Geisterbilder im digitalen Zeitalter

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Mawa
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Geisterbilder im digitalen Zeitalter

08.03.2013 - 13:14

Geisterbilder im digitalen Zeitalter

Neulich viel mir ein altes Buch in die Hände. In diesem Buch handelt es sich um unerklärliche Phänomene. In einem Kapitel schrieben sie über Geistererscheinungen welche auf Fotos fest gehalten worden waren. Dabei ist mir auf gefallen, dass eigentlich alle Geisterfotos aus dem analogen Zeitalter der Fotographie stammen. Gerade bei den alten Fotoapparaten kam es schnell mal zu einer „Geistererscheinung“ Doppelbelichtete Bilder, Zu lange belichtet, unscharfe Bilder etc. etc. Wie viele echte Geisterfotos wurden bis her mit einem digitalen Fotoapparat gemacht? In der heutigen Zeit besitzt bald jeder Mensch ein Fotohandy oder einen Fotoapparat, sollte es da nicht 1000ende von Geisterfotos geben? Ich habe lange gegooglet und wenn man jetzt mal die analogen Bilder, Photoshop/Fakebilder, Sinnestäuschungen weg lässt, ist da nichts zu finden. Da frage ich mich ob die Geister dann überhaupt fotografiert werden können.
Wie denkt ihr darüber?

rambaldi
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08.03.2013 - 14:25

Können Geister nicht immer genau das, was ihr Glaubender will?

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alarich
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11.03.2013 - 15:50

Geisterfotos sind a Schmarn. Wenn mir jemand ein Geisterfoto zeigt und dann behauptet, das da nichts war als er es fotographiert hat, frage ich gerne wie das denn funktionieren soll.

Es ist unmöglich etwas auf einem Foto zu sehen was man mit bloßen Auge nicht sehen könnte.

Fotoapparate gehören für mich in den Bereich des modernen Aberglaubens. Jeder weiß das sie funktionieren und was sie machen, aber wie sie das machen, das weiß kaum jemand. Darum schreibt man ihnen auch so gerne mystische Eigenschaften zu, wie zum Beispiel das sie Dinge aufnehmen können die wir mit dem menschlichen Auge nicht sehen.

Ist natürlich bei genauerer Betrachtung totaler Unsinn. Das menschliche Auge kann in simpler Weise betrachtet nur zwei Arten von Dingen sehen. Solche die selber Lichtquellen und damit Wellen sichtbaren Lichts aussenden oder solche die diese Lichtwellen reflektieren. Von der Wohnzimmerlampe über Stecknadeln und Streichhölzer bis hin zu Schlößern oder der scharfen Nachbarstochter kann man alles in diese Kategorien einteilen.
Eine Kamera macht nichts anderes, es nimmt auch nur Dinge auf die sichtbares Licht aussenden oder reflektieren (das Blitzlicht dient ja im Prinzip nur als solche Lichtquelle damit die reflektierenden Objekte auch ordentlich aufgenommen werden und das Bild nicht zu dunkel ist (keine oder nicht genug Reflektion statt fand)).

Ein Fotoapparat kann also gar nichts auffnehmen, was das menschliche Auge nicht sieht. Im Gegenteil, selbst die modernsten Digitalkameras nehmen weniger sichtbare Lichtwellen wahr als das menschliche Auge.

Das ist das ganze Geheimniss hinter der Fototechnik. Kein großer Zauber Manitu, sondern wenn man es so will nur eine schwächere Version des menschlichen Auges.

Was steckt nun hinter all diesen Geisterfotos? Natürlich fallen die schon erwähnten Fakes, Doppelbelichtungen usw. weg. Was bleibt ist ein ganz kleiner Teil von "echten Aufnahmen"
Diese zeichnen sich dadurch aus, das auf ihnen etwas zu sehen ist, was der Fotograph tatsächlich nicht wahrgenommen hat und was auch tatsächlich da war. Hier kommt jetzt eine Eigenschaft des Gehirns is Spiel. Bestes Beispiel ist meiner Meinung nach der Fall Jane Churm, welche ja angeblich beim Rathausbrand in London herum gespukt hat. (wer es nicht kennt, einfach mal kurz google bemühen, ist gleich das erste Bild)
Ist auf dem Bild ein Mädchen zu erkennen das in den Flammen steht? Ja, eindeutig. Ist das Foto gefaktet? Laut den Untersuchungen wohl nicht. Ist das also ein Geist? Wohl eher nicht. Hier spielt uns einfach das Gehirn einen Streich, wir interpretieren in eine Formation die zufällig in den Flammen entstanden ist ein bekanntes Muster, nämlich ein menschliches Gesicht. Mit bloßem Auge wäre das wohl nicht passiert, da ein Feuer ständig in BEwegung ist. Aber mit der Kamera war eine Momentaufnahme möglich und in die interpretieren wir jetzt ein kleines Mädchen.

Das ist das ganze Geheimniss hinter den Geisterfotographien.
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theo_zimmermann
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19.12.2013 - 15:04

Hallo zusammen, auch wenn die Dislussion schon ewig alt ist (März), muss ich meinen Senf noch dazu geben.
@alarich: Ich verstehe deine radikale, nüchterne und rationelle Haltung schon, muss dir aber trotzdem widersprechen. Nur ein Beispiel:
Was ist den mit analogen Infrarotfilmen? Unser Auge kann kein Infrarot wahrnehmen und dieser Film schon. Zack sind deine ganze Argumente auch schmarn. 8)

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alarich
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19.12.2013 - 15:43

Wenn du es so siehst. Dann muss man natürlich die Frage stellen wie viele der Geisterfotos nun auf Infrarotfilme gebannt wurden. Desweiteren kommt der Punkt hinzu das dann alle Geister die so aufgenommen werden rot sein müssten auf dem Bild, bzw. würden wir sie auf dem Foto als rot wahr nehmen bzw. als graurot oder zumindest rot getönt. Jedenfalls würden sie sich farblich stark von dem Rest abheben müssen. Auf wie viele Fotos trifft das nun zu? Ich würde mal sagen die wenigsten, womit sich die Frage stellt wer hier Schmarn erzählt. Das heißt, stellt sich eigentlich nicht.
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