Kürzlich verstorbener Großvater im Traum

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Shadow-2803
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Kürzlich verstorbener Großvater im Traum

15.04.2011 - 12:49

Hallo zusammen,

ich hatte vor ca. einer Woche einen seltsamen Traum von meinem Opa, der vor einem Monat plötzlich verstorben ist.

Nur kurz um es verständlicher zu machen eine Beschreibung:
Meine Großeltern haben ein großes Grundstück. Großes Haus, großer Hof und dahinter nochmal ca. 3x so großes Grundstück auf dem eine große Halle steht die in zwei geteilt ist. In der linken Hälfte hat mein Vater eine Werkstatt für 2 und 4 Räder. Die andere hälfte sowie das Restliche Grundstück ist mit Landwirtschaftsgeräten überfüllt, da mein Opa einen Landwirtschaftsbetrieb hatte. In den letzten Jahren hat er in diesem Teil tagtäglich Holz gesägt und gespalten um das Haus zu heizen, dabei ist er auch gestorben, an einem Herzinfakt. Wir haben dann das übrige Holz eine Woche später gemacht.

Nachdem mein Opa verstorben ist, hat meine Oma direkt angefangen aufzuräumen, wobei wir mithalfen. Um das Grundstück rum sind mittlerweile alle Bäume gefällt und viele alte Holz- und Metallteile entsorgt. Mein Opa hat schon immer alles angehäuft was er bekommen hat, ob er es jetzt letztendlich noch gebraucht hat oder nicht... aber das tut jetzt auch nichts zur Sache. Er hatte 4 Traktoren, 2 die er in seiner Landwirtschaft gebraucht hat, einen Oldtimer den er zu seinem 50 Geburtstag von uns bekommen hat und einen Oldtimer den er selbst gekauft hatte. Letzteren hat meine Oma verkauft. Im Endeffekt hat sie jetzt alles gemacht was mein Opa nie wollte, ob das jetzt gut oder schlecht ist sei dahingestellt.

Jetzt komm ich aber endlich mal zu meinem Traum. ;-)
Es war vor etwa einer Woche, da war ich mit meinem Vater in seiner Werkstatt und half ihm, das mach ich so ziemlich jedes Wochenende. Irgendwann wollte ich zu meinem Auto das vorne im Hof stand, da stand mein Opa plötzlich vor mir. Wie ich ihn kannte, die gleichen Klamotten an und sah aus wie schon immer. Ich wusste in dem Traum, dass er tot ist. Ich hab ihn dann natürlich gefragt ob er das wirklich ist, dann hat er gesagt ja. Kurz darauf lief er nach hinten in den Teil der Halle, in dem immer seine Gerätschaften standen. Ich hab dann meinen Vater gerufen aber der hat nicht reagiert. Ob er mich jetzt nicht gehört hat oder auch nicht sehen konnte weiß ich nicht.
Als wir dann in der Halle waren, konnte ich plötzlich nicht mehr laufen und bin stattdessen geschwebt, konnte aber noch mit ihm reden. Ich hab ihn gefragt warum ich jetzt fliege, darauf hat er aber nicht geantwortet, stattdessen meinte er, er sei enttäuscht, dass gar nichts mehr so ist wie es bei ihm war. Als er dann aber das fertige Holz gesehen hatte war er stolz und sagte dass er das gut findet, dass weiterhin mit Holz geheizt wird und er sich freut dass wir es so schön geschnitten und gestapelt haben. Danach ging er wieder aus dem Hallenteil raus und lief wieder Richtung Einfahrt. Ich bin hinterhergeschwebt, konnte aber nichts kontrollieren, ich bin da hin geschwebt, wo er hin gelaufen ist. Im Hof blieb er dann stehen und sagte zu mir, dass er traurig ist. Ich hab ihn dann gefragt warum, er meinte dann, weil ihn niemand besuchen kommt. Ich hab dann gesagt, ich bin doch mehrmals die Woche da. Dann meinte er: Ja, aber trotzdem bin ich einsam. Ich hab mich dann entschuldigt. Er hat dann gefragt wie es meiner Freundin geht, ob wir noch zusammen sind, ich habe dann gesagt ja, ihr geht es gut und wir sind noch zusammen, aber sie vermisst dich auch. Dann hat er gelächelt. Ich hab dann gefragt ob ich ihn umarmen darf, aber er hat gesagt er würde gerne, aber das geht nicht. Das letzte was er sagte war, dass er leider keine Zeit mehr hat und wieder gehen muss, sich aber freut, dass er mich gesehen hat. Ich wollte dann noch etwas sagen, aber plötzlich war ich wieder auf dem Boden und stand vor dem aufgeräumten Teil der Halle.
Meine Oma stand neben mir. Ich habe ihr gesagt, dass Opa da war. Sie sagte nur: Ich weiß. Dann bin ich aufgewacht.

Bis ein paar Tage vor diesem Traum war ich fast jeden Tag mit meiner Freundin am Grab, habe gebetet und wir haben uns zusammen um das Grab gekümmert. Haben darüber geredet was wir ihm schönes kaufen könnten. Grund warum ich dann weniger dort war ist, dass ich in 3 Wochen meine Abschlussprüfung für meine Ausbildung schreiben muss und daher leider nicht sonderlich viel Freiraum habe.


Der Traum geht mir sehr nach, wir haben bis ich 12 war bei meinem Opa und meiner Oma gelebt und ich hatte schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu ihm.
Ich hab mich schon durchs Internet gegraben was das für eine Bedeutung haben könnte, aber ich konnte nichts wirklich sinnvolles finden.

Ich hoffe Ihr könnt mir da vielleicht helfen.


In diesem Sinne, danke und Gruß



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