Reisen durch's All

Die Erkundung des roten Planeten und die Reise zu fernen Planeten. Können wir uns schon bald eine zweite Heimat schaffen? Die Eroberung des Sonnensystems.


Jack
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Reisen durch's All

30.08.2007 - 13:30


[EDIT]
Vom alten Thema geteilt,
da es zu sehr vom Thema
abwich.


Ich finde es aber auch komisch...na gut, Handykameras sind shnell gezückt machen aber nicht solche Bilder.
(jaja 5MP Handykameras gibt es schon...ich weiß)

Es ist ja immer ein Wanderer...ein Naturfotograf (Hobbyfotograf) der diese dinge aufnimmt.
und was wollen Aliens denn bitte da im Wald?
Eichhörnchen exormieren oder was?

Alle Bider die man aus den Städten kennt sind fälschungen.
Denn warum sollten diese Ufos nicht landen wenn wir sie doch sowieso schon alle gesehen haben???

Noch was...alleine diese technik zu entwickeln durch das All zu reisen ist fast unmöglich.(Ich mein jetze nicht zum Mond fliegen und so ein Scheiß, sondern Mio von Lichtjahre zurücklegen.)

Ich will damit nicht sagen das es keine anderen Lebewesen im Universum gibt...keine Frage.
Auch das die Warscheinlichkeit einer Erdähnlich Planetenkonstelation 12 stellen hinter dem Komma liegt(in Prozent)...also verfickt gering ist.
Was ist das schon für eine hoche Warscheinlichkeit in einem Unendlichen Universum....wenn es denn unendlich ist.
Vielleicht müssen diese Wesen ja nicht immer Hochintelligent sein...vielleicht sind es nur Amöben und Lebewesen die gänzlich anders funktionieren als Erdlebewesen...wer weiß.

Schauen wir uns doch die Erde an???
Wie lange hat es gedauert bis sich Intelligentes Leben hervortat?
Es wird sicherlich intelligentere Wesen als uns im all geben...aber warum sollten die uns deppen aufsuchen?
Wir haben doch nichts zu bieten?

Wir gehen immer davon aus was wir tun würden...
klar ins all und planeten endecken....fertig!

Aber wir sind dumm....

Edit by Mod: Geht es auch ohne diese Wörter? Beim nächsten mal wird dein Beitrag gelöscht *Punkt*

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alarich
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30.08.2007 - 15:39

Wieso sollten sie uns nicht aufsuchen. Stell dir mal vor wir entdecken einen intelligentes Leben im Weltraum. Wären wir da nicht auch neugierig. Guck doch wieviel Fazination die Marsbakterien schon ausgelöst haben.

Und wieso soll es unmöglich sein eine Technik zu entwickeln die es ermöglicht solch große Entfernungen schnell zurück zu legen. Man stelle sich vor die Aliens entwickeln sich mit der selben Geschwindigkeit wie der Mensch, aber ihre Evolution hat schon eine Million Jahre früher angefangen. Dann sind sie uns eine Million Jahre vorraus. Und wenn man dabei bedenkt wie weit die Menschheit allein in den letzten 2000 Jahren fortgeschritten ist, erscheint es gar nicht mehr so unwahrscheinlich das es da draußen auch Zivilisationen gibt derren Technik uns noch wie Magie erscheint.
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Jack
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30.08.2007 - 15:50

Ich würde sicherlich nicht zig mio LJ zurücklegen nur um dann ein bissle am Himmel rumm zu fliegen damit irgendein Wanderer ein Foto schiessen kann.
Ja selbst Forschungen an Menschen und an Eichhörnchen wären es nicht wert.
Dann doch lieber ein Offizieller auftritt!

Naja unmöglich weil es halt nicht geht.
E=m*c²....da gibt es nichts drann zu rütteln.
Allein diese Formel schliesst das schon aus!

Andere sache...glaubst du das es die Menschheit noch in einer Mio Jahren geben wird?

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alarich
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30.08.2007 - 16:32

Die Aliens müssen ja nicht wie die Menschen sein, oder? Vielleicht haben sie ihren selbstzerstörungstrieb schon lange überwunden und vielleicht tun wir das auch einmal.
Aver mal ehrlich: Würdest du auf der Erde landen? Dann doch lieber abwarten und beobachten.

Und zu dem E=m*c²: Ich unterstelle dir einfach mal das du dies nur als Schlagwort eingesetzt hast und gar nicht verstehst was diese Formel eigentlich bedeutet, denn sonst hättest du sie hier nicht genannt, denn sie hat rein gar nichts damit zu tun.
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Jack
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30.08.2007 - 17:35

Nartürlich habe ich es als Schlagwort benutzt sonst hätte ich wohl einen Satz geschrieben.

E=m*c²

Sollte dir folgendes sagen:
Wenn ich ein Teilchen positron oder welches auch immer auf Lichtgeschwindigkeit beschleunige dann steigt die Masse auf unendlich.
Ergo ist es nicht möglich Lichtgeschwindigkeit in einem Zyklotron erreichen da durch die steigende masse eine immer höhere Beschleunigung von nöten wäre was bei einer unendlichen masse ziemlich schwer werden könnte.

So und ich rede da von einem positron oder anderen kleinen Ladungsträger die eine unvorstellbar kleine Ruhemasse haben.
Nun nehm aber mal ein Tonnenschweres Raumschiff.

Wie lange soll denn bitte dieser kurze abstecher zu einem anderen Planeten dauern?
1000 Jahre?

Abwarten...warum?
Schließlich bin ich doch 1000 Jahre unterwegs gewesen!

Es geht nicht um Selbstzerstörung sondern um nartürliche Resourcen die einfach irgendwann aufgebraucht sein werden egal wie viele Baume du im Garten pflanzen tust.
Die Ära des Homo Sapiens wird bald enden.(also nicht morgen und übermorgen aber ob wir nochmal 1000 Jahre schaffen glaube ich net)

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Dhe
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30.08.2007 - 18:50

Jack hat geschrieben:Wie lange soll denn bitte dieser kurze abstecher zu einem anderen Planeten dauern?
1000 Jahre?
Wenns sein muß, warum nicht? Stichwort Endlichkeit der Ressourcen.

Aber ansonsten hast du schon nicht ganz unrecht. Angenommen wir stehen in tausend Jahren vor der Entscheidung die Erde zu verlassen, basteln uns dann Generationsraumschiffe, fliegen los, sind ein paar Jahrhunderte unterwegs und stellen dann fest, daß auf dem Zielplaneten primitive Eingeborene leben...dann würde ich auch nicht im Wald rumrennen und Hausfrauen entführen, sondern zumindest versuchen irgendeine Form von Übereinkunft zu finden. Schließlich muß man ja auch was von den Mühen haben die man auf sich genommen hat.
Oder anders...als auf der Erde die Kolonisation begann, haben sich die Kolonisierenden ja auch nicht versteckt, sondern sind mit den Einheimischen aus meistens ökonomischen Gründen in Kontakt getreten. Alles andere hätte ihnen nichts, aber auch rein gar nichts, gebracht.
Jetzt kann man natürlich sagen, daß wir für die Außerirdischen ja nur Amöben sind und die uns deshalb nur studieren, so wie wir es mit Schimpansen im Urwald tun...nur ist das eine Milchmädchenrechnung. E.T. ist auch nur ein Mensch, der vom Ressourcendruck vorwärts gejocht wird. Etwas anderes zu behaupten, ist meistens blanker wenngleich prinzipiell nicht unehrenwerter Idealismus oder Esoterik.

Jack
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30.08.2007 - 19:30

Sehr schöner Beitrag Dhe.
solche Kommentare bringen ein Thema wenigstens vorwärts.

Ich wollte mit der Aussage nur verdeutlichen das eine Reise durch das All bestimmt nicht wie in Star Wars ablaufen wird.

Das Generationsraumschiff ist wirklich die einzige sinnvolle Idee.
Allerdings werden wir selbst für diesen Schritt noch hundert Jahre oder mehr brauchen. (selbst damit nicht besonders weit kommen)
Was hinter so einem Raumschiff an Arbeit vor uns liegt ist wirklich beachtlich.
Raumschiffe müssen größer werden mehrere hundert Quadratmeter Wohnfläche, neue Antriebe, Energieversorgung, Sauerstoffversorgung, Schwerkraft, das soziale Umfeld, Inszestbereitschaft...das hört sich pervers an...ist aber Vorraussetzung für eine sehr lange Reise.
Ich habe hier noch viele sachen nicht erwähnt.

Erkennt man den psychologischen, physiologischen, technischen Aufwand und die physikalischen Bedingungen so glaube ich nicht das Ufos nach ein Paar Experimenten wieder gehen.
Selbst wenn sie uns tausend oder 10tausend Jahre vorraus sind.

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alarich
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30.08.2007 - 19:47

@jack

das ist so nicht ganz korrekt. Einsteint hat in dieser Formel nur behauptet das die Energie eines Körpers = Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat ist. Das schließt aber nicht ein das es nichts gibt was sich schneller als das Licht bewegen kann, das ist nur eine fehlinterpretation der meisten Menschen.
Denn was passiert mit der Masse eines Objektes wenn es diesen Punkt überschreitet? Oder was ist mit objekten die sich schon immer üer Lichtgeschwindigkeit bewegt haben?
Wenn dich das näher interessiert, dann google mal nach Tachyonen. Ich bin zugegebener Maßen kein Physiker und kann dir das sicher nicht so gut erklären und das ist alles noch sehr theoretisch. Ich will damit nur sagen das, auch wenn es heute noch nicht für uns möglich ist, es durchaus Möglichkeiten geben kann schneller als das Licht zu reisen.
Bedenke: Für 1000 Jahren wusste noch jeder auf der Welt das die Erde eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums ist. weil es ganz unmöglich schien das es eine Kugel sein könnte die sich auch noch bewegt.
Wie soll die Erde eine Kugel sein? Schon mal versucht auf ner Kugel zu stehen? Und wenn sie sich bewegt, wieso fliegen wir dann nicht runter? Das war damals lange vor der Entdeckung der Gravitation, also wieso ist es so unwahrscheinlich das, wenn es heute schon ernstzunehmende Theorien über die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit gibt, das es irgendwann möglich sein wird diese zu überschreiten, auch mit einem Raumschiff.

Zu der Alienfrage: Ich denke es ist schwer über die Beweggründe von Aliens zu diskutieren, wenn man noch nie eines getroffen hat. Müssen die denn unter den selben Problemen leiden wie wir? Vielleicht haben sie es ja geschafft das Ressourcenproblem in den Griff zu bekommen und vielleicht bewegt sie ganz andere Dinge als der Mensch. Wir wissen es nicht, da wir nur von uns auf andere schließen können und das ist eine sehr wage vorgehensweise.

PS: Wenn ihr nach Tachyonen sucht: Lasst euch nicht irgendwelchen Scheiß in Pseudoestorik-Shops andrehen ;)
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Jack
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30.08.2007 - 20:39

Also ich bin Fachmann für tecnhische Radiologie und ich glaube nicht das ich Einstein's Gleichung falsch interpretiere.

Lichtgeschwindigkeit ist eine Naturkonstante nur mal so nebenbei.
Ausserdem erreichen nur massenlose Quantenteilchen Lichtgeschwindigkeit.
Bei Massenreichen teilchen (bitte bedenke das wir über Protonen und Quarks reden) ist es unmöglich aus dem oben genannten Grund.
Die Lichgeschwindigkeit überschreitet...man...man...man, ach vergiss es!

Schlag mal ein Buch auf und keine blöden Sprüche.


Tachyionen ist doch nur Geschwätz von irgend solchen Zeitreisegeilen.
Die gibt es nur im Kopf und nirgendswo anders.
Kein Experiment hat jemals die Exsistenz solcher Teilchen bestätigt.
Ähnlich wie Äther sag ich nur...

Selbst Aristoteles erkannte 350v.ch das die Erde keine Scheibe sei.
Diesen Rückschritt haben wir der Kirche zu verdanken.

Bionik
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30.08.2007 - 21:01

Hiho, nachdem ich mich schon vor einiger Zeit hier registriert habe und auch schon etwas bei euch eingelesen habe möchte ich mich nun auch mal zu Wort melden.

Klar sind Tachyonen Teilchen die für uns einfach nur ein kleines Schlagwort in einigen wissenschaftlichen Abhandlungen sind, aber darum gehts ja gar nicht.

Ich find da den Vergleich mit der Erde und der Scheibe ganz brauchbar.
Erstens befasst er sich mit einer Kraft die zur damaligen Zeit noch nicht bekannt war (der Gravitation) und zweitens wurden genau diese Lehren die wir von Newton gelernt haben Jahrhunderte später von Einstein & Co ausgehebelt bzw. ergänzt.
Stell dir nur mal vor, was Einstein über Geschwindigkeiten lehrt.
Auto A fährt auf Auto B zu. Für den Insassen von Auto A bewegt sich Auto B mit der zusammengerechneten Geschwindigkeit von beiden.

Einstein sagt da etwas, das nach dieser Lehre total bescheuert ist.
Denn zwei (fiktive) Raumschiffe die sich mit Lichtgeschwindigkeit gegeneinander bewegen erscheinen für den Beobachter der anderen Seite immer noch mit Lichtgeschwindigkeit und nicht mit doppelter.

Genauso wäre es doch möglich dass früher oder später auch die Unerreichbarkeit aufgrund der unendlichen Masse einfach durch ein anderes Prinzip oder aber auch durch ein Schlupfloch (Wie z.B. der Warp Antrieb in Star Trek) einfach umgangen wird.

Für uns vielleicht Science Fiction, vielleicht für viel spätere Generationen Realität.

mfg, Bionik

Jack
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einfach nur Utopie...nicht mehr und nicht weniger!

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Taurhin
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natürlich ist das ein Utopie, weil es noch nicht realisiert worden ist, Schall Geschwindigkeit war ja auch ein mal eine Utopie.
Alle Kreter sind Lügner. -Epimenides der Kreter-

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alarich
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30.08.2007 - 21:31

3 die darauf hinweisen, dass sie Beleuchter sind und daher genau wüssten, wovon sie reden.
nur mal so am Rande. Du wirst nicht glauben wie oft ich schon Leute getroffen habe die behauptete "vom Fach" zu sein. (Ich kann mich erinnern mal mit jemanden diskutiert zu haben der erst Physiker, dann Germanist und am Ende sogar Historiker war oder das zumindest behauptete) Egal ob es bei dir zutrifft oder nicht, mich beeindruckt das nicht.
Aber vor gar nicht allzu langer Zeit war es auch noch Utopie wie ein Vogel zu fliegen oder Nachrichten in sekundenschnelle um die ganze Welt zu schicken.

Deine Buch aufschlagen und dumme Sprüche Sache kannst du dir übrigens sparen.
Und das du einfach über alles was du nicht verstehst (wie Tachyonen) behauptest es ist nur Geschwätz, naja das zeigt ja wohl eher wer hier mal ein Buch aufschlagen sollte.
Erinnert mich ein bissel an Charles H. Duell (unerheblich ob er es nun wirklich gesat hat oder nich)
Und um dir das googeln zu ersparen
Alles was es wert ist erfunden zu werden, ist bereits erfunden
wird ihm als Zitat nachgesagt.
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Dhe
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30.08.2007 - 21:57

Komisch, daß das jetzt ausgerechnet von mir kommt, aber jetzt feiern wir uns mal nicht dumm an, sondern befassen uns mal gesittet mit dem Thema. Das wäre allein schon deshalb begrüßenswert, weil das seit langem mal wieder ein Thread ist, in dem Themen angesprochen werden, über die man auch einigermaßen substantiell diskutieren kann.
alarich hat geschrieben:Das war damals lange vor der Entdeckung der Gravitation, also wieso ist es so unwahrscheinlich das, wenn es heute schon ernstzunehmende Theorien über die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit gibt, das es irgendwann möglich sein wird diese zu überschreiten, auch mit einem Raumschiff.
Das kann man natürlich nicht ausschließen ohne Prophet zu sein. Ich persönlich halte es für relativ zweifelhaft und insofern für unwahrscheinlich, aber sagen wir mal spaßeshalber, daß es irgendwann einen ökonomischen Antrieb gibt, der ein Raumschiff ziemlich nahe an die Lichtgeschwindigkeit bringen kann (mehr braucht man ja ohnehin nicht). Bei einem solchen Antrieb, hat man bekanntlich immernoch das Problem, daß wenn ich meinethalben losfliege und dann immer weiter beschleunige für mich vielleicht ein Jahr vergeht, auf meinem Heimatplaneten aber Jahrtausende. D.h. sagen wir mal ich fliege mit annähernd Lichtgeschwindigkeit nach Alpha Centauri, brauche dafür etwas mehr als vier Jahre, gucke mich dort kurz um und fliegen dann wieder zurück. Ich war also acht Jahre mit fast Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Auf der Erde ist aber ein signifikant längerer Zeitraum vergangen. Wie lange genau weiß ich nicht, aber vielleicht kennt ja irgendwer die Formel (wenn es eine gibt) mit der man das berechnen kann. Im Endeffekt bedeutet das also, daß unter Umständen, meine Zivilisation bei meiner Rückkehr schon gar nicht mehr besteht, obwohl ich subjektiv nur mal kurz weg war. Persönlich glaube ich ja, daß das eine Erklärung dafür ist, warum so viele Ehe zerbrechen, wenn der Mann oder die Frau nur mal kurz Zigaretten holen geht.
Jack hat geschrieben:Tachyionen ist doch nur Geschwätz von irgend solchen Zeitreisegeilen.
Das würde ich so nicht sagen. Tachyonen sind Teilchen, deren Existenz theoretisch möglich ist. Praktisch gibt es aber - wie du bereits angedeutet hast - keinen Nachweis dafür daß sie wirklich existieren. Trotzdem gibt es, soweit ich mich erinnere, zumindest einige relativ seriöse Versuche sie nachzuweisen.
Ansonsten kann man über Tachyonen, abgesehen von den theoretischen Eigenschaften, aber eigentlich nur sagen, daß es sie vielleicht gibt, vielleicht aber auch nicht (was übrigens ein Grund dafür ist, warum Esoterikspinner, die irgendwas über die heilenden Eigenschaften von Tachyonen zu wissen glauben, einen an der Waffel haben)
alarich hat geschrieben:Müssen die denn unter den selben Problemen leiden wie wir?
Das alarich, ist ein gewaltiger Klopper, den du servierst. Nicht weil die Frage abwägig wäre oder sonstiges, sondern weil sie furchtbar kompliziert ist und teilweise ins philosophische abschweift.

Wenn du fragst, warum die Aliens genauso ticken müssen wie wir, fällt mir persönlich eine allumfassende Antwort darauf relativ schwer. Das ganze kann man nämlich von zwei Seiten betrachten: Stellen wir uns mal vor, wir betrachten eine Gaswolke im All. Was wir sehen sind vielleicht einzelne Wasserstoffmoleküle, die in irgendeiner Beziehung zueinander stehen. Für uns mögen die Beziehungen der Möleküle untereinander chaotisch also innerhalb der Rahmen der Naturgesetze zufällig erscheinen. Vielleicht ist es aber auch so, daß die Beziehung untereinander eine Form von Kommunikation darstellt, wir aber aufgrund unserer eigenen Konzeption prinzipiell nicht in der Lage sind Intelligenz oder Leben dahinter zu entdecken.
Für sich genommen wäre die Gaswolke also ein Außerirdischer, aber einer, mit dem wir aus absolut fundamentalen Gründen nix zu tun haben können.

Auf der anderen Seite kann man aber auch naturwissenschaftlich argumentieren, was ein Grund ist, warum ich bestimmte Grundstrukturen als sowohl bei den Außerirdischen als auch bei uns identisch ansehe. Dazu stellt man sich die Frage, was Leben, rein physikalisch betrachtet eigentlich ist? Ganz einfach. Leben ist Informationsübertragung. Was braucht man um Informationen zu übertragen mindestens? Langkettige Moleküle? Welche bekannten Elemente können lange Ketten bilden? Kohlenstoff und Silizium, wobei Silizium aus bestimmten chemischen Gründen unwahrscheinlicher ist. Was braucht man noch? Ein Lösungsmittel, das die Moleküle in bestimmten Abständen wieder aufbricht, sodaß sich neue Molekülketten bilden können (Informationsübertragung). Welches Lösungsmittel kommt dafür in Frage? Eigentlich nur Wasser, obwohl Ammoniak prinzipiell auch denkbar wäre.
So, das ist im Prinzip die Ausganssituation wenn man das physikalisch betrachten will. Sieht nach nicht viel aus, ergibt aber eine ganze Menge Schlußfolgerungen, z.B. daß nur Planeten in Frage kommen, die eine Temperatur haben, bei der Wasser einigermaßen chemisch aktiv, also flüssig ist. Das wiederum bedeutet, daß verschiedene Sternklassen komplett wegfallen usw. Du siehst worauf ich hinauswill: Wenn man phyiskalisch argumentiert, müssen bestimmten Grundvorraussetzungen erfüllt sein, wenn man Aliens bzw. Leben überhaupt haben will.
Da hört es aber nicht auf. Eine Lebensform, die irgendwann für einen anderen Planeten als Alien in Erscheinung treten soll, muß auch eine technische Zivilisation entwickeln. Natürliche Raumfahrt kann es insofern nicht geben, als daß sich (physikalisch/biologisch gesehen) Leben auf Planeten entwickeln MUSS(es sei denn wir bleiben bei unserer Gaswolke von oben)! Eine Zivilisation aber, die sich technisch entwickelt, braucht bestimmte Ressourcen, es sei denn sie kackt Eisen und Wasserstoff. Natürliche Ressourcen sind aber auf jedem Planeten endlich. D.h. irgendwann sie einfach alle, wofür die Menschheit bzw. der Planet Erde ein gutes Beispiel ist.

Hier wird auch ersichtlich worauf ich hinaus will. Außeridischen mag es vielleicht wirklich Spaß machen amerikanische Hausfrauen aus dem mittleren Westen zu schwängern, d.h. sie mögen psychologisch gesehen komplett anders von uns gebaut sein, ihre Raumschiffe müssen sie aber trotzdem auftanken. Vor allem dann wenn eine interstellare Reise Unmengen an Energie kosten (worauf Jack mit seinem E=mc^2 hinaus wollte), was übrigens allein schon deshalb so sein muß, weil in einem x-beliebigen Molekül nur so und so viel an Energie vorhanden ist und sich die erforderliche Energiemenge (Generationsraumschiffe mal ausgeklammert) aus oben genannter Formel ergibt.

Jack hat geschrieben:Das Generationsraumschiff ist wirklich die einzige sinnvolle Idee.
Allerdings werden wir selbst für diesen Schritt noch hundert Jahre oder mehr brauchen. (selbst damit nicht besonders weit kommen)
Was hinter so einem Raumschiff an Arbeit vor uns liegt ist wirklich beachtlich.
Raumschiffe müssen größer werden mehrere hundert Quadratmeter Wohnfläche, neue Antriebe, Energieversorgung, Sauerstoffversorgung, Schwerkraft, das soziale Umfeld, Inszestbereitschaft...das hört sich pervers an...ist aber Vorraussetzung für eine sehr lange Reise.
Ich habe hier noch viele sachen nicht erwähnt.
Das ganze Ding mit den Generationsraumschiffen ist eine interressante Frage, für die man fast einen eigenen Thread aufmachen müßte. Prinzipiell würde ich beinahe soweit gehen zu sagen, daß wir rein theoretisch ausschließlich technisch gesehen beinahe heute sogar schon in der Lage wären sowas zu bauen. Wenn man sich überlegt was man alles braucht ist das gar nicht so viel. Lebensraum, Sauerstoff, Wasser, Nahrung, Strom und einen Antrieb.

Lebensraum ist kein so großes Problem. Baut man sich halt was Großes. Sauerstoff ist interessant. Den Sauerstoff kann man durch Elektrolyse aus Wasser oder Urin gewinnen (wird übrigens z.B. auf der ISS gemacht). Wasser ist ein großer Knackpunkt. Dafür müßte man Syteme entwickeln, in deren Kreislauf kein Wasser verloren geht, was ziemlich schwierig ist. Trotzdem bin ich in der Hinsicht, was die technische Entwicklung angeht relativ optimistisch. Schließlich wollen die Amerikaner auch zum Mars fliegen und da brauchen sie auch sowas.
Nahrung ist wiederum knifflig. Ich habe neulich einen Bericht gesehen, über ein Unternehmen in Thüringen (glaube ich) daß sich auf Algenzucht speziallisiert hat. Und zwar haben die eigentlich nur Glasröhren in denen Wasser ist und die mit Licht angestrahlt werden. Der Witz ist jetzt, daß die permanent Algen ernten und daraus relativ proteinreiche Nahrung herstellen können, ohne irgenwas anderes machen zu müssen. Insofern würde ich das Nahrungsproblem also als theoretisch lösbar betrachten.
Energie ist schwierig. Momentan haben wir nur eine wirklich (aeronautisch gesehen) effektive Energiequelle: Atomkraft. Wenn man allerdings eine Flugzeit von über tausend Jahren einkalkuliert, fällt die auch weg. Letztendlich bleibt momentan also nur Fusionsenergie übrig. Die gibt es zwar innerhalb praktisch anwendbarer Grenzen noch nicht, allerdings bin ich da in der Zukunft guter Hoffnung.
Der Antrieb ist so ein Ding. Wenn man die ganze Struktur von der Erde starten lassen will, geht das (ob der Masse) natürllich nicht. Wenn man sie aber im Orbit montiert reichen aktuelle Raketentriebwerke dafür eigentlich aus. Schließlich ist es, solange die grundsätzliche Infrastruktur gegeben ist, vollkommen egal wie lange das Raumschiff eigentlich unterwegs ist.

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alarich
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30.08.2007 - 22:41

Guter Vorschlag das mit der Gesittetheit. Also legen wir mal los ordentlich zu disktutieren ohe uns gegenseitig als dumm oder so was zu bezeichen. (ich reiche dir jetzt mal den Olivenzweig des Friedens, Jack)

Zu den Tachyonen habe ich ja schon gesagt das man auf diesen Estorik-Mist nicht reinfallen soll. Das ist in etwa so was wie der berühmte Atom-Stromfilter der mal kurzzeitig verkauft wurde.

Das Problem mit der Zeit ist natürlich gewaltig und mal ehrlich. Wir alle können das Problem benennen, aber wirklich vorstellen können wir uns das kaum das für uns 8 Jahr vergehen und für den Rest der Welt milliarden Jahre.Genau wie wenig wir den Satz "Das Universum ist unendlich, genau wie die Zeit" erfassen können. Aber ich schweife ab, das wäre schon wieder ein anderes Thema.

Deshalb nehme ich jetzt einfach mal hypothetisch den Fall an das die Aliens tatsächlich hier in unserer Atmosphäre herum gucken (und wer mich kennt weiß das ich bestimmt nicht derjenige bin der jedes Ufo gleich für ein fliegendes ET-Bordell hält)

Ich stimme dir zu das bestimmte Grundvorraussetzungen da sein müssen und das sie irgendwo her Energie gewinnen müssen. (Der Energieerhaltungssatz ist einer der wenigen Sätze die ich für absolut umunstößlich halte. Auch wenn sich hier die alte Frage auftut wo die Energie überhaupt her kommt. Aber das wäre auch wieder vom Thema abweichend.)
Was ich gesagt habe ist nur das sie vielleicht eine Möglichkeit gefunden haben, unbegrenzt zur Verfügung stehende Ressourcen zu nutzen und Sonnenlicht eben in Eisen umzuwandeln. Erscheint im ersten Moment sehr unwahrscheinlich, aber im nächsten schon wieder nicht. Denn auf der Erde gibt es schon so etwas. Nennt sich Pflanzen und das was sie machen photosynthese. Mal von fleischfressenden Pflanzen abgesehen brauchen die ja nichts weiter als Sonne und Wasser und produzieren Biomasse.
Eine Zivilisation aber, die sich technisch entwickelt, braucht bestimmte Ressourcen, es sei denn sie kackt Eisen und Wasserstoff.
Gentechnik machts möglich. (da gibt es nichts zu lachen, wir haben doch auch schon ein Klonschaf)

Wie gesagt, ich stimme dir zu das die Aliens auf ihrer Heimatwelt bestimmte Ressourcen gebraucht haben, aber sie könnten mit derren Hilfe ja einen Weg gefunden haben nicht mehr auf selbige angewiesen zu sein.


Bleibt wieder die alte Frage: Was machen sie dann hier? Wenn man wieder auf den Menschen schließt, dann sieht man das er ein rastloses Wesen ist, der immer weiter strebt. Er hat Jahrhunderte darauf verwendet den Hunger zu bekämpfen. Jetzt wo er es in der 1. Welt zumindest geschafft hat strebt er nach Luxusgütern.
Doch was ist wenn er alles hat was er will? Wenn ein Knopfdruck an seinem Materie-umwandler genügen würde und er sprichwörtlich aus Scheiße Gold machen könnte. Er bräuchte ein neues Ziel und das wäre es vielleicht ein anderes Volk zu beobachten und ihre Entwicklung zu verfolgen. (wie ein guter, abendfüllender Krimi)
Das könnte ein Punkt sein wieso sie noch nicht mit uns Kontakt aufgenommen haben und uns lieber beobachten und hin und wieder mal eines ihrer Raumschiffe ablichten lassen, damit wir uns Gedanken machen.
Gut, diese ganze Sache führt jetzt philosophisch zu weit.
Über die Gerüchte das sie uns unterwandern, mit den USA zusammen arbeiten usw. habe ich mich schon in anderen Threads hinreichend geäußert und werde es nicht nochmal tun. Dazu ist dieser Thread zu ernsthaft-


And finally zu den Generationsschiffen.
Erscheint derzeit die wahrscheinlichste Methode um so große Strecken zurück zu legen. Dhe hat ja schon die meisten Punkte ausgeführt und ich äußere mich nur noch mal zur Energie.
Auch hier würde ich wieder auf Sonnenenergie setzen. Bedenkt: Unbegrenzt zur Verfügung und ein Haufen Tankstellen im Weltraum. Wenn es gelingt diese Energie wirksam umzusetzen, dann sticht sie alle anderen Energiequellen aus.


Übrigens: Stephen Hawking hat geäußert, das er annimmt das die Menschheit in ein paar hundert Jahren von Aliens ausgerottet wird. (eben wegen der Ressourcen) Er muss es also auch für möglich halten solche großen Strecken zurück zu halten. Sicher ist nicht alles was er sagt Gold, aber immerhin zeigt es das auch sehr intelligente Menschen daran glauben das es Völker gibt, welche große Strecken im Raum zurück legen können.
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30.08.2007 - 23:11

@alarich
......................dickes sorry....................
manchmal gehen die Pferde mit mir durch.
Es ist komisch...manchmal ärgert man sich das manche Menschen kein Fachwissen besitzen obwohl sie da gar keine schuld haben.

Das mit dem Buch war garnicht so böse gemeint.
Aber weil du sagtest ich interpretiere Einstein falsch obwohl du einfach keine schlussfolgerungen aus dieser Gleichung ziehen kannst.
Deswegen hilft es sich damit nochmal zu beschäftigen.
Vielleicht hast du auch irgendwas in den falschen Hals bekommen...egal!
Es ist auch echt kompliziert.


@Dhe
Sag mal bist du Journalist oder so?
Deine Beiträge lesen sich wirklich gut!

......*schleimspur aufwisch*....... :D


Dhe du hast aber die menschlichen Aspekte völlig ausser acht gelassen.
Ich gehe davon aus das der Intellekt des Menschen heute noch zu gering ist um eine solche Reise und ihre Hindernissen zu überstehen.
Gehen wir davon aus das diese Reise tausend Jahre dauert dann werden die ersten Generation starke probleme haben.
Gerade bedürfnisse nach Gemeinschaft, Unterhaltung, Abwechslung (Nahrung) u.u.u. Ein heutiger Raumfahrer ist diesen anforderungen nicht gewachsen.
Ausserdem müssen die Auserwählten (so nennen wir sie mal) Genetisch zu 100% Top sein!
Die kleinste Anomalie kann eine Katastrophe hervorufen und das gesamte Projekt zerstören.
Hier muss Gentechnisch noch viel erprobt werden.


Dann noch die finanzielle Sache.
Ein solches Mammuthprojekt würde Milliarden verschlingen.
Kein Staat der Welt, kein Staatenbund würde das je bezahlen können.
Ausserdem muss es ein Internationales Projekt sein d.h. aber nicht das jedes Teil aus nem anderen Land kommt.


zum wichtigsten Teil eines Raumschiffes.
Energie und Antrieb.
Bei der Energie würde mir da auch nur Kernfusion einfallen.
Praktisch durchaus schon gelungen nur leider äußerst instabil.
Viell. 50 Jahre bis es wirklich eine relevante Alternative wird.

Da ich kein Ingeneur bin kann ich zu den Antrieben leider nichts sagen.

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alarich
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30.08.2007 - 23:16

@jack
no problem, wir hatten beide schuld. wie gesagt ich bin kein physiker und mein wissen umfasst nur das was ich mir in der freizeit angeeignet habe.
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Harald
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31.08.2007 - 00:38

Wenn schon Generationenraumschiff, dann würd ich die Passagiere einfrieren.
Noch Fiktion, aber sicher früher oder später lösbar.

Kombiniert mit einer fortschrittlichen Zivilisation die Gentechnologie und Technologie perfekt beherrscht wäre ein schneller Antrieb durchaus vorstellbar und auch mit den physikalischen Gesetzen vereinbar. Ein guter Kandidat wäre ein Photonenantrieb auf Basis von Materie-Antimaterie-Zerstrahlung.

Zum Thema Überlichtantriebe: Gehöre auch eher zu den Anhängern der momentanen physikalischen Realität, aber Aldrich hat schon recht. Wer weis wie weit sich unser physikalisches Weltbild in 100 Jahren erweitert hat...

@Dhe:
Hast einen kleinen Denkfehler.
Wenn ich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit zu Alpha Centauri fliege, brauchts für die Welt etwas mehr als 4 Jahre aber nicht viel länger, mir selbst kommt es kürzer vor, nicht der Welt länger ;)

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31.08.2007 - 00:49

Das Problem beim einfrieren ist aber, das du denn entweder a) einen unfehlbaren Computer oder b) eine kleine Rumpfcrew brauchst die die Systeme überwacht.
So nett wie in Sci-Fi Filmen dargestellt, das die Besatzung im Falle eines Computerfehlers erwacht wird das wohl nicht sein. Denn der Schlaf wird ja auch von einem Computer gesteuert.
Du musst also dem Computer beibiegen, das er Asteroiden ausweichen muss, nicht in Sonnen fliegen darf und tausend andere Probleme die sonst noch beim Weltraumflug auftreten könnten und von dennen du vielleicht vorher gar nichts weißt.
Die Rumpfcrew würde dann wieder unter dem alten Problem leiden das sie altert.

Eine weitere Möglichkeit zur Fortbewegung schneller als das Licht sollen ja Wurmlöcher und der Hyperraum sein. Deshalb gebe ich die Frage einfach mal an unsere Physikcracks weiter: Wie sieht es damit aus? Wäre das eine Möglichkeit schneller als das Licht zu reisen?
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Jack
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31.08.2007 - 16:29

Über die Kryokonservierung möchte ich mal nichts sagen aber es kommt sicherlich darauf an wie weit man damit in hundert Jahren ist.

Aber Alarich hat irgendwo schon recht...unvorherrsehbare geschenisse kann man einem Computer nicht immer einprogrammieren.
Egal wie weit wir in hundert Jahren mit der KI sind.

Wurmlöcher sind hingegen eine gute idee auch wenn es momentan nicht praktikabel scheint.
Über die "Einstein Brücken" wissen wir momentan einfach zu wenig.
Sollte sich das in hundert Jahren ändern (ich bezweifele es ein wenig)
dann wäre es eine tolle sache und wie könnten große entfernungen in kürzester Zeit zurück legen.
Aber das hinkommen zu den Wurmlöchern bleibt nartürlich nicht aus.

Zum Antrieb vielleicht doch etwas:
Ich habe mal etwas über Magnetoplasmodynamischen Triebwerke gelesen.
Diese haben eine Austriebsgeschwindigkeit 150000km/h.
Als Benzin dient quasi Wasserstoffplasma.
Ausserdem soll es einfacher zu handhaben sein als ein Photonenantrieb.
Denn wir kacken ja noch keine Antimaterie.

Sowieso scheint Wasserstoff auf einem solchen Raumschiff unverzichtbar zu sein.
Wasserstoff13, ein Wasserstoff istotop wird für die Kernfusion benötigt.
wasserstoffplasma für den Antrieb, für Sauerstoffproduktion und Wasser ja sowieso!
Bloß woher nehmen???

zonefighter
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28.09.2007 - 15:28

Man müsste irgendetwas finden wo man Wasserstoff 1:1 wiederverwerten kann ( und Wasser ).

Harald
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28.09.2007 - 17:17

Nu, hab ja gesagt, das Kryokonservierung, Photonenantrieb und auch solche Computer noch pure Fiction sind. Aber eben nicht unvorstellbar, vom physikalischen Weltbild her.

Computer sind wohl das kleinste Problem, die Rechenleistung verdoppelt sich ja weiterhin alles 2 Jahre (oder so) . Und so leistungsfähig müsste das Ding ja nicht sein. Ausweichen von Hindernissen (so überhaupt möglich, bei der hohen Geschwindigkeit) ist ja lächerlich einfach, von der Problemstellung her..
Und viel mehr unvorhergesehenes kann ja nicht passieren. Bei versagen gibts ja mehrere Sekundärsysteme und im schlimmsten Fall kann ja immer noch ein Mensch geweckt werden.
Größte Problem wäre wohl das die Dinger lange genug halten ;)

Das unbeschadete einfrieren halte ich für ziemlich schwierig aber auch nicht unlösbar.

Antimaterie kann ja heute schon hergestellt werden, in lächerlich kleinen Mengen. Aber prinzipiell ist es machbar und auch vorstellbar, daß der Wirkungsgrad um vieles verbessert wird und auch die erforderlichen Energiemengen produzierbar sind.

Über exotische Physik zum erreichen einer Überlichtgeschwindigkeit kann man ja leider nur spekulieren. Aber Perry Rhodan hat da ja ein paar nette Ansätze :)



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