Gibt es Gott?

religiöse und spirituelle Themen wie Leben nach dem Tod, Religionen und Glaube sowie Jenseitskontakte und Religionen wie das Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.


annleen
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Gibt es Gott?

03.11.2008 - 19:48

Heyy....
Ich frage mich des öfteren, ob es Gott gibt? Denn laut der Bibel wären wir doch alle Inzucht oda nicht? Und waren Adam und Eva Affen oder wie? Irgendwie geht das doch gar nicht oder doch? Es gibt noch viele Stellen an denen ich mich wundere z.B Wo Leute( habt die Namen vergessen xD sry...) Jesus beim Brot brechen etc. wiedererkannt haben, laut dieser Theorie müsste es doch auch Geister geben oder wir müssten alle sozusagen "ewig" leben oder nicht? Oder war der angebliche "Jesus" dort ein anderer, der Jesus ähnlich sah und die "Zeremonie" sich abgeguckt hat? Und noch eine andere Stelle z.B aus dem Buch Jona: Kann man wirklich vom Wal verschluckt werden?
Oder allgmein wieso gibt es denn jetz keine Propheten mehr, die "Nachrichten" von Gott empfangen?

Werden die Menschen in Mio. Jahren oder so, an Mittelerde und Herr der Ringe glauben? Die historiesche Quelle gibt es ja! (Von Galileo hehe xD)

Ich will jetzt nicht groß diskutieren, ob es Gott gibt oder nicht, es ist ok wenn man daran glaubt, aber wissenschaftlich ist Gott doch nicht bewiesen oder?
Ich frage mich immer sowas, weil meine Mom mich immer in die Kirche schleppt, ich aber nicht daran glaube.

Also was haltet ihr von dem Thema"Gott" oder "die Bibel" ?
Wissenschaftlich gesehen oder nicht!

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen und sorry wegen dem langen Text! hehe
MfG annleen :)
Maybe I'm crasy, but not gaga!! xD

XBZATU
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Re: Gibt es Gott?

03.11.2008 - 20:10

annleen hat geschrieben: Oder allgmein wieso gibt es denn jetz keine Propheten mehr, die "Nachrichten" von Gott empfangen?
Gibt es. Jedoch werden sie heutzutage sofort als geisteskrank abgestempelt.
annleen hat geschrieben:Werden die Menschen in Mio. Jahren oder so, an Mittelerde und Herr der Ringe glauben? Die historiesche Quelle gibt es ja! (Von Galileo hehe xD)
Ich denke, in Zukunft werden die Menschen an keinen Gott mehr glauben. Zumindestens nicht "den Gott". In der Zukunft werden immer mehr übernatürliche Dinge durch neue Errungenschaften in der Wissenschaft widerlegt werden. Sei es in 100, 200 oder 1 Mio. Jahren. - Meiner Meinung nach -
annleen hat geschrieben:Ich will jetzt nicht groß diskutieren, ob es Gott gibt oder nicht, es ist ok wenn man daran glaubt, aber wissenschaftlich ist Gott doch nicht bewiesen oder?
Nein, aber ..
annleen hat geschrieben:Also was haltet ihr von dem Thema"Gott" oder "die Bibel" ?
Wissenschaftlich gesehen oder nicht!
.. es gibt viele Menschen, die nicht streng gläubig sind, oder nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen, aber trotzdem hin und wieder zu Gott beten, einfach weil es ein Gefühl der Befreiung vermittelt. Für diese Menschen spielt Gott den imaginären Seelenklempner.

Ich persönlich stehe dem ganzen offen gegenüber. Ich glaube an keinen Gott, respektiere aber die Meinung gläubiger Menschen.

annleen
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03.11.2008 - 21:45

jah...so sehe ich es auch..... ich respektiere ja meine Mom, dass sie jeden sonntag oder so in die Kirche geht und sich dafür angeriert, aber ich finde nicht das sie mich dazu zwingen sollte, egal ob sie mich umstimmen will oder nicht.
Maybe I'm crasy, but not gaga!! xD

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03.11.2008 - 22:27

Hi Leute,
Gott hin Gott her, am besten ist jeder sich selbst der nähste und jeder ist sein eigener Gott und triff deine eigenen Entscheidungen für dein Leben

@ annleen
wenn Du kein Bock auf Kirche hast geh halt nicht hin egal was deine Mutter meint.

Gruß
Der Zweifler

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03.11.2008 - 22:57

Ich frage mich des öfteren, ob es Gott gibt? Denn laut der Bibel wären wir doch alle Inzucht oda nicht? Und waren Adam und Eva Affen oder wie? Irgendwie geht das doch gar nicht oder doch?
Du bringst da ja einige Sache durcheinander.
Die Evolutionstheorie von Darwin kannst du ja wohl kaum mit der Geschichte von Adam und Eva gleich setzten. Das scheinen ja die meisten Menschen bis jetzt akzeptiert zu haben (ausser eine gewisse Vizekandidatin in den USA ;) )

Und du hast recht irgendwie geht das doch garnicht... am besten du frägst einmal deinen Religionslehrer ich hoffe der kann dir das mal ein bischen näher bringen denn im Laufe der Antworten kommen dir sicher noch 100 Frágen zu dem Thema....
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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Bibel = "Märchen" ... steht nur kacke drin...

Ich glaube nicht an Gott ... ich glaube an "Götter", die alten Völker hatten Recht, Anubis, Seth usw. an diese Götter glaube ich.
Die wichtigste Stunde ist die Gegenwart. Der wichtigste Mensch ist immer der, der gerade vor dir steht und um Hilfe bittet. Und das wichtigste und schönste Geschenk, dass dir jemals jemand geben wird können, das ist aufrichtige Liebe.

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alarich
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04.11.2008 - 00:37

Und was genau bringt dich darauf das es die alten Götter gibt und den einen Gott nicht?
: ה' רעי לא אחסר

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Re: Gibt es Gott?

04.11.2008 - 00:39

annleen hat geschrieben:[...] Denn laut der Bibel wären wir doch alle Inzucht oda nicht? Und waren Adam und Eva Affen oder wie? [...]
  • So ähnlich habe ich hier auch schon mal gefragt.
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Reddevil100
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alarich hat geschrieben:Und was genau bringt dich darauf das es die alten Götter gibt und den einen Gott nicht?
Nun ja, es ist einfach ein Gefühl.. ein Gefühl das ich bei unserem "Kirchlichen Gott" nicht habe.

Und ich finde auch das jede Sache einen Aufseher braucht, einen Gott.

Gott der Liebe, Gott der Toten, Gott der Rache, usw. :)
Die wichtigste Stunde ist die Gegenwart. Der wichtigste Mensch ist immer der, der gerade vor dir steht und um Hilfe bittet. Und das wichtigste und schönste Geschenk, dass dir jemals jemand geben wird können, das ist aufrichtige Liebe.

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Re: Gibt es Gott?

04.11.2008 - 12:05

annleen hat geschrieben:Ich frage mich des öfteren, ob es Gott gibt? Denn laut der Bibel wären wir doch alle Inzucht oda nicht? Und waren Adam und Eva Affen oder wie? Irgendwie geht das doch gar nicht oder doch?
Du fragst eigentlich nicht, ob es Gott gibt. Du fragst, ob es den Gott gibt, wie er wortwörtlich in der Bibel geschildert wird. Ob es Gott gibt ist nicht zu beantworten. Die Frage, ob es einen Gott gibt, wie er in der Bibel wortwörtlich geschildert wird, hast Du Dir soeben selbst beantwortet.


annleen hat geschrieben:Oder allgmein wieso gibt es denn jetz keine Propheten mehr, die "Nachrichten" von Gott empfangen?
Möglicherweise gibt es Propheten, aber wenn, dann sind sie wohl nicht so populär. Nehmen wir mal an, Jesus hat existiert und tatsächlich Wunder vollbracht - wie lange hat es gedauert, bis die Erzählungen darüber in China angelangt sind? Oder bei den Aborigenes in Australien?
In meinen Augen liegt das Hauptproblem bei einer sauberen Beantwortung darin, das es eins ganz unzweiflbar gibt: Betrüger, Scharlatane und Dilletanten. Davon gibt es so viele, das ein echter Prophet oder Wahrsager schlicht untergehen würde.


annleen hat geschrieben:Werden die Menschen in Mio. Jahren oder so, an Mittelerde und Herr der Ringe glauben? Die historiesche Quelle gibt es ja! (Von Galileo hehe xD)
Gut möglich.


annleen hat geschrieben:Ich will jetzt nicht groß diskutieren, ob es Gott gibt oder nicht, es ist ok wenn man daran glaubt, aber wissenschaftlich ist Gott doch nicht bewiesen oder?
Nein, Gott ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Natürlich auch nicht widerlegt. Die Wissenschaft trifft keinerlei Aussage zur Existenz oder Nichtexistenz Gottes.


annleen hat geschrieben:Ich frage mich immer sowas, weil meine Mom mich immer in die Kirche schleppt, ich aber nicht daran glaube.
Dann wirst Du Atheist, das ist ihr scheinbar nicht klar. Erkläre Deiner Mutter halt, das Du an ein gottloses Universum glaubst und das es eine Verletzung Deiner Religionsfreiheit ist.


annleen hat geschrieben:Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen und sorry wegen dem langen Text! hehe
Die langen Texte sind mir wesentlich lieber als stupide Einzeiler. Gut gemacht, weiter so! :)
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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Reddevil100 hat geschrieben:Ich glaube nicht an Gott ... ich glaube an "Götter", die alten Völker hatten Recht, Anubis, Seth usw. an diese Götter glaube ich.
Dir ist aber schon klar, das die Religion der Ägypter nicht statisch war? Die Götter haben im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende ihre Rolle gewechselt. Es ist nicht möglich, an DIE ägyptischen Götter zu glauben, weil es DIE ägyptischen Gätter so nie gegeben hat. Würdest Du jetzt beispielsweise sagen: "Ich glaube an die Version des Totenbuches aus der 6. Dynastie", ja, ok, das wäre ein Glauben...

Beim Christentum gibt es immerhin die Bibel, die ist kanonisiert und statisch (wenn man es von Ungenauigkeiten bei der Übersetzung absieht). So etwas gab es bei den Ägyptern nicht, daher ist es etwas schwierig, wenn man sagt, "Ich glaube an Anubis", weil der hatte ganz unterschiedliche Aufgaben.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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08.11.2008 - 02:53

Der-Zweifler hat geschrieben:Hi Leute,
Gott hin Gott her, am besten ist jeder sich selbst der nähste und jeder ist sein eigener Gott und triff deine eigenen Entscheidungen für dein Leben

@ annleen
wenn Du kein Bock auf Kirche hast geh halt nicht hin egal was deine Mutter meint.

Gruß
Der Zweifler
Du bist mir ja ne Marke: "der nähste" ist man sich selbst ja sowieso, gelle,
müßte man nur noch großschreiben, weil man sich ja auch sehen und anfassen kann, im Gegensatz zu Gott natürlich :lol: ... :!:
Sich selbst der Nächste zu sein hast Du als "Hai" natürlich GOTTGEGEBEN drauf :roll: :wink: :arrow: :idea: :!:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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08.11.2008 - 03:02

depeche hat geschrieben:
Ich frage mich des öfteren, ob es Gott gibt? Denn laut der Bibel wären wir doch alle Inzucht oda nicht? Und waren Adam und Eva Affen oder wie? Irgendwie geht das doch gar nicht oder doch?
Du bringst da ja einige Sache durcheinander.
Die Evolutionstheorie von Darwin kannst du ja wohl kaum mit der Geschichte von Adam und Eva gleich setzten. Das scheinen ja die meisten Menschen bis jetzt akzeptiert zu haben (ausser eine gewisse Vizekandidatin in den USA ;) )

Und du hast recht irgendwie geht das doch garnicht... am besten du frägst einmal deinen Religionslehrer ich hoffe der kann dir das mal ein bischen näher bringen denn im Laufe der Antworten kommen dir sicher noch 100 Frágen zu dem Thema....
Mann oh Männchen,

wat ne Depeche...

@ annleen

1. Darwins ET ist schon lange überholt, kommt aber durch gewisse (Un)-Geister immer wieder aus der Mottenkiste.

2. Adam und Eva (eigentlich Heva: die Mutter aller Lebendigen) sind gar nicht so unwissenschaftlich, denn durch die Genetik weiß man inzwischen, daß es so eine "Ur-Mutter" vor ca. 60.000 Jahren gegeben haben soll.

3. Dein Reli-Lehrer sollte mit Euch mal über die verschiedenen Verstehensebenen der Schöpfungsgeschichte und der Bibel allgemein reden :idea: , wenn er es denn kann :roll:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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08.11.2008 - 05:00

________________________________________________________________________________
Hannes hat geschrieben:... Darwins ET ist schon lange überholt, ... ... denn durch die Genetik weiß man inzwischen, daß es so eine "Ur-Mutter" vor ca. 60.000 Jahren gegeben haben soll. ...
  • Ich glaube Naturwissenschaften liegen Dir ebenso wenig ...

    Ausgehend vom Homo habilis und dem Homo erectus vor
    etwa ein-einhalb bis zwei Millionen Jahren, entwickelte sich
    schließlich vor ca. 50'000 Jahren - in Afrika - der heutige
    Mensch (Homo sapiens).

    Zur Genetik, hier ein Auszug aus dem Buch Menschwerdung
    von Winfried Henke und Hartmut Rothe.
... Heute bestehen keine Zweifel mehr, dass die afrikanischen Menschenaffen
unsere engsten phylogenetischen Verwandten sind, die Beweise sind eindeu-
tig. Molekulargenetiker sind neuerdings sogar in der Lage, die Übereinstim-
mung des Erbguts von Schimpanse und Mensch mit 98,8 Prozent zu beziffern,
was bedeutet, dass 1,2 Prozent unterschiedliches Genmaterial die Divergenz
zwischen Schimpanse und Mensch prägen. ...

... Bereits in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wie-
sen die amerikanischen Molekularbiologen Morris Goodman und Vince Sarich
mittels der ›molekularen Uhr‹ eine sehr späte Aufspaltung von Mensch und
afrikanischen Menschenaffen nach. Dieser Befund stand lange im Gegensatz
zu dem der Paläoanthropologen, die für eine frühe Aufspaltung plädierten und
somit eine rund doppelt so lange Entwicklungsdauer annahmen. Bezogen auf
4,5 Milliarden Jahre Entwicklung von Leben auf der Erde erscheint der Mensch
offenbar erst in letzter Sekunde auf unserem Planeten.

Mit moderner Genchip-Technologie gewonnene Resultate werden eingefleisch-
te ..Evolutionsskeptiker nicht .dazu bringen, den Menschen nur .als einen ..Men-
schenaffen ›eigener Art‹ zu sehen und den traditionell angenommenen Rubi-
kon zwischen Mensch und Tier zu negieren.
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Cihan
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08.11.2008 - 05:44

Ich glaube fest an einen Gott.
Einfach aus dem Grund, weil ich glaube, dass nichts zufällig da ist.

Ein Fernseher ist ja auch nicht zufällig da. Jemand hat es erfunden und produziert.
Bildlich gesprochen, sind wir nun die Kinder, die mit diesem Fernseher spielen dürfen, aber uns nicht sicher sind, wieso es da ist.

Ein Mensch ist aber um ein Vielfaches komplizierter als ein Fernseher und man sollte bedenken, dass wir wohl nicht leben könnten, wenn es die Bedingungen auf der Erde nicht geben würde....
Wir haben im Gegensatz zum Fernseher auch ein eigenes Bewusstsein und können denken und Zusammenhänge erkennen.
Es gibt so viele Faktoren, die dafür nötig sind, dass wir überhaupt leben können, so dass es für mich einfach sehr unwahrscheinlich ist, dass wir nur aus reinem Zufall existieren sollen....

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08.11.2008 - 06:00

Cihan hat geschrieben:Ich glaube fest an einen Gott.
Einfach aus dem Grund, weil ich glaube, dass nichts zufällig da ist.

Ein Fernseher ist ja auch nicht zufällig da. Jemand hat es erfunden und produziert.
Bildlich gesprochen, sind wir nun die Kinder, die mit diesem Fernseher spielen dürfen, aber uns nicht sicher sind, wieso es da ist.

Ein Mensch ist aber um ein Vielfaches komplizierter als ein Fernseher und man sollte bedenken, dass wir wohl nicht leben könnten, wenn es die Bedingungen auf der Erde nicht geben würde....
Wir haben im Gegensatz zum Fernseher auch ein eigenes Bewusstsein und können denken und Zusammenhänge erkennen.
Es gibt so viele Faktoren, die dafür nötig sind, dass wir überhaupt leben können, so dass es für mich einfach sehr unwahrscheinlich ist, dass wir nur aus reinem Zufall existieren sollen....
Okay, wenn ich das Argument mal zusammenfasse: Menschen sind komplizierte Organismen und können und können aufgrund einer Vielzahl an notwendigen Faktoren nicht zufällig entstanden sein, was in der Folge einen wie auch immer gearteten Schöpfer in deinen Augen wahrscheinlich macht.

Dabei gibt es nur zwei Denkfehler:
1. Wenn viele Faktoren zu Unwahrscheinlichkeit führen, wie wahrscheinlich kann dann noch ein Schöpfer sein, der einerseits komplizierter als seine Schöpfung sein muß und dessen Existenz daher nur durch noch mehr Faktoren bedingt sein kann?
2. Evolution bzw. genauer natürliche Selektion verläuft nicht zufällig. Das ist DAS größte Verständnisproblem, das die meisten mit der Evolutionstheorie haben.

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Cihan
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08.11.2008 - 06:15

Nun, da hast du aber einen Denkfehler gemacht.
Ich sagte ja nicht, dass ich die Evolutionstheorie ausschließe.
Die Evolutionstheorie ist Teil dieser Schöpfung bzw. alles was mit unserem Leben zu tun hat, egal ob wissenschaftlich fundiert oder nicht.
Und was Gott genau ist oder wie Gott selbst existiert, geht wohl über unser Verständnis hinaus.
Lassen wir Gott mal aus dem Spiel, wir können nicht mal wissenschaftlich erklären, was das Leben selbst ist.

Klar, die Religionen vertragen sich nicht mit der ET, aber die Religionen sind menschlich interpretiert und fehlerhaft, zum Teil auch viel zu streng am Wortlaut orientiert.
Ich versuche eher aus rein logischen Gesichtspunkten zu argumentieren.

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08.11.2008 - 06:25

Cihan hat geschrieben:... aber die Religionen sind menschlich interpretiert ...
  • Religionen wurden nicht interpretiert, sondern
    vom Menschen "gemacht".
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08.11.2008 - 06:36

*M$* hat geschrieben:
Cihan hat geschrieben:... aber die Religionen sind menschlich interpretiert ...
  • Religionen wurden nicht interpretiert, sondern
    vom Menschen "gemacht".
Ja, das meine ich im wesentlichen.
Allerdings glaube ich schon, dass es zB einen wie Jesus gegeben hat. So gesehen, stimmt diese Angabe, ist jedoch zweckentfremdet bzw. fehlinterpretiert; kommt auf die Absicht an.

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08.11.2008 - 08:22

Cihan hat geschrieben:Ich sagte ja nicht, dass ich die Evolutionstheorie ausschließe.
Die Evolutionstheorie widerlegt zwar nicht explizit einen Schöpfer, kommt aber vollkommen ohne ihn aus. Daher - und weil sie mit weniger Prämissen auskommt - ist sie eine einfachere und bessere Erklärung für die konkrete Ausgestalltung z.B. des komplizierten Organismus "Mensch" als ein Schöpfer.

Gibt es zwei Theorien, in dem Fall die Schöpfungstheorie auf der einen Seite und die Evolutionstheorie bzw. genauer der Aspekt der natürlichen Situation, die beiden einen Sachverhalt zu klären versuchen, halte ich es für vernünftig, diejenige zu bevorzugen, die einfacher ist. Stichwort: Ockhams Rasiermesser.

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08.11.2008 - 17:26

Für mich gibt es einen ganz einfachen Beweis, dass es keinen Gott gibt. Nebst dem, dass ich jetzt zur nächsten Kirche schlendern könnte, und dort in den Gottesdienst reinstürmen und den Pfarrer vor den Augen der Anwesenden verprügeln/sprengen oder einfach aufs Korn nehmen könnte (ohne dass was wesentliches passieren würde, ausser einer Massenpanik), gibt es noch genug Dinge in der Welt, die es nicht geben dürfte...

Und es würde in diesem Falle in der Kirche kein göttlicher Eingriff geschehen. Meine Mutter arbeitete einige Jahre im Pfarrereiheim, und wurde dort 2 mal überfallen und bei ner Türkenhochzeit fast mit dem Messer verletzt...
Nein!

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08.11.2008 - 18:51

Ich denke mal dass "Gott" das ist was wir uns unter Ihm vorstellen. Wenn wir ihn zu einen perfekten Wesen machen, dann ist Er dies für manche Menschen. Mal ist Er ein "Gott" der Übel ist weil er übles tat oder zulässt, mal ist er eine Art höhere Macht, mal ein Außerirdischer und mal ein Nichts.

Er bekommt immer eine gewisse Schublade in dem man ihn steckt, doch das wichtigste ist, seit es Menschen gab gab es ebenso immer auch "Gott" oder "Götter". Der Mensch hat immer etwas gehabt, gebraucht woran Er/Sie sich festhalten können, ob es nun dann Wahrheit ist, vielleicht kommt man irgendwann einmal dahinter. Selbst wenn wir lernen würden nicht mehr "abhängig" zu sein von einem "Gott" oder "Götter", was würde den Menschen dann ausmachen?

Wenn wir keine Religion mehr hätten, keine Gebetshäuser, kein "Gott" der uns die Hoffnung gibt auf etwas besseres, kein Schicksal es sei denn wir machen unser eigenes, was wäre der Mensch dann? Wo würden wir dann hingehen wenn es nicht den Himmel gäb wo ein "Gott" über unser Schicksal regiert?

Vielleicht hat der Mensch einen "Gott" oder "Götter" geschaffen um das schwere Leben überwinden und leichter mit vielen umgehen zu können. Vielleicht aber gibt es in wirklich und dass nicht nur in den Herzen und Köpfen der Menschen. :wink:

LG Terra

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08.11.2008 - 18:59

Terra hat geschrieben:Wenn wir keine Religion mehr hätten, keine Gebetshäuser, kein "Gott" der uns die Hoffnung gibt auf etwas besseres, kein Schicksal es sei denn wir machen unser eigenes, was wäre der Mensch dann?
Ein aufgeschlossenes, selbstdenkendes Wesen? Ich habe auch Hoffnung auf bessere Zeiten, aber ich überlasse das nicht einem Gott.

Wenn der Mensch etwas will, soll er nicht etwas imaginärem nachhängen, sondern etwas unternehmen. Wenn es ihm schlecht geht, sollte er sich nicht bei Gott ausheulen, sondern schauen, ass es ihm besser geht... aktiv werden.

Gott gibt uns die Möglichkeit, alles zu verstehen, ohne etwas zu wissen.
Nein!

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08.11.2008 - 20:43

PAWFanatics hat geschrieben:
Terra hat geschrieben:Wenn wir keine Religion mehr hätten, keine Gebetshäuser, kein "Gott" der uns die Hoffnung gibt auf etwas besseres, kein Schicksal es sei denn wir machen unser eigenes, was wäre der Mensch dann?
Ein aufgeschlossenes, selbstdenkendes Wesen? Ich habe auch Hoffnung auf bessere Zeiten, aber ich überlasse das nicht einem Gott.

Wenn der Mensch etwas will, soll er nicht etwas imaginärem nachhängen, sondern etwas unternehmen. Wenn es ihm schlecht geht, sollte er sich nicht bei Gott ausheulen, sondern schauen, ass es ihm besser geht... aktiv werden.

Gott gibt uns die Möglichkeit, alles zu verstehen, ohne etwas zu wissen.
Hallo PAWFanatics,

ja da gebe ich Dir absolut recht! Wir als Mensch müssten uns zwar neu definieren und lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber es bedeutet auch nicht das die die "Gott" lieben ihn los lassen müssen sondern nur, ihn neu kennen zu lernen, ihn als dass zu sehen was er vllt. ist. Wir sind nun einmal Wesen die sehr viel "Erschaffen" könnten, diese Welt müsste nicht so sein wie sie heute ist. Wir brauchen dafür vielleicht einen "Gott" der uns die Kraft gibt diesen langen Weg bestehen zu können, wohl aber müssen wir das Bauen usw selbst übernehmen.

LG Terra

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08.11.2008 - 22:23

@Dhe: Die Evolutionstheorie erklärt zwar den Menschen in seiner Endform, aber sie erklärt nicht das Leben und ihren Ursprung.
Selbst die Urknalltheorie erklärt nicht wieso es Existenz gibt. Es erklärt wie unser Universum entstanden ist, aber nicht wie wir Menschen, Dinosaurier, das Leben selbst entstanden ist.

@PAWFanatics: Ich habe das Gefühl, dass du denkst, ein Gläubiger wäre passiv und würde alles sich selbst überlassen. Das stimmt aber so nicht.
Auch jemand, der an Gott glaubt, kann aktiv werden, um seine Situation zu verbessern. Das von dir angesprochene Probleme behandelt ein anderes Thema, nämlich ob man gegen sein Schicksal ankämpfen kann oder nicht.

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08.11.2008 - 23:01

Hallo,
also ich glaube an Gott!
Natürlich ist es nicht bewiesen, dass es ihn wirklich gibt. Aber warum sollte es ihn nicht geben. Es gibt auch heute noch Propheten die Botschaften von Gott empfangen. Sie sind wie vorher schon mal erwähnt eben nicht so berühmt ... aber es gibt sie.
Lourdes, Banneux, Medujorge ... und in vielen anderen Städten und Ländern ist die Maire leibhaftig erschienen. Maria, die Mutter Gottes. Ich glaube den Menschen, denen sie erschienen ist ... es ist zwar meist schon lange her, Banneux 1933 ... die anderen auch um den Dreh ich weiß es nicht im Kopf. Wenn sie erschienen ist und gesehen wurde, wenn sie mit den Kindern und Menschen gesprochen hat, denen sie erschienen ist, dann muss es auch Gott geben, denn sie ist die Mutter Gottes.

Irgendeiner hat geschrieben "Dann müssten wir auch ewig leben" oder so ähnlich. Das tun wir doch! Unser Körper nicht, aber unsere Seele lebt ewig. Nach dem Leben auf der Erde wird sie bei Gott ein "neues" Leben beginnen! Wir Leben nach dem Tod weiter!!! Ich glaube fest daran.

....

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08.11.2008 - 23:25

Hallo Schneeflocke,

ich glaube auch an einem "Gott" aber dieser unterscheidet sich sehr von all denen die schon in der Geschichte des Menschen erwähnt wurden. Ich Glaube auch an die vielen Propheten die in seinem Namen versucht haben zu Handeln. Wohl aber glaube ich ebenso an die Existenz vom Üblen was unsere Gedanken vernebeln will. Mir ist aber wichtig zu unterscheiden wie "Gott" für den Menschen zu sein hat und wie er vielleicht wirklich ist.

Oftmals wird von einem sehr "harten Gott" gesprochen der Bestraft, Tötet und all dass, doch den "Gott" den ich glaube zu empfinden der tut so etwas nicht. Er mischt dich nicht ununterbrochen ein und droht ohne Ende. Wo Liebe gepredigt wird ist ein Hass, wo Hass ist kann keine Liebe sein. "Gott" erschuf uns laut der Bibel und wir müssen diese nun einmal so verstehen wie es niedergeschrieben ist. Es gibt aber vieles dass einen sehr verwirrt wie z.B. die Schöpfungsgeschichte.

Da steht:"Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht."

Ich frage mich bei diesem Satz einfach, mit wem spricht "Gott" da und was meint er mit Lasset uns Menschen machen. Das hört sich für mich aber an als wäre da noch jemand bei "Gott" doch wer ist es dann wenn es am Anfang nur "Gott" gab? Dies ist nur ein Beispiel was bei mir Fragen aufwerfen tut.

Der Grund warum ich an "Gott" glaube liegt nicht darin weil ich so erzogen wurde oder ich der Bibel, den Koran und vielen anderen Schriften glauben schenken möchte, sondern darin dass ich es einfach fühle tief in mir. Ich weiß das ich damit nicht alleine bin und viele Menschen es so ergeht. Daraufhin versuche ich halt Antworten zu finden aber dass was ich bisher fand stellt mich in keinster Weise zufrieden.

Ich möchte aber die Wahrheit haben und nicht Dinge schön geredet bekommen. Ich finde die Wahrheit steht der Menschheit zu und nicht nur den oberen 10 Tausend. Man kann diese aber nur finden wenn man hinterfragt.

LG Terra

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Cihan
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09.11.2008 - 00:23

Schneeflocke hat geschrieben:Hallo,
also ich glaube an Gott!
Natürlich ist es nicht bewiesen, dass es ihn wirklich gibt. Aber warum sollte es ihn nicht geben. Es gibt auch heute noch Propheten die Botschaften von Gott empfangen. Sie sind wie vorher schon mal erwähnt eben nicht so berühmt ... aber es gibt sie.
Lourdes, Banneux, Medujorge ... und in vielen anderen Städten und Ländern ist die Maire leibhaftig erschienen. Maria, die Mutter Gottes. Ich glaube den Menschen, denen sie erschienen ist ... es ist zwar meist schon lange her, Banneux 1933 ... die anderen auch um den Dreh ich weiß es nicht im Kopf. Wenn sie erschienen ist und gesehen wurde, wenn sie mit den Kindern und Menschen gesprochen hat, denen sie erschienen ist, dann muss es auch Gott geben, denn sie ist die Mutter Gottes.

Irgendeiner hat geschrieben "Dann müssten wir auch ewig leben" oder so ähnlich. Das tun wir doch! Unser Körper nicht, aber unsere Seele lebt ewig. Nach dem Leben auf der Erde wird sie bei Gott ein "neues" Leben beginnen! Wir Leben nach dem Tod weiter!!! Ich glaube fest daran.

....
Nun, wir sprechen gerade darüber, ob es einen Gott gibt. Auch ich glaube an einen Gott, aber du gehst schon einen Schritt weiter, indem du Gott eine Mutter gibst.
Damit vermenschlichst du aber Gott.
Warum sollte es eine Mutter haben und wie kommst du auf die Idee?
Nur weil Leute Maria gesehen haben sollen?
Nach deiner Ansicht wäre dann Jesus auch ein Gott, oder?
Ich glaube aber nicht, dass Gott in Menschengestalt erscheint und uns Anordnungen gibt.
Gott steht über den Menschen und es hat auch keine Söhne oder Töchter, die dann auch Götter wären. Diesen Gedanken kann ich nicht nachvollziehen.

Eye
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09.11.2008 - 02:21

Ich denke Gott gibt es nur in unseren Köpfen!
Der Mensch muss für alles eine Erklärung haben - das war schon immer so. Macht man einen Sprung in die Vergangenheit so war der Stand der Wissenschaft noch ziemlich weit unten, der Glaube dagegen sehr hoch (wenn auch teilweise erzwungen).
Für Ereignisse die man nicht erklären konnte hat man göttliche Wesen verantwortlich gemacht.

Der Glaube an Wesen die übernatürliche Macht haben, allwissend oder sehr mächtig sind, hat schon immer existiert. Nimmt man die Römer so war es Zeus und Co. bei den Griechen
waren es Jupiter, Mars usw. bei den Ägyptern Horus, Osiris, usw und nun ist es wie in vergangen Jahrhunderten
das Christentum, Islam, Buddhismus und viele andere Religionen.
Jeder ist überzeugt an das richtige zu Glauben, nach dem Motto "meine Religion ist die einzig wahre". Vermute das die Menschen in der Vergangenheit selben Ansicht waren, daher auch die Kriege um den Glauben.

Ich bin aber kein Kritiker von Religion. Ich denke Glaube hat eine gute Auswirkung auf die menschliche Psyche - außer es wird radikal und entwickelt sich zum Fanatismus.
Ansonsten gibt es dem Menschen Kraft und Hoffnung in schweren Zeiten.

Soweit ich das verstanden habe ist ein Teil im Gehirn für Glaube verantwortlich, meine es ist irgendwo in der rechten Gehirnhälfte.

Im großen und ganzen meine ich das es Gott/göttliche Wesen nur in unseren Köpfen gibt und man sollte Religion und Glaube nicht so ernst nehmen (schon gar nicht um damit Kriege zu rechtfertigen oder gar Kriege deswegen zu beginnen), es ist ein Denkanstoß die guten Seiten im Menschen zu fördern und mit welchen Verhalten man durch sein leben schreiten könnte.

Sollte es einen Gott/Schöpfer geben so ist er sicherlich ganz anders als der Gott den die Kirche versucht zu predigen oder so wie er in der Bibel beschrieben wird.
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Hannes
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09.11.2008 - 15:11

@ Chian,

Mutter Gottes ist auch ein etwas irreführender Ausdruck, da Gott ohne Anfang und ohne Ende, d. h. ewig IST, denn er ist das SEIN, das Leben überhaupt. Mit dem Ausdruck ist lediglich die Menschwerdung von Gottes Sohn Jesus Christus gemeint, also wo er ins menschliche Fleisch gekommen ist und sich für unsere Erlösung "klein" gemacht hat, d. h. er hat sich in die "Knechtsgestalt" eines Menschen begeben ( s. Phil. 2, 7 ), um sich überhaupt für die Menschheit opfern zu können und am Kreuz sterben zu können, was sonst ja nicht möglich gewesen wäre, denn wie hätte Gott sterben können :roll: :wink: :!:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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09.11.2008 - 15:42

Eben das finde ich auch widersprüchlich.
Gott kann nicht sterben.
Das Christentum macht etwas symbolisches daraus und meint daraus, dass Gott für unsere Sünden gestorben wäre.
Noch ein Widerspruch:
Das Christentum sieht sich als monotheistisch, aber wenn Jesus ebenfalls Gott ist und daneben auch ein allgemeiner Gott existiert, dann zähle ich schon zwei Götter.
Und dann gibt es noch den heiligen Geist.....

Nichts gegen Maria und Jesus. Ich glaube, dass es diese gegeben hat, aber nicht als Mutter und Sohn Gottes. Da versucht man Gott in Menschengestalt zu propagieren.

Hannes
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10.11.2008 - 01:35

Tja Chian,

genau das ist eine weit verbreitete Fehlannahme, das mit den "drei Göttern", was aber nicht stimmt, wenn man die Bibel aufmerksam studiert... Da findest Du z. B. im 1. Kap. des Johannesevangelium die Aussage "das Wort war Gott" ( 1, 1), das wird weiter beschrieben und in Vers 14 "das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns", was sich ja auf Christus bezieht. Auch hat Christus daraus keinen Hehl gemacht und wurde dafür ja auch gekreuzigt, daher ist er ja auch zu Unrecht verurteilt worden, da er ja sündlos war, denn Gott kann ja nicht sündigen. Und aus diesem Grund hat er über den Teufel :evil: gesiegt, da er zwar bis zur Auferstehung in der Hölle war, diese ihn aber aufgrund der Sündlosigkeit freigeben mußte. :roll: :wink:
Gott gibt sich in drei Personen/Erscheinungsformen/Wesen oder wie Du das auch bezeichnen willst zu erkennen und das ist nicht so einfach zu verstehen, denn es ist so ziemlich das schwierigste Thema im Glauben, nicht umsonst hat es darum viel Streit und Irrlehre gegeben. :wink:
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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10.11.2008 - 02:15

So weit ich weiß, gab es ja in den ersten Jahrhunderten nach Christus Abspaltungen von dieser Lehre der Trinität. Diese Überzeugungen hatten aber nicht die Mehrheit, daher hat sich diese Lehre durchgesetzt.
Aber genau das ist eben ein Beispiel für mich, dass Menschen sich ihre Religion zu eigen gemacht haben und es so verstehen wollen, wie sie es wollen.
Wie soll man denn da noch durchblicken?

Ich bin Religionen gegenüber skeptisch eben aus diesem Grund, aber glauben tue ich schon an Gott und dass bestimmte Dinge auch stimmen, aber ich nehme das nicht wortwörtlich, denn wie soll zB die ganze Menschheit mit Adam und Eva entstanden sein, wenn diese am Anfang die einzigen gewesen sein sollten?

Wenigstens leite ich meine Überzeugung aus dem Ursache-> Wirkungsprinzip ab, wonach eben eine Kraft bzw. Macht für alles Leben ursächlich ist.
Ich kann leider keine Götter, Propheten und sonstige Evangelien nennen, die mich bestätigen würden.
Aber so gesehen, bin ich immerhin so flexibel, so dass auch die Evolutionstheorie meinem Glauben nicht widerspricht.

Hannes
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10.11.2008 - 02:30

Lieber Chian,

ich habe auch mal so ähnlich und relativ rational gedacht und geglaubt wie Du es tust, allerdings bin ich damit letztlich nicht weit gekommen, ganz im Gegenteil ...
So studierte ich dann nicht nur das NT, sondern auch die mystischen Schriften des Meister Eckhardt und auf einmal hatte der Glaube eine ganz andere Dimension bekommen, meine Zweifel schwanden immer mehr und ich tauschte mein bisheriges Weltbild gegen das des christlichen Glaubens ein, d. h. ich glaubte Gottes Wort auch dann, wenn ich es zunächst nicht verstand oder daran zweifeln wollte, weil mir mein Verstand etwas anderes sagte. Gott prüft damit Dein Vertrauen in ihn und sein Wort, das er uns gegeben hat, das ist quasi die Bedingung und dann bekommt man mit der Zeit immer weitere und tiefere Einsichten in die Bibel.

Gott schenke Dir die Gnade des Glaubens im Vertrauen auf die Heilige Schrift. Amen.
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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10.11.2008 - 02:41

Lieber Hannes

Ich verstehe deinen Standpunkt, aber ich muss dir etwas sagen, ohne dich verletzen zu wollen.
Was du gesagt hast, hört sich sehr nach Gehirnwäsche an.
Wenn dir gesagt wird, dass du an das Wort Gottes auch dann glauben sollst, selbst wenn du es nicht verstehst, dann mein Lieber, ist das ein ganz gemeiner Trick.
Denn Gott in seiner unendlichen Weisheit hat uns ein Gehirn zum Nachdenken gegeben und wenn dir ein Betrüger jetzt erzählt, dass etwas angeblich Gottes Wort sein soll und Gott möchte, dass du blind glaubst, um angeblich dein Vetrauen in Gott zu testen, dann solltest du deinen von Gott gegebenen Verstand auch benützen, um dich nicht reinlegen zu lassen.
Kein Mensch der Welt kennt die wirkliche Wahrheit. Glaube ist nur ein Glaube. Und wenn du dein Gehirn nicht einsetzt um darüber nachzudenken, dann wird Gott darüber sicher nicht erfreut sein.

Hannes
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10.11.2008 - 03:01

Ach Cihan,

kurz und knapp dazu folgende Stellen aus Gottes Wort ( warum heiß es wohl so ... ? ):

1. Epheser 4,18
2. Korinther 1,19
3. 2. Timotheus 2,7
4. 5. Mose 32, 28
5. Sprüche des Salomo 3, 5
6. Daniel 2, 21
7. Jesaja 11, 2

etc. ... !!!
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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10.11.2008 - 03:16

Hannes hat geschrieben:Ach Cihan,

kurz und knapp dazu folgende Stellen aus Gottes Wort ( warum heiß es wohl so ... ? ):

1. Epheser 4,18
2. Korinther 1,19
3. 2. Timotheus 2,7
4. 5. Mose 32, 28
5. Sprüche des Salomo 3, 5
6. Daniel 2, 21
7. Jesaja 11, 2

etc. ... !!!
Hannes,
das Problem fängt schon bei Gottes angeblichem Wort an.
Die Bibel ist für dich anscheinend unzweifelhaft Gottes Wort.
Aber gibt es dafür einen Beweis? Warst du dabei als es verfasst wurde?
Es gibt auch die apokryphen Schriften, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, weil sie der damaligen Kirche nicht gepasst haben.
Und wenn du diese liest, versteht man auch warum.
Weil dort eben weitere Erklärungen zu finden sind.

Ich habe hier auch ein Buch und behaupte, dass es Gottes Wort ist.
Glaubst du mir, wenn ich dir das sage? und ich möchte, dass du allem was drin steht glaubst und nicht zweifelst, weil Gott dich damit prüfen möchte.

Hannes
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10.11.2008 - 03:22

Cihan,

ich kenne und besitze selbst viele der apokryphen Schriften, manche sind gut und nützlich, andere wiederum gefährlich, da Irrlehre enthalten ist, deshalb braucht man Gottes Heiligen Geist um das prüfen zu können, was aber auch nicht jeder Christ kann, denn das ist eine besondere Geistesgabe die Geister prüfen zu können.
Gott segne und behüte Euch in Ewigkeit. Amen.

Herzliche Grüße,

Hannes

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Cihan
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10.11.2008 - 03:44

Und wie kommst du in den Genuss Gottes Heiligen Geistes?
Ich dachte mir schon, dass es da wieder irgendwelche auserwählten Leute geben wird, wo nur die etwas können was die anderen nicht können.
Ich glaube die Fanatiker im Islam erzählen auch dasselbe.

Eye
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10.11.2008 - 14:52

Hannes hat geschrieben: Und aus diesem Grund hat er über den Teufel :evil: gesiegt, da er zwar bis zur Auferstehung in der Hölle war, diese ihn aber aufgrund der Sündlosigkeit freigeben mußte. :roll: :wink:
Das interessiert mich jetzt.
Ich dachte immer nur Sünder und Selbstmörder werden in die Hölle geschickt.
Wie kommt es das Jesus bis zur Auferstehung in der Hölle war wo er doch so rein und unschuldig war?
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Dhe
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10.11.2008 - 18:09

Eye hat geschrieben:Wie kommt es das Jesus bis zur Auferstehung in der Hölle war wo er doch so rein und unschuldig war?
Weil durch christliche Dogmatik keine Sau durchblicken kann.

Es besteht die Auffassung, daß Jesus nach seiner Kreuzigung in die Hölle, bzw. in den Limbus gefahren wäre.
Der Limbus wird als Teil der Hölle verstanden - bei Dante der äußere Kreis - in dem all diejenigen landen, denen der Zugang zum Himmel ohne eigenes Verschulden verwehrt war. Das betrifft zum Beispiel ungetaufte Kinder (obwohl die seit neustem nicht mehr dahin kommen) oder all diejenigen, die zwar ein rechtschaffenes Leben geführt haben, aber das Pech hatten vor Jesus Geburt zu leben.
Weil es es aber ein bißchen ungerecht ist ohne eigenes Verschulden in der Hölle zu sein, hat sich Jesus gedacht, daß er mal runter geht und die ganzen armen Schweine aus dem Limbus befreit. Außerdem war er gerade gekreuzigt worden und hatte ohnehin nichts Besseres zu tun.
So kommt es auch, daß Katholiken glauben, daß z.B. Abraham und Moses im Himmel sind.

Das ist jedenfalls die katholische Dogmatik, die man sich in 2000 Jahren Glaubensgeschichte zusammen gesponnen hat.

Vermutlich basiert das alles wie immer auf einem Irrtum bzw. freimütiger Interpretation: Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen z.B. von "Scheol" (hebräisch) oder "Hades" (griechisch). Beides bedeutet entweder "Totenreich" oder noch trivialer "Grab". In den verschiedenen Übersetzungen wurden Hades und Scheol aber zumeist als "Hölle" wiedergegeben.
Da die Bibel sowohl werksgeschichtliches als auch übersetzerisches Flickwerk ist - und dank beflissentlicher Geister wie Hannes auch bleiben wird - kommt es also auf den Standpunkt an: Wenn die Rede davon ist, daß Jesus in den Hades bzw. Scheol ging, kann man das entweder wie oben beschrieben mit dem Limbus interpretieren, oder ganz einfach und bodenständig damit, daß er ins Grab ging und einfach mal eine Weile tot war.
Gänzlich falsch ist jedoch die Übersetzung als "Hölle" also als dem Ort der ewigen Strafe. Da ist er wohl eher nicht hingegegangen.

Was man daraus wieder mal lernen kann? Allein sprachliche, übersetzerische und werksgeschichtliche Probleme der Bibel führen bereits dazu, daß diese teilweise über 2000 Jahre der christlichen Geschichte als Glaubenslehre akzeptiert werden, obwohl es dafür in der Bibel bei genauerer Überprüfung eigentlich keine Grundlage gibt.
Und dabei läßt man bereits die Frage, wieviel Wahrheitsgehalt sie denn als sogenannte Botschft Gottes hat, vollkommen außen vor.

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Cihan
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10.11.2008 - 18:30

Ich glaube nicht, dass Jesus wirklich tot war.
Dieser angebliche Tod und dann die Wiederauferstehung klingen sehr erfunden.
Jesus hat wharscheinlich auch geheiratet und Kinder gehabt.
Die Kirche hat nur aus ihm gleich einen Gott gemacht und für sich instrumentalisiert.

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10.11.2008 - 19:15

Irgendeiner hat geschrieben "Dann müssten wir auch ewig leben" oder so ähnlich. Das tun wir doch! Unser Körper nicht, aber unsere Seele lebt ewig. Nach dem Leben auf der Erde wird sie bei Gott ein "neues" Leben beginnen! Wir Leben nach dem Tod weiter!!! Ich glaube fest daran
Ich meine warum ist Jesus aúch körperlich auferstanden, und andere Menschen stehen nicht körperlich auf? Ist doch irgendwie unfair...
Maybe I'm crasy, but not gaga!! xD

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alarich
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10.11.2008 - 19:53

Weil die Väter der anderen Menschen auch meistens Lastwagenfahrer,Zahnärzte,Klempner usw. sind und nicht der Schöpfer aller Dinge. Und außerdem kommt es wohl normalerweise höchst selten vor das deine Mutter Jungfrau ist.
Dafür werden wir auch nicht ans Kreuz geschlagen.
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10.11.2008 - 23:27

@Dhe danke für die umfassende Aufklärung.

Schon komisch wenn man so drüber nachdenkt.
Wo er doch Jesus Christus ist - Gottes Sohn, müsste er doch direkt nach seinem Tod mit dem roten Teppich im Himmel empfangen werden. Stattdessen landet er in einem Teil der Hölle, völlig unverschuldet xDD jemand der Gottes Sohn ist müsste doch deutlich mehr Glück haben.

edit: jetzt kapier ich. er ist freiwillig runter und hat sie erlöst!
Zuletzt geändert von Eye am 11.11.2008 - 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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11.11.2008 - 00:21

Hallo Zusammen,

die Auferstehung kann man ja auch anders betrachten, wenn man bedenkt das Gott bei uns eigentlich schon Fragen aufwerfen tut ob es ihn gibt, dann eben auch die Frage ob es Jesus gab. Zu seiner Zeit glaubten die Menschen an den Sohn Gottes Jesu, dann aber wandelte sich dass ansehen und deshalb der Untergang (Hölle) und die Auferstehung (Der Glaube an Ihm).

Wenn man sich einmal Fragen tut: Was hat "Gott" davon wenn er von Opfergaben spricht die mit Blut und Leid zu tun haben?

Was hat ein "Gott" davon wenn in seinen Namen durch die Religion Kriege entstehen?

Was hat ein "Gott" davon wenn Zwietracht, Schmerz, Hass usw entfacht?

Haben denn all diese Dinge die da von einem "Gott" verlangt werden etwas positives an sich und würden wir diese Dinge freiwillig tun, wären diese Dinge gut für uns?

WELCHER "Gott" hat etwas davon?

In meinen Augen nicht der der die Gebote uns gegeben hat denn wären wir diesen gefolgt, gäbe es heute kaum etwas negatives.

Der Teufel selbst hat seine Hand an den Menschen und diese Welt gelegt und das wurde nicht nur einmal in den verschiedensten Schriften erwähnt. Je weiter wir dem folgen desto mehr Hass und all dass Negative geben wir, Er ernährt sich davon und zieht uns immer weiter in seinen Sog. Wir sollten anfangen auf zu wachen und lernen auf das gute in uns selbst zu bauen, nicht um Gottes Willen sondern um unseres!

LG Terra

mvs
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12.11.2008 - 21:07

lol ... fast so lustig wie meine unterhaltungen mit hardcora@warmup ...

*nostalgisch werd*
mvs hat den dienst quittiert. kontaktaufnahme via pm.

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12.11.2008 - 22:29

  • Jup, das waren noch Zeiten ...
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12.11.2008 - 23:38

Hallo Cihan,
Du schreibst „Warum sollte es eine Mutter haben und wie kommst du auf die Idee?
Nur weil Leute Maria gesehen haben sollen?
Nach deiner Ansicht wäre dann Jesus auch ein Gott, oder?“

JESUS IST GOTT!!!!!

Ankündigung der Geburt des Herrschers
Lukas 1,26-38
Als Elisabet im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Galiläa(a) in eine Stadt namens Nazaret(b) zu einer jungen Frau, die Maria hieß. Sie war noch unberührt und mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren Davids. Der Engel kam zu ihr herein und sagte: "Sei gegrüßt, du mit Gnade Beschenkte! Der Herr ist mit dir!" Maria erschrak, als sie so angesprochen wurde und überlegte, was der Gruß bedeuten sollte. "Hab keine Angst, Maria!", sagte der Engel. "Gott hat dich mit seiner Gunst beschenkt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. Er wird große Autorität haben und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott wird ihn die Königsherrschaft seines Stammvaters David(c) weiterführen lassen. Für immer wird er die Nachkommenschaft Jakobs(d) regieren und seine Herrschaft wird nie mehr zu Ende gehen." - "Wie wird das geschehen?", fragte Maria. "Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen." - "Der Heilige Geist wird über dich kommen", erwiderte der Engel, "die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du zur Welt bringst, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.- Sieh doch, auch deine Verwandte Elisabet ist noch in ihrem Alter schwanger geworden und erwartet einen Sohn. Von ihr hieß es ja, sie könne keine Kinder bekommen. Und jetzt ist sie schon im sechsten Monat. Für Gott ist nichts unmöglich." Da sagte Maria: "Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen." Darauf verließ sie der Engel.
Matthäus 1,18-25
Es folgt die Geschichte der Geburt von Jesus, dem Messias: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt.(a) Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete, obwohl sie noch nicht miteinander geschlafen hatten. Sie war durch den Heiligen Geist schwanger geworden. Josef, der schon als ihr Ehemann galt, und ein aufrechter Mann war, nahm sich vor, den Ehevertrag stillschweigend rückgängig zu machen, um sie nicht zum Gespött werden zu lassen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. "Josef", sagte er, "du Sohn Davids, zögere nicht, Maria als deine Frau öffentlich zu dir zu holen. Denn das Kind, das sie erwartet, wurde vom Heiligen Geist gezeugt. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus, Retter, nennen sollst, denn er wird sein Volk von seinen Sünden erretten. Das alles ist geschehen, damit in Erfüllung geht, was der Herr durch den Propheten angekündigt hat: ‚Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen. Man wird ihn Immanuel nennen.'(b)" Immanuel bedeutet: Gott ist mit uns. Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm gesagt hatte, und holte seine Frau zu sich. Doch hatte er keine geschlechtliche Gemeinschaft mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren und er ihm den Namen Jesus gegeben hatte.
Die Geburt von Jesus
Lukas 2,1-21
In dieser Zeit erließ Kaiser Augustus(c) die Anordnung, alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. Es war das erste Mal, dass solch eine Erhebung durchgeführt wurde. Sie geschah, als Quirinius(d) Statthalter der Provinz Syrien war. So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich eintragen zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zur Nachkommenschaft Davids und musste deshalb aus der Stadt Nazaret in Galiläa nach der Stadt Bethlehem(e) in Judäa reisen, um sich dort mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger, und als sie in Bethlehem waren, kam für sie die Zeit der Entbindung. Sie brachte ihr erstes Kind zur Welt. Es war ein Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn dann in eine Futterkrippe, weil in der Unterkunft kein Platz für sie war.
n jener Nacht hielten ein paar Hirten draußen auf dem freien Feld Wache bei ihren Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie. Sie erschraken sehr und hatten Angst, aber der Engel sagte zu ihnen: "Ihr müsst euch nicht fürchten, denn ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. Heute Nacht ist in der Stadt Davids euer Retter geboren worden. Es ist der Messias, der Herr. Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt." Plötzlich waren sie von ganzen Heerscharen des Himmels umgeben, die alle Gott lobten und riefen:
"Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe und Frieden den Menschen im Land, auf denen sein Gefallen ruht."
Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, mit denen sie sprachen, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten berichteten. Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genau so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. Als das Kind acht Tage später beschnitten wurde, gab man ihm den Namen Jesus, den Namen, den der Engel genannt hatte, noch bevor Maria schwanger war.
… … …
Maria wurde vom Heiligen Geist schwanger. Jesus ist GOTTESSOHN! Und er ist GOTT, denn Gott ist als Mensch zu uns auf die Erde gekommen!

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12.11.2008 - 23:47

Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?
Joh. 14,9

Ich und der Vater sind eins.
Joh. 10,30

Wie soll dies verstanden werden? Die alten Ägypter mit ihrer Vielgötterei sahen auch gewisse Verknüpfungen zwischen den Gottheiten. So fängt z.B. die Weltentstehungslehre von Heliopolis mit dem Geist "Ra" an, der sich seiner selbst bewusst wird und sein eigenes Bild "Amon" sieht, dann aber durch sein Wort viele weitere Gottheiten erschafft, die allerdings dann wiederum selbst alleine in verschiedenen Städten verehrt wurden. Die Bibel hingegen spricht von einer extrem engen Verbindung von z.B. Jesus und dem Vater im Himmel:

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
Joh. 5,19

Betrachten wir aber mal die Schöpfungsgeschichte:

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei
1. Mose 1,26a

Was ist mit dem "uns" gemeint? Engel? Dann hätte nicht Gott alleine Menschen geschaffen, was der Aussage Gottes im nächsten Vers widersprechen würde, dass Gott alleine den Menschen schuf:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
1. Mose 1,27

Der Schlüssel zur Problematik "Ein Gott oder drei Götter?" liegt in den beiden bereits zitierten Versen (Luther-Übersetzung):

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das UNS GLEICH sei
1. Mose 1,26a

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
1. Mose 1,27

Der hebräischen Urtext wird auch wörtlich folgendermaßen übersetzt:

Dann sprach Gott: Machen wollen wir Menschen IN UNSEREM EBENBILD, NACH UNSEREM GLEICHNIS
1. Mose 1,26a:
Eine jüdische Übersetzung heißt so:

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen (Adam) machen IN UNSERM BILD, NACH UNSRER GESTALT
1. Mose 1,26a

Hier liegt also eine gewisse Gleichung vor:
Bild / Gestalt Gottes = Bild / Gestalt Mensch

Nun müssen wir aber erstmal den Menschen betrachten, der nach Gottes Bild geschaffen wurde. Wie sieht das "Bild des Menschen" eigentlich aus?

Der Mensch

Der Bibel nach besteht der Mensch aus Geist, Körper und Seele.
Das der Mensch einen Körper hat, muss wohl nicht erwähnt werden, aber damit er lebt, denken kann und auch ein Gewissen hat usw. muss noch etwas dazu kommen. Im Schöpfungsbericht ist vom Odem die rede, in anderen Bibelstellen wird dieser aber zusammen mit dem "Geist" erwähnt:

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1. Mose 2,7

Aber der Geist ist es in den Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
Hiob 32,8

Wenn er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge,
Hiob 34,14

So spricht Gott, ... der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen
Jes 42,5

Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe.
Jes 57,16

Unser Geist hat also etwas mit unserem Leben zu tun. Das der Geist bestehen bleibt und den Körper beim Tod verlässt wird in folgender Bibelstelle deutlich:

Denn des Menschen Geist muss davon, und er (Körper) muss wieder zu Erde werden
Psalm 146,4

Nun gibt es noch viele Bibelstellen, die vom Geist des Menschen reden in Bezug auf die Kommunikation mit Gott bzw. der Geisteswelt:

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Joh 4,24

Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.
1. Kor. 2,11

Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
1. Kor. 2,13

Es gibt aber auch viele Bibelstellen, die von der Seele des Menschen reden, hier allerdings oft in Verbindung mit "inneren Empfindungen" bzw. dem "Herzen":

Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und mein Herz sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt.
1. Mose 49,6

Wenn du aber dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.
5. Mose 4,29

Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
5. Mose 6,5

Heute gebietet dir der HERR, dein Gott, dass du tust nach allen diesen Geboten und Rechten, dass du sie hältst und danach tust von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
5. Mose 26,16

Jetzt aber zerfließt meine Seele in mir, und Tage des Elends haben mich ergriffen.
Hiob 30,16

Halten wir also fest: Wie bei Gott gibt es auch hier die gleiche Dreiteilung, nur spricht niemand im Alltag darüber, höchstens z.B. "Das ist ein seelenloser Mensch", wenn jemand anscheinend kein Gewissen hat.
Um es ganz kurz zusammen zu fassen stellt die Bibel den Menschen als Wesen nach Gottes Bild mit

* Seele (Zentrum)
* Geist (zur Kommunikation mit Gott / Geisteswelt)
* Körper (um momentan auf der Erde zu leben)

dar.



Gott

Schauen wir uns aber mal die Aussage zu Jesus an:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. ... Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum ... Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns ... die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.
Joh. 1,1-18

Hier haben wir die klare Aussage:
Gott = "das Wort" (Botschaftsübermittler/Medium) = Jesus Christus (Fleisch-/Menschwerdung Gottes)

Gott kam also in einem menschlichen Körper zu uns auf die Erde (Weihnachten), um uns selbst zu lehren, selbst den Gehorsam zu Gott vorzuleben, und uns schließlich eine Errettungsmöglichkeit durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz zu ermöglichen.
Hierbei müssen wir aber beachten, dass Gott überall ist und nicht wie wir nur an einem Ort! Wäre dies nicht so, dann hätten z.B. auch Gebete keinen Sinn, da er meist nicht anwesend wäre usw. Im Gegenteil heißt es über seine Globalität:

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
Kolosser 1,17

Aber wie sieht es bezüglich dem Heiligen Geist aus?
Wir haben in Joh. 1,1-18 gelesen, dass Jesus Gott ist und auch die Welt erschaffen hat. Im Schöpfungsbericht wird aber vom Geist Gottes berichtet, und im Buch Hiob wird gar der Geist Gottes als der Schöpfer angegeben:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
1. Mose 1,2

Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.
Hiob 33,4

Somit lässt sich auch sagen:
Gott = Jesus = Gottes Geist


Wir sehen, also, dass Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger-Geist letztlich eins sind bzw. es nur EINEN Gott gibt. Gleichwohl gibt es unterschiedliche Funktionen, ähnlich dem Körper mit Händen, Füßen, Bauch, Mund usw.
So ist z.B. auch nur vom Geist Gottes die rede, der in Menschen wohnen kann:

Und der Pharao sprach zu seinen Großen: Wie könnten wir einen Mann finden, in dem der Geist Gottes ist wie in diesem?
1. Mose 41,38

Und der Geist Gottes kam auch über ihn und er ging einher in Verzückung
1. Samuel 19,23

Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat.
Jesaja 61,1

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Römer 8,14

Halten wir also fest:
Wenngleich der Mensch in Größe, Allmacht, Heiligkeit usw. in keiner Weise mit Gott vergleichbar ist, so ist er aber doch nach Gottes Ebenbild mit Geist, Körper und Seele erschaffen. Und wie wir den Menschen als Einheit betrachten, so können wir auch Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) als Einheit betrachten.



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