Fiats neuer Supersparsamer Benzinmotor

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sliver
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Fiats neuer Supersparsamer Benzinmotor

05.06.2009 - 14:19

Solange die Alternativen zu Verbrennungsmotoren noch in Kinderschuhen stecken, werden wohl die Verbrennungsmotoren noch eine bedeutende Rolle spielen. Viele neue Konzepte und Optimierungen geben den Benzinern und Dieseln die nächsten 2 Jahrzehnten ein gehöriges Stück Zukunft.

Und wiedermal ist es Fiat der Italienische Volkswagen der aufzeigt.
Man erinnere sich, sie sind die Erfinder v. Common Rail, präsentieren ein System das sich MultiAir nennt.

Keine andere Benzinmotorentechnologie kann nur annähernd das bieten-----> 60% weniger Nox, 10% mehr Leistung, biszu 15% mehr Drehmoment im Drehzahlkeller und 10% weniger Verbrauch in kleinen Turbos sogar 25%.

Zum Einsatz kommt er im 4 Zylinder firemotor des Alfa Mito, bei Fiat im Punto und das bereits ab September.

Quelle: Fiat, Auto.at.

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Harald
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05.06.2009 - 20:16

Naja da Quelle Fiat ist, würd ich die Leistungsangaben mit Vorsicht genießen, oder wessen Auto fährt den Werksangaben an Spritverbrauch ;)

Aber es stimmt, Fiat baut inzwischen gute und sparsame Autos und macht sich damit schön langsam einen Namen.

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*M$*
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05.06.2009 - 23:05

  • Mein Bruder ist schon seit rund 15 Jahren in der Kfz-Branche und seit rund
    10 Jahren Kfz-Meister. Er sagte mal, daß man schon seit 2000 Autos bauen
    könne, mit gleichen Wirkungsgrad wie heute, aber einen Verbrauch von un-
    ter 2 l hätte.

    Nun, warum werden dann nicht schon lange solche Autos gebaut und man
    verspürt nur zarghafte Versuche (wie jetzt z.B. bei FIAT) ?

    Die Knüppel wirft unsere Regierung und noch viel größere Knüppel die Wirt-
    schaft (sprich: Börse) zwischen die Beine der Forschung/Entwicklung.
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Harald
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09.06.2009 - 14:36

Sagen kann er viel...

Nur wer will schon kleine, leichte Autos, die Spritsparreifen haben, statt fetter, geiler Schlappen, die 110 auf der Geraden gehn (soll der Verbrauch niedrig bleiben), die so teuer sind, wie ein gehobener Mittelklassewagen beim Komfort eines Kleinwagens..

Solang sich da das öffentliche Bewusstsein ned ändert..

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Infected
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09.06.2009 - 21:54

Wie auch ändern. Gibt ja keine alternativen Autos
"Nur wer will schon kleine, leichte Autos, die Spritsparreifen haben".

Das Bewusstsein hat sich sehr wohl geändert.
Kleinwagen haben doch ziemlich geboomt oder
täusche ich mich da?

Harald
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09.06.2009 - 22:58

Naja, denk mal an den Lupo, als Beispiel, wer hat den gekauft..

Stimmt, heute werden sparsamere Modelle mehr und mehr der Renner, aber von 2 L Autos is man noch weit entfernt..

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Dhe
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09.06.2009 - 23:55

Ich sehe da immer zwei Probleme:

1. Diese Supersparer sind in der Regel entweder teuer, klein, langsam oder nicht wirklich bequem. Oder alles zusammen.
Mit anderen Worten: Stadtautos.

Nur, warum sollte ich mir, wenn ich in einer Stadt wohne, die über entsprechenden ÖPNV verfügt, überhaupt ein Auto zulegen.

Naja, vielleicht weil man Familie hat. Dafür sind die aber zu klein.

Naja, dann vielleicht weil es Samstags halb vier morgens angenehmer ist, nicht auf Bus und Bahn angewiesen zu sein, also um unabhängig zu sein.
Dann könnte man sich aber - so wie ich z.B. - auch ein Motorrad kaufen. Da sind selbst 1000er in der Anschaffung und im Unterhalt wesentlich günstiger.

Und wenn man auf dem Land wohnt oder aus anderen Gründen öfter mal lange Strecken fahren muß, qualifizieren sich die Dinger eh ab. Zu unbequem, zu langsam. Wer es nicht glaubt kann sich ja mal Fiat500 leihen und von Paris nach Berlin fahren.
Ich hab das im letzten Herbst mal gemacht, weil ich eine perverse Freude am Autofahren habe, aber als ich dann morgens hier ankam ist mir wieder eingefallen warum ich sowas nur alle Jubeljahre mal mache. Und das obwohl der Fiat für sich genommen ein prima Auto ist.

2. Die sparsame Autos sind nur in Relation gesehen sparsam.

Ich gebe zwei Beispiele:

In einem Automagazin haben sie mal einen Test gemacht. Einerseits ein Prius und andererseits ein 3er BMW. Beide bewegen sich in der Anschaffung je nach Ausstattung und Modell um die 30.000€. Die hat man dann mit 20 Litern vollgetankt und auf eine Rennstrecke gestellt. Aufgabe für den Prius war, so schnell wie möglich zu sein. Aufgabe für den BMW war es, nur etwa zwei Fahrzeuglängen Abstand zu halten, also nicht zu überholen.
D.h. da der Prius nicht gerade viel Leistung hat, mußte da mit permanent durchgetretenem Pedal gefahren werden, während der BMW immernoch relativ ökonomisch bewegt werden konnte.

Ergebnis des Tests war, daß der Prius wesentlich früher mit leerem Tank liegen geblieben ist.

Das bedeutet nicht, daß der BMW sparsamer wäre. Das ist er nicht. Es zeigt aber, daß es nicht so wesentlich ist, was unter der Haube läuft, sondern zu einem großartig unterschätzten Teil auch auf den Fahrstil ankommt.

Trotzdem ist der Fall ganz interessant. Warum sollte ich mir einen Prius ohne Leistung und Kofferraum kaufen, der in der Produktion umweltbelastender ist, als jedes konventionelle Fahrzeug, wenn ich für den gleichen Preis einen BMW und also auch dessen Komfort und Fahrleistung bekommen könnte?

Anderes Beispiel:

Wiederrum ein Automagazin. Diesmal drei Autos. Ein Subaru Legacy mit Boxer-Diesel, ein Polo Blue Motion und ein Jaguar XJ6 TwinTurbo Diesel (mit 210 PS und ca. 260 Spitze). Mit anderen Worten: Ein gehobener Mittelklassewagen mit durchschnittlichen Fahrleistungen aber als extrem sparsam vermarkter Technologie, ein Ökomobil Kleinwagen ohne nennenswerten Komfort und ohne Fahrleistung und ein relativ schneller Oberklassewagen, mit gewaltigem Motor.

Aufgabe war es diesmal, die Autos vollzutanken und von Basel in ein Kaff in der Nähe von Liverpool zu fahren....mit einer Tankfüllung. Das sind ein bißchen mehr als 1000 km. Und als wäre das nicht schlimm genug, mußte das alles in einem Tag also rund 18 Stunden über die Bühne gehen.

Welche Route die Fahrer dabei nehmen wurden ihnen selbst überlassen. Polo und Subaru haben sich die kürzeste genommen, Jaguar die, die ausschließlich über Autobahnen führte.

Ums kurz zu machen: Geschafft haben es alle drei. Zuerst der Polo (mit nahezu leerem Tank), dann der Jaguar und zuletzt der Subaru.

Hier kommt jetzt aber der Witz, während im Subaru und Polo mittels des Bordcomputers penibel gerechnet wurde, um die notwendige Durchschnittsgeschwindigkeit dem optimalen Treibstoffverbrauch anzugleichen und also auch auf Radio Klimaanlage usw. verzichtet wurde, fuhr man im Jaguar mit durchgetretenem Pedal, und allem elektronischen Schnickschnack den man sich vorstellen konnte, inklusive Sitzheizung.

Als alle da waren hat man mal in den Tank geschaut. Subaru und Polo waren im Wesentlichen leer. Im Jaguar waren noch genug für 200 weitere Kilometer.

So, was heißt das jetzt? Den geringsten Treibstoffverbrauch hatte der kleine unkomfortable Polo, aber war er deshalb auch am sparsamsten wenn nebenan ein riesiger, schneller Jaguar die gleiche Leistung erbraucht, dabei noch ein nicht zu unterschätzendes Maß an Komfort geboten hat UND noch nach London hätte fahren können?
Und ws sagt das eigentlich wirklich aus, über den ingenieurswissenschaftlichen Sachverstand, der einerseits bei Subaru und VW und andererseits bei Jaguar (d.h. bei Ford und Peugeot, denn von denen wurde das Aggregat entwickelt) in den Motor geflossen ist?

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alarich
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10.06.2009 - 20:30

Das mit dem Tank des Jaguars ist zwar sicherlich richtig, aber nur weil noch etwas im Tank ist heißt das nicht das der Verbrauch geringer ist. Denn es kommt ja auch darauf an wieviel Volumen du im Tank hast. Wenn in den Jaguar 20-30 Liter mehr gehen, ist es klar das du weiter kommst.
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Dhe
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10.06.2009 - 23:32

alarich hat geschrieben:Das mit dem Tank des Jaguars ist zwar sicherlich richtig, aber nur weil noch etwas im Tank ist heißt das nicht das der Verbrauch geringer ist.
Nein, das sicherlich nicht, den geringsten Verbrauch hatte ohne Zweifel der Polo, dann der Subaru und dann der Jaguar. Das Tankvolumen ist (sofern ich jeweils das richtige Modell in Erinnerung hatte) 45L, 55 L und 85L. Der Jaguar hat also am meisten verbraucht. Worauf es aber ankam, ist wie er das gemacht hat, d.h. was man am Ende für jeden Liter Benzin(d.h.Diesel) wiederbekommen hat.

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Infected
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14.06.2009 - 22:51

@Dhe

Kannst du das bitte nochmal genauer erklären ich kann mir kein Bild davon machen zwischen Verbrauch und am sparsamsten. Wäre echt total nett.
Was wäre wenn z.B. beide gleichgroße Tanks hätten, wäre doch der
Polo der sparsamste oder wie könnte man das sagen?

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Dhe
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14.06.2009 - 23:13

Oki: Angenommen beide hätten einen 45L Tank und würden auf der gleichen (geraden) Straße ohne jeglichen Verkehr konstant mit 100 km/h im fünften Gang fahren ohne daß irgendwelche Extras (z.B. Radio, Klimaanlage usw.) angeschaltet sind. Das würden sie so lange machen, bis der Tank leer ist. Der Polo würde weiter kommen.

Jezt aber ein neues Experiment. Wieder gleich große Tanks, aber beide sollen mit durchgetretenem Pedal fahren, Klimaanlage aufdrehen (mal angenommen der Polo hätte eine) Sitzheizung einschalten, Radio hören, Navigationssystem benutzen usw. Diesmal würde Jaguar und Polo vermutlich ungefähr gleich weit kommen. Mich würde es sogar nicht überraschen, wenn der Jaguar weiter käme.
Der Jaguar wiegt aber doppelt soviel.

Oder anders gesagt: Ein wirklich sparsames Auto hätte man, wenn man den Motor des Jaguars im Polo verbauen würde.

Der Punkt um den es geht ist also, daß Sparsamkeit und Verbrauch zwei unterschiedliche Dinge sind und daß beide relative Begriffe sind. Es kommt nicht nur darauf an, wieviel Treibstoff ein Auto verbraucht hat, sondern auch was es damit gemacht hat.

Übrigens, wen der Test mit den drei Autos interessiert, kann unter folgenden Links glücklich werden:

Teil1
Teil2
Teil3

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Infected
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15.06.2009 - 21:09

Okay vielen Dank das du dir nochmal Zeit dafür genommen hast
aber wieso wäre ein Jaguar Motor sparsamer als ein kleiner Polo-Motor?

Wenn ich jetzt z.B. an den Bugatti Veyron denke dessen Tank
ist bei Vollgas in 12 Minuten leer gefahren ( ca. 400 km/h )
Bei durchgetretenem Gas steigt der Verbrauch doch jeweils
bei einem stärkeren Motor an.

So wie du das beschreibst wäre am sinnvollsten ein leichter
Kleinwagen mit großem Motor aber verbraucht ein großer
Motor nicht auch mehr wie ein kleiner? Bei den großen
Unterschieden verstehe ich das wenn z.B. ein Smart auf
der Autobahn kämpft wärend ein BMW nocht gemütlich
cruist aber das ist für mich schwer zu verstehen.

Also,... du meinst das immer der größere Motor ab einem
gewissen grad an Geschwindigkeit sich weniger anstrengen
muss. Wäre z.B. der Polo auf der Autobahn und fährt an
der Grenze ist beim Jaguar dann der Verbrauch weniger
weil der Motor sich nicht anstrengen muss aber wenn beide
auf Vollgas fahren müssen sich ja beide Motoren anstrengen
gilt das denn dann immernoch?

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Dhe
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15.06.2009 - 23:35

Infected hat geschrieben:So wie du das beschreibst wäre am sinnvollsten ein leichter
Kleinwagen mit großem Motor aber verbraucht ein großer
Motor nicht auch mehr wie ein kleiner?
Ich glaube du hast mich da falsch verstanden. Ich meine nicht, daß ein großer Motor prinzipiell besser ist, oder bei höherer Last weniger verbraucht. Was ich meine, ist daß der Motor im Jaguar also der XJ TDVi
besser ist als der Motor im Polo. Nicht weil er absolut gesehen weniger verbrauchen würde (das tut er wie gesagt nicht), sondern weil er pro verbrauchter Treibstoffeinheit offenbar mehr liefert. Das heißt absolut ist der Polomotor am sparsamsten, in Relation der Jaguar. Übrigens ist der mit 2,7L gar nicht soooo furchtbar groß, er ist nur im Vergleich zum Polo halt riesig.

Wäre z.B. der Polo auf der Autobahn und fährt an
der Grenze ist beim Jaguar dann der Verbrauch weniger
weil der Motor sich nicht anstrengen muss aber wenn beide
auf Vollgas fahren müssen sich ja beide Motoren anstrengen
gilt das denn dann immernoch?
Gute Frage. Weiß ich nicht, vermutlich aber nicht.

Betrachte es jedoch mal so: Der Polo kommt mit durchgetretenem Pedal vielleicht auf 160 (ist geschätzt, weiß ich nicht genau). Dabei verbraucht er ordentlich. Der Jaguar muß aber um 160 zu erreichen, das Pedal nicht durchtreten, verbraucht also für das gleiche Produkt (in Relation gesehen!) weniger.

Nochmal. Was ich sagen will, ist nicht, daß diese oder jene Motorenkofiguration besser oder sparsamer wäre. Was ich sagen will, ist daß "sparsam" vom Blickwinkel und den Parametern abhängt.
Wenn ich jetzt z.B. an den Bugatti Veyron denke dessen Tank
ist bei Vollgas in 12 Minuten leer gefahren
Jop. Und er saugt angeblich in einer Minute mehr Luft ein, als ein Mensch in drei Tagen atmet.

Allerdings wurde der auch nicht gerade mit Hinblick auf Sparsamkeit gebaut, sondern sollte einfach nur tierisch schnell sein. Der Motor ibesteht im Wesentlichen aus zwei miteinander verschweißten 8L V8 Motoren, mit 4(!) Turboladern.
Das ganze Auto wiegt zwei Tonnen, was für einen Sportwagen enorm ist. Das Ding ist eine ingenieurstechnische Meisterleistung - wen es interessiert, der kann sich ja mal schlaulesen, was sie allein für die Entwicklung von Getriebe und Kupplung alles anstellen mußten - aber Sparsamkeit hat als Designziel keine Rolle gespielt.
Technisch betrachtet spielt nichtmal Rentabilität eine Rolle, weil VW für jeden Veyron in der Produktion 1,4Mio bezahlt aber nur 1,2Mio verlangt. D.h. pro verkauftem Fahrzeug machen sie 200000 € Verlust. D.h. daß das Fahrzeug eigentlich nach wie vor nur eine Machbarkeitsstudie bzw. eine Marketingding ist.

Der Motor im XJ6 sieht dagegen mit popeligen 2,7L V6 richtig klein aus. Dafür ist es aber ein Diesel und wurde direkt auf Effizienz hin entwickelt. D.h. man kann sie nicht wirklich vergleichen.

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16.06.2009 - 10:46

Das Common Rail Prinzip wurde aber von der TH Zürich Erfunden und nicht von Fiat und das schon mitte der 70er Jahre. Fiat hat es weiterentwickelt und in serien Pkw´s verbaut (Croma glaub ich) :D
1 Johannes 4/1

Harald
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06.08.2009 - 08:35

Ja, Effizienz hängt natürlich immer von der Fahrweise ab.

Meine Mutter kam bei einem Italientrip auch mit etwa 4 l auf 100 km aus, das war mit einem Nissan Sunny aus den 90ern (und das mit 4 Personen und Gepäck), einfach dadurch weil ein Reifen unwuchtig war und man das über 110 km/h bemerkte, also fuhr sie nie schneller als 100 auf den Autobahnen. War ein Diesel mit glaub ich 50 PS.

Ich hab in Deutschland dafür gleich mal um 200km weniger Reichweite auf der Autobahn mit meinen 90 PS Citroen einfach dadurch das ich 160-170 fahr und ihn dabei ziemlich trete anstelle der braven 130-140 in Österreich.

Soll heißen bei 100 is der Polo dem Jaguar immer überlegen, bei 160 sicher nicht mehr ;)



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