Die Mondlandung war echt, Punkt.

Die Mondlandung Verschwörung: Hat die Menschheit 1969 den Mond betreten? Oder war alles nur eine gigantische Inszenierung, eine Mondlandungslüge? Ist das Video echt oder ein Fake?


der Ferengi
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16.03.2006 - 23:17

Ups Dhe
Dachte wirklich das Wernher von Braun die Glotze (mit)erfunden hat. Naja, nächstes Mal gleich bei Wiki informieren.

und @ Neurotikus
Entscheidend ist nicht die Bildanzahl, sondern die Sendeleistung.

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Dhe
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17.03.2006 - 00:08

Kann ja mal vorkommen. Zur eigenentlichen Thematik:

Das was du schreibst, gehört zu den interessanteren Fragen der Mondlandung. Soweit ich das überblicken kann versuche ich mal zusammenzufassen.

Für die Übertragung der Fernsehbilder zwischen Mond und Erde wurden S-Band Antennen benutzt. S-Band heißt, kurz gesagt, Mikrowellen. Solche Antennen befanden sich am Apollomodul selbst (konnte aber wegen der Umkreisung des Mondes nicht benutzt werden) und auch am Landemodul. Ürsprünglich waren die gar nicht für Fernsehbilder angedacht, sondern zur Übermittlung von anderen Daten. Die Öffentlichkeit wollte aber gerne live beim ersten Schritt dabei sein, so daß die kleinen Antennen am Modul selbst, für die Übertragung benutzt wurden. Daher mußte die Bildqualität verringert werden. Später wurde dann eine größere Antenne aufgestellt.

Tatsächlich gab es auch VHF-Antennen, aber die wurden für die Kommunikation zwischen LM und CM benutzt.

S-Band hat den Vorteil, daß es relativ unbeeindruckt von atmosphärischen Störungen ist, die auf dem Mond ja sowieso so gut wie keine Rolle spielen.
Damit umgeht man das Problem der "abprallenden Strahlung".

Wie sich Mikrowellen im All verteilen und welche Sendeleistung dafür nötig ist, kurzum also, wie sie es im Detail gemacht haben, weiß ich nicht, aber werde es in den nächsten Tagen irgendwann mal nachlesen.

Wie auch immer, theoretisch ist es möglich gewesen, mit einer ausreichend großen, korrekt ausgerichteten, Parabolantenne die Signale vom Mond aufzufangen (jedenfalls während bestimmter Zeitperioden (die Erde dreht sich ja)).
Das würde also heißen, daß unabhängige Gruppen auf der Erde in der Lage gewesen wären zu überprüfen ob die Signale tatsächlich vom Mond kommen OHNE auf die Nasa angewiesen zu sein (vorrausgesetzt man geht davon aus, daß die Signale nicht von der Erde einfach zwecks Reflektion zum Mond geschickt wurden, was ich aber für unwahrscheinlich halte).

Und jetzt kommt das Entscheidende: Genau das wurde gemacht. Mehrfach. Zum Beispiel von der Sternwarte Bochum und meines Wissens nach diversen anderen. Das läßt meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten zu:

a)Nicht nur die Russen waren an der Verschwörung beteiligt, was bei der damaligen politischen Situation (vorrausgesetzt natürlich, die war nicht auch nur Illusion) relativ unwahrscheinlich erscheint, sondern auch noch ein guter Teil der restlichen wissenschaftlichen Welt.

b)Sie waren auf dem Mond.

So, jetzt kann man sich ausrechnen was wahrscheinlicher ist...

Oder sieh es von der anderen Seite: Wenn tatsächlich keine Kommunikation zwischen Mond und Erde möglich gewesen wäre, hieße das analog auch, daß die gleichen Probleme für ALLE Missionen zu entfernten Objekten gilt (Mariner, Pioneer, Viking Voyager, Lunik etc.). Das wiederum würde bedeuten, daß sämtliche Daten, die von diesen Sonden kamen, ebenfalls gefälscht sind. Und ich persönlich bin der Meinung man müßte dann auch irgendwo die Kirche im Dorf lassen, und sich fragen wie realistisch sowas wäre, zumal im Hinblick auf die Sekundärerkenntnisse die man durch diese Missionen gewonnen hat.

der Ferengi
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17.03.2006 - 00:47

Nun, Mariner, Pioneer, Lunik sind fast alle explodiert, außer Kontrolle geraten oder verglüht. Viking Voyager, hatten ja sowieso andere Ziele.
Und um Entfernungsmessungen mittels eines Lasers durchzuführen, braucht man keinen Spiegel auf dem Mond hin zu stellen. Das Sonnenlicht wird ja auch reflektiert.
Was MICH nervt ist : Warum dreht die NASA ihr Hubble-Teleskop nicht mal auf den Mond, macht ein paar schöne Fotos vom Rovern und den anderen Gerätschaften die auf dem Mond verblieben sind, und zeigt sie der Öffentlichkeit, um uns Kritiker zu beruhigen :?:

Wo legt das Problem :?:

Und warum ich dennoch nicht an die Mondlandung glaube, ist die Tatsache, daß ich mir 1988 meinen ersten Computer kaufte ( ein C64 für 650,- DM hab ich heute noch). Der hatte 64 KB RAM. Und ich denke mal 20 Jahre vorher hatten die Computer noch etwas weniger RAM. Vom Prinzip her können da kleine Programme drauf laufen, aber mehr auch nicht.

so, und jetzt lese ich den Bericht von der Sternwarte Bochum

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Dhe
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17.03.2006 - 11:15

Das Hubble wurde zur Mondbeobachtung eingesetzt, aber hat eine maximale Auflösung von etwa 100 m. Das LM hat einen durchmesser von ca. 10 m. Da kann man beim besten Willen nichts erkennen.

Um aus 380000km Entfernung 10 m großes Objekt erkennen zu können braucht man ein Teleskop mit 0,005 Bogensekunden. Das einzige theoretisch in Frage kommende, ist das VLT in Chile und ich denke wenn es demnächst einsatzbereit ist, wird es auch mal dafür benutzt werden.

Der Computer im Apollo Raumschiff hatte damals etwa 4KB Ram und eine Taktfrequenz von 100 Khz. Aus heutiger Perspektive ist das nichts. Aber um zum Mond zu fliegen reicht es vollkommen aus, denn das ist zwar kompliziert, theoretisch könnte man aber alle Berechnungen auch per Rechenschieber machen. Der Computer kann das lediglich besser und schneller.
Für alle Berechnungen die darüber hinausgingen standen in Houston (oder sonstwo) Superrechner rum, die eben auf der Erde gerechnet haben, und Daten zur Kapsel geschickt haben.

Diverse Mariner Sonden haben noch Jahre nach dem Start gesendet. Pioneer 8 hat 35 Jahre funktioniert. Pioneer 10 sendet heute noch Daten.
Voyager 1 hat mittlerweile fast das Sonnensystem verlassen. Man geht davon aus, daß der Kontakt noch bis 2020 aufrecht erhalten werden kann. Gleiches gilt für Voyager 2.

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Superrechner ?

Weisst du etwa was für eine Leistung die hatten ?

Würde mich interessieren :D :)
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Dhe
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Genau weiß ich das nicht, aber ich habe mal versucht mich schlau zu machen. Der Computer im Raumschiff hatte wie gesagt 4Kbyte Ram. Damit konnte er 40000 Additionen pro Sekunde durchführen. In der Bodenstation wurden dann IBM360/91 Systeme benutzt. Die genauen Spezifikationen habe ich nicht gefunden, nur, daß die in der Lage waren 16 Millionen Additionen pro Sekunde durchzuführen.

Bei Interesse:
http://www.hq.nasa.gov/office/pao/Histo ... space.html
besonders
http://www.hq.nasa.gov/office/pao/Histo ... Ch8-1.html

der Ferengi
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23.03.2006 - 21:17

Also 1962 Sah ein Computer ungefär so aus
Bild

und 1963 so

Bild
Bildquelle: http://irb.cs.tu-berlin.de/~zuse/Konrad ... index.html


und lief ( mit heutigen Maßstab ) mit 0,000 15 GHz
hatte eine Rechenleistung von 20 Operationen/Sek ( heute 3 Mrd./Sek)
und hatte eine Art Festplatte (Magnettrommel) mit einer Kapazität von 0,000 016 GB
Zuletzt geändert von der Ferengi am 23.02.2007 - 11:14, insgesamt 3-mal geändert.

haderlump
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Hallo Ferengi
Wenn ich mir deine Ausführungen so anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass du sehr wenig Ahnung von sehr Vielem hast. z.B. Technologien der 60er Jahre. Du behauptest:
1. Fernehsateliten gab es noch nicht. falsch Telstar wurde bereits 1962 ins all geschosen. guckst du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Telstar
Ich selbst habe damals die erste Übertragung am Bildschirm gesehen.
Ende der 60er gab es schon viele Sateliten mit schon guter Übertragungsqualität.
2. Die Jonosphäre ist für Reflektionen nur für die Frequenzbereiche 500 khz - ca 50 MHz geeignet, und das abhängig von Tageszeit, Jahreszeit, und Sonnenflecken. VHF und UHF und höher geht nicht.
3. Magnetrons die Mikrowellen erzeugen können, gab es damals schon bis in den Megawatt-Bereich hinein.
4. Durch die Möglichkeit die Strahlen zu bündeln können im Microwellenbereich bereits mit ein paar Milliwatt große Entfernungen mit hoher Qualität überbrückt werden. Allerding kann es Probleme bei schlechtem Wetter (Schneefaal, Regen ) geben. In der Wüste, wo solche Sende-/Empfangsstationen aufgebaut sind, gibt es kaum Wetterprobleme. Ich konnte selbt miterleben wie Amateurfunker eine Erde-Mond-Erdeverbindung hatten, ohne Satelit, nur mit Reflektion an der Mondoberfläche und das mit einem 50 Watt-Sender !!!!
5. bei einem Computer mit 100 khz Takt können leicht 20000 Rechenschritte pro Sekunde ausgeführt werden.
6. Bei heutigen Rechnern wird die meiste Rechenperformance für Grafikangelegenheiten wie Windows gebraucht, und weil heutige Programme so aufgeblasen sind, dass sie für eine einfache Rechnung bereits "5DLLs" brauchen. Du würdest staunen, was ein alter "Primitivrechner" kann, wenn er in Assembler programmiert ist.

Und jetzt an viele andere Zweifler.
Die Argumente gegen die Mondlandung sind noch wesentlich dubioser als die Argumente dafür.
Vor allembin ich skeptisch gegenüber allen, die Bücher oder sonstige Schriften zu irgend welchen Verschwörungen etc. schreiben.
Das ist der schnellste Weg reich zu werden, und für Geld wird auf der Ganzen Welt gelogen dass sich die Balken biegen.
Manche dieser schreiber haben auch nur eine blühende Phantasie.

Ich muss allerdings sagen, die Mondlandungslüge und die Dikussionen dazu haben schon einen enormen Unterhaltungswert.
Einer der weiß dass er nichts weiß, weiß mehr als einer der nicht weiß, dass er nichts weiß

Harald
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15.06.2006 - 00:44

Kann ich so nur unterschreiben, siehe mein Post im Mondlandungstopic ;)



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