Nur keine Panik

Naturkatastrophen und Überbevölkerung sowie Umweltverschmutzung. Wo liegt die größte Gefahr für die Menschheit? Wie können die Gefahren verhindert werden? Diskutiert werden Katastrophen wie Vulkanausbruch, Überschwemmungen und Erdbeben sowie Tsunamis. Außerdem Umweltkatastrophen wie Waldsterben, Luftverschmutzung und Treibhauseffekt.


RST2883
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Nur keine Panik

06.09.2007 - 15:20

Das Jahr 1764

Ein Schotte bekam den Auftrag eine Maschine zu reparieren. Durch seinen Ehrgeiz und seinen Erfindungsdrang wollte er sie sogar noch verbessern.
Natürlich nur zum Wohle der Menschheit versteht sich.

Als er 1769 jemanden fand der ihm finanzielle Unterstützung zusagte, konnte er seine Maschine patentieren lassen. Es war der 5. Januar 1769 ,der Mann hieß James Watt und seine Erfindung Dampfmaschine.

Die Firmen zu dieser Zeit erkannten sofort den grossen Nutzen dieser Maschine wodurch man nicht nur mehr auf die menschliche Arbeitskraft angewiesen war. Die industrielle Revolution hatte begonnen.

Noch im selben Jahr wurde das erste dampfbetriebene Automobil gebaut.
1804 folgte die Dampflokomotive.
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27. August 1859

Edwin Drake endeckt in Pennsylvania in nur 21 Metern Tiefe das bis Dato größte Erdölvorkommen. Die erste Raffinerie wurde gebaut. Es folgten viele weitere und der Ölpreis sank deutlich. Das aus Erdöl erzeugte Petroleum ermöglichte neue Lichtquellen.

Doch es war die Glühbirne die ihren Siegeszug antratt und so rückte das Öl für eine Zeit in den Hintergrund.
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Im selben Jahr war es Etienne Lenoir der den ersten Gasmotor konstruierte, den später Nikolaus Otto (1876) und in weiterer Folge Carl Benz (1879) weiterentwickelten.

Mit dieser Technik gelang es 1886 Carl Benz das erste Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu bauen.

Bald nach dieser Erfindung setze die Familie Rockefeller, die in Besitz des größten damaligen Erdöl Raffinerie Unternehmens, der Standart Oil Company war, die Verwendung des Benzins als Ottokraftstoff durch. Eine andere Alternative wäre Fords Ideee Ethanol gewesen.

Im Jahr 1900 war die Produktion der amerikanischen Automobilfertigung folgend aufgeteilt.

ca. 1700 Dampfautomobile
ca. 1600 Elektrofahrzeuge
ca. 1000 Fahrzeuge mit Benzinmotor
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Soviel zur Vergangenheit.


2007

Automobilbestand Weltweit:
913 Millionen (913.000.000.) Tendenz steigend

Ölverbrauch Weltweit:
84 Millionen Barrel = 13.356.000.000 Liter (TÄGLICH) Tendenz steigend

Laut Berechnungen wird die maximale Fördermenge von Erdöl zwischen 2010 und 2020 erwartet und danach kontinuierlich abnehmen, was in der Folge zu einem immer höheren Preis führt. (Angebot und Nachfrage).

Man spürt schon jetzt die ersten Auswirkungen. Hoher Preis an der Tankstelle. Erste Biosprit-Anlagen werden gebaut. Russland nimmt die Arktis symbolisch in Besitz.(Zwecks Rohstoffen)

Die Politik versucht uns zwar durch das Märchen des Klimawandels zum sparsamen Umgang mit den Resourcen zu bringen, was aber vielleicht eine Verzögerung des Ganzen um ein paar Jahre bewirken wird da Staaaten wie China und Indien einen extrem großen Wachstumsmarkt darstellen und sicherlich nicht auf westliche Standarts verzichten werden.

Zum heutigen Zeitpunkt ist eine Trendumkehr in Richtung Elektroautos oder sonstiges nicht mehr möglich weil zig Millionen Arbeitsplätze an der Erdölwirtschaft hängen.

In weiterer Folge wird es zu einem unausweichlichen Zusammenbruch der Weltwirtschaft kommen und eine ziemlich schmerzliche Erfahrung für die Menschheit werden.

Wenn dann das Zeitalter des Öls vorbei ist (und das werden wir noch miterleben) wird sich die Menschheit wieder im Mittelalter befinden.

TronamdoXL
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06.09.2007 - 15:40

Hast du es selbst geschrieben? Wenn vom Inet dann bitte Quelle

RST2883
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06.09.2007 - 16:04

Jop hab ich selbst geschrieben.

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Against_the_System
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06.09.2007 - 22:14

Denke nicht das wir uns nach der Ära Öl wieder im Mittelalter befinden. Die zig Millionen Arbeitsplätze und die paar Menschen die daran ein Riesen Vermögen verdienen werden einfach schleichend neue Technologien unterstützen und "kaufen" und wir werden einfach irgendwann nur noch Solar Elektro Hybrid oder sonstwelche Autos kaufen können.

Da ist so viel Geld im Spiel das ganze Staaten "gekauft" werden könnten - glaubst du wirklich wir werden ins "Mittelalter" zurückversetzt ? ( http://www.dw-world.de/dw/article/0,214 ... 27,00.html es ist möglich ! Und wenns keins mehr gibt gehts auch - du wirst es sehen ).

Wir werden den Eklat um das Wasser noch mitbekommen aber das Öl wird gehen ohne großes Aufsehen !!
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Araex
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07.09.2007 - 10:11

Against_the_System hat geschrieben: Wir werden den Eklat um das Wasser noch mitbekommen aber das Öl wird gehen ohne großes Aufsehen !!
Wenn du dich da mal nicht irrst. Autos sind ja nicht das einzige, was man mit Öl antreibt. Mal überdacht wie deine Heizung zuhause läuft? In den meisten Häusern sind es noch immer Ölheizungen - Umbauen kostet. Woher kommt die Energie? zum Grossteil immernoch aus Ölkraftwerken.

Wenn man was dagegen tun will, muss man es jetzt tun - sonst ist es zu spät. Das wissen die meisten und trotzdem unternimmt man nichts dagegen. Bestes Beispiel die Schweiz. Das Volk ist immernoch kritisch gegenüber dem Bau eines weiteren AKWs, besonders die Endlagerung (welche problemlos umgesetzt werden könnte ohne Risiken) stellt ein riesiges Problem dar. Niemand will den Müll zu sich nehmen.

Die einzige Zukunft ist momentan die Atomkraft. Island kann man niemals als Vergleich herziehn, dass es ohne Öl geht. Das ist einfach eine Ausnahmesituation in welchem dieses Land steckt durch die gegebene Erdwärme. In Breitenkreisen von Deutschland ist es schwerer solche Anlagen umzusetzen. Eine geothermische Anlage hierzulande setzt immernoch nur im Verhältnis 1:3 um. Also du steckst 1MW Elektrisch rein und kriegst 3MW Wärme zurück - Im laufenden Betrieb! Anschaffungskosten nicht eingerechnet. Wenn du daraus wieder Strom haben willst, dann kannst du gleich nochmal mit einem Wirkfaktor von maximal 0.9 rechnen. Ganz davon abgesehen, dass du vielerorts nichtmal auf die geforderten 120°C kommst du brauchst um Strom daraus zu gewinnen.

Sowas ist nur an speziellen Orten umsetzbar (und wird auch wo es möglich ist bereits gemacht), hierzulande ist es eine schöne Lösung für die Heizung eines Gebäudes. Kostet allerdings ziemlich und lohnt sich nur für Neubauten. Wenn man viel darin investieren würde, wäre es eine langfristige und saubere Lösung. Trotzdem seh ich auf die Schnelle (und wir stehen unter Zeitdruck...) in erstere Linie die Atomkraft.

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Against_the_System
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07.09.2007 - 10:56

Da hast du sicher Recht und das mit Island ist nur ein Beispiel.

Aber ich denke nicht das wir uns im "Mittelalter" befinden werden wenn das Öl ausgeht. Dann schon eher wenn das Wasser ausgeht.
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RST2883
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07.09.2007 - 11:04

Ja aber Fakt ist das die gesamte Weltwirtschaft auf Öl aufbaut und nicht auf Wasser.

jared leto

07.09.2007 - 11:31

Ja ich denke wenn das Öl ausgeht, dann hätten wir bestimmt die kleinsten Probleme! Am meisten Probleme hätten die die das Öl ausgegraben haben und dadurch Reich wurden! Denn die bekämen dadurch wenn es kein Öl mehr gäbe auch kein Geld mehr! :D

Aber dass, das Wasser ausgeht, denk ich mir eher nicht!! 8)

Harald
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07.09.2007 - 22:48

Nuja, nachm Öl, das wohl noch einige Jahrzehnte reichen wird, gibts noch Erdgas, dessen Vorkommen viel größer sind, danach Kohle, die durch Verflüssigung in Sprit verwandelt werden kann, daneben Unmengen an Ölschiefer aus dem sich die Ölgewinnung bisher noch nicht lohnt.

Fossile Brennstoffe werden zwar kontinuierlich teurer werden aber Knappheit wirds noch lange nicht geben..

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07.09.2007 - 23:09

Da stimm ich dir zu.
Wir werden es ( fast ) gar nicht mitbekommen wenn das Erdöl alle ist.
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