GFS Leben nach dem Tod

religiöse und spirituelle Themen wie Leben nach dem Tod, Religionen und Glaube sowie Jenseitskontakte und Religionen wie das Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.


depeche
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GFS Leben nach dem Tod

17.06.2007 - 19:28

(Vorab ich weiß den Thread gibts schon mal aber ich mach trotzdemmal n neuen auf weil das alles Gemischt^^ mh lest einfach selber XD)

Gfs: von XXXXX

Leben nach dem Tod

1. Überblick der verschieden Religionen bzw. .Zeiten und Ansichten

1.1 Neandertaler
1.1 Die alten Ägypter
1.2 Die alten Griechen
1.3 Die Römer

2. Die Ansichten von einem Leben nach dem Tod in der Bibel

3. Klinische Nahtod Erfahrungen
3.1 Definition des Begriffes

4. Veranschaulichung anhand von einigen Beispielen

5. Versuche von Erklärungen der Phänomene

6. Auflistung der verschieden “Erlebnistypen”

6.1 Tunnel und Wegerfahrungen
6.2 Licht am Ende des Tunnel
6.3 Gefühle
6.4 Außerkörperliche Erfahrungen
6.5 Zeitgefühl
6.6 Universelles Wissen
6.7 Lebensfilm und Lebensbewertungen
6.8 Erfahrungen an einer Grenzzone
6.9 Erfahrungen

7. Lebensveränderte Wirkungen

Ende


1. Überblick der verschiedenen Religionen bzw. Glaubensweisen

Den Glauben an ein Leben nach dem Tode findet man fast in allen Religionen, hier ein Paar Beispiele:

1.1 Neandertaler
Schon in den frühesten Anfängen der Menschlichen Geschichte hatten die Steinzeitmenschen die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Dies wurde festgestellt als Forscher 30000 und 40000 Jahre alte Gräber aufgebrochen bzw. ausgegraben haben und in ihnen wurden Überreste sowie Beigaben der Steinzeitmenschen gefunden. Dies deutet darauf hin das schon sie eine Vorstellung davon hatten was sie nach dem Tod “erwartet”. Denn Grabbeigaben sind dafür “vorgesehen” das sie der Tote danach noch benutzen kann und sie in seinem anderen Leben braucht.
Schon in der Jungsteinzeit gab es “geregelte” Bestattungen.
Im Frühneolithikum herrschte überall die Bestattung in Hockergräber vor, nahe des Hauses oder der Siedlung, sodass die Ahnen den Lebenden nahe blieben.

Ein Beispiel eines Fürstengrabes aus der Späthhallstattzeit:
(1200-100 v. Chr. )
In einem Großgrabhügel von 60cm Durchmesser und ursprünglich 6m Höhe befand sich die Grabkammer mit aufwendigem Steinschutz in einer 11x11m großen und 2m tiefen Grabgrube. Der Tote, ein etwa 40-50 Jähriger, 1,83m großer Mann, lag auf einer gepolsterten Bronzeliege. Zu seinem persönlichem Besitz gehörten zwei Goldfibeln (eine Art Spange zum Zusammenhalten von Kleidung oder Haare), fünf Bersteinperlen, ein Goldhalsreif, ein Dolch, mein Täschchen mit Nagelschneide, Rasiermesser und Angelhaken, ein Köcher mit Pfeilen, Axt und Messer.
Speziell als Totenschmuck für die Aufbahrung wurden am Grab zwei Goldfibeln, ein Goldhalsreif und Goldummantelung für den Dolch und die Schuhe gefertigt.
Zur weiteren Ausstattung gehörten ein vierrädriger Wagen, reich geschmücktes Pferdegeschirr und ein vierteiliges Trink- und Essservice mit einem Griechischen Löwenkessel, einer Goldschale, neun Trinkhörner, neun Bronzeteller und drei Bronzebecken.

1.2 Die alten Ägypter
Das Lebensziel:
Die alten Ägypter waren von Natur aus Optimistisch. Sie liebten das Leben auf der Erde und fühlten sich an das leben hier gebunden.
Dennoch dachten auch sie an ein Leben nach dem Tod und unternahem vielleicht auch mehr als die meisten um sich darauf vorzubereiten.
Aber sie hörten niemals auf das Leben hier als das wesentliche zu Betrachten. Das jenseitige Leben war eine natürliche Fortsetzung des Lebens hier. Es bestand nur der Unterschied, das die Toten im Westen, Imentet, lebten sie selbst im Osten, am Nil. Die Toten waren das Volk des Westens, Imentui.

In vorgeschichtlichen Zeiten pflegte man die Leichen nicht einzubalsamieren. Sie wurden ohne Sarg im Sand niedergelegt, ab und an in einer Schilfmatte oder in ein Fell gewickelt.
Aber schon zur Zeit des Alten Reiches begann man, die Leichen zu präparieren, ein Verfahren, das sich allmählich zu einer vollkommenen Kunst entwickelte. Die Balsamierung bring natürlich zum Ausdruck, dass man es als absolut notwendig betrachtete, das der Körper des Verstorbenen unbeschadet blieb.
Das Leben im Jenseits unterschied sich nicht wesentlich vom diesseitige.
Es war ebenso wie das Leben hier an einen Körper gebunden.

Je weiter die Zeit vorankam desto komplexer wurde auch ihre Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Die Gräber nahmen nach und nach die Form einer Wohnung mit einem oder mehreren Räumen an. Auch die Ausstattung wurde nach und nach reicher.
Man findet nicht nur mehr Gebrauchgegenstände, sondern die Gräber wurden auch mit Bildern an den Wänden geschmückt. Diese Zeichnungen scheinen den Toten und seine nächste Familie darzustellen, umgeben von seinen Dienern und Haustieren.
Dahinter steht wohl der Gedanke, das die Bilder dem Toten lebendige Umgebung der gleichen Art geben konnten, wie sie es auf der Erde hatten.
Diese Art der Gräber war natürlich hervorragenden Personen vorbehalten, Fürsten, Beamten und Reichen. Der ärmere Teil der Bevölkerung hielt weiterhin an den älteren, einfacheren Begräbnisformen fest.

Nach dem Tod kam der Tote vor eine Art Gericht. Der Tote musste vor den Richtstuhl treten, an dem Osiris Richter war, zusammen mit 42 Beisitzern und mit Unterstützung von Thot, der als Gerichtschreiber fungierte.
Kapitel 123 des Totenbuches, das das Bekenntnis des Toten enthält, zeigt gern eine Vignette, die illustriert, wie das ganze vor sich ging.
Der Tote wird von Anubis vorgeführt, der sein Begräbnis vorgestanden hat. Anubis legt dann das Herz des Toten in einer Waagschale, während die Wahrheitsgöttin Maat - oder ein Symbol für sie- in der andern Schale angebracht ist.
Thot schreibt das Ergebnis auf. Neben der Waage steht ein “Ungeheuer”; halb Krokodil, halb Hund, bereit, sich auf den zu stürzen, dessen Herz nicht die Waage hielt.
Einen Strafort für die Bösen hatten die Ägypter nicht. Das Widerspruch ihrer humanen Lebenseinstellung. Sie hatten nur diese eine Vorstellung eines zweiten Todes. Bemerkenswert wird die Waage immer im Gleichgeweicht dargestellt. Man weiß deshalb nicht, ob das Herz schwer oder Leicht sein muss, um für gut gehalten zu werden.
Wenn der Tote für Gut befunden wird, wird er von Horus vor Osiris geführt, um als Freigesprochener in sein Reich einzugehen.
Dann muss der Tote ein Bekenntnis ablegen.
Ein Charakteristischer Ausschnitt lautet:

Ich habe die Sünde entfernt., Ich habe nicht gegen Menschen gesündigt. Ich habe kein Opfervieh geschlachtet. Ich habe nicht Sünde anstellte von Recht begangen. Ich kenne nichts Böses und habe nichts schlechtes begangen. Ich habe den kleinen Mann nicht geplündert. Ich habe nichts getan was Gott verabscheut. Ich habe keinen Diener bei seinem Herr schlecht gemacht. Ich habe keine Trauer verbreitet oder jemanden Hunger lassen. Ich habe nicht gemordet oder jemandem befohlen zu morden. Ich habe niemandem Leid zugefügt.....


Grablegung und Totenopfer:
Der Grablegung ging eine umfassende Vorbereitung voraus, die viel Zeit beanspruchte. Den größten Teil dieser Zeit nahm die Einbalsamierung in Anspruch. Dieser Prozess, der von Priestern geführt wurde, begann damit das man die Eingeweide - von herz und Nieren abgesehen- entfernt und in Palmwein legte. Danach wurden sie in vier Krügen angebracht, deren Deckel wie die Köpfe von sogenannten Horussöhnen geformt waren. Von diesen einen hatte einer die Gestalt eines Menschenkopfes, eines Schakalkopfes, eines Hundekopfes und eines Falkenkopfes. Man stellte sich vor, das es ihre Aufgabe sein die Eingeweide des Toten zu beschützen.
Der Körper wurde 70 Tage in eine Natronlösung gelegt, dann mit aromatischen Pflanzen gefüllt und mit Leinstreifen umwickelt. Der Gott Anubis überwachte die Einbalsamierung.
Natürlich ging die Einbalsamierung nach festen regeln bzw. Riten vor, begleitet vom Vortrag bestimmter Texte.
Das Begräbnis ging natürlich unter Entfaltung ähnlicher fester Zeremonien vor sich. Die Mumie wurde mit einem Boot über den Nil auf die Westseite gebracht, wo die Toten beerdigt wurden. Vom Nil wurde die Mumie auf einem Schlitten zum Grab hinaufgezogen. Auf dem Weg schwangen Priester Weihrauchfässer und trugen Lobpreisungen auf den toten vor. Hinter dem Schlitten folgten zwei Klageweiber, die Isis und Nephthys darstellten, welche den Toten beweinten. Am Grab fand die sogenannte Mundöffnungszeremonie statt, die zunächst eigentlich zum Gebrauch bei der Belebung der Götterbildern in der Werkstatt der Bildhauer bestimmt war. Der Priester der mit einem Pantherfell bekleidet war, berührte das Gesicht und den Mund des Toten mit einem Beil und einer Schwere. Der Gedanke war, das der Tote die Fähigkeit sich zu bewegen und zu sprechen, wiedererlangen sollte. Zum Schluss opferte der Priester ein Tier, bevor man die Leiche in das Grab legte und es darauf schloss.
Was die Armen betrifft, so weis man nur wenig darüber wie man mit ihnen vorging. Ihre Gräber waren äußert bescheiden. Ganz anderes ist man im Blicke auf die Gräber der großen und Könige.
Die ältesten Gräber von Großen sind die, die wir mit dem arabischen Namen mastaba, d.h. die Bank bezeichnen. Die Grabbauten sind große Bauwerke über der Stelle wo der Tote begraben wurde. Die einfachste Form ist ein großer, kompakter Bau ohne Innenräume, nur mit einer falschen Tür nach außen. Vor dieser Tür legte man die Opfer, da man annahm das der Tote aus der Tür kam und die Gaben in Empfang nahm. In einer Entwickelten Form finden man in der Mastaba Räume. In einem von ihnen steht dann eine Statue des Toten, vor dieser wurden dann die Opfer gelegt.
Die erste Pyramide, die sogenannte Stufenpyramide, die Djoser um 2700 v. Chr. Erbaute, kam dadurch zustande, dass er, (in immer kleinerem Maßstab) eine Mastaba auf die andere baute. Sechs im ganzen.
In der Zeit des Neuen Reiches ging man dazu über, die Könige in den Bergen westlich von Theben zu beerdigen. Im Sogannahteen Tal der Könige. Diese Gräber sind Aushöhlungen in den bergen. Sie sind oft 50-60 Meter lang und haben mehrer Räume. In ihrem innerstem liegt dann der Sarkophag. Die Wände sind reich mit Bildern und Inschriften bedeckt. Diese schildern das Leben des Toten in der anderen Welt.

1.2 Die Griechen
Die Griechen hatten als hauptsächlichen Aspekt die Ansicht der Trennung von Körper und Seele. Sie verglichen es selbst:

Wie wenn eine Fledermaus im Winkeln
von schaurigen Höhlen schwirrend flattern,
sodass aus dem Schwarme eine von ihnen
von den Felsen fällt, wo einander sie haften:
So entflogen schwirrten auch jene zusammen

Also stellten sich die Griechen den Tot nicht als Paradies oder ein glückliches Weiterleben vor sondern als eine Art von Schatten ohne Freude und Glücklichkeit, ein Leben ohne Gefühle, unlebendig.
Dennoch war die Seele in ihrer Ansicht unsterblich.

So nannten sie die Totenwelt Hades. Diese Welt lag hinter dem Fluss Lethe (den Fluss des Vergessens). Über ihn wurde man von Charon gefahren, er war der Fährmann der die Totenseelen in die Totenwelt brachte.
Es gab auch eine Art Hölle, den Tartarus. Wie bei dem Katholischem Glauben gab es auch eine Art Fegefeuer.
Je nach schwere der “Schuld” oder der Tat in seinem Leben kam er entweder Ewig in den Tartarus oder z.B nach Gewaltanwendung gegenüber der Eltern nur ein Jahr in die “Hölle”
Aber ob er dann auch wirklich den Tartarus verlassen darf entscheiden die Opfer seiner Taten in seinem Leben.
Dies alles stallten sich die Griechen zur Zeit des Platon vor.

1.3 Die Römer im Südwesten
Totenehrung war in der römischen Zeit von außerordentlicher Bedeutung. Es wurde eine Vielzahl von römischen Berichten gefunden die den Umgang mit Toten und die Ehrung derer schildert.
Die Hinterbliebenen hatten die Pflicht für die Bestattung bzw. für den Toten nach seinem ableben zu Sorgen. Oftmals war eine solche Beerdigung sehr teuer. Und in der Regel hatte ein Hinterbliebener für das Begräbnis aufzukommen. Die Hinterbliebenen achteten jedoch selbst peinlich genau auf die Riten, den die Angst war groß, die Ahnen könnten ansonst wiederkommen und rastlos umherirren.

Im Tode vereint:
Nach der Herrichtung des Verstorbenen trugen ihn die Angehörigen in einer Art Leichenzug zum Begräbnisplatz wo er eingeäschert wurde.
Neben Säuglingen wurden Erwachsene, die innerhalb der Gesellschaft eine Außenseiterstellung einnahmen, eine Verbrennung, als ein normales Begräbnis verweigert.
Nach Abschluss der Kremation auf der Ustrina (Scheiterhaufen) lasen die Angehörigen die sterblichen Überreste aus der Asche auf und sammelten sie in einem Behältnis. Das konnte ein Ton- oder Glasgefäß, ein Korb oder ein Tuch sein.
Zusammen in einer zweiten Beigabensetzung wurde die Urne dann in einer Grabgrube beigesetzt, in die in vielen Fällen auch ein Teil der mitverbrannten Beigaben geschüttet wurde.

Begleiter ins Jenseits:
Neben der Grabbauten sind es besonders die Beigaben der Toten, in denen sich gesellschaftliches Gefüge und die Glaubensvorstellung spiegelt. Menschliche Eitelkeit und Gestaltungsdrang konnten sich darin ebenso ausdrücken wie der wirtschaftliche und gesellschaftliche Rang des Verstorbenen.
So wurde mit dem Toten verbrannt was ihm in seinem Leben wichtig oder bedeutsam war. Art, Umfang und Qualität der Beigaben wurden durch Konvention und Brauchtum bestimmt, konnten aber auch bestimmte Vorlieben, bestimmte Tätigkeiten und Berufe wiederspiegeln.
Einige Beigaben gaben auch Aufschluss auf des Geschlecht des Verstorbenen.
So gehörten etwa Tracht und Schmuck zur Ausstattung der Frau, die sich auch durch Artikel wie Eisenbeschlagene Holzkästchen oder Toilettenartikel auszeichnete.

2. Genauer Betrachtung der Ansichten von einem Leben anch dem Tod in der Bibel
In der Bibel herscht weitgehend die Sicht von einem Leben nach dem Tod. Dominierend ist die Ausfassung das die Toten am Ende der Welt/Zeit auferweckt werden. Dann findet das Weltgericht statt. Jeder Mensch muss sich nun vor dem Weltgericht verantworten.

Zitat:
Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit.

Und alle Völker werden vor ihm versammelt sein Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken.
Mt Kap.25 Vers 31 und 32

Nach dieser Auffassung kommen die bösen Menschen in die Hölle und die guten Menschen in das Reich Gottes bzw. Ins Paradies. An dieser Situation die dann durch das Weltgericht festgestellt wird ändert sich nichts mehr.
Die Vorstellung von dem Leben nach dem Tod bleibt ziemlich wage.

Zitat:
Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten nicht sich heiraten lassen sondern sie sind wie die >Engel im Himmel
Mk Kap. 12 Vers 25
Wie das leben nach den Tod genau aussehen soll wird im neuen Testament nicht genau beschrieben.
Paulus ist der Meinung dass in der Auferstehung ein neuer Geistlicher leib geschaffen wird der unvergänglich ist.

Zitat:
Es wird gesäht ein natürlich Leib und wird auferstehen ein geistlicher leib.
1 Kor 15/44

In der Katholischen Kirche gibt es zusätzlich eine spezielle Vorstellung von einem zwischen Zustand mach dem Tod: Das Fegefeuer. Im Fegefeuer wird der verstobene Mensch von den Übeln die ihm aus seinem vorherigen Leben anhaften gereinigt. Nun erst kann er in den Himmel bzw. das Reich Gottes kommen.

In der Modernen Zeit, ist durch die Materialistische Denkweise angezweifelt worden, ob es überhaupt ein Leben nach dem Tode gibt.
Hier wird behauptet das die Existenz unabhängig vom Körper nicht vorstellbar ist. Gegen diese Überzeugung ist es sehr schwierig Beweise für ein Leben nach dem Tod anzuführen. In neuerer Zeit sind jedoch sehr interessante Nahtoderfahrungen gemacht worden:

4. Klinische Nahtoderfahrungen

4.1 Die Definition des Begriffes
- Klinische Nahtoderfahrungen sind solche Erfahrungen die von Menschen berichtet werden die laut der medizinischen mittel schon einmal als Tod erklärt wurden dann jedoch noch einmal erfolgreich durch die heutigen Mittel der Medizin und Wissenschaft zurück ins Leben geholt werden konnten.
Oftmals haben dann diese Menschen etwas in dieser Zeit wo sie “Tod” waren erlebt. Diese Berichte werden dann klinische Nahtoderfahurngen genannt.



5. Veranschaulichung anhand von einigen Beispielen:

Ein Polizeibeamter den die Ärzte nach einem Verkehrsunfall wiederbeleben konnten berichtet:

Ich fuhr nach meiner Abendschicht spät nach Hause. Plötzlich befand ich mich zwischen einigen Menschen die um ein verunglücktes Auto herumstanden. Ein junges Mädchen war damit beschäftigt, einen Körper aus dem Auto herauszu ziehen. Keiner von den anderen rührte einen Finger. Ich glaube, das alle vom Schock des Geschehen gelähmt waren. Und ich dachte: Warum stehst du eigentlich hier, regungslos unter den Zuschauern? Da konnte ich endlich das Gesicht des Verunglückten sehen: ES war mein eigenes. Das Mädchen kniete jetzt über meinem Leibe, und ich stand vom Schock gelähmt, daneben und sah hilflos zu. Das Mädchen drückte seinen Mund auf meinen mund und begann meinen Körper zu beatmen. Da sah ich plötzlich nichts mehr. Das nächste was ich wahr nahm, war erst, dass ich im Krankenhaus die Augen aufschlug.
(Johann Christof Hampe, Sterben ist doch ganz anders, aao S.48)

Anderes Beispiel eines jungen Mannes aus Russland der sich am Gitter eines Gebäudes aus Liebeskummer erhängt hatte und mit hilfe eines künstlichen Herzen wiederbelebt wurde:

“ich war in einem anderem Land, in dem ich noch niemals vorher gewesen bin. Es war sehr groß und sehr schön das ich wieder dorthin zurück möchte. Ich habe noch von dem Wasser das ich dort trank den Geschmack im Mund. Dort war ein großer Springbrunnen, ich habe aus dem Brunnen getrunken, ich habe Blumen gesehen, die drei mal so groß waren wie unsere Blumen, sie dufteten wie es bei uns die schönsten Blumen im höchsten Sommer nicht vermögen. Ich habe viele Menschen noch aus weiter ferne gesehen. Wenn ich zu ihnen hinlaufen wollte, entschwanden sie in dem gleichem Tempo, wie ich ihnen nachlief. Unter einem riesigen Baum, der bis in den Himmel gewachsen zu sein schien, stand ein Trommler. Dieser Trommler lief nicht von mir fort. Jemand sagt zu mir, das nun alles gut sein und das ich auch, wenn ich wollte, fliegen könne. Der Trommler wurde dann so groß wie ein Baum. Ich konnte ihn nicht mehr sehen. Ich lief dann noch immer weiter durch diese schöne grüne Welt und rief laut nach einem Menschen. Jetzt weiß ich, dass ich nach meiner Mutter gesucht habe. Aber sie ist doch lange tot. Ich habe nach ihr gesucht , und jemand sagte mir auch, dass ich sie demnächst finden werde .Aber es wird noch etwas dauern. Ich bin dann unter dem großem Baum, der bis in den Himmel ragte eingeschlafen.
Nun weiß ich nicht mehr: Habe ich dieses Leben in einem anderem Land geträumt oder träume ich jetzt hier bloß einen bösen Traum?”
Der Mann lebte noch vier tage. Länger hielt ihn das künstliche herz nicht mehr am Leben. Ehe er starb, flüsterte er, ich habe Sehnsucht nach dem grünen Land
(Johann Christof Hampe, Sterben ist doch ganz anders, aao S. 68)


6. Es gibt viele Verschieden solcher Erfahrungen die sich oft auch grundlegend Unterscheiden. Man zählt zu ihnen:

6.1 Tunnel- und Wegerfahrungen:
In diesen Abschnitten durchgleiten die Menschen einen Raum, der zumeist als Tunnel beschrieben, und oft als dunkel empfunden wird. Diesem Weg abschnitt sind die Betroffenen ausgeliefert - sie können das Tempo des Gleitens und die Dauer nicht beeinflussen. Es geschieht einfach. Es bleibt aber nicht bei dieser Erfahrung. Fast immer wird ein Ausgang beschrieben, der in ein licht führt, das dann eine eigene Erfahrung bringt.

6.2 Licht am Ende des Tunnels.
Auch wenn nicht alle betroffenen mit Licht Erfahrungen auch ein vorhergehendes tunnel7Tür Erlebnis hatten, so werden durch die Begegnung mit dem licht eindeutig positive empfindjungen ausgelöst. Gerade diese Phase der Nahtoderlebnisse beeinflusst das weitere leben wesentlich.

6.3 Gefühle.
Der gesamte weg lässt in den Menschen mit NTE viele Gefühle lebendig werden, die auch in den Berichten eine wesentliche Rolle spielen. Ist einmal der Tunnel beweltigt, erscheinen die folgenden Erlebnisse paradisisch. Die zuvor noch empfunden Schmerzen sind aufgelöst. Die Erleichterung das Gefühl von Universaler Erkenntnis
s die nähe zu Gott, das Gefühl unbedingter Liebe.... - all das ist so wohltuend, das eine Rückkehr ins Leben, in den eigenen Körper oft als große Entäuschung, mit Traurigkeit oder auch Wut erlebt wird.

6.4 Außerkörperliche Erfahrungen:
Bei dieser Erfahrungsdimension beobachten die Menschen sich selbst und die medizinischen Maßnahmen aus einer unterschiedlich Beschrieben räumlichen Distanz- zumeist von oben herab. Manchmal wird auch vom Distanz Erlebnis im Bezug auf den eigenen Körper berichtet - ein Teil (Seele, Geistiges Auge) Trennt sich vom physischen Leib. Die Beobachtungen sind oft sehr prezise, und auch das in dieser Situation gesprochene Wort kann später oft wiedergegeben werden. Die Betroffenen sind in dieser Position nicht in der Lage, das geschehen zu beeinflussen.

6.5 Zeitgefühl
Manche Berichtenden gingen ausdrücklich auch auf das erlebte Zeitgefühl ein und schrieben uns von ihrer Wahrnehmungen, das Dimensionen von Zeit und Raum wie aufgehoben zu sein scheinen.

6.6 Universales Wissen.
Nahtoderlebnisse eröffnen den Blick in eine Dimension die zuvor nicht wahrgenommen wurde. Eine suchende Auseinandersetzung auf der suche nach dem Wahrheitsgehalt prägt viele Berichte. Nicht oft aber eindrücklich wird davon Berichtet, wenn Betroffene plötzlich in den Stand eines Universellen Wissens, einer Hellsichtigkeit versetzt sind.

6.7 Lebensbewertung/Lebensfilm.
Man waren überrascht, das nur wenige von einem in der literatur beschrieben Phänomen eines Lebensfilms oder bewertenden Lebensrückblicks geschrieben haben. Aber eine enge Verknüpfung des Rückblicks mit einer Bewertung hat man wieder gefunden. Es gibt in dieser Situation sowohl die Erfahrung von Schuld und Versäumnis, aber auch die des Unbedingten Gefühls, trotz Schuld auch gerecht gesprochen zu sein.

6.8 Erfahrungen an einer Grenzzone
Sehr viele Berichte ´geben wieder, wodurch der Weg zurück ins Leben initiiert wurde. Wendepunkte werden in vielfältiger Weise erlebt. Zum Teil waren es direkte Begegnungen mit Menschen, zum Teil auch Gedanken an Menschen die zurück gelassen werden müssen. Auch “Lichtgestalten” oder “Engel” markieren den Wendepunkt. Es war für uns erstaunlich, wie häufig und intensiv diese Wendepunkte beschrieben wurden.


6.9 Begegnungen.
Es wird überwiegend von wiedererkannten Verstorbenen Angehörigen, aber auch von der Unmöglichkeit des Erkennens berichtet.



7. Lebensverändernde Wirkungen
Für jemand der ein solches Erlebnis hatte verändert sich oft sein Leben und die Anschauung zum Tod grundlegend. Der Tod verliert für viele den Schrecken. Für die Personen manifestiert sich das Leben nach dem Tod.
Viele Leben danach auch viel “bewußter” ihnen wird klarer was für sie im Leben wirklich zählt.

Es kann aber auch “negative” bzw. Problematische Lebenveränderungen geben:

Es kann passieren das Menschen nach diesen Erlebnissen eine gewisse Todessehnsucht haben. Weil das was sie Erlebt haben positiver/ schöner ist als das realle Leben.



Soooooooooo nach dem langem text könnt ihr mir eifnach sagen was ihr besser machen würdet etc etc wisst ja da sicher einiges XD
für alle Ratschläge und alleiin fürs lesen THX!

ach ja Inhaltsangaben.... kein Internet alles nur Bücher such die jetzt mal und schreibs se dann rein...

1) Leben nach dem tod con Dr.med.Raymond A.Moody (kennen sicher n paar von euch)
2) >> Ich habe ins jenseits geblickt<< von Andreas Bieneck Hans-Bernd Hagedorn und Walter koll

mh da gibts noch n paar mehr die sind aber grad unauffindbar^^
ok hab n paar gefunde
Zuletzt geändert von depeche am 18.06.2007 - 16:35, insgesamt 2-mal geändert.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


"Warum begegnen Ufos immer nur Durchgeknallten?"

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Cihan
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17.06.2007 - 22:04

Habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen.
Ich habe zwar kein Buch zu dem Thema gelesen, möchte aber schreiben, was ich so gehört und mitbekommen habe.

Also bzgl des Sterbens sei gesagt, dass ich schon öfters gehört habe, dass kurz vor dem Tod jemand erscheint, der als eine Art Engel und in der Gestalt eines Verstorbenen, den man gut gekannt hat, einen in den Tod begleiten soll.
Dieser Engel wird als gutmütig und sehr freundlich beschrieben.

Bzgl des Lebens nach dem Tod, so glaube ich auch an ein höheres Gericht, das über uns alle entscheiden wird. Obwohl wir in einer Zeit der Wissenschaft und materiellen Denkens leben, erstaunt es mich selbst, dass auch viele andere Menschen (darunter auch Wissenschaftler) auch an dasselbe glauben.
Dazu wollte ich aber noch sagen, dass Selbstmörder an sich gleich in die Hölle kommen.
Im oben erwähnten Fall, wo ein junger Russe sich selbst umgebracht hat und dann in seiner Nahtoderfahrung etwas schönes sah, denke ich, dass dies wohl ein Lockmittel des Teufels gewesen sein muss, damit er wieder zurückkehrt. So würde ich es mir jedenfalls selbst erklären.

Interessant ist, dass schon vor den großen Religionen viele Völker an eine Form des Lebens nach dem Tod geglaubt haben, wie du auch selber geschrieben hast.
Mir ist selber mal etwas passiert, dass zwar keine Nahtoderfahrung ist, aber irgendwie dazu passt:

Vor 3 Jahren ist mein Großvater eine Woche vor meinem Geburtstag verstorben. An diesem Tag war ich ziemlich erschöpft und habe bis Mittag ausgeschlafen. Ich war allein in der Wohnung und kurz vor Mittag hörte ich wie jemand meinen Namen rief: Cihan.
Ich stand auf und ging in der Wohnung herum um nachzuschauen, wer denn nach mir gerufen hatte. Aber es war niemand da.
Aber eins sag ich dir: Die Stimme klang wirklich so als wie wenn jemand da gewesen wäre, also laut und deutlich. Es war aber keine harte Stimme, sondern klang sanft und freundlich.
Natürlich konnte ich nachher nicht mehr schlafen. Ich war hellwach. Und am Abend vernahm ich dann die Meldung, dass mein Großvater verstorben ist.
Diese Stimme, die nach mir gerufen hatte, war aber nicht seine Stimme.
Dieser Vorfall bleibt für mich bis heute unerklärbar.

Ein Onkel von mir ist einmal für 3 Stunden tot gewesen und erstaunlicherweise konnte er dann plötzlich wieder reanimiert werden (auf Drängen seiner Frau). Er ist leider schon verstorben, so dass ich ihn nicht zu dem Thema befragen kann.

lg
Cihan

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17.06.2007 - 22:24

Habe deinen Beitrag auch komplett durchgelesen und finde dass er eine prima Zusammenfassung des Themas ist.
Mir hätte jetzt noch gefehlt welche Auswirkungen diese Nahtoderfahrungen und Bestattungsriten auf Gesellschaftlicherbasis hatten.
Denn erst als der Mensch anfing über den Tod nachzudenken, realisierte er seine Existenz. Der Mensch fing an Seßhaft zu werden, da er die Gräber nicht verlassen wollte, in der Anfangsphase wurden einige aus dem Stamm zurückgelassen, welche sich um die Ahnen kümmerten, nur mit regelmäßiger Pflege konnte der Verstorbene sein Leben nach dem Tode führen.
Dadurch entwickelten sich die ersten "Haltestellen" und Siedlungen....

Die Schamanen suchten stets nach neuen Möglichkeiten ihre Macht zu behalten und auch weiterzugeben, daher nimmt man an, dass sich damit eine der ersten Religionen entwickelt hat. Nun war der Schamane auch nach seinem Abtreten noch anwesend und konnte "Befehle" erteilen.


Achso, und ich glaube da hat sich dirket am Anfang ein kleiner Fehle reingeschlichen, man durchsuchte Gräber von 30000 bis 40000 eine Null zuviel.

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17.06.2007 - 22:27

hey also erst mal danke für euer lob und geduld XD

euer vorschläge sind auch echt gut werd mich da jetzt mal schlau machen....
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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21.06.2007 - 21:15

mh leute hab das jetzt mal alles so durchgelesen was ihr vorgeschlagen habt aber glaubt ihr nicht das das dann zuviel is (sch** frage ich weiß) ^^
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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22.06.2007 - 00:58

hey nur keine panik..

Nimm dir zeit für Recherchen. Ich kann auch erst mehr posten, wenn ich etwas mehr Zeit habe.



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