Warum soll ich an Gott glauben?

religiöse und spirituelle Themen wie Leben nach dem Tod, Religionen und Glaube sowie Jenseitskontakte und Religionen wie das Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.


pat
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24.09.2006 - 18:00

Wenn du im All bist, dann vergeht die Zeit schneller als auf der Erde. (wurde mit einer Atomuhr gemessen, der Unterschied war nach einer Woche nur ein paar millisekunden)

schau selber mal im Internet nach

gr, Pat

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living_lennon
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24.09.2006 - 22:18

und warum is das so? bin immer noch nicht klüger als vorher...vll brauchen die zeiger der uhr durch die schwerelosigkeit ein bisschen länger?
Love is a battlefield...and i am allways losing

der Ferengi
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24.09.2006 - 22:28

...vll brauchen die zeiger der uhr durch die schwerelosigkeit ein bisschen länger?
Du hast wohl absolut keine Ahnung von diesen Dingen ?
Im Weltraum gibt es keine Schwerkraft. Wie das Wort schon sagt, wird diese erst in der Nähe von Körpern ( Planeten, Sterne etc.) wirksam.
Hallo ? Schon mal was von Albert Einstein gehört ?

In seiner Relativitätstheorie geht es darum, daß die Zeit relativ zum Betrachter, unterschiedlich vergeht.
D.h. die Länge einer Sekunde hängt vom Beobachtungspunkt ab.

Aber warum soll mich das überzeugen, an einen Schöpfer zu glauben ?

Um mal wieder zurück zum Thema zu gelangen ...


Übrigens, ein ähnliches Thema findet ihr auch hier.

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living_lennon
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25.09.2006 - 16:44

ach vergiss es...
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der Ferengi
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26.09.2006 - 00:10

Mehrere User haben versucht Dir etwas zu erklären, aber Deine Reaktion darauf ist mir unverständlich
und warum is das so? bin immer noch nicht klüger als vorher...ach vergiss es...
Wenn Du Dir im Voraus schon sicher bist, daß Dir dieses Thema nicht liegt, warum kommentierst Du die Erklärungsversuche mit belanglosem Zeug.

Du hast einen Internetzugang, Du kennst Google, stelle die Suche auf Seiten auf deutsch, tippe ein, wonach Du suchst und lies, und lies, und lies ....
Denn nur so findest Du die Antworten auf Deine Fragen.

[ Kleiner Tip:Wikipedia ist das wahrscheinlich größte Lexikon der Welt ]


Poste in Threads die Dir zusagen, und wo wir vielleicht sogar noch etwas dazu lernen können ?!

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living_lennon
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26.09.2006 - 15:39

ich hab ja nur gefragt warum das so ist...ist diese website nich für solche fragen da oder nich -.-
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Herti
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27.09.2006 - 10:38

religion is scheisse
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der Ferengi
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27.09.2006 - 12:15

@ living_lennon
Ich darf dann nochmal zusammenfassen.
Wenn du im All bist, dann vergeht die Zeit schneller als auf der Erde...
  • und warum is das so? bin immer noch nicht klüger als vorher...
... daß die Zeit relativ zum Betrachter, unterschiedlich vergeht. ...
  • ach vergiss es...
... warum kommentierst Du die Erklärungsversuche mit belanglosem Zeug...
  • ich hab ja nur gefragt warum das so ist...ist diese website nich für solche fragen da oder nich
Ich meine - welche Antwort erwartest Du ?

@ Herti
Dito, denn seit jeher ist es das stärkste Argument Kriege zu führen, was mich dazu bewegte schon kurz nach meinem 18. Geburtstag aus der Kirche auszutreten.
_________________________________________________________

Warum also soll ich an etwas glauben, was Kriege heraufbeschwört ?
Und warum wird Gott immer noch eine menschliche Persönlichkeit zugeschrieben ?
Er ist weder männlich noch weiblich ! Gott braucht sich nicht fortzupflanzen, weshalb braucht er dann ein Geschlecht (zumal auch noch in den meisten Religionen ein männliches ) ?

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Herti
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27.09.2006 - 12:42

@ der Ferengi

warum erst mit 18? schon mal was von religionsfreiheit oder so gehört? scho mit 14 kann dich niemnd mehr zwingen in die kirche zu gehen
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living_lennon
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27.09.2006 - 16:18

ich erwarte eine antwort die mir erklärt, warum im all die zeit schneller oder langsamer oder egal wie vergeht...das muss ja mit irgendetwas zu tun haben, und wenn man das mit atomuhren gemessen hat, ist das nicht das auge des betrachters ... :evil:
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Deni
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28.09.2006 - 13:16

Das mit Gott ist nur ein Dummes und Sinnloses geschwätz.
Das ist genau so wie mit dem Weinachtsmann oder Osterhasen.
Nur weil sich die Menschen früher nicht erkleren konnten von wo wir kommen oder auf was wir genau Leben, spinnten sie sich sowas unlogisches zusammen. Ich bin Christ bzw. meine gesammte Famillie ist es. Ich bin der einzige der nicht an Gott glaubt.

Heute weis man wie ein Planet endsteht oder wie sich die Lebensformen bilden und nach und nach weiterendwickeln. Es ist Sinnlos heute noch an Gott zu glauben und es dan weiter seinen Kindern erzählen den man belügt sich und seine Nachfaren.

Und schliesslich darf man ja nicht lügen :lol:

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En-NUR
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28.09.2006 - 14:19

FALSCH

Die Entstehung des Universums und das dazugehörige Leben Wissen wir nicht erst seit heute.

Denn im KORAN steht;

ENBIYA-30

Sehen die Ungläubigen denn nicht, das die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse (vor dem Urknall) waren, die Wir spalteten, und dass Wir dann aus dem WASSER alles Lebendige entstehen ließen? Wollen Sie denn immer noch nicht glauben?

L.G. EN-NUR

der Ferengi
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28.09.2006 - 15:20

Ja, is für mich einigermaßen einleuchtend.
Die Wissenschaft geht von einem Urknall aus und auch das Leben ist im Wasser entstanden.
So ähnlich steht es auch in Deiner zitierten Sure.

Was mir dabei aber auffällt:
  • ... das die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse (vor dem Urknall) waren, die Wir spalteten, und dass Wir dann aus dem WASSER ...
Wird im Koran, Allah immer im Plural (Mehrzahl) geschrieben ?
Also, warum steht da z.B. Wir haben die Masse gespalten, und nicht Ich habe die Masse gespalten ... und ich habe im Wasser alles lebendige entstehen lassen.
Oder gibt's im moslemischen Glauben doch mehrere Götter ?
Ich weiß nicht, ich kenn' mich da ja nicht so aus.

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living_lennon
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28.09.2006 - 16:02

allah hat nicht die masse gespalten oder was auch immer...es gibt keinen einzigen, gott, egal welche religion, sonst hätten ca 30 götter die erde erschaffen, man denke mal alleine an die griechen...die haben für alles mögliche einen gott

ES GIBT EINFACH KEINEN GOTT
VERSTEHT DAS DOCH ENDLICH
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der Ferengi
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28.09.2006 - 16:15

Ich glaube ja auch nicht an einen Gott, sondern an die wissenschaftlich (erklärbare) Realität. Nicht an etwas Unerklärliches.

Nein, mich wundert nur, daß die Moslens von 'ihrem' einen Gott (Allah) reden, im Koran aber von wir die Rede ist.

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living_lennon
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28.09.2006 - 16:45

auserdem..wenn es einen gott gibt, hätte er religionen zugelassen, in denen an andere götter geglaubt wird?

wohl kaum, oder?
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28.09.2006 - 20:14

living_lennon hat geschrieben:auserdem..wenn es einen gott gibt, hätte er religionen zugelassen, in denen an andere götter geglaubt wird?

wohl kaum, oder?
Vielleicht war es ihm nicht möglich dass zu verhindern.

Aber ich denke die meisten Leute glauben an Gott, weil sie eine Erklärung für all das suchen.
Warum existieren wir? Was passiert nach dem Tod?
Dass sind die entscheidenden Fragen, die zu den Religionen geführt haben.
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living_lennon
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28.09.2006 - 21:43

Area 51 hat geschrieben:
living_lennon hat geschrieben:auserdem..wenn es einen gott gibt, hätte er religionen zugelassen, in denen an andere götter geglaubt wird?

wohl kaum, oder?
Vielleicht war es ihm nicht möglich dass zu verhindern.
dann ist gott aber nicht allmächtig!!!
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28.09.2006 - 21:51

Ich denke "Gott" wird in jeder Religion als Nächstenliebe, Friede, Verständnis und und und las Synonym genommen. Menschen haben durch Religionen es geschafft sich auch über das zu streiten welcher erfundene Gott nun der echte einzige ist der im Himmel "sitzt".

Scheiß drauf, "Gott" ist in uns nur es zu erkennen und zu leben ist denk ich mal sehr sehr schwer.
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living_lennon
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28.09.2006 - 21:59

so kann mans sagen
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28.09.2006 - 23:13

@living_lennon

"auserdem..wenn es einen gott gibt, hätte er religionen zugelassen, in denen an andere götter geglaubt wird? "

Gott hat eben nicht mehre Religionen zugelassen, denn hier an dieser Stelle im Koran steht definitiv "Ihr sollt Euch nicht spalten". Also heisst das für uns die 5 Propheten Offenbarten den Menschen immer die selbe Religion (ISLAM).

SURA-13

Er hat euch von der Religion verordnet, was Er Noach aufgetragen hat, und was Wir dir offenbart haben (Mohammed), und was Wir Abraham, Mose und Jesus aufgetragen haben: Haltet die (Bestimmungen der) Religion ein und bringt keine Spaltungen hinein. Den Polytheisten fällt das schwer, wozu du sie aufrufst. Gott erwählt dazu, wen Er will, und Er führt dazu, wer sich (Ihm) reumütig zuwendet.

RUM-31

(Haltet daran fest), indem ihr euch Ihm reumütig zuwendet, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet. Und ihr sollt nicht zu den Polytheisten gehören,

RUM-32

zu denen, die ihre Religion spalteten und zu Parteien wurden, wobei jede Partei froh ist über das, was sie hat.

NEIN Ferengi,

im moslemischen gibt es keine mehreren Götter. Auch wenn in dieser Sure im Plural gesprochen wird, gibt es nur einen. Denn es heisst "LA ILAHE ILLALLAH" übersetzt; es gibt keinen Gott außer ALLAH.

L.G. EN-NUR

der Ferengi
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29.09.2006 - 00:15

Mich interessiert eigentlich mehr, was die SCHREIBER des Korans dazu bewogen hat im Plural zu schreiben ?
..."LA ILAHE ILLALLAH" übersetzt; es gibt keinen Gott außer ALLAH.
So steht's im Koran.
In vielen anderen Religionen gibt es zwar meist einen Haupt-Gott/in, aber auch viele Untergötter.

Faszinieren finde ich, daß die Völker in den tiefen der Regenwälder, in den abgelegenen Dörfern der Anden oder der Hochebenen des Himalajas, die zum größten Teil an mehrere Götter glauben. Und je stärker die Zivilisation einzughält, desto weniger Götter werden es.
Sieh Dir die Jugendlichen der heutigen Zeit an.
Da existiert (fast) gar kein Gott mehr.
Ich empfinde das auch nicht als schade, sondern eher als Bereicherung. Warum ?
Weil der Mensch - seit seiner Entstehung vor ca. 65'000 Jahren - davon ca. 62'200 Jahre OHNE Bibel und Koran ausgekommen ist.
Und der Mensch gerade wieder dabei ist, zu diesen Ursprüngen zurückzukehren, da er langsam begreift, daß es den Religionen dieser Welt - seit fast 3'000 Jahren - auch nur um Macht und Profit geht.
Und DAS finde ich schade.
(Haltet daran fest), indem ihr euch Ihm reumütig zuwendet, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet
, sonst ...
Warum soll ich mich reumütig zeigen und mich vor ihn fürchten ?
Was soll mit diesen Drohungen bezweckt werden?

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Herti
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29.09.2006 - 11:41

Religion ruft zu Krieg, bzw Verfolgungen auf, siehe Inquisition. über 1 Million (manche sagen auch 9 Millionen, was mir sehr viel erscheint) Menschen sind während der Zeit der Hexenverfolgung in Europa verbrannt worden, und das in 200 Jahren. Steht das nicht in krassem Wiederspruch zu der Bibel? Du sollst nicht töten z.B. oder liebe deinen nächsten? Da hast einfach jemanden den du nich leiden konntest der Hexerei angeklagt un tot war er. Und wenn es einen Gott gibt: Warum lässt er sowas zu?

uns noch was anderes:
mal angenommen es gibt EINEN gott: es heißt ja immer Gott ist Liebe, er liebt alle menschen, blablabla. die menschen haben hunderte von göttern.
eigentlich müsste dann ja fast jede religion die richtige sein, jede betet "ihren" gott anders an, in jeder religion heißt er anders, jeder stellt ihn sich anders vor, aber müsste es für gott nicht eher darauf ankommen, DASS man an ihn glaubt, und nicht WIE man ihn sich vorstellt oder WIE man ihn anbetet. es gibt gigantische kirchen un kathedralen, dabei müsste doch theoretisch auch ne garage als kirche reichen? hauptsache man glaubt an ihn, oder?
(UND NEIN, ICH GLAUBE NICHT AN IHN)
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Against_the_System
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29.09.2006 - 22:10

Zu FERENGI :
Leider sind die Christen die selben : ES GIBT NUR EINEN GOTT !!
Keiner akzeotiert das es vielleicht mehrere Götter gibt, vielleicth soviele wie es Menschen gibt.
Und deshalb glaub ich an "meinen" Gott. Das was ich mir unter Gott vorstelle und nicht das was mir ein anderer sagt was Gott ist.
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living_lennon
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29.09.2006 - 22:40

und was ist das für n gott?
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En-NUR
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30.09.2006 - 01:01

@Ferengi

...Ich empfinde das auch nicht als schade, sondern eher als Bereicherung. Warum ?
Weil der Mensch - seit seiner Entstehung vor ca. 65'000 Jahren - davon ca. 62'200 Jahre OHNE Bibel und Koran ausgekommen ist.


In keinem Zeitabschnitt werden Menschen ohne einen Gesandten allein gelassen wie so auch im Koran geschrieben ist.

Bakara-36

Da ließ sie Satan beide vom Paradies fallen und vertrieb sie vom Ort, wo sie waren. Und Wir sprachen: »Geht hinunter. Die einen von euch sind Feinde der anderen. Ihr habt auf der Erde Aufenthalt und Nutznießung für eine Weile.«

Bakara-37

Da nahm Adam von seinem Herrn Worte (der Umkehr) entgegen, so wandte Er sich ihm gnädig zu. Er ist der, der sich gnädig zuwendet, der Barmherzige.

Bakara-38

Wir sprachen: »Geht von ihm alle hinunter. Wenn dann von Mir (Singular!!!) eine Rechtleitung (Propheten, Resul oder Mürsid usw.) zu euch kommt, dann haben diejenigen, die meiner Rechtleitung folgen, nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.

Bakara-39

Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.

Isra-15

Wer der Rechtleitung folgt, folgt ihr zu seinem eigenen Vorteil. Und wer irregeht, der geht irre zu seinem eigenen Schaden. Und keine lasttragende (Seele) trägt die Last einer anderen. Und Wir peinigen nicht, ehe Wir einen Gesandten haben erstehen lassen.

... also spielt es keine Rolle in welchem Zeitalter der Mensch geboren wird. Er wird im Laufe seines Lebens mit dieser Person in kontakt kommen. Ob es die Menschheit 65.000 Jahre gibt oder länger das spielt hier keine Rolle.

L.G. EN-NUR

der Ferengi
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30.09.2006 - 03:16

Du verstehst es einfach nicht.
Du kannst Dir einfach nicht vorstellen, das die Menschen zu der Zeit noch keine Bücher hatten. Es gab noch nicht einmal Schrift. Selbst zehntausend Jahre später gab es diese noch nicht.
Und sie hatten andere Sorgen, als sich einen Gott auszudenken.
Diese Menschen hatten einfach noch nicht dieses Bewußtsein, ein höheres Wesen müsse dies alles erschaffen haben. Und dieses Bewußtsein behielten sie weitere vierzigtausend Jahre lang.
Es waren halt Steinzeitmenschen.
Und da willst Du mir was vom Koran erzählen, der man gerade 800 Jährchen alt ist und von der etwas älteren (2'800 jährigen) Bibel abgeschrieben wurde.
Ich hätte es gut gefunden, hättest Du die fünf Suren zusammenfassend mit EIGENEN WORTEN erklärt, aber nur rauskopieren zeigt mir nicht, daß Du es auch verstanden hast. Wenn Du das mit Deinen Worten wiedergibst, sieht die Sache schon ETWAS anders aus.

Ich hätte auch ganze Textpassagen aus dem Wiki über den Homo sapiens herauskopieren können, aber was ich mit meinen Worten schreibe, habe ich auch verstanden.

Um dann mal wieder zurück zum Thema zu kommen.
Dann kannst Du mir dieses sicherlich auch erklären ( weiß allerdings nicht, ob es einen ähnlichen Text im Koran gibt. Weiter unten, das mit Kain und Abel ).
... »Geht hinunter. Die einen von euch sind Feinde der anderen. ...
Wenn Adam und Eva die einzigen von Gott gemachten Menschen waren, dann kann es keine Anderen (Feinde) geben.
Aber das ist nicht der einzige Denkfehler der Bibel-/Koranschreiber.
Liest man etwas weiter, nachdem Kain und Abel geboren waren, so list man da (sinngemäß gesprochen zu Kain und Abel): Geht nun in die Welt, suchet euch ein Weib und mehret euch. (so ähnlich auf jeden Fall).
Das geht doch gar nicht. Es gab doch nur: Adam, Eva, Kain und Abel.
Und Wir peinigen nicht, ehe Wir einen Gesandten haben erstehen lassen.
Naja selbstverständlich. Er macht sich einen Gesandten den er schickt zum peinigen, damit er natürlich gut da steht und sagen kann:" Ich habe doch nichts getan. Aber hier der Neue da unter euch, der euch gepeinigt und Greultaten verrichtet hat, den solltet ihr mal steinigen".
Das er von ihm selber beauftragt und geschickt wurde behält er natürlich erstmal für sich.
Aber entspricht das nicht exakt dem Denken und Handeln der männlichen Generation zur damaligen Zeit in den Morgenländern ( dem Ursprung der 'heiligen' Schrift) ?

Und nun noch eine letzte Frage an Dich En-NUR als Moslem:
Welchen unterschied macht es, ob einer Allah, Buddha, Shiva, Manitou, Gott, Thor oder Zeus sagt? Gemeint ist doch immer das Selbe, nur die Namen sind unterschiedlich.

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Herti
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30.09.2006 - 18:20

mir wurde mal erklärt, dass adam un eva auch noch töchter hatten, müssen sie ja logischerweise, weil sonst hätte sich der mensch nich fortpflanzen können. und diese töchter werden nur nicht erwähnt, weil sie eben "unwichtig" waren, da gabs wohl nich so geschichten wie mit kain un abel (-->kain brachte abel um). aber das hat mir einer erzählt, der an gott und die bibel glaubt, ausserdem is er zeuge jehovas...also jetzt habt ihr mal die erklärung einer sekte dafür.
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ich denke gott ist ein körper in dem das ganze universum steckt und wir sind irgend welche atome die sich zur zelle entwickelt . gott ist all-es .
die zelle die enstehet , besteht aus den seelen der erde oder galaxie .
unsere köperzellen sehen unter nano-tech. meiner meinung gleich mit dem welt-raum aus.
es gibt gut und böse und böse ist der krebs, und gut ist das liebeslicht das leben ist = eine zelle . all-es eins .
peace.
der gedanke beherscht die materie im ganzen universum.

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04.01.2007 - 04:49

ich möchte auch noch meine meinung los werden,gott ist doch für jeden was anderes oder nicht?

und ob ich an gott glauben soll oder tue weiss ich nicht,ich denke nicht,aber ev,in der not,und tief in meinem innern bin ev. sogar ich gläubig,wer weiss...

meine logik sagt mir aber,das das alles erfunden ist,und der koran,der nach der bibel plötzlich auftauchte ebenso..

ich bitte euch,im at. auge um auge...

im nt. die andere backe...

son blödsinn :wink:
Die Ketten spührt nur der,der sich bewegt..

Jenova
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07.01.2007 - 00:40

Glaube hat ja auch mit Logik nix zu tun.
Altes Testament und Neues Testament passen schon deshalb nicht richtig zusammen,weil sie eigentlich zwei unterschiedlichen Religionen entstammen.Die Christen haben das neue Testament noch auf das Alte draufgepackt.
Gott im Alten Testament ist ein Gott des Zornes (wer nicht an ihn glaubt,wird mal eben plattgemacht),der Gott des Neuen Testaments ist der Gott der Nächstenliebe.Passt nicht zusammen,kommt aber daher,weil sich der christliche Glauben aus dem Judentum entwickelt hat.
Ich persönlich glaube an einen "Schöpfer",der irgendwie am Anfang von allem steht.Für mich hat er den unendlichen Raum und die Materie erschaffen,der Rest ist halt passiert.Ich denke,wenn sich Gott zurzeit für unsereins interressiert (meint ihr eigentlich wir wären die Einzigen in diesem unendlichen Universum?),schaut er deshalb nur zu,weil wir immerhin für den Mist,den wir bauen,selbst verantwortlich sind.
Oder brauchen wir Gott,damit er ständig unseren Müll wegräumt oder unsere Angelegenheiten regelt?
Mal ganz abgesehen davon denke ich,dass Mutter Natur die Spiritualität nicht bloss zum Quatsch erfunden hat.Sie schafft einen Ausgleich zur harten,kalten Realität.Die meisten Menschen auf der Welt leben in grosser Armut,und müssen täglich ums Überleben kämpfen.Ihr Glauben hilft ihnen dabei.
Schlimm ist,wenn Menschen im Namen des Glaubens morden und unterdrücken!!!
Denn es gibt keinen "einzig wahren Glauben"!
ausserdem heisst "Glauben",ja auch es nicht zu wissen.
:coool:
Liebe Grüsse
Jenova
Schlafet durch und träumet klar!!!

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karakal
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12.01.2007 - 05:31

stimmt eigentlich,aus der logik entsteht das wissen,demnach entsteht aus dem wahnsinn der glaube,und ebenso die liebe? :D
Die Ketten spührt nur der,der sich bewegt..

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Taurhin
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12.01.2007 - 14:37

na ja die bibel ist ja halt nur ein riesiger zirkelschluss, kein wunder klaubt man das es "Prophetisch" ist.

und hier noch zwei zitate die nichts mit den text zu tun haben :D
Wenn Gott, von dem wir die Vernunft haben, das Opfer der Vernunft verlangt, so ist er ein Taschenspieler, der das, was er gegeben hat, wieder verschwinden lässt.

Diderot
Aussagen, die nicht auf Logik aufgebaut sind, sind durch Logik folglich auch nicht zu erschüttern, denn Unsinn bleibt Unsinn..

T. Blish
PS. ist mein 23. Post :twisted:
Alle Kreter sind Lügner. -Epimenides der Kreter-

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alarich
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12.01.2007 - 20:58

Muss mich auch mal äußern. Wenn man mich fragen würde ob ich an Gott glaube, dann würde ich sagen "Ja, ohne Zweifel" Früher war ich Atheist, aber es sind Ereignisse passiert, welche mich "bekehrt" haben.
Doch wenn man mich fragen würde welcher Religion ich nun angehöre, dann müsste ich schweigen, denn ich weiß nicht welche die richtige ist. Ich habe auch keine Vorstellung was nach dem Tod passiert, nur das ich mir sicher bin das er nicht das Ende ist.
Ich denke das viele Wege zu Gott führen, wenn man einfach nur versucht in seinem Leben ein guter Mensch zu sein.

Und zu dem Todschlag Argument, das es keinen Gott geben kann, weil ja die Religionen so unterschiedlich sind, möchte ich sagen: Sie sind gar nicht so unterschiedlich. Sie unterscheiden sich nur in dem Sinne, was die Menschen aus ihnen gemacht haben.
Man könnte ja auch sagen das es keine Liebe gibt, weil es so viele unterschiedliche Vorstellungen von Liebe gibt und das es keinen Schmerz gibt, weil es so viele unterschiedliche Vorstellungen von Schmerz gibt.

Und zum Abschluß noch zwei Zitate.
"Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, daß sich Gott mit mir beschäftigt"

_____________________________Karl Gutzkow (1811-1878 ), dt. Schriftsteller
und
"Ganz egal ob es einen Gott gibt oder nicht, sollte man versuchen sein Leben mit guten Taten zu verbringen"

________________________________________balisches Sprichwort

Ich glaube diese Welt wäre eine ganze Ecke trauriger wenn es keine Religion gäbe, denn für viele bedeutet Gott die Hoffnung.
Und jene, die jetzt im Namen irgendeines Gottes morden, würden dann aus anderen Gründen morden.
Schaut euch die größten Massenmörder der Geschichte an (Lenin, Stalin, Hitler) Sie töteten nicht im Namen irgendeines Gottes, sondern im Namen einer politischen Idiologie.
: ה' רעי לא אחסר

ואם לא עכשו אימתי

Chiron
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Mein erster Post

21.01.2007 - 20:46

Hallo,

bin gerade hier in dieses Forum gestolpert und möchte gleich meinen Senf zu einem Thema geben *g*.

Also, die Ausgangsfrage war ja, warum man an Gott glauben sollte.

Was mich angeht, so bin ich ohne jede Religion aufgewachsen, und ja, natürlich bin ich auch ohne Religion erwachsen geworden, dafür sorgt schon die Natur :)

Mit 30 habe ich durch ein Damaskuserlebnis angefangen, mich auf die Suche nach Gott und somit auch ein Stück mehr nach meiner eigenen Identität zu begeben. Ich habe dabei festgestellt, dass ein Mensch einen Lebenssinn braucht. Natürlich geht der Mensch, wenn es der Arbeitsmarkt zulässt, brav arbeiten, sucht sich einen Partner, gründet eine Familie, baut vielleicht ein Haus, kauft sich ein Auto und macht vielleicht zweimal im Jahr Urlaub. Und das Jahr für Jahr bis an sein Lebensende. Natürlich habe ich mir auch schon vor 30 die Frage gestellt, ob das alles ist. Aber eine befriedigende Antwort habe ich nicht gefunden. Dann hatte ich diesen schweren Unfall, und ich habe ihn sogar überlegt. Da habe ich angefangen nachzudenken, ich meine, wirklich nachzudenken. Da ich von Natur aus kein Fanatiker bin, habe ich ziemlich schnell die Flucht ergriffen, wenn irgendwelche Hardcore-Christen auf mich zugekommen sind und mich in ihr enges Korsett zwängen wollten. Es hat mich einen Haufen Arbeit gekostet, aber es hat sich gelohnt, einen eigenen Weg zu gehen. Ich habe mich taufen lassen und bin seitdem beständig im Glauben gewachsen. Natürlich trage ich nicht jedes Dogma mit, und ich habe auch nicht auf alles eine Antwort, das wäre mir suspekt, wenn jemand meinte, er hätte für alles eine Erklärung. So suche ich und finde, und suche wieder, und irgendwie ist die Suche für mich ein Lebensweg gefunden, der Weg auf Gott zu. Ich bin in meiner Einstellung liberal geblieben (denn der Gott, an den ich glaube, hat Platz für alle Menschen in seinem Herzen und nicht für diejenigen, die sich exklusiv für auserwählt halten) und nehme den Glauben dennoch sehr ernst.

Warum glaube ich? Weil mir nichts und niemand als Gott allein Antwort auf den Sinn meines Lebens geben kann, der Mensch aber einen Sinn braucht, um wirklich leben zu können (und nicht nur von einen Tag in den nächsten). Ich sehe mich nicht mehr als Zufallsprodukt im Universum sondern als wahrgewordener Gedanke Gottes, ich sehe in mir mehr als nur die Summe meiner genetischen Eigenschaften. Ich habe erfahren, dass ich Verantwortung habe, dass ich auch Verantwortung mir gegenüber habe, und dass es auch Dinge gibt, die ich nicht bewältigen kann und auch nicht muss, denn es ist ein fataler Irrtum wenn der Mensch meint, er müsse alles können. Er kann nicht alles, und wenn man es ihm glauben macht, dann ist das eine unendliche Überforderung.

Der Glaube enthebt mich also nicht meiner Verantwortung, nur den überzogenen Ansprüchen, mit denen man mitunter konfrontiert wird. Ich habe eine neue Art von Freiheit gefunden, eine Freiheit, die von mir nicht verlangt, meinen Verstand auszuklinken oder meine Gefühle zu vergewaltigen. Für mich ist Gott das, worauf ich hinlebe und hinleben möchte, die letzte Adresse für Hilfe und Dank. Ich habe viel erlebt und auch so manches erlitten, und trotzdem - oder gerade deswegen - habe ich angefangen, auf eine Kraftquelle zuzugreifen, die für jeden Menschen fliesst. Ich kann nicht sagen, welcher Glaube der Richtige ist, aber ich kann sagen, dass für mich der Glaube, den der Mensch Jesus gewagt hat, der richtige ist, denn er hat Gott mehr zugetraut als die meisten anderen Menschen, und dieses Vertrauen möchte ich jeden Tag neu teilen.

LG
Chiron
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Sei gegrüßt Chiron
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Bitte nutze die Signatur dafür, wofür sie gedacht ist und nicht als Werbeträger. Danke
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palindrom
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21.01.2007 - 23:13

sind links in signaturen zulässig?
Das Essen vo~ Steinen könnte zum Brechen von Zähnen führen

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Cihan
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05.03.2007 - 11:36

um beim Thema des Threads zu bleiben: warum soll ich an Gott glauben?

-persönliche religiöse Antwort: Um mit anderen Menschen in Frieden zusammenleben zu können.

-persönliche (objektive) Antwort: Um eine Antwort auf die Frage, was nach dem Tod geschieht zu bekommen.

Ob einem Gott hilft, muss nicht sein. Nur weil es allmächtig ist, heißt das nicht, dass es uns gleich hilft !!
An Gott kann man glauben oder aber auch nicht. Das muss jeder für sich entscheiden und jeder jeden respektieren.

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AJ
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05.03.2007 - 12:07

Hat irgendwei überhaupt eine "wissenschaftliche" Definition von "Gott"?

Gott, ist es eine Person, ein Gefühl, was ist er/es?

Sollte Gott eine "Glaubensrichtung" sein, ein Aufruf zu mehr Liebe und Verständnis, ist er wohl ziemlich real, oder?
Grüße!
AJ

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Cihan
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05.03.2007 - 12:16

Da Gott nicht zu sehen ist, kann man aus der Sicht der Wissenschaft nur Theorien und Hypothesen aufstellen, mehr aber auch nicht.

Meiner Meinung nach gibt es Gott über einen Analogieschluss (wie ich bereits in einem anderen Forum geschrieben habe:
Alles was es gibt, hat irgendwo seinen Ursprung, sprich: Alles, was wir kennen, hat irgendetwas anderes bzw. ein äußerlicher Einfluss verursacht.


Bsp: Ein Fernseher ist nicht zufällig da. Dh es wurde von jemandem konstruiert, es wurde also geplant und erschaffen für einen bestimmten Zweck.
Ein Fernseher ist wohl kompliziert aufgebaut, sodass es sich sicherlich nicht von selbst erschaffen kann!

Wenn wir jetzt den Menschen nehmen, so denke ich, dass auch der Mensch nicht sich von selbst oder rein zufällig erschaffen worden sein kann bei all seiner Komplexität !!
Aufgrund dieser Überlegung bin ich auch der Überzeugung, dass es Gott gibt.

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AJ
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05.03.2007 - 12:28

Wenn "Gott" eine Umschreibung für Natur, Liebe und Glaube ist, bin ich auch dieser Überzeugung.

Ich denke mal, dass niemand an den netten alten Opi mit Bart denkt, der wie der Architekt aus "matrix" in seinem Sessel sitzt und die Welt erschafft......
Grüße!
AJ

der Ferengi
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05.03.2007 - 12:34

Cihan hat geschrieben:Da Gott nicht zu sehen ist, kann man aus der Sicht der Wissenschaft nur Theorien und Hypothesen aufstellen, mehr aber auch nicht.
...und da man den Sauerstoff auch nicht sehen kann, kann die Wissenschaft leider auch nur Theorien über die Existenz aufstellen.
Nein, nein - so einfach ist das nicht mit dem, was man nicht sieht, darüber kann nur diskutiert werden, aber niemals ein Beweis geliefert werden.

Fazit:
Sauerstoff ist unsichtbar, kann aber wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Gott ist ebenfalls unsichtbar, kann aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.

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Cihan
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05.03.2007 - 12:49

Aber Gott steht begriffstechnisch schon über diesen Dingen, die Du AJ erwähnst.

Ohne Gott gäbe es keine Menschen, keine Natur, keine Liebe oder andere Gefühle und auch nicht den Verstand um glauben zu können. Ob die Menschen die Glaubensrichtungen selber entwickelt haben, sei dahingestellt.

Gott = Erschaffer von allem

Solange wir nur diesen Wissenshorizont haben, kann man aus dieser theoretischen Ansicht nicht mehr ableiten.
Denn die nächste Frage wäre dann: Wenn es Gott gibt, wer hat ihn erschaffen?
Und da zeigt sich auch schon wie komplex es langsam wird.

@ ferengi:
Gott kann eben im Moment jedenfalls wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.
Ich habe es anscheinend zu ungenau formuliert. Ich denke, dass uns die Wissenschaft die Erkenntnis Gottes näher bringen wird, jedoch sind wir in der jetzigen Lage weit davon entfernt, sodass Wissenschaft im Moment nur Theorien aufstellen kann.
Aber den Beweis wird die Wissenschaft hoffe ich eines Tages liefern.

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AJ
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05.03.2007 - 15:59

also klar meinte ich auch, dass "Gott" über diesen Begriffen steht.

Ich bin jetzt ja nicht der Bibelfachmann, aber ich überlege wirklich ob es irgendwo einen klaren Hinweis gibt, was/wer Gott ist. Wirklich so klar formuliert. Vielleicht hat jemand einen Hinweis, ob es eben solche klare Äußerungen (z.B. aus der Bibel) gibt, die man ohne Interpretation so stehen lassen könnte.

Ich selbst erkläre "Gott" als einen Überbegriff, quasi eine personifizierte Ideologie. Dann wäre Gott wirklich real.
Grüße!
AJ

der Ferengi
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05.03.2007 - 17:48

Cihan hat geschrieben:...
Aber den Beweis wird die Wissenschaft hoffe ich eines Tages liefern.
Was aber wenn die Wissenschaft tatsächlich beweist, daß Gott nie existent war,
sondern lediglich ein von unser Gehirn erfundenes Gedankenmuster, was seit
Anbeginn des Homo sapies in unseren Köpfen verankert ist.

Ich denke, allein deswegen wird die Forschung nicht so recht weiter getrie-
ben, weil die Menschheit keinen Halt mehr hätte.
Denn alle Religionen wären von Jetzt auf Gleich überflüßig.

Da Religionen ja in gewisserweise Wirtschaftsunternehmen sind, werden sich
die Wissenschaftler hüten, daran zu rütteln.

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Cihan
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05.03.2007 - 18:29

Was aber wenn die Wissenschaft tatsächlich beweist, daß Gott nie existent war,
sondern lediglich ein von unser Gehirn erfundenes Gedankenmuster, was seit
Anbeginn des Homo sapies in unseren Köpfen verankert ist.
Naja, das müsste sie dann beweisen, genauso wie sie mMn beweisen wird, dass es eine höhere Macht gibt.

Es mag ja sein, dass die Religionen die Forschung hintangehalten haben.
Jedoch hat es im Islam gerade in einer Epoche, wo das Christentum mit Pest und Folterei bemüht war, einen wissenschaftlichen Aufstieg gegeben.
Da war sogar mal ein Beitrag dazu in Galileo (denk ich). Da haben sie auch gezeigt, wie das bei den Kreuzzügen war und dass die Christen dann den größten historischen Raub an den wissenschaftlichen Erkenntnissen islamischer Gelehrter begangen haben. Diese Literatur diente dann auch Universalgenies wie Leonardo da Vinci als Erkenntnisquelle....

Religionen haben mMn ihre Glaubwürdigkeit verloren.
Allerdings bin ich eigentlich fest davon überzeugt, dass die Wissenschaft es irgendwann schaffen wird diesen teuflischen Beweis zu erbringen :twisted:

Gruß

der Ferengi
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05.03.2007 - 18:43

Cihan hat geschrieben:
Was aber wenn die Wissenschaft tatsächlich beweist, daß Gott nie existent war,
sondern lediglich ein von unser Gehirn erfundenes Gedankenmuster, was seit
Anbeginn des Homo sapies in unseren Köpfen verankert ist.
Naja, das müsste sie dann beweisen, ...
  • In meinem Beitrag meinte ich ja, wenn die Wissenschaft den Beweis erbracht hat !

    Ach so, was heißt die Abk.
    • mMn

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Dhe
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05.03.2007 - 19:07

der Ferengi hat geschrieben:Was aber wenn die Wissenschaft tatsächlich beweist, daß Gott nie existent war,
sondern lediglich ein von unser Gehirn erfundenes Gedankenmuster, was seit
Nichtexistenz des Nullbeweises. Mehr sage ich dazu gar nicht...
Cihan hat geschrieben:Gott = Erschaffer von allem
Wer erschuf den Erschaffer?

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Cihan
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09.03.2007 - 22:38

Hallo ferengi

klar ist mir bewusst, was du damit aussagen wolltest, aber wie auch schon Dhe geschrieben hat, ist es nicht möglich eine Antwort auf solch eine Frage zu geben.
Man könnte auch fragen: Was wäre wenn, wenn die Wissenschaftler beweisen, dass es den Yeti gibt oder Außerirdische oder sonstwas..

mMn ist nur eine Abkürzung für meiner Meinung nach....

@Dhe
die Frage habe ich weiter oben auch schon gestellt:
"Solange wir nur diesen Wissenshorizont haben, kann man aus dieser theoretischen Ansicht nicht mehr ableiten.
Denn die nächste Frage wäre dann: Wenn es Gott gibt, wer hat ihn erschaffen?
Und da zeigt sich auch schon wie komplex es langsam wird."

lg Cihan

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Oki
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20.04.2007 - 09:57

Zitat Max Planck:
Es gibt keine Materie an sich... Geist ist der Urgrund aller Materie... der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!... Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie."
Die klügsten Köpfe der Welt glauben an Gott an einen Schöpfer.
Die Frage was vor dem Erschaffer war ist sinnlos oder eher bedeutungslos.
Unsere Existenz ist jedoch für uns real da wir sie jeden Tag erfahren und uns und unsere Umwelt selber erschaffen durch unser Denken.
Somit sind wir selber Erschaffer.


Es gibt zwei Möglichkeiten:

1.
Entweder war alles schon immer da in aller Ewigkeit,
dann hätte die Frage was davor war eh keinen Sinn.

2.
Oder alles hat an einem Punkt mal angefangen und das Nichts aus dem der eine Punkt der "Anfang" sich entwickelt hat ist aber ebenfalls ewig.
Weil davor gab es "Nichts".
Also ist die Frage nach dem Davor auch sinnlos.

Da es uns nun aber gibt und wir darüber nachdenken können müssen wir beide Möglichkeiten der Schöpfung in Betracht ziehen.
Wir können das Schöpferprinzip aus Beobachtungen in der Natur ableiten.
Die wichtigsten Erkenntnisse welcher Art auch immer sie sein mögen(naturwissenschaftlich oder philosophisch ) können wir logischerweise nur aus der Natur,also unserer Umgebung ableiten.

Man schließt vom Kleinen auf das Grosse(Prinzip Fraktale)
und erkennt so das alles einem Zyklus unterworfen ist.
Der Wesentliche Punkt ist aber das Energie nicht stirbt sondern sich nur umwandelt.
Leben und Tod,die Geburt der Sterne ,unser Wetter u.s.w. ist alles ein Zyklus der sich immer wiederholt, in alle Ewigkeit
Aus sich selbst heraus,also ist die Frage was davor war ebenso sinnlos.
Der Geist das Bewusstsein welches uns das Denken ermöglicht ist die Schöpferkraft die jeder von uns in sich trägt.
So ist jeder ein Schöpfer,ein Gott eben ein Teil vom Ganzen abgesehen davon wie alles angefangen hat.
Glauben wir an Gott ,so glauben wir an uns selbst.
Die Frage was davor war ist nicht von Bedeutung weil es dafür keine rationale Erklärung gibt und auch keinen Sinn macht.
Von Bedeutung ist nur das es den Geist gibt und wir dessen bewusst sind.

Gruss Oki
Mit Fanatikern zu diskutieren ist wie Seilziehen mit einer Mannschaft,
die ihr Seilende um einen Baum gebunden hat.

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Dhe
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20.04.2007 - 12:01

Max Planck hat geschrieben:Oki for President!
Oki hat geschrieben:yadayadyadyadyayadayadayadayadayada
http://youtube.com/watch?v=nWmnamgi7OY



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