Nach 19 Jahren aus dem Koma erwacht

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Nach 19 Jahren aus dem Koma erwacht

04.06.2007 - 19:31

Neue Hoffnung für alle Koma-Patienten?

Ein polnischer Koma-Patient ist nach 19 Jahren aus dem Koma erwacht.
Seine Ärzte hatten nach dem Unfall vor 19 Jahren erklärt, er werde nie wieder das Bewusstsein erlangen. Seine Ehefrau wollte das nicht glauben und pflegte ihn zu Hause.
Quelle: http://www.nzz.ch/2007/06/04/vm/newzzF2IPK0N1-12.html
Die Ärzte haben sich wohl getäuscht.
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Sethcon
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04.06.2007 - 20:04

Meiner Meinung nach müssten sowieso 30% aller Komapatienten aufwachen, da sich das Gehirn ja regenriert und die Synapsen wieder zusammen wachsen.

Aber richtig fit ist er ja selber noch nicht wieder, also ein Pflegefall wird der Mann auf jedenfall bleiben

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alarich
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04.06.2007 - 20:43

Ich glaube er wird kein Pflegefall. Laut meiner Information lebt er sich erstaunlich schnell wieder ein.
Und sicher werden bei einigen Menschen die Maschinen abgestellt, die irgendwann wieder erwacht wären.
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Against_the_System
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04.06.2007 - 21:02

Es ist halt schwierig zu beurteilen. Ein gewisser Prozentsatz wacht sicher wieder aus dem Koma auf, aber wenn ich mir vorstelle 19 Jahre zu liegen und dann aufzuwachen dann wäre ich lieer vor 19 Jahren eingeschlafen und nie wieder aufgewacht.
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alarich
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04.06.2007 - 21:06

ich bin selbst nicht der größte Freund davpn Leute am Leben zu erhalten für die ehe nichts mehr getan werden kann. Aber niemand weiß was einem im Koma wiederfährt. Träumt man? Leidet man? Bevor das nicht geklärt ist will ich keine endgültige Aussage zu Koma-Patienten und die Maßnahmen für sie machen.
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04.06.2007 - 21:49

Also wenn man wirklich träumt ( und ich glaube das es so ist, zumindest in manchen Fällen ) dann wäre ein 19 Jahre langer Alptraum doch ziemlich sch.... !
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alarich
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04.06.2007 - 22:15

Und wenn es ein 19 Jahre langer schöner Traum ist?
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Simn
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Träume...

04.06.2007 - 22:33

Ich glaube es gibt keinen Traum der 19 jahre anhält!
Kennt ihr diese Gedanken wo ihr euch in 1er sekunde vorstellen könnt irgendwas zu machen? Aber würde man alles aufschreiben was man in dieser sekunde gedacht habt bräuchte man Stunden!?!
So sind auch träume insofern glaube ich kaum das man 19 jahre lang träumt, man soll allein pro nacht einige (ich weiß jetzt net genau wie viele) träume haben!

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alarich
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04.06.2007 - 22:45

Tja, es kann durchaus sein. Der Verstand kann sich eine Menge vorstellen das es auch für 19 Jahre reicht.
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Sethcon
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05.06.2007 - 13:38

Gab es denn von dem Komapatienten eine Aussage zu dem Thema?

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YinundYan
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05.06.2007 - 15:54

Nach 19 Jahren aufzuwachen muss wie eine Zeitreise ohne Rückkehr sein. Als er einschlief war der Kommunismus im Sterben und jetzt wacht er auf und es gibt Handys, Computer, Internet .....
Unsre Sprache ist entweder – mechanisch – atomistisch – oder dynamisch. Die echt poetische Sprache soll aber organisch lebendig sein. Wie oft fühlt man die Armut an Worten – um mehrere Ideen mit Einem Schlage zu treffen.

depeche
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05.06.2007 - 18:34

na ja und (hoffe dsa es nicht schon steht) das die meisten oder sagen wir viele koma patienten auch wenn sie aufwachen würden wären sie vllt. körperlich behindert^^



also ich halte wie einige von euch auch nicht sehr viel. Wenn es eine reelle Chance gibt das man innerhalb der nahen Zukunft aufwacht ok aber wenn an das nie weiß und einfach auf gut glück wartet würde man da auch ejr viel der familie ersparen oder etwa nicht?
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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05.06.2007 - 20:45

also ich muss sagen wenn ich ins Koma fallen sollte möchte das meine Lebensgefährtin oder meine Familie das Ding abschalten das für mich lebt.

Hab keinen Bock nach 19 Jahren aufzuwachen. Ich finde es ist ethisch nicht in Ordnung einen Menschen 19 Jahre künstlich am Leben zu erhalten ( auch wenn einmal einer aufgewacht ist ), sorry.
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TronamdoXL
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05.06.2007 - 22:04

19 Jahre :S. Wenn das ich währ, hät ich gehoft, das meine Familie besser mal die Geräte ausschaltet, anstatt mich durch irgend ein Stück Technik 19 Jahre Lange am Leben erhalten lassen.

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@TronamdoXL

Einer mal meiner Meinung :wink:
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Robin
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Ich hab mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen,
also es geht um einen koma-patienten, der schwerkrank ist und ich sag mal die ersten 2-3 wochen nicht selbstständig aufwachen kann. jetzt hat dieser einen traum. (Simn hat den sekundentraum angesprochen..) man kann sich in einer sekunde in diesen traum einleben also man will garnichtmehr aufwachen.. kennt jeder denk ich, dass man sich tierisch ärgert wach zu sein.
jetzt stellt euch vor ihr träum 2-3 wochen im diesem fall 19 jahre ! der koma-patient hat sich seiner traumwelt angepasst und lebt mit vollem bewusstsein in seiner traumwelt und jetzt wacht der nach 19 jahren auf. wie gehts dem dann ?! oO der hat 19 jahre geträum ohne technischen fortschritt und wacht neben "high tech" geräten auf. also ich würd da grad nochma ins koma fallen denk ich mal xD

naja.. wurden die leute schonmal gefragt ob sie im koma geträumt haben ? vllt können sie sich garnichtmehr daran erinnern.

schuhmie01
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Dhe
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02.12.2007 - 04:46

Der hat nicht 19 Jahre durchweg einen Traum gehabt. Das hätte man sehen können.

Außerdem ist unser Gehirn nicht so beschissen konstruiert, daß es 19 Jahre lang an einem Stück träumen kann...wir wären ja nur noch mit Energieproduktion (fressen) beschäftigt.

Vielleicht hat er in seinen 19 Jahren hunderte Träume gehabt, vielleicht aber auch keinen einzigen. Da wohl kaum die ganze Zeit Gehirnströme gemessen wurden, wäre die einzige Möglichkeit ihn mal zu fragen.

schuhmie01
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02.12.2007 - 04:49

In der Medizin ist ein voll ausgeprägtes Koma (griechisch κῶμα, „tiefer Schlaf“) die schwerste Form einer quantitativen Bewusstseinsstörung. In diesem Zustand kann das Individuum auch durch starke äußere Stimuli wie wiederholte Schmerzreize nicht geweckt werden.

Das Koma ist somit ein Symptom (Krankheitszeichen) und keine Krankheit. In der internationalen Klassifikation der Gesundheitsstörungen (ICD-10) wurde es daher in die Rubrik „R“ (Symptome und Befunde) eingeordnet (R40.2). Das Koma ist Ausdruck einer schwersten Störung der Großhirnfunktion und zumeist lebensbedrohend. Von daher werden Komatöse wohl kaum träumen.

Die weitere Entwicklung des Komatösen ist von der zugrunde liegenden Erkrankung und medizinischen Versorgung abhängig.

Die Einteilung erfolgt nach klinischen Gesichtspunkten, also entsprechend der Reaktion auf bestimmte Reize. Je nach verwendeter Klassifikation werden zumeist drei bis vier Grade unterschieden:
  1. Grad - gezielte Abwehr auf Schmerz, Pupillenbewegung intakt, Augenbewegung bei Reizung des Gleichgewichtsorgans (vestibulo-okulärer Reflex) intakt
  2. Grad - ungerichtete Abwehr auf Schmerz, Massenbewegungen, Außenschielen (divergente Bulbi)
  3. Grad - keine Abwehr, nur noch Fluchtreflexe, vestibulo-okulärer Reflex fehlt, Pupillenreaktion abgeschwächt
  4. Grad - keine Schmerzreaktion, keine Pupillenreaktion, Ausfall weiterer Schutzreflexe
In der Notfallmedizin etabliert ist die Glasgow-Koma-Skala - die auch als Entscheidungshilfe z. B. für Beatmung herangezogen wird. Sie umfasst auch leichtere Bewusstseinsstörungen.

Wachkoma

Hierbei handelt es sich um eine schwere Hirnschädigung, bei der die Funktion des Großhirns erloschen ist. Daher wird sie auch als apallisches Syndrom („ohne Hirnrinde“) bezeichnet. Das Leben wird durch die Funktionen des Hirnstamms aufrechterhalten. Als Folge werden die Betroffenen zwar wach, erlangen aber mangels kognitiver Funktionen nicht das Bewusstsein und können in keinerlei Kontakt mit der Umwelt treten (weder aktiv noch passiv). Fachlich exakt wird das Wachkoma als persistierender vegetativer Status (PVS) bezeichnet. Weiteres siehe im Artikel Wachkoma.

Robin
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na dann wär das ja auch geklärt xD

Green-Firedevil
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23.04.2008 - 14:46

Ich kenn mich leider nicht so aus aber die frage ist mri grad eingefallen und iich muss sie einfach stellen (also bitte nicht auslachen falls es totaler schwachsinn ist)
Müsste man nicht theoretisch lansamer oder sogar gar nicht mehr altern im Koma??Oder hängt das altern von ganz anderen Faktoren ab die vom Koa nicht eingeschränkt werden?

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alarich
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23.04.2008 - 16:46

nö, wieso denn? Mal als Einführung ins altern kannst du ja hiermit anfangen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Biogerontologie
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23.04.2008 - 17:18

Green-Firedevil hat geschrieben:Müsste man nicht theoretisch lansamer oder sogar gar nicht mehr altern im Koma??Oder hängt das altern von ganz anderen Faktoren ab die vom Koa nicht eingeschränkt werden?
Ein Koma hält selten länger als ein paar Monate. Danach sind die Patienten entweder aufgewacht, in einem vegetativen Zustand oder tot.

Solche Sachen, daß Menschen über Jahre hinweg minimalbewußt oder komatös sein können, sind überhaupt erst durch die Medizintechnik (z.B. PEG-Sonden usw.) möglich geworden.

Der Körper altert und verschleißt in der Komaphase normal weiter. Im Prinzip funktioniert er ja auch wie vorher. Was kaputt ist, ist das Gehirn (bzw. Teile davon).

Je länger solche Menschen liegen, desto stärker atrophieren die Muskeln und früher oder später bekommen sie (z.B. wegen der PEG) eine Infektion und kriegen dann Lungenentzündung oder irgendwas anderes, woran sie eingehen.

Dem kann man sicherlich mit Antibiotika und anderen Dingen entgegenwirken und wahrscheinlich wird die Dauer, die ein Mensch im Koma bzw. vegetativ verbringen kann, mit Fortschreiten der Medizin immer länger werden, aber dennoch ist es so, daß "Lanzeitkoma" eher eine Verkürzung der quantitativen Lebenszeit darstellt. Der qualitativen sowieso.



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