China baut Radioteleskop

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alarich
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China baut Radioteleskop

31.01.2009 - 10:49

http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1255

Auch wenn das wohl eher ein Zeichen von China ist, das man jetzt überall mitmischt, freue ich mich über jedes zusätzliche Radioteleskop. Gab ja schon genug wichtige Entdeckungen dadurch (auch wenn die meist mehr von der Sorte sind, für die sich kein Normalsterblicher interessiert)
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Nedlim
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04.02.2009 - 17:54

Mhm habs auch gelesen auf http://www.freenet.de/freenet/wissensch ... index.html
Is ne Art "Newsticker" für Paranormale Phänomene aber auch Wissenschaftlich/Technische Ereignisse.
Auch wenn das wohl eher ein Zeichen von China ist, das man jetzt überall mitmischt
naja Konkurenz belebt jedenfalls das Geschäft siehe kalter Krieg.

Is schon ganz lustig mal zu lesen was so tagtäglich passiert ohne das wir wirklich Notiz von nehmen.
Ich persönlich jedenfalls begrüße alles was mit der erforschung des Weltraums zusammenhängt.
Übrigens ging heute durch den Ticker das man einen erdähnlichen Exoplaneten entdeckt hätte wobei Erdähnlich hier sicherlich auch falsch verstanden werden kann.
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Thorismund
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RIA steht das die soagr das ausbauen wollen
Neue systemme bei den Russen Kaufen wollen um Mili bereich zu bewaffnen
Hallo weis das auch doch .Jeder hat seine Meinung , darum las jedem seine Meinung die er hat

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sliver
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04.02.2009 - 20:00

Hi

Nu mal sehen ob sie damit was "bahnbrechendes" Endecken. Wie im Bericht ja steht kommt es auf die grösse nicht an.

Denn bereits seit 1974 verfügt das Selentschuk-Observatorium in der Republik Karatschai-Tscherkessien im Nordkaukasus über "Ratan 600" über ein Instrument mit 600 Meter Durchmesser...^^

Von dem Teil hab ich erst in dem Bericht erfahren, dagegen von dem nur 305 metern durchmesser großen Radioteleskop Arecibo in Puerto Rico öfters was berichtet wird.

Bis dort hin 2014 dauert es noch ein Weilchen, wie stehts mit der finanzierung? Ich meine wir haben ja eine globale Rezession die auch China betrifft.

Und Thorismund eine Frage...
Neue systemme bei den Russen Kaufen wollen um Mili bereich zu bewaffnen
Was genau meinst du? Irgendwie konnte ich diesen Postgau nicht enträtseln, nichts für ungut..

lg sliver
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sliver
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Nedlim hat geschrieben:Übrigens ging heute durch den Ticker das man einen erdähnlichen Exoplaneten entdeckt hätte wobei Erdähnlich hier sicherlich auch falsch verstanden werden kann.
Die meinten wohl eher die grösse und mögliche Zusammensetzung. Der braucht nur 20 Std um sein Muttergestirn zu umkreisen. Nu bei der Nähe sind Temperaturen auf der Oberfläche von gut 1000 Grad möglich^^. Also wieder mal keine 2. Erde sondern Niete...

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Nedlim
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05.02.2009 - 16:03

Tja machste nichts ... immerhin nen Planet wenn auch für uns wohl net nutzbar so doch vieleicht Heimat von "Haste nich gesehn".
Und selbst wenn nich finde ich es doch sehr beruhigend das so nach und nach immer mehr Planeten entdeckt werden denn das maximiert die Chance auch mal was "für uns" zu entdecken (stellt sich nur die Frage wie wir dann dahin kommen :D ).
Trotzalledem hoffe ich mal das der einstieg der Chinesen in die Weltraumforschung der ganzen Sache mal nen ordentlichen Ruck gibt.
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Thorismund
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05.02.2009 - 17:04

will man nicht mal Radar durch Infarot austauschen

Weltraum wird das auch zu klein sein .

Da muß neuest Technik her das Bruch sekunden bis zum Mars Funtionieren würde
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05.02.2009 - 17:23

Nicht auf Thorismund' Post bezogen:

Es erstaunt mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die fest von der Überzeugung sind, dass wir in 100-200 Jahren mit fliegenden Autos & Co leben. Was ist, wenn das überhaupt nicht umsetzbar ist?

Ebenso ist es mit einer zweiten Erde. Angenommen, man entdeckt einen Planeten, der sogar noch idealer zum Leben ist, als unsere Erde. Es gibt Leute, die sagen sich: "Wow .. In ein paar tausend Jahren wird es wohl definitiv möglich sein, diesen Planeten zu erreichen, zu besiedeln, und ein neues Leben beginnen." Was ist, wenn das gar nicht möglich ist? Zum Beispiel deswegen, weil man nicht schnell genug ist, sodass sich eine Reise nicht lohnen würde. Niemand weiss, ob wir Menschen nicht doch dazu verdammt sind, mit unserer Erde zu sterben. (Auch wenn das noch viele Milliarde Jahre dauern wird) Die Technik ist der Zeit stets einen Schritt voraus, so mögen die meisten denken, aber dessen kann man sich schlicht nicht sicher sein, auch wenn die Sci-Fi-Filme dies als Tatsache verkaufen.

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Nedlim
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05.02.2009 - 17:36

Fazit:
Zweite Erde die is Mist,
wenn du net weißt wie hinzukommen ist.
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sliver
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XBZATU hat geschrieben:Es erstaunt mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die fest von der Überzeugung sind, dass wir in 100-200 Jahren mit fliegenden Autos & Co leben. Was ist, wenn das überhaupt nicht umsetzbar ist?
Und Leute wie du, erstaunen mich auch immer wieder wenn sie denken, der Mensch habe seine Grenzen bereits erreicht. Vor 200 oder 100 Jahren hätte dir niemand geglaubt wenn du erzählt hättest, ein Mensch könne zum Mond fliegen, oder mit anderen von Zuhause weltweit über ein Komunikationsnetzwerk Informationen austauschen und vielesmehr.
Und wenn solcher Sci-Fikramm nicht umsetzbar ist dann erfinden/endecken wir halt was anderes. Anders als Jules Verne in seinen Sci-Fi Romanen, haben wir Raketen gebaut statt einer grossen Kanone, die die Kapsel mit Atronauten auf den Mond schießt..


Fliegende Autos? Am Boden mit 4 Reifen macht doch viel mehr Spass...^^

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05.02.2009 - 22:18

Ich habe nie behauptet, der Mensch habe seine Grenzen erreicht. Und natürlich hätte man mich ausgelacht, wenn ich gesagt hätte, dass wir eines Tages zum Mond fliegen würden. Nur blöd, dass das rein gar nichts aussagt. Du kannst doch nicht überzeugt davon sein, dass hier in 200 Jahren zwei verschiedene Personen sitzen, die den selben Streit führen, bei der der eine mit dem Argument kommt: "Hättest du damals gesagt, dass ..", nur weil es vor 200 Jahren unvorstellbar war. Der Mensch setzt sich seine Grenzen nicht selber, sondern die Natur setzt sie ihm.

Und ja, wenn der Sci-Fi-Kram nicht umsetzbar ist, erfinden wir einfach etwas anderes. :roll: Zeit vergeht, also hat die Technologie mitzugehen.

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alarich
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05.02.2009 - 22:27

Fliegende Autos sind sowieso nonsens. Welchen Zweck hätten sie, außer das jeder statt nen Führerschein nen Flugschein bräuchte?
Der Kosten/Nutzen Faktor wäre zu gering. Statt dessen glaube ich eher, das sie das Verkehrsproblem mit Etagenstraßen lösen werden.
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alarich hat geschrieben:Fliegende Autos sind sowieso nonsens. Welchen Zweck hätten sie, außer das jeder statt nen Führerschein nen Flugschein bräuchte?
Der Kosten/Nutzen Faktor wäre zu gering. Statt dessen glaube ich eher, das sie das Verkehrsproblem mit Etagenstraßen lösen werden.
Die "fliegenden Autos" waren auch nur als ein Beispiel gedacht, das auch immer wieder im Fernsehen anzutreffen ist. Aber es ist so, dass sich wohl sehr wenige Leute vorstellen könnten, in ein paar hundert Jahren immer noch auf der Straße zu fahren, mit ganz normalen Autos, so wie heutzutage. Dass fliegende Autos wohl sehr schwer zu integrieren sind, dürfte jedem klar sein.

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sliver
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Öhm...nu eigentlich wollte ich nur mit meinem Post aussagen, dass was wir heute für unmöglich halten weil es unser Technikstand nicht zulässt, zwangsläufig nicht bedeutet das wir darauf nicht eine Lösung finden.
Ich habe nie behauptet, der Mensch habe seine Grenzen erreicht. Und natürlich hätte man mich ausgelacht, wenn ich gesagt hätte, dass wir eines Tages zum Mond fliegen würden.
Hast du nicht? War doch nur ein Beispiel...
Was ist, wenn das gar nicht möglich ist? Zum Beispiel deswegen, weil man nicht schnell genug ist, sodass sich eine Reise nicht lohnen würde.
Nach heutigem Stand ist sogar ein Flug zum Mond riskant und nicht lohnenswert. Und in 1000 Jahren? Früher ging man zu Fuß ca. 5 Km/h oder ritt auf Pferden ca. 25 Km/h, heute fährt man Bahn oder mit dem Auto 120 und mehr Km/h...

Der Mensch setzt sich seine Grenzen nicht selber, sondern die Natur setzt sie ihm.
Deswegen hat die Natur uns ja Intelligenz gegeben, um diese Grenzen zu überwinden. Z.B. kann der Mensch von Natur aus ja nicht fliegen, darum baut er sich ein Flugzeug, das wiederrum hebt ab und bleibt in der Luft weil wir auch die physikalischen Grundlagen kennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegen_(F ... Grundlagen
Nur blöd, dass das rein gar nichts aussagt. Du kannst doch nicht überzeugt davon sein, dass hier in 200 Jahren zwei verschiedene Personen sitzen, die den selben Streit führen, bei der der eine mit dem Argument kommt: "Hättest du damals gesagt, dass
Genausso geistreich wie dein Beitrag mit fliegenden Autos..Wie alarich schon schrieb teuer,unsinnig und gefährlich...klar weis ich das du das nicht ernst gemeint hast, ich habe meinen Beitrag übrigens auch nicht ernst gemeint..^^

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06.02.2009 - 02:45

Ich glaube ihr redet aneinander vorbei. XBZATU sagt im Wesentlichen, wenn ich das mal zusammenfassen darf, daß die Tatsache, daß wir in den letzten 200+ Jahren enorme technische Fortschritte gemacht haben, nicht auch bedeutet, daß es ewig so weitergeht und daß es ganz bestimmte naturwissenschaftlichen Grenzen unseres "Wachstums" gibt, für deren Überwindung wir noch nichtmal den Hauch einer Ahnung haben.
Das ist für sich genommen richtig, wenn man mal an die Heisenbergsche Unschärferelation oder die Lichtbarriere denkt (und kommt mir jetzt nicht mit dem dämlichen Tunneleffekt als Schlagwort hinter dem sich noch nicht viel verbirgt).

Auf der anderen Seite weißt sliver darauf hin, daß die Tatsache, daß wir uns momentan noch keine Lösung für diese Probleme vorstellen können, nicht zwangsläufig auch bedeutet, daß es keine gibt, oder das wir diese nicht finden könnten. Auch das ist ein vertretbarer Standpunkt.

Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt nicht wo das Problem liegt. Es ist ja nicht so, daß XBZATU sagt: "Alles scheiße, dies und das schaffen wir sowieso nicht." Die Frage lautete nämlich: "Was wäre WENN wir es nicht schaffen?" und dabei geht es - zumindest nach meinem Verständnis - mehr um die blinden technologisch/wissenschaftlichen Allmachtsphantasien. Daß wir bereits an irgendeine Grenze geklatscht wären, wird da gar nicht gesagt.

Oder um es mal mit einem praktischen Beispiel zu verdeutlichen: HOFFE ich, daß wir irgendwann und irgendwie einen Weg finden um uns z.B. in annehmbarer Geschwindigigkeit im interstellaren Raum zu bewegen? Ja, natürlich.
Kann ich mir SICHER SEIN, daß es dazu kommt wird, selbst wenn ich abgesehen von den wissenschaftlichen und technischen Problemen, die damit verbunden sind, alle anderen ausblende? Nein, natürlich nicht. Wie könnte man auch, wenn man noch nichtmal das Problem richtig versteht?
Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung nach hierbei also darin, zu unterscheiden, ob der Wunsch der Vater des Gedanken ist, oder ob ein wirklicher Bezug zu Realität besteht. Und das ist bei einem Ausblick von 10000 Jahren in die Zukunft, wenn man ehrlich ist, nicht so wirklich einfach.

Sorry, wenn ich jemandem etwas in dem Mund gelegt habe, aber ich sehe echt nicht, warum hier eine Diskussion erzeugt werden sollte, die an der eigentlichen Fragestellung bzw. den eigentlichen Argumenten vorbei geht.

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sliver hat geschrieben:Fliegende Autos? Am Boden mit 4 Reifen macht doch viel mehr Spass...^^
Ach, naja... ich hätte schon gern eins:

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Thorismund hat geschrieben:will man nicht mal Radar durch Infarot austauschen

Weltraum wird das auch zu klein sein .

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Ja, nee, ist klar. Die bauen ein Radioteleskop für das Militär. Wen wollen die denn bespitzeln? Den Mann im Mond? x_O
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Nedlim
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06.02.2009 - 16:24

Die Chinesen haben ja eh ne ganz andere Wirtschaftsform als wir im "Westen".
Da hat das Militär eben noch nen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Von daher is denen wahrscheinlich driss egal was man mit so nem Ding machen kann solange da nen par Soldaten nebenstehn die aufpassen das Mr. Lee kein Mist baut mit dem Teil.
Vieleicht wollen se auch einfach mal gucken ob das Ding denn zu was andrem nütze ist.
Wie dem auch sei Deutschland verkauft(e) Landminen nach Afrika und Russland halt Militärtechnik nach China ...
Der eine hats der andre brauchs.
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