Überbevölkerung - Was kann man tun?

Naturkatastrophen und Überbevölkerung sowie Umweltverschmutzung. Wo liegt die größte Gefahr für die Menschheit? Wie können die Gefahren verhindert werden? Diskutiert werden Katastrophen wie Vulkanausbruch, Überschwemmungen und Erdbeben sowie Tsunamis. Außerdem Umweltkatastrophen wie Waldsterben, Luftverschmutzung und Treibhauseffekt.


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Überbevölkerung - Was kann man tun?

24.05.2003 - 17:45

Das zentrale Problem der Menscheit ist die Überbevölkerung. Viele andere Probleme resultieren aus der Überbevölkerung.

Die Bevölkerungszunahme auf der Erde ist gekennzeichnet durch ein superexponentiales Wachstum, d.h. die Zeiträume, in denen sich die Weltbevölkerung verdoppelt, werden ständig kürzer.
Waren es um Christi Geburt etwa 250 Mio Menschen, so lebten um 1800 schon 1 Mrd. Menschen auf der Erde. 130 Jahre später waren es doppelt so viele, 1960 wurde die dritte, 1975 die vierte Mrd. erreicht. Mitte 1991 waren es 5,4 Mrd. Menschen. 2003 leben bereits ca. 6,3 Mrd Menschen auf der Erde.

Bis zum Jahre 2025 wird mit einem weiteren Anwachsen der Erdbevölkerung auf 8 Milliarden, bis 2050 auf 9 Milliarden (mittlere Projektion der UNO von 1998) gerechnet. Die hohe UNO-Prognose geht von 10,7 Milliarden Menschen bis ins Jahr 2050 aus, die niedrige von 7,3 Milliarden.

Zuwachs der Weltbevölkerung:
pro Jahr: 79.213.917 Menschen
pro Monat: 6.601.160 Menschen
pro Woche: 1.523.345 Menschen
pro Tag: 217.024 Menschen
pro Stunde: 9.043 Menschen
pro Minute: 151 Menschen
pro Sekunde: 2,5 Menschen

Je nachdem, wieviel wir konsumieren und wie umweltschonend die von uns angewendete Technologie ist, erträgt die Erde mehr oder weniger Menschen. Nach William Rees und Mathis Wackernagel beträgt die Fläche von ökologisch produktivem Land weltweit rund 9 Mrd. ha. Bei einer Weltbevölkerung von 6 Milliarden würde demnach pro Person 1,5 ha zur Verfügung stehen. Der Verbrauch ist aber sehr ungleich verteilt. Der "ökologische Fussabdruck" eines Menschen beträgt bei einem durchschnittlichen Lebensstandard wie in Indien 0,4 ha, bei einem europäischen Niveau 3-4 ha, beim USA-Level 5,1 ha. Rees und Wackernagel weisen darauf hin, dass der heutige weltweite Ressourcenverbrauch die langfristige Tragfähigkeit der Erde bereits um 30% übersteigt. Wenn alle Menschen soviel verbrauchen würden wie die Amerikaner, bräuchte es drei Erdbälle wie den unsrigen, um der Nachfrage nach Ressourcen zu genügen. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch bei einem angemessenen, bescheidenen Lebensstil etwa 2 - 3 ha benötigt, dann hätten auf der Erde 3 bis maximal 4,5 Mrd. Menschen Platz.

Prof. Arthur A. Westing, Oslo, kam in einer 1990 erschienenen Studie zum Schluss, die Tragfähigkeit der Erde liege bei 2 Mrd. Menschen. 1994 kam die amerikanische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft zum gleichen Ergebnis. Auf ähnliche Resultate kamen die amerikanischen Professoren Paul Ehrlich und David Pimentel.
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Jan
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01.06.2003 - 00:05

Der größte Feind des Menschen ist der Mensch selbst!

Bei 70% weniger Bevölkerung würden viele Umweltprobleme überhaupt nicht existieren. Das Erdöl würde Jahrhunderte länger reichen, der Regenwald wäre nicht in dem Ausmaß abgeholzt, das Ozonloch kleiner und die globale Erwärmung geringer.

Unser derzeitiges Ziel ist aber nicht die Bevölkerung zu reduzieren, sondern das Bevölkerungswachstum zu verlangsamen. Die eingeleiteten Schritte sind meiner Meinung nach nicht ausreichend.

Die Prognosen für das zukünftige Wachstum sind allerdings mit Vorsich zu betrachten! Kriege, Seuchen, Naturkatastrophen etc. können einfach nicht richtig abgeschätzt werden.

Ausserdem bleibt der Menschheit ja immer noch die Möglichkeit der Expansion :idea:

Fred
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06.06.2003 - 20:35

Aber 70% weniger Bevölkerung heisst auch weniger Leute wo Technologien entwickeln, weniger Wissen. Wer weiss vielleicht wären wir mit der Anzahl noch 100 Jahre zurück!

BlackEye
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09.06.2003 - 00:09

hmm das glaube ich nicht, weil du musst bedenken dass 70% dieser Bevölkerung aus armen Dritte-Welt-Menschen besteht, die im Elend leben und auch keine Technologien entwickeln.
Das ganze Leben ist ein Spiel - aber mit verdammt guter 3D Grafik.

Jan
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10.06.2003 - 18:20

es is jedenfalls kein Rückgang der Zahlen in Sicht!
Allerhöchstens können wir das Wachstum bremsen, aber Verminderung höchsten durch einen Krieg oder Seuchen.
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Fred
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21.06.2003 - 02:48

Trinkwasser und Nahrungsmittel werden bald ein gewaltiges Problem. Die nächsten Kriege könnten nicht nur wegen Öl sondern auch wegen Wasser bestrittten werden.

Matze
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07.08.2003 - 23:17

Deutschland gehört zu den Ländern die im letzten jahr am wenigsten kinder auf die welt gebracht hat !!

Jan
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07.08.2003 - 23:23

Matze hat geschrieben:Deutschland gehört zu den Ländern die im letzten jahr am wenigsten kinder auf die welt gebracht hat !!
das mag stimmen, ändert aber nichts an dem Problem, da dies ein weltweites Problem ist. Es bringt nichts wenn wir hier das Wachstum in Grenzen halten und in China und Indien etc. explodiert das Wachstum.
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

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JFK
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28.08.2003 - 21:30

@Jan

Soweit ich weiss gibt es schon seid langen Jahren in China eine Staatliche Geburtenkontrolle.
Da darf jede Familie nur ein oder zwei Kinder haben(weiss die Zahl nich mehr so genau)!
Für jedes weitere Kind gibt es Strafen seitens der Regierung.
Und dann frag Dich ma warum es hier sowenig Kinder gibt?

-Karriere machen, weil dann kann ich mir ja denn Benz kaufen den der Nachbar ja auch hat!!!
-Kinderunfreundliches Land; Ey sach deinen Blagen das die nich son Krach machen solln, sonst gibts Ärger.
- Wat sie ham 3 Kinder!!! Asoziale Familie, die kriegen die grosse Wohnung nich!

Könnte dat hier weiterführen, bis mir die Finger wehtun :)

@all

Das wirkliche Problem liegt ja nich in den reichen Ländern, sondern in den Ländern der dritten Welt.
Warum haben diese Familien den soviele Kinder?

Weil sie an später denken müssen, die haben nich die Rentenkasse.
Da müssen dann die Kinder für ihre Eltern arbeiten gehen, wenn die es selber nich mehr können.
Und die Kinder werden auch ma älter und kriegen dann auch wieder nen haufen Kinder, weil die ja auch an später denken.
Das is aber nur die Folge.

Würde es diesen Leuten besser gehen und sie wüssten das sie sich keine Sorgen machen müsste, dass sie später auch was zu kauen haben, würden die auch nicht soviele Kinder kriegen.

Oder lasst den "Westen" ma ordentlich bezahlen für die scheiss Kinderarbeit.
Dann können die sich auch was zurücklegen!
Aber nein, dann wird die Levis, der Fussball, der Nike Pullover und des Kanzlers Zigarre ja unbezahlbar.

Das is meiner Meinung nach das Hauptproblem an der ganzen Sache.
Mal ein bisschen gerechter verteilen den Kuchen...
Sind nicht die Außenseiter die wahre Triebkraft des menschlichen Wissensdrangs, die Innovatoren mit den frischen Ideen - im Gegensatz zu der verkalkten Schulweisheit?

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30.08.2003 - 13:21

ein weiteres Problem ist der medizinische Fortschritt.
Alle werden immer älter. Selbst wenn in China nur 1 Kind erlaubt ist, die älteren Sterben nicht mehr so schnell, so dass im gesamten die Bevölkerungsanzahl weiter steigt.
Das ganze Leben ist ein Spiel - aber mit verdammt guter 3D Grafik.

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30.08.2003 - 20:52

Da bin ich mir nich sicher...

Also klar werden alle immer älter und sterben nich schon mit 40/50 Jahren.

Aber überleg ma wieviele vorher sterben durch rauchen, Krebs, Aids, Umweltgifte und wat es da noch so alles gibt, was früher garnich so das Thema war.

Ich glaube das hebt sich mehr als auf!!!
Kann mich natürlich auch irren...
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01.09.2003 - 13:18

JFK hat geschrieben: Aber überleg ma wieviele vorher sterben durch rauchen, Krebs, Aids, Umweltgifte und wat es da noch so alles gibt, was früher garnich so das Thema war.
Gerade bei diesen Krankheiten hat der medizinische Fortschritt dafür gesorgt dass viele Älter werden. Ausserdem gab es früher viele andere Krankheiten, die heute gar nicht mehr vorkommen!
Also die Bevölkerung wächst und wächst und ohne irgendwelche Einflüsse wie Kriege, Katastrophen etc. gehen wir in absehbarer Zeit über 10 Milliarden Menschen.
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JFK
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01.09.2003 - 15:06

Kann natürlich sein...

Aber den medizinischen Fortschritt sehe ich nich, sonst würden die Menschen geheilt und nich ihr Leiden nur verlängert.
(hatte nen Opa der an Krebs gestorben ist).

Das die Erdbevölkerung wächst is klar, nur sucht ma nach dem Anfangspunkt.

Den muss man umgestallten.
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01.09.2003 - 23:28

Die Hauptproblemstaaten sind ja eigentlich nur China und Indien, aber es gibt für das Problem für die nahe Zukunft keine sinvolle Lösung.
Strafen führen nur zu noch mehr Armut und Verstöße sind nur schwer zu kontrollieren.

Das ist wie wenn man mit einem Auto 200 Km/h fährt und sofort stillstehen will. Das geht auch nicht, dass Auto fährt noch weiter. Und da wir keine sinvolle Bremse haben, wird die Bevölkerung noch sehr lange sehr schnell wachsen.

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02.09.2003 - 12:01

Dann liest euch ma den folgenden Bericht durch, wenn das die "Lösung" ist, weiss ich auch nicht mehr.

http://www.soulsaver.de/contents/report ... ontent.htm
Sind nicht die Außenseiter die wahre Triebkraft des menschlichen Wissensdrangs, die Innovatoren mit den frischen Ideen - im Gegensatz zu der verkalkten Schulweisheit?

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03.09.2003 - 01:34

die Lösung ist es sicherlich nicht, aber wenn nichts unternommen wird, wird sich das Problem selbst eine Lösung suchen.

Übrigens: In China leben 1,2 Milliarden Menschen, mehr als in jedem anderen Land der Welt.

bei Bevölkerungsangaben zu China muss man vorsichtig sein :)

Inzwischen sind es wieder ein paar hundertausend mehr, wie man hier sieht:

http://devdata.worldbank.org/external/C ... a&PTYPE=CP

auf http://www.worldbank.org gibt es umfassende Profile zu praktisch jedem Land.

China hatte in den letzen Jahren trotz der Maßnahmen ein Bevölkerungswachstum von 0,7% pro Jahr! Das ist Wahnsinn, rechnet dass mal auf 100 Jahre hoch!
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03.09.2003 - 14:27

Wäre ma interessant herauszufinden, wo das gro der Bevölkerung lebt und wo die meisten Kinder geboren werden.

Also wenn das auf dem Land is, stützt das ja nur mein erstes posting hier!
Sind nicht die Außenseiter die wahre Triebkraft des menschlichen Wissensdrangs, die Innovatoren mit den frischen Ideen - im Gegensatz zu der verkalkten Schulweisheit?

Jan
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07.09.2003 - 16:35

also die größte Bevölkerung hat China, gefolgt von Indien, danach kommt erst mal ne Weile gar nix.
Demzufolge werden in diesen beiden Staaten auch die meisten Kinder geboren denke ich. Aber halt nur absolut. Der relative Anteil bezogen auf die Bevölkerung ist in manch anderen Staaten bestimmt höher.
Diese Statistiken sind ausserdem nie genau, da viele Menschen gar nicht registriert sind, ich denke da nur mal an manche Staaten in Afrika, wer weiss ob die überhaupt so eine Statistik führen :D
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14.09.2003 - 20:22

Und wieder wat neues:

Mit einer Geburtenziffer von 1,2 (Kinder pro Frau) steht Italien nicht
allein. Spanien, Griechenland, Tschechien, Russland und weitere Staaten des ehemaligen Ostblocks haben eine ähnlich tiefe Fruchtbarkeitsrate (TFR). Weltweit kamen 1950 fünf Kinder pro Frau zur Welt, heute sind es noch 2,7. Eine geplante Vorhersage der UNO dürfte zum Schluss kommen, dass schon in zwei Generationen 80% der Frauen höchstens noch zwei Kinder haben werden. Da es für eine stabile Bevölkerung 2,1 Kinder pro Frau braucht, ist bei den vorgenannten Zahlen mit einem baldigen Bevölkerungsrückgang zu rechnen.

Im 20. Jahrhundert hatte sich die Weltbevölkerung fast vervierfacht. Die Kinder dieser grössten Bevölkerungsexplosion der Geschichte sind jetzt selber im gebärfähigen Alter und bringen (total) mehr Kinder zur Welt als je zuvor. Daher nimmt die Weltbevölkerung jedes Jahr noch um 80 Mio. zu, obwohl die TFR dauernd sinkt. Doch wenn die Zeit kommt, da die Babyboomer des 20. Jh. wegzusterben beginnen, wird der Bevölkerungscrash schwerlich aufzuhalten sein. Die Weltbevölkerung wird zu sinken beginnen. Die Frauen wollen weniger Kinder. In einem Bauernbetrieb sind Kinder nützliche Arbeitskräfte, in den Städten sind sie aber eine wirtschaftliche Belastung.

Ausserhalb von China praktiziert kein Land Zwangsverhütung. Im Gegenteil: In Brasilien sorgt der Widerstand der katholischen Kirche dafür, dass es kein staatliches Familienplanungsprogramm gibt. Im Iran reisten die regierenden Mullahs 1994 an die Weltbevölkerungskonferenz in Kairo und meldeten Widerstand an gegen die internationale Agenda zur Verringerung der Geburtenraten. Zu Hause aber übernahmen die Frauen die Kontrolle über ihren Körper und liessen die TFR von 5,5 im Jahre 1988 auf nur 2,2 im Jahr 2000 fallen.

Wohlstand ist nicht mehr die Voraussetzung für das Sinken der Geburtenzahlen. Bangladesh gehört zum halben Dutzend der ärmsten Länder ausserhalb Afrikas, die Mädchen gehören zu den am schlechtesten ausgebildeten, ihr Heiratsalter ist tiefer als in den meisten Ländern. Und doch haben sie im Schnitt nur 3,3 Kinder, halb so viele wie ihre Mütter. Und im noch ärmeren Vietnam haben die Frauen die TFR auf 2,3 halbiert.

Egal welche Religion oder welche Staatsform, die Frauen bestimmen selber, wie viele Kinder sie haben wollen. Es gibt eine einzige Gemeinsamkeit: Die Verfügbarkeit von erschwinglichen Verhütungsmitteln. Keine Kinder zu haben ist zudem ein Ausdruck von Modernität und Emanzipation, und es ist unwahrscheinlich, dass die Frauen diese neuen Freiheiten wieder aufgeben werden.

Hält die tiefe Geburtenrate an, dann wird sich die Situation zuspitzen, wenn die Babyboomer - Generation ausgestorben ist. In Italien wird die Bevölkerungszahl in den nächsten 100 Jahren von 56 auf 8 Millionen fallen. Weltweit ist mit einem Bevölkerungsmaximum von 7,5 Milliarden um das Jahr 2050 zu rechnen. Gelten die tieferen Fortpflanzungsraten auch weiterhin, dann werden in 150 Jahren auf der Erde noch 3,2 Mrd. Menschen leben, wenig mehr als die Hälfte von heute. Doch vermutlich werden solche Szenarien nie Realität, der kollektive Überlebenstrieb wird erwachen.
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SaLome
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15.09.2003 - 20:52

Ich denke die ganze Sache ist schwer prognostizierbar.
Und die Staaten können sich auch schlecht gegenseitig helfen.
Was in China passiert, können andere kaum beeinflussen.

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RIPPER
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06.01.2004 - 20:46

Ich denke von ''Alternative 2 und 3'' wird schon kräftig Gebrauch gemacht, ihr nicht ? :?
Der Mensch ist vom Baum gestiegen, um alles zu verändern, doch sich selbst hat er wohl vergessen !

Carlos
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25.09.2005 - 20:28

Naja, in einer Doku hab ich gesehn, das wenn man die Abfälle, die die ganzen Edelrestaurants in Amerika durchsuchen würde, nach brauchbarem, dann könnte man damit die ganze restliche Welt ernähren, sodass jeder eine Mittlere bis Große Mahlzeit hat.
Dafür gibt es extra einen Club oder eine Gemeinschaft, die sich nur aus der "Mülltonne" ernähren, aber nie Krank werden, weil das Essen was da weggeworfen wird immer noch nahrhaft ist!
Töten und getötet werden.
Sei schneller!

Langdon_Olgar
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09.12.2006 - 21:11

Am besten einen virus erfinden dass niemand mehr kinder haben kann und das problem ist innert 110 jahre gelöst ^^

Die menschen bringen einander sowieso nur dauernd um und gebeb blöde komentare von sich... ich denke auf den betriebsunfall "mensch" kann man jetzt scheissen ..... damit wenigstens noch die Tiere und pflanzen eine chance haben.

Die unfähigkeit der menschen wird im TV mehr als genug beschrieben, also seht ihr (au wenn ihrs net wahrhaben wollt) dass ich leider recht habe.
Nieder mit den System und Staat !
Smash Capitalism ^^

Furry`s Rulez :-D

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10.12.2006 - 00:11

@Langdon_Olgar
Natürlich hast du Recht. Der Mensch ist das schlimmste aller Tiere. Das sieht man alleine daran, dass ein Mensch grundlos einen anderen umbringt. oder das ein Mensch "böse" sein kann - Soetwas können Tiere nicht.

Aber auch der Mensch hat einen Überlebenstrieb wie alle Tiere - Deshalb kann man ihn wohl auch noch als Tier zählen. Und aus diesem Grunde, werden wir uns nicht mit Absicht selber zerstören z.B. mit einem Virus wie von dir beschrieben. So einfach ist das.

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10.12.2006 - 20:59

@Langdon_Olagr

Bist du nicht auch ein Mensch? Ich habe jetzt eine Menge deiner Beiträge gelesen und sage es jetzt mal in aller Deutlichkeit (Sorry liebe Admins)

Du bist wie das Klo in meiner ersten Wohnung. Wenn man den Deckel aufmacht kommt Sch***e raus. Du lieferst hier einen unqualifizierten Beitrag nach dem anderen.

So, mal zum Thema. Überbevölkerung ist ein ernsthaftes Problem und ich muss zugeben das ich keine Lösung dafür kenne. Und wenn ich die Beiträge hier richtig gelesen habe, dann kennt ihr auch keins. Schade eigentlich.
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Also in China haben sie ja schon Maßnahmen gesetzt: Ich sage nur Ein-Kind-Politik: Jede Familie soll ein Kind haben das wird belohnt (Förderungen, Aufsstiegchnacen) und mehrere Kinder werden gestraft (keine Förderungen...) das solte man auch in anderen Ländern (Indien usw.) einführen
Unsre Sprache ist entweder – mechanisch – atomistisch – oder dynamisch. Die echt poetische Sprache soll aber organisch lebendig sein. Wie oft fühlt man die Armut an Worten – um mehrere Ideen mit Einem Schlage zu treffen.

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02.05.2007 - 12:56

mh auf der einen Seite gut aber auf der andern Seite mißerabel.... denk nur mal an Deutschland und den Generationenvertrag. genau das gleiche Problem wird China auch bekommen.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


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Ein Mittel gegen die Überbevölkerung? Aufklärung! In den armen Staaten herrscht Überbevölkerung, weil die Leute erstens keine Altersvorsorge haben (wie hier ja schon erwähnt wurde) und weil die Perspektive der Leute dort sehr klein ist. Die sehen keine großen Zusammenhänge sondern spüren nur den Hunger im Bauch. Wenn man ihnen klarmacht, das viele Kinder langfristig auch viele Probleme bedeuten, wenn sie wissen, wie sie verhüten können sieht das ganze schon anders aus... aber gerade die Länder mit hohen Geburtenraten sind die Länder, in denen die Leute keinerlei Schulbildung geniessen und Analphabeten sind. Das ist ein Problem, das man nur an der Wurzel des Übels packen kann - beim Unwissen der Auslöser!

ciao

JM
In Religionskriegen geht es darum, wer den cooleren imaginären Freund hat.

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Ich glaub auch das Moredread recht hat, aber das wir xtrem kompliziert!
Denn es gibt auch viele Glaubensrichtungen, die verkünden, dass Kinder ein Geschenk Gottes sind und die werden dir diese vernünftigen Gründe nicht abkaufen!
Und zum Thema China muss man sagen, dass es dort extrem viele Waisen gibt, eben aufgrund der Geburtenkontrolle! Mädchen und behinderte Kinder sind für die Familien dort nicht so viel wert, weil sie nicht arbeiten können und werden deswegen ausgesetzt!
Das sind Probleme gegen die die Aufklärung auch nicht viel hilft.

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20.05.2007 - 19:41

Wahrscheindlich löst sich dass mit der Überbevölkerung schon sehr bald wenn die Menschn in den Industriländern anfangen sich wegen Wasser oder Nahrung die Köpfe einzuschlagen

Im Moment hungern 1 Milliarde Menschen und es werden täglich mehr. Jedes Jahr sterben auch zig-Milionen Manschen an Hunger ich glaube das es nicht mehr lange dauert biss sich die Anzahl der Sterbenden Personen mit der Anzahl der Geborenen abgleicht und dann wird es bald wenniger Menschen geben und die Zahlen werden sich einpendeln

Also müssen wir uns dess wegen vielleicht keine Sorgen machen



p.S. : 100. Post :party:
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20.05.2007 - 20:22

SPAM:
100 post in 20 Tagen herzlichen Glückwunsch.....
:?
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es


"Warum begegnen Ufos immer nur Durchgeknallten?"

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20.05.2007 - 20:30

Gibts auch wen der Meinen Post Interresant findet der spreibt das hier rein

Sonst könnt ihr mir ja ne PM schicken wenn euch meine Posts nicht gefallen
Unsre Sprache ist entweder – mechanisch – atomistisch – oder dynamisch. Die echt poetische Sprache soll aber organisch lebendig sein. Wie oft fühlt man die Armut an Worten – um mehrere Ideen mit Einem Schlage zu treffen.

ghostbuster^^

21.05.2007 - 06:40

Naja Überbefolkerung???? hmmm *shotgun raushol* ne scherz ^^.
Müssen halt net so viele Kinder gezeugt werden wie in China oder Japan oder wo des so ist da gilt ja nur 1Kind pro Familie oder so.

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alarich
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21.05.2007 - 07:10

Das ist ein System was ich China praktiziert wird und übrigens nicht gerade Nachahmenswert. Kinder aus größeren Familien haben nämlich so gut wie überhaupt keine Chance es in der Gesellschaft zu etwas zu bringen. Informieren und denken, bevor man hier solche unqualifizierten Aussagen macht.
: ה' רעי לא אחסר

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21.05.2007 - 14:13

@ ghostbuster^^

die Idee hab ich auf Seite 3 auch schon Angesprochen

@ alarich

jedes System hat Vor- und Nachteile
Unsre Sprache ist entweder – mechanisch – atomistisch – oder dynamisch. Die echt poetische Sprache soll aber organisch lebendig sein. Wie oft fühlt man die Armut an Worten – um mehrere Ideen mit Einem Schlage zu treffen.

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alarich
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21.05.2007 - 19:08

Sind wir schon so weit das der Zweck die Mittel heiligt? Ich halte das für eine absolut menschenverachtende Methode. Aber was will man von einer Regierung erwarten die unter dem Deckmantel des Kommunismus eine absolute Diktatur aufbaut und ihre eigenen Leute erschießt.
: ה' רעי לא אחסר

ואם לא עכשו אימתי

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21.05.2007 - 19:25

Naja ich geb zu dass die Methode ein bisschen übertrieben ist aber hast du eine gute idee die durchfürbar ist und an der sich alle Menschen halten


und der kommunismus in china gehört sowieso "renoviert" damit mein ich viva la revolution
Unsre Sprache ist entweder – mechanisch – atomistisch – oder dynamisch. Die echt poetische Sprache soll aber organisch lebendig sein. Wie oft fühlt man die Armut an Worten – um mehrere Ideen mit Einem Schlage zu treffen.



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