Abrüsten der Bevölkerung

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qucuipcu
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Abrüsten der Bevölkerung

13.07.2009 - 03:08

In der Ausgabe 10/09 des Beobachters http://www.beobachter.ch/justiz-behoerd ... abruesten/
wird relativ einseitig über privaten Waffenbesitz geschrieben.

Was ist wenn das Ziel des Artikels, die Ablehnung der Bevölkerung von privatem Waffenbesitz wäre? Hätte zur Folge das es weniger Waffen geben wird und vorhandene schwerer zu bekommen.
Allgemein: es würde schwerer sich gegen "irgendeine" Bedrohung zu rüsten.

Nur ein paar wilde Gedanken, aber zur Info, der Beobachter gehörte seit 07 dem Axel Springer Verlag...

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Moredread
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16.07.2009 - 19:47

Es gibt keine guten Argumente dafür, Waffen zu besitzen, aber einen Haufen, die dagegen sprechen. Wenn ich mir die Spezies angucke, die Waffen besitzen und in aller Regel auf die Gesetze scheißen (kontrolliert wird eh praktisch nie) wäre ich für ein vollständiges Waffenverbot und 5 Jahre Gefängnis für unerlaubten Besitz von Schusswaffen - mindestens.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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alarich
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16.07.2009 - 21:55

Es gibt gute Argumente für den erlaubten Waffenbesitz. (wobei ich allerdings ganz deutlich , das ich sie nicht unterstütze. Ich bin, ähnlich wie moredread für eine Verschärfung des Waffenrechtes)

Zum Beispiel der Punkt das Waffen existieren. Das heißt das es immer Leute gibt welche die sich illegal irgendwo besorgen. Und wenn die dann bei dir einsteigenl, kannst du dich wenigstens mit gleichen Mittel wehren. Also Selbstschutz.
Außerdem ist die Frage wo das Wort "Waffe" anfängt.
Im Prinzip kannst du alles als Waffe benutzen. Du kannst auch jemanden mit einem abgebrochenen Stock den Schädel einschlagen.
Schußwaffen führen allerdings dazu, das auch körperlich schwächere Menschen die Chance auf Notwehr haben.

Auch hier wieder ein Beispiel. Ein paar junge Männer im besten Alter schnappen sich ein paar Küchenmesser, welche ja eigentlich Werkzeuge sind. Nur kann man damit eben auch ziemlich gut jemanden den Bauch aufschlitzen.
Nun ziehen die Jungs los und sehen auf der Straße Opa Meier, der schon 85 Jahre und klapprig ist, vor sich hin krücken. Sie beschließen ihn auszurauben, ihn mehrmals zu vergewaltigen und ihn dann zu töten. Meier hat keinerlei Chance sich zu wehren, selbst wenn er selber ein Küchenmesser hätte. Er ist eben ein alter Mann und körperlich unterlegen. In einer Welt in der er sich keine Waffe kaufen kann, ist sein Schicksal gewiss. Aber wie sieht es in einer Welt aus in der er leicht an Waffen kommt. Seht, Opa Meier hat zufällig eine Smith & Wesson in der Jackentasche. Nun kann er den vorlauten Jugendlichen mal zeigen wie man auch mit zittrigen Fingern noch ein paar Headshots verteilen kann.
Nun bleibt ihm das grausame Schicksal der Vergewaltigung und des vorzeitigen Ablebens erspart.

Besonders letztere sehe ich als (wenn man es ernsthaft und mit besseren Beispiel vorbringen würde) als gutes Argument für den legalen Schußwaffenbesitz.
Natürlich überwiegen die Gegenargumente. Ich wollte nur zeigen das moredread mit
Es gibt keine guten Argumente dafür, Waffen zu besitzen
nicht Recht hat. ;)
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herrscholz
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24.09.2009 - 23:31

Bis jetzt hatte ich keine Waffen, aber inzwischen muss man sich darüber Gedanken machen, ob man sich nicht doch etwas in der Richtung beschaffen sollte. Ich habe wie alle W15er mal 'ne Ausbildung am G3 gehabt. Ein G3 wäre toll, weil ich die wahrscheinlich immer noch bedienen könnte-ein paar Sekunden zerlegen bis "Schlagbolzen frei" und wieder zusammenbauen mit verbundenen Augen. Leider wird man wahrscheinlich leichter an ein chinesisches AK47 drankommen. Natürlich nur illegal und dann in Einzelteilen irgendwo versteckt. Am besten neu, bzw. neuwertig und gut eingeschossen-also keine, die um die Kurve schiesst, wie die Donnerstöcke, die man Wehrdienstleistenden normalerweise in die Hand drückt. So ein Ballermann sollte aber die letzte Rettung sein, wenn Stacheldraht, Tränengas und Elektroschocker nicht mehr wirken.



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