Chinesische Sonde auf dem Weg zum Mond

Die Erkundung des roten Planeten und die Reise zu fernen Planeten. Können wir uns schon bald eine zweite Heimat schaffen? Die Eroberung des Sonnensystems.


depeche
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Chinesische Sonde auf dem Weg zum Mond

24.10.2007 - 16:32

Nur wenige Wochen nachdem Japan eine Mondsonde startete, sendet mit China ein weiteres asiatisches Land eine Sonde zum Mond. Für 2008 plant auch noch Indien eine Mondmission. Die chinesische Sonde Chang’e 1 startete am Mittwoch um 12 Uhr 05 MESZ von der Raketenstartanlage Xichang.

Chang’e 1 ist die erste einer Serie von chinesischen Missionen zum Mond. Chang’e 1 soll den Mond während eines Jahres umkreisen und dabei die Mondoberfläche mit Hilfe einer Stereokamera dreidimensional kartieren. Die wissenschaftliche Ausstattung umfasst auch ein Altimeter zur Messung der Höhe der Mondoberfläche, ein Spektrometer zur Bestimmung die Oberflächenelemente und -zusammensetzung und ein Mikrowellen-Radiometer um die Dicke der oberflächennahen Bodenschichten zu messen.

Das Hauptziel der rund 240 Millionen Euro teuren Mission ist aber der Test der Technologie für folgende Mondflüge: Geplant ist für 2012 die Landung einer Sonde auf dem Mond und für 2017 eine Sonde, die Gestein vom Mond zurück auf die Erde bringt.

China beförderte im Jahr 2003 als erst dritte Nation einen Astronauten in den Erdorbit. Bis 2020 hofft China, eine bemannte Raumstation bauen zu können. (China National Space Administration), 24.10.2007
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09.11.2007 - 17:08

Peking (AFP) - China will bis 2020 eine eigene Raumstation im Weltall haben. Diese solle etwa 20 Tonnen schwer sein, sagte der Raumfahrt-Ingenieur Long Lehao der Tageszeitung "China Daily" (Mittwochsausgabe). Es war das erste Mal, dass von Peking ein konkretes Datum für das ambitionierte Vorhaben genannt wurde. Ursprünglich hatten sich die Chinesen an der Internationalen Raumstation ISS beteiligen wollen, die von den USA, Russland, Japan und europäischen Staaten betrieben wird. Dieser Wunsch Pekings wurde aber vor allem von den USA abgelehnt.

Erst vor zwei Wochen hatte China für Aufsehen gesorgt: Die Volksrepublik schickte ihre erste Sonde zur Erkundung des Mondes ins All und legte damit bei ihrer geplanten Eroberung des Erdtrabanten eine erste Etappe zurück.


Na wie weit wollen die da nur raus?
Klar, ich denke das wird für sie ein Objekt sein das ihnen und der Welt zeigen soll China hat es auch geschafft wenn nicht überholt da die ISS ja ein Gemeinschaftsprojekt ist.

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Fals jemand nach Qellen schreit:

http://de.news.yahoo.com/afp/20071107/t ... 2b9_1.html

ist zwar nicht die dich ich benutz habe aber ok...../ ist die einzigste die diesen Artikel führt.
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Sethcon
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09.11.2007 - 22:02

Aber die Chinesen wollen ja keine Infos preisgeben, find ich schade :-(
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Sun-Tsu (Sun Tze), chinesischer Philosoph (400-320 v. Chr.)

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Dhe
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09.11.2007 - 22:22

Ohne den Chinesen hier irgendwas absprechen zu wollen, muß man das ein wenig in Perspektive sehen. Ich begrüße zwar jedes abitionierte Raumfahrtprogramm, aber die Meldung ist, aus folgendem Grund weniger spektakulär als sie klingt: 20 Tonnen Masse sind wenig. Wir sprechen von einer relativ kleinen Raumstation. Die ISS hat eine rund 20fache Masse und die Mir, als erste ernstzunehmende Raumstation, hatte die 6fache Masse.

Nicht das es nicht trotzdem eine ganz hervorragende technische Leistung wäre, aber die Russen, hatten bereits in den 70ern, mit Salyut, Raumstationen, die 20 Tonnen schwer waren.

Letztlich kommt das auf die Definition an: Wenn man zwei Sojus(TMA)-Systeme koppelt, was relativ leicht möglich ist, ist man bereits bei 14 Tonnen. Das chinesische Shenzouraumschiff ist im wesentlichen ein getuntes Sojus. Werden also zwei zusammengesteckt und vielleicht noch ein bißchen Schnickschnack eingebaut, damit man auf die 20 Tonnen kommt, und packt man dann Taikonauten für ein paar Monate rein, kann man dazu zwar Raumstation sagen, effektiv sind es aber "nur" zwei zusammengeschlossene Kapseln (nicht daß das wenig wäre).

Oder man kann es von der anderen Seite sehen: Das Space Shuttle wiegt unbeladen bereits 70 Tonnen...also über dreimal mehr als die chinesische Raumstation. Wenn ich da jetzt 2 Astronauten für drei Monate einsperrte (was möglich wäre), dürfte ich dann auch Raumstation dazu sagen?



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