Antike Kulturen und ihre Ahnen

Götter und ihre Mythen sowie Mystische Wesen und Sagen. Hier geht es um Legenden, griechischer Mythos, Nibelungen Sage & Prometheus.


Corlan
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Antike Kulturen und ihre Ahnen

05.02.2009 - 03:08

Nehmen Sie sich doch einmal kurz Zeit, um die Gedanken eines Spinners teilen, ich stelle Fragen und gebe keine Antworten, die müssen sie selbst finden. Nur fragen...

Ich möchte hier nicht zwingend mich auf ein Thema wie Atlantis oder Avalon oder Shamballah beschränken, sondern durch Fakten und Thesen die Fantasie anregen. Denn wie Tatsache ist, wissen wir "leider" nur wenig über die uralten Kulturen und ihr Wissen.
Nun zur Frage, was meine ich unter alter Kultur:
Ich spreche von den Altägyptern, den Incas, Mayas, Azteken, Olmecs, Althindu Reichen, Altgermanen u.v.a. .
Auf der ganzen Welt verstreut können wir Relikte aus der alten Zeit vor unserer Zeit bestaunen. Die gewaltigen Pyramiden von Gizeh, die Incaruinen in Peru, Angkor Wat in Kambodscha, Stufenpyramiden in Mexiko (Yucatan) und andere Spuren wie die Linien von Nazca.
Sie alle haben etwas gemein: Relikte welche nur schwer und mühselig zu erklären sind, geschweige denn ihre Funktionen und Werte in einer Kultur, welche der unsrigen kaum ähneln, zumindest was die Optik betrifft.

Da sind zum Beispiel die Pyramiden in Mexiko. Gigantische Bauwerke mit Präzision geschaffen und noch heute sehr erhalten geblieben. Über die Zeit derer Entstehung können wir nur aufgrund von Schriften und Gesteins,sowieo Pflanzenfosilienanalysen Schlüsse ziehen, die noch sehr wage sind, da auch die Wissenschaft stehts neue Massstäbe hervorbringt.
Eine der Pyramiden, Chichen-Itza, ragt mitten auf der Halbinsel Yucatan empor. Wie die ihr Pendant, die Cheopspyramide in Gizeh, scheint auch sie der Zeit zu widerstehen.
Was mag wohl ihren Funktion gewesen sein? Kaum ein Grabmal oder Denkmal an die Pharaonen, es gibt keinen einzigen Beweis für die Theorie, dass die Pyramiden von den Altägyptern erbaut wurde. Es wurden zwar Hyroglypheninschriften gefunden, doch wurden die, das kann man heute mit mehr oder weniger Bestimmtheit sagen, im Nachhinein hinzugefügt. Und kein Pharaon behauptet von sich aus, dass er die Cheopspyramide erbaut habe.

Wissenschaftler aller Sektionen sind sich heute immer mehr der Meinung einig, dass sie zumindest rituelle und astrologische Funktionen dienten. So scheinen beide Pyramiden nach Sternen wie Orion oder der Löwe ausgerichtet zu sein. Und Tag- und Nachtgleiche spielte eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt konnten beide die Jahre (365 d/y) und ihre Tage genauestens berechnen. Die ChichenItza, erbaut auf jeder Seite mit 91 Stufen und einer zusätzlichen obenauf. Ausgerichtet nach den 4 Himmelsrichtungen. Doch befassen wir uns mal mit der Psychologie jener alten Kutluren und fantasieren... : Eine Kultur, die sich der Astrologie und Astrophysik widmet, ihre Natur beobachtet und genaustens niederschreibt. Was war ihre Funktion im eigentlichen Sinne? Presige? Huldigung der Götter? Und wozu Sterne? Kein kapitalistischer Geist vorhanden? Oder einfach Massengrössenwahn!?.. oder vielleicht, viel mehr, was sogar sie, die vermeintlichen Erbauer kaum verstanden?
Was hat es mit den Überlieferungen der Götter auf sich? Wer waren sie? Warum taucht die gefiderte Schlange der Mayas auch in Kambodscha, Puma Punku, Osterinsel etc... immer wieder auf? Und warum wurde ihr das Wissen zugeschrieben, welches auf die vorher noch "primitiven" Völker übertragen wurde?
Vor ca. 10'000 Jahren, war Europa noch grösstenteils mit einer Eisschicht überdeckt, und in den Schulen Europas lernt man "logischerweise" nur, dass der Mensch sich damals noch in der Steinzeit befand. Doch die Tatsache dass die alten Relikte,Ruinen, Artefakte, Zeitgenossen einer viel älteren Zeit, zu jener Zeit und davor ihren Ursprung hatten wird ignoriert oder runtergespielt! Das ist eine Tatsache! Oder anders gefragt, wovor fürchten wir uns, wenn wir die Tatsache in Anbetracht ziehen, dass vor uns eine viel ältere, weisere, grössere Kultur existierte, welche es Verstand nur das nötigste in Material umzusetzen. Fürchten wir um unser Ego, welches die Atombombe, Krieg, Terror und andere Übelkeiten hervorbringt?...
Dann kommt hinzu, jene alten Kulturen weisen erstaunliche Ähnlichkeiten zueinander auf, obwohl noch heute behauptet wird, dass vor 1000enden Jahren zwischen den Kontinenten zurzeit einer Hochkultur (mehreren) keine Verbindung möglich war (ausgenommen Skand./Alaska) .

Haben Sie schon einmal die Mauern der Inkas mit jenen auf der Osterinsel der Moai verglichen? Verblüffend, zumal mehrer Kilometer Wasserwüste dazwischen liegen, doch war das immer so? Vergessen wir nicht, zurzeit der Eiszeit, lag der Meerespiegel tiefer, tief genug dass in Yonaguni (Japan) unterirdische Fundamten und Pyramiden gefunden wurden welche zuerst erbaut werden mussten, bevor die Flut kam. Tief genug um die Osterinsel mit Amerika zu verbinden. (über einen schmalen Rücken) Und die Bauten in Yonaguni (teils Granitblöcke=extrem hart!) welche mehr als zufällige Ähnlichkeiten mit jenen in den Anden aufweisen--> Machu Picchu (nebst den Inkabauten können dor noch andere mysteriöse Relikte aufgefunden werden, wie z.B. umgekehrte Treppen aus Felsen haarscharf herausgeschliffen, teils mit Verglasungen an den Rändern, was auf ernorme Hitzeeinfluss deutet. Doch scheint dort alles wie auf den Kopf gestellt zu sein, wie nach einer riesigen Explosion...

Nächstens, da wäre eben jene Flut, in aberzähligen Mythen,Legenden, heiligen Schriften wird von mind. 1 Flut erzählt (meist gesandt von Göttern) welche Städte und Staaten unter sich wegspülten. Nichtzuletzt wird in der Bibel und Mayakultur von solchen Fluten berichtet.
Ich war in der Welt unterwegs und habe Schriften gesehen in welcher berichtet wird von einer Welt (einem Kontinenten ähnlich..) von welcher alles Wissen und Kultur kam, welche aufgrund einer Katastrophe unter Wasser ging.
Mag Platon den Namen Altantis erfunden haben, meinetwegen, doch kann da nicht ein Fünkchen Wahrheit sein? Er war nicht der einzige der berichtete:
Hindu-Schriften berichten von einem Volk jenseits ihrem Kontinenten von grosser Weisheit aus der Zeit der Götter. Von ihr bekamen sie enormes astrologisches Wissen und Kultur.
Nun gut mit der Fantasiererei, Sie mögen sich nun fragen: Ja tönt ja soweit interessant, doch warum findet man nichts mehr? Müssen doch da noch viel mehr Ruinen sein und Schriften, welche dies belegen können.

Sehen wir uns mal die heutige Hochkultur (UNS) an: Wir bauen Wolkenkratzer, schiessen Raketen ins All, verfassen unsere Geschichte auf CD, Vinyl, Holz, Papier etc... Aber kaum auf Stein?!... Aber all jene Medien die unserer Datenbank dienen, erodieren in kürzester Zeit. Nach 100 Jahren ohne Isolation zerfallen einzelne Bücher, Stahl der Wolkenkratzer rostet, Strassen, Belage etc werden überwuchert durch Pflanzen und die Gezeiten lösen sie mit der Zeit so auf, dass in 1000 Jahren es schwierig wird, da noch was zu erkennen. Geschweige denn nach 5000 Jahren und darüber, irgendwann ist kaum noch was übrig, all das Wissen, all die stars, all die Taten, All die Kriege,... nurnoch Pflanzen, Sand und Stein und Geröll..
Aber Stein, wie Granit, oder Gestein in Wüstenregionen erodiert kaum und verwittert nur sehr langsam. Stein wie die Stufenpyramiden, Sandsteinbecken wie die Nazcaebene, Wüste wie Gizeh (Sphynx welche entstand zurzeit als Wasser in Mengen vorhanden war) .
Zurück, da war ein (Atlantis) oder mehrer Kontinente (Lemuria), mehrer Naturkatastrophen-->Völkerwanderungen in alle Himmelsrichtungen, Wissen über Erosion und Verwitterung-->Speichermedium Stein, Nachkommen weisen Ähnlichkeiten untereinander auf (Kambodscha, Maya,Ägypter, Stonehenge etc..) Heute kaum noch verstanden.
Wissen das in einer Zeit entstand für das wir heute moderne Computer mit Hightechleistung brauchen (um tage nach 3 komastellen zu berechnen)...

Ehrlich, wacht auf! :D .. Da ging also doch mehr als nur das aneinanderschlagen von Feuersteinen und "Uga"- Geräuschen?!

Die Zeichen liegen vor Uns! Zum Greifen nah! Einige mögen mich einen armseligen pseudowissenschaftler halten, doch denen entgegne ich; Haben nicht auch ihre fundamentalen Axiome, Gesetzmässigkeiten, Regeln der Natur auf FRAGEN STELLEN, BEOBACHTUNG, Mögiches in Erwähnung ziehen und dann durch praxis überprüfen.. Aussage gegenüber Aussage stellen etc...
Solange noch Fragen gestellt werden können (und das werde ich auch!) sind sie nicht zuletzt auch der Zündstoff für die Weckung der Neugierde und Motiv zur Erweiterung des Wissenshorizontes.
Ich bitte Sie doch, sind Sie offen, vertrauen Sie in sich und Ihren gesunden Menschenverstand, wagen Sie einen Schritt hinaus aus ihren Dogmen und fest verankerten Vorstellungen.
Erforschen Sie die Natur in und ausserhalb Ihnen, wie im Kleinen, so im Grossen.
Ich begrüsse Kritik und freue mich daran!

Vielleicht gibt es da draussen ja noch mehr, die ähnlich denken wie ich...

Danke fürs Zeitnehmen


( atlantianstar@hotmail.com )
Nichts ist der Natur zuwider, nur dem was wir vermeintlich über sie zu wissen glauben...

Harald
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11.02.2009 - 03:14

Nett, aber wo soll ich da nur anfangen, mit der Fehlerliste, wie der Zuordnung einzelner Pyramiden, aber da sollen erst mal Leute mit einem besseren Hintergrund weiter poste

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Nedlim
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11.02.2009 - 14:40

Also ausschließen kann man sicherlich nicht, dass es eine uns unbekannte Hochkultur gegeben haben kann.
Leider fehlen uns immer noch entsprechende Beweise wie z.B. Schriftstücke oder auch bloß Ruinen.
Thor Heyerdahl hat ja seinerzeit auch bewiesen, dass es möglich ist mit einem Schiff dessen Bauweise den Schiffen aus dem alten Ägypten ähnelt von Ägypten bis nach Südamerika zu gelangen.
Natürlich heißt das in keinster weise das das auch die Ägypter versucht haben aber möglich wäre es wohl gewesen.
Zu den Mauern der Incas sei anzumerken, dass Tupac Yupanqui, ein Incaprinz, seinerzeit laut einer überlieferung des Spaniers Pedro Sarmiento de Gamboa mit einer Flotte aus Balsaholzflößen nicht nur die Osterinseln sondern auch die Inseln des Südpazifik erreicht haben soll. Auch dies gelang Thor Heyerdahl. Er bewies allerdings damit lediglich, dass die möglichkeit bestanden haben kann und nicht das es so war.
Der Legend nach erschufen die Incas auf den von ihnen entdeckten Inseln diese Mauern als Zeichen ihrer anwesenheit.

Die Gefahr bei einer Diskussion über eine untergegangene Hochkultur liegt meines ermessens darin dies nicht zu mystifizieren.
Wie gesagt die möglichkeit besteht was nicht heißt, das diese Hochkultur über "sagenhafte" Technik verfügt haben kann oder ähnliches.
Um mal zu verdeulichen wie sicher unsere Geschichtschreibung ist möchte ich hier das beispiel von Vineta anführen.
Diese Stadt soll der Legende nach an der Ostsee gelegen haben. Sie soll um 1000 nach Christus existiert haben und ging dann bei einer Sturmflut unter.
Die Legende ist der Wissenschaft bekannt auch gibt es wohl einige Zeitgenössische Berichte über Vineta doch bis heute ist weder die Stadt gefunden worden noch ihre existenz bestätigt.
Also ergeben sich zwei Möglichkeiten.
Erstens die Stadt hat es nicht gegeben und ist somit ein Mythos und zweitens es gab diese Stadt und unsere Geschichtsschreibung ist so lückenhaft, dass sie es nicht vermag dies zu bestätigen.
Dies soll nur verdeutlichen, anhand eines Spielraums von knapp 1000 Jahren, wie unsicher unser wissen selbst über die jüngere Geschichte ist.
Wieviel Wissen kann dann also in einem Zeitraum von 5000 oder gar 10000 Jahren verloren gehn.
Möglich ist wohl vieles gewesen damals, nur ob es auch geschehen ist das weiß keiner so genau.

Im zuge dieser Diskussion hät ich da wohl noch eine Frage. Diese betrifft den Fund eines Hammers im Jahre 1934. Das besondere nun an diesem Hammer ist wohl, dass dieser von Gestein umschlossen ist, dass laut analysen ca 140 - 400 Mio Jahre alt sei.
Ich würde euch gerne fragen was ihr davon haltet und ob es sich um einen echten Hammer handelt oder ob Betrug im Spiel ist und wie dieser eurer Meinung nach bewerkstelligt werden kann.
Hammer
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Corlan
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11.02.2009 - 22:19

Hallo

Danke für Deine Antwort!

Ich gebe Dir natürlich absolut recht, dass wir vorsichtig mit solchen "Indizien" umgehen müssen. Interessant finde ich vorerst, dass vieles nicht auszuschliessen ist, und der Fantasie viel Spielraum übrig lässt. Ich hab da mal so ein Film gesehen, in welchem dargestellt wurde, wie schnell die Spuren unserer Zivilisation verschwinden, wenn die Menschheit plötzlich verschwinden würde. Das war höchst interessant, denn bereits nach 1500 Jahren wäre beinahe, ausser Stein, kaum mehr was übrig, auch unsere Technologie wird sporade Spuren hinterlassen:
Alles Metallene verrostet und erodiert und löst sich auf, Papier,Bücher etc verwittern, CD's ebenfalls.. und nach 8000 Jahren wird mans kaum vermuten dass je höheres Leben existierte.
Es ist mir klar, dass die Menschheit nicht ausgestorben ist, aber eine höhere Kultur hat ihre Spuren hinterlassen und das wenige weitergegeben, aber mehr Rätsel als Antworten, der Rest war der Zeit unterlegen.
Hey ja, wegen dem Hammer. Es hat sich als Fälschung herausgestellt. Habe es in der Zeitung gelesen, wie genau sies gemacht haben, kann ich nicht wirklich erklären :) Aber war dennoch ne Meisterleistung, denn das Eisen so in das alte Gestein einzugiessen können wohl nur Profis möchte man meinen.
Mir kam da grad son Gedanke, was wenn die alten Pyramiden auch son PR Gag waren im antiken Stile? :d
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Nedlim
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12.02.2009 - 16:34

Ah ja danke wegen der Hammersache.
Ja von uns wird wahrscheinlich auch nicht viel übrigbleiben deswegen überlegen ja schon einige kluge Köpfe wie man eine Universalbibliothek erstellen kann. Das heißt was für Speichermedien eignen sich und wo lagert man diese.
Eine CD hat ja keine hohe Lebenserwartung und scheidet als Speichermedium aus ebenso Stein da er viel zu viel Platz einnehmen würde.
Selbst Papier würde sich nicht eignen.
Auch Glas oder Metall ist, wegen dem begrenzten Platz, nur begrenzt zu benutzen.
Der Lagerort sollte natürlich sehr wiederstandsfähig sein damit die Bibliothek alle möglichen Katastrophen übersteht.
Dies soll uns nun verdeutlichen das selbst wir, in unserer hoch technischen Gesellschaft, nur begrezt in der Lage sind der Nachwelt sinnvolles Wissen zu bewahren.
Mir kam da grad son Gedanke, was wenn die alten Pyramiden auch son PR Gag waren im antiken Stile? :d
Vieleicht haben die auch gedacht "Och kurbeln wir mal den Tourismus an" :D
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Dhe
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12.02.2009 - 18:11

Wir haben bereits Zivilisationsspuren gefunden, die deutlich älter als 8000 Jahre sind und also aus einer Zeit stammen, in der sich der Mensch noch nicht in jeden Winkel des Planeten verbreitet hatte.

Davon ab, haben wir immernoch den guten Atommüll als Zeugnis unserer Existenz. Den wir es auch länger als 8000 Jahre geben.
Da sage nochmal einer, der wäre zu nichts nütze.

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Nedlim
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13.02.2009 - 16:32

Wie verhält sich da eigentich mit dem Atommüll?
Ich meine klar das Zeug lagert in Fässern irgendwo tief im Berg und strahltda so vor sich hin.
Aber wie sieht o ein Lager nach 10000 Jahren aus? Sind die Stollen dann noch vorhanden? Sind die Fässer noch intakt?
Und wenn nicht dann findet man doch im Prinzip nur radioaktives Material auf einem großen Haufen und jeder fragt sich wo das herkommt.
Aber stimmt schon, wir haben wesentlich bessere Chancen der Nachwelt etwas zu hinterlassen.
Hä hä da kommt mir doch die Idee ganz dick mit Atommüll "I was here!" auf die Erde zu schreiben :D .
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alarich
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13.02.2009 - 21:41

Aber wie sieht o ein Lager nach 10000 Jahren aus? Sind die Stollen dann noch vorhanden? Sind die Fässer noch intakt?
Die Behältnisse für den Müll halten nicht so lange und wer das glaubt ist meiner Meinung nach zu naiv für diese Welt. Das sind tickende Zeitbomben die da herum liegen. Und möge Gott uns allen beistehen wenn der erste Castor undicht ist.
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Nedlim
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14.02.2009 - 11:16

Die Behältnisse für den Müll halten nicht so lange
Ok also bleibt doch nur nen Haufen radioaktives Material.
Was ist mit Sateliten? Könnten die u.U. 10000 Jahre lang um die Erde kreisen? Ich meine das Metall kann ja nicht korrodieren da keine Atmosphäre vorhanden ist und sofern diese Sateliten auf einer stabilen Umlaufbahn sind dürften die doch eine recht hohe Lebenserwartung haben. Allerdings weiß ich nicht wie sich diverse kosmische Strahlen auf Sateliten auswirken.
Ach ja ich meine natürlich mit Lebenserwartung nicht das die Sateliten so lange arbeiten sondern nur, dass sie solange intakt bleiben.
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14.02.2009 - 12:46

Nedlim hat geschrieben:[...] sofern diese Sateliten auf einer stabilen Umlaufbahn sind dürften die doch eine recht hohe Lebenserwartung haben. [...]
  • Geostationäre Satelliten (mit doppel 'L') sind auf einer relativ stabilen Umlauf-
    bahn. Heutige Satelliten haben deshalb einen geringen Treibstoffvorrat, um
    Bahnkorrekturen durchzuführen.

    Ist der Treibstoff aufgebraucht, werden sie früher oder später von der Erd-
    gravitation - zunächst in der Erdatmosphäre verglühen und evtle. Reste auf
    der Oberfläche aufschlagen.



    Nach rund 10'000 Jahren werden sich also keine künstlichen Satelliten mehr
    im Orbit aufhalten, die unsere Existenz verraten könnten.
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sliver
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14.02.2009 - 13:58

Hi

Tja das mit den Satelliten funzt gar nicht....
Aber es gibt ja noch die Dinger auf dem Mond (Auto,Flagge u.s.w.), die bleiben sicher noch eine zeitlang erhalten.

Weiters könnte man ja ein paar Pyramiden aus Beton in die Landschaft setzen. Darin eine versiegelte Kammer mit gegenständen unserer kultur, so ähnlich wie eine Zeitkapsel. Am besten aus Metall beschriftet mit Bildern und Formeln^^. Sicher besser als nur Müll...

lg sliver
"Alles ist Gleichnis. Jede Kreatur ist ein Schlüssel zu allen anderen."

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14.02.2009 - 14:02

Ok auch ne Niete auch wenn im Text steht
Die Lebensdauer hängt auch vom Verhältnis Oberfläche/Masse ab und reicht von einigen Wochen oder Jahren (LEOs) bis zu Jahrtausenden (MEOs).
aber diese Aussage ist mir zu "schwammig".

Irgendwelche Alternativen?
Darin eine versiegelte Kammer mit gegenständen unserer kultur
Hmm aber welches Wissen wäre denn würdig in solch einer Kapsel gelagert zu werden?
Hab auch vor einiger Zeit mal mitbekommen, dass die Amerikaner so etwas planen ... eine Art riesiger Bunker in dem große Teile unseres Wissens gelagert werden sollen, nur scheitern die leider schon an der Fragestellung welches Material benutzt werden soll um genug Daten zu speichern.

Hmm ich hätte da noch was ... eine vergoldete Platte wie die der Voyager.
Mit einer geschätzten Lebensdauer von 500 Millionen Jahren werden die Platten aber zumindest Zeugnis darüber geben, dass es Menschen einmal gab.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Voyager_Golden_Record
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12.03.2009 - 00:58

Nedlim hat geschrieben:
Darin eine versiegelte Kammer mit gegenständen unserer kultur
Hmm aber welches Wissen wäre denn würdig in solch einer Kapsel gelagert zu werden?
Hab auch vor einiger Zeit mal mitbekommen, dass die Amerikaner so etwas planen ... eine Art riesiger Bunker in dem große Teile unseres Wissens gelagert werden sollen, nur scheitern die leider schon an der Fragestellung welches Material benutzt werden soll um genug Daten zu speichern.
In Deutschland ist das schon längst im gange.
in einem Bunker wird nämlich das auf Mikrofilmen gespeicherte wissen gelagert.
Nedlim hat geschrieben: Hmm ich hätte da noch was ... eine vergoldete Platte wie die der Voyager.
und die dann am besten auf einen Lagrange Punkt deponieren,
einziger Nachteil man hätte Probleme da ran zu kommen ^^
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12.03.2009 - 10:34

Auf der anderen Seite könnte man aber auch sagen: man kommt erst dran wenn der technologische Fortschritt so weit ist, dass mehr oder weniger sichergestellt ist, dass das auf dieser Platte enthaltene Wissen positiv genutzt wird."
Allerdings ... wie groß würde wohl so ne Platte sein, wenn da das wichtigste Wissen der Welt drauf ist? Und wie gesagt ... wie definiert sich hier überhaupt wichtiges Wissen ... Soll man z.B. etwas über die Religionen drauf packen? Oder das Wissen über die Kernkraft? Wer sollte denn in der Lage sein zu entscheiden welches Wissen richtig und welches falsch ist?

Mikrofilm hat in unserer überlegung aber einen entscheidenen Nachteil ....
Die Haltbarkeit von Mikrofilm soll bei entsprechender Lagerung (21 °C, 50 % relative Luftfeuchte) bis zu 500 Jahre betragen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofilm
Das ist definitiv zu wenig ...

Edit: Wenn wir Fortschrittlich genug wäre könnte man das auch wie ein Puzzle machen ... erste Kapsel z.B. hier auf der Erde mit anweisungen wie man zur zweiten Kapsel auf dem Mond kommt usw und wenn man irgendwann die letzte Kapsel gefunden hat, hat man auch imenses Wissen erlangt.
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12.03.2009 - 14:09

Nedlim hat geschrieben: Edit: Wenn wir Fortschrittlich genug wäre könnte man das auch wie ein Puzzle machen ... erste Kapsel z.B. hier auf der Erde mit anweisungen wie man zur zweiten Kapsel auf dem Mond kommt usw und wenn man irgendwann die letzte Kapsel gefunden hat, hat man auch imenses Wissen erlangt.
So was hab ich mir auch überlegt.

Als erstes auf einer Steintafel oder eine anderes Material das ein paar tausend Jahre durch hält,
auf der schreibt man als erstes eine Art Decoderschlüsel ,weil wir ja nicht annehmen können das sie die selbe Sprache sprechen wie wir,

dann etwas Basis wissen
und zum Schluss der Ort an den die andere Taffel ist oder wen es keine Tafel ist sonder eine fortschrittlichere Form der Datenspeicherung noch das wissen das man braucht um sie zu lesen.
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Eine "Superzivilisation" in der Vergangenheit lässt sich eigentlich ausschliessen, vorausgesetzt, wir setzen ein technologisches Niveau voraus. Ein zweites Rom könnten wir möglicherweise bis heute übersehen haben; es gibt entsprechende Theorien die auf einer dünnen Fundlage in Afrika aufbauen.

Eine Superzivilisation würde sich hauptsächlich durch eines auszeichnen: Durch die verbrauchten Rohstoffe und den Einfluss, den der Abbau und die Veredlung auf die Umwelt haben. Beides sind Faktoren, die wir noch nach Jahrmillionen messen können. Spuren von Umweltverschmutzung finden sich im Eis des Südpols, auf dem Grunde von Seen, in Korallenkernbohrungen usw.. Es findet sich aber auf Jahrmillionen nichts, was auf eine industrielle Verschmutzung hindeuten würde. Dramatischer ist eigentlich sogar, das wir keinerlei Erzabbau belegen können. Speziell die Abbaugebiete der Welt sind hervorragend erfasst; sämtliche Minen sind eingezeichnet, auch alte. Wir kennen bspw. die Minen, aus denen die Römer ihre Rohstoffe abgebaut haben. Hätte es vor uns eine Superzivilisation gegeben, so hätten wir heute ein noch viel größeres Rohstoffproblem.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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Nedlim
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12.03.2009 - 16:34

Das hieße also für unsere überlegung, dass eine Superzivilisation vor der Bildung des Südpols existiert haben muß wenn sie heute nicht mehr nachgewiesen werden kann. Alles was nach der bildung des Südpols kommt können wir ja nachweisen ... da aber die ältesten Menschlichen spuren ca. 6 Millionen Jahre alt sind schließt dies zumindest eine menschliche Superzivilisation aus.
Früheste Hinweise auf einen aufrechten Gang sind sechs Millionen Jahre alt.

Was bleibt ist der übliche Mischmasch aus grenzwissenschaftlichen Theorien beginnend bei den Reptiloiden und endent beim Kreationismus.
Sofern es sich also nicht um eine "Bande vorsintflutlicher radikalökologischer Superhippis" gehandelt hat können wir eine Superzivilisation nach der bildung des Südpols definitiv ausschließen (ich bezieh mich mal nur auf den Südpol als vermutlich ältester Zeuge von verschmutzung ... obwohl Korallenriffe auch sehr alt sind).
Paläoklimatologen hätten verschiedene Theorien entwickelt, um die scheinbar lange Verzögerung zur Vereisung des Südpols zu erklären, die nachweislich vor rund 43 Millionen Jahren begann.
Quelle: http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=8020
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Jensengard
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18.07.2009 - 11:33

ganz einfach man speichert alle informationen in Diamamnten und anderen harten Kristallen. die halten ewig, wenn nicht gerade eine Meteor drauf fällt.

http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/ ... index.html

Nedlim schrieb.
Das hieße also für unsere überlegung, dass eine Superzivilisation vor der Bildung des Südpols existiert haben muß
nun der Südpol war schon recht lange bewohnt.Saurier lebten auch darauf und Urwald soweit man sehen konnte.
ist gut Möglich der Menschen dort ansiedelten. aber nicht vor 6 Mio Jahren.

die menschlichen Vorfahren bauten die ersten Schlafstätten mit Dach vor ca. 1,4 Mio Jahren die waren recht primitiv und nur für die Nacht gedacht zum schlafen.Wie Affen ihr Nest bauen.

Vorwiegend viel später nutzten sie Hölen, weil es so viele Raubtiere gab die Hölen nutzten.

das es Hoch Kulturen vor den Ägyptern und Mesobotamiern gab . ist sehr denkbar.

es gab Kulturen die schon Tempel bauten wärend wie erst den Ackerbau erfanden..vor ca. 10000 Jahren.

http://www.j-area52.de.tl/Pr.ae.histori ... ten-.-.htm


im Mahabharata gibt es Passagen die bereits bis zu 7500 Jahre alt sein sollen. In diesen Erzählungen gibt es Beschreibungen, die Zivilisationen beschreiben und dessen Alter. eine soll 11000 und die andere 10000 Jahre alt sein. umgerechnet. wären die Zivilisationen bis zu 18000 Jahre alt.

Ich habe mal einen Auszug davon.

Siehe diesen Text.

Beide sind große Sitze von Menschlichkeit, O-König. 3 dort, ist O Bharata, das Maß des Menschenlebens dort ist Zehntausend Jahre. Die Männer sind die ganze goldener Teint, und die Frauen sind wie Apsaras. Und alle Bewohner sind ohne Krankheit, ohne Sorge, und immer freundlich. Die Männer, die dort geboren sind, sind vom Effulgence des geschmolzenen Goldes. Auf den Gipfeln von Gandhamadana, Kuvera der Lord des Guhyakas, mit vielen Rakshasas und begleitet von den Stämmen von Apsaras, passeth seine Zeit in der Freude. Außer Gandhamadana gibt es viele kleineren Berge und Hügel. Das Maß des Menschenlebens dort ist elf tausend Jahre.

Es wird viel von diesen Zivilisationen erwähnt. Ihr Aussehen, ihre Gesundheit, Kriege, Streitwagen usw.

Die Männer sind goldener Teint
übersetzet gesunde braune Hautfarbe.
Das Mit den Frauen bedeutet, (Apsaras)
halb menschliche, halb göttliche Frauen.

vom Effulgence des geschmolzenen Goldes. Sie Glänzten wie Gold. mit vielen Rakshasas
Rakshasas das sind mächtige Wesen die durch Energie ihr Äußeres verwandeln können.

so ich hoffe ich bin nicht ganz so weit vom Thema abgekommen.
[/i][/quote]
Wir können Probleme nicht mit dem gleichen Bewusstsein lösen, durch welches sie entstanden sind." Albert Einstein "

http://area-51-52-53-elite.xobor.de/

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Nedlim
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01.09.2009 - 11:26

ganz einfach man speichert alle informationen in Diamamnten und anderen harten Kristallen. die halten ewig, wenn nicht gerade eine Meteor drauf fällt.
Möp geht nicht ... du müßtest denjenigen für die die Diamanten bestimmt sind erstmal beibringen wie man die Diamanten benutzt.
Sprich man müßte jedenfalls ein Gerät haben welches den Inhalt der
Diamanten wiedergibt.
Ok wir haben nun eine Maschine die den Inhalt dieser Datendiamanten wiedergibt. Nun kommt das nächste Problem. Egal ob die Wiedergabe in Ton oder Textform erfolgt man weiß nicht ob Nutzer des Diamanten überhaupt verstehn würden was sie da zu sehn/höhren bekommen.
Wenn man dir einen Altsumerischen Text vorlesen würde würdest du vermutlich nichts davon verstehen (ausser du studierst zufällig grade Altsumerisch). Bliebe noch die wiedergabe in Bildform. Recht universal möchte man meinen wenn man der auffassung ist, dass der Betrachter über die gleiche Wahrnehmung verfügt wie wir aber allein schon die Annahme der Betrachter sei aus irgendeinem grund Blind macht das ganze unterfangen zu nichte.
Meine Freunde werden kommen und dich holen!

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B'nai B'rith
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26.01.2010 - 22:19

Atlantis hat es gegeben :shock: ! Glaubt mir, aber es ist und bleibt ein Rätsel..................... :shock:
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