NASA will Mondlandung beweisen

Die Mondlandung Verschwörung: Hat die Menschheit 1969 den Mond betreten? Oder war alles nur eine gigantische Inszenierung, eine Mondlandungslüge? Ist das Video echt oder ein Fake?


Weiße Rose
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07.03.2013 - 18:42

Guten Abend Dhe,

OK, gehn wir höflichkeitshalber davon aus, daß der vermeintliche Aerobraking den Curiosity in der Tat bremste. Das Wort "Aero" bedeutet die Luft, die es über der Marsoberfläche fast nicht gibt. Du behauptest, daß die winzige Marsatmosphäre genügt, um die Aerobrakingtechnologie zu nutzen.
Warum wurde diese einfache Bremsemethode nicht bei den Apollomissionen bei der Mondlandung benutzt ? Es gibt doch auch eine winzige Atmospähere auf dem Mond, die der dem von Mars vergleichbar ist. :roll:

Glaubst du tatsächlich an dieses Aerobrakingswunder ? :shock:

Übrigens, warum wird uns vorgegeben, daß ein fallender Flugkörper in der Marsatmosphäre verglühen sollte, falls man ihn nicht bremste. Also : Ist die Marsatmosphäre winzig oder sieht die Wahrheit ganz anders aus ? :twisted:

weisse rose

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07.03.2013 - 18:44

wow, rambaldi,

bis du ein Leibsekretär von Dhe? :lol:

weisse rose

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ghostbuster
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07.03.2013 - 22:33

[...]Anders als Erde und Venus besitzt der Mars nur eine sehr dünne Atmosphäre, deren Dichte lange Zeit überschätzt wurde[...]

[...]Dabei zeigte sich, dass der Bodendruck nicht einmal ein Prozent des irdischen Luftdrucks erreicht und damit so dünn ist wie die Erdatmosphäre in etwa 35 Kilometern Höhe.
http://www.wdr5.de/wissenschaft-umwelt/ ... -mars.html

Etwa wie in 35 Kilometern Höhe auf der Erde, interessant.

[...]the Moon is considered to be surrounded by vacuum.
http://en.wikipedia.org/wiki/Atmosphere_of_the_Moon

The atmospheric pressure on the Martian surface averages 600 pascals (0.087 psi), about 0.6% of Earth's mean sea level pressure of 101.3 kilopascals (14.69 psi) and only .0065% that of Venus's 9.2 megapascals (1,330 psi).
http://en.wikipedia.org/wiki/Atmosphere_of_Mars

Es wird doch weit und breit eindeutig gesagt, dass man den Mond als atmosphärenlos ansieht und den Mars hingegen nunmal als mit einer dünnen Atmosphäre ausgestattet erklärt. Wo ist dein Problem nun dies als solches zu akzeptieren?

Daten zur Berechnung hatte Dhe, wenn ich mich nicht irre, dir bereits gegeben und nun liegt es an dir dies selber nachzuvollziehen oder eben nicht.

MfG
"Erfahrung nennt man die Summe aller unserer Irrtümer." <b>Thomas Alva Edison</b>
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Dhe
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07.03.2013 - 23:18

Weiße Rose hat geschrieben:Warum wurde diese einfache Bremsemethode nicht bei den Apollomissionen bei der Mondlandung benutzt ? Es gibt doch auch eine winzige Atmospähere auf dem Mond, die der dem von Mars vergleichbar ist. :roll:
Ich weise dich nunmehr zum vierten Mal darauf hin, daß der Strömungswiderstand linear abhängig von der Geschwindigkeit eines Objekts ist. Apollo 11 bewegte sich beim Einbremsen in den Mondorbit mit 2514.6 m/s. Curiosity bewegte sich beim Eintritt in die Marsatmosphäre mit 5555.56 m/s (aus deinem Tagesschauartikel).

Der Durchschnittsdruck auf der Mondoberfläche beträgt 0.00000000004 Pa. Auf dem Mars beträgt der Durchschnittsdruck ca. 500 Pa. Die Marsatmosphäre ist also 14 mal dichter als die Mondatmosphäre.

Wenn du meinen Rat befolgt hättest, und dir den Strömungswiderstand mit der zuvor genannten Formel selbst ausgerechnet hättest, müßtest du nicht immer weiter deine crackpot-Theorien zur Schau stellen.
Glaubst du tatsächlich an dieses Aerobrakingswunder ?
Was spielt es für eine Rolle was ich glaube, oder gar was ich weiß? Wenn ich dir z.B. sagen würde, daß mir die ESA jeden Monat Geld aufs Konto überweist, damit ich eine Software bastele und verwalte, deren Einsatz nach den letzten Informationen, die uns gegeben wurden, für eine der nächsten Missionen vorgesehen ist, würde mich das kompetent machen?

Nein, natürlich nicht, weil ich dann Bestandteil der größten Verschwörung in der Menschheitsgeschichte wäre, und ich die Dinge, die ich so von mir gebe, nur sage, um meine Mitverschwörer vor besonders scharfsinnigen Denkern im Internet zu schützen.
Ist die Marsatmosphäre winzig oder sieht die Wahrheit ganz anders aus ?
Ich weise dich nunmehr zum fünften Mal darauf hin, daß der Strömungswiderstand linear abhängig von der Geschwindigkeit eines Objekts ist. Exakt das, kannst du dir bedauerlicherweise nicht vorstellen.

Weiße Rose
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08.03.2013 - 07:09

Guten Morgen Gosthbusters und Dhe,

danke für sachbezogene Tips von euch :D . Im Grunde genommen scheint Dhe,s Begründung überzeugend zu klingen. Aufgrund der kruden mathematisch-physikalischen Daten läßt sich äußerst schwer gewisse Unklarheiten eindeutig zu widerlegen oder zu untermauern, insbesondere, wenn sie direkt experimentell nicht nachprüfbar sind

Die offene Frage lautet, ob die so dünne Marsatmosphäre für einen ausreichenden Widerstand sorgen kann, um einen Fallschirm, der sich mit rasanter Geschwindigkeit bewegt, bremsen zu können.

Wird jedoch ein Fallschirm auf der Höhe von 35 km funktionieren ? Der österreichischer Fallschirmspringer Baumgartner soll anscheinend 2012 :? aus der Höhe von 38 km in Roswell in die Tiefe gesprungen sein. Der Ballon hat ihn auf diese Höhe gehoben.

Die offene Frage lautet, ob Herr Baumgartner auf der Höhe von 35 km einen Fallschirm benutzen könnte, um den Fall mit Erdebeschleunigung bremsen zu können. :x .Offensichtlich nicht. Der Fallschirm wurde erst viel tiefer aufgespannt. Der Curiosity wiegt doch viel mehr als der schlanke Baumgartner.

Der lineare Strömungswiderstand überzeugt mich keineswegs :roll:

weisse rose

Weiße Rose
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08.03.2013 - 07:34

OK, ich gebe nach :D

ich nehme rein axiomatisch an, daß der Fallschirm dem Strömungswiderstandsgesetz zufolge, in der Tat den Curiosity und Opportunity in der Marsatmosphäre gebremst hatte, so daß sie verschont landen konnten.

Es erscheint jedoch ein weiteres viel kompliziertes Problem :

Die berühmten, zerstörerischen Winde und Stürme, die auf der Marsoberfläche ständig toben und wüten. Der Sturm soll den Opportunity vorübergehend lahmgelegt haben. :shock: So heftig sausen und brausen die Marsböönen.

Tja, nur...wie ist es möglich, daß so heftige Stürme in so extrem dünner Atmosphäre entstehen können ? Was treibt die Winde auf dem Mars ?
Meinst du Dhe auch den Strömungswiderstand als Ursache? Diesmal paßt das, wie ein sprichwörtliches Auge in die Faust. :roll:

Bitte um mehr Vorstellungskarft. Die Marsatmosphäre beträgt nur weniger als 1 % der Erdatmosphäre. :x Und..scheinbar alles funktioniert so reibungslos, wie auf der Erde. Die Fallschirme bremsen und die heftigen Stürme wüten über die hellrote Landschaft. :shock:

weisse rose

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Dhe
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08.03.2013 - 11:05

Weiße Rose hat geschrieben:Die offene Frage lautet, ob Herr Baumgartner auf der Höhe von 35 km einen Fallschirm benutzen könnte, um den Fall mit Erdebeschleunigung bremsen zu können. :x .Offensichtlich nicht. Der Fallschirm wurde erst viel tiefer aufgespannt.
Offensichtlich doch. Baumgartner hatte neben dem Hauptfallschirm Bremsschirm dabei (wobei das nicht die korrekte Übersetzung von "drogue chute" ist), der ihn für den Fall, daß er außer Kontrolle taumeln würde, stabilisiert hätte (12. Absatz).

Abgesehen davon weise dich nunmehr zum sechsten Mal darauf hin, daß der Strömungswiderstand linear abhängig von der Geschwindigkeit eines Objekts ist. Das MSL bewegte sich beim Öffnen des Fallschirms mit 578 m/s. Baumgartner erreichte diese Geschwindigkeit erst, nachdem er etwa 5000m gefallen war. Bzw. er erreichte sie nie, aber es geht ja um das Prinzip.
Tja, nur...wie ist es möglich, daß so heftige Stürme in so extrem dünner Atmosphäre entstehen können ? Was treibt die Winde auf dem Mars ?
Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Manche ergeben sich aus der lokalen Kontur. Vereinfacht gesagt sind geologische Erscheinung (Vulkane, Kraterränder, Graben usw.) auf dem Mars hauptsächlich aufgrund der geringeren Gravitation über den Daumen ungefähr dreimal größer als die gleichen Erscheinungen es auf der Erde sind oder wären. Valles Marineris ist z.B. wesentlich tiefer als der Grand Canyon und von Ost nach West etwa so breit wie die USA. Daraus folgt, daß bei der Rotation, die Ostseite bereits im Sonnenlicht ist und warm wird, während die westlichen Teile noch im Schatten liegt. Der ganzen Canyon bzw. das Canyonsystem funktioniert dabei, gewissermaßen wie ein Windtunnel. Ähnliche Prozesse spielen sich z.B. an den Berghängen (Arsia, Pavonis, Ascreus und Olympus Mons) bzw. beim Konturübergang vom nördlichen Tiefland (Vastitas borealis) ab.

Die prinzipielle Antwort ist aber, daß sich Stürme besonders gut entwickeln können, weil die Atmosphäre dünn ist, und dadurch eine geringer "thermische Trägheit" hat. D.h. vereinfacht gesagt braucht man weniger Energie um Luftmassen zu bewegen, als man z.B. bei höherem Druck braucht. Das gleiche Prinzip ist auch auf der Erde jederzeit zu beobachten, z.B. bei Jetstreams usw. Die treten auch in hohen Atmosphärenschichten auf und nicht am Boden auf.

Dazu kommt, daß der Marsorbit eine wesentlich stärkere Exzentrizität hat, als der der Erde, während die Achsenneigung ungefähr die selbe ist. Die Exzentrizität beschreibt vereinfacht gesagt, wie eierförmig ein Orbit ist, während die Achsenneigung hauptverantwortlich für die Ausgestaltung der Jahreszeiten ist. Wenn eine Hemisphäre zur Sonne geneigt ist, ist da Sommer.

Auf dem Mars führt die Exzentrizität dazu, daß die Jahreszeiten unterschiedlich lang sind. Der nördliche Frühling ist 7 Monate, der Sommer 6 Monate, der Herbst 5 und der Winter nur 4 Monate lang.

Zusammen mit der geringeren thermischen Trägheit, dem Unterschiedlichen Konturprofil, und der geringeren Größe, ergibt sich daraus, daß sich die Hemisphären des Mars konstant quasi in einem thermischen Ungleichgewicht befinden, was die Entstehung von Winden und Sandstürmen begünstigt. Teilweise nehmen die Sandstürme dabei globalen Rahmenan.

Übrigens würdest du es abgesehen von den visuellen Effekten vermutlich nicht mal merken, wenn du auf dem Mars in einen 200km/h schnellen Sturm geraten würdest. Es reicht zwar um Staub aufzuheben, aber es steckt kaum kinetische Energie dahinter.

Weiße Rose
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10.03.2013 - 09:50

morgen Dhe,

herzlichen Dank für deine Antwort. Ziemlich lange und ausführliche Erklärung über die Gründe der auf dem Mars tobenden Stürme halte ich nicht für überzeugend. Du nennst zwar viele geophysische Faktoren, die leider keinerlei überzeugende Erklärung für dieses Phenomän ergeben. :(

Auf dem Mond herrschen ebenfalls gewaltige Temperaturenunterschiede,
von -160 C bis +140 C ( A propos, wie haben dermaßen gewaltige Unterschiede die Astronauten verkraftet :shock: )und trotzdem geht man davon aus, daß es dort kein geringstes Windlein gibt. Der Mond besitzt ebenfalls extrem dünne Atmosphäre. Es sollte dort auch wenigstens sehr "leicht" toben.

wiesse rose

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10.03.2013 - 11:22

...übrigens hast du die farbigen Fotos der Marslandschaft gesehen, die uns vor kurzem der Curiosity zeigte ?

Man erkennt rothelle Hügel und darüber ebenfalls den rothellen Himmel. :shock:
Merkwürdig. Bei so dünner Atmosphäre soll der Himmel dunkel sein wie auf unserem kleinen Trabanten. Derartige rothelle Himmel wäre nur bei dichter Atmosphäre denkbar.

Stammen diese Fotos tatsächlich aus dem Mars oder der Atacamawüste ? :lol:

weisse rose

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10.03.2013 - 13:45

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:Auf dem Mond herrschen ebenfalls gewaltige Temperaturenunterschiede,
Innerhalb eines Mondtages, der ca 4 irdische Wochen dauert.

Weiße Rose hat geschrieben: A propos, wie haben dermaßen gewaltige Unterschiede die Astronauten verkraftet
Gar nicht, denn sie sind "vormittags" gelandet. Da herrschen moderatere Temperaturen. Sie "verkraften" das übrigens genau wie viele andere Astronauten auch, die eine EVA (extra vehicular activity) machen, das sind recht viele seit 50 Jahren.

Wie verkraften das denn die Satelliten, die jahrelang z.B. in einem geostationären Orbit fliegen, wie die ASTRA Serie, die uns das Satelliten Fernsehen beschert. Ach ja, die sind seit über 20 Jahren der "tödlichen Strahlung" ausgesetzt.
-gj

Weiße Rose
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11.03.2013 - 08:34

Morgen groszenjunge,

was für ein Vergleich von dir? Der physikalisch "tote"Körper eines Kommunikatrionssatelliten mit dem Mesnschen aus Fleisch und Blut? :x

Du bist jedoch dem Haupthema entwichen. Die rege Diskussion betraf die heftige Stürmaktivität auf dem Mars. Diese Aktivität läßt sich keinesfalls mit der sehr dünnen Marsathmosphäre in Einklang bringen. :(

weisse rose

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11.03.2013 - 11:47

Hallo Dhe,

ich wende mich gerne an Sie, weil es mir scheint, du bist am besten in der Astrophysik bewandert. Ghostbusters hat zutreffend bemerkt, daß die Erdatmosphäre auf der Höhe von 35 km, der Marsatmosphäre am Boden entspricht.

Herr Baumgartners Fallschirmsprung im Sommer 2012 läßt grüßen :D
Was haben wir alle in der Life-Shaw damals gesehen und was daraus gelernt?

Die Kamera begeleitete Herrn Baumgarten bis zum Zeitpunkt des Sprunges. Auf der Höhe von 38 km haben wir alle den blaudunklen, klaren Himmel zu Gesicht bekommen. Warum zeigte uns der Opportunity den rothellen und dichten Himmel auf dem Mars ? :shock: Wir sollen einen blaudunklen Himmel mit unzähligen Sternen zu Gesicht bekommen ?

Dieses Bild entspricht der Erdhöhe von 35 km.

weisses roslein

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11.03.2013 - 11:52

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:Warum zeigte uns der Opportunity den rothellen und dichten Himmel auf dem Mars ?
aus http://sonnensystem.hohmann-edv.de/mars/planet.php
Die Marsoberfläche ist verrostet, sie ist zu einem guten Teil mit Eisenoxid-Staub (Fe²O³) bedeckt, eigentlich ein dunkelbraunes Mineral, das aber zusammen mit dem Silikatgestein eben diese charakteristische rötliche Farbe ergibt.
und weiter
Auf der Oberfläche treiben dann kleine Staubteufel ihr Unwesen, wie diese schöne Aufnahme der "Spirit" vom 26.5.2005 (zweites Bild links) beweist.

Und genau dieser Staub verteilt sich in der Marsatmosphäre und verleiht dieser ihren blaß-rötlichen Schimmer, wie auf der dritten Aufnahme links gut zu sehen ist. Und färbt dabei den gesamten Marshimmel blaßrosa.
-gj

Weiße Rose
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11.03.2013 - 12:04

hallo groszenjunge,

tja, der Eisenoxidstaub. Alles klar, nur...wie kann sich der Staub erheben, wenn die Marsatmosphäre extrem dünn ist ? :shock:

weisse rose

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11.03.2013 - 12:26

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:Alles klar, nur...wie kann sich der Staub erheben, wenn die Marsatmosphäre extrem dünn ist ?
Das wurde dir schon erklärt.

-gj

Weiße Rose
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11.03.2013 - 12:36

Ach groszenjunge,

das ist doch keine Erklärung. Nochmals : Die Marsatmosphäre beträgt etwa 0,7% der Erdatmosphäre !!!!!! :twisted: Gotteswillen, siehst du hier keinen Widerspruch ? Die Marsatmosphäre ist fast vernachläßigt, existiert fast gar nicht. Wie kann sie bis zum Himmel den rothellen Eisenoxidstaub zum Schweben bringen ?

Wie kann sie Wirbelböönen und sandige Stürme verursachen ? Wo ist die Logik ? :confused:

weisses roslein

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11.03.2013 - 12:57

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:Wie kann sie Wirbelböönen und sandige Stürme verursachen ? Wo ist die Logik ?
Das nennt sich Physik. Dann rechne mir mal vor, warum es nicht gehen sollte. Ansonsten nenne mir eine gute alternative Erklärung und nicht "geht nicht". Das geht nicht.
Wenn du nicht willst, dass es so ist, dann ist das dein Problem.

So einfach ist das eben. -gj

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11.03.2013 - 13:10

OK groszenjunge :D

obwohl sich das jeglicher Logik sowie den physikalischen Gesetzen entzieht, nehmen wir diesen kruden Widerspruch als axiomatische Wahrheit an.

Fazit : Auf dem Mars gelten völlig andere physikalische Gesetze als auf unserem Planeten. Mehr noch : Auf dem Mars gibt es eine neue noch nicht erforschte Physik. :party:

weisse rose

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11.03.2013 - 13:22

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:obwohl sich das jeglicher Logik sowie den physikalischen Gesetzen entzieht,
Nein, nicht OK. WELCHE Gesetze sollen das denn sein? Nenn sie endlich und rechne mir vor, warum es nicht geht oder halt einfach den Mund, wenn du keine passenden physikalischen Gesetze nennen kannst und damit demonstrierst, keine Ahnung zu haben.

-gj, langsam ungehalten werdend

ps: die Stürme sind von der Erde aus mit einem halbwegs guten Teleskop sichtbar. Und ja, auf dem Mars gilt die gleiche Physik wie hier auf der Erde.

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11.03.2013 - 14:04

mahlzeit groszenjunge,

hast du diese Stürme selbst gesehen ? :lol: Übrigens leugne ich das auf gar keinen Fall, nur behaupte sehr vorsichtig, falls es so werden sollte, daß man uns die ganze Wahrheit über die Marsatmosphäre nicht preisgeben wird.

Warum geben uns die Wissenschaftler völlig widersprüchliche Angaben darüber, die sogar den Grundschülern schwachsinnig erscheinen ?:wink:

weisses roslein

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11.03.2013 - 14:15

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:bla bla bla
Ich bat um die physikalischen Gesetze und eine plausible Berechnung. Solange die nicht kommt, habe ich fertig mit Training.
-gj

Weiße Rose
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12.03.2013 - 09:35

Guten Morgen Groschenjunge, :)

ich schätze dich zwar hoch, schade jedoch, daß Dhe seine Stellungnahme hartnäckig verweigert. Zwar hatte er diesbezüglich eine ganze Passage physikalischer Zusammenhänge ausgeführt, die jedoch im Endeffekt nix erklärt haben. :(

Berechnungen ? Ja, du hast im Großen und Ganzen recht. Diese merkwürdige geophysische Situation auf dem Mars hätte sich in der Tat möglicherweise berechnen lassen.

Was soll mathematisch nachgewiesen werden :

1. Der Fallschirm kann in der Marsatmosphäre abgebremst werden.
2. Schnell rasender Körper kann u.U. in der Marsatmosphäre glühen.
3. Die dünne Marsatmosphäre kann in der Lage sein gewaltige Staubstürme und Böönen zu erzeugen.
4. Die dünne Marsatmosphäre kann dichte Wolken aus Eisenoxid zum Schweben bringen.

Ich bin leider nicht in der Lage dies zu berechnen. Offensichtlich gibt es Fachleute, die das machen können. Eine sehr interessante Herausforderung, die uns die wahren Begebenheiten auf dem roten Planeten definitiv klären sollte.

weisse rose

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12.03.2013 - 11:22

Weiße Rose hat geschrieben: obwohl sich das jeglicher Logik sowie den physikalischen Gesetzen entzieht,

Ich bin leider nicht in der Lage dies zu berechnen.
no comment...

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12.03.2013 - 16:30

Hi,
Weiße Rose hat geschrieben:Ich bin leider nicht in der Lage dies zu berechnen.
Dann tritt gefälligst leise auf, sehr leise. Und pluster dich auch nicht so auf, wenn du von einem Widerspruch zu den bestehenden physikalischen Gesetzen schreibst.
Deine "Entropie"-Nummer war eine Glanzleistung der Ignoranz.
Weiße Rose hat geschrieben: Offensichtlich gibt es Fachleute, die das machen können.
In der Tat, die gibt es schon seit über 60 Jahren.
Weiße Rose hat geschrieben:Eine sehr interessante Herausforderung, die uns die wahren Begebenheiten auf dem roten Planeten definitiv klären sollte.
Nein, die sind geklärt. Schon vor 13 Jahren nutzte man Aerobraking http://www.nasa.gov/mission_pages/MRO/n ... 60830.html und du hast es nicht bemerkt.

-gj

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14.03.2013 - 11:31

Das schöne SF-Märchenstory über den Raketenantrieb der Zukunft. :D

Habt ihr euch jemals darüber die Gedanken gemacht, wie ein Raumschiff der Zukunft mittels des Sonnenwindes angetrieben werden sollte ? :shock:

Eine sollche Hypothese wurde vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Sonnenwind unserer Sonne soll einen gigantischen aufgespannten Fallschirm, an den das Raumschiff gekoppelt wird, in den Kosmos treiben.

Sehr komisch,nicht wahr ? Was ist der Sonnenwind ? Das ist kein Wind sondern die Alfa, Beta, Gamma und X-Strahlung. Wie ist es überhaupt möglich, daß die korpuskulare und elektomagnetische Strahlung einen Fallschirm zum Bewegen bringen sollte ? Aus welchem Material müßte dieser Zauberschirm bestehen, um einen mechanischen Widerstand zu leisten ?

Vielleicht treibt die Wolken und Fallschirme auf dem Mars auch der tückische Sonnenwind. :lol: Tja, das wäre eine Lösung.

weisse rose

Gedrin
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23.05.2013 - 02:41

Ich habe gerade mal eine Frage zu der Strahlendosis, das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe folgende Zahlen herausgesucht :

Die jährliche Strahlendosis in Deutschland liegt bei 2,4 mSv p.a. im Mittel (natürlich) + 1-2 mSV p.a. (künstlich). Für Schulkinder in Fukushima bei 20 mSv p.a. Für beruflich Strahlenexponierte Personen in D bei 20 mSV p.a. und für Angestellte von TepCo seit März 2011 bei 250 mSv p.a. Ein Astronaut wird in 300km Höhe mit etwa 400-500 mSv p.a. ausserhalb eines Shuttles und 100-200 mSv p.a. innerhalb, bombardiert. Ausserhalb des Gürtels liegt die Dosis zwischen 300 und 700 mSv p.a. und auf dem Mond wird ca 100 mSv p.a. angegeben.

Zum Van-Allen-Gürtel:
Quelle : Wikipedia

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Die Äquivalentdosis der Strahlung beider Hauptzonen beträgt hinter 3 mm dickem Aluminium unter extremen Umständen bis zu 200 mSv/h &#40;Millisievert pro Stunde&#41; im Kernbereich des inneren Gürtels und bis zu 50 mSv/h im Kernbereich des äußeren Gürtels. Als Normwerte gelten im gesamten Van-Allen-Gürtel 0,7-1,5 mSv pro Tag &#40;effektive Dosis&#41;, diese Diskrepanz lässt sich zum einen durch die verschiedenen Messmethoden erklären, zum anderen aber auch durch die Abhängigkeit der Strahlung von den starken Schwankungen der Sonnenaktivität

Nun hatte ich auf folgende Überlegung :
Die Mission dauerte 9 Tage, bei einer angenommenen Strahlenbelastung von 1 Sv p.a. im Mittel würde ich auf eine Gesamtbelastung von 24,66 mSv kommen. Kann das stimmen ? :shock:

Grüße,
Gedrin

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23.05.2013 - 07:39

Hi,
Gedrin hat geschrieben:Die Mission dauerte 9 Tage, bei einer angenommenen Strahlenbelastung von 1 Sv p.a. im Mittel würde ich auf eine Gesamtbelastung von 24,66 mSv kommen. Kann das stimmen ?
Nein, denn der Gürtel wurde in ca. 1 Stunde durchflogen. Wie kommst du eigentlich darauf, dass die gesamte Mission innerhalb des Gürtels stattfand?
siehe dazu http://www.mondlandung.pcdl.de/strahlen ... nallen.htm

Hier http://www.onmeda.de/lexika/strahlenmed ... 429-3.html gibt es bessere Infos zur Strahlenbelastung.
-gj

Gedrin
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23.05.2013 - 13:03

Hi Groschenjunge,

die Links waren sehr hilfreich, Danke.

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass die komplette Mission innerhalb des Gürtels stattfand, ich habe mich bei der Umrechnung von mSv/p.a. nach mSv/h nach mSv/p.a. total verzettelt. Nachdem ich das jetzt korrigiert habe komme ich im auf eine Belastung von 9,63 mSv. Zwar immernoch etwas zu hoch (gegenüber 6,1), was wohl daran liegt, das ich keine schwankungen in der Berechnung berücksicht habe.

Egal wie sehr ich daran rumrechne, die Gesamtstrahlenmenge ergibt bei weitem keine letale Dosis, trotzdem würde ich Bleiunterwäsche tragen :-)

Grüße,
Gedrin



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