Wirtschafts- und Finanzkrise

Politische Themen und Diskussionen


kc
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Wirtschafts- und Finanzkrise

16.02.2009 - 13:34

Hallo,

ich bin mehr oder weniger zufällig über das Forum gestolpert,es hat mich sofort fasziniert.

Mich würde mal eure Meinung zur derzeitigen Wirtschafts-und Finanzkrise interessieren.

Täglich hört man in den Medien,wie schlimm doch alles ist.Die Politiker diskutieren über dieses und jenes,aber anstatt mal Maßnahmen zur Behebung der Krise zu entwickeln,sollen Konjunkturpakete in Milliardenhöhe alle Probleme lösen.
Da fragt man sich doch:Der Staat ist pleite,nimmt aber noch mehr Schulden auf sich,um die Wirtschaft anzukurbeln.Ein Blinder sieht,dass das nicht funktionieren kann!
Es müsste ein völliger Cut gemacht werden und das wirtschaftliche und finanzielle System von Grund auf anders angegangen werden.
Ich habe allerdings den Eindruck,dass die "Mächtigen" des Landes (große Konzerne,auch Politiker) kein Interesse an Änderungen haben.
Seit Jahren wird gesagt,dass wir immer mehr eine Zwei-Klassen-Gesellschaft anstreben,aber es kam bisher nicht ein Lösungsvorschlag.
Ganz im Gegenteil:Das Volk wird immer weiter ausgebeutet,z.B. durch Lohnsenkung,Steuererhöhungen,aktuell die Abwrackprämie und Riesterrente,um mal ein paar Dinge zu nennen.Die Medien bläuen den Bürgern ein,dass all das positiv sei.Viele hinterfragen diese Behauptungen in den Zeitungen etc. nicht,sondern lassen sich nur berieseln.
Ich bin der Ansicht,dass wir schon lange nicht mehr in einer Demokratie leben.Es existiert doch weitestgehend keine Pressefreiheit mehr.Täglich werden neue Gesetze beschlossen,die das Volk weiter in ihrer Freiheit eingrenzen und von denen oft nicht berichtet wird.Alles ein riesiger Schwindel!

Grüße

kc

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sliver
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Re: Wirtschafts- und Finanzkrise

16.02.2009 - 15:41

kc hat geschrieben:Es müsste ein völliger Cut gemacht werden und das wirtschaftliche und finanzielle System von Grund auf anders angegangen werden.
Hi

Was genau meinst du mit anders?
Oder besser gesagt wie sieht dein Lösungsvorschlag aus?

lg sliver
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Thorismund
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16.02.2009 - 16:55

Wirtschaft ist schwer zu sagen
Morgen könnte was audf den Markt kommen was jeder will und schon Lauft die Wirtschaft weiter

oder es kommt wieder was heraus und schon Stopt weiter die Wirtschaft .

und keiner weis was alles läuft
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

XBZATU
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Re: Wirtschafts- und Finanzkrise

16.02.2009 - 17:10

kc hat geschrieben: Täglich hört man in den Medien,wie schlimm doch alles ist.Die Politiker diskutieren über dieses und jenes,aber anstatt mal Maßnahmen zur Behebung der Krise zu entwickeln,sollen Konjunkturpakete in Milliardenhöhe alle Probleme lösen.
Die Konjunkturpakte sollen doch nicht das Problem von heute auf morgen lösen - sie dienen der Unterstützung, sollen aber nicht die Lösung des Problems darstellen. Die Wirtschaft muss sich erhohlen, dazu tragen die Konjunkturpakete bei.
kc hat geschrieben:Da fragt man sich doch:Der Staat ist pleite,nimmt aber noch mehr Schulden auf sich,um die Wirtschaft anzukurbeln.Ein Blinder sieht,dass das nicht funktionieren kann!
Stell dir vor, du möchtest dir eine Wohnung mieten - das Problem ist, dass du dich verschuldest, weil du nicht genug Geld verdienst; willst du deswegen auf dem Boden im Park schlafen und dort vor dich hin vegetieren?
kc hat geschrieben:Es müsste ein völliger Cut gemacht werden und das wirtschaftliche und finanzielle System von Grund auf anders angegangen werden.
Und du hast bestimmt auch die ideale Lösung für das Problem, stimmts? Was glaubst du, warum sich Politiker ewig darüber beraten, ob sie ein weiteres Konjunkturpaket schnüren sollen? Würde man uns einfach Geld vor die Füße werfen, so wäre eine Inflation das Resultat dessen.
kc hat geschrieben:Ich habe allerdings den Eindruck,dass die "Mächtigen" des Landes (große Konzerne,auch Politiker) kein Interesse an Änderungen haben.
Wieso bekommst du denn diesen Eindruck?
kc hat geschrieben:[...]Die Medien bläuen den Bürgern ein,dass all das positiv sei.
Wenn die Löhne gesenkt werden, oder aber auf Kurzarbeit in den Unternehmen umgestiegen wird, hilft das dem Unternehmen, sodass sie keine Insolvenz anmelden müssen - dies hilft den Arbeitern in dem Sinne, dass sie ihre Arbeit behalten. Und auch an dieser Stelle hilft der Staat den Bürgern, die zu wenig Geld durch die Lohnsenkungen haben.
kc hat geschrieben:Viele hinterfragen diese Behauptungen in den Zeitungen etc. nicht,sondern lassen sich nur berieseln.
Woher willst du das wissen?
kc hat geschrieben:Es existiert doch weitestgehend keine Pressefreiheit mehr.
Du behauptest, dass die Zeitungen uns vorkauen, dass dies alles toll sei, zugleich sagst du, dass das eben nicht toll ist - wenn es nicht stimmt, dann würde die Presse ja lügen, also doch ihre Freiheit haben; oder werden die Zeitungen alle vom Staat erpresst?

ralla
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16.02.2009 - 18:06

Die Konjunkturpakte sollen doch nicht das Problem von heute auf morgen lösen - sie dienen der Unterstützung, sollen aber nicht die Lösung des Problems darstellen. Die Wirtschaft muss sich erhohlen, dazu tragen die Konjunkturpakete bei.

jojo wers glaubt....50mrd werden auf pump rangeholt um den banken ihre faulen kredite auszugleichen....wo soll das die wirtschaft fördern....?
du laberst doch auch nur die 19uhr nachrichten nach,les lieber ma ein buch...
Du behauptest, dass die Zeitungen uns vorkauen, dass dies alles toll sei, zugleich sagst du, dass das eben nicht toll ist - wenn es nicht stimmt, dann würde die Presse ja lügen, also doch ihre Freiheit haben; oder werden die Zeitungen alle vom Staat erpresst?

jo deswegen gehts in nachrichten um "flocke und knut" und darum ob britney spears nen slip an hat oder nicht....
Zuletzt geändert von ralla am 16.02.2009 - 19:13, insgesamt 3-mal geändert.

kc
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16.02.2009 - 18:10

Die Konjunkturpakete zögern den wirtschaftlichen Zusammenbruch nur hinaus.Allerdings ändern sie nichts an der derzeitigen Lage.Die Inflation wird durch diese Maßnahmen geradezu hervorgerufen.
Schuld an all dem ist das Zinssystem.Solange das nicht abgeschafft wird,wird es immer wieder totale Krisen geben.Wie kann aus einer begrenzten Menge Geld,welches im Umlauf ist,durch Zinsen beliebig viel werden?Wenn einer für seine Ersparnisse Zinsen bekommt,müssen diese Zinsen jemand anderem ja logischerweise abgezogen werden.Vereinfacht gesagt führt das dazu,dass sich die Gesellschaft immer weiter in 2 Pole teilt,in arm und in reich.Natürlich spielen hier noch weitere Faktoren eine Rolle,aber der Zins mit Zinseszins ist das Grundübel aller Ursachen.

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sliver
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16.02.2009 - 18:34

Hi

Ich glaube zu verstehen worauf du hinaus willst.
Könnte es womöglich um Helmut Creutz gehen? Er hat das Zinssystem in diesen Zusammenhang als »monetären Teufelskreis« bezeichnet.

Hier mal ein Link dazu:

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/


Dennoch welche Alternative schlägst du vor?
Nenn wenigstens mal ein Beispiel und erläutere es.

lg sliver
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16.02.2009 - 18:38

ralla hat geschrieben: jojo wers glaubt....500mrd werden auf pump rangeholt um den banken ihre faulen kredite auszugleichen....wo soll das die wirtschaft fördern....?
du laberst doch auch nur die 19uhr nachrichten nach,les lieber ma ein buch...
Danke für die Bemerkung. Das 2. Konjunkturpaket ist 50 Milliarden Euro vertreten - ich würde mich an deiner Stelle informieren, bevor du meinst, hier Leute mit deinen niveaulosen Beiträgen zu nerven. Durch das Geld werden auch Unternehmen auf Kurs gehalten, sodass diese, wie im obigen Beitrag angesprochen, nicht Pleite gehen, Mitarbeiter entlassen müssen und die Arbeitslosenquote weiter steigt. Was für ein Buch würdest du mir denn empfehlen, dessen Inhalt auch du selbst bereits ausführlich behandelt hast? Und die faulen Kredite, die dadurch beseitigt werden, ja, dadurch verschulden sich die Banken nicht weiter, Unternehmen können wieder Kredite bei einer Bank aufnehmen - DAS kurbelt durchaus die Wirtschaft an - aber du hast ja Bücher gelesen .. Von daher .. ;)
ralla hat geschrieben:jo deswegen gehts in nachrichten um "flocke und knut" und darum ob britney spears nen slip an hat oder nicht....
Oh, ja .. Das stimmt .. Jeden Tag wird nur über Spears & Co berichtet - deswegen bin ich auch schon von den Nachrichten über die Wirtschaftskrise so genervt, weil man ja so selten darüber spricht, ebensowenig wie über irgendwelche anderen Themen .. ;)

ralla
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16.02.2009 - 19:21

Was für ein Buch würdest du mir denn empfehlen, dessen Inhalt auch du selbst bereits ausführlich behandelt hast?
das buch heist :der nebel um das geld

Das 2. Konjunkturpaket ist 50 Milliarden Euro vertreten - ich würde mich an deiner Stelle informieren
jo da war eine 0 zuviel in der hast.....
Oh, ja .. Das stimmt .. Jeden Tag wird nur über Spears & Co berichtet
wenn du dich durch unsere öffentlichen medien genug/richtig informiert fühlst-->schön für dich.... ,mir reichts nicht

Durch das Geld werden auch Unternehmen auf Kurs gehalten, sodass diese, wie im obigen Beitrag angesprochen, nicht Pleite gehen, Mitarbeiter entlassen müssen und die Arbeitslosenquote weiter steigt.
ehm der grossteil der 50mrd gehn an banken(da diese zahlungsunfähig sind) nicht an unternehmen !
der mittelstand bekommt nicht einen cent !

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Nedlim
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16.02.2009 - 19:32

Eigentlich machen mir die Pläne zur Verstaatlichung der HRE mehr Sorgen.
Für mich hat das schwerst sozialistische Züge und grenzt an DDR Politik.
Von der Regierung wurde in diesem Zusammenhang gesagt, dass ungewöhnliche Zeiten auch ungewöhnliche Maßnahmen fordern würden.
Zu meiner Schande muß ich gestehn, das mir völlig schleierhaft ist warum ein Betrag von 100 mrd Euro in eine marode Bank gepumpt werden.
In Wirtschaft meine ich noch gelernt zu haben, wenn ein Betrieb auf grund von misswirtschaft bankrott geht ist es die Schuld des Betriebes.
So nun ist es aber auf einmal die Schuld der Wirtschaftskriese wobei nebenbei ganz lässig unter den Tisch gekehrt wird, dass auch diese Bank sich verspekuliert hat.
Ich meine zwar gehört zu haben, dass die HRE unterstützt werden muß weil sie unter anderem auch diversen Ländern und Firmen Kredite gegeben hat, dass rechtfertigt in meinen Augen aber trotzdem noch nicht die massiven Ausgaben der Regierung die letztendlich zu unserer Last gehen wobei schon bemerkenswert ist das das hier in D-Land offensichtlich nur einen winzigen Teil der Bevölkerung zu interessieren scheint. Vieleicht kann mich ja hier mal einer aufklären wofür unsere Regierung einer bankrotten Bank 100 mrd Euro geben muß.
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16.02.2009 - 19:45

ralla hat geschrieben:ehm der grossteil der 50mrd gehn an banken(da diese zahlungsunfähig sind) nicht an unternehmen !
der mittelstand bekommt nicht einen cent !
Natürlich geht der Großteil an die Banken - aber hast du auch weiter gerechnet? Die Unternehmen, die große Geschäfte planen, finanzieren sich durch Kredite der Banken. Das läuft alles über eine Bank. Können die Banken keine Kredite mehr gewähren, so können die Unternehmen keine Kredite mehr aufnehmen, die sie für ihr Geschäft benötigen. Glaubst du, VW zb finanziert sich von alleine - greift einmal in den Geldtresor und das wars? Nein, die brauchen auch Unterstützung von Banken in Form von Krediten, sonst könnten sie ihre ganzen Anlagen beispielsweise, die sie für die Produktion benötigen, gar nicht kaufen. Da diese Anlagen eben sehr teuer sind, müssen diese in Betrieb gehalten werden, da sich VW einfach weiter dadurch verschulden würde - so produzieren sie weiter. Nun schaust du dich nach einem Auto der Marke VW um. Auch du greifst nicht in deine Hosentasche und zahlst "einfach so". Du musst einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Nun kann es aber sein, dass du dir unsicher bist, aufgrund eben der Krise, so lässt du das lieber mit deinem neuen Auto, da du befürchtest, dein Geld könnte einfach von der Krise verschluckt werden. So macht auch VW keinen Gewinn, dennoch produzieren sie weiter, weil sie sich einfach zu sehr verschulden würden. Um das Ganze ein bisschen abzudämpfen, wird u.a. auf Kurzarbeit umgestiegen.

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Nedlim
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16.02.2009 - 20:20

Ähm XBZATU ich glaube du hast mir grade meine Frage bezüglich der unterstützung der HRE Bank beantwortet.
Zumindest in den Grundzügen wird mir einiges klarer ...
Danke dafür.
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16.02.2009 - 20:32

Nedlim hat geschrieben:Ähm XBZATU ich glaube du hast mir grade meine Frage bezüglich der unterstützung der HRE Bank beantwortet.
Zumindest in den Grundzügen wird mir einiges klarer ...
Danke dafür.
Öhm .. Gern geschehen .. :)

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Dhe
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16.02.2009 - 20:38

kc hat geschrieben:Wie kann aus einer begrenzten Menge Geld,welches im Umlauf ist,durch Zinsen beliebig viel werden?Wenn einer für seine Ersparnisse Zinsen bekommt,müssen diese Zinsen jemand anderem ja logischerweise abgezogen werden.


Ich schlage vor du überziehst dein Girokonto einfach mal in den Dispo. Dann wirst du ziemlich schnell merken woher ein Teil der Zinsen kommt, der an andere Sparer weitergegeben wird.
Ein wesentlicher anderer Teil kommt aus Krediten. Wenn Banken die nicht mehr verteilen, verliert letztendlich auch Susi Schneckenschiss' Sparbuch, weil die Zinsen sinken. Das ist das Dumme an der momentanen Situation, ganz abgesehen davon daß ein Kreditmangel die Wirtschaft komplett erdrosseln würde. Und dann wäre die Kacke richtig am dampfen...

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Thorismund
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17.02.2009 - 00:17

was ich nicht verstehen kann
ich könnte mich nach wie Vor total überschulden
so das ich sie nie Zurück Zahlen könnte .

Warum wird nicht endlich das eingeschrengt , das man nicht mehr kann
Ich möchte nicht wissen wie viel Milo mit Vergleiche Verloren gehen
das sind doch auch Finz sachen wo die wirtschaft zusetzen
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kc
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17.02.2009 - 07:59

Meiner Meinung nach ist das ein Zeichen dafür,dass die Regierung unbedingt zur Inflation einlenken will.Je mehr Geld im Umlauf ist,desto schneller kommt die Inflation,da das Geld keinen Gegenwert mehr hat (wisst ihr bestimmt selbst).Der Staat wäre durch eine Inflation alle seine Schulden los.Das Spiel kennen wir doch aus der Weimarer Republik.Angeschissen ist natürlich nur wieder der "kleine Mann".

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Nedlim
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17.02.2009 - 09:33

Vieleicht erhalten wir ja auch durch die Krise eine einmalige Gelegenheit unser Wirtschafts und Bankensystem von grund auf zu erneuern.
Hatte ja ne Nacht zeit zum Nachdenken und muß ehrlich sagen so schlecht finde ich die Idee mit der Teilverstaatlichung gar nicht mehr.
Wäre nur wünschenswert, das die Bundesregierung im Falle einer verstaatlichung trotzdem versucht Kapital zu erwirtschaften.
Ich denke hier an so eine Art Staatsaktie.
Konkret meine Vorstellung: Der Staat würde sich beispielsweise an einigen unternehmen beteiligen bzw wäre optimalerweise der Hauptaktionär. Die (teil)verstaatlichten Firmen wären praktisch immer noch eine AG mit einem Vorstand, Aktionären usw ....
Der Staat hätte somit auch direkt einfluss auf die Firmenpolitik.
Leider hat das ganze auch eine kehrseite. Wenn die Aktien fallen verliert auch der Staat Geld.
Durch die Geschäftsform einer AG wäre auch der Normalbürger in der Lage sich an der Firma zu beteiligen (Volkseigentum der Traum des Kommunisten). Das heißt auch der Bürger könnte so zur Gestaltung der Firmenpolitik beitragen und wohl auch indirekt zur gestaltung des Staates selber.
Wahrscheinlich habe ich durch meine Rosarote Brille wieder irgendetwas ganz wichtiges übersehn.
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Thorismund
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17.02.2009 - 12:39

Vielleicht ist das gewollt das Europ kommt
das 100 EURO ein Europ und wir sind nicht mehr so verschuldet .
Und der wo Geld auf der seite hat nacher nichts mehr .
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

kc
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17.02.2009 - 13:12

@Nedlim
Hoffentlich gibt es einen guten Neustart.Allerdings wäre es ein Fehler,Wirtschaftszweige etc. zu verstaatlichen.
Ich denke da nur an die Bahn oder die Post.Die Dienstleistungen hier gehen stetig zurück,die Preise steigen dagegen.
Ich möchte nicht alles staatliche kritisieren,aber es kommt einem allgemein komisch vor.Wir zahlen so viele Steuern usw.,nur verändert sich meist nicht viel (--> die marode Infrastruktur als Beispiel).Wo bleiben die Gelder?

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Nedlim
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17.02.2009 - 15:40

Ich denke da nur an die Bahn oder die Post.
Das war auch mein erster Gedanke.

Das jetzt der Service zurückgeht bei steigenden Preisen liegt vermutlich zu einem nicht unerheblichen Teil auch an der Selbstbereicherungsmentalität gewisser Vorstände sowie an diversen Kalkulationen. Als AG muß man ja zum wohle seiner Aktionäre handeln d.h. versuchen viel Geld zu erwirtschaften damit die Aktionäre davon profitieren.
Allerdings meine ich mich dunkel erinnern zu können, dass die Post und die Bahn ,als sie noch staatlich waren, keine AG waren.
Da wurde nur drauf geschaut, das die funktionieren und nicht ob die Gewinne machen oder nicht.
Man sagt zwar immer, dass ein Staat andere Dinge zu tun hat als sich um die Wirtschaft und die Hochfinanz zu kümmern und das er sich nicht einmischen soll, allerdings bin ich mir da gar nicht mal so sicher.
Der potenzielle Gewinn (finanzieller Natur) wäre für D-Land vermutlich enorm der potenzielle Verlust bei Fehlspekulationen allerdings auch.
Wenn der Staat also Hauptaktionär wäre (und mit ihm auch die Bürger der BRD) könnte er dafür sorgen, das der Service erhalten bleibt, wärend die Aktionäre (also wir, das Volk) dafür sorgt das Gewinne erwirtschaftet werden (sprich wenn Entscheidungen getroffen werden sollen die nicht zum Wohle des Unternehmens sind könnte das Volk/der Staat aufgrund seiner Aktienmehrheit einschreiten). Natürlich sollte diese Wirtschaftsform, wenn sie denn angewendet werden sollte, ersteinmal gründlich ausgerarbeitet werden.
Jedenfalls könnte man dann wieder sagen: Wir sind das Volk und das Volk hat die Macht :D .
(Rosarote Brille halt :lol: )
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17.02.2009 - 16:22

Den letzten Satz kennen wir doch in ähnlicher Form:
Du bist Deutschland! :D
Jaja alles nur Gehirnwäsche.Wer sich's gefallen lässt...
Dein Vorschlag wäre aber bestimmt umsetzbar.Irgendwie hat es davor doch auch funktioniert.Nur die grenzenlose Gier der Vorstände zieht alles nach unten.Kein Wunder,dass da alles auf Gewinnerzielung in Form von Aktiengesellschaften ausgerichtet ist.

Nur so nebenbei: Unser Staat ist ja eine GmbH.Demnach haftet nicht der Staat für unsere Ersparnisse,sondern wir selbst!
Also alles Käse was Merkel erzählt!!!

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Dhe
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17.02.2009 - 19:26

Nedlim hat geschrieben:
Wenn der Staat also Hauptaktionär wäre (und mit ihm auch die Bürger der BRD) könnte er dafür sorgen, das der Service erhalten bleibt, wärend die Aktionäre (also wir, das Volk) dafür sorgt das Gewinne erwirtschaftet werden (sprich wenn Entscheidungen getroffen werden sollen die nicht zum Wohle des Unternehmens sind könnte das Volk/der Staat aufgrund seiner Aktienmehrheit einschreiten).
Der Staat ist bereits mit 31% Hauptaktionär der angesprochenen Post und zwar über die KfW-Bankengruppe. Jetzt rate mal welche Bank noch Mitte September 350 Millionen Euro an Lehmann Brothers überwiesen hat und sich dadurch mitlerweile einen Schaden von ca. einer halben Milliarde eingehandelt hat. Richtig...die KfW-Bankengruppe. So...die KfW befindet sich zu 80% in Besitz des Bundes und zu 20% in Besitz der Länder. Die Bundesregierung haftet für Verbindlichkeiten, was mit anderen Worten nichts anderes heißt, als daß der Steuerzahler im Zweifelsfall der Dumme ist. So zum Beispiel jetzt aufgrund der Tätigkeiten der KfW vor und während der Finanzkrise. Und das hat noch rein gar nichts mit dem Konjunkturpaket zu tun.

Übrigens ist die Bundesregierung durch ihre 31% bei der Post bereits Aktionär bei der Deutschen Bank, da sich dorten die Post eingekauft hat.

Die Aktien der Deutschen Bahn sind zu 100% in der Hand des Bundes. Mit ihnen findet kein Handel statt. Insofern ist die Bahn nach wie vor ein Staatsunternehmen, daß nur privatrechtlich organisiert ist und mit den von dir bereits erwähnten Kritikpunkten das beste Beispiel, das deiner These widersprechen würde.

Ganz ehrlich? Ein Staat der außerhalb von Keynsianismus und Infrastrukturmaßnahmen (zu denen ich Bildung, Sozialsysteme, Straßen, Wasser und Stromversorgung usw. zähle) unternehmerisch tätig wird, ist mir der als anständigem Liberalen der allerschlimmste Graus, den ich mir überhaupt vorstellen kann. Je geringer die Staatsquote ist (ohne dabei Zahlenspielche alá USA betreiben) desto besser.
Aber gut, auf der anderen Seite halte ich direkte Steuern auch für gesellschaftlich akzeptierten und staatlich legetimierten Diebstahl.

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sliver
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17.02.2009 - 19:32

Hi

Nu im Koran steht: Die Zins verschlingen, stehen nicht anders da als einer, den der Satan mit Wahnsinn geschlagen hat.

Nett oder?

Hab heute darüber was gelesen:
Aber während bei uns im Westen ganze Investmenthäuser unter der Last fauler Kredite und hoher Verschuldung zusammenbrachen, verzeichnen die Anbieter v. Islamic Finance 2stellige Wachszunraten!

Nu wer hätte gedacht das von der Scharia-das islamische Recht, bei uns bekannt als Synonym für Grausamkeit, so ein so gut durchdachtes und faires Grundprinzip für den Handel enthält. Seit der liberalisierung der Wirtschaft und dem Rückzug des Staates, erfand man im Westen immer undurchsichtigere Finanzprodukte. Die immer weniger mit der echten Wirtschaft zu tun hatte....die Blase platzte und wir schauten blöd aus der Wäsche...Bis auf die Moslems, nu wie kommt das?

Der Grundgedanke im Koran ist der-----)

Wichtige Grundgüter dürfen nicht mit Aufschlag gehandelt werden, auch für Geld gilt das...
"Riba" das islamische Zinsverbot, verbietet es, das Geschäfte mit Schulden anderer gemacht wird. Das wiederum soll sicherstellen, das das Geld sofort wieder in die Gesellschaft zurückfließt. Man sieht z.B. hier in Österreich, das unsere Banken die Staatshilfensummen zurückhalten, statt der angeschlagenen Wirtschaft weiterzugeben. Dann gibt es da noch ein Verbot v. Unsicherheit, Grarar oder so ähnlich^^, das betrifft dann riskante Geschäfte und Anlagenformen. Maysir untersagt jede Form v. Glücksspiel, also auch Börsenzockerei.
Das alles basiert auf der Idee Mohammeds: Profit ist erlaubt, solange der Gesamtwohlstand gesichert ist.

Nu wer hätte gedacht das v. Islam, auch mal was geistreiches kommt.
Meiner Meinung nach sollten wir diese Spielregeln 1 zu 1 bei uns in Europa übernehmen. Der erste Schritt zu mehr gerechtigkeit und Stabilität..
Was haltet ihr von diesen Regeln?

lg sliver



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17.02.2009 - 19:45

Dhe hat geschrieben:
Nedlim hat geschrieben:
Aber gut, auf der anderen Seite halte ich direkte Steuern auch für gesellschaftlich akzeptierten und staatlich legetimierten Diebstahl.
Volle Zustimmung.Da wir genau genommen noch die Weimarer Verfassung haben (die wurde nicht abgeschafft,was aber kaum jemand weiss) und in dieser keine Steuerzahlungen vorgesehen sind,ist die Steuererhebung reine staatliche Willkür.
Hierzu habe ich einen Abschnitt aus dem Bundesverfassungsgesetz:

Aus dem Bundesverfassungsgesetz:

Es wird daran festgehalten (vgl. z.B. BVerfG, 1956-08-17,BvB2/51, BVerfG 5,85<126>),dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation,noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Aliierten,noch später untergegangen ist;es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit,ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.

Die Bundesrepublik ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches,sondern als Staat identisch mit dem Staat "Deutsches Reich",in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings "teilidentisch".

Kurz:

Die Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 ist nach geltendem internationalen Völkerrecht noch in Kraft.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik hob offensichtlich zu keinem Zeitpunkt die Verfassung von 1919 auf.

Das ist schon ziemlich erschreckend,dass Fakten einfach unter den Tisch gekehrt werden und den Generationen völlig verzerrte Geschichte präsentiert wird.Daran erkennt man mal,wie sehr die Menschen von der Obrigkeit manipuliert werden!

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Nedlim
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17.02.2009 - 19:50

Vom Grundgedanken her und so wie ich sie Interpretiere scheinen mir diese Regeln gar nicht mal so schlecht zu sein.
Für Europa müßte man allerdings das ganze System (die Regeln) in das hier bestehende Rechtssystem einflechten. Also z.B. riskante Spekulationen unter Strafe stellen.
Immerhin sind wir ein "Rechts"staat und kein "Gottes"staat.
Je geringer die Staatsquote ist (ohne dabei Zahlenspielche alá USA betreiben) desto besser.
Im Prinzip denke ich so ähnlich. Allerdings bin ich der Ansicht, dass man die Zahl der Staaten wohl nicht in absehbarer Zeit auf Null reduzieren kann also suche ich nach Möglichkeiten jedenfalls die Regierungs und Wirtschaftssysteme für den Normalsterblichen möglichst attraktiv zu gestalten. Das dabei manchmal etwas "komisches" bei rum kommt kannst du ja sehr schön weiter vorne sehn :lol: .

Edit: Sry Statsquote falsch interpretiert ... gegoogelt und mich belesen ... betrachte meinen Kommentar bezüglich der Staatsquote daher als null und nichtig :lol:
Zuletzt geändert von Nedlim am 17.02.2009 - 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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17.02.2009 - 19:51

sliver hat geschrieben: Was haltet ihr von diesen Regeln?
Nichts.

a) Dienen die ohnehin nur zur Geldwäsche
b) Kann man sich solche Spielchen ohnehin nur leisten wenn man bereits Inflationsraten jenseits von Gut und Böse hat:
Katar: >13%
Saudi Arabien: >10%
Iran: 17%
Afghanistan: >16%
Jemen: >10%
Libanon: >5% (vorbildlich, vorbildlich!)
Syrien: ~8%
Pakistan: ~7%
Vereinigte Arabische Emirate: >12%

Danke, ich verzichte.
Nedlim hat geschrieben:Allerdings bin ich der Ansicht, dass man die Zahl der Staaten wohl nicht in absehbarer Zeit auf Null reduzieren kann
Ich glaube du mißverstehst da was. Mit "Staatsquote" ist nicht die Zahl der Staaten gemeint, sondern den Anteil, den der Staat (vereinfacht gesagt) an der wirtschaftlichen Gesamtleistung eines Landes hat. In Deutschland sind das ~45% was unterhalb des europäischen Durchschnitts liegt. In den USA liegt sie z.B. bei ~ 30%, was aber damit zusammenhängt, daß der ganze soziale Sektor (mit den offensichtlichen Folgen) dorten privatorganisiert ist. Würde man den in Deutschland wegrechnen, läge die Bundesrepublik be etwa 25%.
Andererseits gibt es auch Gegenbeispiele. Die ganzen skandinavischen Staaten haben z.B. sehr hohe Staatsquoten, sind aber trotzdem wirtschaftlich erfolgreich.

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Nedlim
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17.02.2009 - 20:18

Habe meinen Fehler bereits erkannt und mich oben mit einem Edit zu meinem Missverständnis bekannt.
Ich werde mir zu Herzen nehmen, mich in Zukunft über mir unklare Begriffe vorher zu Informieren.
Ach und danke für den Hinweis.
Meine Freunde werden kommen und dich holen!

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Nedlim
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19.02.2009 - 17:14

Mal was positives zur Krise.
Bremerhaven (dpa) Als Folge der Wirtschaftskrise wird in diesem Jahr die Produktion des Treibhausgases Kohlendioxid um bis zu acht Prozent zurückgehen. Damit rechnen die Veranstalter des 4. ExtremWetter-Kongresses, der am Donnerstag in Bremerhaven begonnen hat.
Bewusst kein Edit gemacht da mein letzter Beitrag hierzu zwei Tage alt ist und mit diesem nichts zu tun hat.
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XBZATU
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30.03.2009 - 20:42

Interessanter Schachzug der US-Regierung, wie ich finde.

Vielleicht mal eine Zusammenfassung für die, die heute nicht den SPIEGEL o.ä. zur Hand genommen haben:

Obama zwang Wagoner (Ex-Chef von GM) zum Rücktritt. Neuer Chef wird Vize-Chef Fritz Henderson. Die Gründe für den Rücktritt waren, dass Obama nicht weiter an den Sanierungsplänen Wagoner's interessiert war, sodass dieser gehen musste. Obama wäre sonst nicht bereit, GM weiter auf Kurs zu halten.

Obama hat nun eine Frist für GM und Crysler gegeben:
GM hat 60 Tage Zeit, neue Sanierungspläne aufzustellen. In dieser Zeit wird das Unternehmen ein letztes Mal mit Geld versorgt.
Cryler bekommt 30 Tage Zeit, mit Fiat einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Auch sie werden ein letztes Mal versorgt.

Harte Worte von Seiten Obamas: Er sei durchaus bereit, GM und/oder Crysler in die Insolvenz rutschen zu lassen. Es seien die Fehler des Management, die sie in diese Lage gebracht haben. Das Problem der Insolvenz sieht Obama darin, dass viele Jobs am seidenden Faden hängen. Aber man kann es sich auch nicht erlauben, GM und Cryler durch die Krise zu "schmuggeln".

--

So, meine Meinung dazu:

Ich kann Obama verstehen, wenn er nicht mehr bereit ist, die beiden Konzerne zu retten. Nehmen wir GM:

GM hatte im Jahr 2005 - 2008 hatte Verluste in Höhe von 73 Milliarden zu verbuchen. Dass sich so etwas besonders in der Krise widerspiegelt, ist logisch. Da haben ein paar Leute bei GM ganz gewaltig versagt.

Nun ist es eine Frage der Interpretation, was sinnvoller ist.

1. Sofern GM und Crysler ihre Pläne nicht gebacken kriegen, werden sie nicht mehr mit Geld versorgt. Die Unternehmen gehen pleite, 144.000 Mitarbeiter, allein in den USA, verlieren ihren Job. Im Gegenzug verschlingen die Konzerne kein Geld mehr, man würde sich auf andere Ziele konzentrieren, versuchen, weniger kontraproduktiv zu arbeiten.

2. Würden GM und Crysler weiter versorgt werden, so wäre keine Besserung in Sicht, die beiden Konzerne würden das Geld einfach verschlingen. Auch wenn die Krise überstanden ist, bedeutet dies weder für den einen noch für den anderen Konzern, dass alles wieder wie geschmiert läuft - im Gegenteil. Es bedarf einer kompletten Neuüberarbeitung.

Meiner Meinung nach ist Punkt 2 der weniger sinnvolle Punkt.

Meinungen? ;)

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Thorismund
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Naja
warum nicht
so machen Manager hin stellen , da würde die Klappe der Manager würde etwas Zurück halteder werden
Blöd heraus reden kann jeder nur nicht ein Konzept für seine Firma Aufstellen , das Sie besser geht
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

depeche
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31.03.2009 - 13:35

[quote = XBZATU]
2. Würden GM und Crysler weiter versorgt werden, so wäre keine Besserung in Sicht, die beiden Konzerne würden das Geld einfach verschlingen. Auch wenn die Krise überstanden ist, bedeutet dies weder für den einen noch für den anderen Konzern, dass alles wieder wie geschmiert läuft - im Gegenteil. Es bedarf einer kompletten Neuüberarbeitung.

Meiner Meinung nach ist Punkt 2 der weniger sinnvolle Punkt.
Halte ich eigendlich für sinnvoller, muss dir aber zustimmen das warscheinlich der erste Ansatz verwirklicht wird.
Wenn 144 000 Mitarbeiter in den USA ihre Arbeit verlieren ist das garkeine gute Meldung für die Obama Regierung.
Das gleiche Problem wie mit Opel kurz vor den Wahlen....
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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31.03.2009 - 14:11

depeche hat geschrieben: Halte ich eigendlich für sinnvoller, muss dir aber zustimmen das warscheinlich der erste Ansatz verwirklicht wird.
Wenn 144 000 Mitarbeiter in den USA ihre Arbeit verlieren ist das garkeine gute Meldung für die Obama Regierung.
Das gleiche Problem wie mit Opel kurz vor den Wahlen....
Heute sehen die Pläne der US-Regierung wieder ein wenig anders aus:

Sie möchten Crysler und GM bewusst in die Insolvenz lenken.

So hätte man sowohl bei Crysler als auch bei GM die Möglichkeit, eine neue Struktur hineinzubringen. In diesem Falle würde die US-Regierung die beiden Konzerne unterstützen und weiterhin begleiten, eben auch, um die Jobs zu sichern - auch wenn nicht alle Jobs gesichert werden können.

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Michelangelo
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31.03.2009 - 18:16

Diese Aussagen der Regierung können aber auch gedacht sein, um GM und Chrysler bei ihren Verhandlungen zu helfen.
Wenn die Gläubiger nicht sicher sein können, dass der Staat auf jeden Fall einspringt, sind sie wohl eher mit Zugeständnissen bereit.

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Thorismund
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Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat



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