Spiritualität für die Masse

religiöse und spirituelle Themen wie Leben nach dem Tod, Religionen und Glaube sowie Jenseitskontakte und Religionen wie das Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.


deepinside
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Spiritualität für die Masse

11.02.2008 - 15:17

Hallo zusammen!

Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, oder auch andere bemerken, wie sehr Spiritualität der breiten Masse zugänglich gemacht wird. Offensichtlich ist der Bedarf gross, sich darüber auszutauschen - ganz anders als noch vor 5 Jahren.
Allein die Filme Bleep I + II., die Filme die mich am meisten beeindruckt haben, dann der auftritt von udo Grube bei Kerner, und unzählige Beiträge im Internet. Ich habe damit meine Erkenntnisse gewonnen und mir geht es wunderbar damit: meine Realität mache ich mir selbst und dabei ist lediglich wichtig, wie ich sie gestalte und nicht womit ich sie gestalte. Positive Energien kann ich in alles geben. (Das sind wirklich zwei wunderbare Filme, weil sie einen auf eine tolle Art auffordern sein Leben in die Hand zu nehmen!)
Aber wie dem auch sein…
Was haltet ihr davon, dass Spiritualität in so einem Maße und auf so unterschiedlichen Ebenen thematisiert wird? Ich für meinen Teil freue mich sehr, dass es es sich von dem Tabu-Image entfernt, dennoch habe ich manchmal auch Sorge, dass Spiritualität durch Sendungen wie bsp. J.B. Kerner ins Lächerliche gezogen wird und wir dadurch eben wieder in der Anfangsposition landen: Spiritualität, die nicht ernst genommen wird.
Was kann man dagegen tun? Was haltet ihr von dem Einzug in die breite Masse?

Lieben Gruß

deepinside

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Dhe
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11.02.2008 - 22:16

Was soll denn das Spiridingsbums jetzt eigentlich genau sein?

deepinside
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12.02.2008 - 14:45

mit diesem Spriridignsbums meine ich sich seiner bzw. seines Lebens bewusst zu werden, d.h. sich mit dem eigenen Dasein, dem Glauben, der Seele und der Kraft zu leben auseinanderzusetzen. Woran glaube ich? Woher nehme ich die Kraft zu leben? Welche Verknüpfungen gibt es zwischen den Menschen? Was sind Gefühle? Und was ist Seele?

Natürlich fasst Spiritualität anders auf, für mich ist es erstmal eine Auseinandersetzung mit dem Leben und der Lebenskraft.

Klar, das klingt für Menschen die damit nicht am Hut haben erstmal ziemlich abgehoben, aber lebt man erstmal bewusster als es manch einer tut und auch ich es getan habe, werden Werte von wieder anderen Werten abgelöst und oftmals auch Stärken erkannt, die ohne den manchmal nicht einfachen Weg der Auseinandersetzung mit sich selbst noch lange oder gar für immer unentdeckt in einem schlummern würden.

lieben Gruß

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Dhe
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12.02.2008 - 18:12

deepinside hat geschrieben:mit diesem Spriridignsbums meine ich sich seiner bzw. seines Lebens bewusst zu werden, d.h. sich mit dem eigenen Dasein, dem Glauben, der Seele und der Kraft zu leben auseinanderzusetzen.
Äh ja...und wie mache ich das? Ich meine sitze ich dann da und denke ganz feste daran, daß ich lebe?
Woher nehme ich die Kraft zu leben?
Aus dem ATP, dem Guten.
Was sind Gefühle?
Rosa, flauschige Dinger, die sich meistens um Sex drehen.
Und was ist Seele?
Sowas ähnliches wie der Weihnachtsmann, der Osterhase oder Jesus.
Klar, das klingt für Menschen die damit nicht am Hut haben erstmal ziemlich abgehoben, aber lebt man erstmal bewusster als es manch einer tut und auch ich es getan habe, werden Werte von wieder anderen Werten abgelöst und oftmals auch Stärken erkannt, die ohne den manchmal nicht einfachen Weg der Auseinandersetzung mit sich selbst noch lange oder gar für immer unentdeckt in einem schlummern würden.
Ich habe im Prinzip gar nix dagegen, wenn sich jemand mit dem Spiriquatsch befassen will, nur raffe ich es nie, wie man sich erstens an letztlich leeren Begriffen so sehr festhalten kann, daß man eine höchst subjektive Einstellung zu dem ganzen Zeugs bekommt aber letztlich trotzdem der Meinung ist, sich etwas Relevantes ausgedacht zu haben.

deepinside
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13.02.2008 - 00:16

boff!
»spiridingsbums« fand ich richtig wirtizg, bei »spiriquatsch« stell ich den kopf schon schräg.
wenn du so wenig von einer sache hälts, du sagst, du hättest nichts dagegen, wenn sich jemand damit beschäftigt, verstehe ich deine ungemein abwertende haltung demgegenüber nicht. wo bleibt da die toleranz, oder zumindest ein funken toleranz, was für foren ja bekanntlich unabdingbar ist?

ich erkläre es aber gerne:

Äh ja...und wie mache ich das? Ich meine sitze ich dann da und denke ganz feste daran, daß ich lebe?

hey, versuch das mal! betrachte dein leben einmal von aussen und du wirst merken, dass du es anders wahrnimmst, als wenn du nur unüberlegte und hauptsache-kontra-meinungen bringst.


Aus dem ATP, dem Guten.

wir wissen beide ziemlich genau, dass ich genau das nicht meine. und wir wissen auch beide ganz genau, dass du meine annahme, dass es mehr gibt, widelegen kannst, aber nur aus dem grund, da du nicht bereit bist, auch andere energien zu spüren.

Rosa, flauschige Dinger, die sich meistens um Sex drehen.

ich bin emotional sehr berührt wenn ich an meinen vater oder opa oder oma oder schwester oder mutter denke und dennoch: no way, no f***** way, kein sex! und auch wenn ich an einen liebsten nicht aus der familie denke, mein unterleib ist nicht immer der kapitän im hirn.

Sowas ähnliches wie der Weihnachtsmann, der Osterhase oder Jesus.

weihnachstmann und seele, eben das meine ich mit »ins lächerliche ziehen«, und eben das finde ich so intolerant, dass ich platzen könnte, wenn ich diese eigenschaft auch besäße.
um die seele zu ergründen muss man nicht nach einer jahrhundertealten geschichte kramen, man muss sich nicht von kulturellen gewohnheiten und auch nicht von religionen leiten lassen, sondern sich am besten in der gegenwart aufhalten. bestenfalls sogar mit einem sehr wachen bewusstsein.


mein leiber Dhe, ich glaube nicht, dass ich mir was ach so revolutionäres und tolles ausgedacht habe, mit dem ich die welt verändern kann, im gegenteil, ich habe eher buchinhalte in mich aufgesogen und nach meinem willen zusammengeknüpft, bis ich es für richtig hielt. Erdacht habe ich mir aso nur die kombinationan der einzelnen wissenskitzler.

wenn es nur die begriffe »seele«, »spriritualität« und »kraft zu leben« sind, schau einfach drüber hinweg, da es begriffe sind, die jeder anders für sich definiert, ansonsten empfehe ich dir erstens »gotteswahn« von richard dawkins. und vielleicht amüsant für dich, vielleicht aber etwas, das dich dem thema näher bringt: down the rabbit hole, www.bleep.de/rabbithole. hier geht es um quantenphysik - sehr interessant!

und nun wünsche ich eine gute nacht mit vielen gefühlen. :lol:

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13.02.2008 - 01:05

deepinside hat geschrieben:wo bleibt da die toleranz, oder zumindest ein funken toleranz, was für foren ja bekanntlich unabdingbar ist?
Wieso? Ich toleriere deine Ansicht doch. Oder habe ich dir Repressalien angedroht? Ansonsten möchtest du dir vielleicht mal Gedanken über den Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz machen.
betrachte dein leben einmal von aussen und du wirst merken, dass du es anders wahrnimmst, als wenn du nur unüberlegte und hauptsache-kontra-meinungen bringst.
Gute Idee. Ich wollte schon immer mal eine dissoziative Störung haben.
Was bzw. wo soll denn dieses "Außen" jetzt eigentlich sein? Klingt jedenfalls einigermaßen ghoulisch.
und wir wissen auch beide ganz genau, dass du meine annahme, dass es mehr gibt, widelegen kannst, aber nur aus dem grund, da du nicht bereit bist, auch andere energien zu spüren.
Was du im übertragenen Sinne hier sagst, ist also, daß es auch einen Weihnachtsmann gäbe, wenn ich nur feste genug daran glauben würde.
Sorry, aber ich bin nicht schuld am Tod vom Weihnachtsmann. Du bist nur lediglich nicht in der Lage einen überzeugenden Beweis für was auch immer abzuliefern und bist daher gezwungen dich entweder auf möglichst schwammige Begriffe zu stützen oder aber bist auf prinzipielles Wohlwollen auf seiten deines Gegenüber angewiesen.
ich glaube nicht, dass ich mir was ach so revolutionäres und tolles ausgedacht habe
Nichtmal was Tolles? Warum reden denn dann wir darüber und nicht Kerner?
ich habe eher buchinhalte in mich aufgesogen und nach meinem willen zusammengeknüpft, bis ich es für richtig hielt.
Wußtest du, das Eklektizismus stellenweise bereits in der Antike als Schimpfwort benutzt wurde?
wenn es nur die begriffe »seele«, »spriritualität« und »kraft zu leben« sind, schau einfach drüber hinweg, da es begriffe sind, die jeder anders für sich definiert
Äh...ja...schön...wenn ich aber jetzt mal Seele, Spirischeisse (guck mal, ich habs auf die Spitze getrieben) und Lebenskraft von deinen ursprünglichen Postings wegstreiche, was bleibt denn dann noch inhaltlich übrig?
ansonsten empfehe ich dir erstens »gotteswahn« von richard dawkins.
Habe ich bereits gelesen und auch wenn es mir schöne rosa flauschige Gedanken bereitet, sehe ich trotzdem den Zusammenhang nicht. Aber weil ich ein so furchtbar netter Kerl bin, empfehle ich dir auch ein Buch: Gilbert Ryle - "The Concept of Mind"

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13.02.2008 - 13:02

den unterschied zwischen toleranz und akzeptanz kenne ich sehr wohl, da brauche ich dank sieben Jahren Latein auch keine verlinkungen.
mir war lediglich nicht bewusst, dass intoleranz direkt mit repressalien etwas zu tun hat. ausserdem gibt es offensichtilch auch unterschiede: niveauvoller toleranz vs. unhöfliche toleranz. deine toleranz stecke ich in die schublade der eher unhöflichen toleranz. denn du erduldest meine ansicht nicht einmal, du hast keinerlei interesse sie zu verstehen, du willst sie widerlegen und ziehst sie dabei mit genuss durch den schlamm.
dabi ist mir sehr wohl aufgefallen, dass du redegewandter bsit als ich (das ist jetzt sicher balsam für deine seele (pardon, ego!)), aber jemandem das wort in diesem maße im mund umzudrehen, da stellen sich meine haare zu berge. das ist kerner-style und den, so entnehme ich deinem post, scheinst auch du nicht zu mögen. also, warum? ich lege auf eine haarspalterische disskussion mit dir keinen wert.
und dennoch möchte ich den weihnachtsmann nicht so stehen lassen.
alles, was ich meinte war: lebe bewusst, werde dir deiner schwächen und stärken bewusst; in dem moment, in dem du diese erkennst, kannst du auch dementsprechend geschickter dein leben gestalten. vielleicht trägt das was zum glücklichsein bei – bei mir ist das der fall.

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alarich
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13.02.2008 - 21:41

den unterschied zwischen toleranz und akzeptanz kenne ich sehr wohl, da brauche ich dank sieben Jahren Latein auch keine verlinkungen.
Du hast 7 Jahre Latein gebraucht um das zu kapieren?
lebe bewusst, werde dir deiner schwächen und stärken bewusst; in dem moment, in dem du diese erkennst, kannst du auch dementsprechend geschickter dein leben gestalten.
Wie soll ich denn "bewusst" leben. Soll ich mir alle 10 Sekunden sagen: "Juhu ich lebe... juhu ich lebe immer noch... juhu und jetzt lebe ich auch noch."
Oder soll ich dauernd über sämtliche Körperfunktionen nachdenken?
"Uhh, ich atme ein...uhh, ich atme aus...uh jetzt habe ich einen fahren gelassen."

Bitte nicht so schwammig
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13.02.2008 - 21:47

Wenn Spiritualität für die Massen, die Flatulenzen von alarich sind, dann bete ich zu sämtlichen Göttern, dass ich niemals spirituell werde.
"Viel quälender wird für dich später die Frage sein: Hättest du die Vase auch zerbrochen, wenn ich nichts gesagt hätte?"

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13.02.2008 - 21:58

Gibt aba nur einen Gott, also wäre die meiste Beterei für die Tonne ;)

Aber um mal was passendes zu diesem Thema zu äußern.
Spiritualität ist eine Art New-Age Religion.
Und die Auswirkungen davon sind leider größtenteils die, das Sciencetology immer mehr Mitglieder bekommt, haufenweise Leute massenweise Geld für irgendwelche sinnlose Kurse ausgeben und Leute wie Dr. Rath Eltern dazu überreden das ihre Kinder bei Krebs mit Vitaminen behandelt werden und nicht mit Schulmedizin vertrauen.
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Re: Spiritualität für die Masse

23.02.2008 - 18:15

deepinside hat geschrieben:Hallo zusammen!

Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, oder auch andere bemerken, wie sehr Spiritualität der breiten Masse zugänglich gemacht wird.
Das ist ein Modetrend, das tritt alle 30, 40 Jahre mal auf. In den 60`ern waren diese Themen ebenso populär, in den 30' ern auch. Dafür waren bspw. in den 90`ern UFOs und Aliens total "in". Die aktuelle Welle wird auch wieder abflauen - ebenso, wie die UFO Welle es bereits getan hat.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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Re: Spiritualität für die Masse

22.07.2009 - 13:55

Moredread hat geschrieben:
deepinside hat geschrieben:Hallo zusammen!

Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, oder auch andere bemerken, wie sehr Spiritualität der breiten Masse zugänglich gemacht wird.
Das ist ein Modetrend, das tritt alle 30, 40 Jahre mal auf. In den 60`ern waren diese Themen ebenso populär, in den 30' ern auch. Dafür waren bspw. in den 90`ern UFOs und Aliens total "in". Die aktuelle Welle wird auch wieder abflauen - ebenso, wie die UFO Welle es bereits getan hat.
Hab gerade den Thread wiederentdeckt ...
... möglicherweise hast Du damit recht, dass es sich um eine Modeerscheinung handelt. Ich für mich habe das Gefühl, dass es mehr als das ist. Aktuell erscheint gerade wieder ein Film in der sich in Hollywood neu entwickelnden Kategorie "Spiritual Cinema" - Die deutsche Fassung von Peaceful Warrior:

http://www.youtube.com/watch?v=nonXjdWIMqE

Und ich freue mich darüber, dass immer mehr Menschen gefallen daran finden sich mit Themen zu beschäftigen die sie weiterbringen können.

Liebe Grüße, DeepInside

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22.07.2009 - 22:40

Der Film scheint mir weder etwas besonders neues, noch besonders aufregendes aufzugreifen.
Typ der immer nur Partys macht, mit Reizwäschemodells schläft usw. hat auf einmal einen UNfall und findet den Weg zu einem wirklich erfülltem Leben und merkt das er vorher eigentlich gar nicht glücklich war. (wie dämlich das eigentlich ist, kann ich gerne mal auch noch stärker auseinander nehmen.)

Und ich frage mich echt wie es Menschen weiter bringt wenn sie bei übergewichtigen Möchtegern-Astrologen im Nachtprogramm von Scheiße hoch neun anrufen, hunderte von Euro für Kristallschädelberührungen ausgeben oder einen stinkenden, ungewaschenen Langhaarfreak dafür bezahlen das er mit seiner Wünschelrute Wasseradern findet die beim schlafen stören.
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23.07.2009 - 13:43

Auweia, Alarich, da hat sich aber viel Frust angestaut. Wenn ich Dir auch inhaltlich größtenteils zustimme, finde ich den Ton doch etwas hart. Eine echte Kritik ist es jedenfalls nicht - man könnte Deine Worte austauschen und wenn auch nicht gegen alles, so doch gegen ziemlich vieles richten - ein deutlicher Hinweis für fehlende Inhalte. Du hast, wie gesagt, mein vollstes Verständnis aber ein inhaltlicher Reply wäre sicher sinnvoller. Ist ja nicht so, das Du nicht könntest, wenn Du nicht wolltest ;)
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Re: Spiritualität für die Masse

23.07.2009 - 13:52

deepinside hat geschrieben:... möglicherweise hast Du damit recht, dass es sich um eine Modeerscheinung handelt.
Ganz bestimmt sogar ;-)


deepinside hat geschrieben:Ich für mich habe das Gefühl, dass es mehr als das ist.
Auch damit bist Du nicht alleine, das war damals ganz genauso. Bei den etwas kleineren Spitzen (bspw. Mitte der 80'er bis in die 90'er) hatten die Leute auch so ein Gefühl, das es mehr ist als ein Modetrend. Was genau, dafür gab es viele lustige Beschreibungen und Bücher. Zum Ende hin wartete man halt auf das Jahr 2000 (oder 2001, je nach dem). Passiert ist nix. Naja, und jetzt warten wir gemeinsam auf 2012 ^_^


deepinside hat geschrieben:Und ich freue mich darüber, dass immer mehr Menschen gefallen daran finden sich mit Themen zu beschäftigen die sie weiterbringen können.
Ist sicher besser, als wenn man niemanden hat, mit dem man sich austauschen kann.
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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23.07.2009 - 21:52

Jepp, ich war gestern einfach zu müde (dafür hast du verlernt wie man den Edit-Button benutzt ;))

Ich werde dazu auch nochmal nen ausführlichen Text schreiben, aber da das wieder so lange dauern wird, dauert das wohl noch bis zum WE
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Ralucard
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01.08.2009 - 00:14

Hmmm...
Ich schreib mal @Topic
Spiritualität wird von vielen meist falsch verstanden bzw wissen die meisten nicht, was überhaupt gemeint ist.
Mir ist es relativ egal, wie und ob die Öffentlichkeit das Thema offen thematisiert oder nicht, meist kommt sowieso nicht wirklich etwas gutes dabei heraus... jeder sollte für sich selbst erkennen, wie er am besten leben sollte bzw. wie es ihm am meisten Vorteile bringt und am meisten Spaß macht.



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