Polizist tasert 72-jährige

Hier kann nach Lust und Laune über allerlei Dinge (außerhalb von Area 51) gepostet werden.


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alarich
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Polizist tasert 72-jährige

11.06.2009 - 22:03

http://www.wiwo.de/service/videos/schoc ... 78105.html


Jaja, ist schon richtig was der Polizist da gemacht hat. Die Frau hat ihn ja wirklich massiv angegriffen und es ist allgemein ja bekannt wie stark 72-jährige Frauen sind, so das ein Koloss von einem Polizisten wirklich nur noch die Möglichkeit hat mit einem Taser vorzugehen um sich (und wohl auch das Leben von hunderten von anderen Menschen) zu schützen.
Es ist ja nicht so das eine solche Waffe bei einer Frau von 72 Jahren eventuell Nebenwirkungen haben oder sogar zum Tod führen könnte.
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twix12
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12.06.2009 - 02:02

Mal vom Alter der Frau abgesehen, war der Taser generell komplett übertrieben. Schon hart, aber dass der Vorgesetzte das Vorgehen auch noch verteidigt ist schon beinahe ein Witz. Leider nur beinah
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Leeds Devil
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12.06.2009 - 09:17

Das war schon richtig der Polizist hatte ja sonst keine chance gegen sie :?
mir kommt das vor wie ein schlechter Scherz, wieder mal ein fall von übertriebener Polizeiprutalität. Ihm gehört der Taser mal verpasst
Gestern stand ich for dem Abgrund. Heute bin ich einen schritt weiter

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Dhe
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12.06.2009 - 12:57

Ich will bestimmt nicht sagen, daß es gerechtfertigt ist, eine 72-Jährige zu tasern, aber trotzdem muß ich mal insoweit advocatus diaboli spielen, als daß ich erwähne, daß er sich im Grunde genommen seiner Ausbildung entsprechend verhalten hat.

Wenn man sich das Video anschaut, ist sie ihn zumindest angegangen und er hat sich "verteidigt", auch wenn ich mal in Zweifel stellen will, daß von ihr eine Gefahr für sein Leib und Leben ausging.

Wenn es keine Oma gewesen wäre sondern ein 100 Kilo Mann von 30 Jahren, der das gleiche gemacht hätte, würde man den Polizisten wahrscheinlich noch eher verstehen. Ob es in dem Fall bereits gerechtfertigt gewesen wäre ihn zu tasern, sei mal genauso dahingestellt, aber es zeigt zumindest, daß die Argumentation seines Vorgesetzten, nämlich daß es keine Rolle spielt, wenn man 72 ist, nicht komplett verblödet ist.

Erwähnen sollte man vielleicht auch noch, daß es immerhin in den Staaten war und man da nie so genau wissen kann, ob Oma jetzt nicht gleich ihre Desert Eagle aus der Tasche zieht und ganz anders mitspielt.
Ich halte es zwar für unwahrscheinlich (und die Reaktion des Polizisten daher für übertrieben) aber ich steckte auch nicht in seinen Schuhen.

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alarich
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12.06.2009 - 16:40

Natürlich macht es einen Unterschied ob die Frau 72 ist oder ob das ein 30 jähriger Mike Tyson Verschnitt ist.
Du sollst als Polizist ja der Situation angemessen handeln. Nehmen wir mal das Beispiel andersdrum. Du gehst über die Straße und ein Bär kommt auf dich zu und droht dir das er dich gleich zusammen schlägt. Dann ist es dein Recht zur Notwehr zu greifen und zum Beispiel auch einen Elektroschocker einzusetzen um deinen Gegner außer Gefecht zu setzen.
Nehmen wir aber mal an das ist ein 10-jähriger Knirps. Dem darfst du nicht mal eine knallen.
Notwehr muss immer der Situation angemessen sein. Und ich finde in diesem Fall war es das nicht. Selbst wenn sie sich der Festnahme wiedersetzte, hätte er sie auch ohne Taser überwältigen können.

Und vielleicht hat man mich auch falsch verstanden. Es ging mir in diesem Fall nicht darum den Polizisten als Bösewicht dar zu stellen. Meine Intention war eher aufzuzeigen was für ein Scheiß diese Taser sind. Denn die Hemmschwelle diese einzusetzen ist offensichtlich sehr gering.
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Naja, wenn ich an all die Schlägerbanden denke, in denen 70 jährige Omis harmlose Passanten anfallen, dann bin ich schon der Meinung, das es in Ordnung ist, was der Mann gemacht hat. Man muss denen ja auch mal zeigen, wo der Hammer hängt!
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Taser würde ich nicht als Scheiß abtun. Aber ich gebe dir insofern Recht, als dass die Bezeichnung "nicht-tödliche Waffe" die Hemmschwelle zur Benutzung sehr herab setzt. darüber wurde gestern auch bei Welt der Wunder berichtet, aber im Endeffekt sollte man doch auch sehen, dass Taser & co. zwar immernoch erhebliche Verletzungsrisiken bieten, aber eben doch eine weit aus bessere Alternative zur effektiven Selbstverteidigung darstellen als Schusswaffen. Zum profilaktischen Ausschalten alter Frauen (oder anderer Personen) wurden die Dinger ja auch nicht entwickelt, sondern um im Falle eines Falles Angriffe abwehren zu können, ohne, dass jemand dabei zwangsläufig stirbt.
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so viel ich weiß ist die Bezeichnung nicht-tödliche-waffe für den taser falsch,
die richtige Bezeichnung wäre weniger-tödlich-waffe, weil wen ein gesunder Mensch im richtigen Moment getroffen wird kann durch den Strom das Herz aussetzen.
Alle Kreter sind Lügner. -Epimenides der Kreter-

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Araex
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16.06.2009 - 12:29

twix12 hat geschrieben:Mal vom Alter der Frau abgesehen, war der Taser generell komplett übertrieben.
Find ich jetzt nicht. Die Frau war ziemlich aggressiv und hat sich den Anweisungen das Polizisten widersetzt und das erlaubt den Herren nunmal die Anwendung von härteren Massnahmen. Daher würd ich sagen, dass absolut korrekt ist was gesagt wird, es war eine Handlung nach Lehrbuch. Sofern ich mich nicht täusch unterscheiden derartige Vorschriften für die Gesetzteshüter nur zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - nicht aber Senioren.

Nötig gewesen wärs trotzdem nicht. Aber es ist ja in Amerika passiert, da kann die Dame aus dem Vorfall sicherlich noch einen kleinen Bonus für ihre Rente rausschlagen und dann hat die ganze Sache ja auch noch was gutes...
Taurhin hat geschrieben:so viel ich weiß ist die Bezeichnung nicht-tödliche-waffe für den taser falsch,
die richtige Bezeichnung wäre weniger-tödlich-waffe, weil wen ein gesunder Mensch im richtigen Moment getroffen wird kann durch den Strom das Herz aussetzen.
Ich behaupte mal, dass erhebliche Missbrauch nötig ist um mit einem Taser einen Menschen zu töten. Die Stromstärke die abgegeben wird liegt im Bereich 10-20 unter der Grenze wo ein Herzkammerflimmern auftreten könnte. Sofern die Waffe von verantwortungsbewussten Personen (was Polizisten sein sollten, leider halt nicht immer sind) benutzt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand stirbt.

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16.06.2009 - 18:42

300 tote durch eine nicht tödliche Waffe in 5 Jahren sind meiner Meinung nach doch ein deutliches Zeichen dafür das man das Ding durchaus nicht gerade dauernd richtig einsetzt.
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17.06.2009 - 08:53

alarich hat geschrieben:300 tote durch eine nicht tödliche Waffe in 5 Jahren
Quelle? Weltweit? Da sterben ja mehr Leute an Einkaufstüten.

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17.06.2009 - 09:49

Und bereits einer ist zuviel bei einer angeblich nicht Tödlichen Waffe
Gestern stand ich for dem Abgrund. Heute bin ich einen schritt weiter

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17.06.2009 - 11:00

Leeds Devil hat geschrieben:Und bereits einer ist zuviel bei einer angeblich nicht Tödlichen Waffe
Gummiknüppel, Tränengas, Wasserwerfer oder Gummigeschosse sind auch nicht tödliche Waffen, das schliesst aber nicht aus, dass du damit niemanden töten kannst. Mir gehts eher darum, dass mir 300 Tote in 5 Jahren irgendwie aus der Luft gegriffen scheinen. Vorallem weil keine Angaben gemacht werden, ob diese 300 Tote beim privaten oder beim polizeilichen Gebrauch entstanden sind und ob die Todesursache wirklich darauf zurückzuführen ist.

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17.06.2009 - 11:35

Dann les mal hier etwas mehr darüber. Da stehen ein paar durchaus interessante Informationen zu dem Thema.

Zum Thema allgemein:
Bis zu einem gewissen Grad kann ich es nachvollziehen. Der Mann wurde sozusagen "angegriffen" und hat sich nach Vorschrift verhalten. Trotzdem halte ich die Reaktion für zu übertrieben, wenn man mal bedenkt, dass diese Oma höchstwahrscheinlich keine Gefahr für ihn darstellte. Aber solche Sachen sind immer sehr schwer zu beurteilen, wenn man nicht selbst dabei war.

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17.06.2009 - 14:45

ghost_of_darkness hat geschrieben:Dann les mal hier etwas mehr darüber. Da stehen ein paar durchaus interessante Informationen zu dem Thema.
Zitat Wikipedia:
Die Pistole konnte selten als unmittelbare Ursache der Todesfälle sicher nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Nach Vorfällen mit Todesfolge wurden meistens keine eingehenden forensischen Untersuchungen, sondern eher statistische Auswertungen vorgenommen.
Im Link zur Quelle von Wiki findet sich spiegel online und die wiederum beziehen sich auf die Aussage eines Anwaltes.

Ich behaupte da entstehen mehr Schäden beim Einsatz von Gummigeschossen.

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alarich
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18.06.2009 - 00:02

Gummigeschoße sind auch so eine Sache der ich eher negativ gegenüber stehen.
Das Problem was ich bei den Tasern einfach sehe ist, das sie zu schnell gezückt sind wie man hier gesehen hat. Natürlich hat sich der Polizist dienstlich korrekt verhalten. Aber solche Dienstvorschriften sollten doch einen Mann der immerhin auf Konfliktlösung trainiert sein sollte doch nicht das ausschalten des gesunden Menschenverstandes erlauben.
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel. Wir fahren mit unserem Auto über die Straße, dicht hinter uns ein anderes Fahrzeug. Wir kommen an eine rote Fußgängerampel (also wir haben grün, die Fußgänger rot) und sehen wie vor uns eine alte Frau über die Ampel läuft. Laut STVO verhält sie sich verkehrt, also dürften wir theoretisch mit unserem Auto über sie drüber bügeln. 1. haben wir sowieso grün und 2. riskieren wir mit der Bremsung ja auch noch das der hinter uns auffährt.
Praktisch aber geht die STVO auch gesetzlich nicht über den gesunden Menschenverstand. Ist vielleicht kein gutes Beispiel, aber mir fällt gerade nichts besseres ein.
Jedenfalls sollte einem Polizisten auch der gesunde Menschenverstand sagen, das er in diesem Fall keinen Taser einsetzten sollte. Der Polizist war ihr körperlich überlegen und hätte so nicht das Risiko eingehen müssen sie zu Tasern.
Da er es aber trotzdem gemacht hat, zeigt das eben das die Umschreibung "nicht tödliche Waffe" anscheinend für viele gleichbedeutend ist wie "ungefährliche Waffe"
Und man möge mal bedenken das die deutsche Polizei auch ohne diese Taser auskommt. Sicherlich ist die Situation in den USA ein wenig anders (schwächeres Waffengesetz usw.), aber trotzdem halte ich Taser nun einmal für keine gute Sache. Das ist allerdings nur meine Meinung und sicher kann man auch anders darüber denken. Aber ich bin froh das hier in (fast) ganz Deutschland diese Waffe keinen Einsatz findet.
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18.06.2009 - 09:38

alarich hat geschrieben:Wir fahren mit unserem Auto über die Straße, dicht hinter uns ein anderes Fahrzeug. Wir kommen an eine rote Fußgängerampel (also wir haben grün, die Fußgänger rot) und sehen wie vor uns eine alte Frau über die Ampel läuft. Laut STVO verhält sie sich verkehrt, also dürften wir theoretisch mit unserem Auto über sie drüber bügeln. 1. haben wir sowieso grün und 2. riskieren wir mit der Bremsung ja auch noch das der hinter uns auffährt.
Praktisch aber geht die STVO auch gesetzlich nicht über den gesunden Menschenverstand.
Ich bin rechtlich nicht gerade versiert, besonders nicht im deutschen Recht. Aber wenn ich mich nicht täusche wird im STVO schon §1 festgelegt, dass so zu handeln ist, dass keine Schäden entstehen und ein sachlicher Schaden einem menschlichen vorzuziehen ist. Insofern wäre bremsen korrekt.

Aber ich versteh schon worauf du hinaus willst, ich bin nur etwas anderer Ansicht. Nur weil die Dame 72 ist, heisst das nicht, dass sie nicht gefährlich sein kann. Selbstverständlich hätte sie den Polizisten nicht mit muskelkraft überwältigen können - aber gerade in den USA sind sehr viele Menschen berechtigt eine Waffe zu tragen und tun das auch. Insofern spielt es keine Rolle ob sie 20, 45 oder 72 ist, da so oder so eine potentielle Gefahr von ihr ausgeht. Eine aggressive Grundhaltung der Frau war sogar als Zuschauer erkennbar, aus Sicht des Polizisten hat das vielleicht alles noch etwas anders und eventuell bedrohlicher ausgesehen.

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Leeds Devil
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18.06.2009 - 12:00

Ich bin da geteilter Meinung, natürlich hast du recht das in der USA fast vom jeden eine potentielle Gefahr ausgeht das "Er" oder "Sie" eine Waffe Trägt und der Einsatz eines Taser`s gerechtfertigt ist. Aber im diesen Fall finde ich den ihn übertrieben auf eine 72 jährige Frau mit einen Taser zu schiessen da gibt es meiner Ansicht nach andere alternativen zb Pfefferspray, Trännengas Pistole usw. da wie es mir scheint die gesundheit der Frau mit diesen Wafen nicht geferdet wird
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18.06.2009 - 13:10

Vielleicht sollte man auch noch in Betracht ziehen, daß der Polizist mit dem Rücken zu einer befahrenen Straße stand und es deshalb vielleicht nicht besonders klug gewesen wäre sich auf ein Handgemenge (auch mit einer 72-Jährigen) einzulassen.

Ob es dadurch gerechtfertigt ist sie zu tasern, weiß ich nicht. Ich will aber auch nur einen möglichen Gedanken durchspielen, der ihm vielleicht (wenn man auf verquere Art wohlwollend ist) durch den Kopf gegangen ist.

Was die Frage angeht, ob Taser im Hinblick auf die Auswirkungen gefährlicher sind als Schlagstöcke, Pfefferspray oder Tränengas, denke ich, daß sie das nicht sind. Aber das ist ja wie gesagt nur eine Seite der Medaille.
In der Tat bin ich geneigt zustimmen, wenn es darum geht, ob die Hemmschwelle einen Taser zu benutzen geringer ist, als bei oben angesprochenen Sachen. Schlichtweg deshalb, weil man ihn auf Distanz benutzen kann und die Gefahr sich die Hände schmutzig zu machen und vielleicht selbst auch noch was abzubekommen geringer ist. Kurz gesagt, er ist bequemer zu benutzen und liegt darum vielleicht bei einigen etwas lockerer in der Hand.

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18.06.2009 - 13:20

Leeds Devil hat geschrieben:da gibt es meiner Ansicht nach andere alternativen zb Pfefferspray, Trännengas Pistole usw. da wie es mir scheint die gesundheit der Frau mit diesen Wafen nicht geferdet wird
Tränengas kann bei Personen mit Atemwegerkrankungen oder Leber- /Nieren-problemen ernsthafte Komplikationen verursachen. Auch bei völlig gesunden Menschen kann es zu Verätzungen der Augen kommen.

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B'nai B'rith
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13.02.2010 - 13:46

Die Hemmschwelle, einen Taser(oder eine andere "nicht tödliche" Waffe) zu benutzen, ist 10mal niedriger, als bei einer normalen Feuerwaffe, weil der Mensch denkt ja, dass sie niemanden töten kann. Das ist aber nicht so. Denn wenn ein Mensch unter Stress steht, wie zum Beispiel bei einem Angriif auf einen Polizisten, kann er durch die 50.000 Volt des Geräts locker einen Herzstillstand erleiden.
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"Bei Neuem hört Erfahrung auf."



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