Präastronautik

Götter und ihre Mythen sowie Mystische Wesen und Sagen. Hier geht es um Legenden, griechischer Mythos, Nibelungen Sage & Prometheus.


Was halten sie von Präastronautik?

Unglaubwürdig! Wir können ja heute nichtmal zum Mars fliegen!
13
41%
Glaubwürdig! Es würde Antworten auf viele Fragen geben!
19
59%
 
Abstimmungen insgesamt: 32

VimVim
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Präastronautik

05.02.2008 - 19:05

Hey Leute

Was haltet ihr vom Thema Präastonautik - die Vision, das die Welt früher Futuristisch war, Raumschiffe und Weltraumausflüge an der Tagesordnung?

So wollen es uns viele Theoretiker und Historiker weiss machen, besondern solche wie Erich von Däniken.

Aber wieivel ist drann? Und wo liegt die Grenze bei der Glaubwürdigkeit?

Viel zum thema gibts hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4astronautik

Villeicht ist hier sogar jemand der das Mahabharata gelesen hat. Das Mahabharata ist eine alte Indische schrift, die von Weltraumkämpfen erzählt. Ist wirklich alles erfunden, oder basiert es auf Wahrheiten?

Oder schonmal was vom "Computer von Antikythera" gehört? Zwar ohne Windows Vista, scheint dies aber ein Vollfunktionsfähiger Mechanismus zu sein der mehrere hundert Jahre alt ist. Seine bestimmung konnte bis heute nicht Zweifelsfrei geklärt werden. Ein Geschenk aus fernen Welten?

Also, was haltet ihr davon? Liegt nicht bloss unsere Zukunft sondern auch unsere Vergangenheit in den Sternen?

Mondwanderer
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06.02.2008 - 16:15

Hallo,

Ich glaube auch, dass an der Präastronautik etwas dran ist. Es gibt ja schließlich Berichte von seltsamen Mischwesen (z.B. Minotaurus) in der Antike, die sehr wahrscheinlich das Ergebnis von außerirdischer Genmanipulation sind. Und warum kommen die Götter sämtlicher Legenden und Völker denn stets mit seltsamen Gefährten vom Himmel?

Gruß Mondwanderer
Game Over!

ChillKing
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06.02.2008 - 18:45

ich denke dass es möglich sein kann, dass uns mal fremdes leben besucht hat.

ich glaube aber nicht dass die menschheit selber einmal höher entwickelt war, denn dann hätte man ja auch viele rückstände von alten maschinen o.Ä. gefunden.
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Doping
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07.02.2008 - 13:22

ChillKing hat geschrieben:ich denke dass es möglich sein kann, dass uns mal fremdes leben besucht hat.

ich glaube aber nicht dass die menschheit selber einmal höher entwickelt war, denn dann hätte man ja auch viele rückstände von alten maschinen o.Ä. gefunden.
So denke ich auch, selbst wenn diese Technologie irgendwann "komplett" zerstört wurde, hätte man irgendwelche (wenn auch noch so kleinen) Überreste gefunden ... und eine komplette Zerstörung (nehmen wir mal an in einer mehrfachen Atomexplosion oder so etwas) würde man ja auch bemerken an den nachfolgen etc ;)

Das wir allerdings von einer höheren Technologie besucht wurden, könnte man durchaus annehmen... vorallem da ja niemand das Gegenteil beweisen kann.

VimVim
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07.02.2008 - 13:39

Villeicht gibt's beweise und überreste dieser hochkultur, nur wir verstehen bzw. erkennen sie nicht.

Es gibt ja auch die theroie von Erich von Däniken: man spricht davon das der Weltberühmte Maya-Kalender nicht von dieser Welt stammen kann, da der Kalender genau aufgeht, und man ihn kaum ganz genau ausrechnen konnte, ohne die masse von Erde, Sonne und Mond zu kennen.

So kannten z.b. die Inder schon vor Jahrhunderten die Umpfänge der Planeten auf 100km genau...

Entweder "Die Welt zu Gast bei Freunden" oder geniale Astrologen....

Schonmal was von Vimanas gehört?

Und die Sache mit den Götter... etwa so wie bei Star Gate??? :roll:

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Sethcon
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07.02.2008 - 14:39

Abgesehen vom Stichwort: Erich van Däniken, dem man einfach NIX glauben darf...bisher wurde alles was er behauptete von Stichhaltigen Gegenbeweisen widerlegt.

Also die Geschichten über Prähistorische Hochkulturen, welche unsere Zeit vorraus waren gibt es zu hauf. Finde es persönlich spannend immer mal wieder welche zusammen zu tragen.

Z.b Lässt H.p Lovecraft 2 extraterriale Rassen gegeneinander kämpfen. Und entführt den Leser immer mal wieder auf gefährliche Abenteuer an Orte, an welchen diese Kulturen lebten. "Stadt ohne Namen", die "Berge des Wahnsinns" sind so bisher seine Erfolgreichsten Werke...

Die Ägypter hatten eine Weltansicht, in welcher der Gott Seth als Komet auf die Erde kam und auf seinem Weg Krieg mit anderen Göttern führte. Diese Weltansicht hat eine Sekte Namens "Antilogogy" aufgenommen und zu einem Sci-Fi Adventure ala Stargate umgewandelt. In verbindung mit der Lacerta Geschichte hat man einige Stunden was spannendes zu lesen, darf aber kein Wort glauben meiner Meinung nach.

Die Aboriginese *ohha sry kann falsch geschrieben sein* erzählen von den DevilDevil, Wesen ohne Gesicht, welche ihr Land formten und die Menschen verachten. Diese kamen angeblich als Staub auf die Erde.

Die Chinesen haben ebenfalls Geschichten über Drachen von den Sternen.
Nun muss man hier sehen, dass die Chinsesen wirklich sehr sehr gute Erzähler sind und teilweise schon Tatsachen von A nach B verdrehten.

Die Inka Kultur, und sogar noch die heutige Inka, erzählen von einer ausserirdischen Rasse (seit jahrhunderten) welche in den Anden lebt und von dort aus Kontakt zu ihrer Heimat pflegt, nur auserwählte Inka dürfen Kontakt aufnehmen, und viele sind auch nie wieder gesehen wurden.

Die Kulturen im Himalaya Gebirge haben laut ihrer Mythen diverse Götter auf den Gipfeln der Berge verteilt, von dort aus erfährt man den Weg zum Licht. Betreten darf man die Berge allerdings nicht, was auch schon öfter zu Konflikten mit Bergsteigern führte und Politisch gelöst werden musste.
---------------------------------------------------------------

Als Fazit kann man nur sagen, in jeder Kultur steckt etwas Sci-Fi, wie immer ist eine Sache der Interpretation...Grundliegend auf dem Interesse der Menschheit, die Fragen: "Woher kommen wir?" Was ist de rSinn, Wohin gehen wir? auf eine möglichst spektakuläre Weise zu erklären...
Ich hätte hier sicher noch einiges aufzählen können und von vielen Sachen hab ich auch sicher noch nie was gehört...also haut mal alles raus was ihr kennt...aber bleibt sachlich...

P.s Das Mahabharata erzählt von keinen Weltraumschlachten...
Zuletzt geändert von Sethcon am 07.02.2008 - 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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ChillKing
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07.02.2008 - 14:43

ich denke den Maya-Kalender haben die menschen schon selber machen können. schliesslich brauchte man sich nur eine sternen konstilation merken und die tage zählen, bis genau dieses sternenbild wieder da ist.
wer weiss wie lange sie an diesem system gearbeitet haben.

das das system nicht ausgereift ist, merkt man ja daran, dass sie 2 kalender brauchten, und das jahr nur 360 tage bei ihnen hat.

Hätte eine höhere intelligenz diesen kalender den mayas beigebracht, denke ich, dass er besser wäre als der den wir kennen.

die "Vimanas" können auch aus der menschlichen fantasie entstanden sein, viele sind ja auch als vögel oder streitwagen dargestellt, worauf die menschen/götter fliegen.

du willst gar nich wissen was die menschen sich damals schon für drogen reingezogen haben. viele eingeborenen stämme denken heute noch, dass sie anhand von pilzen/drogen kontakt zu den göttern aufnehmen können.

dass die inder angeblich schon vor hunderten von jahren den umfang von weit entfernten planeten bestimmen konnte, ist mir komplett neu.
gibt es dafür beweise?

und zum Erich von Däniken kann ich nur sagen, viele seiner wilden theorien sind hirnrissig und unwiederlegbar, teils auch schon als falsche aufgedeckt.
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07.02.2008 - 14:50

Zu dem Maya Kalendar, ich lese derzeit die Bücher: Die Maya. Weber der Zeit, Spieler des Universums. von Magda Wimmer und 21. Dezember 2012, Das Ende unserer Welt?

21. Dezember 2012, Das Ende unserer Welt?

Den Maya Kalendar konnte man schon im 19. Jahrhundert teilweise entziffern, das System ist sehr einfach...genauer lesen konnte man ihn erst mit der genauen bestimmung der Symbole...das kam etwa um 1970 auf.
Mit Masse von Planeten hatte das nix zu tun...
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07.02.2008 - 15:00

dass die inder angeblich schon vor hunderten von jahren den umfang von weit entfernten planeten bestimmen konnte, ist mir komplett neu.
gibt es dafür beweise?
Nach deinem beitrag ist mir die antwort etwas peinlich, aber das stammt wieder von Erich von Däniken... hehe.. der typ scheint anscheinend scho ein lügner... hab schon ein paar seiner bücher gelesen..

Aber wieso erscheint es uns allen total plausiebel das götter aus dem Himmel kommen?

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07.02.2008 - 15:07

Tun se gar nicht immer...die Japaner haben viele Götter aus der Unterwelt, wobei man hier nicht mit unserer Hölle vergleichen muss.
Die Hindus haben Götter in jedem Zusammenhang, so wie die Griechen früher oder die Römer, deren Götter kamen auch nicht vom Himmel. Die Griechen hatten halt ihren Olymp, hier wird angenommen dass eine weitreichende Plateauebene als Vorbild diente, auf den eventuell die Gesellschaftliche Elite hausierte....dafür gibt es auch schon historische Beweise, die Kunst und Kulturshützer Griechenlands versuchen seit 4 Monaten alles daran zu tun diese Thesen zu entkräften.

Die Keltischenkulturen, bzw nordischen Kulturen hatten nur Thor, welcher mit seinem Hammer aus den wolken Blitze warf (ähnlich wie zeus). Also Götter kommen nicht immer von oben :-)
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07.02.2008 - 15:31

warum viele götter vom Himmel kommen? das kann ich dir beantworten:

der himmel galt schon immer (außgenommen in der heutige zeit) als unerreichbar, als unerklärliches phämomen. von dort kam das licht und nachts gab es lauter kleine punkte die im dunkeln leuchten. :P

leicht vorstellbar, dass viele kulturen da mehr rein interpretieren als uns heute bekannt ist.

wie das keltische sprichwort "der himmel fällt uns auf den kopf", heute wurde wiederlegt, dass in dem gebiet wo sie damals hausten haben, wahrscheinlich ein meteor runterkam, der aber in der atmosphäre schon explodierte. hinweise darauf bieten alte keltische münzen/schmuck, die einen sternenregen vom himmel zeigen und auf zerstörung und tod hinweisen. außerdem wurde auch material gefunden, dass wahrscheinlich von diesem himmelskörper stammte.
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VimVim
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07.02.2008 - 15:38

Ganz ganz ganz viel zum thema Vimanas:
Allmystery: Vimanas

Ich finde die Idee das die Menschen(bzw. ersten Bakterien) auf dem Planeten ausgesetzt wurden interessant, denn um ehrlich zusein wissen wir alle das die erde mal ein kalter stein war?

Natürlich gibt's auch die Kometen-These, das heisst das die ersten Bakterien auf einem heruntergestürtzten kometen waren ABER woher stammen diese Bakterien... müsssen auch irgendwo herkommen, odaa?

Mit dem Maya-Kalender kenn' ich mich net so doll aus, aber ist es nicht so, das der bald endet??

ChillKing
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07.02.2008 - 16:07

also eins ist sicher: die erde war nie ein kalter stein, es wird angenommen, dass die erde, wie alle anderen planeten, sich aus einer gaswolke gebildet hat. durch die energie und anziehungskraft der sonne und der stetigen rotation der "gaskugel" verhärteten sich die äußeren schichten und pressten das innere gasgemischt zusammen, sodass so der erdkern entstanden ist. natürlich auch alles nur theorie, aber ein kalter stein waren wir sicher nie, alleine deswegen, da wir schon immer um die sonne kreisen, die ja eine gewisse wärme ausstrahlt.

die 3 verbreitesten theorien sind:

Theorie (I): Am Anfang war der Ur-Ozean
Die Erde vor vier Milliarden Jahren: Vulkane schleudern giftige Gase und Gesteinsbrocken in die noch dünne Atmosphäre. Hin und wieder schlagen Asteroiden ein, die das Ozeanwasser zum Kochen bringen. Auch in der Tiefe des Urmeeres bietet sich ein aufgewühltes Bild: aus bizarren Schloten, so genannten "Schwarzen Rauchern" strömt eine heiße Flüssigkeit. Sie enthält Gase und Minerale, ein Chemiecocktail, aus dem mit der Zeit erst einfache dann immer komplexere organische Verbindungen entstehen. Lebende Zellen bilden sich, die sich fortbewegen und vermehren. Das stärkste Indiz für die Theorie, dass Leben in der Tiefsee in der Nähe von heißen Quellen entstanden ist, sind Archebakterien. Sie sind die ältesten Lebensformen die wir heute kennen. Alle Arten kommen nur in sehr unwirtlichen Biotopen wie im Sickerwasser von Kohlenhalden, in Geysiren oder eben in der Tiefsee vor.


Theorie (II): Die "Ursuppe"
Die "Ursuppen-Theorie" zählt zu den bekanntesten Szenarien der Entstehung von Leben auf der Erde. 1953 verblüfft der junge Chemie-Student Stanley Lloyd Miller die Fachwelt mit einem einfachen Experiment. In einem Glaskolben bringt er Wasser zum Sieden – der brodelnde Urozean im Miniformat. Der Dampf vermengt sich mit Methan, Ammoniak und Wasserstoff, einer Mischung, wie sie mit den Vulkanschwaden der Urzeit über die Erde gewabert ist. Das Gemisch strömt durch einen Kolben, in dem Elektroden Funken erzeugen. Die sollen Gewitter der Uratmosphäre simulieren. Die elektrische Energie regt das Gasgemisch zu Reaktionen an, aus denen unter anderem Aminosäuren, die Grundbausteine des Lebens, entstehen. Einerseits war dieses genial einfache Experiment ein entscheidender Fortschritt, doch damit stand Miller erst an der Schwelle des Lebens. Das Rätsel, wie sich aus den Aminosäuren im nächsten Akt Biozellen entwickelt haben könnten, bleibt bis heute ungelöst.


Theorie (III): Kometen als Lebensspender?
Die "Panspermie-Theorie" geht davon aus, dass Leben nicht spontan auf der Erde entstanden, sondern aus dem All zu uns gelangt ist. Kometen könnten ein ideales Transportmittel für bakterielles Leben gewesen sein. Der Kometenkern besteht zum großen Teil aus Eis. Damit könnten widerstandsfähige Bakteriensporen konserviert und geschützt vor kosmischer Strahlung die Erde erreicht und sie mit Leben "infiziert" haben. Kommende Weltraummissionen, die das Innere von Kometen untersuchen, sollen klären, ob an der Theorie was dran ist. Im Kometenkern vermuten Wissenschaftler Materie aus der Entstehungszeit des Sonnensystems und der Erde und somit Hinweise auf frühe Lebensformen. Allerdings beantwortet auch dieser Ansatz nicht die Frage, wie Leben prinzipiell entstanden ist, sondern verlagert lediglich den Schauplatz des Lebens-Ursprungs ins All.


Als sicher gilt: Sauerstoff bringt den Durchbruch
Vor 2,5 Milliarden Jahren beginnt das spannendste Kapitel der Erdgeschichte: Die chemische Umwandlung der sauerstofflosen Gashülle in jene Atmosphäre, die uns heute die Luft zum Atmen schenkt. Eine Milliarde Jahre nach den ersten Organismen, verändern im Wasser heimische Cyanobakterien die Lebensbedingungen auf der ganzen Erde entscheidend. Diese winzigen Einzeller nutzen das Sonnenlicht zur Photosynthese und setzen dabei als Abfallprodukt Sauerstoff frei. Den Cyanobakterien und ihrer massenhaften Sauerstoffproduktion ist es zu verdanken, dass sich das lebensspendende Gas in der Atmosphäre anreichern konnte. Gegenwärtig beträgt der Sauerstoffanteil etwa ein Fünftel unserer Lufthülle. Es gilt als ziemlich sicher, dass es ohne Sauerstoff heute kein höheres Leben auf der Erde geben würde.
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Moredread
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23.02.2008 - 18:00

Ein paar Dinge möchte ich dazu noch sagen:

Walter Jörg Langbein ist schlicht nicht vertrauenswürdig - ich würde ihn als Schwätzer bezeichnen. So habe ich ihn jedenfalls in Diskussionen immer wieder erlebt. Fans seiner Bücher beantwortet er jede Frage. Sobald jemand vom Fach kommt zieht er sich mit "Ich will jetzt nicht mehr diskutieren" zurück - der Mann hat relativ wenig Ahnung von den Gebieten, über die er schreibt. Bis jetzt hat ihm noch jeder Fachmann die Hose runtergezogen.

Und nun zu den Vimanas: Die Übersetzung von "Vimana" bedeutet eben nicht "Fluggerät". Das ist Unsinn. Vimana kann eine ganze Menge Bedeutungen haben: Thron, Schloss, Wagen, selbstbewegtes Dingsbums; es kann Personen als stolz auszeichnen oder sogar ein Maß sein.

Das die meisten Götter aus dem Himmel kommen halte ich für ein Gerücht. Kommt unser christlicher Gott wirklich aus dem Himmel? Nee - er hat ihn nämlich überhaupt erst erschaffen (ihr wisst schon: "Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde..."). Auch in der Ägyptischen Mythologie kommen die Götter nicht aus dem Himmel, oder der japanischen, oder...

Zu guter letzt: Wer sich ein Bild von EvD machen will, sollte einfach mal eine seiner Veranstaltungen besuchen. Auf dem Podium wirkt er sehr mitreißend. Versucht, euch danach mit ihm an die Bar zu setzen. Wenn er etwas gebechert hat, plaudert der liebe Erich nämlich mehr, als gut für ihn wäre. Das hat schon einigen Leuten die Illusionen genommen...

ciao

JM
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

apocalypso
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Bitte versuch mir die Illusion zu nehmen! Was sagt er denn so, beim zehnten Bierchen? Ich denke mir, dass es für alle ziemlich heftig werden würde, wenn auch nur eine seiner abenteuerlichen Behauptungen definitif bewiesen werden würde. Deswegen werden sicher nicht unwesentliche Anstrengungen unternommen, um ihn (wie scheinbar ja sehr erfolgreich) total lächerlich darzustellen. Selbst wenn Du jetzt schreibst, dass er an der Bar gesagt hat, dass alles erstunken und erlogen ist, bleibt für mich die Theorie als sehr interessant. Und da ja wahrscheinlich momentan kein lebender Augenzeuge von damals aufzutreiben ist, kann diese Theorie nicht ausgeschlossen werden, oder? Das wäre zu einfach. Ich bin gespannt... Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass in naher Zukunft das ein oder andere sehr Interessante Weltereignis eintreten wird, in welcher Hinsicht auch immer... :prost:
Nichts ist dazu verdammt, so zu bleiben, wie es ist.

Harald
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Hehe, kein Problem damit.

Manche glauben an dies, manche an jenes.

Du willst es glauben, dir kann man es nicht ausreden, ist wie bei jedem anderem Gläubigen :)

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apocalypso hat geschrieben:Bitte versuch mir die Illusion zu nehmen! Was sagt er denn so, beim zehnten Bierchen?
Wieso probierst Du es nicht selber? Aus den selben Gründen, aus denen Du es vorziehst, EvD einfach zu glauben anstelle mal ein Buch in die Hand zu nehmen und seine Aussagen mal nachzuprüfen? Also, schlicht und ergreifend Faulheit?

apocalypso hat geschrieben: Ich denke mir, dass es für alle ziemlich heftig werden würde, wenn auch nur eine seiner abenteuerlichen Behauptungen definitif bewiesen werden würde.
Behauptungen von EvD? Welche denn? Die Theorien sind doch alle von anderen Leuten. Und nun komm mir nicht mit "schlechtmachen" - ich habe keine Zeitmaschine und kann Bücher mit den selben Themen hundert Jahre vor EvD rausbringen.
Und wieso sollte es heftig werden? Das sind doch kleinejungen-Fantasien. Ich muss arbeiten, damit meine Miete bezahlt wird und ich mir Krimskrams kaufen kann. Nur, weil entdeckt wird, das die Menschheit von Aliens abstammt, weil welche landen oder meinetwegen beides gleichzeitig bezahlt sich weder meine Miete noch mein Krimskrams von allein. So denkt fast jeder. Die einzige die austicken würden, dürften wohl die UFO-Freaks sein.

apocalypso hat geschrieben:Deswegen werden sicher nicht unwesentliche Anstrengungen unternommen, um ihn (wie scheinbar ja sehr erfolgreich) total lächerlich darzustellen. Selbst wenn Du jetzt schreibst, dass er an der Bar gesagt hat, dass alles erstunken und erlogen ist, bleibt für mich die Theorie als sehr interessant.
Er hat nicht mal eine Theorie. Eine Theorie ist per Definition eine unbeweisbare Behauptung, die auf beweisbaren Fakten beruht und über die es einen wissenschaftlichen Konsens gibt. Weder hat EvD je einen Beweis gebraucht, noch sind seine Behauptungen unbeweisbar und zu allerletzt stellen sie nicht den wissenschaftlichen Konsens nach.

apocalypso hat geschrieben:Und da ja wahrscheinlich momentan kein lebender Augenzeuge von damals aufzutreiben ist, kann diese Theorie nicht ausgeschlossen werden, oder? Das wäre zu einfach. Ich bin gespannt... Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass in naher Zukunft das ein oder andere sehr Interessante Weltereignis eintreten wird, in welcher Hinsicht auch immer... :prost:
Aha. Du weißt aber schon, dass das, was Du als Theorie bezeichnest, nicht widerlegt werden kann, weil eben keine Beweise vorliegen? Wie soll man etwas widerlegen, für das es keine Beweise gibt? Eben! Geht nicht. Deshalb geht man in der Wissenschaft so vor: Man sammelt die Beweise und diskutiert darüber. Diskussionen über "Das ist wahr" oder "Das ist nicht wahr" sind herzlich sinnlos. Es geht um Fakten, Fakten, Fakten. Und da steht der liebe Erich ziemlich blöd da. Ein paar Beispiele, wo EvD es nicht so genau nimmt?

Nehmen wir doch mal den berühmten Stein von Balbeek. Als Nachbau war er sogar im Mistery-Park zu bewundern. Der Stein soll der schwerste jemals bewegte Stein sein, und nur mit zig Kränen zu bewegen. Wie haben die das nur gemacht, fragt EvD, mit ihren Seilen und Holzstücken? Das könne ihm kein Wissenschaftler erklären!
Nun, tatsächlich steht die Wissenschaft ziemlich ratlos da. Der "Stein des Südens", wie er auch genannt ist, ist nämlich gar nicht aus dem Untergrund herausgemeisselt. Man hat angefangen, eine riesige Plattform herauszumeisseln und dann damit aufgehört. Das Ding sieht aus wie ein herumliegender Block, tatsächlich ist er noch eins mit dem Muttergestein. Blöd gelaufen, oder?

Schwenken wir nun nach Ägypten und schauen wieder auf ein Special, das es bis in den Park geschafft hat: Die Glühlampe von Dendera! Laut Däniken sieht man sie auf einer Zeichnung im Hathor-Tempel von Dendera. Handelt es sich bei dieser Abbildung tatsächlich um eine Glühbirne? Däniken behauptet: Ja! Dafür würde beispielsweise die Tatsache sprechen, das er in den Unterirdischen Gängen keinen Ruß entdeckt hätte. Und wie haben die Steinmetze dann in der Dunkelheit ohne Fackeln Insignien einmeißeln können
Nun ja... die Sache hat einen Haken. Sogar einen riesengroßen Haken. Nämlich, das es dort Rußspuren gibt. Es gibt Berichte, die über hundert Jahre alt sind und von diesen Ruß berichten!
Des weiteren ist die Beschreibung einfach irrwitzig. Angeblich sitzt unter dem Lampenkörper ein Isolator. Weißt Du, was ein Isolator ist? Man benutzt ihn bei extrem hohen Spannungen. Da stellt sich natürlich die Frage, warum eine Glühbirne eine hohe Spannung braucht... aber das ist nicht mal der Hit. Der Hit ist, das der Isolator isolieren soll, insbesondere Gegen Feuchtigkeit. Ergo ist er so konstruiert, das Kondenswasser ablaufen kann. Der "Kondensator" der Glühbirne von Dendera nicht. Er ist so konstruiert, das sich das Wasser darin sammeln muss.
Oder wie wäre es mit der wenig bekannten Tatsache, das die Reliefs angemalt sind? Man erkennt nicht mehr bei vielen die Farbe. Aber bei einigen schon. Und nun rate mal, welche Farbe der Glühdraht hat? Na? Gelb? Weiß? Nö, der ist nämlich schwarz. Was auch prima zur Schlange passt, die er darstellen soll. Überhaupt, warum werden nicht die vielen anderen Bilder des Hathor-Tempels erwähnt - in dem man zig Variationen des selben Bildes sieht? Könnte das damit zusammenhängen, das diese Bilder technische Erklärungen ausschliessen, weil darauf schlicht nix wirkt wie eine Glühlampe?
Oder - haha - noch besser: Der Hathor Tempel steht in Ägypten, ja. Aber erbaut haben ihn die Griechen :-). Hat sich also nichts mit dem geheimnisvollen Wissen der alten Ägypter.

Wo wir schon in Ägypten sind, wie wäre es mit der Cheops-Pyramide? Wie konnten die Ägypter sie so zusammenbauen, das man, wie Däniken schreibt, nicht mal eine Klinge zwischen die Steine schiebt? Und wie haben sie die Steine über die riesige Distanz herangeschafft?
Nuja... das mit den Steinen und der Klinge ist Quatsch. Es gibt Lücken, da kann man seinen ganzen Arm reinstecken. Und man sieht auch noch jede Menge prähistorischen Mörtel, der übrigens auch zur Altersbestimmung genutzt wurde. Nix da mit präzise gebaut, die Pyramide ist zwar stabil, aber bautechnisch einfach nur dahingehuddelt. Präzise verbaut sind nur einige wenige Stein. Und achja, 99,9 % des Baumaterials kommt aus einen Steinbruch, der nur ein paar hundert meter entfernt war. Alles Dinge, die sich bombenfest nachweisen lassen.

So geht es ewig und endlos weiter. Ich kenne keine EvD'sche Behauptung, deren Inplausibilität sich nicht nachweisen ließe - und ich behaupte mal, ich kenne sie alle. Und bevor Du mit "Woher willst Du wissen, ob..." kommst: Woher will EvD es denn wissen? Wenn ich seine Behauptungen höre und feststelle, das er sagt "Wissenschaftler behautpen..." obwohl KEIN Wissenschaftler es behauptet, dann kann die dahinterstehende Theorie schon nur Mist sein. Er postuliert häufig Funde, die es nicht gibt oder gibt Zitate, die so nicht existieren.
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Harald
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21.04.2008 - 22:11

@Moredread:

Das ist leider vergebliche Liebesmüh, darum poste ich auf sowas gar keine langen Antworten mehr.

Wie er schon sagte, er GLAUBT es. Und Gläubige kann man auch durch rationale Beweise nicht von ihrem Glauben abbringen :cry:

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Fledermausruh
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08.07.2008 - 10:39

Es scheint nur Däniken Anhänger und Däniken Gegner zu geben. Ich selbst zähle mich zu den ersten. Meiner Meinung nach wurde die Theorie der Präastronautik schon längst bewiesen, auch wenn ein konkreter Beweis bisher fehlt. Aber die Indizien, die EvD in mehr als 40 Jahren zusammengetragen hat, sprechen für sich. Vieles bekommt tatsächlich erst dann einen Sinn, wenn man an Dänikens Theorien glaubt. Die Spuren der Außerirdischen kann man rund um den ganzen Erdball finden. Außerdem Berichte in alten Büchern, wie z. B. der Bibel. Da ist das Thema Hesekiel. Die Fremden nahmen ihn mit zu ihrer Raumstation. Das Fahrzeug hebt ab und der Andruck wird spürbar. Was schreibt Hesekiel? "Die Hand des Herrn lastete schwer auf mir." Woher hätte Hesekiel etwas über den Andruck wissen sollen?

Und was in der >Bibel steht, ist nicht das Wesentliche. Es gibt viele apokryphe Texte, die nie in die Bibel aufgernommen wurden. In einer dieser Bücher ist ein Gespräch zwischen einem Menschen und "Gott" niedergeschrieben worden. Der Mensch stellt "Gott" verschiedene Fragen, dieser beantwortet ihm auch viele. Nur bei einer Frage sagt "Gott": "Das kann ich dir nicht sagen, weil ich es selbst nicht weiß". Der allwissende Gott weiß etwas nicht? Das kann unmöglich Gott gewesen sein. Und warum wird immer von lärmenden Fahrzeugen berichtet, wenn Gott sich nähert? Glaubt jemand allen Ernstes, der wirkliche Gott hätte so etwas nötig?

Es gäbe noch vieles aufzuzählen. Aber ich könnte nur Dinge auflisten, die jeder, der sich dafür interessiert, ohnehin weiß. Ich wollte nur einiges in Erinnerung rufen.

Hans
Ijr habt Augen um zu sehen - aber ihr seht nicht ... (Hesekiel)

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08.07.2008 - 13:02

Fledermausruh hat geschrieben:... Meiner Meinung nach wurde die Theorie der Präastronautik schon längst bewiesen, auch wenn ein konkreter Beweis bisher fehlt. ...
  • ?
...
Aber die Indizien, die EvD in mehr als 40 Jahren zusammengetragen hat, sprechen für sich. ...
  • Bist Du sicher, daß ER die zusammengetragen hat, oder
    hat er sie nur aus anderen Büchern stibitzt und in seinen
    Büchern umgesetzt
    Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du den Beitrag von
    Sethcon und Moredread nicht genau verfolgt hast.

    Und - EvD schließt seine Vorträge immer mit den Worten:
    "Meine Damen und Herren, bitte glauben Sie mir
    kein Wort."

    Na - daß sagt doch schon einiges.
... Da ist das Thema Hesekiel. Die Fremden nahmen ihn mit zu ihrer Raumstation. Das Fahrzeug hebt ab und der Andruck wird spürbar. Was schreibt Hesekiel? "Die Hand des Herrn lastete schwer auf mir." Woher hätte Hesekiel etwas über den Andruck wissen sollen?...
  • Kann es sein, daß früher viel in Metaphern gesprochen
    wurde...? Eine schwere Last kann auch für ein schlech-
    tes Gewissen stehen.
... In einer dieser Bücher ist ein Gespräch zwischen einem Menschen und "Gott" niedergeschrieben worden. Der Mensch stellt "Gott" verschiedene Fragen, dieser beantwortet ihm auch viele. Nur bei einer Frage sagt "Gott": "Das kann ich dir nicht sagen, weil ich es selbst nicht weiß". ...
  • Röööschtööösch.
    Was geschied denn beim Beten...? Man geht in sich und
    beleuchtet eine Situation/Aktion von verschiedenen Sei-
    ten und fragt sich:'... so habe ich das noch nie betrachtet ...',
    aber im Grund genommen erklärt man sich selbst die Situ-
    ation. Nun - und da kann es halt mal vorkommen, daß man
    sich etwas nicht erklären kann, oder zu keinem schlüssigen
    Ergebnis gelangt.

    Wir in der heutigen ( technisch wissenschaftlichen ) Zeit
    können uns soetwas erklären. Zur biblischen Zeit war für
    soetwas ein "Gott" von Nöten. Man muß sich immer vor
    Augen halten, wie abstrakt sich unsere Denkweise gegen-
    über der damaligen Zeit verändert hat. Dies wird aber
    (z.B.) von EvD völlig außer Acht gelassen.

    Sicher, Donner und Blitze MÜSSEN damals von Gott/Göt-
    ter gekommen sein. Sie hatten keine andere Erklärung
    dazu, wie sie sonst hätten entstehen können. An einem
    so simlen Beispiel kann man doch schon sehen wie be-
    schrenkt die damalige Denkweise gewesen sein muß.
    Heute lachen wir darüber, weil wir WISSEN, daß kein Gott/
    Götter die Blitze werfen. Und damit ist auch klar, wenn ge-
    schrieben steht, daß wenn sich Gott nähert, dies mit tosen-
    den Lärm verbunden ist, kein lärmendes Fahrzeug gemeint
    war.

    Vielleicht war es ein Gewitter, vielleicht aber auch ein Erd-
    beben. Denn immerhin trift direkt durch's 'Rote Meer' die
    afrikanische auf die arabische Platte
    . Dieses Wissen ha-
    ben wir heute, aber damals ...

    Um mit einem Zitat von Dir zu schließen:
... Ich wollte nur einiges in Erinnerung rufen.
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Fledermausruh
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Er hat sicher auch welches aus anderen Büchern genommen, aber er gibt seine Quellen immer an. Ich meinte mit meiner Bemerkung, dass es den echten Beweis bisher nicht gibt. Doch sind auch viele viele Indizien irgendwie Beweise, zumindest bei Gericht. Es sollen schon Leute auf Grund von Indizien verurteilt worden sein.

Zu dem Vorwurf, Erich von Däniken habe abgeschrieben, kann ich nur sagen, hat er nicht nötig. Er hat immer wieder Reisen unternommen und sich alles selbst angesehen und selbst untersucht und vermessen.

Man geheimnist immer etwas in Fakten hinein. Warum sollte Hesekiel ausgerechnet beim Start ein schlechtes Gewissen haben? Er hat auch die Erde vom Weltraum aus geschildert und sie als Kugel gesehen.

Außerdem, Blitz und Donner reden nicht. Hesekiel und auch vorher Abraham und noch früher Henoch sind immer wieder Texte diktiert worden. Und sie wurden oft an entfernte Orte gebracht. "Dazu, dass du das aufschreibst, bist du hergebracht worden ..." Man kann unseren Vorvätern schon zutrauen, dass sie Naturgewalten von fremden Wesen unterscheiden konnten.

Legt nicht alles auf die Goldwaage, was EvD sagt. "Glauben Sie mir kein Wort" ist nichts anderes als ein Bonmot.

Wie ich schon zu Beginn meines letzten Kommentars schrieb. Man ist entweder für Erich von Däniken oder gegen ihn. Ich habe es noch nie anders erlebt.

Hans
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Fledermausruh hat geschrieben:Er hat sicher auch welches aus anderen Büchern genommen, aber er gibt seine Quellen immer an.
Das kann nur jemand schreiben, der noch nie versucht hat, Erich von Dänikens Behauptungen nachzurecherchieren. Er gibt eben KEINE Quellen an. Bestenfalls einen Büchernamen, aber dann nicht mal, in welcher Version und auf welcher Seite. Im wissenschaftlichen Betrieb gilt es als usus, den Namen des Buches, den Verlag, die Autoren, die Veröffentlichungsnummer (also Erstveröffentlichung, Zweitveröffentlichung usw.) anzugeben. Das kriegt auch jeder Laie hin, ist ja nicht sehr schwierig, steht ja alles in einem Buch drin.

Fledermausruh hat geschrieben:Ich meinte mit meiner Bemerkung, dass es den echten Beweis bisher nicht gibt. Doch sind auch viele viele Indizien irgendwie Beweise, zumindest bei Gericht. Es sollen schon Leute auf Grund von Indizien verurteilt worden sein.
Indizien sind Hinweise auf einen Fakt, die selber auf Fakten beruhen. Wenn die von Dir genannten Indizien aber ALLE falsch sind, was dann? Und ich schrieb ja bereits, das ALLES was EvD schreibt, bereits lang und breit wiederlegt wurde. Komm mir bitte nicht mit Masse, wenn etwas massenhaft Fehler enthält. Das ist eine Unart. Nenn doch mal ein Indiz, das Du für stark hältst. Alle hier im Thread genannten habe ich ja demontiert.

Fledermausruh hat geschrieben:Zu dem Vorwurf, Erich von Däniken habe abgeschrieben, kann ich nur sagen, hat er nicht nötig.

Er hat es aber nun mal getan. Ist ja schön, das Du eine hohe Meinung hast. Aber abgeschrieben ist und bleibt abgeschrieben.

Fledermausruh hat geschrieben:Er hat immer wieder Reisen unternommen und sich alles selbst angesehen und selbst untersucht und vermessen.
Gereist ist er, ja. Untersucht und vermessen hat er gar nix. Glaubst Du allen Ernstes, das jemand ohne jedweden wissenschaftlichen Background auch nur den Hauch einer Chance hat, Untersuchungen von der Qualität großer wissenschaftlicher Teams zu machen? Das kannst Du völlig vergessen.
Und reisen? Das ist wurstegal. Nur, weil Du in der Nähe irgendwelcher keltischen Gräber wohnst, macht Dich das noch lange nicht zu einem Expeten keltischer Kultur. Und das selbe gilt dreimal, wenn Du hinreist. Wenn Du etwas über Historie wissen willst, musst Du Deine Nase in Bücher stecken. So ziemlich das erste, was Dir da auffallen wird, ist, das die Zitate und Zusammenfassungen, die EvD aus genau diesen Büchern nimmt, völlig falsch sind.
Fledermausruh hat geschrieben:Man geheimnist immer etwas in Fakten hinein. Warum sollte Hesekiel ausgerechnet beim Start ein schlechtes Gewissen haben? Er hat auch die Erde vom Weltraum aus geschildert und sie als Kugel gesehen.
Äh... Dir ist aber schon klar, das Hesekiel das "Raumschiff", in dem er in den Weltraum geflogen ist, in sein Haus eingeladen hat und ihm Nahrung angeboten hat? Wie passt denn das bitteschön in die Raumschifftheorie.
Zudem stellt Hesekiel klar, was er da überhaupt erzählt: Er hatte eine Vision. Eine Erscheinung. Einen Traum. Die Hesekielstory ist nach Schilderung des Erzählers kein reales Ereignis. Aber klar, EvD weiß es natürlich besser.
Lies bitte den Hesekieltext. Nicht nur die drei Zeilen, die EvD nimmt. Und wenn Du es genau wissen willst, befasse Dich mal damit, wie Texte übersetzt werden. Es ist völlig ausgeschlossen, Texte zu analysieren, indem man auf Übersetzungen schaut. Einen Spezialisten in Altgriechich / Hebräisch, der auch die EvD-Variante kennt, kann ich Dir vorstellen. Er kann Dir den Text haarklein übersetzen, erklären, wie die Übersetzung funktioniert und was wie gemeint ist. Da bleibt überhaupt nichts mehr von einer Däniken'schen Story übrig.


Fledermausruh hat geschrieben:Außerdem, Blitz und Donner reden nicht.
In Visionen und Träumen sehr wohl. Abgesehen davon passt das Ereignis sehr schön in die zu der Zeit übliche Bildsprache. Ein Beispiel für diese Bildsprache?

Wenn ich jetzt sage, das ich einen Herrn X in einer Diskussion zum Mond geschossen habe - was glaubst Du, will ich damit sagen? Denkst Du, das ich ihn wirklich physisch zum Mond geschossen habe oder denkst Du, das ich ihn mit Argumenten übertrumpft habe?
Sollte dieser mein Text also in tausend Jahren ausgraben werden dann wird ein EvD ihn finden und sagen "Hey, die konnten damals nach belieben Leute auf den Mond schiesssen!" - wäre natürlich völliger Quatsch. Um den Satz zu verstehen muß man die Bildsprache kennen. Wer die Bildsprache zur Zeit Hesekiels nicht kennt, hat keinerlei Chance, den Text zu verstehen.

Fledermausruh hat geschrieben:Hesekiel und auch vorher Abraham und noch früher Henoch sind immer wieder Texte diktiert worden. Und sie wurden oft an entfernte Orte gebracht. "Dazu, dass du das aufschreibst, bist du hergebracht worden ..." Man kann unseren Vorvätern schon zutrauen, dass sie Naturgewalten von fremden Wesen unterscheiden konnten.
Aha. Und wieso traust Du Hesekiel nicht zu, das er eine Vision von einem echtem Erlebnis unterscheiden konnte? Du redest diese Leute gerade klein, nicht ich.

Fledermausruh hat geschrieben:Legt nicht alles auf die Goldwaage, was EvD sagt. "Glauben Sie mir kein Wort" ist nichts anderes als ein Bonmot.

Wie ich schon zu Beginn meines letzten Kommentars schrieb. Man ist entweder für Erich von Däniken oder gegen ihn. Ich habe es noch nie anders erlebt.
Ich schon. Dürfte daran liegen, das ich mich schon ziemlich lange mit der Thematik beschäftige.

Es wird hier übrigens sehr deutlich, das Du ausschliesslich EvD und Konsorten als Quelle benutzt. Ich wiederum kenne EvD, seine Vor- und Nachschreiber und auch die wissenschaftlichen Quellen, die er bemüht.
Ich bin nicht wirklich erstaunt, das Du, wenn Du Deine Informationsquellen so selektiv auswählst und ihnen blind vertraust, auf das Ergebnis kommst, auf das Du kommst. Ich unterstelle Dir hier kein Bösartigkeit oder so. Aber Du bist fehlgeleitet, weil Du Deine Augen vor anderen Dingen als die, die in Dein Weltbild passen, verschliesst.

Ich persönlich komme mir bei diesen Gesprächen immer vor wie bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter. Da wurden nämlich Leute mit wissenschaftlichen Gedankengängen auf den Scheiterhaufen geworfen, während Leute, die völlig unbewiesene Gedankengänge als gegeben hinnahmen, irgendwelche Fantasien als Fakten darstellten. Die Errungenschaft, die letztendlich zur Abschaffung der Scheiterhaufen in Europa führten, nennt sich Aufklärung. Ihr Instrument war die wissenschaftliche Methode. Bitte benutze sie, um den Fehlern in den Gedankengängen eines EvD auf die Spur zu kommen. Es ist im Grunde genommen nicht wirklich schwer.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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09.07.2008 - 16:33

Nun, analysieren wir doch mal diesen Mann.
Von Däniken ist eigentlich ausgebildete Hotelfachkraft und hat nie studiert. Aber das nur mal am Rande, man kann sich ja auch etwas im Selbststudium beibringen. Und ich will auch nicht darauf rumhacken das er mehrfach vorbestraft ist, unter anderem auch wegen Betrug. Haken wir das mal als Jugendsünden ab. Aber er las sehr gerne.
Jedenfalls war der gute Mann zu Beginn der 60er ziemlich pleite. Da bekam er den genialen Einfall einfach mal ein Buch zu schreiben um sich seinen aufwendigen Lebenswandel zu finanzieren.
Das Buch war allerdings nicht viel mehr als eine Aufwärmung von mehreren Büchern aus den 50er Jahren, die aber nur ROmane waren ohne jeglichen Anspruch auf Wahrheitsbezug. Das einzige was Däniken gemacht hat ist sie zu lesen, ein wenig umzuschreiben und dann darunter den Stempel zu setzten das das alles wirklich so ist. Genauso gut könntest du Star Wars nehmen und behaupten es gäbe wirklich in einem weit entfernten Teil der Galaxis Menschen die herum laufen wie Lord Helmchen.
Jedenfalls hat Däniken es geschafft damit seine Schulden zum Großteil abzubauen. Aber da er gerne auf großem Fuss lebt, schreibt er noch weiter und gründete sogar einen UNterhaltungspark. Ich frage mich welcher ernsthafte Wissenschaftler einen Vergnügungspark eröffnet? Dieser Mystery-Park musste allerdings inzwischen wieder schließen, weil er pleite gemacht hat.

Abschließend will ich einfach mal einen Teil aus seinem psychologischem Profil zitieren.
„Es ist ihm […] völlig gleichgültig, die dicksten Lügen aufzutischen, oder auch Verdrehungen, phantasievolle Ausreden, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, wenn er mit offenkundigen, für ihn unangenehmen Tatsachen konfrontiert wird.“
Ich denke das sagt ja wohl alles.
Man muss ihm zu gute halten, das er durchaus in gewissen Bereichen ein genialer Geschäftsmann ist. ABer ein ernstzunehmender Wissenschaftler ist er nicht. Aber jeder der eines seiner Bücher kauft kann sich trösten. Ihr unterstützt damit zwar keine ernstzunehmende Wissenschaft, aber ihr bezahlt Dänikens Sportauto. Und da ihr ihn so liebt, dürfte euch das ja glücklich machen.



PS: Wie ich gerade entdeckt habe steht das meiste von dem hier erwähnten sogar bei wikipedia. Der Artikel zu ihm dort scheint wirklich sehr gut zu sein.
: ה' רעי לא אחסר

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10.07.2008 - 14:18

Hm, ihr habt mich beide nachdenklich gemacht. Es ist wirklich so, dass ich bisher fast nur Däniken gelesen habe. >Eben, weil ich seinen Ausführungen vertraute und sie mir logisch erschienen. Außerdem konnte ich mir nicht vorstellen, das ein Autor seine Leser anlügt. Das war wohl ein Fehler. Gut, ich habe auch "Ufos, Urwelt, Ungeheuer" gelesen, dessen Autor sehr kritisch mit Däniken umgeht, aber darüber hinaus nicht viel. :oops:

Aber das wird jetzt anders. Hat Däniken recht, müssen seine Theorien einer Überprüfung standhalten. Hat er unrecht, merke ich das auch. Und ich kann euch versprechen, dass ich so unvoreingenommen wie möglich an die Sache rangehe und hier auch schreiben werde, was ich herausgefunden habe. Kann aber etwas dauern, es gibt viel nachzuholen.

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Eremit
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Ach ja, zum Thema EvD muß ich jetzt auch mal was sagen.

Ich habe in den 70'gern EvD gerne gelesen, weil es einfach interessant war.
Eine vielfalt an Themen und Ideen, in einer Zeit wo Information auch nicht nur annähernd so einfach verfügbar war wie heute.

Da gab es noch den Muff unter den Talaren. Wissenschaftler in ihren Elfenbeintürmen, mit Überzeugungen, die 200 Jahre alt waren und wehe jemand hat was dagegen gesagt.

Und den neidern sage Ich, ey man, der hat Millionen Bücher verkauft, waren das alles Idioten ? Meiner Meinung hat EvD dafür gesorgt, dass frischer Wind in den verkrusteten Wissenschaftsbetrieb gekommen ist.

Nun, wenn er nur "Romane" geschreiben hat, haben die doch die Welt verändert.
Frohlocked, nur noch ca. 350 Jahre bis zum Wassermannzeitalter.

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Eremit hat geschrieben:Ach ja, zum Thema EvD muß ich jetzt auch mal was sagen.

Ich habe in den 70'gern EvD gerne gelesen, weil es einfach interessant war.
Eine vielfalt an Themen und Ideen, in einer Zeit wo Information auch nicht nur annähernd so einfach verfügbar war wie heute.

Da gab es noch den Muff unter den Talaren. Wissenschaftler in ihren Elfenbeintürmen, mit Überzeugungen, die 200 Jahre alt waren und wehe jemand hat was dagegen gesagt.
Komisch. Ich kann mich an gewaltige wissenschaftliche Umwälzungen in dieser Zeit und davor erinnern. Wie können die denn stattgefunden haben, wenn alle Wissenschaftler in Elfenbeintürmen gelebt haben? Zudem ist mit dem "Muff unter den Talaren" gemeint gewesen, das viele der achso ehrwürdigen Professoren vorher im Nazi-Regime tätig gewesen sind. Dagegen wurde protestiert, nicht gegen eingerostete wissenschaftliche Überzeugungen. Du würfelst hier etwas durcheinander.


Eremit hat geschrieben:Und den neidern sage Ich, ey man, der hat Millionen Bücher verkauft, waren das alles Idioten ? Meiner Meinung hat EvD dafür gesorgt, dass frischer Wind in den verkrusteten Wissenschaftsbetrieb gekommen ist.
Das ist so ziemlich das dämlichste, was man schreiben kann. "Mein Kampf" von Adolf Hitler hat sich wesentlich besser verkauft als Dänikens Bücher. Daraus schliesse ich, das da auch was dran sein muß?

Die Realität ist keine Konsenseinigung sondern besteht aus Fakten. Selbst wenn 6 Milliarden Menschen A glauben, könnte der eine, der B vermutet, denoch recht haben. Es können sich sogar alle Menschen irren.


Eremit hat geschrieben:Nun, wenn er nur "Romane" geschreiben hat, haben die doch die Welt verändert.
Nein, hat er nicht. Wie kommst Du denn darauf? o_O
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Meine Meinung zum Thema:

Mit einer Wissenschaft, die alles ablehnt, was älter als 10.000 Jahre ist, kommen wir nicht weiter. (vllt. wollen Sie es sich mit der Kirche nicht vermiesen)

Funde vor Japan, oder Indonesien in hunderte Meter Tiefe werden als "natürlich" deklariert, obwohl Kunstgegenstände vom Meeresgrund geborgen wurden.

Die Berichte von "Götterwaffen" haben sich die Menschen sicherlich nicht eingebildet, denn der Mensch ist leider phantasiearm und kopiert nur das, was man ihm zeigt. Denn die "Götter" gaben den Dingen Namen.
Als Beispiel, Kulturen, die keine Götter hatten leben heute noch als Steinzeitgesellschaften.

In Indien gibt es noch heute Gebiete mit erhöhter Radioaktivität. In Südamerika gibt es Reste von Tempeln, die im Baukastensystem zusammengebaut waren, aus Granit, der millimetergenau bearbeitet ist.
Mit Aussparungen, die wir heute gerade mal mit modernsten Geräten hinkriegen würden.

Und zuguterletzt, was soll der Wettlauf zum Mars ?
Da geht es nicht nur darum, wer seine Fahne als erster hissen kann, sondern wer als erster die Artefakte abgreift.
Denn Leben auf dem Mars ist in der Form, wie wir es kennen gar nicht möglich, kein Magnetfeld, was vor Strahlung schützen würde.
Der Mars könnte gar keine dichtere Atmosphäre halten, weil die Gravitation zu gering ist.
Und man zeige mir die Firma/Gesellschaft, die hunderte von Jahren im voraus investiert (außer Chinesen/Japaner).

@Moredread
"Mein Kampf" wurde zwar gekauft, aber nicht gelesen.
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Eremit hat geschrieben:Mit einer Wissenschaft, die alles ablehnt, was älter als 10.000 Jahre ist, kommen wir nicht weiter. (vllt. wollen Sie es sich mit der Kirche nicht vermiesen)
Schon diese Aussage ist Falsch. Die Tempelanlage von Göbekli Tepe bspw. ist 12.000 Jahre alt. Und was ist eigentlich "die Wissenschaft"? Ist das so eine Art Club, bei der man Mitglied werden kann, Deiner Meinung nach?

"Wissenschaft" bezeichnet eine Methode, nachvollziehbare, logisch begründete Ergebnisse zu produzieren. Daraus resultiert, das der unwissenschaftliche Kram unlogisch ist, nicht nachvollziehbar und unbegründet.


Eremit hat geschrieben:Funde vor Japan, oder Indonesien in hunderte Meter Tiefe werden als "natürlich" deklariert, obwohl Kunstgegenstände vom Meeresgrund geborgen wurden.
Quelle? Die angebliche Stadt vor Japan bspw. ergibt als Stadt schlicht und ergreifend keinen Sinn. Hast Du mal ein 3D-Modell dieser Gegend gesehen? Wenn das von Menschen gebaut wurde, dann von solchen auf LSD.... und ja, ich besorge Dir gerne das Bild, wenn Du willst, damit Du Dir eine eigene Meinung bilden kannst. Aber nur wenn Du nachfragst, ich mag nicht wieder etwas raussuchen das Du Dir eh nicht anguckst.


Eremit hat geschrieben:Die Berichte von "Götterwaffen" haben sich die Menschen sicherlich nicht eingebildet, denn der Mensch ist leider phantasiearm und kopiert nur das, was man ihm zeigt. Denn die "Götter" gaben den Dingen Namen.
Achja. Natürlich hast Du die Sprache gelernt, und die Berichte im Original gelesen. Oder hast Du bloß wieder das gelesen, was Leute darüber schreiben, die die entsprechenden Sprachen selbst nicht sprechen? Auch an Dich das Angebot, Dich mit jemanden bekannt zu machen, der bspw. altgriechisch und althebräisch lesen kann. Du würdest staunen, was da noch übrig bleibt von Deinen "Götterwaffen".


Eremit hat geschrieben:Als Beispiel, Kulturen, die keine Götter hatten leben heute noch als Steinzeitgesellschaften.
Ahja, genau. Steinzeit. Wie die Buddhisten beispielsweise? Oder unsere aufgeklärte, neuzeitliche Welt? Zudem kenne ich keine primitiven Kulturen ohne Götter - kannst ja mal einen nennen (aber bitte mit Beleg).


Eremit hat geschrieben:In Indien gibt es noch heute Gebiete mit erhöhter Radioaktivität.
Ja, in Rajasthan. Natürliche Radioaktivität. Irgendwo gibt es radioaktive Erze - und solche Gegenden sind entsprechend einer höheren Strahlendosis als anderswo ausgesetzt. So what? Siehe dazu auch http://cat.inist.fr/?aModele=afficheN&cpsidt=3090274

Das ganze ist auch altbekannt - eben darum hat Indien seine Atomwaffentests in dieser Gegend gemacht: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/th ... /ctbt.html


Eremit hat geschrieben:In Südamerika gibt es Reste von Tempeln, die im Baukastensystem zusammengebaut waren, aus Granit, der millimetergenau bearbeitet ist.
Mit Aussparungen, die wir heute gerade mal mit modernsten Geräten hinkriegen würden.
Behauptest Du. Kennst Du Dich überhaupt mit "modernsten Geräten" aus, das Du derartige Aussagen triffst? Hast Du Dir mal die diversen Kirchen aus dem 16 / 17 / 18 Jahrhundert gesehen? Die sind in der Kunstfertigkeit wesentlich höher anzusiedeln. Haben dann in Deinen Augen Außerirdische die ganzen Kirchen gebaut?


Eremit hat geschrieben:Und zuguterletzt, was soll der Wettlauf zum Mars ?
Da geht es nicht nur darum, wer seine Fahne als erster hissen kann, sondern wer als erster die Artefakte abgreift.
Denn Leben auf dem Mars ist in der Form, wie wir es kennen gar nicht möglich, kein Magnetfeld, was vor Strahlung schützen würde.
Der Mars könnte gar keine dichtere Atmosphäre halten, weil die Gravitation zu gering ist.
Und man zeige mir die Firma/Gesellschaft, die hunderte von Jahren im voraus investiert (außer Chinesen/Japaner).
Klar. Der erste auf dem Mars wird direkt *zackzack* den kompletten Planeten abgrasen. Sowas dauert nur fünf Minuten....
Davon, das es keinerlei Hinweise auf Artefakte dort gibt, mal ganz abgesehen. Und ja, ich kenne das "Mars-Gesicht". Das muss natürlich echt sein, wenn eine Low-Quality-Aufnahme ein Gesicht zeigt und einen High-Quality-Aufnahme keins...

Beschäftige Dich bitte mal mit optischen Phänomenen. In Bezug auf aktuelle Mars-Fotos insbesondere mit der Bedeutung und dem Aussehen von Kompressionsartefakten, die immer und immer wieder als künstliches Artefakt mißdeutet werden. Und guck mal nach, was ein Rorschach-Test ist...

Eremit hat geschrieben:@Moredread
"Mein Kampf" wurde zwar gekauft, aber nicht gelesen.
Interessant. Dann sind die Käufer heutzutage also bloß Käufer dieses Buchs, aber keine Leser? Dir ist sicherlich klar, das es in den USA immer noch angeboten wird. Zudem solltest Du Dir einfach mal bewußt machen, das Deine Aussage "Kaufen viele Leute, also muß was dran sein" einfach Nonsens ist. Der Hexenhammer wurde auch viel gelesen. Oder die Bibel. Oder der Koran. Sind die deshalb auch automatisch richtig? Blöd nur, das sie sich inhaltlich widersprechen.
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12.08.2008 - 16:15

Mein Kampf wurde gekauft, aber nicht gelesen? :shock: Ich sag mal nix dazu, das steht nämlich nicht wirklich im Konsens zu dieser Diskussion.
Mit einer Wissenschaft, die alles ablehnt, was älter als 10.000 Jahre ist, kommen wir nicht weiter. (vllt. wollen Sie es sich mit der Kirche nicht vermiesen)
Naja... mal ganz davon abgesehen, dass es genug zum Forschen gibt, WIRD auch an Gebieten geforscht, die mehr oder weniger als Hirngespinste gelten. Psychokinese, Telepathie usw. Gut, die Mehrzahl dieser Forscher ist eher geneigt, Zufälle überzubewerten, weil diese sich meistens WÜNSCHEN, dass solche Phänomene existieren. Nichts destoweniger muss man aber klipp und klar sagen, dass es zwar durchaus Indizien diesbezüglich gibt, jedoch nichts existiert, was tatsächlich als wissenschaftlicher Beweis durchgeht.
Funde vor Japan, oder Indonesien in hunderte Meter Tiefe werden als "natürlich" deklariert, obwohl Kunstgegenstände vom Meeresgrund geborgen wurden.
Was für Funde? Gebäude oder wie?
Die Berichte von "Götterwaffen" haben sich die Menschen sicherlich nicht eingebildet, denn der Mensch ist leider phantasiearm und kopiert nur das, was man ihm zeigt. Denn die "Götter" gaben den Dingen Namen.
Ahja.. das halte ich für relativen Bullshit. In solchen Erzählungen steckt sicher ein wahrer Kern, aber glaubst du ernsthaft, dass diese Erzählungen Überlieferungen tatsächlicher Ereignisse sind? Götter, in der Form, wie sie überliefert sind, entstanden einfach daraus, dass man versucht hat, sich die Welt zu erklären. Natürlich hält man sich bei diesen Erklärungsversuchen an mögliche Erklärungen, die man auch versteht. Es donnert - ein Hammer macht ein ähnliches Geräusch... Da muss wohl ein Gott mit seinem fetten Hammer rumkloppen. Und dabei kommen da Blitze raus. Und wenn man eine mystische Geschichte Jahrtausende lang weitererzählt, wenn diese Geschichte über Tausende Leute geht, jeder davon seine selbstinterpretierten Zusammenhänge einfließen lässt, da und dort ein Detail verändert usw, dann hat man am Ende eine wundervolle Story über gigantische Götter, verheerende Kriege, unglaubliche Wunder und was weiß ich noch.
Menschen haben eine Menge Phantasie
Als Beispiel, Kulturen, die keine Götter hatten leben heute noch als Steinzeitgesellschaften.
Ich kenn da irgendwie keine Kultur. Aber andersrum kannst du auch nicht jeder Kultur mit Göttern imensen Fortschritt nachsagen. Viele Nordamerikanische Indianerstämme hatten/haben Götter, und waren technisch auch nicht viel weiterentwickelt als z.B. afrikanische Buschvölker. Und diese Völker leben auch JETZT noch im Steinzeitniveau, manchmal nichtmal so weit.
In Indien gibt es noch heute Gebiete mit erhöhter Radioaktivität.
Im Bayerischen Wald auch. Bis zu 6 mal mehr als in den Küstenregionen. Das liegt einfach an natürlichen Radionukliden, die vor allem vermehrt in Gebirgen auftreten.
Kann natürlich auch von illegalen Atomtests herrühren, oder von Kraftwerken. Oder durch erhöhte Strahlenbelastung aus dem All, bedingt durch geringere Schutzwirkung der Atmosphäre in den Höhenlagen. Und und und...
Du siehst, es gibt massig Gründe für sowas.

http://de.wikipedia.org/wiki/Terrestris ... nuklide%29
In Südamerika gibt es Reste von Tempeln, die im Baukastensystem zusammengebaut waren, aus Granit, der millimetergenau bearbeitet ist.
Mit Aussparungen, die wir heute gerade mal mit modernsten Geräten hinkriegen würden.
Nie gehört. Hast du das auch in einem Von Dänikenschen Buch gelesen? ich hab dasmit den Aussparungen nicht gehört, aber im Endeffekt hätte man das damals sicher auch hinbekommen können - nur eben nicht so schnell. Man muss Steine nicht unbedingt Schneiden oder fräsen, man kann durchaus auch schleifend Material abtragen. Das dauert zwar, ist aber sehr genau.


Da geht es nicht nur darum, wer seine Fahne als erster hissen kann, sondern wer als erster die Artefakte abgreift.
Denn Leben auf dem Mars ist in der Form, wie wir es kennen gar nicht möglich, kein Magnetfeld, was vor Strahlung schützen würde.
Der Mars hatte ein Magnetfeld. Er hatte bekanntermaßen auch Flüsse, Meere und Seen, aber als das Magnetfeld kippte, hat der Sonnenwind die Atmosphäre langsam "weggeblasen".
Der Mars könnte gar keine dichtere Atmosphäre halten, weil die Gravitation zu gering ist.
Doch könnte er. Der Druck wäre ähnlich dem in 3000 Metern Höhe (das habe ich mal gelesen, aber da du ja auch nicht sagst wo du dein fundiertes Wissen her hast, suche ich das jetzt nich raus). Lediglich das schwache Magnetfeld ist ein Problem. Das Magnetfeld des Mars ist zu schwach, um die heftigen Sonnenwinde (wie oben schon erwähnt) abzuschirmen, wie das auf der Erde der Fall ist. Und deswegen hat er nur eine dünne Atmosphäre.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Plan ... _und_Klima



Das Schlusswort entfällt hier mal, ich muss den Grill anwerfen.


EDIT: Na dankeschön Moredread :punch: alles für umsonst :rolleyes:
"Viel quälender wird für dich später die Frage sein: Hättest du die Vase auch zerbrochen, wenn ich nichts gesagt hätte?"

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13.08.2008 - 17:39

Nur zu den Waffen der Antike möchte ich noch einmal etwas sagen.
Bild

Dieser Wagen wurde mir in einem Buch als antiker Panzer verkauft. Das Rohr vorne soll ein Kanonenrohr sein. Genauer soll man das angeblich auf einem Wandrelief vom Palaste König Assurnasirpal II. im britischen Museum sehen. Ich habe leider im Internet kein Bild davon gefunden und beschreibe es deshalb. Man sieht diesen Wagen und obenauf sitzten ein paar Bogenschützen. Da kommt mir allerdings die Frage auf: Wenn sie schon Panzer hatten, wieso setzten sie immer noch Bogenschützen ein? Die Wahrheit ist, das diese Rohr da vorne einfach nur ein Rammbock ist. Und so lassen sich so ziemlich alle Funde von "Antikwaffen" erklären.
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02.11.2008 - 10:24

Ich bin teilweise für die Von Däniken Theorie, nur der Teil das wir ein gezüchtetes Volk sein sollen glaub ich nich so ganz....was es natürlich nicht aussschließt.
http://parawissenschaften.foren-city.de/

Diser Satz hat drei Feler.

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25.12.2008 - 17:22

Weshalb sind so viele der Forenmoderatoren gegen solch eine Idee und deren widerstreben nach den heutzutage gegebenen wissenschaftlichen Anschauungen, wenn sie Werbung wie die zulassen?:

Aufstieg 2012
1, 2, 3, ... bist du auch dabei? Demnächst auf diesem Planeten.
Nein!

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25.12.2008 - 17:26

Die Keltischenkulturen, bzw nordischen Kulturen hatten nur Thor, welcher mit seinem Hammer aus den wolken Blitze warf (ähnlich wie zeus). Also Götter kommen nicht immer von obe
Ist das nicht ein germanischer ober Gott
Die Kelten wahren ganz schön ähnlich mit den germanen odie 2 Stämme aus dem Gleichen Urvolk kammen würde mich schon Intressieren
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

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Jensengard
Freimauer ohne Schurz
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auch in alten Schriften, wie der Taoismus ist von Himmelswesen die Rede.

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nun die Gelehrten interpretieren immer vieles hinnein.
Die Frage ist ja, sollte man das tun, oder es so wörtlich nehmen wie es einem zugetragen wird.

Ich denke man sollte es so sehen wie es da steht.
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