Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 420 Euro

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timoeyr
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Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 420 Euro

30.08.2008 - 15:02

İch finde sinnvoll die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf mindestens 420 Euro im Monat wegen der gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise und der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 % auf 19 % und die Inflation,die den Realwert des Hartz-IV Regelsatzes drastisch reduziert haben.Deshalb ist die Anpassung des Hartz-IV-Regelsatzes an aktuelle Inflationsrate und aktuelle Preisentwicklung der steigenden Lebenshaltungskosten und die Mehrwertsteuererhöhung notwendig.Darüber hinaus soll ein Anpassungsmechanismus für die Kontrolle des Hartz-IV-Regelsatzes eingerichtet werden.
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m5/deuts ... 809/93716/

05.12.2006

Zehn Millionen Deutsche von Armut bedroht

Studie des Statistischen Bundesamts

Jeder achte Deutsche muss mit maximal 850 Euro im Monat auskommen. Damit sind 13 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Unter ihnen 1,7 Millionen Kinder. Gespart wird bei Arztbesuchen und der Heizung. Die neuen Zahlen bestätigten einen besorgniserregenden Anstieg.

In Deutschland sind 10,6 Millionen Menschen und damit 13 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Unter ihnen befänden sich 1,7 Millionen Kinder, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Berlin mit. Als gefährdet gilt, wer mit 856 Euro in Monat auskommen muss.


Leben ohne Arzt

Die Studie untersuchte auch die Folgen der Armutsgefahr auf das Leben der betroffenen Menschen. Mehr als jeder Fünfte aus dieser Gruppe geht demnach aus finanziellen Gründen bei Krankheit nicht zum Arzt, bei den Bessergestellten waren das nur sieben Prozent.
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 12861.html

3 Millionen Kinder leben in armut

22.06.08

Das Ausmaß der Kinder- und Jugendarmut ist dem Deutschen Kinderhilfswerk zufolge noch größer als bisher bekannt. Demnach gelten in Deutschland drei Millionen Kinder und Jugendliche als arm.

Der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, sagte im FOCUS-Interview: „Nach Berechnungen des Kinderhilfswerks sind nicht wie bisher angenommen 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche, sondern rund drei Millionen als arm einzustufen.“ Die neue Zahl ergebe sich durch eine präzisere Betrachtung der Daten. So sei bisher nicht berücksichtigt worden, dass die Armut bei Jugendlichen stärker ansteige als bei Kindern. „Diese Jugendlichen sind weitgehend von sozialen und kulturellen Aktivitäten ausgeschlossen“, so Krüger.

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Das Schwert
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01.09.2008 - 11:05

Die bürokratische "Zettelwirtschaft" muss abgeschafft werden, damit die Gaunereien in den Behörden aufhören.

Kürzlich sah ich auf RTL eine Familie, welche seit ca. 1 Jahr auf die Hilfe zum Lebensunterhalt wartete. Die haben dann überall herumgebettelt, um zu überleben. Dabei ging es immer wieder um fehlende Unterlagen, welche die Familie aber bereits hinschickte. Erst als das Fernsehen in das Jobcenter reinging, gaben die nach.

Der letzte Einkommensteuerbescheid (oder falls vorhanden Einkommensnachweis) nebst Antrag sollte genügen. Der Rest sollte durch pauschale Festsatzbeträge geregelt werden.

Die Flut der Prozesse vor den Sozialgerichten ist ein Alarmzeichen, welches endlich von der Regierung behandelt werden muß.
"Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden" (Matthäus 5, 9)



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