Antispore

religiöse und spirituelle Themen wie Leben nach dem Tod, Religionen und Glaube sowie Jenseitskontakte und Religionen wie das Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.


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SilverG
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Antispore

01.10.2008 - 19:36

Hallo Leute!
Ich bin Spore Spieler und Betreibe den Warscheinlich größten Sporecast der Welt (Very big creature collection).
Und habe etwas unlaublich IDIOTISCHES im Netz Gefunden
antispore.com

Was haltet ihr davon?
http://parawissenschaften.foren-city.de/

Diser Satz hat drei Feler.

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Araex
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01.10.2008 - 19:57

Buchstäbliche Evolutionsverweigerer. Traurige Sache, aber vielerorts, gerade in den USA, Alltag. Kindern wird Bildung verwehrt weil Menschen auf ihren komplett unsinnigen Gottestheorien beharren. Religion in allen Ehren, aber die Evolution ist keine Glaubenssache.
Zuletzt geändert von Araex am 01.10.2008 - 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

KifferJones
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01.10.2008 - 19:58

Ist das so ein komisches Online Suchtgame wie WoW oder was? Oo
Sieht aufjeden ziemlich... mhm "langweilig" aus.

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alarich
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01.10.2008 - 20:03

Wer hat eigentlich entschieden das jeder Spinner mit Aufmerksamkeit bedacht werden soll?
: ה' רעי לא אחסר

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Dhe
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01.10.2008 - 20:30

Das Lustige ist ja, daß er das Spiel nichtmal begriffen hat. Es geht da ja genau um seine Schiene. Der Spieler fungiert als intelligenter Designer und insofern hat Spore mit Evolution soviel zu tun, Herr der Ringe mit dem Mittelalter.

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alarich
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01.10.2008 - 20:39

Es gab da mal 1996 ein Spiel das Afterlife hieß und von LucasArts kam. Da musste man sowohl den Himmel als auch die Hölle erfolgreich managen, damit die Seelen dort blieben. Da sind einige christliche Gruppierungen auch Sturm gelaufen. Hat damals nur kaum einer mitbekommen, weil das Internet noch nicht so verbreitet war. Wenn man heute das Ding nochmal neu auflegen würde, dann könnte man sich sicher sein das es massenweise Blogs geben würde die sich darüber aufregen.
Das ist eben der Nachteil des Internets.
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Ähm, gelesen hat die Seite aber keiner, oder? :D Das ganze ist eine Persiflage, ein Spaß, ein Witz. Es gibt zwar in der Tat extreme Kreationisten in den USA, die diese Irrsinns"lehre" in die Schulbücher bringen will, aber bei der Seite handelt es sich um ein Projekt, bei dem genau das durch den Kakao gezogen wird, ähnlich wie beim FSM.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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Dhe
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02.10.2008 - 14:36

Moredread hat Recht. Hatte selbst nur den ältesten Eintrag gelesen und jetzt mal genauer geschaut. Spätestens unter "the real about page" wird die eigentliche Absicht deutlich gemacht.

Hannes
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16.10.2008 - 02:21

Araex hat geschrieben:Buchstäbliche Evolutionsverweigerer. Traurige Sache, aber vielerorts, gerade in den USA, Alltag. Kindern wird Bildung verwehrt weil Menschen auf ihren komplett unsinnigen Gottestheorien beharren. Religion in allen Ehren, aber die Evolution ist keine Glaubenssache.
Moment mal,
araex... :roll:
die EvolutionsTHEORIE ist und bleibt eben eine unbewiesene Theorie,
daher ist ihr für-wahr-halten eben doch eine Glaubenssache :idea: :wink: :!:
Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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Araex
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16.10.2008 - 19:08

Hannes hat geschrieben:
Moment mal,
araex... :roll:
die EvolutionsTHEORIE ist und bleibt eben eine unbewiesene Theorie,
daher ist ihr für-wahr-halten eben doch eine Glaubenssache :idea: :wink: :!:
Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Das hast du falsch verstanden. Wir reden hier nicht über die Evolutionstheorie, sondern über die Evolution.

Wenn du einen moment darüber nachdenkst wird dir auffallen, dass du gar nicht abstreiten kannst, dass es eine Evolution gibt. Wie sonst sollten Erbkrankheiten existieren können? Oder streitest du das ebenfalls ab?

Die EvolutionsTHEORIE sind die Theorien wie unser Leben auf der Erde entstanden ist und wie es sich entwickelt. Das ist in der Tat eine Theorie da man bis heute nicht lückenfrei belegen kann, wie es wirklich geschah - wenngleich auch der Grossteil bereits wissenschaftlich bewiesen. Dass eine Evolution stattfinden hingegen ist längst bewiesen, wir haben die Gene schon lange entdeckt und diese verraten unweigerlich, dass es sowas wie eine Evolution gibt - denn sie entwickeln sich von Generation zu Generation. Wie sie das tun, warum und womit ist wie erwähnt noch nicht ganz einwandfrei abgeklärt.

Deshalb bitte ich dich, dass du meine Beiträge erst genau liest, bevor du widersprichst. Über die Evolutionstheorie unterhalte ich mich mit einem Christen gar nicht erst, das kannst du sowieso vergessen, dass wir 2 da jemals auf einen Nenner kommen. Sinnlos.

Hannes
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17.10.2008 - 03:06

Okay araex,

die ET vergessen wir mal ganz schnell... lohnt nicht die Tipperei... :lol:
Aber EVOLUTION an sich selbst ist auch die Frage, denn man müßte die Menschen der verschiedenen Zeiten in ALLEM vergleichen können, um zu so einem Schluß der positiv besetzten Weiterentwicklung zu kommen, würde man zum gegenteiligen Schluß kommen, wie Du ja durch Erbkrankheiten andeutest, was man aber mühelos erweitern könnte, müßte man wohl eher von DEGENERATION sprechen, denn laut Bibel bedürfen die Menschen ja der Heilung... :idea: :!: :!: :!:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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Hannes hat geschrieben:die EvolutionsTHEORIE ist und bleibt eben eine unbewiesene Theorie,
daher ist ihr für-wahr-halten eben doch eine Glaubenssache :idea: :wink: :!:
Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Natürlich ist die Evolutionstheorie unbewiesen. Was anderes sollte sie sein? Theorien sind unbeweisbare Behauptungen, die mit nachvollziehbaren Belegen untermauert werden. Einen letztendlichen Beweis kann es grundprinzipiell also nicht geben.
Auf der anderen Seite sind Menschen, die die Evolutionstheorie anzweifeln, in einer Bringschuld und müssen eine bessere Theorie vorlegen können und diese dann mit entsprechenden Beweisen belegen. Das ist aber extrem schwierig, da die Evolutionstheorie von allen Theorien die am besten belegteste ist.


Araex hat geschrieben:Die EvolutionsTHEORIE sind die Theorien wie unser Leben auf der Erde entstanden ist und wie es sich entwickelt.
Die Evolutionstheorie behandelt lediglich die Frage, wie sich Leben entwickelt, aber nicht, wie es entstanden ist. Die Entstehung des Lebens wird durch die Biogenese behandelt.


Hannes hat geschrieben:Aber EVOLUTION an sich selbst ist auch die Frage, denn man müßte die Menschen der verschiedenen Zeiten in ALLEM vergleichen können, um zu so einem Schluß der positiv besetzten Weiterentwicklung zu kommen, würde man zum gegenteiligen Schluß kommen, wie Du ja durch Erbkrankheiten andeutest, was man aber mühelos erweitern könnte, müßte man wohl eher von DEGENERATION sprechen, denn laut Bibel bedürfen die Menschen ja der Heilung...
Nach Deiner Vorstellung müssten dann aber alle Menschen an Erbkrankheiten leiden. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Zudem tangierst Du mit Deinen Vorstellungen höchstens Zeiträume von einer paar tausend Jahren, aber schwerlich solche, die Jahrmillionen umspannen.
Zudem gibt es keine "positiv besetzte Weiterentwicklung" bei der Evolution. Was bringt Dich auf einen solchen Gedanken? Was ist überhaupt "positiv"? Das eine Spezies im Laufe der Zeit immer größer und stärker wird und sich somit an die Spitze der Nahrungskette aufschwingt? Was nutzt das, wenn ein Meteorit einschlägt, der alle höheren Lebensformen vernichtet und somit die Nahrungsgrundlage eines solchen Wesens zerstört? Frag mal Dinosaurier wie den R-Rex, was eine "positiv besetzte Weiterentwicklung" ist. Evolution kann auch völlig sinnlose Dinge begründen, wie bspw. den Blinddarm oder den Aufbau des menschlichen Auges (warum gibt es keine Stäbchen in der Fovea centralis?). Bei einer kreationistischen Betrachtung käme ich zu dem Schluß, das Gott keine gute Arbeit geleistet hat...
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Araex
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17.10.2008 - 15:29

Moredread hat geschrieben: Die Evolutionstheorie behandelt lediglich die Frage, wie sich Leben entwickelt, aber nicht, wie es entstanden ist. Die Entstehung des Lebens wird durch die Biogenese behandelt.
An dir kriegt man aber auch gar keinen Fehler vorbei...
Hannes hat geschrieben:wie Du ja durch Erbkrankheiten andeutest, was man aber mühelos erweitern könnte, müßte man wohl eher von DEGENERATION sprechen,
Nein, das ist eine Fehlannahme. Evolution hat kein Ziel, deswegen kann sie auch nicht fehlschlagen oder gewinnen. Ob die Entwicklung aus deiner Sicht einen Vor- oder Nachteil bringt ist irrelevant - relevant ist, dass eine Veränderung abläuft und das ist Evolution.

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DarkDragon
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17.10.2008 - 20:40

Hallo erstmal :)

Habe vor ca. 9 Monate dieses Forum entdeckt und konnte nun endlich einmal die Zeit finden mich hier anzumelden. ^^
Habe hier in letzter Zeit viele verschiedene Themen zu Gott& Evolution gefunden und dachte mir schließlich das hier mal so ein paar Sachen zur Evolution klargestellt werden sollten. ^^
(noch eine kleine info zu mir: bin nicht gläubig und komme damit sehr gut durchs leben [und will auch deswegen keinen streit mit gläubigen haben ich respektiere euren glauben also respektiert auch meinen] )

So nun endlich zur Evolution^^

Ich bin sehr froh das hier noch nicht dieser Mist von wegen "Der Mensch stammt vom Affen ab" geschrieben wurde...
Habe das aber in anderen Threads gelesen die mittlerweile auch geschlossen wurden, deshalb schreibe ich hier etwas dazu. ^^

Darwin hat NIE behauptet das der Mensch von Affen abstammt.
Die Grundaussage der Evolutionstheorie besagt das Mensch& Affe einen gemeinsamen Ursprung haben, nicht aber das der Mensch von zB einem Schimpansen abstammt.

Ich persönlich finde es sehr wichtig das zu schreiben weil eine meiner Lieblingsaussagen von einigen [sehr wichtig NICHT von allen^^] Gläubigen ist:
"Wenn der Mensch vom Affen abstammt warum sieht man dann heute nicht wie Schimpansen, Gorillas etc. zu Menschen werden?"

Ich wollte das einfach mal loswerden auch wenns gerade nicht ganz in den Verlauf des Threads gepasst hat :)

MfG Dark
"Der beliebteste Fehler unter den Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen, ist der, dass sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschätzen."
Douglas Adams

Hannes
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18.10.2008 - 02:14

Erst mal die Herkunft des Begriffes klären, bevor geschwafelt wird:

"Evolution"- lat., die Entwicklung, allmähliche Entfaltung

Wenn also sich das Leben bzw. Lebewesen entwickeln, habe ich dagegen gar nichts einzuwenden, da gewisse Anpassungsmöglichkeiten in den jeweiligen Lebewesen durch Veränderung der Genetik bereits angelegt sind, das hat Gott als Schöpfer eben schon vorausbestimmt, da er ja schon unsere gesammte Entwicklung ( :arrow: Evolution :!: ) auf unserem Planeten bis zum Omegapunkt kennt, denn er ist ja der Herr über alle Dimensionen, die es gibt, außer den uns bekannten... :!: :!: :!:

Jedoch eine Entwicklung über eine Art hinaus ist eben bisher noch nicht bewiesen worden, das ist ein unbestreitbares Faktum :idea: :!:
Daher ist eine Theorie, die die Entwicklung vom Einzeller zum Menschen propagiert eben eine sehr schlechte Theorie vor diesem Hintergrund.

Der Hauptpunkt ist jedoch, daß der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, wobei Tiere ebenfalls einen Körper und eine Seele haben, der Mensch jedoch zum Bilde Gottes - des Sohnes - geschaffen wurde, was ihn vom Tier grunsätzlich unterscheidet und somit eine derartige Entwicklungstheorie für Christen, aufgrund der Bibel, ausgeschlossen ist.

:idea: Angenommen Gott wäre so frei, jedem das zukommen zu lassen, woran er glaubt, auch wenn es ein Irrtum, eine Lüge ist, dann gäbe es ja unterschiedliche Menschenarten, welche mit und welche ohne Geist :roll: ... :wink: :!: :!: :!:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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Dhe
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18.10.2008 - 04:26

Hannes hat geschrieben:Erst mal die Herkunft des Begriffes klären, bevor geschwafelt wird
Korrekt!
"Evolution"- lat., die Entwicklung, allmähliche Entfaltung
Das ist eine Definition aus dem Wörterbuch. D.h. sie gibt eine ethymologische oder syntaktische Beschreibung des Wortes. Das bedeutet zweierlei:
a)die Interpretation eines bereits bestehenden Wortes, das quasi als Patron funktioniert. In diesem Fall lat. "evolvere" - hinausrollen, hinauswälzen. Eine Interpretation eignet sich nicht - schon gar nicht in dem Zusammenhang wie ich gleich noch verdeutlichen werde - als Definition
b) Ist die Auslegung eines Wörterbuchs zur Klärung der Frage "Was bedeutet der Begriff "Evolution in der wissenschaftlichen Praxis der Biologie?" vollkommen ungeeignet. Ein Wörterbuch befaßt sich mit sprachlichen Phänomen (d.i. syntaktische Einheiten) - nämlich Wörtern (läßt der Titel ja schon vermuten). Das ist in dem Zusammenhang etwas Artfremdes und daher so, als würde ich versuchen den Begriff Speiche des Fahrrads mit Hilfe des Anatomiebuches Gray's anatomy zu beschreiben. Da ist nämlich auch von Speichen die Rede, nämlich denen im Arm.
Jetzt ist es zwar so, daß beide Speichen Gemeinsamkeiten haben, z.B. daß sie längliche Gebilde sind usw. aber letztendlich sind beide grundverschiedene Dinge.

Ein Wörterbuch ist daher also nicht nur artfremd, sondern schlichtweg deshalb schon ungeeignet, weil es sich bemühen muß, Begriffsdefinitionen auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Denn beispielsweise der Begriff "Evolution" wird nicht nur in der Biologie verwendet, sondern auch in der Alltagssprache, z.B. im Gegensatz zu einer "Revolution". Da das Wörterbuch jetzt aber versuchen muß einem Laien - und ich will mich gar nicht so hinstellen, als wäre ich keiner - eine ungefähre Vorstellung des Begriffs zu geben, muß es allgemein bleiben.

Das bedeutet, daß deine Definition des Wortes nicht komplett an der wissenschaftlichen Benutzung des Begriffes (und um nichts anderes geht es erstmal) vorbei geht, aber letztlich viel zu grob, missverständlich und damit leider auch nicht korrekt ist.

Die wissenschaftlich halbwegs richtige Definition für "Evolution" lautet: Die Veränderung bestimmter Merkmale des Genpools einer Population über Zeit.

Der Unterschied ist folgender: Evolution ist NICHT Entwicklung. Was wir als Entwicklung wahrnehmen, ist nur eine Interpretation unsererseits, bestenfalls eine Konsequenz der Evolution (was ich aber schon für zuviel gesagt halte).

Den Begriff "Entwicklung" kann man zwar mit "Evolution" in der Alltagssprache vermischen, weil es vielleicht hilft bestimmte Zusammenhänge zu verdeutlichen, sollte sich dabei aber im klaren sein, daß es unrichtig ist.
Entwicklung hat auf einer bestimmten Sprachebene eine progressiven Beigeschmack und zwar progressiv in dem Sinne, daß dabei etwas Besseres entstehen würde.
Dem ist aber nicht so. Der überwiegende Teil der Biomasse auf diesem Planeten ist - jedenfalls soweit wir wissen - heute immernoch genauso einfach gestrickt wie vor 300 Millionen Jahren. Was an progressiver Entwicklung abgelaufen ist, war keine Entwicklung hin zu einer besseren Lebensform, sondern zu einer besser an ihr Habitat angepaßten Lebensform. Das es ein gewaltiger Unterschied zumal sich das auch jederzeit wieder umkehren könnte.

Nehmen wir mal ein Beispiel: Gehen wir mal davon aus, daß die Säugetiere die erfolgreichste Klasse an Lebewesen wären. Unter erfolgreich verstehe ich, daß sie die meisten Habitate bewohnen. Das stimmt zwar nicht, aber es geht ja nur darum ein Beispiel zu verdeutlichen.
Säugetiere sind also gut an alle Habitate angepaßt. Jetzt bricht aber an einem weniger schönen Tag ein globaler Atomkrieg aus und die Welt wird massiv verstrahlt. Ups, shit happens, denn urplötzlich, quasi von heute auf morgen, haben sich die Habitate der Säugetiere massiv verändert. Und weil Säugetiere es schwer haben mit harter Strahlung klar zu kommen (manche natürlich besser als andere) werden sie es problematisch finden ihren normalen Lebenswandel weiter zu führen.
Jetzt wissen wir aber, daß Insekten Strahlung viel besser überleben. Standardbeispiel ist hier die gemeine Kakerlake und während es stimmt, daß die ziemlich hart im Nehmen ist, sind Mehlkäfer und Fruchtfliegen noch härter. Tatsächlich ist der Mehlkäfer sogar die einzig bekannte Lebensform die 30 Tage nach eine Bestrahlung mit 100000 Rad immerhin noch eine Überlebenschance von 10% hat. Zum Vergleich: Die absolut tödliche Dosis für einen Menschen beträgt etwa 1000 Rad.
Worauf ich hinaus will, ist das durch eine Veränderung der Umwelt, die hier im Gegensatz zum Normalfall ziemlich rapide stattfand, eine andere Klasse urplötzlich dominant werden konnte.
Alles schon vorgekommen, schau nur was mit den armen Dinosauriern passiert ist.
Übrigens nur um das nochmal klar zu machen. Säugetiere sind im Sinne der meisten bevölkerten Habitate natürlich nicht die erfolgreichsten. Tatsächlich sind das nichtmal die Mehrzeller, sondern die stinknormalen, ordinären Einzeller. 60% der lebenden Biomasse sind Mikroorganismen und von den 40% die übrig bleiben ist der Großteil auch relativ simpel gebaut. Soviel zu dem was ich weiter oben mit einfach gestrickt meinte.
Jedoch eine Entwicklung über eine Art hinaus ist eben bisher noch nicht bewiesen worden, das ist ein unbestreitbares Faktum
Die Notwendigkeit der Existenz eines Gottes in der Evoltionstheorie, der Biogenese, selbst in der Kosmologie, ist bisher noch nicht bewiesen worden, das ist ein unbestreitbares Faktum.
Der Hauptpunkt ist jedoch, daß der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, wobei Tiere ebenfalls einen Körper und eine Seele haben
Was bitte ist eine Seele und was bitte ist Geist?

Nur um nicht falsch verstanden zu werden. Ich will hier gar nicht materialistisch alá Virchow kommen (wir erinnern uns: "Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden."), weil Menschen und wohl auch Tiere, mehr als nur eine Ansammlung von Proteinen sind. Ich will auch gar nicht bestreiten, daß höhere Lebewesen mentale Zustände haben, nur würde ich so langsam wirklich mal richtig gerne Wissen, was denn dieses "Seelendings" nun genau sein soll, weil diejenigen, die den Begriff so vollmundig verwenden, offenbar keine mentalen Zustände damit meinen, sondern in der Regel mit irgendwelchen blumingen Metaphern alá "Atem Gottes" "Essenz des Menschen" usw. kommen, die genausowenig bedeuten.
Wenn also sich das Leben bzw. Lebewesen entwickeln, habe ich dagegen gar nichts einzuwenden, da gewisse Anpassungsmöglichkeiten in den jeweiligen Lebewesen durch Veränderung der Genetik bereits angelegt sind, das hat Gott als Schöpfer eben schon vorausbestimmt, da er ja schon unsere gesammte Entwicklung ( Evolution ) auf unserem Planeten bis zum Omegapunkt kennt, denn er ist ja der Herr über alle Dimensionen, die es gibt, außer den uns bekannten...
Daß Gott sich eventuell der natürlichen Selektion als Werkzeug bedient, ist eine Möglichkeit, die man nicht ausschließen kann. Immerhin betrachtet selbst der Vatikan die Evolutionstheorie nicht mehr nur als Hypothese. Ich persönlich glaube zwar nicht, daß überhaupt eine wie auch immer gartete Form von Gott existiert, die sich irgendwelcher Werkzeuge bedienen könnte, oder irgendeinen Einfluß auf das Universum hätte, aber seis drum...

Wenn ich es jedoch glauben würde (was ich keine Sekunde tue) dann müßte ich, jedesmal wenn ich mit Fundamentalisten konfrontiert bin, die leider nicht in der Lage sind über die Einschränkungen ihres eigenen Dogmas hinaus zu schauen, es mit Goethe halten, der geschrieben hat:
"Du hältst das Evangelium, wie es steht für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur"
und somit eine derartige Entwicklungstheorie für Christen, aufgrund der Bibel, ausgeschlossen ist.
Weißt du was ein Fundamentalist ist? Jemand der weiß, daß er Recht hat. Und zwar deshalb Recht, weil er die Wahrheit in einem heiligen Buch gelesen hat. Wenn er mit Belegen in Berührung kommt, die gegen die Wahrheit dieses Heiligen Buches zu sprechen scheinen, so wirft man nicht das Buch über Bord, sondern die Belege. Er kann keine Situation formulieren, ja sich nicht mal eine Situation vorstellen, in der er seine Ansicht für widerlegt erachten würde.

Jemand der beispielsweise an die Evolutionstheorie glaubt, tut das nicht weil er ein heiliges Buch gelesen hat, sondern (so hoffe ich zumindest) die Belege überprüft hat und zu dem Schluß gekommen ist, daß diese schlüssig sind, sich gegenseitig stützen, und einen gegeben Umstand hinreichend und am Besten erklären.
Gleichzeitig ist er aber in der Lage klar zu sagen, unter welchen Bedingungen er seine Ansicht für falsch halten müßte.

Ich gebe dir zwei Beispiele. Ich glaube an die Evolutionstheorie. Würden aber Kaninchenfossilien im Präkambrium (frei nach Haldane) gefunden werden, müßte ich meine Position überdenken.
Weiterhin glaube ich nicht an Gott. Würde aber nach meinem Ableben wider erwarten nicht einfach nur das Licht aus sein, sondern mir eine omnipotente Gestalt entgegentreten, die sich mit mir über mein Leben, das Universum und den ganzen Rest unterhalten will, müßte ich auch hier meinen Standpunkt überdenken.

Ich hoffe du begreifst den Unterschied zwischen den beiden Konzepten und vermagst vielleicht ansatzweise zu erkennen, was damit gemeint ist.

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alarich
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18.10.2008 - 06:38

Der Hauptpunkt ist jedoch, daß der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, wobei Tiere ebenfalls einen Körper und eine Seele haben, der Mensch jedoch zum Bilde Gottes - des Sohnes - geschaffen wurde, was ihn vom Tier grunsätzlich unterscheidet und somit eine derartige Entwicklungstheorie für Christen, aufgrund der Bibel, ausgeschlossen ist.
Nicht ganz, ich glaube ebenfalls an die Evolutionstheorie auch wenn das für dich wiederrum mal wieder ein "Beweis" ist, das ich kein Christ sein kann.
Ich habe schon einmal über die Evolution philosophiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, das wir eine Form des intelligenten Designs haben.

Was heißt überhaupt, das Gott uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat? Vielleicht ist das alles anders zu verstehen als man denkt. Das Ebenbild muss nicht unbedingt das körperliche Ebenbild sein. Man bedenke das man sich von seinem Gott kein Bild machen soll. Das gängige Bild vom alten Mann mit weißen Bart fusst übrigens auf dem alten Zeus.
Vielleicht ist Ebenbild einfach nur, das wir mit einer Seele und mit einem Geist ausgestattet sind. Auch Tiere haben eine Seele, aber es gibt eine Sache die uns von ihnen Unterscheidet. Ein Verständniss von Moral und Ethik, wir kennen den Unterschied zwischen Recht und Unrecht. So etwas kennen Tiere nicht. Für Tiere gibt es kein Gut oder Böse.

Weißt du was dein Problem ist, Hannes? Du wendest die Bibel buchstabengetreu an. Nein, das ist falsch. Du suchst dir bestimmte Teile aus der Übersetzung der Bibel (was man auch als Kinderbuchfassung bezeichnen kann) raus und ignorierst andere.
Die Bibel lässt viel Spielraum für Interpretationen und so gut wie nichts ist wirklich eindeutig. Nehmen wir mal ein Beispiel: Es heißt im alten Testament: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Im neuen Testament heißt es: "Wenn dich jemand schlägt, halt auch die andere Wange hin." Wie willst du das buchstabengenau anwenden, ohne es zu interpretieren?
Gleichzeitig bist du nicht bereit neue Erkenntnisse über Gott und die Bibel auch nur zur Kenntniss zu nehmen. Ich sehe dich in einer Reihe mit Papst Urban II., Heinrich Kramer und Karl dem Großen (der vor allem ein großer Schlächter an Andersgläubigen war)
Das du es nicht zu ähnlichem "Ruhm" bringen kannst, liegt daran das du zum Glück in einer liberalen Welt lebst.

PS@Dhe

Für mich ist die Seele der göttliche Lebensfunken. Das was uns von einem Stein unterscheidet.
: ה' רעי לא אחסר

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18.10.2008 - 08:20

Hannes hat geschrieben:Erst mal die Herkunft des Begriffes klären, bevor geschwafelt wird:

"Evolution"- lat., die Entwicklung, allmähliche Entfaltung
Wie Dhe schon ausführlich belegt hat, meint Evolution in der Biologie etwas anderes. Ich packe aber noch einen oben drauf: Die Anhänger der Theorie, das Evolution teleologisch, das heißt etwas zielgerichtetes wäre, folgten damit Lamarck, dessen Theorie durch Darwins Evolutionstheorie ersetzt wurde, eben, weil sie die Realität besser beschreibt.


Hannes hat geschrieben:Jedoch eine Entwicklung über eine Art hinaus ist eben bisher noch nicht bewiesen worden, das ist ein unbestreitbares Faktum
Witzbold. Das selbe gilt für Atome, schwarze Löcher oder die C14-Altersbestimmungsmethode. Was Du möchtest, ist ein sichtbarer Beweis - den Du für Deine eigene Behauptung "Gott war's" auch nicht vorlegen kannst. Dafür gibt es systematische Beweise - über die Du hingegen nicht verfügst.
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DarkDragon
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18.10.2008 - 09:28

Das einzige Problem ist nur das wir hier eigentlich Jahre lang diskutieren könnten und nie zu einem Ergebniss kommen würden.

Aber für mich ist die Evolution o.ä. im Bezug auf den Menschen durch Funde von primitiven Skeletten bewiesen.
Hat Gott (falls es ihn gibt) nicht eigentlich den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, so das wir "damals" schon so waren wie wir jetzt sind (vom Körperbau) ?

Was ist eigentlich mit Dinosauriern? Werden die irgendwie in der Bibel erwähnt? (habe keine wirklich guten Bibel Kenntnisse :oops: )

Was natürlich wieder für eine "intelligenter Designer"-Theorie spricht, sind die "Missing-Links" man hat bis heute etliche Skelette gefunden die eine (evtl.) Weiterentwicklung dieser Spezies zeigen.
Was uns aber fehlt sind Skelette die einen Übergang zu einer nächst besten Form zeigen.
Beispiel kleine Dinosaurier Arten bei den man den übergang zu Vögeln vermutet.
Diese Funde fehlen!
So als hätte jemand gesagt "Ich entwickle mich dann mal weiter" und plötzlich war die ganze Art besser an zB Umweltbedingungen o.ä. angepasst.
Wenn man so ein Skelett finden würde wäre das PERFEKT für jeden Wissenschaftler aber leider hat man so eins noch nicht gefunden :(

Beide Seiten hab ihre Argumente aber für mich waren und sind bis heute einfach die wissenschaftl. besser...
"Der beliebteste Fehler unter den Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen, ist der, dass sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschätzen."
Douglas Adams

Hannes
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26.10.2008 - 02:32

@ dhe
Zu viel Irrglaube ist mehr als ungesund,
auch wenn er sich in langatmigen Texten versteckt... :lol:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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26.10.2008 - 02:36

Lieber alarich,
wer sagt denn daß ich alles in der Bibel NUR wortwörtlich verstehe und verwenden...
Apropos:
Welche Wangen/Backen sind denn jeweils gemeint, was Du scheinbar überliest...
Ausführliches dann später... :wink:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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26.10.2008 - 02:40

Moredread hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Erst mal die Herkunft des Begriffes klären, bevor geschwafelt wird:

"Evolution"- lat., die Entwicklung, allmähliche Entfaltung
Wie Dhe schon ausführlich belegt hat, meint Evolution in der Biologie etwas anderes. Ich packe aber noch einen oben drauf: Die Anhänger der Theorie, das Evolution teleologisch, das heißt etwas zielgerichtetes wäre, folgten damit Lamarck, dessen Theorie durch Darwins Evolutionstheorie ersetzt wurde, eben, weil sie die Realität besser beschreibt.


Hannes hat geschrieben:Jedoch eine Entwicklung über eine Art hinaus ist eben bisher noch nicht bewiesen worden, das ist ein unbestreitbares Faktum
Witzbold. Das selbe gilt für Atome, schwarze Löcher oder die C14-Altersbestimmungsmethode. Was Du möchtest, ist ein sichtbarer Beweis - den Du für Deine eigene Behauptung "Gott war's" auch nicht vorlegen kannst. Dafür gibt es systematische Beweise - über die Du hingegen nicht verfügst.
So, so,
Darwins ET beschreibts also besser... :lol: :lol: :lol: ,
längst wissenschaftlich überholter Blödsinn :!: :!: :!:
"Systematische Beweise" ... :lol: :lol: :lol:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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26.10.2008 - 02:43

DarkDragon hat geschrieben:Das einzige Problem ist nur das wir hier eigentlich Jahre lang diskutieren könnten und nie zu einem Ergebniss kommen würden.

Aber für mich ist die Evolution o.ä. im Bezug auf den Menschen durch Funde von primitiven Skeletten bewiesen.
Hat Gott (falls es ihn gibt) nicht eigentlich den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, so das wir "damals" schon so waren wie wir jetzt sind (vom Körperbau) ?

Was ist eigentlich mit Dinosauriern? Werden die irgendwie in der Bibel erwähnt? (habe keine wirklich guten Bibel Kenntnisse :oops: )

Was natürlich wieder für eine "intelligenter Designer"-Theorie spricht, sind die "Missing-Links" man hat bis heute etliche Skelette gefunden die eine (evtl.) Weiterentwicklung dieser Spezies zeigen.
Was uns aber fehlt sind Skelette die einen Übergang zu einer nächst besten Form zeigen.
Beispiel kleine Dinosaurier Arten bei den man den übergang zu Vögeln vermutet.
Diese Funde fehlen!
So als hätte jemand gesagt "Ich entwickle mich dann mal weiter" und plötzlich war die ganze Art besser an zB Umweltbedingungen o.ä. angepasst.
Wenn man so ein Skelett finden würde wäre das PERFEKT für jeden Wissenschaftler aber leider hat man so eins noch nicht gefunden :(

Beide Seiten hab ihre Argumente aber für mich waren und sind bis heute einfach die wissenschaftl. besser...
Tja,

ist halt eine Glaubensfrage:

GLAUBST DU MENSCHEN (Bibel:"Jeder Mensch ist ein Lügner.")
ODER GOTT?!
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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26.10.2008 - 03:01

Wenn jeder Mensch ein Lügner ist, war Jesus dann auch ein Lügner?

Ich persönlich finde es etwas peinlich das du immer mit den selben (entschuldiung aber das ist meine Meinung) dummer "Argumenten" kommst.
Jeder schreibt hier ewig lange Texte um seine Position darzustellen und das einzige was von dir kommt ist "Weil Gott/Bibel das so sagen ist das auch so." !

Und um auf deine Frage zurück zu kommen:
Ich glaube nur an Personen die für mich real sind und mit denen ich wirklich sprechen kann sprich, ich glaube den Menschen!
"Der beliebteste Fehler unter den Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen, ist der, dass sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschätzen."
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04.11.2008 - 00:59

Tja dunkler Drache,

Dein Nick ist ja bezeichnend, oder was ...?...!
Übrigens war Jesus Christus ja nicht ein gewöhnlicher Mensch, sondern Gott in menschlicher Gestalt!!!
Na ja und in der Kürze liegt die Würze, gelle...
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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04.11.2008 - 01:17

Hannes hat geschrieben:[...] Übrigens war Jesus Christus ja nicht ein gewöhnlicher Mensch, sondern Gott in menschlicher Gestalt!!! [...]
  • Nicht ganz richtig, aber falsch, denn ich habe mal gelesen, daß Jesus
    "Gottes" Sohn ist.


    Matthäus 3 16+17
    [...] 16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser.
    Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes
    wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.17 Und siehe, eine
    Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich
    Wohlgefallen habe. [...]

    Wie kann er also den "Geist Gottes" herabfahren sehen, wenn er "Gott"
    WÄRE...?
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04.11.2008 - 07:39

Ach Hannes du bist mir echt ans Herz gewachsen :roll:
Das ist ja echt bemitleidenswert was du hier so von dir gibst...
vielleicht das nächste mal mit dem schreiben etwas warten und sich eine vernünftige Argumentation einfallen lassen?!

MfG Dark
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Hannes hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:So, so,
Darwins ET beschreibts also besser... ,
längst wissenschaftlich überholter Blödsinn
"Systematische Beweise" ...
Mehr als Smileys und "soso" kommt von Dir nicht mehr. Du hast keine Ahnung von der Evolutionstheorie, keine Ahnung von der Religion, die Du hier vertrittst.

Ich vertrete die Ansicht, das Du kein Christ bist, sondern jemand, der Leute davon überzeugen will, das Christen böse und dumme Menschen sind. Das machst Du auch ganz gut. Jetzt mal ehrlich, Hannes, bist Du Satanist? Oder Atheist? Das ist die einzig rationale Erklärung für Deine Äußerungen wie beispielsweise der Lüge, Du würdest für die Kirche arbeiten.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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04.11.2008 - 15:55

DarkDragon hat geschrieben:
Was uns aber fehlt sind Skelette die einen Übergang zu einer nächst besten Form zeigen.
Beispiel kleine Dinosaurier Arten bei den man den übergang zu Vögeln vermutet.
Diese Funde fehlen!
So als hätte jemand gesagt "Ich entwickle mich dann mal weiter" und plötzlich war die ganze Art besser an zB Umweltbedingungen o.ä. angepasst.
Wenn man so ein Skelett finden würde wäre das PERFEKT für jeden Wissenschaftler aber leider hat man so eins noch nicht gefunden :(
Also entweder scheint da der Archaeopteryx an dir vorbei gegangen zu sein, oder mich wurde er in der Schule nur als bedeutender gelehrt, als er für dich ist. Meines Wissens jedoch, ist das Vieh einer dieser Missing Links.

http://de.wikipedia.org/wiki/Archaeopte ... hdisziplin

Der Link sollte für einen groben Überblick reichen. Wenn du mehr wissen möchtest:

http://www.urvogelarchaeopteryx.de.vu/


Achja, für Hannes habe ich auch einen Link !

http://www.ekir-rheindahlen.de/bibel/5mos25.html
Man beachte 11 und 12

Soviel zu einem bibelnahen Leben.
"Viel quälender wird für dich später die Frage sein: Hättest du die Vase auch zerbrochen, wenn ich nichts gesagt hätte?"

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04.11.2008 - 19:37

Hey twix12

Nein nein der ist mir nicht entgangen, gut vielleicht als ich das geschrieben habe aber generell ist mir der Kleine schon bekannt. :wink:

Nur leider wirst du mir zu stimmen müssen das das der einzige missing link ist der uns bekannt ist...
(Wobei Archaeopteryx schon irgendwie ein Beweis für andere ist^^)

Dann nehm ich das mal zurück was ich vorhergesagt habe und behaupte weiterhin das wir keine Missing Links für Menschen und andere Säugetiere haben (ich zähle den Archaeopteryx einfach mal nicht als Säugetier :wink: )

MfG Dark
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Hannes hat geschrieben:Tja dunkler Drache,

Dein Nick ist ja bezeichnend, oder was ...?...!
Übrigens war Jesus Christus ja nicht ein gewöhnlicher Mensch, sondern Gott in menschlicher Gestalt!!!
Na ja und in der Kürze liegt die Würze, gelle...
Ich lache über "Gott"....
dieser Gott gibt uns Schmerz und Leid....
dieser Gott der nicht antwortet....
der keine Zeichen gibt....

Und "Jesus", er war nur eine Spielfigur in einem weitaus größeren Spiel.

.. ich lache über diesen Gott der nicht mächtig genug ist um mich für dieses Kommentar zu Bestrafen.
Ach ich vergaß ja, er "vergibt" den Menschen ja bei jedem Sch.... -.-
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05.11.2008 - 02:01

Verstehe ich das richtig? Du wünscht dir einen Gott der dich für deine Blasphemie sofort mit einem Blitz hinrichtet?
Du lachst über jemanden der den Menschen vergibt? Wenn du mal auf der Straße zusammen brichst und jemand leistet dir erste Hilfe, dann lachst du über ihn weil er dir nicht statt dessen die Brieftasche klaut? Man, das klingt als hättest du wirklich schwere, psychische Probleme.
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05.11.2008 - 03:04

Moredread hat geschrieben:... Jetzt mal ehrlich, Hannes, bist Du Satanist? Oder Atheist? Das ist die einzig rationale Erklärung für Deine Äußerungen wie beispielsweise der Lüge, Du würdest für die Kirche arbeiten.
  • Ich würde vor Pein im Boden versinken.

    Laut meinen Recherchen und einem längeren e-mail Kontakt zur Landeskirche
    Hannover mit verschiedenen Personen (u.a. auch der Bischöffin selbst), ist er
    lediglich in der Pressestelle, mit dem Titel eines Pastors , nicht Diakon wie er es
    hier im Forum fälschlicherweise vorgegeben hat.
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Cihan
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13.11.2008 - 03:23

Was, er ist Pastor?

Das finde ich jetzt aber dann doch sehr schockierend. :shock:

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Scheint mir eine komische Kirche zu sein.
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16.11.2008 - 03:11

Freikirchen haben zum Teil recht konservative und rückschrittige Ansichten. Ich habe es schon einmal erwähnt, ich hatte bereits das "Vergnügen" den Bremer Pastor Olaf Latzel kennen zu lernen und live in Action zu erleben. Er hatte ähnliche Ansichten zur Bibel, berief sich aber auch nur auf die Übersetzung. Volker Beck (einer der wenigen Politiker vor dem ich wirklich Respekt habe, der sich wirklich für seine Ziele einsetzt und nebenbei auch privat ein sympathischer Kerl) hat ihn bei einer Podiumsdiskussion dort ziemlich in die Schranken gewiesen. Wenn Interesse besteht, kann ich darüber mal einen kurzen Bericht verfassen.

Trotzdem muss man auch sagen das die LKH nichts dafür kann, das einer ihrer Mitglieder einen solchen Mist verbreitet (und dazu auch noch falsche Angaben über seine Person macht)
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16.11.2008 - 04:56

Es besteht Interesse :wink: .

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16.11.2008 - 06:11

alarich hat geschrieben:... Wenn Interesse besteht, kann ich darüber mal einen kurzen Bericht verfassen. ...
  • Ja - is bistimmt mal interessant, deren Ansichten über Kirche/Religion/
    Weltoffenheit zu hören.
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alarich
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17.11.2008 - 02:28

Also wie sicherlich weithin bekannt fand Ende April/Anfang Mai dieses Jahres das Christival statt. Ist eigentlich eine gute Idee junge Menschen die Möglichkeit zur Zusammenkunft zu geben, nur das die Veranstalter eher aus dem Hardliner-Lager kamen. Unter anderem wurde ein Seminar zur Heilbehandlung von Homosexualität geplant, welches aber auf Grund von öffentlichen Druck zurück gezogen wurde. Trotzdem wurde diese Idee weiter verbreitet, was alle hier als anständige Linksliberale nicht gutheißen können.

Nun, die grüne Jugend quasi die Nachwuchsorganisation der Grünen hat darauf hin eine Podiumsdiskussion organisiert auf der man in den Dialog zwischen Gegnern des Christivals und jungen Nachwuchschristen treten wollte. Eingeladen dazu waren Volker Beck (MdB, menschenrechstpolitischer Sprecher und parl. Geschäftsführer der Grünen Bundestagsfraktion), Olaf Latzel (evangelikaler Pastor aus Bremen) und Annegret Siebe (Landesgeschäftsführerin pro familia Bremen).
Doch es gab eine Menge Probleme. Schon im Vorfeld wurde der Saal von Mitgliedern Latzel’s Gemeinde besetzt, so dass das Zuhörerfeld zunächst sehr einseitig war. Anscheinend wurde ihnen eine frühere Anfangszeit mitgeteilt. Ich will hier keine böse Absicht von Latzel und Co. unterstellen, aber seltsam war es schon. Egal, die organisatorischen Fakten sind ja eher nebensächlich. Trotz dessen das das Publikum gegen uns war, haben wir es extrem gut hingekriegt.

Als die Diskussion los ging, fing Latzel an ordentlich auf die Kacke zu hauen wenn ich das mal so ausdrücken darf. Er bezeichnete sich als „Nachfolger Christi“ (Blasphemie in meinen Augen) und behauptete unter anderem das Homosexuelle den Heteros rechtlich nicht gleichgestellt werden dürfen womit er den Grundsatz: „Alle Menschen sind gleich“ mit Füßen trat. Des weiteren behauptete er auch das die Frau dem Manne Untertan sein solle, wofür er sogar von seinen Anhängern ein paar verwunderte Blicke erntete.
Immerhin rief er nicht zur offenen Gewalt gegenüber anderen auf, weil wir ja alle Sünder seien. Er ganz bestimmt, hat er es in seiner glanzvolle Karriere es doch zum verurteilten Tiermörder gebracht, weil er seinen Schäferhund 2003 erschossen hatte und laut Zeugenaussagen vorher getreten und geschlagen. Nicht wirklich christlich von ihm.
Leider war mir das damals noch nicht bekannt, sonst hätte ich ihn natürlich direkt danach gefragt.
Trotzdem finde ich es einfach unzumutbar das ein solcher Mensch das Wort Gottes vertritt. In vielen anderen Kirchen hätte man ihn achtkant auf die Straße gesetzt, doch bei den Freikirchen scheint man relativ fest im Sattel zu sitzen (weswegen ich auch nicht glaube das die LKH jetzt unseren Hannes auf die Finger klopfen wird, falls es sich wirklich um den Pressesprecher handeln sollte)
Als ich dann doch die Möglichkeit bekam eine Stelle aus der Bibel vorzulesen, welche seiner These über die sündhafte Homosexualität widersprach tat er das nur mit einem einfachen „Das kann man so nicht sehen“ ab, ein typisches Zeichen dafür das er nur seine eigenen Ansichten zulässt.
Alles in allem hat er sehr polemisch diskuttiert, aber Volker lies seine Attacken immer wieder ins Leere laufen und brachte Latzel sogar dazu das er Sachen vom Stapel lies welche sich außerhalb der Verfassung bewegten.
Oh und der Pastor hatte auch wirklich tolle Ahnung von Volkswirtschaft, wusste nämlich wieso wir bald so viele Rentner und so wenige Arbeiter haben.
Kategorisch lehnte er jede Art von Schwangerschaftsabbruch ab, sogar falls diese bei einer Vergewaltigung entstanden ist und sagte salopp:
"Wir haben Millionen von Menschen nicht das Leben gegeben und jetzt fragen wir uns, wer die Rente bezahlen soll."
Man kann ja über Abtreibung denken wie man will (und sicher lange diskutieren) aber eine solche Aussage ist doch einfach nur arm. Des weiteren forderte er das sämtliche Kirchen ihre Beratungen für den Schwangerschaftsabbruch einstellen, also quasi das man werdende Mütter die nicht wissen ob sie das Kind bekommen sollen oder nicht ganz ohne Hilfe da stehen lässt.

Im weiteren Verlauf des Abends hätte man fast denken können das Latzel vielleicht doch Katholik ist und vom Weihrauch benebelt und etwas high. Der selbsternannte Nachfolger Christi dessen Aufgabe laut eigener Aussage es war Gottes Wille auszuführen (er schien auch genau zu wissen was Gott will, muss wohl eine weitgehend gemeinsame Wahnvorstellung von manchen Pastoren sein), fantasierte sich in eine Welt hinein in der er und seine Glaubensbrüder angeblich in Deutschland verfolgt werden und überall diskriminiert.

Fast hat man aufatmen wollen als der Abend zuende war.
Ich war wirklich erschreckt was für Leute Pastor werden können. Ich kenne einige Christen, zum Teil auch mit recht kontroversen Ansichten doch so etwas habe ich noch nie erlebt.



Wer mehr wissen will, dem lege ich diesen Artikel ans Herz, wo noch genauere Details stehen, auch Sachen an die ich mich zu meiner Schande nicht mehr erinnern kann.

http://www.bbkr.de/files/Christival_Kontroversen.pdf



Noch eine weitere Sache zum Christival. Eine junge Dame hatte dort sich dort in einem Interview etwas unglücklich ausgedrückt, weshalb ihr unterstellt wurde sie würde Christen mit Nazis vergleichen. Dem war aber nicht so, sie hatte einfach nur keine Erfahrung mit den Medien (was man von einer 20-jährigen auch nicht erwarten kann. Ich kenne sie und weiß das man sie da ein wenig vorgeführt hat) und wurde deshalb ausgeschlachtet. Daraufhin haben die Veranstalter gleich mal eine Unterlassungsklage rüber geschickt. Schon toll was die von christlicher Nächstenliebe und Vergebung halten.
Zuletzt geändert von alarich am 18.11.2008 - 01:04, insgesamt 1-mal geändert.
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17.11.2008 - 03:34

hab die Seite mit dem Beitrag durchgelesen.

Mir scheint, dass sich manche nach einem christlichen Mittelalter sehnen.
Die Gesetze des Staates sollen nach der Bibel verfasst werden.
Das erinnert mich an die rückständigen Staaten wie Iran, Saudi Arabien, wo es keine objektive Rechtsprechung gibt.
Diese Leute stehen für all das, was gegen die tragenden Prinzipien unserer heutigen Demokratien steht.
Ich fürchte, dass eine Diskussion mit solchen Leuten keinen Zweck hat, weil es nichts bringen würde.
Soll man Verständnis für solche Forderungen (wie die Frau soll dem Mann Untertan sein, keine Abtreibungen, Behandlung von Homos usw.) haben?
Unsere wissenschaftlichen Errungenschaften liefen Gefahr von blinden Fanatikern zerstört zu werden. Vll. gäbe es wieder eine Bücherverbrennung?
Wir haben ja gelesen, was Hannes geschrieben hat: Man solle blind glauben, was da steht. Dies ist eine Form von Manipulation und Gehirnwäsche. Jeder halbwegs aufgeklärte und vernünftige Mensch erkennt das.

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17.11.2008 - 12:49

Cihan hat geschrieben:... Jeder halbwegs aufgeklärte und vernünftige Mensch erkennt das.
  • Und eben DAS habe ich versucht, Hannes zu erklären, aber ich sehe ein, wie
    will man einem Blinden die Farbe blau erklären...?

    @ alarich,
    danke daß Du Dir solche Mühe gemacht hast, die Diskusion aus Deiner Erinne-
    rung für uns noch mal aufgeschrieben hast.

    Ist schon interessant (Meinungsfreihait in allen Ehren), was "unser" Staat so alles
    als "religiöse Glaubensgemeinschaft" durchgehen läßt, selbst wenn der "Pastor"
    (in meinen Augen als nicht Gläubiger dennoch blasphemische Äußerungen ) von
    sich geben darf.

    Es scheint fast alles erlaubt zu sein, wenn man denn ein Theologie Studium vor-
    weisen kann.
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18.11.2008 - 02:22

Ein Danke auch von mir alarich.

Ich bin ja an sich auch gläubig, also glaube auch an Gott, aber für mich ist nicht alles erwiesene Tatsache und ich respektiere auch wenn Leute meinen, dass sie weil sie keinen Gott sehen, deswegen nicht daran glauben.
Ein Glaube ist auch nicht mehr als ein Glaube und sollte Privatsache sein. Warum soll ich andere mit meinem Glauben nerven? Nur weil ich glaube, dass Gott mich dann in eine noch höheres Paradies schicken wird?
Oder weil ich dann angeblich tausende Jungfrauen bekomme, mit denen ich dann als Geist/Seele was anstellen soll?

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alarich
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18.11.2008 - 03:49

Soweit ich weiß gibt es Bestrebungen bestimmte Freikirchen als Sekten einzustufen und ähnlich zu überwachen wie Sciencetology und die Zeugen Jehovas. Ist aber wohl kein erfolgreiches Vorgehen und ich will dazu auch keine Meinung äußern.

Ich sehe es übrigens ähnlich wie Cihan. Ich bin selber gläubig und ich verteidige meinen Glauben auch wenn mir jemand dumm kommt. Aber ich lasse auch anderen Leuten ihren Glauben und versuche sie nicht zu konvertieren oder erhebe mich gar über sie.
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Cihan
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18.11.2008 - 04:03

Im Mittelalter hätte man uns wohl als Ketzer gegrillt.
Na dann, guten Appetit :D .

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18.11.2008 - 06:18

Glaub ich nicht mal unbedingt, weil wir keine extreme Position einnehmen. Da hätten die FKler eine höhere Chance gehabt, wenn gerade eine andere Religionsgemeinschaft an der Macht gewesen wäre.
Das sollten sie nie vergessen, das sie hier in Deutschland sehr frei leben können auch wenn sie das oft selber nicht einsehen.
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Ich denke und da sind wir wieder beim thema außerirdisch, das es den sogenannten missing link gab zwischen affe und modernem mensch.

Ich meine wie oft hört man von Menschen die an eine Züchtung durch Aliens glauben?

Wie oft gab es legendäre Sagen um Atlantis, die Gottesgleichen Könige in Ägypten, die maya und aztekenstätten in Mexico und ganz besonders, bis ins späte Mittelalter die Hexenverbrennung in Europa? Was wenn all die keine Gewöhnlichen Menschen waren sondern außergewöhnliche Rassen?

Ähnliches ist auch bei anderen Arten zu sehen:
-Die Drachen (Reptil-Vogel)
-BigFoot/Yeti (Nagetier-Affenmensch)
-die abnormale Evolution in Australien

manche mögen hierrüber vielleicht lachen aber ich denke das unsere Vorfahren genau wussten was sache war und die katholische Kirche die Hexenverbrennung aus genau diesem Grund anordnete



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