefunden hätte,vor allem nachdem seit dem Tod von Bobby Kennedy die Maßnahmen gegen die Mafia doch sehr zivil ausfielen.Auch diese Quelle ist ein wenig fragwürdig.

Über die magische Kugel möchte ich hier nicht schreiben,denn auch dort kommen alle 5 Jahre neue Untersuchungen heraus (mittlerweile schon in CGI) die immer wieder etwas neues beweisen.

Wer war Osswald wirklich?War er CIA Agent?War er ein Maulwurf für das FBI?War er ein verrückter Einzeltäter?Alle Antworten werden erst aufgedeckt wenn die Akten freigeben werden.UNd bis dahin wird es wohl noch eine Weile dauern.
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grislyyy
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13.08.2010 - 18:43

Glaubst du denn das Oswald nun EInzeltäter war oder nicht?


Natürlich hat Garrison einige bizarre und Mittel angewendet und auch durchaus das eine oder andere Mal gegen das Gesetz verstossen. Aber seine Gegenseite, die Agency hat das auch mehrmals getan (Leute bei ihm eingeschleust, Dokumente verschwinden lassen) Trotzdem ergibt seine ganze Ermittlung einen Sinn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er den ganzen KRam erfunden hat.Meiner Meinung war Oswald auch kein Einzeltäter. Ich meine, Mittlerweile verklickert unds selbst VOX, ARD, ZDF und noch andere Sender im freien deutschen Fernsehen, dass es zu 100% einen Verschwörung war. Es gibt keine Doku mehr in der gesagt wird zum Schluss Oswald wars und fertig. Was ich damit sagen wil, in den Medien ist jeder der gleichen Meinung. Die Beweise die immer geliefert werden, in jeder Doku, sind plausibel. Gut manchmal kommen noch ein paar Mafiatheorien dabei und jeder interpredtiert hier noch n bissl und knüpft noch ne Verbindung wo keine ist, aber ich will sagen, alleine wegen der medialen Entwicklung und wegen der Logik war Oswald nicht Einzeltäter.

Wer mit Oswald unter einer Decke steckte oder wer Oswald den Auftrag gab, das ist dann natürlich die andere Frage, die meiner Meinung nach nie beantwortet werden wird. Ich meine, es gibt viele Leute mit Motiven. Viele Leute haben allgemein Intresse immer einen Prsäidenten der USA tot zu sehen.

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13.08.2010 - 20:03

hm .... mal überlegt ob die ganzen TV- Reportagen nicht ein bisschen beienflusst sind?
Ein Mann ist auch nur solange ein Mann, solange er bereit ist dafür zu kampfen, dass er ein Mann ist.

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alarich
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15.08.2010 - 20:37

Genauer gesagt nicht die TV-Reportagen. Der ganze Verschwörungshype kam erst wirklich groß raus nach Oliver Stones J.F.K. Tatort Dallas wo es so dargestellt wurde das Oswald niemals alleine der Täter gewesen sein kann. Nur leider ist verdreht der Film eine Menge Fakten oder gibt sie ganz einfach falsch wieder. Schade drum.
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17.08.2010 - 18:47

alarich hat geschrieben:Genauer gesagt nicht die TV-Reportagen. Der ganze Verschwörungshype kam erst wirklich groß raus nach Oliver Stones J.F.K. Tatort Dallas wo es so dargestellt wurde das Oswald niemals alleine der Täter gewesen sein kann. Nur leider ist verdreht der Film eine Menge Fakten oder gibt sie ganz einfach falsch wieder. Schade drum.
Da gebe ich dir natürlich recht. Vergesst den Film. Hollywood ist keine sachliche Quelle. Aber laut Garrisons Buch ist es eindeutig. Weil, alle Beweise, die geliefert werden erscheinen plausibel. Desweiteren gibt es Zeugenaussagen. Gut, Zeugen sind schlechte Beweise....

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Willi
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19.09.2010 - 19:22

Diese Videos zeigen die Aussagen der Connallys, die vor den Kennedys im Auto saßen. Demnach dreht sich Connally nach dem ersten Treffer auf Kennedy um. In dem Moment, als er dabei ist, sich wieder zurückzudrehen, wird er getroffen.
Ein Einzeltäter scheidet somit aus, da in dieser Version beide gleichzeitig getroffen werden.

http://www.youtube.com/watch?v=I3-lZNR_ ... r_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=S4BbVH9N ... r_embedded

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herrscholz
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25.01.2011 - 09:48

http://www.jfkmurdersolved.com/index.htm

Das ist die letzte, mir bekannte Version.

Oswald war an dem Tag zwar vor Ort, aber er war an der Schiesserei eher nicht beteiligt. Er war von langer Hand als Sündenbock aufgebaut worden und seine Festnahme Teil der festgelegten Choreografie dieses Tages. Der eigentliche Todesschütze, James E. Files, hat sich vor etwa 20 Jahren (1993) zu seiner Tat bekannt. Er saß mit einem Komplizen (Waffenwart) hinter dem Zaun auf dem berühmten Grashügel und schoss mit einer Remington XP von vorn auf Kennedy. Er war nicht allein. Es ist die Rede von mindestens einem weiteren Schützen, der aus einer hinteren Position auf den Präsidenten schoss.

Der rechtsextremistische und hochkorrupte Bürgermeister der Stadt Dallas war eingeweiht und die Sicherheitskräfte durch ein Saufgelage am Vorabend matt gesetzt. Es gibt auch ein Video darüber, wie der Personenschutz von der Präsidentenlimousine zurückgepfiffen wird, damit die Profikiller der Mafia mit ihren modernen Scharfschützengewehren freies Schussfeld haben. Es handelt sich schliesslich nicht um eine zufällige Tat, sondern um eine detailliert geplante Exekution.

Umfassende Hintergrundinformationen über die kleptokratische US Politik waren bis Mitte-Ende 2010 auch auf einer weiteren, deutschsprachigen Webseite frei zugänglich, die aber leider nicht mehr erreichbar ist (die mir aber als lokale Kopie vorliegt).

Große Teile der politischen und militärischen Strippenzieher kann man als klinische Psychopathen bezeichnen. Sie werden von Größenwahn und paranoiden Zwangsvorstellungen geritten, was anscheinend mit einer teilweise distanzlosen Einstellung zu Religion zu tun hat.

Ein Steckenpferd der US Kleptokratie in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist Kuba. Die Amis sind besessen von dieser Insel, die unter der US Marionette Batista ihr Puff und ihre Zockerbude war. Der Sturmlauf gegen den Inselkommunisten Castro ähnelt daher einem verzweifelten Kampf gegen Windmühlen-teilweise sogar in schwachsinnigen Einzelaktionen mit der blanken Faust.

Es ist die verfaulte Moral der egomanischen Angreifer, die das Regime Castros im Amt hält. Die Frustration der Meuchelmörder lies sich schliesslich gut auf den vermeintlich schuldigen Präsidenten umlenken und für die Interessen von Militär und Banken instrumentalisieren.

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20.02.2011 - 02:55

http://www.jfkmurdersolved.com/index.htm

Also diese Seite ist für mich alles andere als Seriös!!! Ein Strafgefangener der vorgibt JFK erschossen zu haben???

Sieht für mich nach typischer Geltungssucht aus! Ein Häftling sitzt im Gefängnis und versucht seinem jämmerlichen Leben noch einmal einen letzten Push zu geben.

Warum in Gottes Namen wurde sein Name noch in keiner Dokumentation, die sich mit dem Attentat befasst, erwähnt? Diese Frage muss man sich Stellen!

Auf dieser Seite werden wieder sehr viele Behauptungen aufgestellt, die sich auch sehr plausibel anhören - nur leider ohne Beweise. Diese angeblichen Schriftstücke von authentischen, Zeitgeschichtlichen Personen (u.a. Jim Garrison) können bei der schlechten Qualität der Scans nicht als authentisch angesehen werden.

Und das ist auch der Grund warum James E. Files bisher noch nie in einer Dokumentation erwähnt wurde. Es ist einfach unglaubwürdig!
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Willi
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16.03.2011 - 22:19

James Wilcott, ehemaliger CIA-Mitarbeiter gab 1978 vor der Untersuchungskommission an, dass es bei der CIA ein offenes Geheimnis war, dass Oswald CIA-Agent war.

http://www.history-matters.com/archive/ ... _0024a.htm
S.24-47

Oswald war als Doppelagent in der UdSSR und später zur Ermordung Kennedys zum Sündenbock aufgebaut.

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herrscholz
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11.04.2011 - 21:58

Soll jeder glauben, was er möchte, aber es geht nicht darum, ob der pöhse, pöhse Einzeltäter, so, oder anders hies und alle anderen Beteiligten die geschockt tuenden Unschuldslämmer waren, sondern darum, dass die USA in letzter Konsequenz eine faschistische Militärdiktatur ist, die sich unliebsamer Elemente (Präsident mit eigener Meinung, der eigenes Geld drucken wollte) immer entledigt und zwar mit brutalster, rücksichtsloser Gewalt.

Es gab mehrere Interessengruppen, die wollten, dass JFK in eigenen Blut ersäuft und die gnadenlosen Schützen wurden aus der Gruppe der Söldner, die am Schweinebuchtdesaster teilnahmen, rekrutiert. Und es war eben nicht nur ein einzelner Schütze, egal, ob heute Knacki, oder nicht, sondern zwei, oder drei, die mit gut geölten Sniperwaffen auf JFK zielten.

Das dieser Files heute "sitzt", hat er sich sicher redlich verdient, aber es ist letztlich egal, ob er auch nur eine Marionette ist, die noch einen anderen Täter deckt, aber die Schilderung der Abläufe ist mit all ihren Nebenhandlungen, soweit plausibel und historisch verbürgt. Die verschleiernden Darstellungen aus hier und da gesendeten TV Dokus der Sorte "nichts Genaues weiß man nicht" sind schlicht und einfach gelogen.

Kein irrer Einzeltäter mit einem halbvergammelten Donnerstock von Anno Pief, den man besser wirft, als damit zu schiessen, sondern mehrere Scharfschützenteams, bestehend aus einem Waffenwart und dem Schützen. Der Schütze gibt die Waffe nach dem Schuss (sie hat meist kein Magazin, sondern wird manuell einzeln geladen), direkt an den Waffenwart weiter, der dann seiner Wege geht. Die möglicherweise benutzte Remington XP-100 (Als Sportpistole im Handel) ist nur der Rohling einer Präzisionswaffe und wird bei jedem Schützen möglicherweise anders aussehen. Das reicht von der offenen Mechanik bis zu vollverkleideten, bionischen Griffkonstruktionen. Sie ist recht kurz, eine Art Pistole mit langem Lauf, die leicht unter Jacken, oder in Aktenkoffern transportiert werden kann.

Das viehische Abschlachten JFKs war das Startsignal zu einem blutigen Vernichtungsfeldzug, der über die Beseitigung der Mitwisser in Familien- und Freundeskreis (z.B. auch Marilyn Monroe, die über die Befreundung mit den Kennedys in alle Staatsgeheimnisse eingeweiht war) mindestens bis zum Mordanschlag auf den Sohn JFKs 1999 reichte, der als Konkurent von GWB in der Präsidentschaftswahl 2000 beseitigt werden musste.

"JohnJohns" Piper Saratoga fiel beim Anflug auf den Flugplatz von Marthas Vinyard unvermittelt wie ein Stein aus dem Himmel. Das bestätigen Augenzeugen, sowie Radaraufzeichnungen. Soweit bekannt ist, wurde das Leitwerk abgesprengt. Er und seine unglücklichen Passagiere wurden nicht normal an Land bestattet, sondern auf "Nummer Sicher" am Absturzort endgültig versenkt und einbetoniert. Ein Aufwand, der schon damals zusammen mit Gerüchten um die Verstrickung mit Staatskriminellen und der sogenannten Mafia reichlich merkwürdig aussah.

jfkmurdersolved.com ist als einzige Quelle noch im Internet erreichbar. Eine weitere, deutschsprachige, unter US-Politik.ch ist zwar noch unter der Adresse vorhanden, aber ihr Inhalt nicht mehr öffenlich zugänglich. Als wenn ich es geahnt hätte, habe ich sie in weiser Voraussicht komplett abgesaugt, sodass sie mir mit ihrem letzten Stand Herbst 2010 noch privat zur Verfügung steht.

Die meisten Fakten aus diesen Quellen lassen sich beispielsweise auch in Wikipedia gegenlesen. Dort stehen sie halt nicht im Zusammenhang, aber wenn man einen roten Faden hat, findet man alles bestätigt. Das macht man automatisch, weil die Ungeheuerlichkeiten, die einem da aufgetischt werden, wirklich schockierend sind. Man kann davon halten was man möchte, aber diese Tatsachen kann man kaum ignorieren.

Käsemond
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18.09.2011 - 17:04

Sündenbock.
Siehe auch: This is CNN.
IT truly IS related.
Thats all folks.
You hack my machine ?
I hack your mind !

Sincler
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GothGrrrl hat geschrieben:das ist so schwer entscheidbar... eigentlich kann man sich nur die angeblichen beweise angucken, die dafür und dagegen sprechen und sich dann ein eigenes Urteil machen. Mir kommt es verdammt komisch vor, dass Oswald so plötzlich aus dem Weg geräumt wurde. So konnte man seine Unschuld nicht beweisen...
Mein Gefühl sagt mir, dass er damit nichts zu tun hat...
Aus dem Weg geräumt von Jack Ruby: http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Ruby

Der natürlich zum Zeitpunkt des Mordes an Oswald schon so krank war, dass er im Gefängnis verstarb. Toll. Da brauch man auch keine Strafverfolgung mehr befürchten.

Der hatte den bis heute schlecht heilbaren http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenkrebs. Jack Ruby war also ideal als Auftragskiller. Außerdem hatte er eine angeschlagene Psyche.
Lieblingsbuch: Das ABC der Relativitätstheorie



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