Todesstrafe gerecht oder nicht?

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Brüllaffe
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Todesstrafe gerecht oder nicht?

21.05.2009 - 14:12

Hallo,
in sehr vielen Ländern gibt es aus verschiedensten Gründen immer noch die Todesstrafe.
Asiatische Länder und Usa sind da Vorreiter.
Aber all die Argumente gegen die Todesstrafe die es gibt,treffen sie auch für Kinderschänder und Kindervergewaltiger zu?
Welche Alternativen wären möglich?
Oder sogar Folter angebracht?
Sollte man generell die Todesstrafe verbieten?
Sehr viele Gefangene empfinden das Warten auf die Vollstreckung als Folter!
Eure Meinung dazu?

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..::Ghost::..
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Re: Todesstrafe gerecht oder nicht?

21.05.2009 - 17:12

Nagut,ich finde gut wenn es ein langsamer schmerzhafter Tod ist weil die Täter solln ja mal richtig leiden.Am besten mit nem Hammer drauf haun :punch:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

XBZATU
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Re: Todesstrafe gerecht oder nicht?

21.05.2009 - 19:19

..::Ghost::.. hat geschrieben:Nagut,ich finde gut wenn es ein langsamer schmerzhafter Tod ist weil die Täter solln ja mal richtig leiden.Am besten mit nem Hammer drauf haun :punch:
Das ganze System ist Unsinn und entspricht auch nicht dem, was ich mir unter einer zivilisierten Welt vorstelle - obgleich ich mich nun in ein Paradoxon verrenne:

Todesstrafe

Zunächst: Gang und Gebe ist die Todesstrafe sicherlich nicht mehr - auch nicht in den USA. Die Todesstrafe ist nur noch in einigen Budensstaaten legitim. Angenommen, Herr x tötet seine ganze Familie, seine Frau, seine beiden Kinder und seinen Hund. Herr x wird zum Tod auf dem Stuhl verurteilt. Einige Monate und etliche "Was-habe-ich-eigentlich-falsch-gemacht"-Gedanken später wird Herr x hingerichtet, indem ihm 2000V durch den Körper gejagt werden. Er und der Rest der Familie sind nun tot. Einige Wochen später weiß kein Mensch mehr so recht, wer nochmal Familie x war. Wem hat nun die Hinrichtung dieses Mannes geholfen? Der verstorbenen Frau samt den Kindern und dem Hund? Den Nachbarn? Den Schaulustigen, die sich dieses Spektakel angesehen haben? (..vielleicht) Alles in allem aber ist nicht viel bei dieser Hinrichtung herumgekommen und ich erlaube mir, das oberste Gericht des Bundesstaates Nebraska zu zitieren:
Es ist das Kennzeichen einer zivilisierten Gesellschaft, dass wir Grausamkeit bestrafen, ohne sie selbst anzuwenden.
Sprich: Tod mit Tod bestrafen - das hilft keinem Schwein.

Gefängnis:

Herr x beschließt aus reiner Langeweile, eine Bank zu überfallen. Bei dem Überfall sterben 2 Menschen: ein Familienvater und ein alter Mann. Herr x wird allerdings von der Polizei geschnappt und macht Bekannschaft mit dem Gericht. Er wird zu 15 Jahren Haft verurteilt.
"Schön und gut", denkt sich der Staat "der macht keinen Ärger mehr".
Was ist aber mit der Familie des Ex-Familienvaters? Und was ist mit dem alten Mann? Er war 83, seine Verwandten kannte er nicht, die meisten waren vermutlich gestorben.
Ist die Familie nun glücklich darüber, dass der Täter weggesperrt wird? Bringt ihnen das den Vater zurück, nach dem sie sich sehnt? Und dem alten Mann? Hilft ihm die Strafe von Herr'n x, wo er selbst doch das einzige Glied in seinem Leben bildete, da er sonst niemandem kannte?

--

Ja, ich weiß, dass die Leute zur Rechenschaft gezogen werden müssen, für das, was sie tun, und ich denke auch, dass eine Gefängnisstrafe in diesem Fall "das richtige" ist. Nur fällt mir auf, dass da gewisse Lücken in dem Sinn und der Logik bestehen. Eine bessere Lösung habe ich natürlich nicht, gäbe es die, wären schon ganz andere darauf gekommen.

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alarich
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21.05.2009 - 20:30

Das Strafsystem ist zwar offiziell auf Rehabilitation angelegt, was aber natürlich so nicht funktionieren kann.
Wie soll jemand wieder ein gutes Mitglied der Gesellschaft werden, wenn er aus selbiger entfernt wird und in eine Parallelgesellschaft gedrückt wird die nur dadurch zustande gekommen ist das ise alle gegen das Gesetzt verstoßen haben.

Nein, der Sinn des einsperrens ist ein ganz anderer. Ich greife mal dein Beispiel auf.
Natürlich wird der Familienvater nicht wieder lebendig wenn Herr X hingerichtet oder eingesperrt wird. Aber dafür wird Herr X daran gehindert noch weitere Familienväter umzubringen, entweder mit letzter Konsequenz (Todesstrafe) oder auch nur auf einige Jahre (Gefängniss)

So gesehen hat die Todesstrafe natürlich viele Vorteile. Erstens kann man damit sicher gehen das Herr X es auch ja nie wieder tut und zweitens kommt es den Steuerzahler billiger.

Das ich sie natürlich ablehne ist klar. Zunächst wäre da nämlich erst einmal der Punkt, das nicht jeder der hingerichtet ist auch wirklich schuldig ist. Wenn Herr X nun angeklagt und verurteilt wird, obwohl er unschuldig ist und das nach ein paar Jahren erst raus kommt, dann kann man ihn aus dem Gefängniss entlassen. Es ist immer noch schlimm genug und die derzeitige Haftentschädigung ein Witz. Aber es ist besser als Möglichkeit zwei, denn wenn er tot ist nützt es ihm auch nichts mehr rehabilitiert zu werden.
Außerdem bin ich der Meinung das jeder Mensch sich ändern kann und die Todesstrafe ist keine Lösung auf die Frage der angemessenen Bestrafung.
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Brüllaffe
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21.05.2009 - 20:36

alarich hat geschrieben:Außerdem bin ich der Meinung das jeder Mensch sich ändern kann und die Todesstrafe ist keine Lösung auf die Frage der angemessenen Bestrafung.
Da bin ich anderer Meinung.KEIN Mensch kann sich ändern,das geht schon mal genetisch nicht.
Er wechselt nur sein Gewand.
Ich halte es da mit einem italienischen Sprichwort(frei übersetzt): Der Fuchs wechselt sein Fell,aber niemals seine Gewohnheiten und seine Absichten.

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alarich
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21.05.2009 - 20:59

Kein Mensch kann sich ändern?
Beispiel: Du bist 16 Jahre alt und knackst ein Auto, einfach so aus Langeweile oder als Mutprobe.
Heißt das, das du immer ein Autoknacker sein wirst?
Wenn ein Mensch sich nciht ändern könnte, dann wäre keine Erziehung usw. nötig. Gerade der Mensch ist ein Tier mit schwacher Instinktsicherheit (wodurch wir eine so lange Aufzuchtszeit haben), heißt unser handeln wird nicht so sehr von Genetik sondern von Erziehung usw. bestimmt.
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XBZATU
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21.05.2009 - 21:21

alarich hat geschrieben:Natürlich wird der Familienvater nicht wieder lebendig wenn Herr X hingerichtet oder eingesperrt wird. Aber dafür wird Herr X daran gehindert noch weitere Familienväter umzubringen, entweder mit letzter Konsequenz (Todesstrafe) oder auch nur auf einige Jahre (Gefängniss)
Stimmt. Aber in beiden Fällen stellt sich mir die Frage, ob das Handeln der Familie einen persönlichen Nutzen bringt. Eigentlich bin ich kein Anhänger der Sozialdemokratie, aber in diesem Fall wirkt es doch so, als dürfe die Familie nicht benachteiligt werden. Denn es ist so, dass im Prinzip nur der Staat seinen Gewinn daraus zieht, eben damit, wie du sagtest, nicht noch mehr Menschen sterben müssen.
Selbstverständlich will ich den Staat nicht verurteilen, und ich halte es auch für vollkommen richtig, so vorzugehen, so dass keine weiteren Menschen sterben müssen, nur wenn man das Ganze aus der Sicht der Familie behandelt, so sehe ich keine Entschädigung. Und ich spreche nicht von einer Entschädigung in Form von Geld, sondern einer Strafe, die dem Täter auferlegt wird. (Weder Gefängnis noch Tod) Aber einen anderen Weg scheint es nicht zu geben.
alarich hat geschrieben:So gesehen hat die Todesstrafe natürlich viele Vorteile. Erstens kann man damit sicher gehen das Herr X es auch ja nie wieder tut und zweitens kommt es den Steuerzahler billiger.
Ja, ich wollte eigentlich nur verdeutlichen, auch anhand des Zitats, dass es mir einfach .. "seltsam" erscheint, Tod mit Tod zu bestrafen. Wirkt in einer zivilisierten Gesellschaft doch total stupide.

depeche
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22.05.2009 - 03:39

Einige Monate und etliche "Was-habe-ich-eigentlich-falsch-gemacht"-Gedanken später wird Herr x hingerichtet, indem ihm 2000V durch den Körper gejagt werden. Er und der Rest der Familie sind nun tot. Einige Wochen später weiß kein Mensch mehr so recht, wer nochmal Familie x war. Wem hat nun die Hinrichtung dieses Mannes geholfen? Der verstorbenen Frau samt den Kindern und dem Hund? Den Nachbarn? Den Schaulustigen, die sich dieses Spektakel angesehen haben? (..vielleicht) Alles in allem aber ist nicht viel bei dieser Hinrichtung herumgekommen und ich erlaube mir, das oberste Gericht des Bundesstaates Nebraska zu zitieren:
Nun ja, vielleicht hat es noch einen anderen Aspekt und zwar einfach der Vorbeugung.
Dem sozusagen "Noch-nicht" Täter muss die Strafe die er von der Gesellschaft bekommt als zu hart bzw als zu hoch ansehen und sein Rechtsgefühl unter dieses Stellen wenn sein Leben ihm, wie ich denke mal in den meisten Fällen, mehr Wert ist als sein eigenes Rechtsgefühl.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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22.05.2009 - 12:45

alarich hat geschrieben: So gesehen hat die Todesstrafe natürlich viele Vorteile. Erstens kann man damit sicher gehen das Herr X es auch ja nie wieder tut und zweitens kommt es den Steuerzahler billiger.
(Hervorhebung durch mir)

ne das stimmt nicht ganz weil z.b. ...
In Kansas sind die Kosten für die Todesstrafe 70% höher als in vergleichbaren Fällen, in welchen die
Todesstrafe nicht angewendet wird, eingeschlossen sind die Kosten für die Unterbringung im
Gefängnis.

(Kansas Leistungsbericht, Dezember 2003)
Quelle: http://www.deathrow-usa.us/FaktenTodesstrafeUSA.pdf Seite 8
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23.05.2009 - 05:16

Ich finde die todesstrafe für angebracht wenn:

Es eine grausamme tat war und seine schuld zu 100% BEWIESSEN IST .

Es gib ja auf humane (schmerzlos) arten der heinrichtung durch Giftgas oder der Giftspritze wo der Schuldige einfach einschläft.
Ausserdem ist es in der zeit der Kriminalietäts steigerung und überfüllte Gefengnisse eine abschrekung für sie wenn sie wiessen was die höchste konsiquens ist






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23.05.2009 - 12:00

Leeds Devil hat geschrieben:Ich finde die todesstrafe für angebracht wenn:
Ich bleibe dabei, obgleich einige Aspekte der Todesstrafe als sinnvoll und richtig erscheinen: Tod darf nicht mit Tod bestraft werden - das passt einfach nicht in die Welt von heute.
Leeds Devil hat geschrieben:Ausserdem ist es in der zeit der Kriminalietäts steigerung und überfüllte Gefengnisse eine abschrekung für sie wenn sie wiessen was die höchste konsiquens ist
Mal ehrlich: Dass die Todesstrafe eine so große Abschreckung ist, kann ich mir nicht vorstellen. Vorallem: Wer wird heute noch mit dem Tod bestraft? Ein einfacher Mord wird wohl heute nicht mehr ausreichen.

Hypothese: Die Todesstrafe ist äquivalent zur Lebenslangen Freiheitsstrafe.

1. Möglichkeit: Der Mörder macht sich keine Gedanken darum, ob er gefasst wird.
2. Möglichkeit: Er zieht die eventuelle Konsequenz in Betracht, dass er entweder für 30 Jahre oder mehr hinter Gitter kommt, mit 60 auf der Straße landet und feststellt, dass sein Leben ziemlich wenig Wert besitzt oder dass er direkt mit 30 auf dem Stuhl landet, was dann kaum einen Unterschied zur 1. Konsequenz machen dürfte. (Laut Hypothese)

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23.05.2009 - 13:18

Ach ja, früher, vor so etwa 200 Jahren, hat man ja in einigen Regionen Europas noch jeden Dieb aufgeknüpft. Und wohin führte es? Die Diebe haben ihre Opfer nicht nur ihres Geldes sondern auch ihres Lebens beraubt, schließlich gab es dann keinen mehr der gegen sie Aussagen konnte und die Strafe wäre ohnehin dieselbe.

Und was wird wohl passieren wenn man heute Vergewaltiger und Kinderschänder mit der selben Strafe bedenkt?
Dann wird auch der Triebtäter der bis jetzt noch Skrupel vor Mord hatte lieber seine eigene Haut retten, als das er sein Opfer lebend davon kommen ließe.

An den Ursachen ändert diese Vorgehensweise so oder so nichts.

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23.05.2009 - 15:20

Neurotikus hat geschrieben:Ach ja, früher, vor so etwa 200 Jahren, hat man ja in einigen Regionen Europas noch jeden Dieb aufgeknüpft. Und wohin führte es? Die Diebe haben ihre Opfer nicht nur ihres Geldes sondern auch ihres Lebens beraubt, schließlich gab es dann keinen mehr der gegen sie Aussagen konnte und die Strafe wäre ohnehin dieselbe.

Und was wird wohl passieren wenn man heute Vergewaltiger und Kinderschänder mit der selben Strafe bedenkt?
Dann wird auch der Triebtäter der bis jetzt noch Skrupel vor Mord hatte lieber seine eigene Haut retten, als das er sein Opfer lebend davon kommen ließe.

An den Ursachen ändert diese Vorgehensweise so oder so nichts.
Ziemlich interessant diese Begründung!
Daran hab ich noch garnicht gedacht.
Netter Denkanstoß,...

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23.05.2009 - 18:27

JA wir hatten schon argument von seiten der todesstrafe und denn Tätern.

Aber was ist aus der sicht opfer wenn eine mutter ihren sohn verliert weil er seine jacke nicht her gebem wollte, was ist mit dem vater der seine dochter verliert weil einer gerade dampf ablassen wollte, was ist mit denn familien die wiessen das in ihrer Nachberschaft ein Kinderschänder wider auf freien fusse ist.

Wenn sie ihre liebsten verleiren und ihr leben zerstört wird und sehen müssen das das Monster das dies verbrechen begagen hat nach ein paar jahren wieder frei ist, und vieleicht wieder mit das die nächste famiele zerstört wierd.

Wo zieht man die gränze
Was ist noch moralisch vertredbar

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alarich
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23.05.2009 - 18:37

Und was ist mit dem Familienvater der wegen eines Verbrechen zum Tode verurteilt wird, das er nicht begannen hat? Schon zu oft wurden zum Beispiel in Amerika Unschuldige hingerichtet. Und bereits einer ist zu viel.
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23.05.2009 - 19:21

Ich hab bei meinen ersten beitrag gepostet das sie für mich 100% BEWIESSEN SEIN MUSS und es dan in bestimmten umständen gerecht ist.

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23.05.2009 - 19:24

also niemals,
es gibt nämlich keine 100 prozentigen beweise.
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23.05.2009 - 19:59

Ganz genau, das würde dann wieder im Ermessen des Richters liegen wann etwas 100% bewiesen ist.
Für sämtliche Verbrechen für die die Todesstrafe dann in Frage kommen würde, hieße es dann nämlich Todesstrafe oder Freispruch.
Ich erklär das mal:
Wenn sich der Richter nicht 100% sicher ist und somit nicht die Todesstrafe verhängt, heißt es das er Zweifel an der Schuld des Angeklagten hat. Also muss er ihn freisprechen denn im Zweifel für den Angeklagten. Du kannst nicht sagen: Er war es wahrscheinlich, aber wir sind nicht sicher also schicken wir ihn mal für 10 Jahre ins Gefängniss, nur so zur Sicherheit.
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23.05.2009 - 22:40

Es heist ja Unschuldig bis die Schuld bewiessen ist und wenn sie bewiessen ist soll er auch die konsiequens daraus ziehen

und ausserdem entscheidet nicht der richter über schuld oder unschuld sontern auch eine reihe von geschworenen die Jury die sich Intensif mit dem fall eines verbrechens ( abgeschnieten von der ausenwelt ) über das urteil diskutiert mit deren entschiedung, fällt der richter dann auch ein entscheidung

Vor 20-30 jahren wäre ich dagegen gewesen aber bei der heutigen tecchnologi wo sich einwantfrei feststellen lässt welchen DNA zum wem gehört und wan wer wo war (durch händy ortung weil jader hat heutzutage ein handy) kann mann mit sicherheit sage wer es war

natülich darf die todesstrafe nicht verhängt werden es zweifel gibt, das gebietet schon die moral

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24.05.2009 - 00:00

Zunächst einmal gibt es in Deutschland gar keine Jury. Hier entscheidet der Richter, höchstens noch durch Unterstützung von zwei weiteren Beratern (Schöffengericht)

Und so einwandfrei ist das mit der Technik auch nicht. Denke nur mal an diesen Fauxpas wo man zwanzig Jahre lang ein Phantom gejagt hat, wegen verunreinigter Wattestäbchen.
Allgemein ist das mit der DNA so eine schwammige Sache. Es gibt viele Möglichkeiten an einem anderen Menschen DNA zu hinterlassen, ohne das man ihm etwas antut.
Und die Handyortung: Bist du sicher das derjenige dem das Handy gehörte es in dem Moment der Tat auch mit sich führte oder ob es nicht jemand anders hatte?

Gerade die Zahl der in den USA zu unrecht zum Tode verurteilten sollte doch zeigen das die ganze Sache nicht so wirklich funktioniert.
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24.05.2009 - 00:20

Ok alarich

Du hast recht aber willst sagen das jemanden 20 jahre wegsperren in meist überfüllten gefengnissen wo sie oft sehr schwer leiden müssen (vergewaltigungen, Prügel durch Werte und Häftlinge) 20 Jahre einen Hass anschüren und keine ahnung von lebensstandart im zeitpunkt seiner freilasung wirklich besser ist ? :?

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24.05.2009 - 09:03

Leeds Devil hat geschrieben:[...] ausserdem entscheidet nicht der Richter über Schuld oder Unschuld sondern auch eine Reihe von Geschworenen - die Jury - die sich intensiv mit dem Fall eines Verbrechens ( abgeschieden von der Außenwelt ) über das Urteil diskutiert mit deren Entschiedung, fällt der Richter dann auch ein Entscheidung [...]
alarich hat geschrieben:Zunächst einmal gibt es in Deutschland gar keine Jury. Hier entscheidet der Richter, höchstens noch durch Unterstützung von zwei weiteren Beratern (Schöffengericht)[...]
  • @ Leeds Devil Soweit die Strafprozessordnung (StPO) in den Vereinig-
    ten Staaten.
    @ alarich nicht ganz richtig. Das Schöffengericht darf nur urteilen, wenn
    ein Strafmaß nicht höher als 4Jahre zu erwarten ist. Hier in Deutschland
    wird Mord von der Großen Strafkammer des Landgerichts als „Schwurge-
    richt“ zusammen mit einem Berufsrichter und zwei (rechtsunkundige)
    Laienrichter gefällt.
alarich hat geschrieben:[...] Und so einwandfrei ist das mit der Technik auch nicht. Denke nur mal an diesen Fauxpas wo man zwanzig Jahre lang ein Phantom gejagt hat, wegen verunreinigter Wattestäbchen. [...]
  • Nun, als Fauxpas (frz. für „falscher Schritt“, „Fehltritt“) würde ich es auch
    bezeichnen, der allerdings durch die Medien noch ordentlich gepusht wurde
    (man kennt ja die Medien, ist ja "gefundenes Fressen" für die)
alarich hat geschrieben:[...] Und die Handyortung: Bist du sicher das derjenige dem das Handy gehörte es in dem Moment der Tat auch mit sich führte oder ob es nicht jemand anders hatte? [...]
  • Man kann davon ausgehen, das, wer einen Handyvertrag abgeschlossen hat,
    dieses auch ständig bei sich oder in unmittelbarer Nähe hat.
alarich hat geschrieben:[...]Gerade die Zahl der in den USA zu unrecht zum Tode verurteilten sollte doch zeigen das die ganze Sache nicht so wirklich funktioniert.
  • Auch hier spielen die Medien eine große Rolle, auf die die Anhänger von Begna-
    digungen (in den Staaten mehr noch als hier in D) hoffen. Ja - sogar vertrau-
    en, daß dadurch die 'Grand Jury' beeinflußt werden könne.
Leeds Devil hat geschrieben:[...] das jemanden 20 jahre wegsperren in meist überfüllten gefengnissen wo sie oft sehr schwer leiden müssen (vergewaltigungen, Prügel durch Werte und Häftlinge) [...]
  • Immerhin ist es so wenigstens eine (kleine) Entschädigung für die Opfer, zu
    wissen, daß auch der Täter im Gefängnis leiden muß.
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24.05.2009 - 16:48

Man kann davon ausgehen, das, wer einen Handyvertrag abgeschlossen hat,
dieses auch ständig bei sich oder in unmittelbarer Nähe hat.
Würde ich nicht sagen. Vielleicht verleihst du dein Handy ja mal an deinen Bruder oder so etwas. Oder es wird dir gestohlen.
Nehmen wir mal letzteren Fall an. Du sitzt in der U-Bahn und dein Handy fällt dir aus der Tasche. Ein anderer nimmt es mit nachdem du ausgestiegen bist und begeht kurz darauf einen Mord.
Du merkst den Verlust erst als am nächsten Morgen die Polizei bei dir klingelt. Kannst du ihnen jetzt glaubhaft verklickern das du es am Abend zuvor verloren hast und es erst jetzt bemerkst? Oder wird man eher annehmen das du es hast verschwinden lassen, weil du geahnt hast das du geortet wurdest?
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24.05.2009 - 17:06

Du sitzt in der U-Bahn und dein Handy fällt dir aus der Tasche. Ein anderer nimmt es mit nachdem du ausgestiegen bist und begeht kurz darauf einen Mord.
Du merkst den Verlust erst als am nächsten Morgen die Polizei bei dir klingelt. Kannst du ihnen jetzt glaubhaft verklickern das du es am Abend zuvor verloren hast und es erst jetzt bemerkst? Oder wird man eher annehmen das du es hast verschwinden lassen, weil du geahnt hast das du geortet wurdest?






Das geht nur wenn deinn Handy am tatort lieg sonst können sich nicht festellen ob du dort wasrt .

Ausser natürlich du bist schon Tatverdächtiger und sie überprüfen dein Daten und dein Alliby

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24.05.2009 - 17:08

Man kann auch bei denn Berteiber seinen anschluss sperren lassen dann ist das alliby schon fast wasserdicht

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24.05.2009 - 17:37

Mal unabhängig von deinem Post: Ich weiß jetzt schon, dass wir mit dir noch viel "Spaß" haben werden.
Leeds Devil hat geschrieben:Du hast recht aber willst sagen das jemanden 20 jahre wegsperren in meist überfüllten gefengnissen wo sie oft sehr schwer leiden müssen (vergewaltigungen, Prügel durch Werte und Häftlinge) 20 Jahre einen Hass anschüren und keine ahnung von lebensstandart im zeitpunkt seiner freilasung wirklich besser ist ?
Hätte ich die Möglichkeit, mich zu entscheiden, ob ich 20 Jahre hinter Gittern lebe, mein täglich Brot erhalte und mir Geld anspare, das ich nach meiner Freilassung benutze, um mich wieder in das Leben zu integrieren, oder doch lieber sofort auf dem Stuhl lande und für eine Tat sterbe, die ich nicht begangen habe, würde ich auf jeden Fall die Haftstrafe mit offenen Armen empfangen.

Und um noch einen neuen Ansatz zu bringen: Ich würde das Gefängnis nicht in jedem Fall als Strafe sehen. In manchen Fällen vielleicht als eine faire Chance, die dir die Justiz gibt. Nicht jeder Täter hat eine Tat begangen, für die er lebenslang hinter Gittern wandern könnte. Solchen Tätern, aber auch allen anderen, gilt es aufzuzeigen, dass sie schwere Fehler begangen haben. Bei einigen ist die Einsicht bereits nach der Verurteilung vorhanden, bei manchen nach Tagen/Wochen/Monaten/Jahren - und bei manchen auch gar nicht.

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25.05.2009 - 06:58

Wenn man 20 Jahre im Gefengniss sitzt mag es wohl sein das man sein täglich brot hat und Geld anspart, davon abgesehen glaub ich denoch das nicht so leicht ist der immer schneller werden Lebensart anzupassen und wieder ein vollwertiges mitglied der Geselschaft zu werden.

Mir ist auch klar das die Gefengnisse schon fast (aber nur fast) ein kleines Holtelzimmer sind sorgar mit Ferneher. trotz alledem bleim aber die (wenn man pech hat) Täglichen Misshandlungen.Versuch dannach dich wieder zu integrieren beinahe unmöglich ein normales leben zu führen.

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25.05.2009 - 10:42

Leeds Devil hat geschrieben:Das geht nur wenn deinn Handy am tatort lieg sonst können sich nicht festellen ob du dort wasrt .
Irrtum. Die Polizei kann genau sehen, in welchen Funkzellen sich das Handy eingeloggt hat. Die Handyortung hat schon zu vielen Verurteilungen geführt.

Leeds Devil hat geschrieben:Ausser natürlich du bist schon Tatverdächtiger und sie überprüfen dein Daten und dein Alliby
Der Typ, der jetzt verurteilt wurde, weil er einen Baumstumpf von der Brücke auf die Autobahn geschmissen haben soll, ist auch durch Handyortung in das Raster der Polizei geraten.

Leeds Devil hat geschrieben:Man kann auch bei denn Berteiber seinen anschluss sperren lassen dann ist das alliby schon fast wasserdicht
Und wie, wenn Du gar nicht merkst, das Du Dein Handy verloren hast?
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.



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