Heiliger Gral und Bundeslade - Neue Spuren des Mysteriums

Der mysteriöse Heilige Gral. In diesem Forum wird die Suche nach dem Heiligen Gral, mögliche Orte wie Glastonbury, Personen wie Maria Magdalena und Begriffe wie San Greal diskutiert.


Gerhard.S.
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Heiliger Gral und Bundeslade - Neue Spuren des Mysteriums

06.07.2006 - 09:34

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Geschichte der Bundeslade und des Heiligen Grals. Besonders die Theorien von Peter und Johannes Fiebag (Die Ewigkeitsmaschine, Langen Müller) sowie von Graham Hancock (Die Wächter des heiligen Siegels, Marix Verlag) enthalten interessante Erklärungen für das Verschwinden der Bundeslade. Peter und Johannes Fiebag glauben, dass der Gral, ein eng mit der Bundeslade verbundenes Heiligtum, auf der Insel Oak Island vor der Küste Kanadas versteckt wurde, während Graham Hancock davon ausgeht, die Lade sei schon in biblischer Zeit nach Äthiopien gelangte, wo sie sich noch heute befinden soll.
Die verschiedenen Theorien mögen ein Körnchen Wahrheit enthalten, doch wirklich überzeugend ist keine von ihnen. Die Geschichte vom Abtransport der Bundeslade nach Äthiopien stammt nachweislich aus frühchristlicher Zeit und sollte wohl belegen, dass eine der Kopien der Bundeslade, die in Äthiopien zu Hunderten herumstehen, echt ist. Auch im Fall Oak Island gibt es keine wirklich stichhaltigen Anhaltspunkte. Auf der Insel könnte ein Schatz versteckt worden sein, doch die Bundeslade oder der Gral waren es wohl kaum.
Nun gibt es eine neue Theorie über den Verbleib der Bundeslade, für die es tatsächlich überzeugende Indizien gibt. Ein gewisser Oliver Deberling behauptet in dem Buch „Das größte Geheimnis der Templer“ (Kopp Verlag), dass die Überreste der Bundeslade Ende des 19. Jahrhunderts von einem Pfarrer in Südfrankreich in der Nähe des Pyrenäendorfes Rennes-le-Château, einige Kilometer südlich von Carcassonne, gefunden wurden. Es ist tatsächlich faszinierend, wie gut Oliver Deberling diese Behauptung untermauern kann. Er ist davon überzeugt, dass das um 1650 entstandene Gemälde „Die Hirten von Arkadien“ von Nicolas Poussin den Schlüssel zum Verbleib der Bundeslade enthält. Das Bild zeigt einen Steinschrein, der sich in offener Landschaft vor einem großen Felsen erhebt. Den seltsamen Schrein rahmen vier Figuren ein, während zwei im Vordergrund kniende Hirten auf seine Inschrift „Et in Arcadia Ego“ (Und ich in Arkadien) weisen.
Poussins Gemälde „Die Hirten in Arkadien“ enthält erstaunliche Merkmale der Landschaft um Rennes-le-Château. Vor einigen Jahrzehnten entdeckte man fünf Kilometer östlich von Rennes-le-Château, bei der kleinen Stadt Arques, einen Steinschrein, der zusammen mit seiner Umgebungslandschaft verblüffend an Poussins Bild erinnert. Die Proportionen des Steinschreins und der Landschaft auf dem Bild entsprechen so erstaunlich genau dem realen Vorbild, als habe sie der Maler vor Ort skizziert. Ähnliches gilt auch für die Bäume auf dem Kunstwerk, die selbst nach Jahrhunderten in der Nähe des inzwischen zerstörten Schreins auszumachen sind.
Von größter Bedeutung jedoch ist die offensichtlich verstümmelte Inschrift „Et in Arcadia Ego“, die im Zentrum des alten Bildes auftaucht. Oliver Deberling versuchte den Satz umzustellen, indem er nur drei Buchstaben versetzte, ohne die Buchstabenreihenfolge der verbliebenen Wörter zu ändern. Es entsteht: „Tego Ian(us) Arca Dei“ - („Ich verberge den Zugang zur Lade Gottes.“) Die Lade Gottes war früher eine gebräuchliche Bezeichnung der Bundeslade
Nach der Auflösung des Anagramms verbarg der Schrein nicht die Bundeslade, sondern einen „Zugang“, denn das verwendete Wort „Ian(us)“ kann im genauen Wortsinn auch als „bedeckter Durchgang“ oder „Stollen“ übersetzt werden. Oliver Deberling geht in „Das größte Geheimnis der Templer“ davon aus, dass im Umfeld des Schreins ein Zugang zu einem unterirdischen Stollen oder einer Grotte zu finden war? Tatsächlich gibt es in der Umgebung von Arques und Rennes-le-Château zahlreiche unterirdische Stollen, die im 13. Jahrhundert vom Ritterorden der Templer angelegt wurden.
Der Autor begann nach Spuren dafür zu suchen, ob die Geschichte Rennes-le-Châteaus und der näheren Umgebung tatsächlich irgendwie mit der Bundeslade zusammenhing. Er wurde schnell fündig.
Seltsamerweise zeigt das Wappen Rennes-le-Châteaus einen Davidstern! Der Davidstern ist das Hauptsymbol des Judentums, dessen zentrales Heiligtum die Bundeslade war. Ein solcher Davidstern ziert jedoch auch ein Fenster der Kirche von Arques, zu dessen Gemarkung die Umgebung des Steinschreins gehört. In der Dorfkirche Rennes-le-Châteaus sollen 1886 zudem einige Pergamente aus dem 18. Jahrhundert gefunden worden sein, die von Antoine Bigou, einem früheren Gemeindepfarrer, um 1780 verfasst wurden. In den Pergamenten wird nicht nur Nicolas Poussins Gemälde erwähnt, es ist sogar die Rede von einem „Schatz von Zion“ Zion war der frühere Name Jerusalems und im Alten Testament wird die Bundeslade als „Herrin Zion“ bezeichnet.
Bei seinen weiteren Recherchen stieß Deberling auf den Namen Berenger Saunières, der bis 1917 Pfarrer in Rennes-le-Château war. Interessanterweise schwamm Berenger Saunières nach der Entdeckung der Pergamente förmlich im Geld. Er gab Millionensummen aus und ließ prunkvolle Gebäude errichten. Angeblich stammt der Reichtum des Priesters aus dem illegalen Handel mit Messen, der nach heutiger Währung etwa 900 000 Euro eingebracht haben soll. Oliver Deberling jedoch glaubt, dass der Reichtum des Priesters hauptsächlich durch den Verkauf von Gold und Wertgegenständen aus einem Schatz der Templer zustande kam. Auf einem Grundstück des Priesters fand man 1928 sogar noch Reste einer alten Goldstatue, die eingeschmolzen werden sollte. Durch Bankbelege und Rechnungsbücher sind nach heutiger Währung über 40 Millionen Euro nachweisbar, die an den Priester bzw. seine engsten Freunde flossen. Nicht einmal in 100 Jahren hätte der Pfarrer diesen Betrag über Messehandel verdienen können.
Gerade die von Saunière erbauten Gebäude enthalten merkwürdige Symbole, die offenkundig auf den Tempel und die Bundeslade hindeuten sollten. Einem von ihm errichteten Aussichtsturm gab der Priester den Namen „Tour Magdala“ („Turm der Magdalena“). Offenbar war die Namensgebung keine Anspielung auf die biblische Maria Magdalena, sondern hatte ganz andere Hintergründe. Der Name Magdalena bedeutet „Frau des Tempelturms“ und steht im Zusammenhang mit den drei Türmen des Jerusalemer Tempels, die der dreieinigen babylonischen Göttin Maria-Anna-Ischtar geweiht waren. Auch Saunières Villa wurde offenbar nicht ohne Grund „Villa Bethania“ genannt. Übersetzt bedeutet Bethania „Haus der Anna-Ischtar“, das nichts anderes war als der Tempel in Jerusalem. Den eindeutigsten Hinweis auf die Bundeslade entdeckte Deberling jedoch in Form von Saunières persönlichem Buchzeichen, das ein altes jüdisch-kabbalistisches Symbol der Bundeslade zeigt.
Der Gralsforscher Oliver Deberling geht in dem Buch „Das größte Geheimnis der Templer“ davon aus, dass Saunières Entdeckung untrennbar mit der Geschichte des Adelshause Hautpoul de Blanchefort verbunden ist, dessen Beichtvater Antoine Bigou wichtige Pergamentschriften hinterlassen hatte.
Der Abbé hatte ein altes Familiengeheimnis verschlüsselt aufgezeichnet, das jeweils vom Vater an den ältesten Sohn weitergegeben wurde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die direkte Linie der Geheimnisträger unterbrochen. Als die Marquise 1781 im Sterben lag, ließ sie ihren Beichtvater Antoine Bigou kommen, um ihn in ein altes Mysterium einzuweihen. Gegenüber einem Amtsbruder sprach der Priester davon, dass die Marquise von ihm verlangt habe, das Geheimnis einer würdigen Person anzuvertrauen, die es wiederum weiterreichen sollte. Als Jahre später die französische Revolution ausbrach und viele katholische Priester verhaftet wurden, entschloß sich Bigou, sein Vaterland zu verlassen und nach Spanien zu übersiedeln, wo er 1793 starb. Im Exil gab Bigou das Geheimnis der Marquise an Abbé Cauneille weiter, der seinen Amtsbruder Jean Vié informierte, welcher später Pfarrer von Rennes-les-Bains wurde. Der Nachfolger Jean Viés war jedoch Henri Boudet, der Freund und Kollege Saunières.
Die Hautpoul de Blancheforts waren verwandt mit einer Templer-Dynastie, aus der Bertrand de Blanchefort, der vierte Großmeister des Ordens stammte. Im Jahre 1156 ließ jener Bertrand de Blancheforts deutsche Bergleute in die Gegend von Rennes-le-Château beordern, um raffinierte unterirdische Tresore und Stollen anzulegen, in denen offenbar in Krisenzeiten die Reichtümer des Ordens versteckt werden sollten. Dieser Fall trat gegen Ende des 13. Jahrhunderts ein, als der französische König Philip IV. erste Versuche unternahm, den Templerorden zu zerschlagen. Mit Hilfe Pierre de Voisins, des Herrn von Rennes-le-Château, der ebenfalls mit dem Haus Hautpoul de Blanchefort verwandt war, rollte eine nächtliche Wagenkolonne in Richtung Arques, also genau in die Gegend, die Poussin auf seinem Gemälde festgehalten hatte. Nach einer örtlichen Legende wurde in jener Nacht der sagenumwobene Schatz der Templer verborgen.
Es gibt Anzeichen dafür, dass die Überreste der Bundeslade tatsächlich in den Besitz der Templer gelangten. Die neun Gründungsmitglieder des Ordens hatten ihr Hauptquartier nicht nur auf dem Tempelberg in Jerusalem bezogen, sondern viele Jahre lang dort archäologische Ausgrabungen betrieben. Israelische Forscher stießen auf Stollen und Tunnel, die Anfang des 12. Jahrhunderts von den Kreuzrittern in den Tempelberg getrieben wurden, wo nach alten jüdischen Legenden die Lade versteckt worden sein soll. Vor der Ordensgründung ließ man zahlreiche alte hebräische Schriften übersetzen, die in Jerusalem und am Toten Meer gesammelt wurden. Seltsamerweise sagte man Baphomet, dem Heiligtum der Bruderschaft, manche Eigenschaften nach, die an die Beschreibungen der Bundeslade erinnern.
Hinweise auf den Templerorden fand Oliver Deberling auch auf einem weiteren alten Kunstwerk, das in direkter Verbindung zum Geheimnis von Rennes-le-Château steht. Auf einer der linken Seitentafeln des weltberühmten Genter Altars der Gebrüder van Eyck erscheinen Tempelritter in ihrer typischen Ordenstracht mit dem roten Kreuz auf weißem Hemd. Das um 1432 vollendete Hauptbild des Genter Altars zeigt zudem erstaunliche Parallelen zu Nicolas Poussins Bild. Erneut erhebt sich in freier Landschaft ein altarartiger Schrein, auf dem der Heilige Gral in Form eines Kelch steht, in den sich das Blut eines geopferten Lammes ergießt, welches eindeutig Christus symbolisiert. Ein interessantes Symbol enthält die linke äußere Seitentafel des Kunstwerks. Dort ist derselbe markante Felsrücken zu sehen, der sich bei Arques im Hintergrund des Schreins erhebt und auch auf dem Gemälde Nicolas Poussins erscheint.
Einen Beleg dafür, dass der Genter Altar ursprünglich als konkreter Hinweis auf einen wirklich existierenden Ort entstand, glaubt der Autor auf einer der rechten Seitentafeln gefunden zu haben, die einen regelrechten geographischen Schlüssel für die Szenerie enthält. Hier trägt ein Pilger eine Jakobsmuschel auf der Stirn, das Symbol der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in Spanien, zum legendären Jakobsgrab, die an Rennes-le-Château vorbeiführt und fast in Sichtweite des Schreins bei Arques verläuft.
Die Gebrüder van Eyck und Nicolas Poussin hatten ein und dasselbe Motiv auf ihren Kunstwerken verewigt, nämlich die Gegend um den Steinschrein. Der Widerspruch zu Poussins Bild ist jedoch offensichtlich. Poussins Gemälde enthält einen Hinweis auf die Bundeslade, während im Zentrum des Genter Altars der Gral steht. Gral und Bundeslade, beides scheint nicht zusammenzupassen.
Die ersten Grals-Autoren wußten interessanterweise nichts von einer Verbindung zwischen Gral und Christus. Eschenbach beschrieb den Gral als Heiligtum, das später in den Besitz der Templer geriet und einst von einer Schar auf die Erde gebracht wurde, die „zurück zu den hohen Sternen“ flog. Im Buch Sohar der jüdischen Kabbala wird dieser Gegenstand ausführlich erwähnt und unter der Bezeichnung Attik Jomim eng mit der Bundeslade verbunden oder sogar als deren Bestandteil betrachtet. Nach den Angaben des Sohar soll das Attik Jomim den Kindern Israel einst das mystische Himmelsbrot, das rätselhafte Manna, gespendet haben. Oliver Deberling fand im Gegensatz zu Peter und Johannes Fiebag, die einer ähnlichen Spur nachgingen, symbolische Beschreibungen dieses Heiligtums, die praktisch wörtlich mit den Schilderungen des Grals in Eschenbachs Parsival übereinstimmen. Gerade Eschenbach hatte darauf hingewiesen, dass der Urtext der Gralsgeschichte von einem Israeliten verfasst wurde, der zur Zeit Salomos lebte und mit dem Baumeister des salomonischen Tempels identisch ist.
Was die ganze die Entdeckung Oliver Deberlings zu einer Sensation werden läßt, ist der Umstand, dass Saunière offenbar einen Hinweise darauf gab, wo er seinen Fund für die Nachwelt verborgen hatte.
Im Jahre 1916 plante der Priester den Bau eines gigantischen „Tempels“. Ein Großteil des Dorfes sollte von einem auf neun Säulen ruhenden und 50 Meter in die Höhe ragenden Kuppeldach überspannt werden, das nach den Plänen des Architekten Elias Both über 90 Millionen Francs in Gold verschlungen hätte. Die Bauarbeiten begannen am 5. Januar 1917 und wurden bereits am 22. Januar wieder eingestellt. An diesem Tag starb Bérenger Saunière völlig überraschend, nachdem er am 17. Januar einen Schlaganfall erlitten hatte. Kurz vor seinem Tod verkündete der Priester, er wolle ganz Rennes-le-Château in einen Tempel verwandeln, dessen Allerheiligstes die Kirche sei, in der ein Heiligtum aufbewahrt werden sollte. Sein Allerheiligstes hatte Saunières in der schwer zugänglichen Krypta der Kirche eingerichtet, wo er eine kleine Nische sorgfältig vermauerte und versiegelte. Anschließend ließ der Priester alle Zugänge verschließen und verwischte sämtliche Spuren.
Faszinierend ist die Vielzahl und Qualität der Indizien, die Oliver Deberling zusammengetragen hat. Offensichtlich hinterließ Saunière überall in der Kirche Hinweise auf den Heiligen Gral und den Templerorden, zusammen mit Zahlenhinweisen auf die Kabbala. In den Unterlagen des Priesters fand Oliver Deberling sogar eine Darstellung des Attik Jomim. Interessanterweise entdeckte er überdies einen 220 Jahre alten Grabstein, dessen Inschrift den Gral erwähnt.
Im Dezember 2005 schrieb ich dem Autor, der mir umgehend antwortete und berichtete, dass er inzwischen Kenntnis von etwa 15 alten Gemälden und Buchmalereien hätte, die alle den Verbleib des Grals und der Bundeslade mit der Gegend um Rennes-le-Château verbinden. Darunter sollen auch Darstellung des Templeridols Baphomet und des „Steins der Weisen“ sein. Weiter erwähnte er, dass eine Gruppe von Archäologen mittels Wärmescannern in der Krypta der Dorfkirche, wo er es angegeben hatte, eine vermauerte Nische entdeckten, die einen versteckten Gegenstand enthält. Deberling ist überzeugt, dass der Priester dort die Überreste der Bundeslade, nämlich das Attik Jomim versteckte. Eine Grabungsgenehmigung des französischen Kultusministeriums bzw. der katholischen Kirche liegt noch nicht vor. Nach Schätzungen des Autors dürfte es bis dahin noch einige Jahre dauern, dann so Deberling, müßte man sich auf eine große archäologische Sensation gefasst machen.
Mich haben die Ausführungen Oliver Deberlings überzeugt. Sein Buch enthüllt eine ganz neue Sichtweise auf die Geschichte des Grals und den Verbleib der Bundeslade. Er bietet sensationelle Fakten, wo andere Forscher über mystische Blutlinien oder den Kelch des letzten Abendmahls spekulieren. Jedenfalls hat das Thema eine offene Diskussion verdient, die nicht alles, was jenseits unserer Schulbuchweisheit liegt, von vornherein ablehnt.

der Ferengi
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14.07.2006 - 03:30

Grüß' Dich Anatol

Es ist völlig unnötig auch hier im Forum exakt den gleichen (überlangen) Text zu kopieren, wie Du ihn schon im paraportal.de gepostet hast.

Eine ( kurze ) Zusammenfassung des Beitrags wäre ebenfalls ausreichen gewesen.

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Pydiya
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14.07.2006 - 08:31

Hallo,
ich habe mich heute mal hier registriert und hätte mal eine Frage an dich, "der ferengi".
Du bist also hier derjenige, der festlegt was nötig oder unnötig ist ???
Dann lass dir von mir sagen : ich fand den Text sehr interessant und ICH kannte ihn noch nicht (!).
Also was soll das ???
Der Text ist genau in der richtigen Länge, um in einem Forum als Diskussionsgrundlage zu dienen.
Ist nicht böse gemeint, aber du bist mir hier schon häufiger aufgefallen und das nicht immer positiv ^^...

Und immer daran denken : der Ton macht die Musik ...

(und ja, du hast recht..."der hat ja gar nix zum Thema geschrieben"...kommt noch...ich denke oft, bevor ich was texte ;) )

btw...hast du vielleicht schonmal darüber nachgedacht, dass er das hier nochmal postet, weil er in dem anderen Forum keine Rückmeldung bekommt ???

der Ferengi
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14.07.2006 - 14:41

Zum Ersten lege ICH hier gar nichts fest, da ich nur Moderator bin. Wie jeder andere Moderator habe ich nur eine unterstützende Funktion.

Sicher kann ich mir das Recht einräumen ( nicht nur als Moderator ) einen Beitrag auch zu kritisieren.

Auch ICH habe den ganzen Beitrag aufmerksam gelesen und empfinde ihn sehr aufschlußreich, aber liegt nicht in der Kürze die Würze ?

Ich mußte natürlich bei der Länge des Textes davon ausgehen, daß es sich um eine Volltext-Kopie einer Seite ( oder sogar seiner eigenen HP ) ist, da dies nicht hier im Forum erlaubt ist.

Sicher bin ich hier schon häufiger aufgefallen, und das nicht immer negativ.
Das liegt daran, weil es nur allzu menschlich ist positiv und negativ aufzufallen.

Yu no wat ich meine ?

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Pydiya
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14.07.2006 - 15:17

Roger that ;) ... thx for reply, wollte doch mal sehen, ob du immer so giftig bist...schön das dem nicht so ist :) ...
Lass dir noch schön an den Öhrchen schubbern, olle Ferengi-Kröte.
Ich glaube, bei euch bleibe ich ;) ...

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Ursulah63
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21.04.2008 - 02:30

Hallo Gerhard,
ich habe das jetzt echt gelesen, obwohl ich nicht belesen bin.

In Wahre Wunder haben sie darüber aber schon berichtet.

Für meine hellsichtigen Eindrücke steht der jedoch bei jemandem zu Hause zwischen verschiedenen Antiquitäten verstaubt in einer Vitrine.

Soviel ich weis, weis die Person zwar, dass er was besonderes ist, aber er sagt es niemandem!

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Ursulah63 hat geschrieben:Hallo Gerhard,
ich habe das jetzt echt gelesen, obwohl ich nicht belesen bin. ...
Aber wohl nicht das Datum:
  • Gerhard.S.
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13.09.2008 - 14:55

Die Bundeslade hat es als Historie nie gegeben. Der Bibeltext ist weder als Wortsinn zu nehmen, noch als historische/orientalische Berichterstattung. Die Bundeslade beschreibt im Hebräischen einen insgesamten Zusammenhang zum Inneren des Menschen, dort wo sich die Flügelspitzen der zwei Cherubin berühren, ist der Deckel der Bundeslade. Wo die Welt Innen und Außen sich in der Gegenwart berührt, ist der Bund des Menschen. Innen liegen die 2 Tafeln mit den 10 Worten; eine Tafel steht fürs Diesseits, die andere für das Jenseitige, Verborgene.

Insgesamt beschreibt der heilige Text, ohne Zeitgefüge und daher als "immer im Menschen", wie der Weg des Ewigen sich als Aspekt im Menschen ausdrückt. Die Bundeslade, die sich als Teba letztendlich im Text zeigt, bedeutet das WORT. Das Wort, wie es sich aus dem reinen Wortsinn enthebt.

Es gibt keine Bundeslade zu suchen, das ganze ist eine christlich-heidnische Mythologie, die im Mittelalter entstand - eben weil dort schon die Entwurzelung aus der Überlieferung stattfand.

Ebensowenig ist keine Arche zu finden, weil die Arche, im hebr. "Teba", an erster Stelle "Wort" bedeutet. Das Wort ist es, das sich mit Leben füllt und das Leben bringt. Nur im Wort ist es möglich, ohne Zeit zu sein. Genau wie Mose, in seiner Bedeutung für den Menschen hier das "Sprachzentrum" (es geht immer in der Überlieferung um das Mysteriums des Menschen bis heute - und nicht um eine Historie), in das Kästchen gelegt wird (auch "Wort") - so drückt sich mit der Bundeslade nur der Heiligste, innere Sinn und Zugang zum Wort im Menschen ohne Vorher und Nachher aus. Es sind innere Sinnsuchen und lebende Aspekte, Hinweise auf den Weg des Menschen (wenn er bereit ist sich zu suchen und sich nach dem Sinn zu Fragen), die sich insgesamt mit der Bundeslade und den 5. Büchern Mose ausdrücken.

Die Bibel ist eine Heilige, also Ewige und von Innen her kommende, Angelegenheit, die nur in geringsten Schnittmengen historische Begebenheiten ausdrückt. Wenn man die Bibel liest, weiß man doch schon, das es unmöglich Historisch zu lesen ist. Der ganze Versuch Historisch an der Bibel zu arbeiten, ist unmöglich - ist Zeitverschwendung.
"Jeden Moment, jetzt, ist das Ende der Tage.
Jeden Moment, jetzt, spielt sich das alles ab. Denn weiter als jetzt sind wir noch niemals gewesen. Dieser Moment, der letzte, und was kommen wird, weiss niemand."

Friedrich Weinreb



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