Das eigene Bewusstsein

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djcrackhome
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Das eigene Bewusstsein

12.04.2010 - 06:16

Gerne wollte ich euch mal einige Fragen stellen, und damit versuchen euch mal ein wenig denken zu lassen, und damit halt eure Meinung über das Ganze zu fragen.
Ich weiß es ist ein wenig lang geworden.

Wie soll ich denn nun anfangen, also zurzeit leben wir in einer Welt voller Hass, Unterdrückung, und Gier. Jeder will reich werden ohne daran zu denken, welche Nachwirkungen oder Kosten dieser Preis am Ende hat. Wie man weiß hat ja jede Aktion auch eine Reaktion. Viele Menschen sterben weil der andere kleinere Teil des Ganzen, halt die große Masse dazu benutzt um deren Reichtum zu erweitern. Wir helfen dritte Welt Ländern ohne diesen eine wirkliche Möglichkeit zu geben, es selbst zu schaffen. Lieber nehmen wir deren Ressourcen aus, und verhandeln es so, dass wir am Ende der Verhandlungen, immer gewinnen, da diese Länder halt keine andere Möglichkeit haben. Was ich halt damit zeigen will, ist das wir halt in einer Welt leben, die einfach wenn wir so weiter machen wie wir es aktuell machen, nicht funktionieren kann. Unsere Ressourcen werden knapper, seit Jahren steigt unsere Bevölkerung, und was machen wir?,- Wir machen einfach jeden Tag so weiter wie wir es halt gewohnt oder wie wir halt erzogen worden sind. Dann Jahre später wundern wir uns, dass wir uns in Kriegen selber zerstören, und wozu? – dass eine Regierung oder ein Land ein wenig mehr nach Ressourcen streben kann. Leben wir eigentlich nicht so gesehen im Mittelalter? Haben wir das nicht schon vor tausenden von Jahren gemacht, hat sich denn daran nichts wirklich verändert?

Wir wollen von einer intelligenten Spezies reden, und wenn wir mal auf das ganze schauen, liegt dort nicht doch etwas nah, dass wir eigentlich sehr armselig sind. Und dann kommt ja noch was dazu, damit die Masse ja funktioniert muss diese geleitet werden. Denn wie Gustav Le Bon mal sagte „Die Masse ist dumm“. Wir versuchen uns selbst zu stigmatisieren in dem man einfach der Masse etwas gibt, an die es glauben und reichen kann, damit meine ich zum Beispiel, Religionen. Ich möchte jetzt nicht damit anfangen ob man glauben soll oder nicht, sondern wenn man es jetzt von außenstehenden sieht, dass es halt etwas ist, um die Masse daran glauben zu lassen damit diese ein wenig geleitet wird, und halt weniger hinterfragt. Dazu ‚sollte‘ es ja die Wissenschaft geben, das diese ja die Fakten aufdeckt, aber diese Antworten sind ja auch nur welche, welche auf verschiedene für uns ‚aktuelle‘ Methoden aufgedeckt werden können. Also sind dann nicht Religionen für alle ‚Gläubigen‘, und die Wissenschaft für alle die halt dagegen sind. Sollen beide denn nicht eines der wichtigsten Fragen aller beantworten? Woher kommen wir, was machen wir hier, und die wichtigste was wird es danach geben? – Wenn wir nach der Religion gehen gibt es ja dann verschiedene Götter und auch meist fast die gleichen Antworten darauf, welche halt sehr besänftigend sind, wenn man halt daran glaubt. Falls nicht halt die Wissenschaft, die sagt halt ‚aktuell‘, wir stammen aus Zellen die nach dem Leben halt wieder zerfallen. Schön und gut, aber wie kamen wir denn dazu? Durch die ‚moderne‘ Wissenschaft oder nicht?, also wie genau erklärt denn die ‚moderne‘ Wissenschaft Dinge wie zum Beispiel ‚träumen‘ ? Also zumindest aus Wikipedia wird man nicht besonders schlau. Auch generell findet man dazu halt keine wirklichen Antworten. Wir meinen auf den Mond zu fliegen, in Europa einen Teilchenbeschleuniger bauen zu müssen, oder Schweine zu klonen, obwohl wir eigentlich, uns selbst ja nicht mal erforscht haben. Unsere DNA wurde erst in 2008 vollständig entschlüsselt. Was meine ich damit? –

Sollten wir uns nicht zuerst mal auf uns selbst konzentrieren? Die Menschheit meint gleich ein Feuer zu legen oder den Wald abzuholzen, ohne daraus die Folgen für unsere Welt in Betracht zu ziehen, damit zum Beispiel meine ich den Regenwald oder ähnliches. Also ist es dann eigentlich nicht wieder so, dass die Wissenschaft nur dort forscht, wo diese einen Profit darin sieht? Wenn wir schlafen und träumen, sehen wir dann nicht Dinge die uns keine Grenzen zwischen Raum und Zeit wiederspiegeln? Wo befinden wir uns dann? Wenn wir uns einfach gerade vorstellen, die schönste Frau oder Mann auf Erden zu küssen, stellt man sich doch auch einfach etwas vor seinen Augen vor, ohne daran zu denken woher dies kommt, oder? Zeit und Raum befindet sich doch nur in der Wachphase, also gibt es ja dann schon mal zwei verschiedene Welten, in denen wir uns täglich aufhalten. Kann es dann nicht seien, dass es mehrere Welten beziehungsweise Dimensionen gibt? Stelle dir doch mal vor, du läufst durch den Wald, danach fragt man dich, und an was kannst du dich erinnern, du erinnerst dich an Vögel, Bäume, und an die Felder etc. Aber auch an den Baum wo der Vogel auf dem dritten Ast saß? Natürlich nicht weil dein Gehirn, es nicht als überlebenswichtig sah, und es daher ausgefiltert hatte. Wie wäre dein Erlebnis denn dann gewesen? Ich finde dass es für uns wichtig sei, die verschiedenen Dimensionen kennenzulernen.

Und bla ja schon viel Zuviel geschrieben, ich würd mir echt wünschen dass ihr euch mal gedanken macht, und dann ein Feedback gibt. MFG djcrackhome

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12.04.2010 - 18:29

Hi,
djcrackhome hat geschrieben:Wie soll ich denn nun anfangen, also zurzeit leben wir in einer Welt voller Hass, Unterdrückung, und Gier.
Stimmt. Der Kapitalismus und das Streben nach Gewinn und Prestige haben sich durchgesetzt - daran lässt sich erstmal nichts mehr ändern.
djcrackhome hat geschrieben:Jeder will reich werden ohne daran zu denken, welche Nachwirkungen oder Kosten dieser Preis am Ende hat.
Ich will nicht reich werden. Und selbst wenn ich reich werden wollen würde, so würde ich mir trotzdem Gedanken machen, warum ich das möchte, welche Alternativen es überhaupt geben würde, ob Reichtum wirklich das richtige Bestreben in meinem Leben sein sollte.
djcrackhome hat geschrieben:Viele Menschen sterben weil der andere kleinere Teil des Ganzen, halt die große Masse dazu benutzt um deren Reichtum zu erweitern.
Du meintest wohl, dass diejenigen, die in der Gesellschaft als "arm" bezeichnet werden, also den unterdrückten Teil des Ganzen ausmachen, den großen Leuten, die den Kapitalismus zu ihrem Geschäft machen, sich an ihnen bereichern, oder? Und nein, ich denke nicht, dass solche Leute, sei es auch in ärmeren Ländern, die wir dank der Globalisierung mit Arbeit versorgen können - obgleich die Arbeit schlecht bezahlt und wenig anerkannt ist - zwanghaft daran sterben. Vielmehr erhalten sie eine Chance.
djcrackhome hat geschrieben:Wir helfen dritte Welt Ländern ohne diesen eine wirkliche Möglichkeit zu geben, es selbst zu schaffen.
Naja. Ein bisschen Input reicht am Ende eben doch nicht, um ganze Länder auf die eigenen Beine zu stellen. Ich glaube eher, dass wir in diesen ärmeren Ländern auf der Stelle treten. Ich bin mir sicher, dass viele der Bewohner auch nicht bereit sind, dort für eine stärkere Wirtschaft zu arbeiten. Warum auch? Damit zig Generationen nach ihnen behaupten können, dass sie in einer gemäßigten Wirtschaftszone leben können? Wäre schon sehr lobenswert, wenn man sich dafür den Arsch aufreißt.
djcrackhome hat geschrieben:Was ich halt damit zeigen will, ist das wir halt in einer Welt leben, die einfach wenn wir so weiter machen wie wir es aktuell machen, nicht funktionieren kann.
Wir Menschen haben uns auf der ganzen Welt etabliert. Obwohl es neben uns Menschen auch noch viele andere Gattungen gibt, viele Millionen, nennen wir die zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir führen, den Kontext, in dem wir zueinander stehen, die gesamte Menschheit die "Gesellschaft". Der Begriff taucht hauptsächlich im Zusammenhang mit einer Vielzahl an Menschen an einem bestimmten Punkt auf, aber könnte sich jemand vorstellen, eine Ansammlung von Tieren als "Gesellschaft" zu bezeichnen? Ich jedenfalls nicht. Wir Menschen glauben also, vielleicht ist das sogar Realität, die Welt zu beherrschen. Wir haben die Technologie, die Intelligenz und das Bewusstsein, diese Welt zu verändern. Das ist fakt.

Die Welt funktioniert. Aber aufgrund dieser Tatsachen glauben wir, wir müssen die Welt an jeder Ecke und Kante glätten, denn Probleme sollten uns fremd sein. Aber das sind sie nicht und das werden sie auch nie sein.

Die Gesellschaft funktioniert nach dem gleichen evolutions-technischen Prinzip, nach dem die Welt schon immer funktioniert hat -> Der stärkere bleibt am Leben, der schwächere geht unter. Das sollte nicht wortwörtlich genommen werden, denn die armen müssen zumindestens bei uns nicht hungern, führen aber kein beschauliches Leben und gehen somit unter.
djcrackhome hat geschrieben:Dann Jahre später wundern wir uns, dass wir uns in Kriegen selber zerstören, und wozu?
Wer wundert sich denn? Mal ehrlich: Was kann der Rest der Welt dafür, wenn Islamo-Faschisten ihre Religion für die Übermacht halten und diese mit radikalen Methoden verbreiten wollen? Konflikte gibt es überall auf der Welt - das lässt sich nicht vermeiden. Dafür sind wir einfach zu verschieden.
djcrackhome hat geschrieben:Wir wollen von einer intelligenten Spezies reden, und wenn wir mal auf das ganze schauen, liegt dort nicht doch etwas nah, dass wir eigentlich sehr armselig sind.
Ja, wir sind tatsächlich sehr amselig.
djcrackhome hat geschrieben:Wir meinen auf den Mond zu fliegen, in Europa einen Teilchenbeschleuniger bauen zu müssen, oder Schweine zu klonen, obwohl wir eigentlich, uns selbst ja nicht mal erforscht haben. Unsere DNA wurde erst in 2008 vollständig entschlüsselt. Was meine ich damit?
djcrackhome hat geschrieben:Also ist es dann eigentlich nicht wieder so, dass die Wissenschaft nur dort forscht, wo diese einen Profit darin sieht?
Stop! Der LHC ist unter anderen dafür verantwortlich, den Menschen neue Einblicke in die Entstehung des Universums, dem momentanen elementaren Aufbau und dessen Struktur zu geben. Der Flug zum Mond diente auch nur hauptsächlich dem Drang nach Wissen. Oder würde dein Hauptziel, wenn du zum Mond fliegst, lauten, dass du möglichst viel Mondgestein mit auf die Erde bringst, welches du zu hohen Preisen verschebeln möchtest? Ich denke, dass solche Dinge wirklich eher der persönlichen Weiterentwicklung dienen, der Aufklärung über Gott und die Welt.
djcrackhome hat geschrieben:Zeit und Raum befindet sich doch nur in der Wachphase, also gibt es ja dann schon mal zwei verschiedene Welten, in denen wir uns täglich aufhalten.
Zeit und Raum sind auch dann existent, wenn du schläfst. Sowohl für dich als auch für andere Menschen. Ich würde das Phänomen "Traum" sowieso nicht so kritisch hinterfragen. Ich bin immer noch der Ansicht, dass es bloße Verarbeitung von Informationen ist.
djcrackhome hat geschrieben:Kann es dann nicht seien, dass es mehrere Welten beziehungsweise Dimensionen gibt?
Das, was du nicht wahrnimmst, ist nicht zwangsläufig inexistent. Du hast es eben einfach nicht wahrgenommen. Oder es ist tatsächlich inexistent, aber dann wäre es auch nicht wahrnehmbar und der Vogel auf dem 3. Ast wäre die Erwähnung nicht wert, weil es ihn gar nicht gibt.



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