Hillary Clinton oder Barack Obama?

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Hillary Clinton oder Barack Obama?

06.01.2008 - 20:34

Was haltet ihr von den demokratischen Kandidaten für die US-Präsidentschaft?
Laut aktuellen Umfragen liegen Clinton und Obama gleichauf.
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depeche
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06.01.2008 - 21:33

Ich bin mir unsicher, ich finde unsere Medien überschwemmen uns von wegen Fr. Clinton aber nur weil sie die Frau eines Ex- Pr. ist und nicht unbedngt wegen ihrer großen Erfolge (meine Wahrnehmung)

Auch höre ich von der "Gegenseite" viel zu wenig und konnte mir da noch nicht wirklich ein Bild bilden....
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VIMW
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07.01.2008 - 09:37

Ich habe mir bei youtube mal die New Hampshire-Debatten der Demokraten und der Republikaner angeguckt (empfehlenswert, aber wenn, dann bitte die gesamte Debatte jeweils, am besten zu finden hier: http://www.youtube.com/profile?user=CSPANJUNKIEdotORG)

Mein Fazit:
Am wichtigsten ist, dass keiner der Republikaner gewinnt. Die in dieser Partei vorherrschende Meinung, die Stimmung im Nahen Osten und der immer weiter schwelende Antiamerikanismus in der muslimischen Welt habe (Zitat:) "nichts mit der Außenpolitik" zu tun, ist meiner Überzeugung nach verheerend. Giuliani bspw. hat mich wirklich erschrocken...

Was die Demokraten angeht: Obama erinnert tatsächlich an Kennedy; er hat beachtliches Charisma und verheddert sich nicht in Angriffen auf seine Mitbewerber, sondern versucht, sein Credo, seinen Weg vorzustellen - und der ist unter allen Bewerbern meiner Meinung nach der vielversprechendste.
Hillary hingegen geht der Arsch mehr und mehr auf Grundeis - ihre fallenden Umfragewerte quittiert sie zunehmend mit Angriffen auf Obama. Diese Taktik wiederum mögen sie vor allem in New Hampshire nicht, da dessen größtenteil gemäßigten Bürger nichts von solcherlei persönlichen Angriffen halten.

Alles in allem hoffe ich auf und glaube an Obama.
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Dhe
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07.01.2008 - 10:08

Das Problem ist für Clinton wahrscheinlich, daß sie keine großartig anderen Mittel hat gegen Obama vorzugehen, wenn die politischen Positionen beider im Großen und Ganzen austauschbar sind.

Für kritisch halte ich, daß beide die amerikanischen Truppen aus dem Irak abziehen wollen. Zwar ist es richtig daß der Krieg wahrscheinlich nicht gerechtfertigt war, aber ich denke auch, daß hier gilt: "In for a penny, in for a pound." Andernfalls befürchte ich, daß die Region nach einem amerikanischen Abzug noch instabiler wäre, als sie es ohnehin schon ist.

Ansonsten sehe ich es ähnlich. Hauptsache nicht Giuliani, McCain oder Huckabee. Paul würde aus europäischer Sicht vielleicht noch gehen, aber abgesehen davon, daß er wohl keine Chance hat, ist er ansonsten zu sehr klassisch liberal-isolationistischer Gründervater um wirklich praktikabel zu sein.

depeche
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07.01.2008 - 14:20

Da past zu Clinton doch ein wirklich guten Kommentar den ich auf Spiegel-Online gelesen habe von dem 4ten letzt Platierten demokraischem Bewerber:

Ich war auf manchen Geiselverhandlungen dabei wo es ziviler zuging.

Na ja sie muss selber wissen wie sie ihre Wählerherzen erobern will.
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07.01.2008 - 14:33

Hoch lebe Hillary!!! :D
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07.01.2008 - 15:27

depeche hat geschrieben:Ich war auf manchen Geiselverhandlungen dabei wo es ziviler zuging.
Wobei Bill Richardson wohl eher zivilisierter meinte, wenn ich es mir recht überlege...
Wie dem auch sei: Er kam mir irgendwie ein bisschen fehl am Platze vor - wie der Bürgermeister einer kleinen bis mittelgroßen Stadt, der beharrlich versucht, klar zu machen, wie sehr er sich doch ins Zeug legen würde, wählte man ihn :lol:
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07.01.2008 - 15:41

Dhe hat geschrieben:Das Problem ist für Clinton wahrscheinlich, daß sie keine großartig anderen Mittel hat gegen Obama vorzugehen, wenn die politischen Positionen beider im Großen und Ganzen austauschbar sind.
Ich glaube, das viel größere Problem für Hillary ist, dass sie nicht deutlich machen kann, dass ihr Plan besser ist. Was die Krankenversicherung angeht, so gibt es schon bezeichnende Unterschiede (natürlich nicht derart große Divergenzen wie zu den Republikanern, aber dennoch merkliche). Wer ein derart großes...nennen wir es mal "Antipathie-Potential" bietet wie Hillary und wem dann auch noch seine vermeintlich größten Vorteile (Erfahrung und Ehemann) als Nachteil mit dem Argument ausgelegt werden, man gehöre zum politischen Establishment, dass gegen die "Agents of Change" ankämpfe, der hat sicherlich ein kaum zu überbrückendes Problem.
Dhe hat geschrieben:Für kritisch halte ich, daß beide die amerikanischen Truppen aus dem Irak abziehen wollen. Zwar ist es richtig daß der Krieg wahrscheinlich nicht gerechtfertigt war, aber ich denke auch, daß hier gilt: "In for a penny, in for a pound." Andernfalls befürchte ich, daß die Region nach einem amerikanischen Abzug noch instabiler wäre, als sie es ohnehin schon ist.
Ich denke, das sollte man nicht überbewerten. Dass alle Kandidaten, ob nun Republikaner oder Demokrat, laut in die Welt hinaus posaunen "We have to bring our troops back home" ist in diesem Wahlkampf ein No-Brainer. Wer das nicht sagt, braucht gar nicht anzutreten, da ja selbst die Neo-Cons verzweifelt an Exit-Strategien feilen und die Bevölkerung den Krieg und das Sterben ihrer Soldaten, Jahre nachdem Bush verkündete "Mission accomplished" einfach satt haben.
Ferner stimme ich mit dir aber überein, dass der Irak wieder um einiges mehr im Chaos versinken würde, zögen sich die Truppen zurück. Nicht zuletzt sollte man auch die zivilen Kräfte (Übersetzer, Verwaltungsbeamte usf.) im Land denken, die dann zurückblieben - und das ungeschützt.
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07.01.2008 - 19:34

ich hoffe einfach das eine Person gewinnt, die es beser macht als der Bush

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Michelangelo
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08.01.2008 - 18:35

Ich finde das ganze Thema erst dann interessant, wenn die Präsidentschaftskandidaten feststehen und es um die Wahl zum Präsidenten geht. Die Vorwahlen entscheidet nicht das amerikanische Volk, sondern die Parteimitglieder. Das ist vergleichsweise so, wie wenn die CDUler pro Bundesland wählen, ob nun Koch oder Öttinger Kanzlerkandidat werden soll.
Wen würden da die einzelen Wahlergebnisse interssieren? Vor allem, wenn man Grüner, SPDler oder Linker ist?

Ich frag mich, was der ganze Medien-Hype soll. In meinen Augen viel zu viel USA in der Presse.

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08.01.2008 - 20:03

Michelangelo hat geschrieben:Ich finde das ganze Thema erst dann interessant, wenn die Präsidentschaftskandidaten feststehen und es um die Wahl zum Präsidenten geht. Die Vorwahlen entscheidet nicht das amerikanische Volk, sondern die Parteimitglieder. Das ist vergleichsweise so, wie wenn die CDUler pro Bundesland wählen, ob nun Koch oder Öttinger Kanzlerkandidat werden soll.
Nicht so ganz. Jeder kann sich für eine Partei registrieren lassen und dort dann mitwählen. Parteimitglied muss man dafür nicht sein. Auf diese Weise können also auch Unentschlossene sich bspw. bei den Demokraten registrieren lassen und im Caucus für John Edwards stimmen. Sogar ein republikanischer Parteianhänger könnte so bei den Demokraten "mitbestimmen".
Michelangelo hat geschrieben:Wen würden da die einzelen Wahlergebnisse interssieren? Vor allem, wenn man Grüner, SPDler oder Linker ist?
Anhänger der Grünen, SPDler und der Linken sicher nicht. Aber dein Vergleich hinkt ja auch total, weil wir in Deutschland kein 2-Parteien-System haben.
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08.01.2008 - 20:04

Michelangelo hat geschrieben:Die Vorwahlen entscheidet nicht das amerikanische Volk, sondern die Parteimitglieder. Das ist vergleichsweise so, wie wenn die CDUler pro Bundesland wählen, ob nun Koch oder Öttinger Kanzlerkandidat werden soll.
Das ist so nicht richtig und zeigt nur einmal mehr, daß das amerikanische Wahlsystem nur äußerst bedingt mit dem deutschen zu vergleichen ist.
In mehr als der Hälfte der Staaten finden open primaries oder zumindest semi-open primaries statt. D.h. daß entweder generell jeder oder aber daß jeder, der nicht Mitglied der jeweils anderen Partei ist, an der Abstimmung teilnehmen kann.

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08.01.2008 - 21:31

Noch einmal kurz ein Link zum besseren Verständnis der primaries:
http://www.fairvote.org/?page=1801

Doch zurück zum Thema: Es ist von überall zu hören, dass die Clintons Kämpfertypen seien...aber wenn man sich die Umfragen anguckt (13 %-Punkte vor für Obama gegenüber Hillary) und sich dann auch noch Frau Clintons offensichtlich stark angeschlagenen Gemütszustand anguckt (http://youtube.com/watch?v=gq9wAHk-S_A), muss man fast zu dem Schluss kommen, dass sie aufgeben könnte, sollte sie heute gegen Obama hoch verlieren.
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08.01.2008 - 21:37

na ja das sie verliert ist doch eigendlich (fast) abzusehen.

Sie hat sich (meines erachtens) extrem Blamier mit ihren eigendlich unkontrollierten Ausbrüchen währen den "auseinander Setzungen" mit ihren Kontrahenten während Obama sich kaum darauf einlies und sie aufbauschte....

Und in den beiden ersten Dörfern die wählen durften (Hart's Location / Dixville Notch) lag Obama vorne. Na ja um 2 Uhr MEZ wissen wir mehr und nach diesen Wahlen wird sich eh sehr viel ändern....

Wobei ich die Taktiv von Rudy Giuliani sehr spannend finde.
Der Ex wird sich doch hoffentlich etwas dabei gedacht haben das "ausgerechtent" er in Florida punkten will.....
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09.01.2008 - 01:31

Dass Hillary verliert, habe ich ja auch nicht in Frage gestellt - fraglich ist nur, wie hoch und was das dann für Konsequenzen hat.
Hat sie die Moral, bis Anfang Februar, wenn an einem Tag über die Hälfte der Staaten ihre Vorwahlen abhalten, nochmal was reißen zu wollen oder gibt sie entnervt auf?
Zeit genug wäre wohl noch - aber ob sie einen Goldenen Gral findet, also ein nicht-besetztes Thema, das massentauglich ist, ist doch sehr fraglich. Letzteres bräuchte es jedoch wohl, um das Ruder noch herumreißen zu können.

Giuliani...ja...wenn er von seiner normalen Mimik in sein - meiner Meinung nach sehr aufgesetzt wirkendes - Lächeln wechselt, erinnert er mich immer an Anthony Hopkins in "Nixon" (genialer Film übrigens, sehr empfehlenswert). Was seine politischen Lösungsansätze angeht, so bleibe ich bei meinem Urteil von oben: erschreckend.
Zuletzt geändert von VIMW am 09.01.2008 - 08:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Cihan
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09.01.2008 - 03:18

Ich denke, dass weder Hillary Clinton noch Obama die Präsidentschaft gewinnen werden, einfach deswegen,
weil beide nur Außenseiter sind. Wieviele amerikanische Präsidentinnen gab es denn bisher oder wie oft gab es einen schwarzen Präsidenten?

Die amerikanische Bevölkerung ist konservativ und seit dem Millennium sind die religiösen Kräfte wiedererstarkt.
War Al Gore denn kein guter Kandidat vs. Bush?
Oder sogar JF Kerry war vielversprechend.
Ausgerechnet ein Farbiger bzw. eine Frau sollen Chancen haben...?
Das kann ich leider nicht glauben. Ich wünschte, dass einer von den beiden gewinnt, aber bei der Präsidentschaftswahl haben sie keine Chance.

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alarich
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09.01.2008 - 03:45

Nun, das ist so nicht ganz korrekt. Clinton zum Beispiel hat einen enormen Beliebtheitsbonus durch ihren Mann. Das sie allerdings ist unerwartet. Wenn sie es allerdings doch schaffen würde, hätte sie im Präsidentschaftswahlkampf eben diesen Clinton-Bonus.

Zusätzlich vergisst du den Fakt das in den USA inzwischen auch Schwarze und Frauen wählen dürfen. Und von dennen würden viele sicher gerne einen der ihren im weißen Haus sehen.
Ich denke gerade für einen Schwarzen sind die Chancen gar nicht so schlecht. Denn im Prinzip ist das den Amerikanern etwas vertrautes. Natürlich gab es noch nie einen schwarzen Präsidenten und Jesse Jackson (der erste Schwarze der eine reele Chance hatte Präsidentschaftskanidat zu werden) ist bis jetzt quasi der Höhepunkt.
Allerdings gab es genug Hollywood-Filme in dennen zum Beispiel Morgan Freemann den Ami-Präsidenten gespielt hat. Deshalb könnten sich wohl viele Amerikaner mit einem schwarzen Präsidenten anfreunden. (Hollywood hat enorme Auswirkungen auf das Denken der Menschen)

Al Gore wollte übrigens nicht noch einmal antreten, genauso wenig wie Kerry. Und gerade Kerry fehlte am Ende einfach das Charisma um gegen Bush zu gewinnen. Und gerade dieses haben Clinton und Obama. Also ich denke das die Demokraten dieses Mal wieder den Präsidenten stellen werden.
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09.01.2008 - 05:19

Obama oder Clinton wären sicher beide besser als Bush, aber ich kanns mir leider nicht vorstellen, dass sie gewinnen können.
Ich hab das Gefühl, dass sogar dieser Fanatiker Huckabee gewinnen könnte.
Natürlich hoffe ich, dass ich mich irre und Obama gewinnt, aber das wäre schon eine sehr große Sensation.
Denn was ich neulich über die Amerikaner gesehen habe, ist dass es noch sehr sehr viele konservative Leute gibt, die von Frauen in der Politik nichts halten und farbige immer noch als Menschen zweiter Klasse ansehen.

Ich hoffe aber imständig, dass sich bei dieser Wahl eine Veränderung in den Köpfen der Wähler breit macht und dass wir bald eine friedensbringende Politik in der Welt erleben werden.

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Dhe
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09.01.2008 - 08:02

Clinton hat in New Hampshire übrigens mit 6(?)% Vorsprung vor Obama gewonnen, was zeigt, wie aussagekräftig Umfragen und Prognosen manchmal wirklich sind.

Interessant ist auch, daß Mit Romney in seinem eigenen Hinterhof nicht punkten konnte. Hätte erwartet, daß er da oben in New England, punkten könnte.

Was die Frage angeht, ob es für Obama was das Wählerurteil angeht von Vorteil ist, daß er schwarz ist, sei nur angemerkt, daß die schwarze Bevölkerung sowieso traditionell Demokraten wählt. Insofern...

Ansonsten sehe ich die Chancen sowohl von Clinton als auch von Obama als durchaus gut an. Erstens hat Bush die Republiker acht Jahre lang in die Krise geritten und zweitens erscheinen die republikanischen Gegenkandidaten alle ein bißchen profillos. Ausgenommen Ron Paul, aber den wählen sie nicht.

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09.01.2008 - 08:18

Dhe hat geschrieben:Clinton hat in New Hampshire übrigens mit 6(?)% Vorsprung vor Obama gewonnen, was zeigt, wie aussagekräftig Umfragen und Prognosen manchmal wirklich sind.
Ja, ja, so kann man sich irren - aber wir sind in guter Gesellschaft mit sämtlichen Meinungsumfragen und Experten gewesen, was soll's also.

Was die von euch angeht, die Bedenken hegen, weder Hillary (weil Frau), noch Obama (weil schwarz) könnten gewinnen, denen sei entgegen gehalten: Ein Mal ist immer das erste Mal.
Bevor Kennedy gewählt wurde, war auch undenkbar, dass mal ein Katholik Präsident der USA werden könnte. Außerdem hat Obama sicherlich nicht zufällig von allen Kandidaten die meisten Einzelspenden (von Privatpersonen also) gesammelt. Dementsprechend sehe ich die Chancen der beiden führenden Demokraten weit besser ein als ihr - ich sehe sie sogar jeweils als Favoriten gegenüber dem jeweiligen republikanischen Kandidaten, die zwar nicht profillos sind, aber zu eng mit Bush' Politik verknüpft sind (McCain) bzw. mit dieser liebäugeln (v.a. Giuliani), als dass sie einen Durchmarsch schaffen könnten.

Wie dem auch sei, der 5. Februar (der Super-Tuesday) wird wohl bei beiden Parteien Gewissheit bringen was ihre Kandidaten anbelangt.
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alarich
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09.01.2008 - 19:08

Was die Frage angeht, ob es für Obama was das Wählerurteil angeht von Vorteil ist, daß er schwarz ist, sei nur angemerkt, daß die schwarze Bevölkerung sowieso traditionell Demokraten wählt. Insofern...
Nope, eher das Gegenteil war mal der Fall. Die Republikaner gründeten sich 1854 mit dem Ziel gegen die Ausbreitung der Sklaverei vorzugehen. Lincoln war ja auch ein Rep.
Jahrelang waren die Reps die favorisierte Partei der Schwarzen. Allerdings hast du in sofern Recht, das sich das Bild spätestens seid Bush gewandelt hat. Aber von traditionell kann man nicht sprechen (ja, ich bin ein Klugscheißer ;) )

Allerdings denke ich das auch die wenigen Schwarzen die noch Reps wählen durchaus zu Obama wechseln könnten. AUf jeden Fall ist es ein spannender Wahlkampf. Ich denke ja immer noch das Clinton die erste Präsidentin werden wird. Mal abwarten.
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09.01.2008 - 19:25

alarich hat geschrieben: Aber von traditionell kann man nicht sprechen (ja, ich bin ein Klugscheißer.)
Ich auch: es geht darum wie man Tradition definieren will:
Wikipedia hat geschrieben:Ab etwa 1960 gewann auch die Bürgerrechtsbewegung an Einfluss; entsprechende politische Programme sorgten unter anderem dafür, dass Afro-Amerikaner bis heute die wohl stabilste Wählergruppe der Partei sind. [...]Obwohl die Partei im Süden immer noch bedeutend konservativer ist als im Rest der USA, gilt der tiefe Süden heute bei Wahlen auf Bundesebene als republikanisches Stammland. Ausnahmen gibt es meist nur in jenen Gemeinden, in denen Afro-Amerikaner oder Hispanics die Mehrheit stellen (wobei letztere jedoch weniger stark auf die Demokraten festgelegt sind als die anderen Minderheiten)[...]
bzw. hier nochmal
A large portion of the Democratic voting base are ethnic minorities. The Democrats' positions on affirmative action, welfare (financial aid) for the lower class and unemployed, labor unions, and immigration have a strong appeal to many ethnic minorities.

From the end of the Civil War, African Americans favored the Republican Party. However, they began drifting to the Democratic Party in the 1930s, as Franklin Roosevelt's New Deal programs gave economic relief to all minorities, including African Americans and Hispanics. Support for the Civil Rights Movement in the 1960s by Democratic presidents John F. Kennedy and Lyndon B. Johnson helped give the Democrats even larger support among the African American community, although their position also alienated the Southern White population. In addition recent Carribean and African immigrants have voted solidly Democratic.

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Clinton Obama oder Mcain

10.01.2008 - 16:47

Hallo

Ich bin Amerikaner lebe aber derzeit in Deutschland.
Ich muss zuvor sagen, dass ich damals G. W Bush unterstütz habe als er Präsident wurde. Aber diese Wahl wird anders. Es wird eine Wahl die Amerika verändern muss. Und ich glaube beide Parteien haben sehr gute Kandidaten ins Rennen geschickt.

Bei den Demokraten muss ich sagen sollte Clinton gewinnen.
Clinton hat von den Demokraten die meiste Erfahrung. Ihre Vorschläge und Ideen würden Amerika gut tun. Obama ist mir hingegen nicht so sympathisch.

Bei den Republikanern sollte John Mccain gewinnen.
Dieser Mann hat ein klares Ziel vor Augen und weiß was er will. nicht wie die anderen Kandidaten der REP. Mccain hat zwar auch andere Ziele als z.B Clinton aber die Republikaner haben schon immer mit anderen Themen Wahlkampf geführt als die Demokraten. Einwanderung Militär Schutz der Grenzen vor ill. migration usw.

Nochmal abschließend :) :

Demokraten : 100% Hillary Clinton

Republikaner: 100% John Mccain
Einstein:
Ich weiß nicht welche Waffen im 3 Weltkrieg eingesetz würden aber im 4 werden es Steine und Knüppel sein

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10.01.2008 - 23:21

@ Beroon15:

Hallo erstmal!
Ich habe mal eine Frage dazu, wo wir schon mal einen Amerikaner in unserer Runde begrüßen dürfen: Ist euch McCain nicht zu alt? Der Mann ist immerhin schon 71...
Das letzte Mal, dass in Deutschland jemand dieses Alters eine Chance hatte, war in der Gründungszeit der Bundesrepublik Konrad Adenauer. Helmut Kohl war 68, als er abgewählt wurde.
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10.01.2008 - 23:26

Ich persönlich denke zwar das Clinton die besseren Chancen hat, sehe aber Obama als den besseren Mann an. Aber beide sind besser als das was die Reps ins Feld schicken.
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11.01.2008 - 02:59

Interessante Sache, ein Match-O-Matic, wie ein Wahl-O-Mat in Deutschland:
http://abcnews.go.com/Politics/Vote2008/page?id=3623346
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11.01.2008 - 04:58

Ich habe diesen Match-O-Matic mal gecheckt und es kam raus, dass für mich John McCain der ideale Kandidat wäre, obwohl ich keinen Rep wählen würde. :)
Zweiter Joseph Biden (von dem ich bisher nichts gehört habe)
Dritter Barack Obama.

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11.01.2008 - 07:32

1. Bill Richardson
2. Joseph Biden
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11.01.2008 - 14:32

alarich hat geschrieben:Ich persönlich denke zwar das Clinton die besseren Chancen hat, sehe aber Obama als den besseren Mann an. Aber beide sind besser als das was die Reps ins Feld schicken.
100% meine meinung

die gute Hilary hat halt schon viel promotion, allein wegen dem Bill und weil sie gerade eine Frau ist. in immer mehr Ländern kommen Frauen an die Macht und ich denke dass auch in amerika es an der zeit ist.

aber der Obama macht ne viel viel bessere Umweltpolitik, daher mein favourit, denn eine vernünftige Umweltpolitik ist heutzutage in meinen augen das wichtigste auf der Welt...
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11.01.2008 - 15:11

ChillKing hat geschrieben:die gute Hilary hat halt schon viel promotion, allein wegen dem Bill und weil sie gerade eine Frau ist. in immer mehr Ländern kommen Frauen an die Macht und ich denke dass auch in amerika es an der zeit ist.
Ja...die Sache mit Bill. Also meiner Meinung nach kann man das sowohl zu ihrem Vorteil, als auch zu ihrem Nachteil auslegen:
Einerseits steht ihr Ehemann sicher für Erfahrungund gute Politik und sie war zu seiner Amtszeit eine First Lady, die diese Politik zu einem gewichtigen Anteil im Hintergrund mitbestimmt hat (Damit meine ich nicht, dass Bill ihre Marionette war!). Zudem macht sie sicherlich vor allen bei Frauen Sympathiepunkte, die der so Belogenen und Betrogenen nun auch den Erfolg auf der großen Bühne aus vollem Herzen gönnen.
Andererseits kann die Erfahrung auch hinderlich sein, wenn man sie mit "etabliert" übersetzt. Dann nämlich könnte sie Wählern als nicht geeignet erscheinen, einen wirklich tiefgreifenden Wandel, der in den USA allerorts gefordert wird, zu bewirken. Viele Amerikaner haben eine tiefe Wut auf das Washingtoner Establishment, dass sich viel mehr von Interessensgruppen und Lobbyisten politisch leiten lässt als vom Reformwillen des Volkes.
aber der Obama macht ne viel viel bessere Umweltpolitik, daher mein favourit, denn eine vernünftige Umweltpolitik ist heutzutage in meinen augen das wichtigste auf der Welt...
Nicht dass ich dir das In Abrede stellen möchte, aber ist das verifiziert? Ich weiß offen gesagt nicht, was Obama im Staate Illinois und Clinton im Staate New York gemacht hat. Aber wenn deine Meinung, Obama mache eine vernünftigere Umweltpolitik, darauf fußt, dass er während seiner Reden öfter sagt, man müsse "care of our environment" nehmen, so ist das erstens ein Wahlversprechen, aber nicht Beweis dafür, dass er sie (auch jetzt schon) macht und dadurch zweitens...nun ja...nicht gerade beweisträchtig.
Ich lasse mich gern darüber belehren, dass Obama, während er al Senator für Illinois tätig war, das eine oder andere große Umweltprojekt gelauncht hat und Hillary diesbezüglich nicht oder nicht in diesem Umfang in Erscheinung getreten ist...ich weiß es schlicht nicht.
Wenn dies aber nicht der Fall war, sollte man nicht freimütig behaupten, Obama mache bessere Umweltpolitik.
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11.01.2008 - 15:45

zum thema umweltschutz:
Greenpeace-Magazin

außerdem meinte ich mal in nachrichten gehört zu haben, dass er sich an das Kyoto-Protokoll ranwagen möchte, wenn america auch infrastrukturell in der Lage ist. denn ein sofortiges realisieren des kyoto-protokoll würde ein wirtschafts-crash in der USA bedeuten, welches sich dann auf die ganze welt ausbreiten würde. das hab ich mal in ner doku gesehn.

der beste umwelt schützende politiker iss ja meiner meinung nach de schweizer da in florida

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alarich
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11.01.2008 - 16:05

der beste umwelt schützende politiker iss ja meiner meinung nach de schweizer da in florida

!! ARNIE 4 PRESIDENT !!

4. Fehler in 2 Sätzen. Beeindruckend.

1. ist Arnie ein sehr fragwürdiger Politiker (er wollte eine Mauer an die Grenze zu Mexiko errichten)
2. kann er gar nicht Präsident werden, weil das die Verfassung verbietet (nur in den USA geborene Staatsbürger können der erste Mann im Staat werden) und
3. Ist er der Gouvernour von Californien und nicht Florida.
4. ARNIE IST ÖSTERREICHER UND KEIN SCHWEIZER

Alle Klarheiten beseitigt?
: ה' רעי לא אחסר

ואם לא עכשו אימתי

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VIMW
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11.01.2008 - 16:44

@ ChillKing

Zuerst einmal "Danke" für den Link, fand ich interessant.

Inhaltlich muss ich jedoch sagen, dass daraus nicht hervorgeht, warum Obama jetzt unbedingt bessere Umweltpolitik macht und außerdem sind viele der Dinge, die dort aufgeführt sind, Wahlkampfversprechen und Forderungen - von "Nägel mit Köpfen machen", also auch wirklich diese (sicherlich nicht schlechten) Ideen umzusetzen sind beide noch entfernt.
Kurzum: Aus dieser Quelle geht nicht hervor, warum du meinst, Obama mache bessere Umweltpolitik.
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ChillKing
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11.01.2008 - 17:32

alarich hat geschrieben:der beste umwelt schützende politiker iss ja meiner meinung nach de schweizer da in florida

!! ARNIE 4 PRESIDENT !!

4. Fehler in 2 Sätzen. Beeindruckend.

1. ist Arnie ein sehr fragwürdiger Politiker (er wollte eine Mauer an die Grenze zu Mexiko errichten)
2. kann er gar nicht Präsident werden, weil das die Verfassung verbietet (nur in den USA geborene Staatsbürger können der erste Mann im Staat werden) und
3. Ist er der Gouvernour von Californien und nicht Florida.
4. ARNIE IST ÖSTERREICHER UND KEIN SCHWEIZER

Alle Klarheiten beseitigt?
punkt 1: weiss ich, aber rede ja auch NUR von der umweltpolitik und da iss er weit vorne mit seinem bundesstaat, ist aber natürlich auch überfällig, da L.A. meines wissens die größte umweltbelastung hat von der ganzen USA
punkt 2: weiss ich auch, deswegen sollte "ARNI 4 PRESIDENT" eher nen witz sein, auch wenn er nich angekomme iss ;)
punkt 3: hab ich verwechselt (sind beides geile sonnenstaaten)
punkt 4: hab ich auch verwechselt, aber ma ehrlich, ob österreicher oder schweizer, im endeffekt sind es doch alle deutsche *ironie* xD

@alarich
ich schreibe von der arbeit aus und ratter das immer einfach so runter und meistens iss mein hirn von der büro abbeit hier eh schon so matsch des ich sowas einfach manschma verzapf, nich übel nehmen xD
p.s.: Pinky & Brain sind geil ;)

@VIMW
ja, geb ich dir recht, aber was besseres hab ich auf die schnelle nich gefunden.....

mein fazit:
eigentlich sind beide gut, denn es gab noch nie weibl. weder schwarze präsis, von daher wird da schonma das eis gebrochen.....und wenn greenpeace schon beide belobt wegen umwelt politik, hoffen wir mal das beste für die USA und die gesamte welt ;)
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Beroon15
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US Wahl

11.01.2008 - 17:53

Zu deiner Frage ob Mccain zu alt ist... Er ist alt aber lieber einen 70 jährigen im weißen haus als die anderen kriegstreiber der republikaner.


Bei dem Demokraten ist es ja noch offen wer gewinnt.
Eine Vorwahl ging an Obama eine an Clinton.
Und so wie es aussieht werden die nächsten beiden auch an Clinton gehen.
Wenn man den Umfragen trauen kann!


Gruß
Beroon

:)
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Ich weiß nicht welche Waffen im 3 Weltkrieg eingesetz würden aber im 4 werden es Steine und Knüppel sein

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11.01.2008 - 22:35

ChillKing hat geschrieben:punkt 4: hab ich auch verwechselt, aber ma ehrlich, ob österreicher oder schweizer, im endeffekt sind es doch alle deutsche *ironie* xD
:lol: :lol: :lol:
Beroon15 hat geschrieben:Zu deiner Frage ob Mccain zu alt ist... Er ist alt aber lieber einen 70 jährigen im weißen haus als die anderen kriegstreiber der republikaner.
Dem kann ich nur beipflichten - wobei auch McCain geradezu enthusiastisch für diesen Krieg geworben hat...
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Beroon15
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12.01.2008 - 22:09

Das stimmt auch Mccain stimmte für den Krieg. Aber hat das Clinton damals nicht auch getan?.

Wir Amerikaner hatten damals nach dem 11 September wieder etwas gebraucht an das wir glauben können uns das war Bush. Er griff in Afgahnistan und im Irak ein. Afgahnistan verstehe ich und diesen Einsatz befürworte ich aber der Irakkrieg war ein Fehler. Deshalb hoffen ich Clinton wird wenn sie im Januar 2009 vereidigt ist sofort mit der Rückführung aller Truppen im Irak beginnen und diesen Krieg beenden.
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TronamdoXL2

12.01.2008 - 23:11

Afgahnistan verstehe ich und diesen Einsatz befürworte ich
Warum? Weil er unschuldigen das Leben gekostet hatte? Komischerweise waren die meisten Terroristen aus Saudi-Arabien, also lasst uns doch mal Afghanistan angreifen , oder?


Zum Thread: Hauptsache Bush ist weg und jemand kommt der keine Kriege beginnt.

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VIMW
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13.01.2008 - 00:38

Beroon15 hat geschrieben:Das stimmt auch Mccain stimmte für den Krieg. Aber hat das Clinton damals nicht auch getan?..
Clinton ist aber meines Wissens nicht Republikanerin. :P
Beroon15 hat geschrieben:Zu deiner Frage ob Mccain zu alt ist... Er ist alt aber lieber einen 70 jährigen im weißen haus als die anderen kriegstreiber der republikaner.
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13.01.2008 - 00:44

TronamdoXL2 hat geschrieben:
Afgahnistan verstehe ich und diesen Einsatz befürworte ich
Warum? Weil er unschuldigen das Leben gekostet hatte? Komischerweise waren die meisten Terroristen aus Saudi-Arabien, also lasst uns doch mal Afghanistan angreifen , oder?
Da stimme ich mit Beroon15 überein, Afghanistan anzugreifen war richtig und wichtig. Sicher, den Krieg gegen den Terrorismus kann man im herkömmlichen Sinne des Wortes nicht gewinnen, aber durch den Sturz des sich offen zum Schutz von Al Quaida bekennenden Taliban-Regimes dort wurde dem internationalen Terrorismus zumindest ein erheblicher Schlag versetzt.
Zu dem Argument, die meisten Terroristen "waren" aus Saudi-Arabien: Ob die nun von dort stammten, aus Afghanistan oder meinetwegen aus Australien - das ist doch völlig gleichgültig! Afghanistan beherbergte Terroristen, in Afghanistan waren die Ausbildungslager, in Afghanistan war Bin Laden. Saudi-Arabien anzugreifen, weil dort ein Terrorist geboren wurde, der dann aber in Afghanistan ausgebildet wurde wie viele andere Terroristen aus vielen anderen arabischen Ländern auch ist - gelinde gesagt - schwachsinnig.
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Cihan
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13.01.2008 - 07:18

Woher hat man denn eigentlich gewusst, dass sich Bin Laden in Afghanistan aufhalten soll?
Etwa von denselben Quellen, die angeblich Massenvern.waffen im Irak gesehen haben wollen?
Dass die Taliban ein schrecklicher Haufen waren, war schon vor dem 11. September bekannt.
Afghanistan haben sie auch angegriffen, weil sie auch ein bisschen Muskeln zeigen wollten.
Was ist mit den Taliban eigentlich jetzt? Sind die dort verschwunden und wie sieht es mit Afghanistan jetzt aus? War dieser "Einsatz" erfolgreich?

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alarich
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13.01.2008 - 09:14

Nö, man wusste es weil Osama als offizieller Gast der Taliban dort residierte.
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schuhmie01
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13.01.2008 - 13:11

  • Beroon15 hat geschrieben:[...] nach dem 11 September wieder etwas gebraucht an das wir glauben können uns das war Bush. Er griff in Afgahnistan und im Irak ein. Afgahnistan verstehe ich und diesen Einsatz befürworte ich [...]
    VIMW hat geschrieben: Da stimme ich mit Beroon15 überein, Afghanistan anzugreifen war richtig und wichtig. [...]
    @ Beroon15 und VIMW

    Erst wenn diese verfluchte Haltung aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist,
    wird man in Ruhe leben können.

    _____<blink>Ein Krieg DARF NIE UND NIMMER gerechtfertigt sein !</blink>
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    auf schwarzen Grund.

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13.01.2008 - 14:36

schuhmie01 hat geschrieben:Erst wenn diese verfluchte Haltung aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist,
wird man in Ruhe leben können.

_____<blink>Ein Krieg DARF NIE UND NIMMER gerechtfertigt sein !</blink>
@ schuhmie01:
Ich respektiere deine Meinung, aber sie ist meiner Ansicht nach genauso naiv und weltfremd, wie sie philanthropisch ist.
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schuhmie01
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13.01.2008 - 15:45

  • Im Gegenzug halte ich die Eure, als die Unausgereiftere.

    Sicher respektiere ich auch eine solche Meinung.

    Aber weltfremd sind die hochrangigen Poitiker dieser Erde,
    nicht aber Unsereins.

    Politiker sehen die Erde als Schachbrett, wir aber zählen
    die Opfer.


    Ich wollt's halt nur mal gesagt haben.
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Michelangelo
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13.01.2008 - 17:31

Jeder Krieg ist grausam und jeder tote Zivilist überflüssig.
Ein Krieg vermeiden ist besser als ihn zu gewinnen.
Doch darf man nicht die bösen Jungs vergessen. Die Taliban zu vertreiben war richtig.
Aber das, was die Kriege in Afganistan und im Irak so schlimm machen, ist die Tatsache, dass es kein Konzept für das [i]danach[/i] gibt. Wären die Eroberer mehr auf die Menschen und ihre Kultur eingegangen, hätten wir mit Sicherheit nicht die Probleme, die es jetzt gibt.

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alarich
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13.01.2008 - 19:55

Erst wenn diese verfluchte Haltung aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist,
wird man in Ruhe leben können.

_____Ein Krieg DARF NIE UND NIMMER gerechtfertigt sein !

Ich habe Pazifismus schon immer als tapfer respektiert. Gleichwohl halte ich sie ebenfalls für ein bisschen naiv. Auch ich würde gerne in einer Welt ohne Waffen und Kriege leben, aber solange es Diktatoren gibt, die denken das sie einen auf Dicken Larry machen können, solange wird es auch gerechtfertigte Kriege geben. (Traurig ist es immer, weil dabei viel zu viele Unschuldige sterben)
Beispiel ist das Todschlag-Argument 2. Weltkrieg. Wenn damals nicht die Allis den Krieg gegen Deutschland geführt hätten, dann wären wir noch lange nicht vom Faschismus befreit. (das Deutsche Volk dachte ja nicht daran Hitler selber in die Walachai zu jagen)

Damit will ich allerdings keine Stellung zum Afghanistan-Krieg beziehen. Das ist ein weiteres, sehr kompliziertes Feld und dazu könnte ich einen mehrseitige Abhandlung schreiben. Es geht nur um Kriege allgemein.
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Beroon15
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13.01.2008 - 20:45

Ich verstehe ja das die meisten Deutschen gegen jede Art von Krieg sind.
Uns Amerikanern wurde am 11 September erst klar, dass die Terroristen es ernst meinen. Und nach diesem Anschlag der ins Herz Amerikas traf brauchten die Amerikaner einen Krieg.
Der Irak war dagegen etwas völlig anderes. Dieser Angriff basierte nur auf Vermutungen. Die meisten Amerikaner verurteilen Bush heute dafür.

Zurück zur Wahl
Das Clinton bei den Demokraten ist ist mir bewußt das merkt man ja schon an ihren Wahlthemen lol. Aber falls die Republikaner die Wahl gewinnen sollten will ich Mcain an der Spitze sehen. Lieber in als einen Hr. Giulianie der übermorgen in Pakistan einfallen würde.

Gruß
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13.01.2008 - 23:28

schuhmie01 hat geschrieben:
  • Im Gegenzug halte ich die Eure, als die Unausgereiftere.

    Sicher respektiere ich auch eine solche Meinung.

    Aber weltfremd sind die hochrangigen Poitiker dieser Erde,
    nicht aber Unsereins.

    Politiker sehen die Erde als Schachbrett, wir aber zählen
    die Opfer.


    Ich wollt's halt nur mal gesagt haben.
Ja, stimmt, die Politiker sind weltfremd, weil es in Wirklichkeit gar keine Kriege gibt in der Realität, nä?

Da kann ich echt nur noch lol zu sagen....
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13.01.2008 - 23:33

Ich denke du hast den Beitrag von Schuhmie völlig falsch verstanden. Aber ich denke das biegt er sich schon selbst zurecht.
: &#1492;' &#1512;&#1506;&#1497; &#1500;&#1488; &#1488;&#1495;&#1505;&#1512;

&#1493;&#1488;&#1501; &#1500;&#1488; &#1506;&#1499;&#1513;&#1493; &#1488;&#1497;&#1502;&#1514;&#1497;



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