Unsere Gesellschaft

Politische Themen und Diskussionen


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milo_the_monkey
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Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 10:42

Leute, mich kotzt unsere Gesellschaft in letzter Zeit echt tierisch an. Alles ist nur auf Leistung und Profit aufgebaut, Menschen ohne Arbeit sind Menschen ohn Wert. Das Thema Geld hängt mir so zum Hals raus. Ich muss mich bewerben um Sklave und somit Teil der Gesellschaft sein zu dürfen, tu ich das nicht, werd ich ausgeschlossen und als Asozialer geahndet, das kanns doch nicht sein. Wir sollten unsere Gesellschaftsform revolutionieren, verbrennt das verdammte Geld, ich kanns nicht mehr sehen. Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten möchte, ich möchte aber nicht für 'nen Zweck arbeiten, der nur die raffgierigen und egoistischen noch reicher macht. Ich möchte im Sinne einer gut funktionierenden, sich gegenseitigen Gesellschaft arbeiten, in der es nicht darauf ankommt, Geld zu verdienen, sondern einfach seinem Leben einen Sinn zu geben und anderen zu helfen.

Ich sage nein zur Schauspielerei im Bewerbungsgespräch, ich möchte mich nicht für irgend so 'nen Affen, der dann mal mein Chef sein soll, verstellen. Ich sage nein dazu, etwas zu tun worauf man nie Lust hat, Ich sage nein zur Medienmanipulation und zur Demokratie. Wie soll die Demokratie je funktionieren? Die Politiker haben viel zu viel Einfluss darauf, wer gewählt wird, und wie soll die Demokratie funktionieren, wenn das Volk wählen darf? Das Volk besteht schließlich hauptsächlich aus Leuten die nicht nachdenken und ihr Leben vor sich hin leben.

Alter, ich bin einfach so angepisst...

Jedesmal wenn ich solche Zeilen schreibe, merke ich kurz darauf, dass mein Denken absolut idealistisch und nur ein Traumdenken ist, ja, ich bin ein verdammter Träumer und kein Realist, und ich wehre mich mit jeder Faser meines Körpers dagegen aufzuwachen ~~
Ich behaupte nicht, ich hätte Ahnung von Politik oder so, aber ich bin einfach unglücklich über die Situation. Was sagt ihr dazu?
Die Welt geht nicht an einen Tag unter, sondern jeden Tag nur ein bisschen.

XBZATU
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Re: Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 15:20

milo_the_monkey hat geschrieben:Leute, mich kotzt unsere Gesellschaft in letzter Zeit echt tierisch an. Alles ist nur auf Leistung und Profit aufgebaut, Menschen ohne Arbeit sind Menschen ohn Wert.
Wieso? Wer sagt das?
milo_the_monkey hat geschrieben:Das Thema Geld hängt mir so zum Hals raus.
Ohne Geld funktioniert es aber nicht. Der Spruch "Geld regiert die Welt" ist nicht nur eine Metapher, sondern schlicht die Wahrheit.
milo_the_monkey hat geschrieben:Ich muss mich bewerben um Sklave und somit Teil der Gesellschaft sein zu dürfen, tu ich das nicht, werd ich ausgeschlossen und als Asozialer geahndet, das kanns doch nicht sein.
Wir sollten unsere Gesellschaftsform revolutionieren, verbrennt das verdammte Geld, ich kanns nicht mehr sehen. Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten möchte, ich möchte aber nicht für 'nen Zweck arbeiten, der nur die raffgierigen und egoistischen noch reicher macht. Ich möchte im Sinne einer gut funktionierenden, sich gegenseitigen Gesellschaft arbeiten, in der es nicht darauf ankommt, Geld zu verdienen, sondern einfach seinem Leben einen Sinn zu geben und anderen zu helfen.
Du sagst, es ist nicht so, dass du nicht arbeiten möchtest. Das klingt aber für mich ziemlich stark danach, da du sagst, du willst nicht Sklave für jemanden sein. Bist du das nicht, wenn es darum geht, anderen zu helfen, noch viel mehr? Klar, verbrennt das Geld. Es ist ja nur so, dass die ganze Welt darauf aufgebaut ist und viele Leute, die zum Beispiel in Banken & Co arbeiten, ihre Arbeit verlieren würden - sehr sinnvoll. Des Weiteren wäre die ganze Industrie, die Wirtschaft usw sinnlos, da diese nur mit Geld funktioniert. Unternehmen A baut eine Maschine für Unternehmen B. Erzielt Unternehmen A dadurch keinen Gewinn, so können sie nicht ewig Maschinen liefern, da kein Geld für Rohstoffe übrig bleibt. Was? Rohstoffe auch kostenlos? Wie soll man entscheiden, wen man mit Rohstoffen beliefert? Und vorallem, Rohstoffe sind begrenzt. Die kann man nicht "einfach so" verteilen. Deswegen regelt man die Dinge mit Geld. Je mehr Geld, desto mehr Rohstoffe, desto mehr Maschinen (und höhere Qualität), desto mehr Käufer (im besten Fall), was wieder zu viel Geld führt. - Als Beispiel aus der Industrie -


milo_the_monkey hat geschrieben:Ich sage nein zur Schauspielerei im Bewerbungsgespräch, ich möchte mich nicht für irgend so 'nen Affen, der dann mal mein Chef sein soll, verstellen.
:roll: Die Leute aus der Personalabteilung sind keine Idioten. Wer sich verstellt, das wird der Zuständige in der Probezeit merken - oder aber auch später. Sonst würde ja jeder sich selber als der Beste beschreiben, als teamfähig, belastbar, kompetent und der Zuständige müsste es glauben.
milo_the_monkey hat geschrieben: Ich sage nein dazu, etwas zu tun worauf man nie Lust hat,
Was meinst du damit? Arbeiten, damit man sein Leben finanzieren kann?
milo_the_monkey hat geschrieben: Ich sage nein zur Medienmanipulation und zur Demokratie.
Da zwingt man uns doch tatsächlich, jeden Tag den Fernseher einzuschalten und alles zu glauben, was dort gesagt wird.
milo_the_monkey hat geschrieben:Wie soll die Demokratie je funktionieren? Die Politiker haben viel zu viel Einfluss darauf, wer gewählt wird, und wie soll die Demokratie funktionieren, wenn das Volk wählen darf? Das Volk besteht schließlich hauptsächlich aus Leuten die nicht nachdenken und ihr Leben vor sich hin leben.
Das Volk wählt auch zum Beispiel nicht den Kanzler. Diese Aufgabe übernehmen die Abgeordneten des Bundestag, die wiederrum vom Volk gewählt werden. Aber sind ja Politker. Von daher denken die auch nicht nach, stimmts?

KifferJones
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04.02.2009 - 15:44

Entweder du läufst mit, oder du lässt es. Es zwingt dich keiner, du kannst dich ohne Arbeit irgendwo im Wald verkriechen und dein eigenes Leben ohne die so verkackte Gesellschafft führen.

Das es nicht immer toll ist, ist klar. Aber alleine wirst du nichts bewirken, und der Rest wird sich wohl kaum auf deine Seite stellen. Es gibt viele die ähnlich denken, aber dieses Denken sollte man nach der Pubertät ablegen, denn sonst kommt man nicht weiter und endet nunmal asozial.

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Nedlim
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04.02.2009 - 15:54

Find auch das so einiges schief läuft.
Würd auch gern sagen :"lasst uns wieder so leben wie vor tausenden von jahren". also nichts mit globalisierung und nationalitätswahn .... halt wieder schöne kleine Stammeskulturen ... das problem is nur das wohl nur sehr wenige da mitziehen würden ...
Wer will schon auf das bischen Luxus verzichten (den Fernseher z.B.).
Davon mal abgesehn müßten wir ja dann auch auf alle möglichen "tollen" technischen neuerungen verzichten wie Solaranlagen und Kühlschränke da es dann ja keine "ausbeuterischen" Fabriken mehr gibt.

Bin selber zwei mal aus "wirtschaftlichen Gründen" entlassen worden beim zweiten mal konnt ich mir dann angucken wie mein Chef mit nem Satz neuer Felgen ankam von der eine so teuer war wie ein Monatsgehalt von mir ... tolle Sache sowas ....
Naja und nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit in der man wirklich nicht grad hoch angesehn war in der Gesellschaft arbeite ich nun bei den Tafeln ....
Da hab ich jedenfalls das Gefühl, dass ich was für die Gesellschaft tue.
Aber leztendlich halte ich recht wenig von unserer Regierung ...
Sie schreibt mir nur vor was ich tun und denken darf und sofern ich Arbeitsloß bin darf ich mich auf Stütze freuen wenn ich Arbeiten geh darf ich für das ganze Gesetzeswirrwarr auch noch Steuern zahlen damit Frau Merkel und Konsorten sich nen netten Dienstwagen leisten können und der HRE Bank ne Brgschafft von 92 Mrd. Euro zusichern .. tolle Karte ...
Und wenn dann noch das Wort "Verstaatlichung" fällt werde ich unweigerlich an einige nette kleine Sozialistische Staaten erinnert.

Na wenns so weitergeht warum sagen se net direkt .. ihr zehntausend da geht nu in die Landwirtschaft und ihr zehntausend baut jetzt Häuser und ihr da produziert z.B. Solarzellen ...
Ach ne geht ja net weil der großteil der Bevölkerung sich frei entfallten will nur wie se das hinbekommt in nem system das mir vorschreibt was ich tun und denkn soll is mir schleierhaft.
Klar braucht ne Gesellschafft gewisse Regeln zum überleben aber wenn z.B jemand mal Kifft versteh ich net warum er Strafrechtlich verfolgt wird zumal er sich nur selber schädigt.
Was ich hier sehe grenzt an entmündigung des Bürgers.
So getreu dem Motto "wir bauen uns eine schöne saubere Gesellschafft in der jeder nur noch für den erhalt des Staates arbeiten geht und sonnst die Fresse zu halten hat" das bischen Freude im Leben soll uns dann wohl das Fernsehn geben oder die Flasche Bier.
Nene hier wird ein System geschaffen das das Volk zu Menschlichen Robotern machen möchte (der Traum eines jeden Konzernchefs).
Freiheit bedeutet für mich auch immer selbstbestimmung .. geht aber net solange ich net mal das recht habe mir ne Hütte zum leben zu bauen ohne tausende von Vorschriften zu beachten (geschweige denn das Reh zum Mittagessen zu jagen).
Klar wenn jeder sich nen Reh schießen würde hätten wir keine Rehe mehr aber verdammt nochmal es lief doch vor 2000 jahren auch ohne Staat (hier in dem Gebiet der BRD).
Wir befinden uns einfach in einer Sackgasse da wir uns von der Technik abhängig gemacht haben und nun einfach Produktionsstätten brauchen in denen wir diese Technik herrstellen und da profitieren dann wieder die Eigner von.
Insofern würde ich mir eine Gesellschafft wünschen, die ähnlich unserer Vorfahren lebt allerdings in der Lage ist, den technischen fortschritt zu nutzen ...
Mal als ganz blödes Beispiel ... so wie wenn alle in Dörfern leben würden wie vor 2000 jahren allerdings aufm Dach Solaranlagen hätten und im Keller ne Wasseraufbereitungsanlage ....
Naja und das ohne jemanden der das alles herstellt um damit zu verdienen is wirklich wunschdenken.
So sry wegen der Länge und so aber nen par sachen musst ich auch einfach mal ablassen.
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04.02.2009 - 16:16

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, als du davon gesprochen hast, wie unfair es doch ist, dass man Leute vor dem Kiffen schützt.

Die Steuern, die wir zahlen, davon kaufen sich Merkel & Co ihre Dienstwagen - komplett richtig. ;)

Und wir arbeiten auch nur für Unternehmen. Schließlich wird ja niemand für seine Arbeit entlohnt, weder in dem Sinne, dass sie einem gefällt, noch in dem Sinne, dass man dafür bezahlt wird, was nebenbei auch noch die Wirtschaft ankurbelt.

Und ich finde auch, dass wir frewillig unterprivilegiert leben sollten. "Nur" mit einer Solaarzelle auf dem Dach und einem Kühlschrank in der Küche. Der Eine hat dann noch einen Fernseher im Schlafzimmer, eine Kühlanlage, Licht .. Mist, ist ja gar nicht unterpriveligiert ..

Ach, vorallem sollte man die ganzen medizinischen Fortschritte vergessen, medizinsche Erfindungen, so wie Kernspintomographen etc. - muss alles weg. Wir machen es wie im Mittelalter.

Auf Geld verzichten wir, Wirtschaftszweige existieren nicht mehr. Wir arbeiten nur noch auf dem Acker, oder sind so hilfsbereit und helfen Leuten, ihre schicke Holzhütte zu ende zu bauen. Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen - alles Mist. Alles Fortschritt, das muss alles weg.
Autos allgemein sollten abgeschafft werden, da ja ohnehin niemand mehr Arbeit besitzt. Schließlich leben wir in einer ordentlichen Gesellschaft, die nicht auf materielle Güter angewiesen ist.

Daumen hoch! Wer Ironie findet .. :)

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milo_the_monkey
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Re: Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 16:30

KifferJones hat geschrieben:Das es nicht immer toll ist, ist klar. Aber alleine wirst du nichts bewirken, und der Rest wird sich wohl kaum auf deine Seite stellen. Es gibt viele die ähnlich denken, aber dieses Denken sollte man nach der Pubertät ablegen, denn sonst kommt man nicht weiter und endet nunmal asozial.
Da hast du Recht, früher oder später werd ich mich anpassen müssen. Das Problem ist nur, dass ich absolut kein Realist bin :/



XBZATU hat geschrieben:
milo_the_monkey hat geschrieben:Leute, mich kotzt unsere Gesellschaft in letzter Zeit echt tierisch an. Alles ist nur auf Leistung und Profit aufgebaut, Menschen ohne Arbeit sind Menschen ohn Wert.
Wieso? Wer sagt das?
Die Gesellschaft. Ich glaub ich werde nicht viele Menschen auf der Straße fragen müssen, was sie davon halten, wenn ich ihnen erzähle, dass ich arbeitslos bin, die dann mit "asozial" oder "der soll weg" antworten werden. Die Schule sagt das, sie bewertet mich schließlich nur nach meiner Leistung, und die ist dann wichtig für den Arbeitgeber
Die Welt geht nicht an einen Tag unter, sondern jeden Tag nur ein bisschen.

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Re: Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 16:46

milo_the_monkey hat geschrieben:
XBZATU hat geschrieben:
milo_the_monkey hat geschrieben:Leute, mich kotzt unsere Gesellschaft in letzter Zeit echt tierisch an. Alles ist nur auf Leistung und Profit aufgebaut, Menschen ohne Arbeit sind Menschen ohn Wert.
Wieso? Wer sagt das?
Die Gesellschaft. Ich glaub ich werde nicht viele Menschen auf der Straße fragen müssen, was sie davon halten, wenn ich ihnen erzähle, dass ich arbeitslos bin, die dann mit "asozial" oder "der soll weg" antworten werden. Die Schule sagt das, sie bewertet mich schließlich nur nach meiner Leistung, und die ist dann wichtig für den Arbeitgeber
Wenn ein Arbeitsloser mich auf der Straße anspricht und fragt, wie ich darauf reagieren würde, wenn er mir sagt, dass er arbeitslos ist, weil seine Firma Pleite gemacht hat, für die er gearbeitet hat, seine Firma, dessen Chef er selbst ist, Pleite gemacht hat, er eine schwere Krankheit besitzt, die das Arbeiten erschwert, dann würde ich antworten: "Das kann ich verstehen, Sie müssen sich nicht schämen."

Wenn ein Arbeitsloser mich auf der Straße anspricht und fragt, wie ich darauf reagieren würde, wenn er mir sagt, dass er arbeitslos ist, weil er faul ist, oder weil er sich nicht in der Schule angestrengt hat und jetzt nur unterbezahlte Arbeit angeboten kriegt, woraus die Lustlosigkeit resultiert, dann würde ich sagen: "Tja, Pech gehabt!"

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Nedlim
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04.02.2009 - 17:16

Daumen hoch! Wer Ironie findet ..
Hier ... (hebt Daumen)
Is ja genau das was ich meine ...
Ja ja sind schon super Sachen so technisches Fortschrittzeugs :D .
Is halt doof, dass ich mir vom Staat nichts vorschreiben lassen möchte aber gleichzeitig all die Vorzüge unserer Gesellschaft nutzen möchte.

Könnt man jetzt fragen ob wir nen Staat brauchen is ja scheinbar nur ne regulierungs und verteilerbehörde naja aber er macht eben auch das Recht und setzt es durch ... sinnvoll bei vielen Sachen aber ich finde der Bogen is überspannt wenn sich in sachen die ausschließlich mich was angehn der Staat einmischt (um mal vom Kiffen wegzukommen das schadet dem Gesundheitssystem wenn man irgendwann Lungenkrebs von kriegt übrigens so wie es das Gesundheitssystem schädigt wenn ich mit Leberschaden in der Klinik liege weil ich zuviel Bier getrunken hab ... lol schizophrene Gesellschaft).

Tja anscheinend ists wohl so, dass all unser Fortschritt und all unsre Zivilisation nur möglich ist weil es Konzerne, Fabriken, Großindustrien und so weiter gibt .... naja das römische Reich lebte ja auch ganz gut mit seinen Sklaven.
Also entweder Sklaven des Fortschritts oder Back to the Roots und mit 30 an nem faulen Zahn sterben (hey ist überspitzt dargestellt). Super Alternativen.

Hmm ich grübel ja schon länger drüber nach wie man Fortschritt und Freiheit unter einen Hut bringen kann aber ich komm einfach net zu einem befridigendem Urteil.
Vieleicht ergibt sich ja hier ne Lösung.
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Re: Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 17:52

XBZATU hat geschrieben: Wenn ein Arbeitsloser mich auf der Straße anspricht und fragt, wie ich darauf reagieren würde, wenn er mir sagt, dass er arbeitslos ist, weil er faul ist, oder weil er sich nicht in der Schule angestrengt hat und jetzt nur unterbezahlte Arbeit angeboten kriegt, woraus die Lustlosigkeit resultiert, dann würde ich sagen: "Tja, Pech gehabt!"
Glaub mir, manchmal würde ich NICHTS lieber tun, als meine Lustlosigkeit und Faulheit einfach wegzuwischen, aber sie ist halt da und bremst mich tierisch aus. Ich bin einfach viel zu demotiviert auch nur irgend 'nen Finger krumm zu machen, wobei das nur 'ne Behauptung ist. Ich war noch in keiner Arbeit die mir Spaß gemacht hat, weil ich bisher kaum Praktika oder sowas gemacht habe, in einer Arbeit, die mir Spaß macht, kann ich mich bestimmt entfalten, aber es ist halt schwer, diese zu finden, und wenn man weiß, was einem gefällt, stellt sich einem die Frage, ob man sie überhaupt kriegt - oder ob Bildung und Unterqualifikation einem im Weg stehen.

Gutes Beispiel: Ich selbst, ich würde gerne studieren gehen, aber dieser Weg bleibt mir verwährt, weil ich zur Realschule gegangen bin. Ich weiß auf dem Gymnasium lernt man viel mehr, aber wieso sollte ich zB. bessere Mathekenntnisse brauchen, um Psychologie oder Theologie zu studieren?

Ich weiß auch nicht, warum ich mich so gegen die Gesellschaftsform wehr, vielleicht, weil ich 2 Eltern zu Hause hab, die sich der Gesellschaft gefügt haben, und die in meinen Augen alles andere als glücklich sind, sie jammern jeden Tag nur rum, dass nicht genug Geld da ist (obwohl genug Geld da ist?), und am Abend machen sie nichts anderes als vor der Glotze zu sitzen, ironischer Weise in 2 verschiedenen Zimmern (haben sich auseinander gelebt) ...
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alarich
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04.02.2009 - 17:55

Ich sage nein zur Schauspielerei im Bewerbungsgespräch, ich möchte mich nicht für irgend so 'nen Affen, der dann mal mein Chef sein soll, verstellen.
Weißt du ich bin selber inzwischen in einer Position in der ich Bewerbungsgespräche mit Bewerbern führe.
Du verstehst auch anscheinend nicht worum es dabei geht, aber ich erkläre es dir mal ein wenig.
Wenn du erstmal zu einem Bewerbungsgespräch geladen wirst, hast du schon die halbe Miete drin. Das heißt nämlich das du von deinen Qualifikationen geeignet bist. Doch es geht auch darum, das man seine Bewerber kennen lernt und sieht ob sie in die Firma passen. Wenn du dich da verstellst, bringt das sowieso nichts. Das durchschauen alle Personalchefs leicht.


Und außerdem geht es auch darum dem Bewerber ne Chance zu geben sich selber ein Bild von der Firma zu machen, ob er überhaupt da arbeiten will. Das du deinen zukünftigen Chef, der dir immerhin Lohn und Brot gibt als Affen bezeichnet zeigt nur wie dumm du bist. Egal wer das ist, er ist auch nur ein Mensch der Brot isst, zwei bis dreimal am Tag auf dem Lokus geht und auch die selben Wünsche und Träume hat wie jeder andere.
Und glaub mir, es fällt so einem "Chef" nichts schwerer als Absagen zu erteilen.
Weißt du überhaupt was es für eine Arbeit ist Leute auszubilden?

Vor ein paar Jahren saß ich noch auf der anderen Seite, war derjenige der sich beworben hat. Und glaub mir, da sah es düster für mich aus. Den letzten Job aufgrund einer Verletzung verloren und vor dem Nichts stehend. Da hat mir so ein "Chef" geholfen und ich konnte etwas aus mir machen. Bin ich jetzt ein Affe?

Ich sage nein zur Medienmanipulation und zur Demokratie. Wie soll die Demokratie je funktionieren? Die Politiker haben viel zu viel Einfluss darauf, wer gewählt wird, und wie soll die Demokratie funktionieren, wenn das Volk wählen darf? Das Volk besteht schließlich hauptsächlich aus Leuten die nicht nachdenken und ihr Leben vor sich hin leben.
Du hättest also lieber wieder einen netten Österreicher der dir sagt was du zu tun hast?
Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten möchte, ich möchte aber nicht für 'nen Zweck arbeiten, der nur die raffgierigen und egoistischen noch reicher macht.
Es gibt genug Berufe in denen du Dienst am Menschen leistest. Meinst du zum Beispiel ein Rettungssanitäter macht den Job weil er dadurch so unendlich reich wird?
Ich kenne jemanden und der weiß bei einem Einsatz nicht mal ob er später überhaupt dafür bezahlt wird. Wenn sie einen Obdachlosen retten, dann ist es meistens Sense mit der Bezahlung. Und es gibt noch hunderte, andere Berufe in denen du nicht reich wirst aber deinen Mitmenschen helfen kannst.



Leute wie du kotzen mich unendlich an. Sie nörgeln immer wie schlimm doch alles ist, sind aber nicht bereit auch nur einen Handschlag zu tun um etwas dagegen zu tun. Ich hoffe das du mir nie über den Weg läufst. Denn sonst gibt dir der "Affe" einen gewaltigen Tritt in den Hintern.
: ה' רעי לא אחסר

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Re: Unsere Gesellschaft

04.02.2009 - 18:02

milo_the_monkey hat geschrieben:Gutes Beispiel: Ich selbst, ich würde gerne studieren gehen, aber dieser Weg bleibt mir verwährt, weil ich zur Realschule gegangen bin. Ich weiß auf dem Gymnasium lernt man viel mehr, aber wieso sollte ich zB. bessere Mathekenntnisse brauchen, um Psychologie oder Theologie zu studieren?
Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber wieso machst du nicht dein Fachabi? Das berechtigt dich zumindestens schon einmal dazu, an einer Fachhochschule zu studieren. Psychologie oder Theologie wird nun meines Wissens nach nicht an einer Fachhochschule angeboten, aber ein Weg zur Uni ist auch mit einem Fachabi vorhanden. Wieso bist du nach der Realschule nicht sofort auf ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium gegangen? Und Mathematik wird auch in der Psychologie gebraucht - nicht zu knapp. Ausserdem ist es ebenfalls eine Art Ausschlussverfahren, wenn nur Abiturienten berechtigt sind, zu studieren. Wobei, es gibt noch die Möglichkeit, auch mit einem Realschulabschluss zu studieren, allerdings muss man viele Tests bestehen, es wäre ein harter Weg.

PS: Da ist mir noch ein anderer Weg eingefallen. Fachabitur, dann BOS 13. Das macht aus deinem Fachabitur ein "normales" Abitur, das dich zum Studium an einer Universität berechtigt.

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04.02.2009 - 18:17

So wie sich das liest wäre ja eigentlich erstmal die Frage zu klären was du eigentlich machen möchtest (ich meine konkret).
Den Fehler hab z.B. ich gemacht. Hab das erst beste Ausbildungsangebot angenommen und war mir net über meine Wünsche im klaren ... Fazit: Ich hab was gelehrnt was mir letztenendes nicht wirklich zusagt (mist hät ich mal gedacht :D ).
Gibt ja auch noch Abendschule und so wo man seinen Abschluss nachmachen kann ...
Und naja also warum ich für Philosophie Mathematik brauche is mir eigentlich auch recht klar ... Ich rede hier schließlich über den Sinn des Lebens und andere philosopische Fragen, könnte da aber net mitreden wenn ich net jedenfalls rudimentäre Kentnisse vom aufbau des Universums hab oder von den Naturgesetzen.
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04.02.2009 - 18:33

alarich hat geschrieben:
Ich sage nein zur Schauspielerei im Bewerbungsgespräch, ich möchte mich nicht für irgend so 'nen Affen, der dann mal mein Chef sein soll, verstellen.
Weißt du ich bin selber inzwischen in einer Position in der ich Bewerbungsgespräche mit Bewerbern führe.
Du verstehst auch anscheinend nicht worum es dabei geht, aber ich erkläre es dir mal ein wenig.
Wenn du erstmal zu einem Bewerbungsgespräch geladen wirst, hast du schon die halbe Miete drin. Das heißt nämlich das du von deinen Qualifikationen geeignet bist. Doch es geht auch darum, das man seine Bewerber kennen lernt und sieht ob sie in die Firma passen. Wenn du dich da verstellst, bringt das sowieso nichts. Das durchschauen alle Personalchefs leicht.


Und außerdem geht es auch darum dem Bewerber ne Chance zu geben sich selber ein Bild von der Firma zu machen, ob er überhaupt da arbeiten will. Das du deinen zukünftigen Chef, der dir immerhin Lohn und Brot gibt als Affen bezeichnet zeigt nur wie dumm du bist. Egal wer das ist, er ist auch nur ein Mensch der Brot isst, zwei bis dreimal am Tag auf dem Lokus geht und auch die selben Wünsche und Träume hat wie jeder andere.
Und glaub mir, es fällt so einem "Chef" nichts schwerer als Absagen zu erteilen.
Weißt du überhaupt was es für eine Arbeit ist Leute auszubilden?

Vor ein paar Jahren saß ich noch auf der anderen Seite, war derjenige der sich beworben hat. Und glaub mir, da sah es düster für mich aus. Den letzten Job aufgrund einer Verletzung verloren und vor dem Nichts stehend. Da hat mir so ein "Chef" geholfen und ich konnte etwas aus mir machen. Bin ich jetzt ein Affe?

Nein, bist du nicht. Ich wollte nicht pauschalisieren, es gibt immer Ausnahmen. Und dass man die halbe Miete hat, wenn man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, halte ich einfach für falsch. Wie viele ladet ihr immer zu 'nem Vorstellungsgespräch ein, wenn es um eine Stelle geht? Wohl mehr als 2? Ich weiß worum es in nem Vorstellungsgespräch geht, wir nehmen das Thema gerade in der Schule durch, und unser Lehrer will uns erklären, wie wir uns da zu verhalten haben - eben anders als man sich sonst verhält.

Du hättest also lieber wieder einen netten Österreicher der dir sagt was du zu tun hast?
Nein, hab ich das irgendwo geschrieben? Man kann sich ja neue Systeme überlegen.


Leute wie du kotzen mich unendlich an. Sie nörgeln immer wie schlimm doch alles ist, sind aber nicht bereit auch nur einen Handschlag zu tun um etwas dagegen zu tun. Ich hoffe das du mir nie über den Weg läufst. Denn sonst gibt dir der "Affe" einen gewaltigen Tritt in den Hintern.
Glaubst du nicht, dass ich selbst darüber nachdenke? Ich hasse mich ja selbst dafür. Ich denke jeden Tag so viel darüber nach, dass ich fast vergesse, mein jetziges Leben zu genießen. Vielleicht denke ich auch zu viel nach, und sollte stattdessen mal handeln.



XBZATU hat geschrieben: Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber wieso machst du nicht dein Fachabi? Das berechtigt dich zumindestens schon einmal dazu, an einer Fachhochschule zu studieren. Psychologie oder Theologie wird nun meines Wissens nach nicht an einer Fachhochschule angeboten, aber ein Weg zur Uni ist auch mit einem Fachabi vorhanden. Wieso bist du nach der Realschule nicht sofort auf ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium gegangen? Und Mathematik wird auch in der Psychologie gebraucht - nicht zu knapp. Ausserdem ist es ebenfalls eine Art Ausschlussverfahren, wenn nur Abiturienten berechtigt sind, zu studieren. Wobei, es gibt noch die Möglichkeit, auch mit einem Realschulabschluss zu studieren, allerdings muss man viele Tests bestehen, es wäre ein harter Weg.
Das hab ich mir auch schon überlegt. Aber mein Vater hängt mir ständig am Hals und will, dass ich endlich mein eigenes Geld verdien. Er will mir offensichtlich keinen weiteren Bildungsweg finanzieren.



Nedlim hat geschrieben:So wie sich das liest wäre ja eigentlich erstmal die Frage zu klären was du eigentlich machen möchtest (ich meine konkret).
Den Fehler hab z.B. ich gemacht. Hab das erst beste Ausbildungsangebot angenommen und war mir net über meine Wünsche im klaren ... Fazit: Ich hab was gelehrnt was mir letztenendes nicht wirklich zusagt (mist hät ich mal gedacht icon_biggrin.gif ).
Gibt ja auch noch Abendschule und so wo man seinen Abschluss nachmachen kann ...
Und naja also warum ich für Philosophie Mathematik brauche is mir eigentlich auch recht klar ... Ich rede hier schließlich über den Sinn des Lebens und andere philosopische Fragen, könnte da aber net mitreden wenn ich net jedenfalls rudimentäre Kentnisse vom aufbau des Universums hab oder von den Naturgesetzen.
Ya, da hast du Recht. Aber wie wird man sich darüber im Klaren? Dann hab ich mich mit der Aussage, man bräuchte keine höhere Mathematik für die Theologie wohl wieder mal selbst ins Aus geschossen, vielleicht bin ich doch zu unterqualifiziert für sowas :P
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04.02.2009 - 18:36

Falls es dich tröstet ....
Hab meine Ausbildung nu seid ca 7 Jahren hinter mir und weiß immer noch net genau was ich machen möchte
(ausser Hausmann und Vater sein aber da macht mir Vater Staat nen Strich durch die Rechnung weil er möchte das ich Arbeiten geh).
In der hinsicht bin ich reichlich orientierungslos.
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04.02.2009 - 19:12

Nein, bist du nicht. Ich wollte nicht pauschalisieren, es gibt immer Ausnahmen. Und dass man die halbe Miete hat, wenn man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, halte ich einfach für falsch. Wie viele ladet ihr immer zu 'nem Vorstellungsgespräch ein, wenn es um eine Stelle geht? Wohl mehr als 2? Ich weiß worum es in nem Vorstellungsgespräch geht, wir nehmen das Thema gerade in der Schule durch, und unser Lehrer will uns erklären, wie wir uns da zu verhalten haben - eben anders als man sich sonst verhält.
Sorry, aber dann richte mal deinem Lehrer einen schönen Gruß von mir aus. In zweiter Instanz sagst du ihm das er ein Idiot ist. Das was er sagt stimmt einfach nicht.
Klar, er hat sich vermutlich noch nie in seinem Leben in der freien Wirtschaft beworben, kein Wunder das er ein bissel weltfremd ist.
Vielleicht ist es so das bei großen Firmen mehr Leute eingeladen werden, aber selbst da wurde vorher aussortiert.

Also mal zur Erklärung: Wir haben zum letzten Ausbildungsjahr zwei Azubis gesucht. Wir haben dafür ca 30 Bewerbungen bekommen. Davon vielen schon einmal 5 oder so raus, weil sie nicht die erforderlichen Qualifikationen mitbrachten. Die restlichen wurden weiter aussortiert und am Ende haben wir nur 5 zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Und ich erwähne es nochmal: Ich hätte am liebsten alle 5 eingestellt, aber es gingen eben nur zwei.

Du musst auch mal sehen: Ein Bewerbungsgespräch dauert zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Und das ist Arbeitszeit die wir da opfern, da können wir es uns gar nicht leisten einfach mal alle einzuladen. Denn sonst wäre doch das ganze Prozedere der Einreichung der Bewerbungsunterlagen absolut sinnlos, nicht wahr.
Glaubst du nicht, dass ich selbst darüber nachdenke? Ich hasse mich ja selbst dafür. Ich denke jeden Tag so viel darüber nach, dass ich fast vergesse, mein jetziges Leben zu genießen. Vielleicht denke ich auch zu viel nach, und sollte stattdessen mal handeln.
Von Nachdenken wird die Welt aber nicht besser. Wenn du etwas ändern willst, dann verdinge dich bei sozialen Projekten. Die suchen ständig händeringend neue Mitarbeiter.
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Naja

Manager Problemme über all Abi ist also auch nicht die lösung .
Warum nicht wieder ein Erfolg System Fach Abi schaffen
und Block system währ wieder besser
wie es schon mal war das KFZ den In.- in etapen machen konnte
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

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05.02.2009 - 00:00

ähm der letzte post nochmal auf deutsch hab nicht ganz den inhalt verstanden :D

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Antigenue
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Re: Unsere Gesellschaft

05.02.2009 - 10:03

milo_the_monkey hat geschrieben:Leute, mich kotzt unsere Gesellschaft in letzter Zeit echt tierisch an. Alles ist nur auf Leistung und Profit aufgebaut, Menschen ohne Arbeit sind Menschen ohn Wert. Das Thema Geld hängt mir so zum Hals raus. Ich muss mich bewerben um Sklave und somit Teil der Gesellschaft sein zu dürfen, tu ich das nicht, werd ich ausgeschlossen und als Asozialer geahndet, das kanns doch nicht sein. Wir sollten unsere Gesellschaftsform revolutionieren, verbrennt das verdammte Geld, ich kanns nicht mehr sehen. Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten möchte, ich möchte aber nicht für 'nen Zweck arbeiten, der nur die raffgierigen und egoistischen noch reicher macht. Ich möchte im Sinne einer gut funktionierenden, sich gegenseitigen Gesellschaft arbeiten, in der es nicht darauf ankommt, Geld zu verdienen, sondern einfach seinem Leben einen Sinn zu geben und anderen zu helfen.

...
Alter, ich bin einfach so angepisst...

Jedesmal wenn ich solche Zeilen schreibe, merke ich kurz darauf, dass mein Denken absolut idealistisch und nur ein Traumdenken ist, ja, ich bin ein verdammter Träumer und kein Realist, und ich wehre mich mit jeder Faser meines Körpers dagegen aufzuwachen ~~
Ich behaupte nicht, ich hätte Ahnung von Politik oder so, aber ich bin einfach unglücklich über die Situation. Was sagt ihr dazu?
Ich denke, Du bist kein Träumer sondern ein Realist, leider....
Ich hab leider zur Zeit auch keine Arbeit und es wurmt mich unheimlich, denn mir wurden auch mehr Steine in den Weg gelegt als mir lieb sein kann, und ich bin nicht an allen Steinen selber schuld...
Sklave ist nunmal der kleine Mann, äh und die kleine Frau..ob er/sie will oder nicht, das ist so und bleibt so, bis die Welt endet, so glaube ich zumindest.
Und im Fernsehen sagte letztlich noch so ein Experte dass die Reichen schon kriminelle Energie hätten, sie verprassen ihr Geld ohne an die zu denken die nichts haben, und dann behaupten sie noch, Deutschland wäre reich, was für ein Blödsinn....
Und ich wünschte ich könnte mal dankbar sein, so einem "Chef", der endlich kapiert dass man sein Leben ohne Arbeit nicht leben kann und mir auch mal ne Chance gibt, aber hey... ICH bin hier wohl definitiv eine Träumerin.
Denn Snobismus ist das was einem begegnet wenn man sich anbietet einen Job zu machen und dann wird auf einen runtergeschaut weil man eben nicht Elite ist! Dann wird man weggejagt, weil genau diese Leute da "oben" nicht nachdenken!
Und wenn man dann mal ehrlich ist, so wie ich, kann man manche Jobs eh vergessen, weil da einfach unehrlich gearbeitet wird, da hab ich dann die Nase oben gehabt und leider nicht geschauspielert wie toll ich doch die Firma finde, und da sie das gemerkt haben, hab ich den Job eben nicht gekriegt, so ist das...
Aber wenn das Elite ist, dann verzichte ich gerne.
Und wer möchte schon gern Sklave für eine Eliten-Gesellschaft sein, das kann man auch vergessen wenn man etwas störrisch ist und sehr viel nachdenkt! also da red ich jetzt von mir :lol: 8)

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Nedlim
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05.02.2009 - 15:51

Na mich wundert das alles net mehr.
Menschen sind nunmal in unserer Gesellschaft der Rohstoff der massenhaft zur verfügung steht.
Is wahrscheinlich nen natürlicher Prozess das die Arbeitslosigkeit mit zunehmender automatisierung steigt ... nur leider zahlt so nen Roboter net wirklich viel Steuern.
Wird zwar immer argumentiert, dass mit neuen Produkten auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden aber im moment seh ich nur neue Arbeitsplätze für Hochqualifizierte zB. in der Medizin oder halt eben der Robotik.
Ich denke schon das die Menschheit immer irgendwo was zu Arbeiten hat aber die Tendenz is doch zu sehn, dass "einfache" Arbeiten heutzutage schon automatisch ausgeführt werden (Essensausgabe im Krankenhaus z.B.).
Stellt sich mir persönlich nur die Frage was machen wir wenn wir keine Arbeit für unsere "unqualifizierten" Mitmenschen mehr haben ...
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05.02.2009 - 16:47

Nedlim hat geschrieben:Na mich wundert das alles net mehr.
Menschen sind nunmal in unserer Gesellschaft der Rohstoff der massenhaft zur verfügung steht.
Is wahrscheinlich nen natürlicher Prozess das die Arbeitslosigkeit mit zunehmender automatisierung steigt ... nur leider zahlt so nen Roboter net wirklich viel Steuern.
Wird zwar immer argumentiert, dass mit neuen Produkten auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden aber im moment seh ich nur neue Arbeitsplätze für Hochqualifizierte zB. in der Medizin oder halt eben der Robotik.
Ich denke schon das die Menschheit immer irgendwo was zu Arbeiten hat aber die Tendenz is doch zu sehn, dass "einfache" Arbeiten heutzutage schon automatisch ausgeführt werden (Essensausgabe im Krankenhaus z.B.).
Stellt sich mir persönlich nur die Frage was machen wir wenn wir keine Arbeit für unsere "unqualifizierten" Mitmenschen mehr haben ...
Vor der Wirtschaftskrise hat man über eine deutliche Minderung der Arbeitslosen gesprochen, nun in der Wirtschaftskrise ist das natürlich wieder anders, aber nach der Wirtschaftskrise werden die Arbeitslosenzahlen wieder sinken, und nicht, so wie du es sagst, steigen.

Was meinst du mit "neuen Arbeitsplätzen" ? Dass sich neue Berufsbilder ergeben? Das gibt es in jedem anderen Bereich auch.

Was man macht, um den unterqualifizierten Menschen eine ordentliche Arbeit zu verschaffen, ist nicht die Frage. Die Frage ist, wie diese potenziellen Unterqualifizieren ihr persönliches Niveau steigern - das geht eben nur durch schulische [...] Leistungen. Dann entsteht auch nicht das Problem der Unterqualifizierung.

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Thorismund
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mhk2k hat geschrieben:ähm der letzte post nochmal auf deutsch hab nicht ganz den inhalt verstanden :D
Hörtest schon ichtig
Mit dem Abi tich recht sich jetzt
weil unsere Manager werden schein bar falsch ausgebildet
Abi ist nicht die Lösung
Man sollte wieder alt bewährtes her das Arbeiter über Techniker zum In.- werden , über Jahre art Wochende Studium wieder einführen mit abgeschloßene Ausbildung jedem Möglich ist
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

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Nedlim
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05.02.2009 - 17:31

Vor der Wirtschaftskrise hat man über eine deutliche Minderung der Arbeitslosen gesprochen, nun in der Wirtschaftskrise ist das natürlich wieder anders, aber nach der Wirtschaftskrise werden die Arbeitslosenzahlen wieder sinken, und nicht, so wie du es sagst, steigen.
Ich rede hier von längerfristigen Prozessen und nicht von "ein par Jahren".
Ausserdem schonmal nachgeguckt wo die ganzen Arbeitslosen hin sind?
Ein nicht unerheblicher Teil ist beispielsweise in Maßnahmen, Schulungen und 1 Euro Jobs untergebracht und fallen so schon mal aus der Statistik raus (bei uns kursiert das Gerücht das die 1 mio weniger Arbeitslosen schlicht und ergreifend verhungert sind :wink: )
.
Was meinst du mit "neuen Arbeitsplätzen" ? Dass sich neue Berufsbilder ergeben? Das gibt es in jedem anderen Bereich auch.
Ja mein ich nur das die Berufsbilder die sich ergeben anscheinend nur höher Qualifizierten zugänglich sind.
Was man macht, um den unterqualifizierten Menschen eine ordentliche Arbeit zu verschaffen, ist nicht die Frage. Die Frage ist, wie diese potenziellen Unterqualifizieren ihr persönliches Niveau steigern - das geht eben nur durch schulische [...] Leistungen. Dann entsteht auch nicht das Problem der Unterqualifizierung.
Das erzähl mal meinem Kumpel der mit geistig behinderten Menschen zusammenarbeitet. Da gibt es einige die ihr Niveau gern steigern würden das aber aufgrund ihrer behinderung nicht können. Für mich hört sich das jedenfalls so an als ob du hier indirekt unterstellen möchtest, dass die meisten Arbeitslosen zu faul sind sich weiterzubilden.
Anyway könnt man auch sagen sollen se aufn Bauernhof gehn zum Arbeiten ...
Nicht zu vergessen das Bildung hierzulande auch net grad umsonnst ist ...
Versuch mal als Arbeitsloser am besten noch aus nem sozialen Brennpunkt dein Kind auf ein Gymnasium zu kriegen ganz zu schweigen von den kosten für Bildungsmaterial.
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05.02.2009 - 18:43

Nedlim hat geschrieben: Ich rede hier von längerfristigen Prozessen und nicht von "ein par Jahren".
Ausserdem schonmal nachgeguckt wo die ganzen Arbeitslosen hin sind?
Ein nicht unerheblicher Teil ist beispielsweise in Maßnahmen, Schulungen und 1 Euro Jobs untergebracht und fallen so schon mal aus der Statistik raus (bei uns kursiert das Gerücht das die 1 mio weniger Arbeitslosen schlicht und ergreifend verhungert sind :wink: )
Was erwartest du? Dass sich der Staat plötzlich viele Stellen, die sehr gut bezahlt sind, aus dem Ärmel zieht? Ökonomisch gesehen sind solche Stellen sehr sinnvoll, da der Staat dadurch an Geld spart, womit er solche Lücken wieder schließen kann. Und wer bei euch die Gerüchte verbreitet, würde mich auch interessieren. Kein Mensch muss verhungern, weil er arbeitslos ist. Dafür hat der Staat Sorge zu tragen.
Nedlim hat geschrieben:Das erzähl mal meinem Kumpel der mit geistig behinderten Menschen zusammenarbeitet. Da gibt es einige die ihr Niveau gern steigern würden das aber aufgrund ihrer behinderung nicht können. Für mich hört sich das jedenfalls so an als ob du hier indirekt unterstellen möchtest, dass die meisten Arbeitslosen zu faul sind sich weiterzubilden.
In diesem Fall verweise ich auf meinen Beispiel-Post zu diesem Thema. Wer als Arbeitsloser einfach keine Lust hat, irgendetwas zu tun, aus welchen Gründen auch immer, der wird sicherlich auch kein Interesse daran haben, sich weiterzubilden. Und wo soll diese Weiterbildung überhaupt herkommen, wenn man nie richtige Arbeit hatte? Und wenn man richtige Arbeit hatte und aus irgendwelchen Gründen, an denen man persönlich nicht schuld ist, arbeitslos ist, fällt das wieder unter die Kategorie, dass man dafür nichts kann. Ebenso zum Thema Geistig-Behinderte: Das sind Dinge, von denen ich sage, dass die betreffenden Personen nicht die Schuld dafür tragen können und ich dies auch nicht verlange. Denk nach, bevor du mir irgendwelchen Mist unterstellst.
Nedlim hat geschrieben:Anyway könnt man auch sagen sollen se aufn Bauernhof gehn zum Arbeiten ...
Nicht zu vergessen das Bildung hierzulande auch net grad umsonnst ist ...
Versuch mal als Arbeitsloser am besten noch aus nem sozialen Brennpunkt dein Kind auf ein Gymnasium zu kriegen ganz zu schweigen von den kosten für Bildungsmaterial.
Die Bildung ist hierzulande nicht umsonst, das stimmt. Im Gegenteil - ich meine von einer Studie gehört zu haben, die besagt, dass in keinem europäischen Land der Geldbeutel eine so entscheidene Rolle, was die Bildung betrifft, spielt, wie bei uns. Allerdings spreche ich von Privat- und staatlichen Schulen. Politiker sagen, dass Gesamtschulen sinnvoll sind. Sie selber schicken ihre Kinder aber auf renomierte Privatschulen, wo die Gesamtschulen doch des Problemes Lösung sind. - so die Politiker -

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Nedlim
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05.02.2009 - 21:01

Man man man ich redete nicht mal vom Staat und schon gar net davon das ich von irgendwas überzeugt bin ...

Ich erwähnte lediglich das es mir scheint als gehe eine eröhte Arbeitslosenzahl mit gestiegenem Wohlstand einher.
Is wahrscheinlich nen natürlicher Prozess das die Arbeitslosigkeit mit zunehmender automatisierung steigt
Zum anderen kann ich nur sagen .. Ich entschuldige mich hiermit förmlichst dir "Mist" unterstellt zu haben.

Sieht so aus als wenn das hier so wäre wie mit vielen Themen ... man muß das ganze wohl sehr differenziert betrachten ... bringt halt nichts wenn man sich z.B. pauschal über Arbeitslose unterhält da sicherlich hinter jedem der ca. 4 Mio Menschen ein individuelles Schicksal steht das bedacht werden muß.
Insofern ist es richtig das Menschen die aufgrund einer "Null Bock" Haltung keine Arbeit bekommen diese Haltung auch im Bezug auf weiterbildung haben wobei sich dies negiert da jemand der generell keine Lust hat zu arbeiten nen Dreck tun wird um Arbeit zu finden.
War selber auf ner Gesammtschule is schon ganz ok da und jeder hat die gleichen Chancen egal wo man herkommt deswegen frag ich mich auch warum es die net längst bundesweit gibt.
:lol: Ach ja mit Längerfristigen Prozessen mein ich z.B. so Zeitspannen von etwa unserem Mittelalter bis jetzt ... also von dem absoluten Leben im Elend bis hin zur automatischen fertigung und dem damit verbundenen Wohlstand. Insofern auch hier von mir ein sry an dich da ich mich ganz offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt habe :lol:.

Zu dem "Gerücht" ... Es handelt sich hierbei um einen Witz der grade bei uns (im Sozialen Arbeitsbereich) herumgeistert und mit dem ausgedrückt werden soll das durch kürzungen im Sozialen bereich immer mehr Menschen immer weniger haben.
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05.02.2009 - 22:01

Nedlim hat geschrieben:Ich erwähnte lediglich das es mir scheint als gehe eine eröhte Arbeitslosenzahl mit gestiegenem Wohlstand einher.
Du sagst also, du meinst mit dieser Zeitspanne die Zeit vom Mittelalter bis zur Moderne. Und du meinst, dass es im Mittelalter weniger Arbeitslose gab, da es auch weniger reiche Menschen gab.

Was glaubst du, war im Mittelalter so ein Job auf dem Acker wert? Das dürfte deinen 1€ Jobs entsprechen, die du so beklagst. Die Leute standen alle auf ihren eigenen Beinen. Unternehmen gab es nicht, sodass keine Abgrenzung der Bürger untereinander stattgefunden hat, sondern eine finanzielle Abgrenzung zwischen dem Adel und der Unterschicht. Die Leute, die damals sagen konnten, sie waren reich, waren tatsächlich reicher als heute, da Grundbedürfnisse wie Fernsehen & Co nicht existiert haben. Stattdessen hat man sein Geld in edle Kleidung, Essen & Co gesteckt. Mehr benötigte man damals nicht. Und wer kann heute schon sagen, er hat alles? In diesem Sinne kann man nur sagen, der Wohlstand nimmt eher ab, als dass er zunimmt. Klar, auf dem Papier mag das anders aussehen, aber man muss auch andere Aspekte betrachten, wie die von mir erwähnten. Die Leute ließen andere die Drecksarbeit machen, die, wie vorhin schon gesagt, einem 1€ Job entsprechen würden. Geändert hat sich in dem Bereich rein gar nichts. Geändert hat sich aber die Qualität der Arbeit. Man wird für seine Arbeit heutzutage richtig entlohnt und nicht mehr jeder muss jeden Tag darum bangen, wie er sein Leben finanzieren soll.

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Nedlim
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06.02.2009 - 16:02

Neee so mein ich das auch net ....
Ich versuchs nochmal zu erklären.
Ich meine das die Arbeitslosenzahlen im zuge des Technischen Fortschritts steigen weil immer mehr "einfache" Arbeiten automatisch erledigt werden können.
Will sagen wenn man in 1000 Jahren gucken würde könnt ich mir sehr gut vorstellen das die Arbeitslosenzahlen noch höher sind weil viele (sehr viele) Arbeiten automatisch erledigt werden.
Mit Arm und Reich hat das net viel zu tun sondern vielmehr mit dem Fortschritt. Mit dem Fortschritt kommt natürlich auch ein gewisser Wohlstand.
So waren im Mittelalter (um beim Beispiel zu bleiben) prozentual mehr Menschen am Arbeiten da viele Maschinen wie z.B. in der Landwirtschaft gar nicht vorhanden waren.
Frag mal deine Eltern oder Großeltern wie das damals mit der Kartoffelernte war vor rund 100 Jahren und guck mal wie das heute abläuft.
Um das mal alles zusammenzufassen .... ich denke das Wohlstand durch Fortschritt erzeugt wird und im zuge dessen die Arbeitslosenzahlen steigen da Fortschritt den wegfall von "einfacher" Arbeit bedeutet.
Vermutlich is auch das noch zu pauschal und sollte daher mit gewisser distanz betrachtet werden.
Das dürfte deinen 1€ Jobs entsprechen, die du so beklagst.
Hab ich nie beklagt. Sind wichtig fürs Sozialsystem.
Man wird für seine Arbeit heutzutage richtig entlohnt und nicht mehr jeder muss jeden Tag darum bangen, wie er sein Leben finanzieren soll.
Nicht zu vergessen das wir hier ein tolles Sozialsystem haben das es im Mittelalter nicht gab.

Ach ja eins noch ... Ich setzte Arbeitslosigkeit nicht mit Armut gleich. Das wäre eine völlig falsche Darstellung der Tatsachen.

Mal am Rande ich glaube es war die UN die schrieb das als Arm zählt wer weniger als 1 US Dollar am Tag zum Leben hat ... nach dieser Definition dürfte es in Deutschland keine Armut geben (4 Pfandflaschen a 25 cent = 1 Euro schon mehr als nen Dollar). Ich glaube hier rechnen wir das auch prozentual also wer so und soviel prozent unter dem Durchschnittseinkommen liegt gilt als Arm.
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06.02.2009 - 16:18

Nedlim hat geschrieben: Ich meine das die Arbeitslosenzahlen im zuge des Technischen Fortschritts steigen weil immer mehr "einfache" Arbeiten automatisch erledigt werden können.
Es wird immer die Leute geben, die die Maschinen planen, bauen, bedienen, oder überwachen. - als Beispiel -
Nedlim hat geschrieben:Will sagen wenn man in 1000 Jahren gucken würde könnt ich mir sehr gut vorstellen das die Arbeitslosenzahlen noch höher sind weil viele (sehr viele) Arbeiten automatisch erledigt werden.
Das ist ein Punkt, der auch in einem anderen Thread zur Diskussion stand.
Ich finde, man kann sich nicht sicher sein, ob mit verlaufender Zeit die Technologie ebenso an Zuwachs gewinnt. Und selbst wenn es möglich wäre, dass irgendwann ein Industrieunternehmen nur noch von Maschinen bedient wird, so sollte man sich auch darüber Gedanken machen, wie sinnvoll das Ganze ist. Also im Bezug auf Sicherheit etc.
Nedlim hat geschrieben:So waren im Mittelalter (um beim Beispiel zu bleiben) prozentual mehr Menschen am Arbeiten da viele Maschinen wie z.B. in der Landwirtschaft gar nicht vorhanden waren.
Ja und Nein. Es stimmt, dass es früher niemanden gab, der Maschinen entworfen hat, sie gebaut hat, woraus resultiert, dass es auch niemanden gab, der sie überwacht oder bedient hat, aber früher konnte man auch leichter eine Arbeit finden als heute. Wie bereits angesprochen gab es früher weniger Gründbedürfnisse. Das bedeutet, dass es sehr wenige Bereiche gab, in denen man sein Geld verdienen konnte. Typische Berufe waren der des Bauern, Tischler, Näher, Schuhmacher .. Diese Leute hatten alle ihr kleines eigenes Familienunternehmen. Allerdings gab es noch die Seite, die aus Adels-Häusern stammte, die nicht für ihr Geld arbeiteten, sondern arbeiten ließen. Diese Leute könnte man also ebenfalls als arbeitslos abstempeln, auch wenn sie Geld hatten. Aber insgesamt hast du natürlich recht. Früher gab es sicherlich mehr Erwerbstätige.

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Nedlim
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06.02.2009 - 17:30

Schön das wir uns doch noch irgendwo einig werden konnten, nur leider werd ich das Gefühl net loß das wir Milo jetzt überhaupt net weiter helfen konnten.
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Thorismund
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Heute kommt eine hyobotschaft ganz unbedeutend unter

CHINA droht eine Hungersnot
zu den Arbeitslosen das könnte jetzt heiß werden

um mehr nach außen zu drucken und Interne Probleme verhüllen

Seit 1950 hätte es keine so eine Dürre mehr gegeben
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06.02.2009 - 18:01

Thorismund hat geschrieben:Heute kommt eine hyobotschaft ganz unbedeutend unter

CHINA droht eine Hungersnot
zu den Arbeitslosen das könnte jetzt heiß werden

um mehr nach außen zu drucken und Interne Probleme verhüllen

Seit 1950 hätte es keine so eine Dürre mehr gegeben
Die Sache mit den Arbeitslosen in China ist kein Geheimnis. China zählte nicht immer zu den Weltmächten. Es ist gar nicht so lange her, als es das noch nicht tat. Der Grund für den Aufschwung ist, dass China viele Arbeiter besitzt, die alles für ein bisschen Geld tun. Die Arbeiter schlafen auf den Baustellen, da sie zum Teil aus fernen Regionen kommen, aber ihr Geld verdienen wollen. Allerdings sind das wirklich lächerliche Löhne, wenn man das mit Deutschland vergleicht. Aber der Nachwuchs, die Studenten, die stützen China's Zukunft. Ingenieur-Mangel wird es keinen geben, so wie bei uns in Deutschland. China schenkt der Zukunft das Leben. Das, was in der Gegenwart passiert, sprich Hungerlöhne, das interessiert die nicht.

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06.02.2009 - 20:30

Ich bleib bei meiner Meinung, dass es schwierig ist, heute ein glückliches Leben zu führen, und das mit der Arbeit unter einem Hut zu bringen. ABER ich wäre vermutlich noch unglücklicher, wenn ich für den Rest meines Lebens keine Arbeit hätte und nur zu Hause rumsitzen würde, ich stell mir das genau so schlimm vor.

Der Trick ist einfach, 'ne Arbeit zu finden, die einen erfüllt und einem Spaß macht, und einfach ein abwechslungsreiches Leben zu führen, ich für meinen Teil will z.B. nicht im selben Ort geboren werden und dort irgendwann sterben ~~.

Und das ihr mir nicht geholfen habt, würde ich so nicht sagen, ich freue mich jedesmal darauf, hier neue Beiträge zu sehen und zu lesen. Der Thread hat mich sogar motiviert beim Arbeitsamt anzurufen...
Wie gesagt, ohne Arbeit gehts auch nicht wirklich, es ist nur das Problem, dass es so wenig gibt wo man glücklich wird - glaub ich - wie in meinem jetzigen Fall. Ich mach gerade 'ne vollzeitschulische Ausbildung zu 'nem technischen Assisstenten für Informatik, und wären meine Schulkameraden nicht so gut drauf, würde ich mich sowas von zu Tode langweilen und nur noch resignieren.
Die Welt geht nicht an einen Tag unter, sondern jeden Tag nur ein bisschen.

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06.02.2009 - 22:22

Ja dann :D
N wie gesagt muß jeder selber wissen was ihn ausfüllt ....
Ich finds halt immer fein die dankbaren Gesichter zu sehn wenn die Leute mal wieder nen Eimer mit Essen kriegen das füllt mich aus und gibt mir das Gefühl mal wirklich was für die Gesellschaft zu tun.
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07.02.2009 - 01:49

Naja wenn man bedenkt bei und 80 Milo schon 4-6 Mil Arbeitslose bald haben werden

In China sind 1.1 Milarden und haben 400 Mil Arbeitslose Problemme .


Da sieht man erst wie instabill das alles ist

wenn Deutschland bei der größe 900 000 000 Verkraften würde
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat



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