Sterbehilfe gerecht oder nicht ?

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Leeds Devil
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Sterbehilfe gerecht oder nicht ?

24.05.2009 - 12:29

Wir haben schon viel über die Todesstrafe gequatscht aber nun will ich ein neues thema in die runde werfen

Die Sterbehilfe ist sie gerecht oder nicht?

In vielen ländern ist es Ilegal Sterbehilfe zu leist aber ich frage euch ist es falsch wenn ich zb MS (Multiples Sklerose, Muskelschwund) habe wo meine ganzen Muskeln Verkümmern und ich irgendwann nicht mal mehr atmen kann und (hart ausgetrückt) nur noch als tomate dahinwelke?

Auch wenn ich keine Lebens erhalteren massnamen angegeban habe kann man selbst nach einen Hirntod noch lange überleben und blockirt das bett für einen Menschen der noch eine chance hat und verbraucht unmengen von geld.

was denk ihr darüber

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*M$*
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24.05.2009 - 13:12

  • Ich bitte Dich, Dich doch VOR der Öffnung eines neuen Threads,
    wenigstens (einigermaßen) mit der Materie vertraut zu machen,
    um ggf. argumentieren zu können.

    Ich habe den Eindruck, Du stellst neue Threads ins Forum und be-
    obachtest uns dann, wie wir darüber diskutieren - aber so funktio-
    niert das nicht.
[...] wenn ich zb MS (Multiples Sklerose, Muskelschwund) habe [...]
  • Mit MS ist IMMER Multiples Sklerose (eine Erkrankung der zentralen
    Nervensystems) gemeint.
    Muskelschwund (Muskeldystrophie) hingegen ist eine i.Allg. musku-
    läre Erkrankung.
[...] kann man selbst nach einen Hirntod noch lange überleben [...]
  • Der Hirntod ist das in der Medizin gängige Todeskriterium und be-
    deutet das irreversible Ende aller Hirnfunktionen aufgrund von weit-
    räumig absterbenden Nervenzellen. Mit Feststellung des Hirntodes
    ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festge-
    stellt.

    Sorry, aber damit mache ich ein Bett frei und belege es nicht weiter-
    hin.
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Leeds Devil
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24.05.2009 - 13:27

Auch wenn mann Hirntod ist konnen die Organe künstlich am leben gehalten weden und das ist es was ich diskurtieren wollte

das nächste mal bin ich genauer weil ich das oder vergessenhabe und nur
mit Muskelschwund agumentiert habe

sorry für die unglückliche austrucksweise



Rechtschreibfehler vorbehalden

depeche
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24.05.2009 - 15:26

In vielen ländern ist es Ilegal Sterbehilfe zu leist aber ich frage euch ist es falsch wenn ich zb MS (Multiples Sklerose, Muskelschwund) habe wo meine ganzen Muskeln Verkümmern und ich irgendwann nicht mal mehr atmen kann und (hart ausgetrückt) nur noch als tomate dahinwelke?
Danke für diese vollkommen fälschliche Ausführung von MS.
Da hat sich jemand wohl nicht informiert und einfach nur ein Beispiel rausgepickt was?

Ungefähr die Hälfte der Menschen die MS bekommen sterben ganz normal, sprich an zu viel fett weil die Menscheit zuviel fast food frisst anstatt sich mal was gesundes zu kochen, oder sich einfach zu wenig bewegt. Einfacher Herzstillstand altersbedingt natürlich nicht ausgeschlossen ;)
Und man kann mit MS sehr gut leben, wenn ich das meinem Freund zeigen würde der seit 12 Jahren damit lebt, der würde nur den Kopf schütteln bei dem Mist hier...

Und bevor du hier noch großartig X Theman aufmachst schreib doch mal n paar Argumente rein oder willst du nur schauen was andere zu sagen haben?

EDIT:

Und noch was:
Auch wenn mann Hirntod ist konnen die Organe künstlich am leben gehalten weden und das ist es was ich diskurtieren wollte
Hat man doch erst vor ein paar Wochen in den Medien lesen können. Bei so etwas werden die lebenserhaltenden Maßnahmen nicht weitergeführt. Hat man ja an den 3 Schülern gesehen die sich in der Türkei mit Methanol vegiftet haben, die waren ja schließlich auch "nur" Hirntod.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


"Warum begegnen Ufos immer nur Durchgeknallten?"

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Araex
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24.05.2009 - 22:34

Da in meinen Augen jedem Menschen die Freiheit zusteht über sein Leben zu bestimmen, halte ich auch die Sterbehilfe für sinnvoll. Dies allerdings nur wenn eine unheilbare (!) Krankheit vorherrscht welche die Lebensqualität so stark senkt, dass der Betroffene selbst es für nicht mehr lebenswert erachtet. Psychische Krankheiten zählen da generell nicht drunter. Ist halt eine sehr individuelle Sache.

XBZATU
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24.05.2009 - 23:07

Araex hat geschrieben:Da in meinen Augen jedem Menschen die Freiheit zusteht über sein Leben zu bestimmen, halte ich auch die Sterbehilfe für sinnvoll.
Beispiel: Ein Mann (35), eine Frau (33) und 2 Kinder (6 und 9) bilden eine glückliche Familie. Als der Mann dann erfährt, dass er eine unheilbare Krankheit hat, die ihn mit der Zeit dahinrafft, entschließt er sich, die Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Dass die Kinder und seine Frau darunter leiden, ist ihm scheiß egal - er hat mit der Krankheit zu kämpfen. Wie sich das wohl auf die Psyche der Kinder auswirkt?


"Und? Wie ist dein Vater so?"

"Ach, der hat sich vor 10 Jahren das Leben genommen."


In diesem Punkt lässt sich wohl über die individuelle Freiheit eines Menschen streiten.

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Dhe
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24.05.2009 - 23:22

Frage: Wozu ist Sterbehilfe eigentlich gut?

Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Morgen bekomme ich von meinem Arzt die Diagnose, daß ich Lungenkrebs habe. Effektiv bedeutet das, daß ich unheilbar krank bin und in absehbarer Zeit sterben werde. Keinen besonders hübschen Tod (sofern sowas existiert) wie ich hinzufügen möchte. Per Definition würde ich also in die Kategorie derjenigen fallen, die Anspruch auf Sterbehilfe haben, sprich, die ein Anrecht darauf haben, daß da ein Arzt oder sonstwer kommt und mir entsprechende Tabletten gibt.

Hier kommt jetzt aber der Haken. Rein körperlich betrachtet, wäre ich noch ziemlich lange in der Lage mir selbst das Leben zu nehmen, sodaß ich eigentlich auf SterbeHILFE gar nicht angewiesen bin. Und das gilt übrigens für sehr viele der sogenannten tödlichen Krankheiten. Technisch betrachtet wäre wahrscheinlich die einzige Ausnahme irgendwas, das einen rapide in seinen kompletten Körperfunktionen einschränkt.

Hätte ich dann trotzdem einen Anspruch darauf, Dritte mit reinzuziehen?

Jetzt könnte man natürlich sagen, daß entsprechende Substanzen, die vom Arzt kommen angenehmer, weil schmerzfrei und sicherer sind.

1. Stimmt das nicht zwangsläufig.
2. Ändert das ja nichts. Jemand der bereits mit Schmerzen lebt, kann sich (rational gesehen) kaum darüber fürchten, daß er eventuell kurzzeitig Schmerzen hat, wenn er vom Dach springt oder so. Mal ganz davon abgesehen, daß es angeblich auch so schmerzfreie und sichere Methoden gibt.

Ganz ehrlich glaube ich, daß viele Leute, die Sterbehilfe befürworten, daß eigentlich aus Angst tun. Vielleicht weil sie gesehen haben, wie dreckig es einem Familienmitglied am Ende ging, oder weil sie einfach so Angst vor der Tatsache haben, einen elenden Tod zu sterben und gerne die Sicherheit hätten zu wissen, daß ihnen im Zweifelsfall immer ein Ausweg zur Verfügung steht.

Im Grunde genommen kann man ja niemandem dafür einen Vorwurf machen, aber man muß halt differenzieren: Einerseits ob jemand ein Recht darauf hat zu bestimmen wann sein Leben endet, andererseits die Frage ob er ein Recht darauf hat Hilfe bei selbiger Beendigung zu bekommen. Ersteres würde ich prinzipiell bejahren, letzteres nicht. Jedenfalls nicht ohne weitere Bedingungen.

Übrigens ist das interessant: Studien zeigen, daß wenn die ominösen "Todkrankren" dazu befragt werden, ob sie Sterbehilfe für sich in Anspruch nehmen würden, die meisten selbst kurz vorm Ende noch verneinenen.
Unter den Gesunden spricht sich aber immer öfter eine Mehrheit dafür aus aktive Sterbehilfe zu legalisieren. Muß mal einen Link rauskramen, wo ich das zuletzt gelesen hatte.

Ganz abseits von der Sache, gibt es auch für jeden Bürger in Deutschland jederzeit die Möglichkeit eine Patientenverfügung zu verfassen, die einem Arzt im Falle eines Falles verbietet lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen. Solange diese Verfügung so formuliert ist, daß die Bedingungen klar genug definiert sind und daß kein Zweifel daran aufkommt, daß man seine Meinung in der Zwischenzeit geändert haben könnte, ist diese rechtlich bindend.

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Araex
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25.05.2009 - 20:19

XBZATU hat geschrieben: In diesem Punkt lässt sich wohl über die individuelle Freiheit eines Menschen streiten.
Eigentlich nein. Der Mann wird um seine Verantwortung wissen und wenn er sich trotz dieser das Leben nehmen möchte, dann ist es nicht so, als ob das ohne Sterbehilfe nicht auch ginge.
Dhe hat geschrieben:
Jetzt könnte man natürlich sagen, daß entsprechende Substanzen, die vom Arzt kommen angenehmer, weil schmerzfrei und sicherer sind.

1. Stimmt das nicht zwangsläufig.
2. Ändert das ja nichts. Jemand der bereits mit Schmerzen lebt, kann sich (rational gesehen) kaum darüber fürchten, daß er eventuell kurzzeitig Schmerzen hat, wenn er vom Dach springt oder so. Mal ganz davon abgesehen, daß es angeblich auch so schmerzfreie und sichere Methoden gibt.
Es ist vorallem eine saubere Art zu sterben. Ich möchte nicht nach meinem Tod noch eine Putze 20Stunden ärgern der meine Überreste von den Gleisen kratzen kann - ich erachte es für mich selbst auch als unwürdig so zu sterben. Natürlich könnte ich mich auf mit irgendwelchen Medis vollpumpen und meinem Vermieter 4 Wochen später einen Schock fürs Leben verpassen, ist auch verlockend!
Ganz ehrlich glaube ich, daß viele Leute, die Sterbehilfe befürworten, daß eigentlich aus Angst tun.
Das ist sicherlich ein Punkt, allerdings muss ich dir widersprechen, wenn du sagst, dass Todkranke das anders sehen. Natürlich gibt es sehr viele Menschen die mit ihrer Krankheit zu leben verstehen - das respektiere ich auch auf voller Linie. Ich sehe aber auch, dass Organisationen wie Dignitas weiterhin wöchentlich Leute in den Tod begleitet. Ob das 0,1% der Erkrankten sind oder 50% spielt für mich keine Rolle. Die Statistik interessiert den Betroffenen reichlich wenig. Ich schliesse daraus, dass es einen Punkt gibt, wo man sich selbst als Mensch sagt, dass das eigene Leben nicht mehr lebenswert ist und sollte ich an einen solchen Punkt gelangen, möchte ich mir die Möglichkeit des Selbstmords offenhalten.

In meinen Augen spricht die Tatsache, dass Sterbehilfeorganisationen tatsächlich Sterbehilfen vollziehen, für sich.
Ganz abseits von der Sache, gibt es auch für jeden Bürger in Deutschland jederzeit die Möglichkeit eine Patientenverfügung zu verfassen, die einem Arzt im Falle eines Falles verbietet lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen.
Da ist der Punkt ohnehin schon überschritten, wo man eine Sterbehilforganisation überhaupt noch herbei ziehen kann.
Zuletzt geändert von Araex am 26.05.2009 - 10:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Leeds Devil
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möchte ich mir die Möglichkeit des Selbstmords offenhalten.

25.05.2009 - 20:49

Sagen wir mal du bist an Aterstemens Erkrankt möchtest du natürlich so lange leben wie es geht aber wenn die Krankheit ihre volle tragweite ereicht kannst du keinen selbst mord mehr begehen weil du kein Kontrolle mehr über deine Gliedmassen mehr hast da ist man ( hart ausgetrück: nicht als gemüse dahinwelken willst) ist man auf die sterbe hilfe angewiesen

Der punkt ist auf denn ich hinaus will ist, wer hat das recht dazu so eine schwereigente entscheidungen zu trefen und wan ist es angebracht und wan nicht

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alarich
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25.05.2009 - 20:55

Die Frage ist ob man mit Altersdemenz wirklich unglücklich ist. Oder ob du in deiner eigenen, glücklichen kleinen Welt lebst.
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25.05.2009 - 21:32

alarich hat geschrieben:Die Frage ist ob man mit Altersdemenz wirklich unglücklich ist. Oder ob du in deiner eigenen, glücklichen kleinen Welt lebst.
Was willst du damit mit sagen?

Meinst du das man mit dieser Krankheit glücklich ist

mmhhh.. Fragen wir mal meine Großmutter die ihren Mann mit Alterdemenz pflegen musste der fast nicht reden konnte demm sie jeden tag Windeln wechseln und baden musste nur für eine stunde am Tag auf eigenen Beinen stehen konnte

WILLST DU SAGEN DAS MAN DAMIT GLÜCKLICH IST ODER WAS!!!!!

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alarich
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25.05.2009 - 21:44

Es geht nicht um die Person die ihn pflegen muss, sondern um die kranke Person. Sie kriegt ja bei (fortgeschrittener) Demenz ja nicht mehr mit wo sie ist. Sie lebt dann in ihrer eigenen Welt.
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25.05.2009 - 21:54

alarich hat geschrieben:Es geht nicht um die Person die ihn pflegen muss, sondern um die kranke Person. Sie kriegt ja bei (fortgeschrittener) Demenz ja nicht mehr mit wo sie ist. Sie lebt dann in ihrer eigenen Welt.
Die einzige Frage die sich hier stellt ist der wegen der Moral

Ob man bei solch Fortgeschrittener Krankheit eine Sterbehilfe angebracht wäre oder nicht?

Ob man solch schwrewiegente Ereigniss durchfüren sollte oder nicht?

Ob Ärtze. Angehörige oder Richter sowas entscheiden dürfen?

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25.05.2009 - 22:37

Leeds Devil hat geschrieben:Ob Ärtze. Angehörige oder Richter sowas entscheiden dürfen?
Quatsch. Zu welchen Zweck? Um die Pfleger zu entlasten? Nein, so weit sind wir noch nicht gesunken - und so weit werden wir nicht sinken. Ein Mann, der an Demenz leidet, ist so unzurechnungsfähig, dass ihm die Frage nach der Sterbehilfe gar nicht gestellt werden darf. Und auch die Richter oder Angehörige oder sonst wer dürfen nicht befugt dazu sein, über das Leben eines Mannes zu entscheiden, dessen Inneres ihnen verborgen bleibt.

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alarich
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25.05.2009 - 22:51

Sterbehilfe darf nur von Leuten in Anspruch genommen werden, die vollends in Besitz ihrer geistigen Kräfte sind und dies richterlich durchgesetzt haben. Auch um die Mithelfer zu entlasten.
So sollte es meiner Meinung nach sein.

Jemand der nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, für den darf eine solche Entscheidung nicht gefällt werden. Allerdings ist das ein sehr komplexes Thema, denn das heißt ja auch das geistig behinderten Menschen dann (wenn Sterbehilfe legal wäre) die Gleichberechtigung verweigert wird.

Ich würde gerne lange und ausführlich über dieses Thema diskuttieren, mit allen Pro und Kontra Seiten, vor allem da bei mir ja auch noch der religiöse Aspekt hinzu kommen würde, nur leider sehe ich für eine intelligente Diskussion in diesem Forum einfach nicht die Möglichkeit. Nicht weil ich nicht glaube das es hier einige Leute gibt, die ordentlich was auf der Tasche haben. Das es die gibt, das weiß ich
Das Problem ist nur das hier dann zu viele Leute mit dümmlichen und sinnlosen Beiträgen die ganze Diskussion sprengen würden, weil sie einfach nur viele Beiträge schreiben wollen ohne sich auch nur fünf Minuten ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen.
Klingt vielleicht jetzt arrogant, aber so ist es nunmal.
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25.05.2009 - 23:02

alarich hat geschrieben:Sterbehilfe darf nur von Leuten in Anspruch genommen werden, die vollends in Besitz ihrer geistigen Kräfte sind und dies richterlich durchgesetzt haben.
Auch ein Psychologe sollte sich den Leuten annehmen, bevor sie die Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen - dieser beeinflusst die Entscheidung des Richters. Seht es so: Der Mann, der schwer krank ist, kann aufgrund einer Krankheit in schwere Depressionen verfallen sein. Und eine schwere Depression ist für mich nicht die Definition von "in Besitz seiner geisten Kräfte sein". Der Psychologe müsste feststellen, ob der Mann wirklich depressiv ist oder im vollen Besitz seines Wahrnehmungsvermögens.
alarich hat geschrieben:Jemand der nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, für den darf eine solche Entscheidung nicht gefällt werden. Allerdings ist das ein sehr komplexes Thema, denn das heißt ja auch das geistig behinderten Menschen dann (wenn Sterbehilfe legal wäre) die Gleichberechtigung verweigert wird.
Ich würde nicht auf geistig behinderte Menschen abzielen, sondern auf Menschen, die wirklich krank sind. Ich konnte bereits Erfahrung in einer Behinderten-Werkstatt sammeln. Die Behinderten, die dort arbeiten, und zum großteil auch eine gestige Behinderung haben, sehen alles andere als unglücklich aus - im Gegenteil: für sie scheint das Leben auf eine gewisse Art und Weise leichter zu sein. Ähnlich ist es mit dem Demenz-Kranken, der nicht mehr alles mitkriegt, was um ihn herum passiert.
alarich hat geschrieben:Ich würde gerne lange und ausführlich über dieses Thema diskuttieren, mit allen Pro und Kontra Seiten, vor allem da bei mir ja auch noch der religiöse Aspekt hinzu kommen würde, nur leider sehe ich für eine intelligente Diskussion in diesem Forum einfach nicht die Möglichkeit.


Ich würde mein Trolle-Bleibt-Draußen!-Schild zur Seite ziehen - aber das hat einer von denen geklaut. :?

Aber im Ernst: Das ist ein Thema, das sich einmal weniger mit dem üblichen Esoterik-Kram beschäftigt, bei dem man ohnehin zu keinem Ergebnis kommt - oder Verschwörungstheorien oder dergleichen. Also sollte sich jeder bemühen, den Ball flach zu halten (das gilt auch für mich) und sachlich über das Thema zu diskutieren.

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25.05.2009 - 23:10

alarich hat geschrieben: Jemand der nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, für den darf eine solche Entscheidung nicht gefällt werden.

Da mein Schwägerin ein Artzthelferin ist weiss ich das schon schlupf winkl gibt.
Wie zb. das man einen Gestztlichen Antrag stellt keinen lebenserhaltenen massnamen zu erbringen.
Da das eine sehr kostspielige angelegenheit ist, ist das keine Wirkliche Option(der Antrak muss alle drei Jahre neu gestellt werden und kostet fünftausend Euro)

Natürlich gibt es auf fälle (laut erzählungen von ihr) wenn es ein hoffnugsloser fall ist der Patzient aber noch geistig zurechnugsfeig ist und nicht am Leben gehalten werden will (steht auf dem Krankenplatt NREHA) lassen sie ihn nicht nur sterben sondern bereiten ihm einen Schmerzlosen übergang

Ich weiß nicht ob ich das für richtig halten soll es passiert zwa im wunsch des Bedroffenen aber denoch moralisch verwerflich und wieder spricht dem Hypotradischen Iedes




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26.05.2009 - 10:14

Leeds Devil hat geschrieben:

Da mein Schwägerin ein Artzthelferin ist weiss ich das schon schlupf winkl gibt.
Wie zb. das man einen Gestztlichen Antrag stellt keinen lebenserhaltenen massnamen zu erbringen.
Da das eine sehr kostspielige angelegenheit ist, ist das keine Wirkliche Option(der Antrak muss alle drei Jahre neu gestellt werden und kostet fünftausend Euro)
Ein weitläufiger Irrtum ist, dass Angehörige eine Patientenverfügung austellen können. Der Betroffene muss den Willen zur einstellung der lebenserhaltenden Massnahmen (ge)geben (haben). Ein Angehöriger ist in diesem Falle nicht dazu befugt für den Betroffenen zu entscheiden. Es ist enorm aufwändig ohne die klare Willenäusserung des Betroffenen (etwa vor der Erkrankung) eine gültige Patientenverfügung zu verfassen. Daher halt ich "Schlupfwinkel" für das falsche Wort.

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26.05.2009 - 19:26

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